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Traglast bei Alufelgen richtig verstehen – Achslast, Radlast und Fahrzeuggewicht

FT Wissenswelt – Alufelgen

Traglast bei Alufelgen richtig verstehen – Achslast, Radlast und Fahrzeuggewicht

Bei der Auswahl einer Alufelge wird häufig zuerst auf Größe, Lochkreis und Einpresstiefe geschaut. Ein mindestens genauso wichtiger Wert ist jedoch die Tragfähigkeit der Felge.

Dabei entsteht schnell ein Denkfehler: Das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs wird genommen und einfach durch vier Räder geteilt. So lässt sich die erforderliche Felgentraglast jedoch nicht zuverlässig bestimmen. Entscheidend ist vor allem, welche zulässige Achslast die jeweilige Achse aufnehmen darf.

FT Wissensgrundsatz

Für die Felgentraglast ist nicht einfach ein Viertel des Fahrzeuggewichts maßgeblich. Vorder- und Hinterachse können sehr unterschiedliche zulässige Achslasten besitzen.

Was bedeutet Traglast bei einer Alufelge?

Die Traglast beziehungsweise Radlast beschreibt, für welche maximale Belastung eine konkrete Felgenausführung vorgesehen ist.

Sie gehört deshalb genauso zur technischen Felge wie:

Felgengröße

Zum Beispiel 8x18 oder 9x20.

Einpresstiefe und Lochkreis

Bestimmen wichtige geometrische Voraussetzungen der Fahrzeugzuordnung.

Tragfähigkeit

Bestimmt, welche Belastung die konkrete Felgenausführung aufnehmen darf.

Die Größe verrät die Traglast nicht

Zwei Felgen in 8x18 ET45 5x112 können unterschiedliche Tragfähigkeiten besitzen. Die Belastbarkeit lässt sich deshalb nicht aus den Hauptabmessungen ableiten.

Warum das zulässige Gesamtgewicht nicht einfach durch vier geteilt werden sollte

Ein Fahrzeug verteilt seine zulässige Last nicht zwangsläufig gleichmäßig auf alle vier Räder.

Die Vorderachse kann beispielsweise eine andere zulässige Achslast besitzen als die Hinterachse. Genau deshalb werden in den Fahrzeugpapieren die Achslasten getrennt ausgewiesen.

Vorderachse

Kann beispielsweise durch Motor, Antrieb und Fahrzeugkonstruktion besonders hoch belastet sein.

Hinterachse

Kann bei anderen Fahrzeugen durch Beladung, Aufbau oder Fahrzeugkonzept die höhere zulässige Achslast besitzen.

Das Fahrzeuggewicht allein zeigt diese Verteilung nicht

Deshalb ist die zulässige Achslast der bessere Ausgangspunkt für die Beurteilung der erforderlichen Radtragfähigkeit.

Achslast und Radlast – der grundlegende Zusammenhang

Eine Achse wird bei einem normalen zweispurigen Fahrzeug von zwei Rädern getragen. Vereinfacht lässt sich deshalb aus der zulässigen Achslast die erforderliche Belastbarkeit pro Rad ableiten.

Einfaches Rechenbeispiel

Besitzt eine Achse eine zulässige Achslast von 1.400 kg, entfallen rechnerisch 700 kg auf jedes der beiden Räder. Die für diese Anwendung vorgesehene Felge muss die daraus resultierende erforderliche Tragfähigkeit erfüllen.

Die konkrete Zulässigkeit einer Felge wird jedoch nicht ausschließlich über diese Rechnung bestimmt. Maßgeblich bleiben die Fahrzeugzuordnung und die technischen Unterlagen der Felge.

Warum „Fahrzeug wiegt nur 2.000 kg“ keine ausreichende Aussage ist

Angenommen, ein Fahrzeug besitzt ein zulässiges Gesamtgewicht von 2.400 kg. Daraus einfach 600 kg pro Rad abzuleiten, kann zu einem falschen Ergebnis führen.

Besitzt beispielsweise eine der Achsen eine zulässige Achslast von 1.400 kg, ergibt sich dort bereits eine rechnerische Belastung von 700 kg pro Rad.

Genau hier liegt der typische Fehler

Gesamtgewicht ÷ 4 berücksichtigt nicht, dass Vorder- und Hinterachse unterschiedlich belastet werden dürfen.

Wo findet man die zulässigen Achslasten?

Die zulässigen Achslasten des Fahrzeugs finden sich unter anderem in der Zulassungsbescheinigung Teil I.

