Sommerreifen nach dem Winter richtig kontrollieren – Profil, Schäden, Luftdruck und Alter prüfen
FT Praxiswelt – PKW-Sommerreifen
Sommerreifen nach dem Winter richtig kontrollieren – Profil, Schäden, Luftdruck und Alter prüfen
Sommerreifen sollten nach der Winterlagerung nicht einfach wieder montiert werden, nur weil sie im Herbst noch unauffällig waren. Der Saisonwechsel ist ein guter Zeitpunkt, den kompletten Reifensatz gründlich zu kontrollieren.
Besonders wichtig sind Profiltiefe, Innenschulter, Reifenflanken, Risse, Fremdkörper, Reifenalter, Ventile, RDKS und der Zustand der Felgen. Solange das Rad demontiert ist, lassen sich gerade die sonst schlecht sichtbaren Bereiche besonders gut beurteilen.
Der Saisonwechsel ist gleichzeitig ein kompletter Reifencheck
Profil
Innen, Mitte und außen messen und auf ungleichmäßigen Verschleiß achten.
Reifenzustand
Seitenwände, Profilgrund, Risse, Beulen und Fremdkörper vollständig kontrollieren.
Rad und Technik
Felge, Ventil, RDKS, Luftdruck und Radposition gehören ebenfalls zur Prüfung.
Sommerreifen sollten nach der Winterlagerung nicht einfach montiert werden, nur weil sie im Herbst noch in Ordnung waren. Vor der neuen Saison gehören Profil, Verschleißbild, Seitenwände, Reifenalter, Luftdruck, Ventile und Felgen erneut kontrolliert.
Vor der Montage besonders gründlich kontrollieren
Ein demontiertes Rad bietet freien Blick auf Bereiche, die am Fahrzeug häufig nur schwer erreichbar sind.
1. Kontrolle am besten durchführen, solange das Rad noch demontiert ist
So lassen sich besonders gut prüfen:
- innere Reifenflanke
- äußere Reifenflanke
- gesamte Lauffläche
- Innenschulter
- Felgeninnenseite
- Ventil
- Reifenalter
- Fremdkörper
Gerade der innere Schulterbereich ist am montierten Fahrzeug häufig schlecht sichtbar. Beim Saisonwechsel kann er ohne großen Aufwand vollständig kontrolliert werden.
2. „Im Herbst war alles gut“ reicht für die neue Saison nicht
Während der Lagerung entsteht zwar normalerweise kein nennenswerter Profilverschleiß. Trotzdem können Auffälligkeiten bereits vorher vorhanden gewesen und bei der Einlagerung übersehen worden sein.
Nicht nur: „War der Reifen im Herbst noch fahrbar?“ Sondern: „Reicht sein Zustand noch für die geplante Sommersaison?“
Profiltiefe richtig messen
Ein einzelner Messpunkt reicht für eine vollständige Beurteilung nicht aus.
3. Profiltiefe an mehreren Stellen über den Umfang messen
Der Abrieb kann innerhalb eines einzelnen Reifens unterschiedlich sein.
Innen, Mitte und außen kontrollieren.
Einen anderen Bereich der Lauffläche auswählen.
Lokale Unterschiede erkennen.
Den Reifen realistisch beurteilen.
4. Innen, Mitte und außen miteinander vergleichen
Innen
Kann bei Spur-, Sturz- oder Fahrwerksauffälligkeiten stärker verschleißen.
Mitte
Zeigt den zentralen Profilzustand.
Außen
Kann durch Luftdruck, Fahrstil oder Achsgeometrie stärker beansprucht werden.
5. Innenschulter besonders sorgfältig prüfen
Ein Reifen kann von außen noch sehr ordentlich aussehen und auf der Innenseite deutlich weniger Profil besitzen.
Gerade bei breiteren Reifen oder engen Radhäusern ist der Innenbereich im montierten Zustand häufig schlecht einsehbar.
6. Gesetzliche Mindestprofiltiefe nicht mit sinnvoller Sommerreserve verwechseln
Für PKW-Reifen gilt in Deutschland eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm.
Für die praktische Saisonentscheidung sollte zusätzlich berücksichtigt werden:
- geplante Kilometerleistung
- Autobahnanteil
- Starkregen
- Urlaubsfahrten
- erwartete Nutzung bis zum Herbst
Ein Sommerreifen sollte nicht nur heute ausreichend sein, sondern auch zur geplanten Nutzung der kommenden Monate passen.
