Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Stahlfelgen nach dem Winter richtig kontrollieren – Salz, Rost und Beschichtungsschäden

FT Praxiswelt – Stahlfelgen

Stahlfelgen nach dem Winter richtig kontrollieren – Salz, Rost und Beschichtungsschäden erkennen

Stahlfelgen werden besonders häufig als Winterfelgen eingesetzt. Genau deshalb sind sie über Monate Streusalz, Feuchtigkeit, Bremsstaub, Splitt und Straßenschmutz ausgesetzt. Nach dem Winter sollte das Rad deshalb nicht einfach nur gewaschen und eingelagert werden.

Der saisonale Radwechsel ist die ideale Gelegenheit, Stahlfelgen vollständig zu reinigen und typische Winter-Schadstellen zu kontrollieren. Besonders wichtig sind Felgenhorn, Radkappenhalter, Ventilbohrung, Radschraubensitze, Anlagefläche und Felgeninnenseite.

Winterkontrolle bedeutet mehr als nur Salz abwaschen

Beschichtung

Steinschläge, Splitt und Radkappen können Lack oder Pulverbeschichtung beschädigen.

Korrosion

Feuchtigkeit und Streusalz können an offenen Metallstellen Rostbildung begünstigen.

Technische Bereiche

Felgenhorn, Wulstsitz, Ventilbohrung und Befestigungssitze verdienen besondere Aufmerksamkeit.

FT Praxisgrundsatz

Nach dem Winter reicht es nicht, die Stahlfelge nur sauber zu waschen. Entscheidend ist die Kontrolle der typischen Winter-Schadstellen: Felgenhorn, Radkappenhalter, Ventilbohrung, Radschraubensitze, Anlagefläche und Felgeninnenseite.

Nach der Wintersaison zuerst gründlich reinigen

Eine technische Beurteilung funktioniert erst zuverlässig auf einer sauberen und trockenen Felge.

1. Streusalz und Winterablagerungen vollständig entfernen

Nach mehreren Wintermonaten können an der Felge unterschiedliche Rückstände haften.

  • Streusalz
  • Bremsstaub
  • Straßenschmutz
  • feuchter Schmutzfilm
  • Splittreste
  • Schlamm
Erst reinigen – dann beurteilen

Rostpunkte, Lackschäden und kleine Verformungen werden auf einer gereinigten Felge wesentlich besser sichtbar.

2. Radkappen zur vollständigen Kontrolle abnehmen

Unter Radkappen können sich Salz und Feuchtigkeit besonders lange halten.

Zusätzlich prüfen:

  • Halteklammern
  • Kontaktpunkte
  • Scheuerstellen
  • verdeckte Roststellen
  • Rückseite der Radkappe
Typische Winter-Schadstelle

Metallklammern können die Beschichtung der Stahlfelge abschaben. Salz und Feuchtigkeit treffen dann direkt auf den freiliegenden Stahl.

3. Felge nach der Reinigung vollständig trocknen lassen

Auf einer nassen Oberfläche lassen sich kleine Rostpunkte und Lackunterwanderungen schlechter erkennen.

Trockene Oberfläche kontrollieren

Erst danach Außenfläche, Felgenhorn, Befestigungssitze und Innenseite systematisch ansehen.

Außenfläche und Beschichtung prüfen

Der Winter hinterlässt häufig kleine Beschädigungen, die zunächst rein optisch wirken, später aber Rost begünstigen können.

4. Kleine Lackabplatzer und Steinschläge suchen

Typische Stellen nach einer Wintersaison sind:

  • Felgenaußenfläche
  • Belüftungsöffnungen
  • Felgenhorn
  • Radkappenhalter
  • Bereich um Radschrauben
Kleine offene Stellen früh schützen

Solange noch kein tiefer Materialangriff vorhanden ist, lassen sich solche Schäden meist deutlich einfacher behandeln.

5. Rostpunkte nach Tiefe beurteilen

Leichter Rostansatz

Kann häufig noch oberflächlich sein.

Unterwanderter Lack

Die sichtbare Roststelle kann kleiner sein als die tatsächlich betroffene Fläche.

Tiefe Korrosion

Rostnarben oder Materialverlust sind kein reines Pflegeproblem mehr.

6. Rostblasen unter der Beschichtung ernst nehmen

Blasen oder hochstehende Lackbereiche können darauf hinweisen, dass Korrosion bereits unter der Beschichtung weiterläuft.

