Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Stahlfelgen richtig lagern – Rost, Feuchtigkeit und Beschädigungen vermeiden

FT Praxiswelt – Stahlfelgen

Stahlfelgen richtig lagern – Rost, Feuchtigkeit und Beschädigungen vermeiden

Stahlfelgen oder komplette Räder werden häufig über mehrere Monate eingelagert. Damit sie die Standzeit ohne unnötige Korrosion oder Beschädigungen überstehen, kommt es nicht nur auf den Lagerplatz an. Reinigung, Trocknung und eine vorherige Zustandskontrolle sind mindestens genauso wichtig.

Besonders Winterräder sollten niemals mit Streusalz, feuchtem Schmutz oder unbehandelten Roststellen einfach für Monate weggestellt werden. Was vor der Lagerung übersehen wird, kann sich während der Standzeit weiterentwickeln.

Die richtige Lagerung beginnt vor dem Regal

Sauber

Salz, Bremsstaub und Straßenschmutz vor der Einlagerung vollständig entfernen.

Trocken

Keine Restfeuchtigkeit in Felge, Radkappe oder geschlossener Verpackung einschließen.

Kontrolliert

Lackschäden, Rost, Ventile, RDKS und Felgenhorn vor der Standzeit prüfen.

FT Praxisgrundsatz

Stahlfelgen sollten nur sauber, trocken und kontrolliert eingelagert werden. Salz, Restfeuchtigkeit und bereits offene Lackschäden können während der Standzeit weiter Korrosion verursachen.

Vor der Einlagerung reinigen und kontrollieren

Winterrückstände sollten nicht über Monate auf der Stahlfelge verbleiben.

1. Stahlfelgen vor der Lagerung gründlich reinigen

Vor der Einlagerung sollten insbesondere entfernt werden:

  • Streusalz
  • Bremsstaub
  • Straßenschmutz
  • Schlamm
  • feuchte Ablagerungen
  • lose Rostpartikel
Besonders wichtig bei Winterrädern

Salz und Feuchtigkeit sollten nicht gemeinsam mit dem Rad für Monate eingelagert werden.

2. Radkappen zur Kontrolle abnehmen

Unter Radkappen können sich Schmutz, Feuchtigkeit und Salz länger halten als auf frei zugänglichen Felgenflächen.

Prüfen:

  • Halteklammern
  • Scheuerstellen
  • Rostansätze
  • Rückseite der Radkappe
  • verdeckte Lackschäden
Radkappen getrennt einlagern

So bleiben Kontaktstellen zugänglich und Halteklammern liegen während der Standzeit nicht dauerhaft an der Felgenbeschichtung an.

3. Felgen vollständig trocknen lassen

Nach dem Waschen sollten Stahlfelgen beziehungsweise Kompletträder vollständig abtrocknen.

Nicht direkt:

  • in geschlossene Kunststoffbeutel stecken
  • dicht abdecken
  • nass aufeinanderstapeln
  • mit feuchten Radkappen zusammen lagern
Feuchtigkeit nicht einschließen

Eine geschlossene Verpackung kann problematisch sein, wenn das Rad beim Einpacken noch feucht ist.

4. Lackschäden und Roststellen vor der Lagerung prüfen

Eine saubere und trockene Stahlfelge sollte auf typische Schäden kontrolliert werden.

  • Steinschläge
  • Scheuerstellen
  • Lackabplatzer
  • Rostpunkte
  • Rostblasen
  • Korrosion am Felgenhorn
Kleine Oberflächenroststellen besser vorher behandeln

So wird verhindert, dass eine offene Stelle während der Standzeit unbeachtet weiter korrodiert.

Komplettrad oder lose Stahlfelge?

Für die Lagerung ist wichtig, ob ein Reifen montiert ist oder nur die Felge eingelagert wird.

5. Kompletträder und lose Felgen unterscheiden

Komplettrad

Stahlfelge mit montiertem Reifen, Ventil und gegebenenfalls RDKS-Sensor.

Lose Stahlfelge

Felge ohne montierten Reifen. Felgenhorn, Innenbett und Anlageflächen sind vollständig zugänglich.

6. Kompletträder können horizontal gestapelt werden

Montierte Räder können liegend aufeinander gelagert oder auf einem geeigneten Felgenbaum aufbewahrt werden.