Dort werden die technisch zulässigen maximalen Achslasten beziehungsweise Massen je Achsgruppe getrennt angegeben.

Wichtig bei Änderungen am Fahrzeug

Wurde das Fahrzeug auf- oder abgelastet, sind die aktuell gültigen Fahrzeugunterlagen maßgeblich. Ältere Daten oder Angaben einer ursprünglichen Fahrzeugausführung können dann nicht mehr ausreichend sein.

Warum zwei gleich große Alufelgen unterschiedliche Traglasten haben können

Die Tragfähigkeit einer Felge hängt von ihrer konkreten Konstruktion und geprüften Ausführung ab.

Auch bei identischen Hauptmaßen können sich Felgen unterscheiden bei:

  • Felgenkonstruktion
  • Materialverteilung
  • Speichenkonstruktion
  • Felgenstern
  • Produktionsverfahren
  • technischer Auslegung
  • geprüfter beziehungsweise freigegebener Radlast
8x18 ist eine Größe – keine Traglastangabe

Aus Durchmesser, Breite, ET oder Lochkreis lässt sich nicht zuverlässig ableiten, welche maximale Belastung eine Felge aufnehmen darf.

Eine hohe Traglast macht eine Felge nicht automatisch passend

Auch der umgekehrte Schluss wäre falsch. Besitzt eine Felge eine ausreichend hohe Tragfähigkeit, ist sie dadurch noch nicht automatisch für das Fahrzeug geeignet.

Geometrie

Felgengröße, ET und Lochkreis müssen zur vorgesehenen Anwendung passen.

Freigängigkeit

Felge und Reifen benötigen ausreichend Abstand zu Bremse, Fahrwerk und Karosserie.

Freigabe

Die konkrete Felgenausführung muss für das Fahrzeug beziehungsweise die entsprechende Anwendung vorgesehen sein.

Traglast ist ein Teil der Fahrzeugzuordnung

Eine ausreichend hohe Felgentraglast ersetzt weder passende Abmessungen noch die notwendige Fahrzeugfreigabe.

Bei SUV wird die Traglast besonders interessant

SUV können aufgrund von Fahrzeuggröße, Antrieb, Ausstattung und hoher zulässiger Gesamtmasse erhebliche Achslasten besitzen.

Gleichzeitig werden häufig große Alufelgen gewünscht. Eine optisch passende Felge in 19, 20 oder 21 Zoll muss deshalb nicht automatisch die für das Fahrzeug notwendige Tragfähigkeit besitzen.

Große Felge bedeutet nicht automatisch hohe Traglast

Der Felgendurchmesser ist kein zuverlässiger Hinweis auf die Belastbarkeit einer Felge.

Elektrofahrzeuge: Felgentraglast nicht unterschätzen

Bei Elektrofahrzeugen können Batterie, Antriebstechnik und Fahrzeugkonstruktion zu vergleichsweise hohen Fahrzeug- und Achslasten führen.

Deshalb sollte eine Felge nicht nur danach ausgewählt werden, ob Lochkreis, ET und Zollgröße zu einem vergleichbaren Fahrzeug passen.

  • konkrete Achslasten prüfen
  • Felgentragfähigkeit berücksichtigen
  • Bremsfreigängigkeit beachten
  • zulässige Rad-Reifen-Kombination prüfen
  • Fahrzeugfreigabe der konkreten Felge beachten
Nicht pauschalisieren

Nicht jedes Elektrofahrzeug benötigt automatisch besonders tragfähige Sonderfelgen. Entscheidend sind immer die tatsächlichen technischen Daten des jeweiligen Fahrzeugs.

Transporter stellen andere Anforderungen als ein normaler PKW

Bei Transportern können hohe Nutzlasten und entsprechend hohe zulässige Achslasten eine wichtige Rolle spielen.

Eine Alufelge, die geometrisch auf einen Transporter passen könnte, muss deshalb auch für die erforderliche Belastung ausgelegt und für die konkrete Anwendung vorgesehen sein.

Leer unterwegs

Die tatsächliche Belastung kann deutlich unter der maximal zulässigen Achslast liegen.

Voll beladen

Die zulässige Achslast kann im Betrieb vollständig ausgenutzt werden. Genau für diese zulässige Belastung muss die Rad-Felgen-Kombination geeignet sein.

Nicht nach der üblichen Beladung auswählen

Dass ein Transporter meistens leer oder nur leicht beladen gefahren wird, reduziert nicht automatisch die technischen Anforderungen der zugelassenen Fahrzeugkonfiguration.

