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Implement-Reifen vor dem ersten Feldeinsatz nach längerer Standzeit kontrollieren

FT Praxiswelt – Implement-Reifen

Implement-Reifen vor dem ersten Feldeinsatz nach längerer Standzeit kontrollieren

Viele landwirtschaftliche Anhänger und Arbeitsgeräte stehen über Wochen oder Monate still und werden erst zur jeweiligen Saison wieder eingesetzt. Gerade bei solchen Geräten sollten die Reifen vor dem ersten Feldeinsatz nicht nur kurz angesehen, sondern systematisch kontrolliert werden.

Während der Standzeit können Luftdruck verloren gehen, Standabplattungen entstehen, vorhandene Risse deutlicher werden oder Schäden aus der vergangenen Saison unentdeckt geblieben sein. Auch Ventile, Schläuche, Wulstbänder, Felgen und Radbefestigungen gehören deshalb zum Saisonstart-Check.

Nach Monaten Standzeit nicht direkt in den Arbeitseinsatz starten

Ein Implement-Reifen kann im Stand zunächst unauffällig aussehen. Erst beim Bewegen des Gerätes werden manche Probleme durch Hoppeln, Schlagen oder einen sichtbar unrunden Lauf bemerkbar.

Erst kontrollieren, dann langsam anfahren, anschließend erneut prüfen

Diese Reihenfolge ist bei saisonal genutzten Geräten wesentlich sinnvoller, als direkt mit hoher Last oder Geschwindigkeit in den Einsatz zu starten.

Was sich während längerer Standzeit verändern kann

Luftdruck

Ein Reifen kann während mehrerer Monate langsam Druck verlieren, ohne sichtbar völlig platt zu sein.

Standabplattung

Das Fahrzeuggewicht wirkt über lange Zeit auf dieselbe Stelle des Reifens.

Risse

Bereits vorhandene Oberflächen- oder Alterungsrisse können nach der Standzeit deutlicher auffallen.

Fremdkörper

Stoppeln, Draht, Nägel oder andere Teile aus dem letzten Einsatz können noch im Reifen stecken.

Ventil

Ventil und Ventilfuß können beschädigt oder undicht geworden sein.

Schlauch

Bei TT-Ausführungen kann ein Problem vollständig im Reifeninneren liegen.

Felge

Feuchtigkeit und Verschmutzung können vorhandene Korrosion verstärken.

Radbefestigung

Auch Befestigungen und Sitzbereiche sollten vor dem Saisonstart angesehen werden.

Kontrolle beginnen, bevor das Gerät bewegt wird

Vor dem ersten Anfahren lässt sich bereits viel erkennen. Ein Rundgang um das landwirtschaftliche Gerät sollte deshalb vor der Bewegung stattfinden.

  • steht ein Reifen sichtbar niedriger als die anderen?
  • ist ein Reifen an der Aufstandsfläche stark abgeflacht?
  • sind Risse oder Schnitte sichtbar?
  • gibt es Beulen oder lokale Auswölbungen?
  • steckt ein Fremdkörper in der Lauffläche?
  • steht ein Ventil auffällig schief?
  • ist die Felge stark korrodiert?
  • sind ungewöhnliche Spuren an Rad oder Befestigung sichtbar?
Vor dem Bewegen sieht man die ursprüngliche Standposition

Gerade eine deutliche Abplattung oder ein sichtbar abgesunkener Reifen lässt sich vor dem ersten Rollen oft besonders gut erkennen.

Standabplattung richtig beurteilen

Ein Reifen, der längere Zeit mit hoher Last auf derselben Stelle steht, kann im Aufstandsbereich eine lokale Verformung entwickeln.

Leichte Standverformung

Beim ersten Fahren kann ein leichter unrunder Lauf auftreten, der nach kurzer vorsichtiger Nutzung wieder abnimmt.

Bleibende Abplattung

Der Reifen bleibt deutlich verformt und das Hoppeln oder Schlagen verschwindet nicht.

Verformung mit weiteren Schäden

Risse, Beulen oder andere Veränderungen müssen zusätzlich beurteilt werden.

