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LLKW-Reifen nach einem einzelnen Reifenschaden richtig ersetzen

FT Praxiswelt – LLKW-Reifen

LLKW-Reifen nach einem einzelnen Reifenschaden richtig ersetzen

Ist bei einem LLKW nur ein Reifen beschädigt, stellt sich schnell die Frage: Reicht der Austausch dieses einen Reifens oder sollten weitere Reifen mit berücksichtigt werden? Die Antwort hängt nicht nur von der Reifengröße ab.

Profiltiefe, tatsächliche Reifenhöhe, Fabrikat, Reifenmodell, Achsposition, Zwillingsbereifung und der Zustand des Partnerreifens können darüber entscheiden, ob ein einzelner Ersatz technisch sinnvoll ist.

Ein Reifenschaden betrifft nicht immer nur den beschädigten Reifen

Gerade bei Zwillingsbereifung oder deutlich unterschiedlich verschlissenen Reifen kann ein einzelner Ersatz das Last- und Abrollverhalten verändern.

Vor dem Ersatz immer den Partnerreifen beziehungsweise die übrigen Reifen derselben Achse mitprüfen

Gleiche Größenbezeichnung bedeutet nicht automatisch gleiche tatsächliche Reifenhöhe und gleiche Lastaufnahme.

Warum ein neuer Reifen höher stehen kann

Ein neuer Reifen besitzt seine vollständige Profilhöhe. Ein stark verschlissener Reifen derselben Nenngröße hat durch den abgefahrenen Gummi einen kleineren tatsächlichen Radius.

Neuer Reifen

Volle Profilhöhe und entsprechend größerer tatsächlicher Außendurchmesser.

Teilverschlissener Reifen

Profilhöhe und tatsächlicher Reifenradius sind bereits geringer.

Stark verschlissener Reifen

Kann im direkten Vergleich deutlich niedriger stehen als ein neuer Reifen.

Gleiche Nenngröße bedeutet nicht automatisch gleiche tatsächliche Höhe

Profilverschleiß, Hersteller, Reifenmodell und Luftdruck können reale Unterschiede erzeugen.

Profiltiefe des Partnerreifens vor dem Einzelersatz messen

Bevor ein einzelner LLKW-Reifen ersetzt wird, sollte der verbleibende Reifen derselben Achse beziehungsweise des Zwillingspaares genauer beurteilt werden.

Innenschulter messen

Ungleichmäßigen Verschleiß erkennen.

Laufflächenmitte messen

Restprofil dokumentieren.

Außenschulter messen

Schief- oder Schulterverschleiß erfassen.

Gesamtzustand ansehen

Risse, Reparaturen und weitere Schäden berücksichtigen.

Reifenhöhe vergleichen

Bei größeren Unterschieden tatsächliche Abmessungen berücksichtigen.

FT Praxistipp

Vor einem Einzelersatz nicht nur die Profiltiefe in der Laufflächenmitte messen. Innen- und Außenschulter mitprüfen, denn gerade einseitiger Verschleiß kann den Partnerreifen technisch deutlich schlechter machen, als ein einzelner Messwert vermuten lässt.

Fabrikat und Reifenmodell beim Einzelersatz berücksichtigen

Zwei Reifen derselben Nenngröße können je nach Hersteller, Modell und Konstruktion leicht unterschiedliche reale Abmessungen besitzen.

Reifengröße

Muss selbstverständlich zur Fahrzeugfreigabe passen.

Load Index

Tragfähigkeit muss zur tatsächlichen Rad- und Achslast passen.

Speed Symbol

Geschwindigkeitskennung muss zur vorgesehenen Nutzung passen.

Reifenmodell

Profilgestaltung und Konstruktion beeinflussen tatsächliche Abmessungen.

Außendurchmesser

Kann je nach Fabrikat und Modell leicht abweichen.

Profilhöhe

Beeinflusst die tatsächliche Reifenhöhe zusätzlich.