Verschleißbild lesen
Ungleichmäßiger Abrieb kann Hinweise auf Reifenfülldruck, Achsgeometrie, Fahrwerk oder Nutzung geben.
7. Beide Schultern stärker abgefahren
Mögliche Zusammenhänge können sein:
- längerfristig zu niedriger Reifenfülldruck
- hohe Belastung
- fahrzeug- oder einsatzbedingter Abrieb
Fahrzeug, Fahrprofil und tatsächliche Druckwerte sollten gemeinsam betrachtet werden.
8. Profilmitte stärker abgefahren
Auch hier sollten Reifenfülldruck, Fahrzeugvorgabe, Beladung und Einsatz geprüft werden.
Zuerst den vorgesehenen Kaltdruck des Fahrzeugs ermitteln und mit den tatsächlichen Werten vergleichen.
9. Einseitiger Verschleiß innen oder außen
Mögliche Zusammenhänge:
- Spur
- Sturz
- Fahrwerk
- fahrzeugspezifische Achsgeometrie
Ein neuer Reifen würde bei unveränderter Ursache möglicherweise wieder ähnlich verschleißen.
10. Sägezahnbildung erkennen
Bei Sägezahn nutzen sich die Kanten einzelner Profilblöcke unterschiedlich ab.
Mögliche Erscheinungen:
- Brummen
- Dröhnen
- verändertes Abrollgeräusch
- kantig fühlbare Profilblöcke
Fährt man vorsichtig über die Profilblöcke, kann sich eine Richtung glatter und die Gegenrichtung kantiger anfühlen.
Reifenflanken vollständig kontrollieren
Die Seitenwand sollte außen und innen betrachtet werden.
11. Äußere Reifenflanke prüfen
Achten auf:
- Schnitte
- Risse
- Scheuerstellen
- Beulen
- ungewöhnliche Verformungen
12. Innere Reifenflanke nicht vergessen
Der saisonale Radwechsel ist dafür einer der besten Kontrollzeitpunkte.
Die komplette Innenseite kann ohne Radhaus oder Fahrzeugteile im Blickfeld kontrolliert werden.
13. Beule ist kein normaler Alters- oder Verschleißeffekt
Eine lokale Auswölbung kann auf eine Beschädigung der Reifenstruktur hinweisen.
Eine mögliche strukturelle Beschädigung sollte unabhängig vom vorhandenen Restprofil fachkundig beurteilt werden.
Lauffläche auf Fremdkörper prüfen
Nicht jeder eingedrungene Fremdkörper führt sofort zu einem vollständig platten Reifen.
14. Nach Nägeln und Schrauben suchen
Besonders kontrollieren:
- Nägel
- Schrauben
- Metallteile
- andere eingedrungene Fremdkörper
Ein Fremdkörper kann die Verletzung teilweise verschließen und der Reifen trotzdem langsam Luft verlieren.
15. Kleine Profilsteine und eingedrungene Fremdkörper unterscheiden
Kleine Steine in einer Profilrille sind etwas anderes als ein Gegenstand, der tatsächlich in die Reifenstruktur eingedrungen ist.
Bei einem eingedrungenen Gegenstand sollte die Dichtheit und Reparierbarkeit fachgerecht geprüft werden.
16. Eingedrungenen Fremdkörper nicht unüberlegt herausziehen
Steckt beispielsweise eine Schraube im Reifen und hält der Reifen noch Luft, kann das Herausziehen den vorhandenen Luftkanal vollständig öffnen.
Reifendruck und Zustand prüfen und den Reifen gegebenenfalls fachkundig untersuchen lassen.
Reifenalter und DOT
Der Saisonwechsel ist ein guter Zeitpunkt, das Alter des Reifensatzes erneut einzuordnen.
17. DOT beim Saisonstart kontrollieren
Die vierstellige Datumsangabe zeigt Produktionswoche und Produktionsjahr.
Der Reifen wurde in der 25. Kalenderwoche des Jahres 2023 produziert.
18. Reifenalter nicht isoliert bewerten
Zur Gesamtbeurteilung gehören:
- Alter
- Profiltiefe
- Rissbildung
- Gummizustand
- bisherige Nutzung
- geplante weitere Nutzung
19. Wenig gefahren bedeutet nicht automatisch neuwertig
Ein Fahrzeug mit geringer Jahresfahrleistung kann nach mehreren Jahren noch viel Profil besitzen.
