Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Sommerreifen vor Urlaubsfahrt und Langstrecke kontrollieren – kompletter Reifencheck

FT Praxiswelt – PKW-Sommerreifen

Sommerreifen vor Urlaubsfahrt und Langstrecke kontrollieren – kompletter Reifencheck vor hoher Belastung

Eine lange Urlaubs- oder Autobahnfahrt belastet Sommerreifen anders als der normale Alltag. Hohe Geschwindigkeit, Sommerhitze, volle Beladung, zusätzliche Gepäcklast und lange Fahrzeiten kommen häufig gleichzeitig zusammen.

Deshalb sollten Sommerreifen vor Reisebeginn nicht nur nach der Profiltiefe beurteilt werden. Reifenfülldruck, Innenschulter, Schäden, Reifenalter, Verschleißbild, Ventile, RDKS, Felgen und die technische Eignung des Reifens gehören gemeinsam zum Reisecheck.

Vor der Urlaubsfahrt zählt der Gesamtzustand

Profil

Innen, Mitte und außen messen und die Reserve für die gesamte Reise berücksichtigen.

Belastung

Mitfahrer, Gepäck, Dachbox, Fahrradträger oder Anhänger können die Reifen deutlich stärker beanspruchen.

Technik

Reifendruck, Lastindex, Speedindex, RDKS, Ventile und Felgen gehören ebenfalls zur Kontrolle.

FT Praxisgrundsatz

Vor einer langen Urlaubs- oder Autobahnfahrt sollten Sommerreifen nicht nur nach Profiltiefe beurteilt werden. Reifendruck, Beladung, Schäden, Alter, Verschleißbild, Ventile, RDKS und die gesamte Rad-Reifen-Einheit gehören gemeinsam zum Reisecheck.

Reifencheck nicht auf den Abfahrtstag verschieben

Einige Tage Vorlauf können viel Stress vermeiden.

1. Einige Tage vor Reisebeginn kontrollieren

Dann bleibt noch Zeit, wenn auffällt:

  • ein Reifen verliert Druck
  • die Profiltiefe ist geringer als erwartet
  • eine Beule oder ein Schnitt ist sichtbar
  • die Innenschulter ist stark abgefahren
  • ein Ventil ist auffällig
  • das RDKS meldet eine Störung
  • eine Felge zeigt eine Beschädigung
Nicht erst beim beladenen Fahrzeug feststellen

Ein technisches Reifenproblem sollte möglichst vor dem eigentlichen Reisetag geklärt werden.

2. Alle vier Sommerreifen vollständig ansehen

Kontrolliert werden sollten:

  • Außenschulter
  • Profilmitte
  • Innenschulter
  • äußere Seitenwand
  • innere Seitenwand soweit einsehbar
Innenschulter nicht vergessen

Ein Reifen kann außen noch ordentlich aussehen und innen bereits deutlich stärker verschlissen sein.

Profiltiefe für die komplette Reise bewerten

Die gesetzliche Mindestgrenze ist nicht automatisch die optimale praktische Reserve für eine lange Sommerfahrt.

3. Nicht nur fragen: „Ist heute noch genug Profil da?“

Zusätzlich berücksichtigen:

  • geplante Gesamtkilometer
  • Autobahnanteil
  • Starkregenrisiko
  • weitere Nutzung bis zum Herbst
  • bereits vorhandene Profiltiefenunterschiede
Vorausschauend prüfen

Der Reifen sollte nicht nur für den Start der Reise, sondern für die geplante weitere Nutzung ausreichend Reserve besitzen.

Reifenfülldruck und Reisebeladung

Der Druck für den normalen Alltag kann sich vom Wert für hohe Beladung unterscheiden.

4. Reifenfülldruck möglichst kalt kontrollieren

Vor längerer Fahrt sollte der Reifen nicht bereits durch mehrere hundert Autobahnkilometer erwärmt sein.

Fahrzeugvorgabe verwenden

Reifengröße, Vorder- und Hinterachse sowie Beladung müssen zur ausgewählten Druckangabe passen.

5. Beladungsdruck prüfen

Auf Urlaubsfahrt kommen häufig hinzu:

  • mehrere Personen
  • Koffer
  • Reisetaschen
  • Dachbox
  • Fahrradträger
  • weitere Reiseausrüstung
Alltagsdruck nicht automatisch übernehmen

Viele Fahrzeuge besitzen eigene Druckvorgaben für hohe Beladung.