Reifenbauart

Technisch unterschiedliche Konstruktionen nicht ohne Prüfung kombinieren.

Einsatzprofil

Stadt, Autobahn, hohe Nutzlast oder gemischter Betrieb berücksichtigen.

„Gleiche Größe drauf – also passt es“ ist bei Zwillingsbereifung zu einfach

Gerade dort kann schon ein deutlicher Höhenunterschied innerhalb des Reifenpaares die Lastverteilung beeinflussen.

Zwillingsbereifung beim Einzelersatz besonders kritisch beurteilen

Bei einem Zwillingspaar arbeiten zwei Reifen unmittelbar nebeneinander. Ist einer davon deutlich größer, kann er einen höheren Anteil der Radlast übernehmen.

Ungleiche Lastaufnahme

Der höhere Reifen kann stärker belastet werden.

Mehr Erwärmung

Der stärker tragende Reifen kann nach längerer Fahrt wärmer werden.

Unterschiedlicher Verschleiß

Die beiden Reifen können sich weiter auseinanderentwickeln.

Andere Walkarbeit

Druck- und Höhenunterschiede beeinflussen die Reifenverformung.

FT Praxistipp bei Zwillingsbereifung

Vor einem Einzelersatz immer den Zwillingspartner messen und ansehen. Ein neuer Reifen kann durch seine größere Profilhöhe mehr Last übernehmen als ein stark abgefahrener Partner.

Der Partnerreifen kann durch den ursprünglichen Schaden mitbelastet worden sein

Hat ein Reifen eines Zwillingspaares Luft verloren oder ist während der Fahrt ausgefallen, kann der andere Reifen zeitweise einen wesentlich größeren Anteil der Radlast getragen haben.

Überlastung

Der Partnerreifen kann deutlich über seiner normalen Last gelaufen sein.

Erwärmung

Zusätzliche Reifenarbeit kann zu höherer Temperatur führen.

Seitenwandarbeit

Die stärkere Last kann zu größerer Verformung führen.

Folgeschaden

Bei längerer oder hoher Überlastung kann auch der scheinbar intakte Reifen betroffen sein.

Nach einem drucklosen Zwillingsreifen nicht automatisch nur diesen einen Reifen ersetzen

Der Partnerreifen sollte auf Überlastung, Erwärmung, Flankenschäden und seinen allgemeinen Zustand geprüft werden.

Auch bei Einzelbereifung den Gegenreifen derselben Achse prüfen

Auf einer Achse können große Unterschiede zwischen links und rechts das Reifen- und Fahrverhalten beeinflussen.

Profiltiefe

Große Unterschiede dokumentieren.

Verschleißbild

Schief-, Schulter- oder Sägezahnverschleiß berücksichtigen.

Reifenmodell

Technische Unterschiede zwischen beiden Seiten beachten.

Gesamtzustand

Alterung, Schäden und Reparaturstellen mit einbeziehen.

Ein Paarwechsel kann technisch sinnvoller sein

Wenn der Gegenreifen bereits stark verschlissen oder technisch auffällig ist, kann es sinnvoller sein, beide Reifen derselben Achse gemeinsam zu ersetzen, statt kurze Zeit später erneut zu wechseln.

Vorderachse besonders auf Gleichmäßigkeit achten

Die Vorderreifen eines LLKW übernehmen gleichzeitig Lenk-, Brems- und Seitenführungskräfte. Deutliche Unterschiede zwischen links und rechts können deshalb stärker auffallen.

Lenkverhalten

Unterschiedliche Reifen können das Lenkgefühl beeinflussen.

Bremskräfte

Beide Vorderreifen müssen zuverlässig Kräfte übertragen.

Seitenführung

Profilzustand und Reifenart beeinflussen das Verhalten in Kurven.

Große Unterschiede auf der Lenkachse nicht nur nach Restprofil beurteilen

Reifenmodell, Alter, Bauart, Verschleißbild und allgemeiner Zustand gehören ebenfalls zur Beurteilung.