Temperatur, UV-Einwirkung, Lagerung und Zeit beeinflussen einen Reifen auch bei geringer Kilometerleistung.
Risse genauer beurteilen
Nicht jede kleine Oberflächenveränderung ist automatisch ein struktureller Schaden.
20. Oberflächliche Veränderungen und tiefere Risse unterscheiden
Besonders kritisch sind:
- deutlich geöffnete Risse
- tiefe Risse
- sichtbare Gewebestrukturen
- Materialablösungen
- weitere strukturell wirkende Schäden
Der Zustand einer tragenden Reifenstruktur lässt sich nicht allein über eine oberflächliche Sichtkontrolle sicher beurteilen.
21. Profilgrund mit kontrollieren
Risse können auch zwischen den Profilblöcken beziehungsweise in den Profilrillen auftreten.
Der gesamte sichtbare Gummibereich gehört zur Zustandskontrolle.
Reifenfülldruck nach der Montage
Der eingelagert vorhandene Druck ist kein verlässlicher Betriebswert für die neue Saison.
22. Luftdruck nach der Winterlagerung neu einstellen
Nach mehreren Monaten Lagerzeit sollte jeder Reifen neu gemessen werden.
Der Reifenfülldruck wird nach den Fahrzeugangaben für die verwendete Rad-Reifen-Kombination eingestellt.
23. Fahrzeugherstellerangaben verwenden
Der passende Wert kann abhängen von:
- Fahrzeugmodell
- Reifengröße
- Vorder- oder Hinterachse
- Beladungszustand
Eine Aussage wie „Sommerreifen immer mit 2,5 bar fahren“ wäre technisch zu allgemein.
24. Reifenfülldruck möglichst kalt kontrollieren
Die normale Sollwertkontrolle sollte am kalten beziehungsweise nicht durch längere Fahrt stark erwärmten Reifen erfolgen.
Ventile und RDKS beim Saisonwechsel
Reifenfülldruck kann nur zuverlässig gehalten und überwacht werden, wenn Ventile und System in Ordnung sind.
25. Ventile kontrollieren
Prüfen auf:
- Risse bei Gummiventilen
- Beschädigungen
- Korrosion bei Metallventilen
- Ventileinsatz
- Ventilkappe
26. RDKS-Warnmeldung nach dem Radwechsel nicht ignorieren
Je nach Fahrzeug und System kann erforderlich sein:
- Initialisierung
- Anlernen
- Speichern neuer Referenzwerte
- Lernfahrt
Nicht jedes RDKS arbeitet nach demselben Verfahren.
27. Druckverlust nach dem Radwechsel beobachten
Muss ein Reifen bereits kurze Zeit nach der Montage wieder deutlich nachgefüllt werden, sollte die Ursache geprüft werden.
Mögliche Stellen:
- Reifen
- Ventil
- RDKS-Ventil
- Felge
- Wulstsitz
Wiederkehrender Druckverlust ist ein Hinweis auf eine mögliche Undichtigkeit.
Felgen beim Saisonwechsel mit kontrollieren
Reifen und Felge bilden gemeinsam die Rad-Reifen-Einheit.
28. Felgenhorn ansehen
Besonders aufmerksam nach:
- Bordsteinkontakt
- Schlagloch
- früherem Luftverlust
- bekannten Radschäden
29. Felgeninnenseite kontrollieren
Auf der Innenseite können Auffälligkeiten vorhanden sein, die von außen kaum sichtbar sind.
Zum Beispiel:
- Verformungen
- Beschädigungen
- Korrosion
- Spuren eines früheren Kontakts
30. Anlageflächen und Radbefestigung beachten
Bei der Montage müssen die vorgesehenen Anlageflächen sauber und für die jeweilige Radbefestigung geeignet sein.
Radschrauben beziehungsweise Radmuttern werden nach den Vorgaben des Fahrzeug- beziehungsweise Felgenherstellers angezogen.
Radpositionen vor der Montage festlegen
Sommerreifen sollten nicht ohne Prüfung beliebig zwischen den Fahrzeugpositionen vertauscht werden.
31. Vorder- und Hinterräder nicht wahllos umsetzen
Zu berücksichtigen sind:
- Laufrichtung
- unterschiedliche Reifengrößen
- Profiltiefenunterschiede
- Fahrzeugherstellerangaben
- Antriebskonzept
32. Laufrichtungsgebundene Sommerreifen korrekt montieren
Typische Kennzeichnung:
- ROTATION
- Pfeilsymbol
Der Pfeil muss bei montiertem Rad zur vorgesehenen Vorwärtsdrehrichtung passen.