  • Blasenbildung
  • hochstehende Lackkante
  • rostfarbene Ränder
  • lose Beschichtung
Die tatsächliche Rostfläche kann größer sein

Erst nach Entfernung loser Beschichtung zeigt sich häufig das tatsächliche Ausmaß.

Radkappen als typische Winter-Schadstelle

Radkappen können die sichtbare Felge schützen, gleichzeitig aber Kontakt- und Feuchtigkeitsstellen erzeugen.

7. Halteklammern auf Scheuerstellen prüfen

Metallische Halteklammern können sich über viele Kilometer an derselben Stelle bewegen.

  • blanke Kontaktpunkte
  • Lackabrieb
  • Rostansätze
  • verbogene Klammern
  • scharfe Kanten
FT Praxiswissen

Genau an solchen Klammerpunkten sehen wir bei Winter-Stahlfelgen häufig beginnende Roststellen.

8. Rost hinter Radkappen kann deutlich stärker sein als außen

Die sichtbare Außenseite einer Stahlfelge kann gepflegt wirken, während verdeckte Bereiche bereits deutlich korrodieren.

Radkappen gelegentlich abnehmen

Nur so lässt sich beurteilen, wie die verdeckte Felgenfläche den Winter tatsächlich überstanden hat.

9. Radkappe selbst reinigen

Vor der späteren Wiederverwendung sollten auch Rückseite und Haltebereiche der Radkappe gereinigt werden.

  • Salz entfernen
  • Schmutz entfernen
  • Klammern prüfen
  • beschädigte Kontaktpunkte ansehen

Felgenhorn nach dem Winter kontrollieren

Das Felgenhorn ist durch Reifenwulst, Fahrbahnschäden und Winterkorrosion ein besonders wichtiger Prüfbereich.

10. Außen- und Innenhorn kontrollieren

Prüfen auf:

  • Rost
  • Kerben
  • Dellen
  • Lackschäden
  • Verformungen
  • scharfe Korrosionskanten
Inneres Felgenhorn nicht vergessen

Gerade nach Schlaglöchern kann die Innenseite stärker beschädigt sein als die sichtbare Außenseite.

11. Kleine Roststellen am Felgenhorn früh beurteilen

Hat Splitt, Bordsteinkontakt oder ein Schlagloch die Beschichtung beschädigt, kann dort während des Winters Korrosion entstehen.

Früh erkannt ist nicht gleich technisch kritisch

Leichter Oberflächenrost ist etwas anderes als tiefe Korrosion oder Materialverlust.

12. Tiefe Korrosion am Felgenhorn nicht einfach überlackieren

Besonders kritisch sind:

  • tiefe Rostnarben
  • Materialverlust
  • Schuppenbildung
  • ausbrechende Kanten
  • deutliche Verformung
Felgenhorn ist technisch relevant

Dort sitzt der Reifenwulst. Eine stark angegriffene Felgenkante muss deshalb technisch beurteilt werden.

Wulstsitz und Luftverlust nach dem Winter

Winterkorrosion kann auch unter dem montierten Reifen entstehen.

13. Reifendruck nach der Wintersaison beobachten

Muss ein Rad plötzlich häufiger nachgefüllt werden, kommen mehrere Ursachen infrage.

  • Reifenverletzung
  • Ventil
  • Reifenwulst
  • Felgenhorn
  • korrodierter Wulstsitz

14. Korrosion am Wulstsitz mitdenken

Bei schlauchlosen Rädern muss der Reifenwulst sauber gegen die Felge abdichten.

Winterkorrosion kann schleichenden Luftverlust verursachen

Unebenheiten oder Korrosion unter dem Reifenwulst können eine Dichtfläche beeinträchtigen.

15. Wiederkehrenden Luftverlust systematisch prüfen

Ventil prüfen

Undichtigkeit am Ventileinsatz oder Ventilsitz ausschließen.

Reifen prüfen

Nagel, Schraube oder andere Verletzung suchen.

Reifenwulst kontrollieren

Beschädigungen berücksichtigen.

Felgenhorn prüfen

Verformung und Korrosion ansehen.

Wulstsitz beurteilen

Bei Bedarf Reifen demontieren.

Ventil und RDKS nach dem Winter

Auch Ventile und Reifendrucksensoren werden durch Salz, Feuchtigkeit und Schmutz belastet.