Wohnmobile und Camper: Die Hinterachse verdient besondere Aufmerksamkeit

Bei Wohnmobilen und Campern können Fahrzeugaufbau, Wassertanks, Batterien, Heckgarage, Fahrräder und weitere Ausstattung zu einer hohen Belastung insbesondere einer Achse führen.

Das Fahrzeug kann dabei insgesamt noch innerhalb seiner zulässigen Gesamtmasse liegen, während eine einzelne Achse bereits stark belastet ist.

Gesamtgewicht und Achslast sind zwei verschiedene Dinge

Ein Fahrzeug kann beim Gesamtgewicht noch Reserve besitzen und trotzdem an einer Achse nahe an der zulässigen Grenze liegen.

Bei der Auswahl von Alufelgen für Wohnmobile und Camper ist deshalb die konkrete Achslast besonders wichtig.

Auflastung: Wenn eine früher passende Felge neu beurteilt werden muss

Eine Auflastung verändert die zulässigen Gewichts- beziehungsweise Achslastgrenzen eines Fahrzeugs. Dadurch können sich auch die Anforderungen an Räder und Reifen ändern.

Eine Felge, die für die ursprüngliche Fahrzeugkonfiguration ausreichend war, ist deshalb nach einer Auflastung nicht automatisch weiterhin für die neuen zulässigen Lasten geeignet.

Neue Fahrzeugdaten prüfen

Welche zulässigen Achslasten gelten nach der Auflastung?

Felge identifizieren

Die genaue Felgenausführung und deren technische Unterlagen feststellen.

Tragfähigkeit vergleichen

Prüfen, ob die Felge die Anforderungen der neuen Fahrzeugkonfiguration erfüllt.

Reifen ebenfalls berücksichtigen

Auch Tragfähigkeitsindex und Freigabe der Reifen müssen zur geänderten Fahrzeugkonfiguration passen.

Felgentraglast und Reifentragfähigkeit sind nicht dasselbe

Felge und Reifen besitzen jeweils eigene Belastungsgrenzen.

Felge

Besitzt eine technisch festgelegte beziehungsweise geprüfte Tragfähigkeit für die jeweilige Felgenausführung.

Reifen

Die Tragfähigkeit wird unter anderem über den Load Index und die für den Reifen geltenden Betriebsbedingungen bestimmt.

Das schwächere Bauteil lässt sich nicht durch das stärkere ausgleichen

Ein Reifen mit sehr hoher Tragfähigkeit macht eine Felge mit unzureichender Traglast nicht geeignet – und eine hoch belastbare Felge gleicht keinen ungeeigneten Reifen aus.

Vorder- und Hinterachse können unterschiedliche Anforderungen haben

Da die zulässigen Achslasten unterschiedlich sein können, kann auch die rechnerisch erforderliche Mindesttragfähigkeit je Rad zwischen Vorder- und Hinterachse verschieden sein.

Beispiel Zulässige Achslast Rechnerische Last je Rad
Vorderachse 1.200 kg 600 kg
Hinterachse 1.400 kg 700 kg
Nur ein vereinfachtes Beispiel

Die Tabelle erklärt den Zusammenhang zwischen Achslast und Radlast. Für die tatsächliche Felgenverwendung sind immer die konkrete Fahrzeugzuordnung, Felgendaten und technischen Unterlagen maßgeblich.

Eine häufige Fehlannahme: „Die Felge hält 700 kg, also passt sie“

Auch wenn die angegebene Tragfähigkeit rechnerisch zur Achslast passt, ist die Prüfung noch nicht abgeschlossen.

Zusätzlich müssen beispielsweise stimmen:

  • Felgendurchmesser
  • Felgenbreite
  • Einpresstiefe
  • Lochkreis
  • Mittenbohrung und Zentrierung
  • Bremsfreigängigkeit
  • Radbefestigung
  • Reifengröße
  • Fahrzeugzuordnung und Auflagen
Traglast ist notwendig – aber nicht allein ausreichend

Eine Felge wird immer als vollständige technische Fahrzeug-Felgen-Kombination beurteilt.

Wo findet man die Traglast einer Alufelge?

Je nach Hersteller und Felgenausführung kann die Tragfähigkeit in unterschiedlichen technischen Unterlagen dokumentiert sein.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • ABE
  • Teilegutachten
  • technische Felgendokumentation
  • Herstellerunterlagen
  • Prüf- und Freigabeunterlagen zur konkreten Felgenausführung
Felge eindeutig identifizieren

Vor dem Vergleich der Traglast sollte sichergestellt sein, dass die Unterlagen tatsächlich zur konkreten Felgenausführung gehören. Ein Felgendesign kann in mehreren Größen, ETs und Tragfähigkeitsvarianten angeboten werden.