Standabplattung nicht mit fehlendem Reifenmaterial verwechseln

Bei einer Standverformung ist der Reifen lokal in seiner Form verändert. Bei einem Ausbruch oder tiefen mechanischen Schaden fehlt Material oder der Reifenaufbau wurde beschädigt. Diese Schadensbilder müssen unterschiedlich beurteilt werden.

Hoppeln nach langer Standzeit richtig einordnen

Beginnt das angehängte Gerät beim ersten Fahren zu hoppeln oder zu schlagen, sollte nicht automatisch angenommen werden, dass sich das Problem von allein erledigt.

Standabplattung

Eine mögliche Ursache nach langer Stillstandszeit.

Lokale Beschädigung

Ein tiefer Schnitt oder anderer Schaden kann den Rundlauf beeinflussen.

Felgenschaden

Eine verformte Felge kann ebenfalls einen unrunden Lauf verursachen.

Andere Radursache

Radlager, Befestigung oder Fahrwerk des Gerätes mit berücksichtigen.

Bleibt das Hoppeln bestehen, Ursache suchen

Ein dauerhaft unrunder Lauf nach längerer Standzeit sollte nicht einfach als normale Saisonerscheinung akzeptiert werden.

Luftdruck vor dem ersten Feldeinsatz messen

Nach längerer Standzeit sollte der Luftdruck nicht nach dem Aussehen des Reifens beurteilt werden. Gerade bei größeren Implement-Reifen kann ein deutlich falscher Druck optisch schwer erkennbar sein.

Reifen kalt messen

Vor längerer Fahrt oder schwerem Arbeitseinsatz kontrollieren.

Vorgaben heranziehen

Reifen-, Geräte- und Herstellerangaben sowie die tatsächliche Radlast berücksichtigen.

Reifen derselben Achse vergleichen

Deutliche Druckunterschiede können auf schleichenden Luftverlust hinweisen.

Bei Auffälligkeit erneut messen

Nach kurzer Stand- oder Einsatzzeit kontrollieren, ob der Druck stabil bleibt.

Zu niedrigen Luftdruck nicht erst auf der Straße bemerken

Ein Reifen, der nach langer Standzeit deutlich Druck verloren hat, kann bei längerer Straßenfahrt oder hoher Last stärker walken und sich zusätzlich erwärmen.

Gesamten Reifenumfang kontrollieren

Im abgestellten Zustand ist ein Teil des Reifens durch die Aufstandsfläche verdeckt. Deshalb sollte die Kontrolle nach der ersten kurzen Bewegung vervollständigt werden.

Sichtbaren Bereich prüfen

Vor dem Bewegen Lauffläche, Schulter und Flanke kontrollieren.

Gerät kurz bewegen

Nur wenn keine deutlichen Schäden vorliegen.

Erneut sicher abstellen

Den vorher verdeckten Reifenbereich zugänglich machen.

Restlichen Umfang kontrollieren

Schnitte, Risse, Fremdkörper und Schäden aus der vergangenen Saison suchen.

Schäden aus der vergangenen Saison können noch vorhanden sein

Ein Implement-Reifen kann beim letzten Einsatz bereits beschädigt worden sein, ohne dass dies beim Abstellen aufgefallen ist.

  • Stoppelschäden
  • tiefe Schnitte
  • eingedrungene Fremdkörper
  • Schulterverletzungen
  • Risse im Profilgrund
  • Beschädigungen nach Feldkantenkontakt
  • alte Reparaturstellen
Saisonstart ist auch eine Nachkontrolle der vergangenen Saison

Gerade selten genutzte Geräte können mit einem Schaden abgestellt worden sein, der erst Monate später wieder auffällt.

Ventil vor dem Einsatz kontrollieren

Ventilkappe

Sollte vorhanden und unbeschädigt sein.

Ventilschaft

Auf sichtbare Beschädigungen und auffällige Stellung achten.

Ventileinsatz

Bei Verdacht auf Undichtigkeit gezielt prüfen.

Ventilfuß

Besonders bei Schlauchreifen auf Risse, Zug und Veränderungen achten.

Schief stehendes Ventil bei Schlauchreifen nicht einfach geradeziehen

Bei TT-Ausführungen kann eine auffällige Ventilstellung darauf hinweisen, dass sich der Schlauch im Reifen bewegt hat oder unter Spannung steht. Dann sollte die Ursache geprüft werden.