Hinterachse mit hoher Last besonders berücksichtigen

Bei LLKW wirken auf der Hinterachse häufig hohe dauerhafte Radlasten. Kofferaufbau, Ladebordwand, Werkzeug und Nutzlast können die Bereifung stark beanspruchen.

Kofferaufbau

Erzeugt dauerhaft hohe Grundlast.

Ladebordwand

Belastet die Hinterachse durch ihre Position zusätzlich.

Nutzlast

Kann die Hinterreifen über lange Strecken stark beanspruchen.

Antrieb

Bei angetriebener Hinterachse kommen zusätzlich Antriebskräfte hinzu.

Ungleichmäßig verschlissenen Partnerreifen nicht einfach weiterverwenden

Zeigt der verbleibende Reifen bereits ein deutlich auffälliges Verschleißbild, sollte zuerst die Ursache geklärt werden.

  • Innenkante stark abgefahren
  • Außenschulter stark verschlissen
  • Sägezahnbild vorhanden
  • wellenförmige Auswaschungen
  • stark unterschiedliche Profiltiefen über die Lauffläche
  • ungewöhnliche Erwärmung
FT Praxistipp

Wenn der alte Partnerreifen bereits schief oder unregelmäßig verschlissen ist, nicht einfach einen neuen Reifen daneben montieren und das bisherige Verschleißproblem ignorieren. Fahrwerk, Luftdruck, Radlast und Achsgeometrie mit prüfen.

Restprofil allein reicht für die Partnerreifen-Beurteilung nicht aus

Ein Reifen kann noch genügend Profil besitzen und technisch trotzdem kein guter Partner für einen neuen Reifen sein.

Seitenwandrisse

Alterung oder Beschädigungen berücksichtigen.

Frühere Reparaturen

Reparaturstellen und deren Zustand ansehen.

Flankenschäden

Bordstein- und Scheuerspuren beurteilen.

Ungleichmäßiger Abrieb

Kann auf weiterhin bestehende Fahrzeugprobleme hinweisen.

Reifenalter ebenfalls mit einbeziehen

Das Alter allein entscheidet nicht über den Einzelersatz. Bei deutlich unterschiedlich alten Reifen können jedoch weitere Unterschiede hinzukommen.

Gummizustand

Ein älterer Reifen kann sich hinsichtlich Alterung deutlich vom neuen unterscheiden.

Reifenmodell

Bei langen Produktionszeiträumen kann das ursprüngliche Modell verändert oder nicht mehr verfügbar sein.

Tatsächliche Abmessung

Profilverschleiß und unterschiedliche Konstruktionen können reale Größenunterschiede erzeugen.

Keine pauschale Alterszahl als alleinige Entscheidung verwenden

Alter, Zustand, Profil, Schäden, Reifenmodell und technischer Einsatz sollten gemeinsam beurteilt werden.

Gebrauchten Ersatzreifen genauso sorgfältig prüfen

Ein vorhandener Ersatzreifen im Lager kann eine praktische Lösung sein – aber nur, wenn er tatsächlich zur vorhandenen Bereifung und zum Fahrzeug passt.

  • richtige Reifengröße
  • passender Load Index
  • passende Geschwindigkeitskennung
  • ausreichende und gleichmäßige Profiltiefe
  • keine kritischen Seitenwandschäden
  • keine problematischen Reparaturstellen
  • Reifenalter berücksichtigt
  • tatsächliche Reifenhöhe zum Partner passend
„Liegt noch im Lager“ bedeutet nicht automatisch „passt als Ersatz“

Ein gebrauchter Ersatzreifen muss technisch genauso beurteilt werden wie jeder andere Reifen.