Warum die Teilenummer bei der Traglast wichtig sein kann

Zwei Felgen können optisch identisch aussehen und sogar dieselbe Zollgröße besitzen. Trotzdem können unterschiedliche technische Varianten existieren.

Deshalb sollte eine Traglastangabe nicht allein anhand des Felgennamens oder Designs auf eine andere Felge übertragen werden.

Beispiel

„Modell XY in 18 Zoll hat 750 kg Traglast“ ist ohne genaue Felgenausführung möglicherweise zu ungenau. Entscheidend ist, welche konkrete Variante mit welcher Größe, ET, Lochkreis- und Ausführung gemeint ist.

Gebrauchte Alufelgen: Traglast nicht schätzen

Bei gebrauchten Alufelgen fehlen häufig Verpackung, Rechnung oder ursprüngliche Fahrzeugzuordnung. Aussagen wie „war auf einem SUV“ oder „war auf einem Transporter“ sind kein Nachweis der Tragfähigkeit.

Felge identifizieren

Hersteller, Felgentyp und vorhandene Kennzeichnungen feststellen.

Technische Ausführung bestimmen

Größe, ET, Lochkreis und weitere Kennzeichnungen erfassen.

Passende Unterlagen suchen

Die Dokumentation muss zur konkreten Felgenausführung gehören.

Traglast mit Fahrzeugdaten vergleichen

Die zulässigen Achslasten des vorgesehenen Fahrzeugs berücksichtigen.

Typische Fehler bei der Felgentraglast

Annahme Warum sie problematisch ist
„Fahrzeuggewicht durch vier reicht.“ Vorder- und Hinterachse können unterschiedliche zulässige Achslasten besitzen.
„Die Felge ist groß, also trägt sie viel.“ Felgendurchmesser und Tragfähigkeit sind unterschiedliche technische Eigenschaften.
„Die Felge war vorher auf einem schweren Auto.“ Die vorherige Verwendung belegt nicht die Tragfähigkeit oder Freigabe für ein anderes Fahrzeug.
„Der Reifen trägt genug, also passt die Felge.“ Reifen und Felge besitzen getrennte Belastungsgrenzen.
„Die Felge passt mechanisch auf das Fahrzeug.“ Mechanische Montierbarkeit sagt nichts über ausreichende Tragfähigkeit aus.
„Nach einer Auflastung bleiben die alten Räder automatisch zulässig.“ Durch höhere zulässige Achslasten können sich die Anforderungen an Felgen und Reifen ändern.

FT-Prüfreihenfolge für die Traglast einer Alufelge

Fahrzeug eindeutig bestimmen

Die konkrete Fahrzeugausführung und die aktuell gültigen Fahrzeugdaten verwenden.

Zulässige Achslasten prüfen

Vorder- und Hinterachse getrennt betrachten.

Erforderliche Radlast beurteilen

Die jeweilige Achslast auf die beiden Räder der Achse beziehen.

Felge eindeutig identifizieren

Nicht nur Felgendesign und Zollgröße, sondern die genaue technische Ausführung bestimmen.

Felgentragfähigkeit feststellen

Die zur konkreten Felge gehörenden technischen Unterlagen verwenden.

Fahrzeugfreigabe kontrollieren

Eine ausreichende Traglast allein stellt noch keine Freigabe her.

Reifen berücksichtigen

Auch Reifengröße und Reifentragfähigkeit müssen zur Fahrzeuganwendung passen.

Auflagen beachten

ABE, Gutachten und weitere technische Vorgaben vollständig berücksichtigen.

Passende Felgen, Kompletträder, Gutachten und ABE finden

Gerade bei der Felgentraglast zeigt sich, warum eine Felge nicht allein nach Zollgröße, ET oder Lochkreis ausgewählt werden sollte.

Auf der FT Reifen Startseite finden Sie unseren Felgen- und Komplettradkonfigurator. Nach Eingabe Ihrer HSN- und TSN-Nummern werden passende Felgen, Kompletträder und freigegebene Rad-Reifen-Kombinationen für Ihr Fahrzeug angezeigt.

Zusätzlich erhalten Sie zu den verfügbaren Felgen die passenden ABE-Dokumente, Teilegutachten und technischen Freigaben. Dort können wichtige Angaben und Auflagen zur konkreten Felgen-Fahrzeug-Kombination geprüft werden.

