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FT Praxiswelt – RDKS-Sensoren

RDKS-Sensor klonen – Sensor-ID kopieren, zweiter Radsatz, Anlernen und Grenzen

Beim Klonen eines RDKS-Sensors wird nicht einfach „der Sensor kopiert“. Entscheidend ist die Sensor-ID: Bei einem geeigneten programmierbaren Ersatzsensor kann die Identifikation eines vorhandenen Sensors übernommen werden.

Das kann beim Ersatz eines einzelnen Sensors oder beim Aufbau eines zweiten Sommer- oder Winterradsatzes praktisch sein. Ob diese Vorgehensweise sinnvoll ist, hängt jedoch vom Fahrzeug, vom verwendeten Sensorsystem, von der Fahrzeuganwendung und vom Programmierverfahren ab.

Klonen bedeutet: bekannte Sensor-ID weiterverwenden

Sensor-ID

Ein direkter RDKS-Sensor besitzt eine individuelle Identifikation, über die das Fahrzeug den Sensor zuordnet.

Klonen

Eine vorhandene ID wird auf einen kompatiblen programmierbaren Ersatzsensor übernommen.

Fahrzeug

Das Fahrzeug kann unter geeigneten Voraussetzungen weiterhin eine bereits bekannte Sensor-ID sehen.

FT Praxisgrundsatz

Beim Klonen wird die Identifikation eines vorhandenen Sensors auf einen kompatiblen Ersatzsensor übernommen. Dadurch kann das Fahrzeug unter geeigneten Voraussetzungen weiterhin eine bekannte Sensor-ID sehen – aber Klonen ist kein Universalverfahren für jedes Fahrzeug und jeden Sensor.

RDKS-Sensor klonen – was dabei tatsächlich kopiert wird

Der Kern des Verfahrens ist die Sensor-ID. Die technische Fahrzeugkompatibilität muss trotzdem zusätzlich stimmen.

Jeder direkte Sensor besitzt eine Identifikation

Bei einem direkten RDKS übermittelt der Sensor neben seinen Messdaten auch eine individuelle Identifikation. Das Fahrzeug kann dadurch unterscheiden, welche Sensoren zu seinem aktuellen Radsatz gehören.

Beim Klonen wird die vorhandene ID übernommen

Bei einem geeigneten programmierbaren Sensor kann die ID eines vorhandenen Sensors ausgelesen und auf den Ersatzsensor übertragen werden.

Dafür müssen unter anderem passen:

  • kompatibler Sensor
  • geeignetes Programmiersystem
  • korrekte Fahrzeuganwendung
  • verfügbare beziehungsweise bekannte alte Sensor-ID
Die Sensor-ID allein macht den Sensor noch nicht kompatibel

Fahrzeugprotokoll, Sensoranwendung und mechanische Felgenpassform müssen ebenfalls stimmen.

Klonen und Programmieren unterscheiden

Beim Programmieren wird ein geeigneter Universal-Sensor für die konkrete Fahrzeuganwendung vorbereitet.

Beim Klonen erhält dieser Sensor zusätzlich eine bereits vorhandene Sensor-ID.

Programmiert ≠ geklont

Ein Sensor kann korrekt für ein Fahrzeug programmiert sein und trotzdem eine neue eigene Sensor-ID besitzen.

Wann Klonen beim Ersatz oder zweiten Radsatz sinnvoll sein kann

Besonders interessant ist das Verfahren bei einzelnen Ersatzsensoren und zusätzlichen Sommer- oder Winterradsätzen.

Zweiter Sommer- oder Winterradsatz

Ein typischer Praxisfall ist ein Fahrzeug mit zwei vollständigen Radsätzen.

Beispiel:

  • Sommerradsatz besitzt vier bekannte Sensor-IDs
  • Winterradsatz erhält vier kompatible programmierbare Sensoren
  • die bekannten IDs werden auf den zweiten Satz übernommen

Unter geeigneten Voraussetzungen sieht das Fahrzeug damit beim saisonalen Wechsel weiterhin dieselben bekannten Identifikationen.

Das kann den saisonalen Räderwechsel vereinfachen

Es darf daraus aber nicht pauschal abgeleitet werden, dass geklonte Sensoren bei jedem Fahrzeug grundsätzlich ohne weitere Lernprozedur funktionieren.