TT-Implement-Reifen mit Schlauch besonders prüfen

Viele Implement-Reifen werden abhängig von Reifen- und Felgenausführung mit Schlauch gefahren. Bei einem Luftverlust kann die Ursache deshalb vollständig im Inneren liegen.

Schlauch

Einstiche, Scheuerstellen oder ältere Schäden können Druckverlust verursachen.

Ventilfuß

Kann durch Bewegung oder Zug am Schlauch beschädigt werden.

Wulstband

Muss bei entsprechender Felge passend, unbeschädigt und korrekt positioniert sein.

Reifeninneres

Fremdkörper oder scharfe Stellen können auch einen neuen Schlauch wieder beschädigen.

Bei einem Schlauchschaden nicht nur den Schlauch ersetzen

Wird ein defekter Schlauch gefunden, muss auch die Ursache gesucht werden. Fremdkörper, beschädigtes Wulstband, Rost oder eine scharfkantige Stelle an der Felge können sonst auch den neuen Schlauch wieder beschädigen.

Wulstband bei einer Demontage mitkontrollieren

  • richtige Größe
  • korrekter Sitz
  • keine starken Risse
  • keine Verschiebung
  • Ventilöffnung korrekt positioniert
  • keine stark beschädigten Bereiche

Felgen vor Saisonbeginn kontrollieren

Landwirtschaftliche Arbeitsgeräte stehen teilweise in offenen Hallen, unter Vordächern oder im Freien. Feuchtigkeit, Erde und Düngerreste können vorhandene Korrosion an Felgen verstärken.

Felgenhorn

Auf Verformungen, Korrosion und scharfe Beschädigungen prüfen.

Felgenkörper

Risse und Haarrisse bei sauberer Oberfläche kontrollieren.

Ventilbereich

Korrosion und Beschädigungen beachten.

Radbefestigung

Auf auffällige Rost-, Bewegungs- oder Schadenspuren achten.

Starke Korrosion nicht nur oberflächlich beurteilen

Entscheidend ist, ob lediglich Oberflächenrost vorhanden ist oder ob bereits tiefe Rostnarben, Materialverlust oder Schäden an Sitz- und Befestigungsbereichen erkennbar sind.

Risse und Haarrisse an der Felge sichtbar machen

Erde, Staub und Korrosion können feine Risse verdecken. Verdächtige Bereiche sollten deshalb gereinigt und bei guter Beleuchtung kontrolliert werden.

Radbefestigung nicht vergessen

Ein landwirtschaftliches Arbeitsgerät kann monatelang unbewegt stehen. Vor dem ersten schweren Einsatz sollte deshalb auch der sichtbare Zustand der Radbefestigung kontrolliert werden.

  • alle vorgesehenen Befestigungselemente vorhanden
  • keine auffälligen Bewegungsspuren
  • keine ausgeschlagenen Sitzbereiche
  • keine sichtbaren Risse im Felgenbereich
  • Herstellervorgaben zu Anzug und Kontrolle beachten

Erste Fahrt nach der Standzeit bewusst durchführen

Wenn bei der Standkontrolle keine deutlichen Schäden gefunden wurden, sollte das Gerät zunächst vorsichtig bewegt werden.

Langsam anfahren

Nicht direkt mit hoher Geschwindigkeit oder voller Last starten.

Auf Hoppeln achten

Standverformungen oder Rundlaufprobleme können jetzt auffallen.

Vibrationen beobachten

Neue oder ungewöhnlich starke Vibrationen ernst nehmen.

Geräusche beachten

Periodisches Schlagen oder Klopfen kann auf eine lokale Auffälligkeit hinweisen.

Nach kurzer Fahrt erneut abstellen

Reifen und Räder nochmals kontrollieren.

Bei sichtbarem deutlichem Schaden keine Probefahrt machen

Eine große Beule, tiefer Flankenschnitt, stark beschädigte Felge oder ein anderer eindeutig auffälliger Schaden sollte vor weiterer Fahrt beurteilt werden.

