Ganzjahresreifen vor Urlaubsfahrt und Langstrecke kontrollieren – Reifencheck vor hoher Belastung
FT Praxiswelt – PKW-Ganzjahresreifen
Ganzjahresreifen vor Urlaubsfahrt und Langstrecke kontrollieren – Reifencheck vor hoher Belastung
Ganzjahresreifen bleiben das ganze Jahr am Fahrzeug und übernehmen damit auch lange Urlaubsfahrten, hohe Autobahnanteile, volle Beladung sowie Sommer- und Winterreisen. Ein Reifen, der im normalen Alltag unauffällig funktioniert, kann auf einer mehrstündigen Langstrecke deutlich stärker beansprucht werden.
Vor Reisebeginn sollten deshalb nicht nur Profiltiefe und Luftdruck kontrolliert werden. Seitenwände, Fremdkörper, Ventile, RDKS, Reifenalter, Verschleißbild, Felgen und die tatsächliche Fahrzeugbeladung gehören gemeinsam zu einem sinnvollen Reifencheck.
Langstrecke verändert die Reifenbelastung
Dauerbelastung
Mehrere Stunden Fahrzeit, höhere Geschwindigkeit und Reifenerwärmung belasten den Reifen anders als kurze Alltagsstrecken.
Beladung
Mitfahrer, Gepäck, Dachbox, Fahrradträger oder Anhänger erhöhen die tatsächliche Fahrzeugbelastung.
Reiseziel
Sommerhitze, Starkregen, Alpenfahrt oder winterliche Bedingungen stellen jeweils andere Anforderungen.
Vor einer langen Fahrt sollten Ganzjahresreifen nicht nur nach Profiltiefe beurteilt werden. Reifendruck, Belastung, Alter, Schäden, Ventile, RDKS und das Verschleißbild gehören gemeinsam zum Reisecheck.
Reifencheck rechtzeitig vor der Reise durchführen
Einige Tage Vorlauf sind praktischer als eine Kontrolle unmittelbar vor der Abfahrt.
1. Langstrecke ist eine andere Belastung als der Alltag
Ein Fahrzeug kann normalerweise überwiegend genutzt werden für:
- kurze Strecken
- Stadtverkehr
- moderate Geschwindigkeiten
- geringe Beladung
Auf Urlaubsfahrt kommen häufig hinzu:
- lange Autobahnetappen
- höhere Dauergeschwindigkeit
- volle Beladung
- Sommerhitze oder Winterkälte
- Dachbox oder Fahrradträger
- Anhängerbetrieb
2. Reifencheck nicht auf den Abfahrtstag verschieben
Einige Tage vorher bleibt noch Zeit, wenn auffällt:
- ein Reifen verliert Druck
- Profiltiefe ist geringer als erwartet
- eine Beule ist sichtbar
- Risse sind vorhanden
- Ventil oder RDKS ist auffällig
- Reifen laufen ungleichmäßig ab
Eine Langstrecke ist nicht der richtige Zeitpunkt, einen ungeklärten Reifenschaden erst weiter zu beobachten.
3. Alle vier Reifen kontrollieren
Nicht nur die Vorderachse ansehen.
Durch Gepäck, Mitfahrer und gegebenenfalls Stützlast kann sich die Belastung der Hinterachse deutlich erhöhen.
Profiltiefe vor der Langstrecke
Ein Reifen kann außen noch gut aussehen und innen deutlich stärker abgefahren sein.
4. Innen, Mitte und außen messen
Innen
Besonders auf verdeckten Innenverschleiß achten.
Mitte
Zentralen Profilzustand erfassen.
Außen
Schulterverschleiß kontrollieren.
5. Den niedrigsten relevanten Profilwert berücksichtigen
Ein einzelner guter Messwert beschreibt den Reifen nicht vollständig.
Gerade Innenverschleiß wird bei einer schnellen Sichtkontrolle häufig übersehen.