16. Ventilbohrung auf Korrosion prüfen

Rund um die Ventilöffnung der Stahlfelge sollte auf Folgendes geachtet werden:

  • Rost
  • Lackablösung
  • Materialangriff
  • auffällige Unebenheiten

17. Gummiventil kontrollieren

  • Risse
  • Verhärtung
  • Alterung
  • mechanische Beschädigung
  • fehlende Ventilkappe
Gummiventil ist ein Verschleißteil

Besonders beim Reifenwechsel bietet sich eine erneute Beurteilung beziehungsweise Erneuerung an.

18. Metallventil und direkten RDKS-Sensor kontrollieren

Bei einem direkten Reifendruckkontrollsystem können nach Winterbetrieb unter anderem auffällig sein:

  • Korrosion am Metallventil
  • Überwurfmutter
  • Dichtung
  • Ventileinsatz
  • Service-Kit
Korrodierte RDKS-Komponenten nicht mit Gewalt lösen

Sensor und Ventil können beschädigt werden. Bei auffälligem Zustand sollte die Verbindung fachgerecht behandelt werden.

Radschrauben- und Radmuttersitze kontrollieren

Werkzeugkontakt und Winterfeuchtigkeit können auch die Radbefestigungsbereiche angreifen.

19. Befestigungssitze auf Korrosion prüfen

Besonders ansehen:

  • Lackabplatzer
  • leichter Rostansatz
  • tiefe Korrosion
  • ausgebrochene Bereiche
  • veränderte Sitzform

20. Oberflächenrost von Materialschaden unterscheiden

Eine leichte Rostverfärbung ist technisch etwas anderes als:

  • tiefe Rostnarben
  • ausgewaschener Sitz
  • Materialverlust
  • verformte Sitzfläche
Radbefestigung ist sicherheitsrelevant

Beschädigte Sitzgeometrie sollte nicht einfach angeschliffen und überlackiert werden.

21. Radschrauben und Radmuttern mitkontrollieren

  • Gewinde
  • Schrauben- oder Mutternkopf
  • Kugel- beziehungsweise Kegelbund
  • starke Korrosion
  • mechanische Beschädigung

Anlagefläche und Radnabe

Der saisonale Radwechsel bietet direkten Zugang zu Flächen, die während der Saison kaum sichtbar sind.

22. Felgenrückseite nach dem Winter vollständig ansehen

Auf der Rückseite können sich deutlich stärkere Korrosionsspuren zeigen als auf der sichtbaren Außenseite.

  • Anlagefläche
  • Nabenbereich
  • Felgenbett
  • Belüftungsöffnungen

23. Rostschuppen an der Anlagefläche entfernen

Vor einer späteren Wiedermontage muss die Anlagefläche sauber und eben sein.

Kein dicker Rost zwischen Nabe und Felge

Die Stahlfelge muss plan an der vorgesehenen Fahrzeugfläche anliegen können.

24. Radnabe beim saisonalen Wechsel ebenfalls kontrollieren

Auch die Fahrzeugseite kann Rost und Ablagerungen entwickeln.

  • Nabenanlagefläche
  • Zentrierbereich
  • Rostschuppen
  • Verschmutzung

Felgeninnenseite nach der Wintersaison

Hier sammeln sich über Monate oft besonders viel Bremsstaub, Salz und Feuchtigkeit.

25. Innenseite gründlich reinigen

Besonders:

  • Felgenbett
  • Belüftungsöffnungen
  • Übergänge
  • innere Felgenkante
  • Bereiche um Auswuchtgewichte

26. Verdeckte Roststellen erst nach der Reinigung beurteilen

Unter Bremsstaub und dunklem Winterbelag können verborgen sein:

  • Lackablösungen
  • Rostblasen
  • Rostnarben
  • Schuppenbildung
  • Steinschläge

27. Auswuchtgewichte und Kontaktstellen ansehen

An Klammergewichten oder angrenzenden Bereichen kann die Beschichtung mechanisch beansprucht werden.

Gewicht nicht nur wegen Rost entfernen

Wird ein Auswuchtgewicht entfernt oder versetzt, muss das Rad anschließend wieder korrekt ausgewuchtet werden.

Reifen und Stahlfelge gemeinsam beurteilen

Beim saisonalen Radwechsel sollte nicht nur die Felge kontrolliert werden.