Dabei beachten:

  • Räder sauber
  • Räder trocken
  • Stapel standsicher
  • keine scharfkantigen Gegenstände dazwischen
  • Ventile frei halten

7. Reifenlagerung nicht mit Felgenlagerung verwechseln

Bei einem Komplettrad müssen neben der Stahlfelge auch die Anforderungen des montierten Reifens berücksichtigt werden.

Hier bleibt der Schwerpunkt auf der Stahlfelge

Reifenzustand, Luftdruck und Reifenlagerung gehören jedoch zur Gesamtbetrachtung eines eingelagerten Komplettrades.

8. Lose Stahlfelgen beim Stapeln nicht beschädigen

Auch Felgen ohne Reifen können übereinander gelagert werden. Dabei sollten jedoch Lackierung und Felgenhorn geschützt bleiben.

  • keine scharfen Metallteile zwischenlegen
  • Felgen nicht werfen
  • Felgenhorn nicht punktuell belasten
  • Lackflächen nicht unnötig gegeneinander reiben

Geeigneten Lagerort wählen

Trockenheit ist bei Stahlfelgen wichtiger als eine besonders warme Lagerung.

9. Dauerhaft feuchte Lagerplätze vermeiden

Ungünstig sind beispielsweise:

  • feuchte Kellerräume
  • Bereiche mit regelmäßigem Schlagregen
  • nasse Garagenböden
  • Räume mit häufigem Kondenswasser
Stahlfelge und Dauerfeuchtigkeit sind eine schlechte Kombination

Besonders vorhandene kleine Lackschäden können unter solchen Bedingungen weiter korrodieren.

10. Nicht direkt auf dauerhaft feuchtem Boden lagern

Ein trockener und sauberer Untergrund ist sinnvoller als direkter Kontakt zu feuchtem Beton, Erdreich oder anderen dauerhaft nassen Flächen.

Mögliche Lösungen:

  • trockenes Regal
  • geeignete Unterlage
  • Felgenbaum
  • trockener Lagerbereich

11. Kondenswasser mitdenken

Auch ohne direkten Wassereintritt kann Feuchtigkeit entstehen.

Starke Temperaturwechsel

Treffen kalte Felgen auf warme, feuchte Luft, kann sich zeitweise Kondenswasser auf Metallflächen bilden.

12. Aggressive Chemikalien nicht direkt neben den Rädern lagern

Stahlfelgen beziehungsweise Kompletträder sollten nicht unmittelbar neben stark aggressiven Stoffen aufbewahrt werden.

  • Säuren
  • aggressive Reiniger
  • Lösungsmittel
  • korrosive Chemikalien

Kompletträder sicher stapeln

Die Räder sollen während der Standzeit weder mechanisch beschädigt noch unnötig belastet werden.

13. Räder sauber aufeinanderlegen

Zwischen den Rädern dürfen keine Fremdkörper liegen.

  • keine Schrauben
  • keine Steine
  • keine Metallteile
  • keine scharfkantigen Gegenstände
Kleine Fremdkörper können Beschichtung beschädigen

Eine Kratzstelle kann später zur Ausgangsstelle für Rost werden.

14. Felgenhorn beim Handling schützen

Räder und lose Felgen sollten nicht über den Boden gezogen, hart abgesetzt oder gegeneinandergeschlagen werden.

Mögliche Folgen:

  • Lackschaden
  • Kerbe
  • Delle
  • spätere Roststelle

15. Radkappen separat lagern

Das hat mehrere praktische Vorteile.

Trocknung

Felge und Radkappe können getrennt vollständig trocknen.

Kontrolle

Scheuerstellen und Rostpunkte bleiben sichtbar.

Halteklammern

Liegen während der Lagerung nicht dauerhaft auf der Felgenbeschichtung.

16. Keine schweren Gegenstände auf Räder oder Felgen legen

Ein Radstapel sollte nicht als zusätzliche Ablagefläche verwendet werden.

Nicht darauf lagern:

  • Werkzeugkisten
  • Maschinen
  • schwere Fahrzeugteile
  • sonstige hohe Punktlasten

Ventile und RDKS schützen

Besonders bei Kompletträdern sollten Ventile während der Lagerung frei und unbelastet bleiben.