6. Nässereserve für die Reise mit einplanen
Auch eine Sommerreise kann geprägt sein von:
- Gewittern
- Starkregen
- Wasseransammlungen
- langen Fahrten auf nasser Autobahn
Mit abnehmendem Profil reduzieren sich die verfügbaren Reserven bei großen Wassermengen.
7. Winterreise gesondert beurteilen
Bei Reisen in winterliche Regionen zusätzlich kontrollieren:
- Alpine-Symbol beziehungsweise 3PMSF
- Profiltiefe
- Reifenzustand
- Schnee- und Bergfahrprofil
- aktuelle Vorschriften des Reiselandes
Reifendruck und volle Beladung
Die Luftdruckvorgabe für den Alltag kann sich von der Vorgabe für eine voll beladene Reise unterscheiden.
8. Reifenfülldruck vor Reisebeginn kalt messen
Die Kontrolle sollte möglichst vor längerer Fahrt erfolgen.
- vorne links
- vorne rechts
- hinten links
- hinten rechts
9. Beladungsdruck nach Fahrzeugvorgabe prüfen
Viele Fahrzeuge unterscheiden zwischen:
Normalbeladung
Alltagsbetrieb mit wenigen Personen und wenig Gepäck.
Hohe Beladung
Mehrere Personen und umfangreiches Reisegepäck.
Die Angaben des Fahrzeugherstellers für hohe Beladung sollten geprüft werden.
10. Vorder- und Hinterachswerte getrennt beachten
Nicht jedes Fahrzeug besitzt an allen vier Rädern denselben vorgesehenen Reifenfülldruck.
Achse, Reifengröße und Beladungszustand müssen zusammenpassen.
11. Warmen Reifen nicht auf den Kaltdruckwert ablassen
Nach längerer Autobahnfahrt erwärmt sich der Reifen und der gemessene Druck steigt.
Ein warmgefahrener Reifen sollte nicht einfach auf den vorgesehenen Kaltdruck abgesenkt werden, weil nach dem Abkühlen zu wenig Druck vorhanden sein könnte.
Fahrzeugbeladung realistisch einplanen
Bei Urlaubsreisen wird ein Fahrzeug häufig deutlich schwerer als im Alltag.
12. Gepäck und Mitfahrer erhöhen die Reifenbelastung
Zusätzliche Last entsteht durch:
- Koffer
- Reisetaschen
- mehrere Insassen
- Kinder und Kindersitze
- weitere Reiseausrüstung
13. Kofferraumladung kann die Hinterachse deutlich stärker belasten
Besonders bei Kombi, SUV und voll beladenem PKW kann ein großer Teil des zusätzlichen Gewichts im hinteren Fahrzeugbereich liegen.
Je nach Fahrzeug kann bei hoher Beladung ein deutlich anderer Druckwert vorgesehen sein.
14. Dachbox mit berücksichtigen
Eine Dachbox kann beeinflussen:
- Gesamtgewicht
- Schwerpunkt
- Luftwiderstand
- Fahrverhalten
15. Fahrradträger ebenfalls einplanen
Je nach System wirkt zusätzliche Last:
- auf dem Fahrzeugdach
- am Fahrzeugheck
- auf der Anhängerkupplung
Die Reifen tragen die tatsächliche Fahrzeugbelastung und nicht nur das Leergewicht.
Anhänger und Wohnwagen
Anhängerbetrieb kann die Radlasten am Zugfahrzeug verändern.
16. Stützlast wirkt auf das Zugfahrzeug
Bei Anhänger- oder Wohnwagenbetrieb sollte die Hinterachse besonders berücksichtigt werden.
- Stützlast
- Fahrzeugbeladung
- Reifendruck
- zulässige Achslast
17. Nicht nur das zulässige Gesamtgewicht ansehen
Auch einzelne Achsen besitzen zulässige Belastungsgrenzen.
Eine ungünstige Lastverteilung kann eine Achse stärker beanspruchen, obwohl das Gesamtgewicht noch nicht überschritten ist.
18. Reifenfülldruck nach Fahrzeugvorgabe für den Reisebetrieb einstellen
Der richtige Wert wird nicht geschätzt.