28. Reifenflanke auf Winterspuren prüfen

  • Schnitte
  • Scheuerstellen
  • Risse
  • Beulen
  • Quetschspuren
Schlagloch kann Reifen und Felge gemeinsam beschädigen

Eine verformte Felge sollte deshalb immer zusammen mit dem montierten Reifen beurteilt werden.

29. Reifendruck vor Einlagerung beziehungsweise Radwechsel prüfen

Ein auffälliger Druckverlust kann noch vor der Lagerung auf ein Problem hinweisen.

  • Ventil
  • Reifen
  • Wulstsitz
  • Felgenhorn

30. Rundlauf bei neuen Auffälligkeiten kontrollieren

Gerade nach einem Winter mit Schlaglöchern und schlechten Straßen können Felgenverformungen entstanden sein.

Hinweise:

  • neues Hoppeln
  • Lenkradvibrationen
  • ungewöhnlich hoher Auswuchtbedarf
  • sichtbare Delle am Felgenhorn
Auswuchten und Verformung unterscheiden

Eine verbogene Stahlfelge wird durch zusätzliche Auswuchtgewichte nicht wieder rund.

Vor der Einlagerung

Stahlfelgen sollten sauber, trocken und möglichst ohne offene Roststellen in die Saisonpause gehen.

31. Stahlfelgen sauber und trocken einlagern

Nicht über Monate einlagern mit:

  • Streusalz
  • nassem Schmutz
  • feuchter Felgenoberfläche
  • starken Bremsstaubablagerungen
Winterreste vor der Lagerung beseitigen

Das reduziert die Zeit, in der Salz und Feuchtigkeit während der Standzeit weiter auf beschädigte Beschichtungsstellen einwirken können.

32. Kleine Oberflächenroststellen vor der Lagerung behandeln

Ist der Materialzustand noch einwandfrei und die Korrosion nur oberflächlich, lohnt sich die Aufbereitung bereits vor der Einlagerung.

Roststelle freilegen

Lose Beschichtung und Korrosion sichtbar machen.

Oberflächenrost entfernen

Geeignetes Schleifpad verwenden.

Fläche reinigen

Staub und Fett beseitigen.

Neu schützen

Geeigneten Beschichtungsaufbau beziehungsweise Felgenlack verwenden.

Übersicht & Prüfreihenfolge

Typische Winterspuren und die komplette FT-Kontrolle nach der Saison auf einen Blick.

33. Typische Winterspuren an Stahlfelgen

Auffälligkeit Typische Ursache Besonders prüfen
Rost hinter Radkappe Feuchtigkeit und Klammern Kontaktpunkte
kleine Lackabplatzer Splitt oder Steinschlag Oberflächenrost
Rost am Felgenhorn Salz und Lackschaden Materialzustand
Rost an Ventilbohrung Feuchtigkeit und Salz Ventilbereich
Rost am Schraubensitz Salz und Werkzeugkontakt Sitzgeometrie
Rost an Anlagefläche Winterfeuchte planer Sitz
Korrosion innen Salz und Bremsstaub Felgenbett
langsamer Luftverlust Wulstsitz oder Ventil Dichtbereich
Delle am Felgenhorn Schlagloch Rundlauf
Lackblasen unterwanderte Beschichtung Korrosionstiefe
Korrosion am RDKS-Ventil Salz und Feuchtigkeit Ventil und Service-Kit

34. FT-Prüfreihenfolge nach der Wintersaison

Radkappen abnehmen

Verdeckte Bereiche vollständig zugänglich machen.

Stahlfelgen gründlich reinigen

Winterablagerungen lösen.

Streusalz vollständig entfernen

Auch Rückseite und Vertiefungen berücksichtigen.

Felgen vollständig trocknen

Rost und Lackschäden besser sichtbar machen.

Außenfläche prüfen

Steinschläge und Kratzer suchen.

Beschichtung kontrollieren

Abplatzer und Unterwanderung erkennen.

Rostpunkte beurteilen

Oberflächenrost von tiefer Korrosion unterscheiden.

Rostblasen beachten

Unterwanderte Bereiche nicht unterschätzen.

Radkappenhalter prüfen

Scheuerstellen und Metallklammern ansehen.

Äußeres Felgenhorn kontrollieren

Rost, Dellen und Kerben suchen.

Inneres Felgenhorn ansehen

Schlaglochschäden nicht übersehen.

Wulstbereich berücksichtigen

Bei Druckverlust auch verdeckte Korrosion prüfen.

Ventilbohrung prüfen

Rost und Materialangriff erkennen.