17. Ventil nicht als Auflagepunkt benutzen

Beim Stapeln oder Verschieben darauf achten, dass das Ventil nicht:

  • gequetscht
  • geknickt
  • seitlich belastet
  • als Griff verwendet
Ventil ist kein Tragegriff

Beschädigungen können später zu Undichtigkeit führen.

18. RDKS-Metallventile besonders schützen

Bei direktem Reifendruckkontrollsystem sollten vor der Lagerung und beim Stapeln berücksichtigt werden:

  • Korrosion
  • Überwurfmutter
  • Ventilschaft
  • Sensorposition
  • keine mechanische Belastung

19. Ventilkappen montiert lassen

Eine passende Ventilkappe schützt den Ventileinsatz während der Lagerung vor:

  • Staub
  • Schmutz
  • Feuchtigkeit

Reifendruck bei eingelagerten Kompletträdern

Ein Komplettrad sollte nicht mit bereits bestehendem Druckproblem einfach eingelagert werden.

20. Reifendruck vor der Lagerung prüfen

Vor dem Wegstellen lässt sich noch feststellen, ob ein auffälliger Druckverlust vorliegt.

Nicht erst Monate später entdecken

Ist ein Rad bereits vor der Lagerung nahezu drucklos, sollte die Ursache möglichst vorher geklärt werden.

21. Starker Druckverlust kann auf einen vorhandenen Defekt hinweisen

Mögliche Ursachen:

  • Reifenverletzung
  • Ventil
  • Reifenwulst
  • Wulstsitz
  • Felgenkorrosion
Einlagern beseitigt keine Undichtigkeit

Ein vorhandenes Problem bleibt bestehen und sollte vor der nächsten Nutzung geklärt werden.

22. Luftdruck vor der Wiederverwendung erneut prüfen

Auch ein technisch dichtes Rad kann während einer längeren Standzeit Luftdruck verlieren.

Vor Lagerung messen

Ausgangszustand kennen.

Vor Montage erneut messen

Luftdruck kontrollieren.

Bei auffälligem Verlust Ursache suchen

Reifen, Ventil und Felge prüfen.

Korrosion während der Lagerung vermeiden

Sauberkeit und Trocknung sind der wirksamste erste Schritt.

23. Streusalzreste niemals bewusst mit einlagern

Winterrückstände sollten vollständig entfernt werden, bevor das Rad für Monate weggelegt wird.

Salz plus Feuchtigkeit begünstigt Korrosion

Besonders offene Lackstellen und Kratzer können dadurch während der Standzeit weiter angegriffen werden.

24. Offene Lackstellen nicht bis zur nächsten Saison ignorieren

Ein kleiner Steinschlag kann während der Lagerung weiter korrodieren, wenn Feuchtigkeit an den blanken Stahl gelangt.

Frühe Behandlung spart später Aufwand

Kleine Schäden lassen sich häufig einfacher vor der Einlagerung schützen als nach Monaten fortschreitender Korrosion.

25. Oberflächenrost vor der Lagerung behandeln

Ist der Materialzustand noch einwandfrei und nur oberflächliche Korrosion vorhanden, kann die Stelle vorbereitet und geschützt werden.

Roststelle anschleifen

Geeignetes Schleifpad verwenden.

Lose Beschichtung entfernen

Tragfähigen Untergrund herstellen.

Reinigen und entfetten

Fläche für den Lackaufbau vorbereiten.

Neu schützen

Geeignete Grundierung beziehungsweise Felgenlack verwenden.

26. Tiefe Korrosion nicht nur für Monate wegstellen

Bei bereits deutlicher Schädigung sollte vor der nächsten Saison geklärt werden, ob die Felge noch sinnvoll weiterverwendet werden kann.

  • tiefe Rostnarben
  • Schuppenbildung
  • Materialverlust
  • starke Korrosion am Felgenhorn
  • beschädigte Befestigungssitze
Lagerzeit heilt keinen Materialschaden

Eine technisch kritische Felge sollte nicht nur markiert und später ungeprüft wieder montiert werden.

Radposition und Auffälligkeiten markieren

Was beim Einlagern auffällt, ist Monate später schnell vergessen.

27. Radposition kennzeichnen

VL

Vorne links.

VR

Vorne rechts.

HL / HR

Hinten links beziehungsweise hinten rechts.