Für hohe Beladung oder Anhängerbetrieb können spezielle Fahrzeugvorgaben vorhanden sein.
Reifenschäden vor der Reise ausschließen
Langstrecke und hohe Belastung sind kein guter Zeitpunkt für ungeklärte Beschädigungen.
19. Seitenwand vollständig kontrollieren
Prüfen auf:
- Schnitte
- Scheuerstellen
- Risse
- Beulen
- auffällige Verformungen
20. Beule vor Langstrecke nicht ignorieren
Eine lokale Auswölbung kann auf eine Beschädigung der Reifenstruktur hinweisen.
Viel Restprofil macht eine mögliche Karkassenbeschädigung nicht unkritisch.
21. Fremdkörper in der Lauffläche suchen
Zum Beispiel:
- Nägel
- Schrauben
- Metallteile
- scharfe Fremdkörper
Ein Fremdkörper kann auch nur schleichenden Druckverlust verursachen.
22. Vorhandene Reparaturstellen mit kontrollieren
Ist ein Reifen früher fachgerecht repariert worden, gehört die Reparaturstelle zur normalen Zustandskontrolle.
Ventile und RDKS
Eine lange Reise sollte nicht mit ungeklärtem Druckverlust oder einer aktiven RDKS-Warnung begonnen werden.
23. Gummiventile kontrollieren
Prüfen:
- Risse
- poröses Gummi
- Beschädigungen
- Ventileinsatz
- Ventilkappe
24. Metall- und RDKS-Ventile auf Auffälligkeiten prüfen
Mögliche Probleme:
- Korrosion
- beschädigte Dichtungen
- lockere Komponenten
- Undichtigkeit
25. RDKS-Warnung vor Reisebeginn nicht einfach ignorieren
Nicht nur:
- Luft nachfüllen
- System zurücksetzen
- direkt losfahren
Bei wiederkehrender Warnung oder Druckdifferenz sollte geklärt werden, ob eine tatsächliche Undichtigkeit vorliegt.
Reifenalter vor hoher Belastung
Das Produktionsdatum ist wichtig, aber nur ein Bestandteil der Reiseprüfung.
26. DOT nicht isoliert bewerten
Zusätzlich gehören zur Beurteilung:
- Profiltiefe
- Risse
- Gummizustand
- Beschädigungen
- Verschleißbild
- Druckverlust
27. Älteren Reifensatz vor hoher Belastung besonders sorgfältig prüfen
Vor allem vor:
- langer Autobahnfahrt
- Sommerhitze
- voller Beladung
- Winterreise
- Gebirgsfahrt
28. Viel Restprofil bedeutet nicht automatisch unkritischen Zustand
Ein Wenigfahrer-Reifen kann trotz viel Profil bereits Alterungserscheinungen besitzen.
Profiltiefe, Risse, Gummi und geplante Reisebelastung entscheiden zusammen.
Ungleichmäßigen Verschleiß vor Reisebeginn klären
Ein auffälliges Profilbild kann auf ein technisches Fahrzeugproblem hinweisen.
29. Innenverschleiß nicht übersehen
Besonders kritisch ist ein Reifen, der außen noch gut aussieht, aber innen bereits deutlich weniger Profil besitzt.
Gerade bei breiten Reifen kann dieser Bereich im montierten Zustand schlecht sichtbar sein.
30. Sägezahn und lokale Auswaschungen berücksichtigen
Mögliche Zusammenhänge:
- Achsgeometrie
- Fahrwerk
- Stoßdämpfer
- Reifenfülldruck
- Reifenlauf
31. Auffälliges Verschleißbild vor Langstrecke untersuchen
Die Aussage „Das hält den Urlaub schon noch“ ersetzt keine technische Beurteilung.
Ein neuer Reifen kann ebenfalls wieder ungleichmäßig verschleißen, wenn das eigentliche Fahrzeugproblem bestehen bleibt.
Vibrationen und Ziehen vor der Reise
Fahrverhalten kann zusätzliche Hinweise auf Reifen-, Rad- oder Fahrwerksprobleme geben.