Typische Situationen beim Einzelersatz

Situation Was prüfen? Praxis-Einordnung
neuer Reifen neben stark verschlissenem Reifen Profiltiefe und tatsächliche Reifenhöhe großer Unterschied kann ungünstig sein
Zwillingsreifen einzeln ersetzen Partnerreifen besonders genau prüfen Lastverteilung beachten
Zwillingspartner wurde durch Druckverlust mitbelastet Erwärmung, Verformung und Zustand Folgeschaden möglich
anderes Fabrikat in gleicher Größe reale Abmessungen und technische Daten Nenngröße allein reicht nicht
Gegenreifen zeigt Schiefverschleiß Fahrwerk, Achsgeometrie, Druck und Last Ursache vor neuem Reifen klären
gebrauchter Ersatzreifen vorhanden Zustand, Alter, Profil und Tragfähigkeit nicht automatisch geeignet
Vorderachse links/rechts deutlich unterschiedlich Profil, Bauart und Zustand vergleichen Lenk- und Bremsachse besonders beachten
Partnerreifen hat noch viel Profil, aber Seitenwandschäden Gesamtzustand Restprofil allein ist nicht entscheidend

Reifenposition und Wechsel dokumentieren

Bei Fuhrparkfahrzeugen lohnt es sich, einen Einzelersatz nachvollziehbar zu dokumentieren.

Achse

Vorder- oder Hinterachse notieren.

Radposition

Links beziehungsweise rechts dokumentieren.

Zwillingsposition

Innen- oder Außenreifen festhalten.

Austauschgrund

Schaden, Verschleiß oder anderer Grund dokumentieren.

FT Praxistipp für Fuhrparks

Bei einem Einzelersatz Profiltiefe und Position des neuen sowie des verbleibenden Reifens dokumentieren. So lässt sich später besser erkennen, ob sich die Reifen ungewöhnlich unterschiedlich weiterentwickeln.

Praxisablauf vor einem einzelnen LLKW-Reifenwechsel

Schadensgrund klären

Wissen, warum der bisherige Reifen ersetzt werden muss.

Partnerreifen kontrollieren

Profiltiefe, Zustand und Verschleißbild prüfen.

Reifendaten vergleichen

Größe, Load Index, Speed Symbol und Bauart abgleichen.

Tatsächliche Reifenhöhe berücksichtigen

Besonders bei starkem Verschleiß und Zwillingsbereifung.

Bei Zwillingsbereifung vorherige Überlastung prüfen

Partnerreifen kann beim ursprünglichen Schaden mehr Last getragen haben.

Ungleichmäßigen Verschleiß nicht ignorieren

Fahrwerk, Achsgeometrie, Druck und Radlast berücksichtigen.

Ersatzreifen auswählen

Möglichst technisch passend zur vorhandenen Bereifung.

Nach Montage Luftdruck korrekt einstellen

Nach Fahrzeug- und Reifenanforderungen.

Nach einigen Einsätzen erneut kontrollieren

Verschleiß und Temperaturentwicklung vergleichen.

Kontrollliste für den Einzelersatz bei LLKW-Reifen

  • Schadensursache des alten Reifens bekannt
  • Partnerreifen derselben Achse geprüft
  • Profiltiefe innen, Mitte und außen gemessen
  • Verschleißbild beurteilt
  • Reifengröße abgeglichen
  • Load Index geprüft
  • Speed Symbol geprüft
  • Reifenbauart berücksichtigt
  • Fabrikat und Reifenmodell verglichen
  • tatsächliche Reifenhöhe berücksichtigt
  • bei Zwillingsbereifung Partnerreifen besonders geprüft
  • mögliche Überlastung des Zwillingspartners berücksichtigt
  • Seitenwände kontrolliert
  • Reparaturstellen berücksichtigt
  • Reifenalter mit einbezogen
  • gebrauchten Ersatzreifen vollständig geprüft
  • Achsgeometrie bei Schiefverschleiß berücksichtigt
  • Fahrwerk bei auffälligem Verschleiß geprüft
  • nach Montage korrekten Betriebsdruck eingestellt
  • Wechselposition dokumentiert