Eindeutig und abwischfest markieren

So ist beim nächsten Radwechsel sofort erkennbar, an welcher Position das Rad zuletzt montiert war.

28. Bekannte Schäden und Auffälligkeiten notieren

Besonders sinnvoll bei:

  • kleiner Delle
  • ungeklärtem Luftverlust
  • Roststelle
  • beschädigtem Ventil
  • auffälligem Rundlauf
Nicht auf das Gedächtnis verlassen

Nach mehreren Monaten ist schnell vergessen, welches Rad bereits vor der Einlagerung auffällig war.

Vor der nächsten Saison erneut prüfen

Ein eingelagertes Rad sollte nicht ungeprüft direkt am Fahrzeug montiert werden.

29. Vor der Wiederverwendung vollständige Sichtkontrolle durchführen

  • Felgenzustand
  • Rost
  • Lackierung
  • Reifen
  • Reifendruck
  • Ventil
  • RDKS
  • Radschraubensitze

30. Anlagefläche vor der Montage kontrollieren

Auch während der Standzeit kann sich leichter Rost entwickeln.

Vor der Montage:

  • sauber
  • eben
  • frei von losen Rostschuppen
  • frei von Schmutz

31. Radkappen erst nach der Radmontage wieder einsetzen

Vorher:

  • Radkappe reinigen
  • Halteklammern prüfen
  • scharfe Stellen erkennen
  • Ventilaussparung kontrollieren
Kontaktpunkte im Blick behalten

Beschädigte Klammern können die frisch kontrollierte beziehungsweise aufbereitete Stahlfelge erneut beschädigen.

32. Bekannte Rundlaufprobleme vor Montage klären

Ist das Rad bereits vor der Lagerung aufgefallen durch:

  • Schlaglochkontakt
  • Hoppeln
  • Vibration
  • sichtbare Delle
  • ungewöhnlich hohen Auswuchtbedarf

sollte das Problem nicht allein durch die Standzeit als erledigt angesehen werden.

Lagerung verändert keine verbogene Felge

Höhen- oder Seitenschlag muss vor der erneuten normalen Nutzung technisch beurteilt werden.

Übersicht & Prüfreihenfolge

Typische Lagerungsfehler und die komplette FT-Routine vor und nach der Standzeit.

33. Typische Fehler bei der Lagerung von Stahlfelgen und Kompletträdern

Lagerungsfehler Mögliche Folge Besser
Felge mit Salz einlagern Korrosion vorher reinigen
Felge nass verpacken Feuchtigkeit eingeschlossen vollständig trocknen
auf feuchtem Boden lagern Rost trockene Unterlage
Radkappe montiert lassen Feuchte und Scheuerstellen bleiben verdeckt separat lagern
Ventil belastet Ventilschaden Ventil frei halten
schwere Gegenstände auf Radstapel Beschädigung separat lagern
Lackschaden unbehandelt Rostausbreitung vorher schützen
Schäden nicht markieren Problem wird vergessen Rad kennzeichnen
Druckverlust ignorieren Defekt bleibt bestehen vor Lagerung prüfen
direkt aus Lager montieren Schäden werden übersehen vorher kontrollieren
RDKS-Ventil als Griff verwenden Sensor- oder Ventilschaden nicht mechanisch belasten

34. FT-Prüfreihenfolge vor der Einlagerung

Radkappen abnehmen

Verdeckte Bereiche und Klammerstellen kontrollieren.

Stahlfelgen gründlich reinigen

Schmutz und Bremsstaub entfernen.

Salz vollständig entfernen

Besonders bei Winterrädern.

Felgeninnenseite reinigen

Felgenbett und Rückseite nicht vergessen.

Felgen vollständig trocknen lassen

Restfeuchtigkeit nicht einschließen.

Lackschäden kontrollieren

Steinschläge und Scheuerstellen erkennen.

Roststellen beurteilen

Oberflächenrost von tiefer Korrosion unterscheiden.

Felgenhorn ansehen

Rost, Kerben und Verformungen suchen.

Ventilbohrung prüfen

Korrosion im Dichtbereich beachten.

Ventil beziehungsweise RDKS kontrollieren

Beschädigung und Korrosion erkennen.

Radschraubensitze prüfen

Geometrie und Materialzustand ansehen.

Anlagefläche kontrollieren

Rostschuppen und Verschmutzung berücksichtigen.