32. Vibrationen nicht automatisch nur mit Auswuchten beantworten
Mögliche Ursachen sind:
- Unwucht
- Reifenschaden
- Felgenverformung
- Sägezahn
- Rundlaufproblem
- Fahrwerk
Auswuchten korrigiert eine Massenunwucht, aber nicht jeden möglichen Reifen- oder Felgenschaden.
33. Fahrzeug zieht deutlich zur Seite
Prüfen:
- Reifendruck
- Reifenverschleiß
- Achsgeometrie
- Fahrwerk
- Bremsanlage
34. Schief stehendes Lenkrad als zusätzlichen Hinweis ernst nehmen
Eine auffällige Lenkradstellung kann zusammen mit einseitigem Verschleiß ein Hinweis auf veränderte Achsgeometrie sein.
Ersatzrad, Pannenset und Werkzeug
Die Reifenprüfung endet nicht bei den vier montierten Rädern.
35. Ersatzrad kontrollieren, falls vorhanden
Prüfen:
- Reifendruck
- Profiltiefe beziehungsweise Zustand
- Reifenalter
- Beschädigungen
- sichere Befestigung
36. Pannenset auf Vollständigkeit prüfen
Je nach Fahrzeug:
- Dichtmittel vorhanden
- Verfallsdatum kontrollieren
- Kompressor vorhanden
- Kompressor funktionsfähig
- Bedienhinweise verfügbar
37. Benötigtes Werkzeug nicht vergessen
Je nach Fahrzeug können relevant sein:
- Radschlüssel
- Wagenheber
- Felgenschloss-Adapter
- Abschleppöse
Ein vorhandenes Felgenschloss hilft wenig, wenn der passende Adapter zu Hause liegt.
Während der Langstrecke auf Veränderungen achten
Auch nach einem guten Reisecheck können unterwegs neue Auffälligkeiten entstehen.
38. Neue Vibrationen nicht ignorieren
Wenn plötzlich:
- Lenkrad flattert
- Fahrzeug hoppelt
- neues Brummen entsteht
- starke Vibrationen auftreten
sollte die Ursache geprüft werden.
39. RDKS-Warnung während der Fahrt ernst nehmen
Bei einer Warnung:
Keine abrupten Manöver durchführen.
Verkehrssituation beachten.
Sichtprüfung und gegebenenfalls Druckmessung durchführen.
Bei deutlichem Druckverlust nicht einfach normal weiterfahren.
40. Fahrtpausen für eine kurze Sichtkontrolle nutzen
Bei langen Strecken kann kurz angesehen werden:
- sichtbare Beulen
- Fremdkörper
- ungewöhnliche Reifenveränderungen
- RDKS-Anzeige
41. Heißen Reifen nicht nach Gefühl korrigieren
Ist keine akute Panne vorhanden, sollte ein normaler Sollwertvergleich möglichst wieder unter geeigneten Kaltdruckbedingungen erfolgen.
Nach langer Fahrt ist ein höherer gemessener Druck grundsätzlich zu erwarten.
Nach Schlagloch oder Bordsteinkontakt auf der Reise
Ein harter Stoß kann Reifen und Felge gleichzeitig beschädigen.
42. Reifenflanke nach hartem Kontakt kontrollieren
Besonders achten auf:
- Beule
- Schnitt
- Scheuerstelle
- ungewöhnliche Verformung
43. Felge ebenfalls ansehen
Prüfen:
- Felgenhorn
- sichtbare Verformung
- Beschädigungen
- anschließenden Luftverlust
44. Neue Vibrationen nach Schlagloch ernst nehmen
Ein harter Schlag kann unter anderem beeinflussen:
- Reifenstruktur
- Felgenrundlauf
- Radauswuchtung
- Achsgeometrie
Reifen und Rad sollten dann genauer kontrolliert werden.
Übersicht & Prüfreihenfolge
Der komplette FT-Reisecheck für PKW-Ganzjahresreifen auf einen Blick.