Die verfügbaren Dokumente können direkt online eingesehen sowie bei Bedarf heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Felgen- und Komplettradkonfigurator starten

Praxiswissen rund um Alufelgen

Die FT Wissenswelt erklärt die technischen Zusammenhänge von Achslast, Radlast und Felgentragfähigkeit. In der FT Praxiswelt Alufelgen behandeln wir zusätzlich die praktische Kontrolle und Montage von Alufelgen am Fahrzeug.

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Herstellerwissen aus der FT Herstellerwelt

Felgenhersteller bieten unterschiedliche Felgenkonstruktionen und technische Varianten an. Auch innerhalb eines Designs können Größe, ET, Lochkreis, Fahrzeugzuordnung und Tragfähigkeit variieren.

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Passende Reifen für Ihre Alufelgen

Felgentraglast und Reifentragfähigkeit müssen gemeinsam zur Fahrzeuganwendung passen. Bei FT Reifen finden Sie Reifen für unterschiedliche Fahrzeugklassen.

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Auf unseren Social-Media-Kanälen zeigen wir regelmäßig Reifen, Felgen, Produkte, Praxistipps und Einblicke in die FT-Reifen Wissenswelt, Praxiswelt und Herstellerwelt.

Häufige Fragen zur Traglast von Alufelgen

Was bedeutet die Traglast einer Alufelge?

Sie beschreibt die zulässige Belastbarkeit der konkreten Felgenausführung.

Kann ich das zulässige Gesamtgewicht einfach durch vier teilen?

Das ist für die Felgenauswahl nicht ausreichend. Vorder- und Hinterachse können unterschiedliche zulässige Achslasten besitzen. Deshalb sollten die Achslasten getrennt betrachtet werden.

Wie lässt sich die erforderliche Radlast aus der Achslast ableiten?

Bei einer Achse mit zwei Rädern wird die zulässige Achslast vereinfacht auf beide Räder verteilt. Bei 1.400 kg Achslast ergibt das rechnerisch 700 kg je Rad.

Haben zwei gleich große Alufelgen automatisch dieselbe Traglast?

Nein. Die Tragfähigkeit hängt von der konkreten Felgenkonstruktion und technischen Ausführung ab.

Ist eine Felge mit höherer Traglast automatisch besser?

Eine höhere Tragfähigkeit macht eine Felge nicht automatisch besser oder passend. Alle anderen technischen Daten und die Fahrzeugfreigabe müssen ebenfalls stimmen.

Warum ist die Traglast bei Elektroautos wichtig?

Einige Elektrofahrzeuge besitzen vergleichsweise hohe Achslasten. Entscheidend sind aber immer die konkreten Fahrzeugdaten und nicht allein die Antriebsart.

Warum sollte man bei Wohnmobilen die Achslasten besonders beachten?

Durch Aufbau, Beladung und Ausstattung kann insbesondere eine Achse stark belastet sein, obwohl das zulässige Gesamtgewicht noch nicht erreicht ist.

Was passiert bei einer Auflastung?

Erhöhen sich die zulässigen Achslasten, müssen Felgen und Reifen darauf geprüft werden, ob sie die neuen Anforderungen weiterhin erfüllen.

Ist die Traglast des Reifens gleichzeitig die Traglast der Felge?

Nein. Reifen und Felge besitzen jeweils eigene Belastungsgrenzen und müssen beide für die Fahrzeuganwendung geeignet sein.

Wo finde ich Angaben zur Felgentraglast?

Je nach Felge können entsprechende Angaben in ABE, Gutachten, Herstellerunterlagen oder anderen technischen Dokumentationen zur konkreten Felgenausführung enthalten sein.

Reicht eine ausreichende Traglast für die Fahrzeugfreigabe?

Nein. Zusätzlich müssen unter anderem Größe, ET, Lochkreis, Zentrierung, Bremsfreigängigkeit, Radbefestigung, Reifen und die konkrete Fahrzeugzuordnung passen.

Technischer Hinweis

Diese FT Wissenswelt dient der technischen Orientierung. Die vereinfachte Berechnung „Achslast geteilt durch zwei“ erklärt den grundlegenden Zusammenhang zwischen Achslast und Belastung je Rad, ersetzt aber keine fahrzeugspezifische Felgenfreigabe. Maßgeblich sind die aktuell gültigen Fahrzeugdaten, die konkrete Felgenausführung sowie ABE, Gutachten, Herstellerunterlagen und weitere technische Freigaben.

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