Ein einzelner Sensor fällt aus

Wenn nur ein Sensor ersetzt werden muss und seine bisherige ID verfügbar ist, kann ein kompatibler programmierbarer Ersatzsensor diese ID übernehmen.

Die übrigen drei Sensoren bleiben dabei unverändert.

Klonen kann erneutes Anlernen vermeiden – muss es aber nicht

Bei geeigneten Fahrzeugen kann eine bekannte ID dazu führen, dass das Fahrzeug den Ersatzsensor ohne vollständige Neuzuordnung akzeptiert.

Kein Universalversprechen

Das tatsächliche Verhalten hängt vom Fahrzeug und RDKS-System ab. Das fahrzeugspezifische Lernverfahren bleibt maßgeblich.

Klonen ist nicht immer notwendig

Manche Fahrzeuge können neue Sensoren selbstständig erkennen, mehrere Sensorsätze verwalten oder einen zweiten Radsatz mit neuen IDs problemlos lernen.

Dann kann eine neue Sensor-ID technisch ebenso sinnvoll sein.

Sensor-ID sichern, programmieren und kontrollieren

Eine saubere Dokumentation der vorhandenen IDs ist der wichtigste Ausgangspunkt für das Klonen.

Alten Sensor zuerst auslesen

Solange der vorhandene Sensor noch reagiert, sollte seine ID mit einem geeigneten RDKS-Servicegerät ausgelesen und dokumentiert werden.

Vorhandene ID sauber zuordnen

Besonders bei vier Sensoren sollte klar dokumentiert werden, welche IDs zum vorhandenen Radsatz gehören.

Je nach Fahrzeug kann zusätzlich die Radposition relevant sein.

Neuen Sensor passend zum Fahrzeug programmieren

Vor der Übernahme der ID muss zunächst sichergestellt werden, dass der Ersatzsensor für die konkrete Fahrzeuganwendung geeignet ist.

Ein sinnvoller Arbeitsablauf:

  • Fahrzeug exakt auswählen
  • kompatiblen Ersatzsensor bestimmen
  • Fahrzeugprotokoll programmieren
  • alte Sensor-ID übernehmen
  • neuen Sensor erneut auslesen
  • ID und Funktion kontrollieren
  • erst danach Reifen vollständig montieren
FT Werkstattpraxis

Klonen und Programmierung möglichst vor der endgültigen Reifenmontage durchführen und danach den neuen Sensor erneut auslesen. Das vermeidet unnötige Doppelarbeit.

Nach dem Klonen ID kontrollieren

Nach dem Programmiervorgang sollte geprüft werden:

  • Sensor reagiert
  • richtige ID wurde übernommen
  • passende Fahrzeuganwendung ist programmiert
  • Druckwert wird plausibel übertragen

Alter Sensor komplett ohne Signal

Ist der alte Sensor vollständig ausgefallen, kann seine ID möglicherweise nicht mehr direkt ausgelesen werden.

Dann sollte geprüft werden, ob die ID anderweitig dokumentiert ist, beispielsweise aus:

  • einem früheren RDKS-Scan
  • Werkstattunterlagen
  • gespeicherten Diagnosedaten
  • anderen vorhandenen Fahrzeug- oder Servicedaten
Ist die alte ID nicht verfügbar, kann eine neue ID notwendig sein

Dann muss der Ersatzsensor je nach Fahrzeug mit dem vorgesehenen Verfahren neu angelernt werden.

Klonen oder neue ID? Die passende Fahrzeugstrategie wählen

Beide Vorgehensweisen können technisch richtig sein. Entscheidend ist, was das konkrete Fahrzeug vorsieht und unterstützt.

Variante A: bekannte ID klonen

Das kann sinnvoll sein, wenn:

  • die alte ID verfügbar ist
  • ein kompatibler programmierbarer Sensor vorhanden ist
  • das Fahrzeug mit der bekannten ID sinnvoll weiterarbeiten kann
  • ein zweiter Radsatz aufgebaut wird
  • ein einzelner Sensor ersetzt werden soll

Variante B: neue Sensor-ID verwenden

Eine neue ID kann sinnvoll oder notwendig sein, wenn:

  • die alte ID nicht verfügbar ist
  • das Fahrzeug neue Sensoren automatisch lernen kann
  • das Fahrzeug mehrere Radsätze verwalten kann
  • das vorgesehene Serviceverfahren mit neuen IDs arbeitet
Klonen ist eine Strategie – keine Pflicht

Eine neue ID ist nicht technisch schlechter. Entscheidend ist, dass sie korrekt programmiert und nach Fahrzeugvorgabe angelernt wird.