45. Typischer Reifencheck vor Urlaubsfahrt und Langstrecke
| Bereich | Prüfen | Warum? |
|---|---|---|
| Profiltiefe | innen, Mitte und außen | Nässe- und Winterreserve |
| Reifendruck | möglichst kalt | korrekte Belastung |
| Beladung | Fahrzeugvorgabe | Achslast |
| Seitenwand | Risse, Schnitte und Beulen | Reifenschäden |
| Lauffläche | Fremdkörper | Druckverlust |
| Ventil | Zustand und Dichtheit | Luftverlust |
| RDKS | Warnungen und Funktion | Drucküberwachung |
| Reifenalter | DOT plus Zustand | Alterung |
| Verschleißbild | gleichmäßig? | Spur und Fahrwerk |
| Felge | Schäden und Verformung | Rundlauf und Dichtheit |
| Ersatzrad | Druck und Zustand | Pannenfall |
| Pannenset | vollständig und verwendbar | Pannenhilfe |
46. FT-Prüfreihenfolge vor Urlaubsfahrt oder Langstrecke
Gesamtzustand des Reifensatzes erfassen.
Technische Fahrzeugzuordnung prüfen.
Tragfähigkeit muss zur Fahrzeuganwendung passen.
Reifenkennzeichnung kontrollieren.
Verdeckten Verschleiß erkennen.
Zentralen Zustand erfassen.
Schulterverschleiß beurteilen.
Links, rechts, vorne und hinten vergleichen.
Schnitte, Scheuerstellen und Verformungen suchen.
Seitenwand und Profilgrund prüfen.
Mögliche Karkassenschäden ernst nehmen.
Nägel, Schrauben und andere Gegenstände suchen.
Vorhandene Reparaturen in die Gesamtprüfung einbeziehen.
Alter nicht isoliert bewerten.
Alle vier Reifen kontrollieren.
Alltags- und Reisebeladung unterscheiden.
Keine pauschalen Werte verwenden.
Achsbezogene Druckangaben verwenden.
Gummi-, Metall- und RDKS-Ventile prüfen.
Warnmeldungen vor Reisebeginn klären.
Zusatzgewicht und veränderten Schwerpunkt einplanen.
Zusätzliche Heck- oder Dachlast einbeziehen.
Hinterachsbelastung prüfen.
Nicht nur Gesamtgewicht betrachten.
Achsgeometrie und Reifendruck mitdenken.
Unwucht, Reifen, Felge und Fahrwerk berücksichtigen.
Verformung und Beschädigung prüfen.
Falls vorhanden Druck und Zustand kontrollieren.
Dichtmittel und Kompressor prüfen.
Radschlüssel, Wagenheber und Felgenschlossadapter berücksichtigen.
Nicht auf die Langstrecke verschieben.
Vibrationen, RDKS und Fahrverhalten beobachten.
Passendes Wissen aus der FT Wissenswelt
Weitere Grundlagen zu Ganzjahresreifen, Reifenkennzeichnungen, Reifendruck und Reifenpflege finden Sie in der FT Wissenswelt.
PKW-Ganzjahresreifen bei FT Reifen
Ist ein Ganzjahresreifen vor einer Reise aufgrund von wenig Restprofil, Beschädigung, Druckverlust, Alterung oder starkem Fehlverschleiß nicht mehr sinnvoll weiterzuverwenden, finden Sie bei FT Reifen passende Ganzjahresreifen für zahlreiche Fahrzeuge und Reifengrößen.
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Welche Ganzjahresreifen technisch zu Ihrem Fahrzeug passen, hängt unter anderem von Reifengröße, Tragfähigkeitsindex, Geschwindigkeitsindex, Fahrzeugausführung und den jeweiligen Freigaben ab. Wenn vor einer Urlaubsfahrt ein Reifenersatz erforderlich ist, können passende Reifen über den Fahrzeug-Konfigurator auf der FT-Reifen Startseite gesucht werden.
Ganzjahresreifen über den Fahrzeug-Konfigurator suchen FT-Reifen Startseite öffnen, Fahrzeug auswählen und passende Ganzjahresreifen für Ihr Fahrzeug anzeigen lassen.Wer seine Reifengröße bereits kennt, kann direkt in der Ganzjahresreifen-Kategorie suchen. Wer die Auswahl über sein Fahrzeug vornehmen möchte, nutzt den Fahrzeug-Konfigurator auf der FT-Reifen Startseite.