Nach der ersten kurzen Fahrt erneut prüfen

Die zweite Kontrolle ist ein wichtiger Teil des Saisonstarts. Manche Auffälligkeiten werden erst sichtbar oder spürbar, nachdem sich das Rad einmal vollständig gedreht hat.

  • Reifenform erneut ansehen
  • Hoppeln oder Schlagen beurteilen
  • gesamten Umfang kontrollieren
  • Ventile erneut ansehen
  • bei Verdacht Luftdruck nachkontrollieren
  • Felgen und Radbefestigung auf neue Auffälligkeiten prüfen
  • ungewöhnliche Erwärmung zwischen Reifen vergleichen
Vorher und nachher vergleichen

Ein Reifen, der vor der Fahrt auffällig abgeflacht war, sollte nach der ersten kurzen Nutzung nochmals kontrolliert werden. So lässt sich besser beurteilen, ob die Verformung nur vorübergehend war.

Das Gerät selbst kann die Ursache sein

Ein auffälliger Reifenlauf nach langer Standzeit muss nicht zwangsläufig ausschließlich vom Reifen kommen.

Radlager

Spiel oder Schäden können einen auffälligen Radlauf verursachen.

Achse

Verformungen oder mechanische Probleme können die Radstellung verändern.

Radbefestigung

Bewegung oder beschädigte Sitzbereiche können ebenfalls auffällig werden.

Fahrwerk

Bei Tandem- und Mehrachsgeräten können weitere Komponenten das Reifenbild beeinflussen.

Typische Beobachtungen nach längerer Standzeit

Beobachtung Mögliche Ursache Was prüfen?
Reifen sichtbar abgeflacht Standverformung oder zu niedriger Luftdruck Druck messen und Reifenform nach kurzer Fahrt erneut prüfen
Leichtes Hoppeln beim ersten Anfahren vorübergehende Standabplattung möglich beobachten, ob es nach kurzer Nutzung deutlich abnimmt
Hoppeln bleibt bestehen bleibende Verformung, Reifenschaden oder Radproblem möglich Reifen, Felge und Gerät vollständig prüfen
Ein Reifen steht deutlich niedriger Luftdruckverlust Druck messen und Ursache suchen
Ventil steht schief bei TT-Ausführung Schlauchbewegung möglich Ventilstellung und Schlauchsystem prüfen
Tiefer Schnitt aus alter Saison Feldkante, Stoppel oder Fremdkörper Tiefe und betroffenen Reifenbereich beurteilen
Nagel oder Draht im Profil möglicher Einstich bei Luftreifen nicht sofort herausziehen, Druck prüfen
Felge stark korrodiert Feuchtigkeit und längere Standzeit Materialzustand und Sitzbereiche kontrollieren
Beule an der Seitenwand möglicher struktureller Reifenschaden nicht als normale Standverformung behandeln
Nach kurzer Fahrt ein Reifen deutlich wärmer Luftdruck-, Belastungs- oder Reifenschaden möglich Vergleichsreifen, Druck und Zustand prüfen

Praxis-Check zum Saisonstart

Gerät im Stand kontrollieren

Reifenform, sichtbare Schäden und Felgen ansehen.

Luftdruck kalt messen

Nicht nach dem optischen Eindruck entscheiden.

Ventile prüfen

Beschädigung, Stellung und mögliche Undichtigkeit kontrollieren.

TT-Systeme berücksichtigen

Bei Auffälligkeiten Schlauch, Wulstband und Reifeninneres mit einbeziehen.

Felgen und Radbefestigung ansehen

Korrosion, Risse und Bewegungsspuren kontrollieren.

Gerät kurz und langsam bewegen

Nur wenn keine deutlichen Schäden sichtbar sind.

Verdeckten Reifenbereich prüfen

Gesamten Reifenumfang vervollständigen.

Fahrverhalten beobachten

Hoppeln, Schlagen, Geräusche und Vibrationen ernst nehmen.

Nachkontrolle durchführen

Reifen und Räder nach der ersten kurzen Fahrt erneut prüfen.