Ventil beziehungsweise RDKS kontrollieren

Alterung, Korrosion und Dichtung beachten.

Schraubensitze ansehen

Korrosion und Sitzgeometrie prüfen.

Radschrauben beziehungsweise Radmuttern kontrollieren

Gewinde und Sitz beurteilen.

Felgenrückseite reinigen

Verdeckte Winterkorrosion sichtbar machen.

Anlagefläche prüfen

Rostschuppen und Unebenheiten beseitigen beziehungsweise beurteilen.

Radnabe kontrollieren

Fahrzeugseitige Anlagefläche mit berücksichtigen.

Felgeninnenseite ansehen

Felgenbett und Übergänge prüfen.

Auswuchtgewichte und Kontaktstellen prüfen

Beschichtungsschäden beachten.

Reifenflanke kontrollieren

Schnitte, Beulen und Scheuerstellen suchen.

Reifendruck prüfen

Schleichende Undichtigkeit erkennen.

Bei Auffälligkeiten Rundlauf prüfen

Schlaglochfolgen berücksichtigen.

Kleine Oberflächenroststellen behandeln

Korrosion vor der nächsten Saison stoppen.

Räder vollständig trocken einlagern

Feuchtigkeit nicht einschließen.

Passendes Wissen aus der FT Wissenswelt

Weitere Grundlagen zu Stahlfelgen und den technischen Unterschieden zu Alufelgen finden Sie in der FT Wissenswelt.

Stahlfelgen kaufen

Ist eine Stahlfelge nach mehreren Wintersaisons tief korrodiert, stark verformt, beschädigt oder technisch nicht mehr sinnvoll weiterzuverwenden, finden Sie bei FT Reifen passende Ersatz-Stahlfelgen.

Stahlfelgen Stahlfelgen für unterschiedliche Fahrzeuge, Radgrößen und Anwendungen entdecken.

Passende Stahlfelgen über den Fahrzeug-Konfigurator finden

Welche Ersatz-Stahlfelge zu einem Fahrzeug passt, hängt nicht nur vom Felgendurchmesser ab. Auch Lochkreis, Einpresstiefe, Felgenbreite, Mittenloch, Tragfähigkeit und die jeweilige Fahrzeugfreigabe müssen stimmen.

Stahlfelgen über den Felgenkonfigurator suchen FT-Reifen Startseite öffnen, Fahrzeug auswählen und passende Stahlfelgen über den Fahrzeug-Konfigurator anzeigen lassen.
Besonders praktisch beim Austausch alter Winterfelgen

Wenn die vorhandene Felge nach Korrosion oder Beschädigung ersetzt werden soll, kann die passende Stahlfelge direkt über das Fahrzeug gesucht werden.

Herstellerwissen aus der FT Herstellerwelt

Stahlfelgen unterscheiden sich je nach Hersteller, Fahrzeuganwendung, Bauart, Beschichtung, Größe und technischer Ausführung. In der FT Herstellerwelt finden Sie weiterführende Informationen zu verschiedenen Herstellern und Produktbereichen.

FT Herstellerwelt Marken, Hersteller, Produktbereiche und weiterführendes Herstellerwissen bei FT Reifen kennenlernen.

Service rund um Ihre Bestellung

Von der Auswahl bis zur Lieferung finden Sie bei FT Reifen weitere Informationen zu Bearbeitung, Versand und dem Ablauf Ihrer Bestellung.

Ablauf Bestellung Informationen zu Bestellung, Bearbeitung, Versand und dem weiteren Ablauf bei FT Reifen.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Auf unseren Social-Media-Kanälen zeigen wir regelmäßig Reifen, Felgen, Produkte, Praxistipps und Einblicke in die FT-Reifen Wissenswelt, Praxiswelt und Herstellerwelt.

Häufige Fragen zur Kontrolle von Stahlfelgen nach dem Winter

Warum sollten Stahlfelgen nach dem Winter kontrolliert werden?

Salz, Feuchtigkeit, Splitt und Bremsstaub können Beschichtung und Metall über Monate belasten. Nach der Saison werden beginnende Roststellen und Lackschäden besonders gut sichtbar.

Warum sollte ich Radkappen abnehmen?

Unter Radkappen können Feuchtigkeit und Salz gespeichert werden. Außerdem können Halteklammern die Beschichtung der Stahlfelge beschädigen.