Geklonte Sensor-ID und Sensorbatterie unterscheiden

Beim Klonen wird die Identifikation übernommen. Der neue Sensor besitzt trotzdem seine eigene Elektronik und seine eigene interne Energieversorgung.

Geklonte ID bedeutet nicht geklonte alte Sensorbatterie

Der neue Sensor übernimmt die Identifikation des alten Sensors, nicht dessen Alter oder dessen verbleibende Energieversorgung.

Radposition kann ein eigenes Thema bleiben

Einige Fahrzeuge erkennen Radpositionen automatisch, andere benötigen eine Zuordnung oder Lernprozedur.

Eine geklonte ID ersetzt deshalb nicht automatisch jede fahrzeugspezifische Positionslogik.

Typische Fehler beim Klonen vermeiden

Viele Probleme entstehen nicht durch das Klonprinzip selbst, sondern durch falsche Zuordnung oder ungeeignete Sensoren.

Falsche Sensor-ID übernommen

Wird versehentlich die ID eines anderen Sensors kopiert, kann die Zuordnung im Fahrzeug falsch oder uneindeutig werden.

Doppelte ID innerhalb des montierten Radsatzes

Innerhalb eines montierten Radsatzes sollten nicht versehentlich zwei unterschiedliche Räder mit derselben falschen Sensor-ID arbeiten.

IDs sauber dokumentieren

Bei vier Sensoren sollte vor dem Programmieren klar sein, welche Identifikation wohin gehört beziehungsweise welche vier IDs zum verwendeten Radsatz gehören.

Richtige ID auf falschem Sensor

Ein besonders wichtiger Fehler:

Die Sensor-ID stimmt, aber der Sensor unterstützt das erforderliche Fahrzeugprotokoll nicht.

Eine richtige Sensor-ID macht einen technisch falschen Sensor nicht kompatibel.

Fahrzeuganwendung und Sensorhardware müssen unabhängig von der ID passen.

Mechanische Felgenpassform vergessen

Auch ein korrekt programmierter und geklonter Sensor muss mechanisch zur Felge passen.

Je nach Anwendung relevant:

  • Ventilausführung
  • Ventilbohrung
  • Sensorbefestigung
  • Felgenkontur
  • Freigängigkeit zum Reifenwulst

Zwei Radsätze mit identischen IDs

Bei geklonten Sommer- und Winterradsätzen besitzen zwei physisch unterschiedliche Sensoren dieselbe Identifikation.

Im normalen Betrieb sollte der montierte Radsatz relevant sein

Wenn beide Radsätze mit identischen IDs gleichzeitig unmittelbar im Fahrzeugumfeld aktiv sind, kann das je nach System zu einer uneindeutigen Situation führen. Im regulären Fahrbetrieb ist daher der tatsächlich montierte Radsatz maßgeblich.

Nicht klonen, nur weil es technisch möglich ist

Wenn ein Fahrzeug neue Sensoren problemlos automatisch übernimmt, kann eine neue ID der einfachere und ebenso fachgerechte Weg sein.

Sensor nach Montage und am Fahrzeug abschließend prüfen

Nach Programmierung und Montage sollte die Funktion sowohl am Sensor als auch am Fahrzeug kontrolliert werden.

Nach Reifenmontage erneut auslesen

Damit lässt sich prüfen:

  • Sensor reagiert weiterhin
  • geklonte ID stimmt
  • Druckwert wird übertragen
  • Sensor wurde bei der Montage nicht offensichtlich beschädigt

Fahrzeugerkennung kontrollieren

Je nach Fahrzeug kann anschließend erforderlich sein:

  • keine weitere Aktion bei bekannter ID
  • automatische Erkennung
  • Lernfahrt
  • manuelles Lernverfahren
  • OBD- beziehungsweise Diagnose-Anlernen
Geklonter Sensor bedeutet nicht automatisch „kein Anlernen“

Das Verhalten ist fahrzeugspezifisch. Entscheidend ist, wie das konkrete RDKS mit bekannten und neuen Sensoren umgeht.