33. Asymmetrische Sommerreifen richtig zuordnen
Typische Kennzeichnungen:
- INSIDE
- OUTSIDE
Asymmetrisch und laufrichtungsgebunden sind unterschiedliche Konstruktionsmerkmale. Die konkrete Reifenflanke sollte immer gelesen werden.
34. Mischbereifung auf Vorder- und Hinterachse beachten
Manche Fahrzeuge verwenden unterschiedliche Reifendimensionen an den Achsen.
Vorder- und Hinterachsreifen müssen in den jeweils freigegebenen Positionen bleiben.
Nach der Montage die erste Fahrt bewusst beobachten
Die Kontrolle endet nicht mit dem Absenken des Fahrzeugs.
35. Auf Fahrverhalten und Geräusche achten
Nach dem Wechsel beobachten:
- Vibrationen
- Lenkradflattern
- Fahrzeug zieht zur Seite
- ungewöhnliches Brummen
- Hoppeln
36. Neue Vibration bedeutet nicht automatisch nur Unwucht
Mögliche Ursachen können sein:
- Massenunwucht
- Reifenrundlauf
- Felgenrundlauf
- Reifenschaden
- Montageproblem
- ungünstiges Verschleißbild
Auswuchten kann eine Massenunwucht korrigieren, aber nicht jeden Reifen-, Felgen- oder Fahrwerksschaden.
37. Reifenfülldruck bei Auffälligkeiten erneut kontrollieren
Besonders wenn:
- RDKS warnt
- ein Reifen sichtbar weicher wirkt
- das Fahrzeug ungewohnt fährt
- vorher bereits Druckverlust bekannt war
38. Radbefestigung nach den jeweiligen Vorgaben behandeln
Für Montage, Anzugsdrehmoment und eine gegebenenfalls vorgesehene Nachkontrolle gelten die Vorgaben des Fahrzeug-, Felgen- beziehungsweise Montagebetriebs.
Sommerreifen aus Keller oder Garage – kurze Praxisübersicht
Die wichtigsten Kontrollstellen auf einen Blick.
39. Was sollte vor der Montage kontrolliert werden?
| Prüfstelle | Worauf achten? | Mögliche Konsequenz |
|---|---|---|
| Profil innen | stärker abgefahren? | Ursache prüfen |
| Profil Mitte | Restprofil | Sommerreserve beurteilen |
| Profil außen | Schulterverschleiß | Verschleißbild prüfen |
| Seitenwand außen | Risse, Schnitt, Beule | Schaden beurteilen |
| Seitenwand innen | verdeckte Schäden | genauer prüfen |
| Lauffläche | Nagel, Schraube, Fremdkörper | Dichtheit prüfen |
| DOT | Reifenalter | Gesamtzustand einordnen |
| Profilgrund | Risse | Alterung beurteilen |
| Ventil | Risse, Beschädigung, Korrosion | Dichtheit prüfen |
| Felge | Schaden oder Verformung | Rundlauf und Dichtheit prüfen |
| RDKS | Warnmeldung | Druck und System prüfen |
| Reifendruck | Fahrzeugvorgabe | korrekt einstellen |
40. FT-Prüfreihenfolge zum Start der Sommersaison
Gesamtzustand erfassen.
Verdeckte Schäden suchen.
Risse, Schnitte und Verformungen prüfen.
Mögliche Strukturverletzungen ernst nehmen.
Mechanische Schäden kontrollieren.
Innenschulter bewusst beurteilen.
Zentralen Profilzustand erfassen.
Außenschulter kontrollieren.
Lokalen Verschleiß erkennen.
Innen, außen, Mitte und Achsen vergleichen.
Von außen unsichtbaren Abrieb ausschließen.
Profilblöcke und Laufgeräusch berücksichtigen.
Nägel, Schrauben und andere Gegenstände prüfen.
Risse zwischen den Profilblöcken erkennen.
Oberflächliche Veränderungen von tieferen Schäden unterscheiden.
Produktionsdatum einordnen.
DOT nicht isoliert betrachten.
Bordstein- und Schlaglochschäden suchen.
Verdeckte Verformungen oder Schäden erkennen.
Gummi-, Metall- und RDKS-Ventile beachten.
Fahrzeugspezifische Zuordnung beachten.