Warum entsteht Rost an Radkappenklammern?

Metallklammern können durch Bewegung und Vibration Lack abschaben. An der freigelegten Stahloberfläche kann anschließend Rost entstehen.

Muss jeder kleine Rostpunkt behandelt werden?

Kleine oberflächliche Roststellen sollten möglichst früh beurteilt und geschützt werden, damit sich die Korrosion nicht weiter unter der Beschichtung ausbreitet.

Was bedeuten Lackblasen auf einer Stahlfelge?

Sie können auf Korrosion unter der Beschichtung hinweisen. Die tatsächlich angegriffene Fläche kann größer sein als die sichtbare Blase.

Warum ist das Felgenhorn besonders wichtig?

Am Felgenhorn sitzt der Reifenwulst. Tiefe Korrosion, Dellen und Verformungen können deshalb technisch relevant werden.

Kann Winterkorrosion Luftverlust verursachen?

Ja. Korrosion am Wulstsitz kann bei Tubeless-Bereifung zu einer unebenen Dichtfläche und schleichendem Druckverlust führen.

Warum sollte die Ventilbohrung kontrolliert werden?

Auch dort kann die Beschichtung beschädigt und Stahl durch Feuchtigkeit oder Salz angegriffen werden.

Was sollte bei einem Gummiventil geprüft werden?

Risse, Verhärtung, Alterung und mechanische Schäden gehören zur Sichtkontrolle.

Was ist bei RDKS-Metallventilen nach dem Winter wichtig?

Korrosion an Ventil, Überwurfmutter, Dichtung und Service-Kit sollte beachtet werden.

Warum sollte ich die Radschraubensitze kontrollieren?

Werkzeugkontakt und Salz können dort die Beschichtung beschädigen. Tiefe Korrosion oder eine veränderte Sitzgeometrie sind technisch relevant.

Warum muss auch die Felgenrückseite kontrolliert werden?

Die Rückseite kann deutlich stärker von Salz, Feuchtigkeit und Bremsstaub betroffen sein als die sichtbare Außenseite.

Was ist mit der Anlagefläche zur Radnabe?

Sie sollte sauber und eben sein. Lose Rostschuppen müssen vor der nächsten Montage entfernt werden.

Warum sollte man nach dem Winter den Rundlauf kontrollieren?

Wenn während der Saison Schlaglöcher oder Bordsteinkontakte aufgetreten sind oder neue Vibrationen bestehen, kann eine Rundlaufprüfung Schäden sichtbar machen.

Kann ich rostige Stahlfelgen einfach einlagern und im Herbst behandeln?

Technisch oberflächliche Roststellen lassen sich besser vor der Einlagerung behandeln, damit die Korrosion während der Standzeit nicht weiter fortschreitet.

Sollten Stahlfelgen trocken eingelagert werden?

Ja. Salz und Feuchtigkeit sollten vor der Lagerung vollständig entfernt und die Räder trocken sein.

Wann sollte eine Winter-Stahlfelge ersetzt werden?

Bei tiefer Korrosion, deutlichem Materialverlust, Riss, starker Verformung, beschädigten Befestigungssitzen oder technisch nicht mehr zuverlässig beurteilbarem Zustand kann Ersatz sinnvoll oder erforderlich sein.

Wie finde ich eine passende Ersatz-Stahlfelge?

Entweder direkt über die Stahlfelgen-Kategorie oder über den Fahrzeug-Konfigurator auf der FT-Reifen Startseite.

Technischer Hinweis

Diese Praxisinformationen ersetzen keine fachgerechte Prüfung von Felge, Reifen, RDKS und Radbefestigung. Tiefe Korrosion, Materialverlust, Risse, starke Verformungen, beschädigte Radschrauben- oder Radmuttersitze sowie starke Korrosion an Felgenhorn, Wulstsitz oder Ventilbohrung sollten technisch beurteilt werden. Bei wiederkehrendem Luftverlust oder verändertem Fahrverhalten sollte die Ursache vor der nächsten normalen Nutzung geklärt werden.

Über 35 Jahre praktische Erfahrung rund um Reifen und Felgen

FT Reifen verbindet über 35 Jahre praktische Erfahrung mit verständlichem Wissen rund um Stahlfelgen, Winterbetrieb, Streusalz, Rost, Beschichtungsschäden, RDKS, Reifenmontage und die technische Kontrolle von Rädern.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt.

Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Mehr über FT Reifen erfahren