6. Vorder- und Hinterachse getrennt beachten

Der vorgesehene Reifenfülldruck kann achsweise unterschiedlich sein.

Besonders die Hinterachse kann zusätzlich belastet werden durch:

  • Kofferraumladung
  • Mitfahrer hinten
  • Heckträger
  • Anhänger-Stützlast

7. Warmen Reifen unterwegs nicht auf Kaltdruck ablassen

Während der Fahrt erwärmt sich der Reifen und der gemessene Druck steigt normalerweise an.

Warmdruck ist kein Kaltdruck

Wird aus einem warmgefahrenen Reifen Luft abgelassen, bis wieder der vorgesehene Kaltdruck erreicht ist, kann nach dem Abkühlen zu wenig Reifenfülldruck vorhanden sein.

Schäden vor hoher Dauerbelastung ausschließen

Eine lange Autobahnfahrt ist nicht der richtige Zeitpunkt für ungeklärte Reifenauffälligkeiten.

8. Seitenwand sorgfältig prüfen

Achten auf:

  • Beulen
  • Schnitte
  • Risse
  • Scheuerstellen
  • ungewöhnliche Verformungen
Beule vor Reisebeginn fachkundig beurteilen

Eine lokale Auswölbung kann auf eine Beschädigung der Reifenstruktur hinweisen.

9. Lauffläche nach Fremdkörpern absuchen

Zum Beispiel:

  • Nägel
  • Schrauben
  • Metallteile
  • andere eingedrungene Gegenstände
Schleichender Druckverlust ist möglich

Ein Fremdkörper kann eine Reifenverletzung teilweise verschließen und trotzdem zu langsamem Luftverlust führen.

10. Wiederkehrenden Druckverlust vor der Reise klären

Mögliche Ursachen sind:

  • Reifenverletzung
  • Ventil
  • RDKS-Ventil
  • Felge
  • Wulstsitz
Nicht nur nachpumpen und losfahren

Wenn derselbe Reifen immer wieder Luft verliert, sollte die Ursache vor einer langen Reise gesucht werden.

Verschleißbild vor der Reise beurteilen

Ein auffälliges Profil kann auf ein technisches Problem hinweisen.

11. Stark abgefahrene Innenkante ernst nehmen

Gerade bei breiten Reifen kann der innere Schulterbereich deutlich weniger Profil besitzen als der von außen sichtbare Bereich.

Gesamte Lauffläche zählt

Für die Reisebeurteilung sollte nicht die optisch beste Stelle des Reifens verwendet werden.

12. Sägezahn und Fehlverschleiß mit berücksichtigen

Auffällige Verschleißbilder können Hinweise geben auf:

  • Achsgeometrie
  • Fahrwerk
  • Reifenfülldruck
  • bisherige Nutzung
Technische Ursache nicht bis nach dem Urlaub verschieben

Starker Fehlverschleiß sollte vor hoher Dauerbelastung geklärt werden.

Ältere Sommerreifen vor Langstrecke

Das Produktionsdatum allein entscheidet nicht, aber es gehört zur Gesamtbeurteilung.

13. DOT nicht isoliert betrachten

Bei älteren Sommerreifen gemeinsam prüfen:

  • Reifenalter
  • Restprofil
  • Risse
  • Gummizustand
  • Druckverlust
  • Verschleißbild

14. Wenig gefahren bedeutet nicht automatisch unkritisch

Ein älterer Wenigfahrer-Reifen kann noch viel Profil besitzen und trotzdem Alterungserscheinungen zeigen.

Vor hoher Belastung genauer prüfen

Gerade lange Autobahnfahrt, volle Beladung und hohe Sommerhitze sind gute Gründe für eine erneute Zustandskontrolle.

Lastindex und Geschwindigkeitsindex

Der Sommerreifen muss technisch zur Fahrzeuganwendung passen.

15. Technische Reifenkennzeichnung kontrollieren

Zur Fahrzeugzuordnung gehören unter anderem:

  • Reifengröße
  • Lastindex
  • Geschwindigkeitsindex
Tragfähigkeit und Geschwindigkeit sind unterschiedliche Anforderungen

Beide Kennwerte müssen zur vorgesehenen Fahrzeug-Reifen-Kombination passen.