RDKS-Warnung nach dem Klonen

Wird der geklonte Sensor nicht erkannt, sollten nicht sofort weitere IDs erzeugt werden.

Zuerst prüfen:

  • Sensor sendet?
  • ID korrekt übernommen?
  • Fahrzeugprotokoll korrekt?
  • Sensor zur Fahrzeuganwendung passend?
  • fahrzeugspezifisches Lernverfahren beachtet?
FT Praxisgrundsatz

Klonen kann den Wechsel zwischen Sommer- und Winterradsatz vereinfachen oder den Ersatz eines einzelnen Sensors erleichtern. Entscheidend ist aber, dass nicht nur die ID, sondern auch Sensor, Fahrzeugprotokoll, Felge und Anlernstrategie zusammenpassen.

Kompakte Praxisübersicht

Situation Darauf achten
alter Sensor noch auslesbar Sensor-ID sichern und bei geeigneter Anwendung klonen
alter Sensor komplett ohne Signal prüfen, ob die ID anderweitig dokumentiert ist
zweiter Radsatz geklonte oder neue IDs entsprechend der Fahrzeugstrategie verwenden
einzelner Sensor ersetzt alte ID kann bei geeignetem System übernommen werden
geklonter Sensor Fahrzeugprotokoll und Fahrzeugabdeckung trotzdem prüfen
ID stimmt elektronische und mechanische Kompatibilität bleiben erforderlich
Fahrzeug lernt neue Sensoren automatisch Klonen kann möglicherweise unnötig sein
neue Sensor-ID nach Fahrzeugvorgabe korrekt anlernen
zwei Radsätze mit identischen IDs im normalen Betrieb den montierten Radsatz als maßgeblich betrachten
nach Montage Sensor erneut auslesen und Fahrzeugfunktion kontrollieren

FT-Kurzcheck beim RDKS-Sensor klonen

  • Alten Sensor zuerst auslesen.
  • Sensor-ID sauber dokumentieren.
  • Kompatiblen Ersatzsensor auswählen.
  • Fahrzeuganwendung korrekt programmieren.
  • Vorhandene ID nur bei geeignetem System übernehmen.
  • Geklonte ID anschließend kontrollieren.
  • Keine versehentlich doppelten falschen IDs im montierten Satz erzeugen.
  • Mechanische Felgen- und Ventilpassform zusätzlich prüfen.
  • Sensor nach Montage erneut auslesen.
  • Fahrzeugerkennung beziehungsweise Anlernen abschließend prüfen.

Weiterführendes Wissen und Praxis

Das Klonen von RDKS-Sensoren setzt ein Verständnis von Sensor-ID, Fahrzeugzuordnung, Programmierung und Reifenmontage voraus. Diese Bereiche ergänzen den Praxisartikel.

RDKS-Sensoren kaufen

Wenn für den Ersatz eines ausgefallenen Sensors oder für einen zusätzlichen Sommer- oder Winterradsatz neue RDKS-Sensoren benötigt werden, finden Sie bei FT-Reifen passende Sensoren für viele Fahrzeuganwendungen.

RDKS-Sensoren auswählen Passende Reifendrucksensoren für verschiedene Fahrzeuge und Rad-Reifen-Anwendungen direkt bei FT-Reifen finden.
Vor Bestellung Fahrzeug- und Sensorzuordnung prüfen

Für das Klonen reicht nicht irgendein programmierbarer Sensor. Fahrzeuganwendung, Sensorunterstützung, Felgenpassform und verwendetes Programmiersystem müssen zusammenpassen.

Felgen- & Komplettradkonfigurator auf der FT-Reifen Startseite

Das Klonen von Sensor-IDs ist besonders beim Aufbau eines zusätzlichen Sommer- oder Winterradsatzes interessant. Über den Felgen- & Komplettradkonfigurator auf der FT-Reifen Startseite können passende Felgen und Rad-Reifen-Kombinationen für das Fahrzeug ausgewählt werden.

Felgen- & Komplettradkonfigurator auf der FT-Reifen Startseite Fahrzeug auswählen und passende Felgen sowie Rad-Reifen-Kombinationen konfigurieren.