Reifendruck bei Kompletträdern messen

Bestehende Undichtigkeit erkennen.

Auffälligen Luftverlust klären

Reifen, Ventil und Felge prüfen.

Oberflächenrost gegebenenfalls behandeln

Offene Stellen vor der Standzeit schützen.

Radposition markieren

VL, VR, HL oder HR kennzeichnen.

Bekannte Schäden notieren

Dellen, Rost oder Druckverlust nicht vergessen.

Trockenen Lagerplatz wählen

Feuchtigkeit und Kondenswasser möglichst vermeiden.

Räder sauber stapeln oder geeignet lagern

Felgenhorn und Lackierung schützen.

Ventile nicht belasten

Insbesondere RDKS-Metallventile schützen.

Radkappen separat lagern

Kontaktstellen trocken und kontrollierbar halten.

Keine schweren Gegenstände auflegen

Räder nicht als Ablage benutzen.

Vor der nächsten Montage erneut vollständig prüfen

Lagerung ersetzt keine Saisonkontrolle.

Passendes Wissen aus der FT Wissenswelt

Weitere Grundlagen zu Stahlfelgen und den technischen Unterschieden zu Alufelgen finden Sie in der FT Wissenswelt.

Stahlfelgen kaufen

Zeigt sich bei der Kontrolle vor oder nach der Einlagerung, dass eine Stahlfelge tief korrodiert, stark verformt oder technisch nicht mehr sinnvoll weiterzuverwenden ist, finden Sie bei FT Reifen passende Ersatz-Stahlfelgen.

Stahlfelgen Stahlfelgen für unterschiedliche Fahrzeuge, Radgrößen und Anwendungen entdecken.

Passende Stahlfelgen über den Fahrzeug-Konfigurator finden

Welche Ersatz-Stahlfelge zu einem Fahrzeug passt, hängt unter anderem von Lochkreis, Einpresstiefe, Felgenbreite, Mittenloch, Tragfähigkeit und der jeweiligen Fahrzeugfreigabe ab.

Stahlfelgen über den Felgenkonfigurator suchen FT-Reifen Startseite öffnen, Fahrzeug auswählen und passende Stahlfelgen über den Fahrzeug-Konfigurator anzeigen lassen.
Praktisch beim Saisonwechsel

Wird beim Einlagern festgestellt, dass eine vorhandene Stahlfelge ersetzt werden sollte, kann über den Fahrzeug-Konfigurator direkt nach einer passenden Felge gesucht werden.

Herstellerwissen aus der FT Herstellerwelt

Stahlfelgen unterscheiden sich je nach Hersteller, Fahrzeuganwendung, Bauart, Beschichtung und technischer Ausführung. Auch bei Lagerung und Wiederverwendung sollten die jeweiligen produkt- und fahrzeugspezifischen Anforderungen berücksichtigt werden.

FT Herstellerwelt Marken, Hersteller, Produktbereiche und weiterführendes Herstellerwissen bei FT Reifen kennenlernen.

Service rund um Ihre Bestellung

Von der Auswahl bis zur Lieferung finden Sie bei FT Reifen weitere Informationen zu Bearbeitung, Versand und dem Ablauf Ihrer Bestellung.

Ablauf Bestellung Informationen zu Bestellung, Bearbeitung, Versand und dem weiteren Ablauf bei FT Reifen.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Auf unseren Social-Media-Kanälen zeigen wir regelmäßig Reifen, Felgen, Produkte, Praxistipps und Einblicke in die FT-Reifen Wissenswelt, Praxiswelt und Herstellerwelt.

Häufige Fragen zur Lagerung von Stahlfelgen und Kompletträdern

Müssen Stahlfelgen vor der Lagerung gereinigt werden?

Ja. Besonders Streusalz, Bremsstaub und feuchte Verschmutzungen sollten vor einer mehrmonatigen Standzeit entfernt werden.

Warum müssen die Felgen vollständig trocken sein?

Restfeuchtigkeit kann insbesondere an beschädigten Lackstellen Korrosion begünstigen und sollte nicht in Verpackungen oder zwischen gestapelten Rädern eingeschlossen werden.

Sollte ich Radkappen vor der Lagerung abnehmen?

Das ist sinnvoll. So können Felge und Radkappe separat gereinigt und getrocknet und Scheuerstellen der Halteklammern kontrolliert werden.