16. Hoher Speedindex ersetzt keinen guten Reifenzustand

Auch ein Reifen mit hoher Geschwindigkeitsklasse muss:

  • korrekt aufgepumpt
  • unbeschädigt
  • ausreichend tragfähig
  • technisch zum Fahrzeug passend

sein.

Dachbox, Fahrradträger und Anhänger

Zusatzlast sollte bei der Reiseplanung nicht vergessen werden.

17. Dachbox und Fahrradträger erhöhen die Gesamtbelastung

Zusätzlich beeinflusst werden können:

  • Gesamtgewicht
  • Schwerpunkt
  • Hinterachsbelastung
  • Luftwiderstand

18. Anhänger-Stützlast mit berücksichtigen

Bei Anhänger oder Wohnwagen wirkt die Stützlast auf das Zugfahrzeug und kann die Hinterachse zusätzlich belasten.

Achslasten beachten

Nicht nur das zulässige Gesamtgewicht, sondern auch die einzelnen Achslasten sind relevant.

Felgen und Radbefestigung

Reifen und Felge bilden gemeinsam die Rad-Reifen-Einheit.

19. Felge vor der Reise kurz kontrollieren

Besonders nach bekannten:

  • Schlaglöchern
  • Bordsteinkontakten
  • früherem Luftverlust

achten auf:

  • Felgenhorn
  • sichtbare Verformungen
  • Beschädigungen

20. Radbefestigung nach Herstellervorgabe

Radschrauben beziehungsweise Radmuttern müssen mit den vorgesehenen Befestigungsteilen und dem richtigen Anzugsdrehmoment montiert werden.

Gerade nach einem frischen Radwechsel beachten

Für Montage und eine gegebenenfalls vorgesehene Nachkontrolle gelten die Fahrzeug- und Felgenherstellerangaben.

RDKS vor und während der Reise

Warnmeldungen sollten nicht einfach zurückgesetzt werden.

21. RDKS-Warnung vor Reisebeginn zuerst prüfen

Reifenfülldruck messen

Tatsächlichen Zustand feststellen.

Alle vier Reifen vergleichen

Auffälligen Einzelreifen erkennen.

Möglichen Druckverlust klären

Reifen, Ventil und Felge berücksichtigen.

Erst danach gegebenenfalls initialisieren

Fahrzeugspezifische Vorgehensweise beachten.

22. RDKS-Warnung unterwegs ernst nehmen

Während der Autobahnfahrt:

  • Fahrverhalten beobachten
  • sichere Haltemöglichkeit suchen
  • Reifen ansehen
  • Reifenfülldruck prüfen

Ersatzrad, Pannenset und Werkzeug

Der Reisecheck endet nicht bei den vier montierten Reifen.

23. Ersatzrad prüfen, falls vorhanden

Kontrollieren:

  • Reifenfülldruck
  • Zustand
  • Alter
  • sichere Befestigung

24. Pannenset auf Vollständigkeit prüfen

Je nach Fahrzeug:

  • Dichtmittel vorhanden
  • Verfallsdatum kontrolliert
  • Kompressor vorhanden
  • Kompressor funktionsfähig
  • Zubehör vollständig

25. Felgenschloss-Adapter nicht vergessen

Ein kleines Bauteil, das bei einer Reifenpanne entscheidend sein kann.

Vor der Abfahrt kontrollieren

Wenn ein Rad unterwegs demontiert werden muss, sollte der passende Felgenschloss-Adapter tatsächlich im Fahrzeug liegen.

Während der Reise auf Veränderungen achten

Auch nach einem guten Startcheck können unterwegs neue Auffälligkeiten entstehen.

26. Neue Vibrationen oder Brummen ernst nehmen

Wenn plötzlich auftreten:

  • Lenkradflattern
  • Hoppeln
  • starkes Brummen
  • ungewohntes Ziehen

sollte die Ursache geprüft werden.

Nicht einfach hunderte Kilometer ignorieren

Mögliche Ursachen können Reifen, Felge, Unwucht oder Fahrwerk sein.