ROTATION und Pfeilsymbol kontrollieren.
Asymmetrische Reifen korrekt montieren.
Mischbereifung nicht vertauschen.
Verschleiß und technische Vorgaben berücksichtigen.
Anlageflächen und Befestigung beachten.
Fahrzeug- und Felgenherstellerangaben beachten.
Fahrzeugvorgabe für Reifengröße und Beladung verwenden.
Systemabhängige Vorgehensweise beachten.
Reifen und Fahrzeug beobachten.
Neue Auffälligkeiten nicht ignorieren.
Nicht einfach die ganze Sommersaison weiterfahren.
Passendes Wissen aus der FT Wissenswelt
Weitere Grundlagen zu Sommerreifen, Reifenkennzeichnungen und technischen Zusammenhängen finden Sie in der FT Wissenswelt.
PKW-Sommerreifen bei FT Reifen
Reicht der vorhandene Reifensatz aufgrund von Profiltiefe, Schäden, Alterung oder Fehlverschleiß nicht mehr für die kommende Sommersaison, finden Sie bei FT Reifen Sommerreifen für zahlreiche Fahrzeuge und Reifengrößen.
Sommerreifen PKW-Sommerreifen verschiedener Hersteller, Größen, Last- und Geschwindigkeitsindizes entdecken.Passende Sommerreifen über den Fahrzeug-Konfigurator finden
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Sommerreifen über den Fahrzeug-Konfigurator suchen FT-Reifen Startseite öffnen, Fahrzeug auswählen und passende Sommerreifen für Ihr Fahrzeug anzeigen lassen.Wer seine Reifengröße bereits kennt, kann direkt in der Sommerreifen-Kategorie suchen. Wer die Auswahl über sein Fahrzeug vornehmen möchte, nutzt den Fahrzeug-Konfigurator auf der FT-Reifen Startseite.
Herstellerwissen aus der FT Herstellerwelt
Sommerreifen unterscheiden sich je nach Hersteller, Profilkonzept, Reifenkonstruktion, Fahrzeuganwendung und technischem Schwerpunkt. Die FT Herstellerwelt hilft dabei, Marken und Reifenbereiche besser einzuordnen.
FT Herstellerwelt Hersteller, Marken, Reifenbereiche und weiterführendes Herstellerwissen bei FT Reifen kennenlernen.Service rund um Ihre Bestellung
Wenn zum Saisonstart neue Sommerreifen benötigt werden, finden Sie bei FT Reifen Informationen zu Bestellung, Bearbeitung, Versand und dem weiteren Ablauf.
Ablauf Bestellung Informationen zu Bestellung, Bearbeitung, Versand und dem weiteren Ablauf bei FT Reifen.Häufige Fragen zum Sommerreifen-Check nach dem Winter
Was sollte ich an Sommerreifen vor der Montage kontrollieren?
Profiltiefe, innere und äußere Seitenwand, Verschleißbild, Risse, Beulen, Fremdkörper, DOT, Ventile, RDKS und die Felgen sollten kontrolliert werden.
Warum sollte ich Sommerreifen vor der Montage und nicht erst am Fahrzeug prüfen?
Bei demontiertem Rad sind Innenschulter, innere Reifenflanke und Felgeninnenseite deutlich besser sichtbar.
Reicht es, die Profiltiefe nur in der Mitte zu messen?
Nein. Innen, Mitte und außen sowie mehrere Stellen über den Umfang sollten miteinander verglichen werden.
Warum ist die Innenschulter so wichtig?
Sie kann deutlich stärker abgefahren sein, obwohl der Reifen von außen noch gut aussieht.
Wie viel Mindestprofiltiefe brauchen Sommerreifen?
In Deutschland gilt eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Für die praktische Sommerreserve sollten jedoch Nässe, geplante Laufleistung und Einsatz berücksichtigt werden.
Was bedeutet es, wenn beide Reifenschultern stärker verschlissen sind?
Ein möglicher Zusammenhang kann längerfristig zu niedriger Reifenfülldruck sein. Fahrprofil und Fahrzeugtechnik sollten zusätzlich berücksichtigt werden.
Warum kann die Profilmitte stärker verschleißen?
Unter anderem kann ein über längere Zeit ungünstiger Reifenfülldruck beteiligt sein. Eine Diagnose sollte aber nicht allein aus dem Profilbild erfolgen.
Was bedeutet einseitiger Verschleiß?