Herstellerwissen aus der FT Herstellerwelt

RDKS-Sensoren, Felgen und Reifen unterscheiden sich je nach Hersteller, Fahrzeugplattform und technischer Anwendung. Die FT Herstellerwelt ergänzt das Praxiswissen um Hersteller- und Produktinformationen.

FT Herstellerwelt Hersteller, Marken, Reifen- und Felgenbereiche sowie technisches Herstellerwissen bei FT-Reifen kennenlernen.

Service rund um Bestellung und Versand

Wenn passende RDKS-Sensoren oder weitere Komponenten für einen neuen Radsatz benötigt werden, finden Sie bei FT-Reifen zusätzlich Informationen zum Bestellablauf und Versand.

Ablauf Bestellung Informationen zu Bestellung, Bearbeitung, Versand und dem weiteren Ablauf bei FT-Reifen.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Auf unseren Social-Media-Kanälen zeigen wir regelmäßig Reifen, Felgen, RDKS-Sensoren, Montagewissen, Produkte und praktische Einblicke aus dem Alltag bei FT-Reifen.

Häufige Fragen zum Klonen von RDKS-Sensoren

Was bedeutet RDKS-Sensor klonen?

Beim Klonen wird die Sensor-ID eines vorhandenen Sensors auf einen kompatiblen programmierbaren Ersatzsensor übernommen.

Warum klont man RDKS-Sensoren?

Das kann beim Ersatz eines einzelnen Sensors oder bei einem zweiten Sommer- oder Winterradsatz sinnvoll sein, wenn das Fahrzeug weiterhin mit bekannten Sensor-IDs arbeiten soll.

Muss ein geklonter Sensor noch programmiert werden?

Der Ersatzsensor muss technisch für die Fahrzeuganwendung geeignet sein. Bei programmierbaren Universal-Sensoren gehören Fahrzeugprogrammierung und Übernahme der vorhandenen ID zum vorgesehenen Arbeitsablauf.

Muss ein geklonter Sensor noch angelernt werden?

Das hängt vom Fahrzeug ab. Bei geeigneten Systemen kann eine bekannte ID den Lernaufwand reduzieren. Eine pauschale Aussage, dass geklonte Sensoren niemals angelernt werden müssen, wäre jedoch nicht richtig.

Kann ich für Sommer- und Winterräder dieselben Sensor-IDs verwenden?

Bei geeigneten programmierbaren Sensoren und Fahrzeuganwendungen können IDs auf einen zweiten Radsatz übernommen werden. Ob das für das konkrete Fahrzeug sinnvoll ist, sollte fahrzeugspezifisch geprüft werden.

Was passiert, wenn der alte RDKS-Sensor komplett ausgefallen ist?

Dann sollte geprüft werden, ob seine ID aus früheren Scans oder Werkstattdaten bekannt ist. Ist die alte ID nicht verfügbar, kann je nach Fahrzeug eine neue Sensor-ID mit anschließendem Anlernen erforderlich sein.

Macht die richtige Sensor-ID jeden Sensor kompatibel?

Nein. Fahrzeugprotokoll, Sensorhardware, Fahrzeugabdeckung und mechanische Felgenpassform müssen zusätzlich stimmen.

Wird beim Klonen auch der Batteriezustand übernommen?

Nein. Der neue Sensor besitzt seine eigene interne Energieversorgung. Übernommen wird die Identifikation, nicht das Alter oder der Zustand der alten Sensorbatterie.

Ist Klonen immer besser als eine neue Sensor-ID?

Nein. Bei Fahrzeugen, die neue Sensoren problemlos automatisch oder über ein vorgesehenes Lernverfahren übernehmen, kann eine neue ID ebenso sinnvoll und fachgerecht sein.

Technischer Hinweis

RDKS-Sensoren, Klonverfahren, Fahrzeugabdeckungen und Anlernmethoden unterscheiden sich je nach Fahrzeug, Baujahr, Felge und Sensorhersteller. Eine übernommene Sensor-ID ersetzt keine korrekte Fahrzeug- und Sensorzuordnung. Vor Montage sollten Sensoranwendung, Programmierung, Felgenpassform und das vorgesehene Lernverfahren geprüft werden.

Über 35 Jahre praktische Erfahrung rund um Reifen und Felgen

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