27. Nach starkem Schlagloch Reifen und Felge beobachten

Besonders kontrollieren:

  • Seitenwand
  • Beule
  • Felgenhorn
  • RDKS-Warnung
  • neue Vibrationen
  • auffälligen Druckverlust

Kompakte Reiseübersicht

Prüfstelle Was kontrollieren?
Profiltiefe innen, Mitte und außen
Innenschulter verdeckten Verschleiß
Reifenfülldruck möglichst kalt nach Fahrzeugvorgabe
Beladung Normal- oder Beladungswert
Seitenwand Beulen, Risse und Schnitte
Lauffläche Fremdkörper
Reifenalter DOT plus Gesamtzustand
Verschleißbild gleichmäßig oder auffällig?
Ventil Zustand und Dichtheit
RDKS Warnungen und Funktion
Felge Schäden und Verformung
Lastindex passend zur Fahrzeuganwendung
Geschwindigkeitsindex passend zur Fahrzeuganwendung
Ersatzrad Druck und Zustand
Pannenset vollständig und verwendbar

FT-Kurzcheck vor Urlaubsfahrt und Langstrecke

Alle vier Reifen vollständig ansehen

Gesamtzustand erfassen.

Profiltiefe innen, Mitte und außen messen

Die gesamte Lauffläche beurteilen.

Innenschulter besonders prüfen

Verdeckten Verschleiß erkennen.

Reifenfülldruck möglichst kalt kontrollieren

Fahrzeugvorgabe verwenden.

Beladungswert einstellen

Tatsächliche Reisebeladung berücksichtigen.

Seitenwände auf Schäden prüfen

Beulen, Schnitte und Risse ausschließen.

Fremdkörper suchen

Nägel und Schrauben erkennen.

Wiederkehrenden Druckverlust klären

Nicht nur nachpumpen.

DOT und Gesamtzustand beurteilen

Alter nicht isoliert betrachten.

Verschleißbild kontrollieren

Fehlverschleiß vor der Reise klären.

Ventile und RDKS prüfen

Warnmeldungen ernst nehmen.

Felgen ansehen

Verformungen oder Schäden ausschließen.

Last- und Geschwindigkeitsindex prüfen

Technische Fahrzeugzuordnung sicherstellen.

Dachbox, Träger oder Anhänger berücksichtigen

Zusätzliche Belastung einplanen.

Ersatzrad oder Pannenset kontrollieren

Für den Pannenfall vorbereitet sein.

Felgenschloss-Adapter mitnehmen

Werkzeug vollständig halten.

Passendes Wissen aus der FT Wissenswelt

PKW-Sommerreifen bei FT Reifen

Ist der vorhandene Reifensatz aufgrund von wenig Restprofil, Schäden, starkem Fehlverschleiß, Druckverlust oder ungünstigem Gesamtzustand nicht mehr sinnvoll für die geplante Reise, finden Sie bei FT Reifen passende Sommerreifen für zahlreiche Fahrzeuge und Reifengrößen.

Sommerreifen PKW-Sommerreifen verschiedener Hersteller, Größen, Last- und Geschwindigkeitsindizes entdecken.

Passende Sommerreifen über den Fahrzeug-Konfigurator finden

Welche Sommerreifen technisch zu Ihrem Fahrzeug passen, hängt unter anderem von Reifengröße, Tragfähigkeitsindex, Geschwindigkeitsindex, Fahrzeugausführung und den jeweiligen Freigaben ab. Wenn vor einer Urlaubsfahrt ein Reifenersatz erforderlich ist, können passende Reifen über den Fahrzeug-Konfigurator auf der FT-Reifen Startseite gesucht werden.

Sommerreifen über den Fahrzeug-Konfigurator suchen FT-Reifen Startseite öffnen, Fahrzeug auswählen und passende Sommerreifen für Ihr Fahrzeug anzeigen lassen.
Zwei Wege zum passenden Sommerreifen

Wer seine Reifengröße bereits kennt, kann direkt in der Sommerreifen-Kategorie suchen. Wer über das Fahrzeug auswählen möchte, nutzt den Fahrzeug-Konfigurator auf der FT-Reifen Startseite.

Herstellerwissen aus der FT Herstellerwelt

Sommerreifen unterscheiden sich je nach Hersteller, Profilkonzept, Reifenkonstruktion, Tragfähigkeitsklasse und Geschwindigkeitsbereich. Die FT Herstellerwelt hilft dabei, Marken und technische Schwerpunkte besser einzuordnen.