Spur, Sturz, Fahrwerk oder fahrzeugspezifische Achsgeometrie können beteiligt sein.
Was ist Sägezahnbildung?
Dabei nutzen sich Kanten einzelner Profilblöcke unterschiedlich ab. Das kann sich durch Brummen oder verändertes Abrollgeräusch bemerkbar machen.
Ist eine Beule im Sommerreifen unkritisch, wenn genug Profil vorhanden ist?
Nein. Eine Beule kann auf eine strukturelle Beschädigung hinweisen und sollte unabhängig von der Profiltiefe fachkundig beurteilt werden.
Was mache ich mit einer Schraube im Reifen?
Einen eingedrungenen Fremdkörper sollte man nicht unüberlegt herausziehen. Reifen und Dichtheit sollten fachkundig geprüft werden.
Muss ich beim Saisonwechsel die DOT prüfen?
Sie hilft, das Reifenalter einzuordnen. Für die Entscheidung sind zusätzlich Profil, Risse, Gummizustand und Nutzung relevant.
Sind ältere Sommerreifen mit viel Profil automatisch noch gut?
Nein. Auch bei viel Restprofil können Alterungserscheinungen, Risse oder andere Schäden vorhanden sein.
Sollte ich den Profilgrund auf Risse prüfen?
Ja. Rissbildung kann auch zwischen den Profilblöcken beziehungsweise in den Profilrillen sichtbar werden.
Muss der Reifenfülldruck nach der Winterlagerung neu eingestellt werden?
Ja. Der vorhandene Lagerdruck sollte nicht als Betriebsdruck übernommen werden. Maßgeblich ist die Fahrzeugvorgabe.
Brauchen alle vier Sommerreifen denselben Luftdruck?
Nicht unbedingt. Vorder- und Hinterachse sowie unterschiedliche Beladungszustände können verschiedene Vorgaben besitzen.
Was muss ich beim RDKS nach dem Wechsel beachten?
Je nach Fahrzeug kann eine Initialisierung, Sensorzuordnung oder Lernfahrt erforderlich sein.
Warum verliert ein Reifen nach dem Saisonwechsel Luft?
Mögliche Ursachen sind Reifenverletzung, Ventil, RDKS-Ventil, Felge oder Wulstsitz.
Warum sollte die Felgeninnenseite kontrolliert werden?
Verformungen, Beschädigungen oder Korrosion können auf der Innenseite vorhanden und von außen schlecht sichtbar sein.
Kann ich Sommerreifen vorne und hinten einfach tauschen?
Nicht immer. Laufrichtung, asymmetrische Bauart, Mischbereifung, Reifengröße und Fahrzeugvorgaben müssen berücksichtigt werden.
Was bedeuten ROTATION, INSIDE und OUTSIDE?
ROTATION gibt die vorgeschriebene Drehrichtung an. INSIDE und OUTSIDE kennzeichnen bei asymmetrischen Reifen die vorgesehene Innen- und Außenseite.
Warum vibriert das Fahrzeug nach dem Reifenwechsel?
Mögliche Ursachen sind Unwucht, Reifen- oder Felgenrundlauf, Reifenbeschädigung, Montage oder ein auffälliges Verschleißbild.
Wie finde ich passende neue Sommerreifen?
Wenn die Reifengröße bekannt ist, kann direkt in der Sommerreifen-Kategorie gesucht werden. Alternativ lassen sich passende Reifen über den Fahrzeug-Konfigurator auf der FT-Reifen Startseite auswählen.
Technischer Hinweis
Diese Praxisinformationen ersetzen keine fahrzeug- und reifenspezifische Prüfung. Beulen, tiefe Schnitte, sichtbare Gewebestrukturen, starke Risse, wiederkehrender Druckverlust, deutlicher Fehlverschleiß oder ungewöhnliche Vibrationen sollten vor weiterer normaler Nutzung fachkundig beurteilt werden. Für Reifenfülldruck, Radbefestigung, Anzugsdrehmoment, RDKS, Reifengröße und Radposition gelten die jeweiligen Fahrzeug-, Reifen- und Felgenherstellerangaben.
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FT Reifen verbindet über 35 Jahre praktische Erfahrung mit verständlichem Wissen rund um PKW-Sommerreifen, Saisonwechsel, Profiltiefe, Reifenalter, Luftdruck, RDKS, Felgen, Reifenverschleiß und die richtige Reifen-Fahrzeug-Zuordnung.
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