Dürfen Kompletträder gestapelt werden?

Montierte Räder können horizontal und standsicher gestapelt beziehungsweise auf einem geeigneten Felgenbaum gelagert werden.

Kann ich lose Stahlfelgen stapeln?

Ja, sofern Lackflächen und Felgenhorn nicht durch scharfkantige Zwischenlagen oder unsachgemäßes Handling beschädigt werden.

Dürfen Stahlfelgen direkt auf feuchtem Beton stehen?

Dauerhafte Bodenfeuchtigkeit sollte vermieden werden. Ein trockener Lagerplatz beziehungsweise eine geeignete Unterlage ist besser.

Warum ist Kondenswasser ein Thema?

Bei starken Temperaturwechseln kann sich Feuchtigkeit auf kalten Metallflächen niederschlagen, auch wenn kein Regen eindringt.

Darf ich nasse Räder in Kunststoffbeutel einpacken?

Das sollte vermieden werden. Geschlossene Verpackungen nur bei vollständig trockenen Rädern verwenden.

Sollten Radkappen separat gelagert werden?

Ja, das erleichtert Reinigung, Trocknung und die Kontrolle der Halteklammern und Scheuerstellen.

Warum dürfen Ventile beim Stapeln nicht belastet werden?

Mechanische Belastung kann Gummi- oder Metallventile beschädigen und später Undichtigkeit verursachen.

Was muss bei RDKS-Sensoren beachtet werden?

Metallventile und Sensoren sollten nicht als Auflage- oder Griffpunkt verwendet und vor Korrosion beziehungsweise mechanischer Belastung geschützt werden.

Sollte der Reifendruck vor der Lagerung kontrolliert werden?

Ja. So kann ein bereits vorhandener starker Druckverlust noch vor der Standzeit erkannt und untersucht werden.

Kann ein Komplettrad während der Lagerung Luft verlieren?

Ja. Deshalb muss der Reifendruck vor der nächsten Montage ohnehin erneut kontrolliert werden.

Sollte Oberflächenrost vor dem Einlagern behandelt werden?

Wenn die Korrosion tatsächlich nur oberflächlich ist, kann eine Behandlung vor der Lagerung sinnvoll sein, damit der Rost nicht über Monate weiterarbeitet.

Was mache ich mit einer stark korrodierten Stahlfelge?

Tiefe Rostnarben, Materialverlust, starke Schuppenbildung oder sicherheitsrelevante Schäden sollten technisch beurteilt werden und nicht nur bis zur nächsten Saison eingelagert werden.

Warum sollte die Radposition markiert werden?

So ist später sofort erkennbar, an welcher Position das Rad zuletzt montiert war.

Sollte ich bekannte Schäden notieren?

Ja. Ein Hinweis auf Luftverlust, Delle, Rost oder Ventilproblem verhindert, dass die Auffälligkeit nach mehreren Monaten vergessen wird.

Kann ich ein Rad nach Monaten direkt aus dem Lager montieren?

Vor der Montage sollten Felge, Reifen, Luftdruck, Ventil, RDKS, Anlagefläche und Befestigungssitze erneut kontrolliert werden.

Wie finde ich eine passende Ersatz-Stahlfelge?

Entweder direkt über die Stahlfelgen-Kategorie oder über den Fahrzeug-Konfigurator auf der FT-Reifen Startseite.

Technischer Hinweis

Diese Praxisinformationen ersetzen keine fachgerechte Prüfung von Felge, Reifen, Ventil und RDKS. Tiefe Korrosion, Materialverlust, Risse, starke Verformungen, beschädigte Befestigungssitze, auffälliger Rundlauf oder wiederkehrender Luftverlust sollten vor der nächsten normalen Nutzung technisch beurteilt werden. Bei der Lagerung kompletter Räder sind zusätzlich die Anforderungen des montierten Reifens zu berücksichtigen.

Über 35 Jahre praktische Erfahrung rund um Reifen und Felgen

FT Reifen verbindet über 35 Jahre praktische Erfahrung mit verständlichem Wissen rund um Stahlfelgen, Kompletträder, Lagerung, Korrosionsschutz, RDKS, Reifenmontage und die technische Kontrolle von Rädern.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt.

Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Mehr über FT Reifen erfahren