FT Herstellerwelt Hersteller, Marken, Reifenbereiche und weiterführendes Herstellerwissen bei FT Reifen kennenlernen.

Service rund um Ihre Bestellung

Wenn vor einer Reise neue Sommerreifen benötigt werden, finden Sie bei FT Reifen Informationen zu Bestellung, Bearbeitung, Versand und dem weiteren Ablauf.

Ablauf Bestellung Informationen zu Bestellung, Bearbeitung, Versand und dem weiteren Ablauf bei FT Reifen.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Auf unseren Social-Media-Kanälen zeigen wir regelmäßig Reifen, Felgen, Produkte, Praxistipps und Einblicke in die FT-Reifen Wissenswelt, Praxiswelt und Herstellerwelt.

Häufige Fragen zum Sommerreifen-Check vor der Urlaubsfahrt

Wann sollte ich Sommerreifen vor dem Urlaub prüfen?

Idealerweise einige Tage vor der Abfahrt. So bleibt noch Zeit, wenn Druckverlust, Schäden, Fehlverschleiß oder zu geringe Profilreserven auffallen.

Reicht es, nur die Profiltiefe zu kontrollieren?

Nein. Reifendruck, Seitenwände, Innenschulter, Ventile, RDKS, Reifenalter, Verschleißbild und Felgen sollten ebenfalls berücksichtigt werden.

Warum ist die Innenschulter vor einer langen Reise wichtig?

Sie kann deutlich stärker abgefahren sein als die sichtbare Außenseite und wird bei montierten Rädern leicht übersehen.

Muss ich bei voller Urlaubsbeladung den Reifendruck ändern?

Viele Fahrzeuge besitzen separate Druckvorgaben für hohe Beladung. Diese sollten vor Reisebeginn geprüft werden.

Darf ich nach langer Autobahnfahrt Luft aus dem Reifen lassen?

Ein warmgefahrener Reifen sollte nicht einfach auf den vorgesehenen Kaltdruck abgesenkt werden. Nach dem Abkühlen könnte sonst zu wenig Druck vorhanden sein.

Was bedeutet wiederkehrender Druckverlust vor der Reise?

Mögliche Ursachen sind Reifenverletzung, Ventil, RDKS-Ventil, Felge oder Wulstsitz. Die Ursache sollte vor einer langen Fahrt geklärt werden.

Was muss ich bei älteren Sommerreifen vor einer Langstrecke beachten?

DOT, Restprofil, Risse, Gummizustand, Druckverlust und Verschleißbild sollten gemeinsam beurteilt werden.

Warum sind Lastindex und Geschwindigkeitsindex vor einer Reise wichtig?

Der Reifen muss hinsichtlich Tragfähigkeit und Geschwindigkeitsklasse technisch zur Fahrzeuganwendung passen.

Sollte ich Ersatzrad oder Pannenset vor der Reise prüfen?

Ja. Ersatzrad, Dichtmittel, Kompressor und benötigtes Werkzeug sollten vollständig und einsatzbereit sein.

Wie finde ich passende neue Sommerreifen?

Wenn die Reifengröße bekannt ist, kann direkt in der Sommerreifen-Kategorie gesucht werden. Alternativ lassen sich passende Reifen über den Fahrzeug-Konfigurator auf der FT-Reifen Startseite auswählen.

Technischer Hinweis

Diese Praxisinformationen ersetzen keine fahrzeug- und reifenspezifische Prüfung. Beulen, tiefe Schnitte, sichtbare Strukturverletzungen, starker oder wiederkehrender Druckverlust, deutlicher Fehlverschleiß oder auffälliges Fahrverhalten sollten vor einer langen Fahrt fachkundig beurteilt werden. Für Reifenfülldruck, Achslasten, Lastindex, Geschwindigkeitsindex, Radbefestigung und Fahrzeugbeladung gelten die jeweiligen Fahrzeug-, Reifen- und Felgenherstellerangaben.

Über 35 Jahre praktische Erfahrung rund um Reifen und Felgen

FT Reifen verbindet über 35 Jahre praktische Erfahrung mit verständlichem Wissen rund um PKW-Sommerreifen, Urlaubsfahrt, Langstrecke, Reifendruck, Profiltiefe, Beladung, RDKS und die richtige Reifen-Fahrzeug-Zuordnung.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt.

Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Mehr über FT Reifen erfahren