Kontrollliste vor dem ersten Feldeinsatz

  • alle Reifen rundum kontrolliert
  • Standabplattungen beurteilt
  • Luftdruck kalt gemessen
  • Risse und Schnitte geprüft
  • keine auffälligen Beulen
  • Fremdkörper gesucht
  • Ventile kontrolliert
  • bei TT-Ausführung Schlauchsystem berücksichtigt
  • Wulstband bei Demontage geprüft
  • Felgen auf Korrosion kontrolliert
  • Risse und Haarrisse an Felgen ausgeschlossen
  • Radbefestigung angesehen
  • erste kurze Fahrt bewusst durchgeführt
  • Hoppeln und Vibrationen beurteilt
  • Nachkontrolle durchgeführt

Wann ein Implement-Reifen nicht ungeprüft in die Saison starten sollte

  • starke bleibende Standverformung
  • Hoppeln oder Schlagen bleibt dauerhaft bestehen
  • neue oder deutliche Beule
  • tiefer Flankenschnitt
  • sichtbare tragende Reifenbestandteile
  • starker oder zunehmender Luftverlust
  • Ventil oder Ventilfuß deutlich beschädigt
  • Felge gerissen oder stark verformt
  • starke Korrosion mit erkennbarem Materialverlust
  • unklare deutliche Auffälligkeit an Rad oder Befestigung
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FT Praxiswelt

Praxiswissen rund um landwirtschaftliche Reifen, Montage, Luftdruck, Felgen und den saisonalen Einsatz von Arbeitsgeräten.

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Implement-Reifen bei FT-Reifen

Wenn ein Implement-Reifen nach längerer Standzeit aufgrund von Schäden, starkem Luftverlust oder bleibender Verformung ersetzt werden muss, sollte die neue Bereifung zur Felge, Tragfähigkeit, Geschwindigkeit und zum tatsächlichen Einsatz des Gerätes passen.

Häufige Fragen zu Implement-Reifen nach längerer Standzeit

Warum können Implement-Reifen nach langer Standzeit hoppeln?

Der über Monate belastete Aufstandsbereich kann sich vorübergehend verformen. Verschwindet das Hoppeln nach kurzer vorsichtiger Fahrt nicht, sollten Reifen, Felge und Radposition genauer kontrolliert werden.

Sollte der Luftdruck vor jedem Saisonstart geprüft werden?

Ja. Nach längerer Standzeit sollte der Luftdruck kalt gemessen und mit den für Reifen, Last und Gerät vorgesehenen Vorgaben abgeglichen werden.

Warum sollte der Reifen nach der ersten kurzen Fahrt noch einmal kontrolliert werden?

Erst nach einer vollständigen Radumdrehung werden zuvor verdeckte Reifenbereiche sichtbar. Außerdem lässt sich beurteilen, ob eine Standverformung zurückgeht oder bestehen bleibt.

Was muss bei Implement-Reifen mit Schlauch besonders beachtet werden?

Bei TT-Ausführungen können Schlauch, Ventilfuß, Reifeninneres und Wulstband zusätzliche Fehlerquellen sein. Bei einem Schlauchschaden sollte deshalb immer auch die Ursache gesucht werden.

Ist jede Standabplattung ein Grund zum Reifenwechsel?

Nein. Eine leichte vorübergehende Verformung kann sich nach vorsichtiger Nutzung zurückbilden. Eine bleibende starke Verformung, dauerhaftes Hoppeln oder zusätzliche Schäden müssen dagegen genauer beurteilt werden.

Technischer Hinweis

Die zulässigen Luftdrücke, Tragfähigkeiten, Geschwindigkeiten und Reifen-Felgen-Kombinationen richten sich nach Reifenbauart, Gerät, Radlast und den Vorgaben der jeweiligen Hersteller. Nach längerer Standzeit sollten deutliche Verformungen, Beulen, tiefe Risse, starker Luftverlust sowie beschädigte Felgen oder Radbefestigungen vor dem ersten Arbeitseinsatz fachgerecht beurteilt werden.

Nach langer Standzeit erst prüfen – dann in die Saison starten

FT-Reifen verbindet über 35 Jahre praktische Erfahrung mit verständlichem Wissen zu Implement-Reifen, landwirtschaftlichen Arbeitsgeräten, Schläuchen, Wulstbändern, Luftdruck, Felgen und typischen Problemen nach längeren Stillstandszeiten.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt.

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