Wann ein Einzelersatz genauer überdacht werden sollte

  • Partnerreifen ist stark verschlissen
  • großer Unterschied in der Profiltiefe vorhanden
  • Zwillingsreifen weisen deutliche Höhenunterschiede auf
  • Partnerreifen wurde während eines Druckverlustes stark überlastet
  • Gegenreifen zeigt Schiefverschleiß
  • Partnerreifen besitzt Seitenwandschäden
  • Reifenmodelle unterscheiden sich technisch deutlich
  • gebrauchter Ersatzreifen passt nur nominell in der Größe
  • Tragfähigkeit oder Geschwindigkeitskennung unterscheiden sich
  • Reifenalter und Zustand liegen deutlich auseinander
  • Ursache des bisherigen Reifenverschleißes ist ungeklärt
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FT Wissenswelt

Weiterführendes Wissen rund um Nutzfahrzeugreifen, LKW-Reifen, runderneuerte LKW-Reifen und den technischen Aufbau moderner Reifen.

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LLKW-Reifen und verwandte Nutzfahrzeugbereiche bei FT-Reifen

Wenn ein einzelner LLKW-Reifen ersetzt werden muss, sollten nicht nur Größe und Tragfähigkeit passen. Auch Partnerreifen, Achsposition, Profiltiefe, Reifenhöhe und der tatsächliche Einsatz gehören zur Auswahl.

S

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Auf unseren Social-Media-Kanälen zeigen wir regelmäßig Reifen, Produkte, Praxistipps und Einblicke in die FT-Reifen Wissenswelt, Praxiswelt und Herstellerwelt. Unsere Reels verbinden kurze praktische Informationen mit weiterführendem Wissen auf unserer Website.

Häufige Fragen zum einzelnen Ersatz von LLKW-Reifen

Kann bei einem LLKW immer nur der beschädigte Reifen ersetzt werden?

Nicht automatisch. Partnerreifen, Profiltiefe, Reifenhöhe, Achsposition und bei Zwillingsbereifung die bisherige Lastverteilung müssen berücksichtigt werden.

Warum ist ein neuer Reifen neben einem stark verschlissenen Zwillingsreifen problematisch?

Der neue Reifen besitzt mehr Profil und damit in der Regel eine größere tatsächliche Reifenhöhe. Dadurch kann er einen höheren Anteil der Radlast übernehmen.

Muss der scheinbar intakte Zwillingspartner nach einem Reifenausfall geprüft werden?

Ja. Hat der beschädigte Reifen stark Luft verloren, kann der Partnerreifen zeitweise deutlich mehr Last getragen und sich stärker erwärmt beziehungsweise verformt haben.

Kann ein anderes Fabrikat in derselben Größe verwendet werden?

Die gleiche Nenngröße allein reicht für eine technische Beurteilung nicht aus. Load Index, Geschwindigkeitskennung, Reifenbauart, tatsächliche Abmessungen und vorhandene Bereifung sollten verglichen werden.

Warum sollte bei Schiefverschleiß zuerst die Ursache geprüft werden?

Wenn Fahrwerk, Achsgeometrie, Luftdruck oder Radlast weiterhin nicht passen, kann auch der neue Reifen erneut sehr schnell ungleichmäßig verschleißen.

Technischer Hinweis

Ob ein einzelner LLKW-Reifen sinnvoll ersetzt werden kann, hängt von Achsposition, Partnerreifen, Profiltiefenunterschied, tatsächlicher Reifenhöhe, Reifenbauart, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitskennzeichnung und Fahrzeugfreigabe ab. Bei Zwillingsbereifung muss zusätzlich berücksichtigt werden, ob der verbleibende Reifen durch einen vorherigen Druckverlust beziehungsweise Reifenausfall überlastet wurde.

Ein einzelner Reifenschaden bedeutet nicht automatisch, dass nur ein Reifen betrachtet werden muss

FT-Reifen verbindet über 35 Jahre praktische Erfahrung mit verständlichem Wissen zu LLKW-Reifen, Einzelersatz, Zwillingsbereifung, Profiltiefe, Reifenhöhe, Achsposition und typischen Belastungen im Nutzfahrzeugeinsatz.

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