Herstellerwissen aus der FT Herstellerwelt
Ganzjahresreifen unterscheiden sich je nach Hersteller, Profilkonzept, Reifenkonstruktion und Fahrzeuganwendung. Gerade bei Langstrecke, hoher Beladung und wechselnden Wetterbedingungen sollte das konkrete Reifenmodell zum Fahrzeug und Einsatzprofil passen.
FT Herstellerwelt Hersteller, Marken, Reifenbereiche und weiterführendes Herstellerwissen bei FT Reifen kennenlernen.Service rund um Ihre Bestellung
Wenn vor der Reise neue Ganzjahresreifen benötigt werden, finden Sie bei FT Reifen Informationen zu Bestellung, Bearbeitung, Versand und dem weiteren Ablauf.
Ablauf Bestellung Informationen zu Bestellung, Bearbeitung, Versand und dem weiteren Ablauf bei FT Reifen.Häufige Fragen zum Reifencheck vor Urlaubsfahrt und Langstrecke
Wann sollte ich meine Ganzjahresreifen vor dem Urlaub prüfen?
Am besten einige Tage vor der Abfahrt. So bleibt bei Druckverlust, Schäden oder zu wenig Profil noch Zeit für eine technische Prüfung oder einen Reifenersatz.
Reicht es, nur die Profiltiefe zu kontrollieren?
Nein. Reifendruck, Seitenwände, Ventile, RDKS, Alter, Verschleißbild, Felgen und Fahrzeugbeladung sollten ebenfalls berücksichtigt werden.
Wo sollte ich die Profiltiefe messen?
Innen, in der Profilmitte und außen sowie möglichst an mehreren Stellen über den Umfang.
Warum ist Innenverschleiß vor einer Reise besonders wichtig?
Der innere Schulterbereich ist häufig schlecht sichtbar. Ein Reifen kann außen noch gut aussehen und innen bereits deutlich stärker abgefahren sein.
Warum ist der Reifendruck bei voller Beladung wichtig?
Mehr Personen und Gepäck erhöhen die Radlast. Viele Fahrzeuge haben deshalb separate Druckvorgaben für hohe Beladung.
Muss ich vorne und hinten denselben Luftdruck fahren?
Nicht unbedingt. Maßgeblich sind die achsbezogenen Fahrzeugherstellerangaben für die verwendete Reifengröße und Beladung.
Darf ich nach langer Autobahnfahrt Luft ablassen?
Ein warmgefahrener Reifen zeigt normalerweise einen höheren Druck. Er sollte nicht einfach auf den vorgesehenen Kaltdruck abgesenkt werden.
Was muss ich bei einer Dachbox beachten?
Zusätzliches Gewicht, veränderter Schwerpunkt und höherer Luftwiderstand gehören zur Gesamtbelastung des Fahrzeugs.
Was muss ich bei einem Fahrradträger beachten?
Je nach System erhöht er die Last auf Dach, Heck oder Anhängerkupplung und sollte bei der Gesamtbeladung berücksichtigt werden.
Was ist bei Anhänger- oder Wohnwagenbetrieb wichtig?
Stützlast, Fahrzeugbeladung, Achslasten und die vorgesehenen Reifenfülldrücke des Zugfahrzeugs sollten berücksichtigt werden.
Darf ich mit einer Beule im Reifen noch in den Urlaub fahren?
Eine Beule kann auf eine Beschädigung der Reifenstruktur hinweisen und sollte vor einer längeren Fahrt fachkundig beurteilt werden.
Ist ein Nagel im Reifen immer sofort sichtbar durch Druckverlust?
Nein. Ein Fremdkörper kann auch nur einen langsamen Druckverlust verursachen.
Warum sollte ich das Ventil prüfen?
Ein undichtes oder beschädigtes Ventil kann zu schleichendem Luftverlust führen.
Kann ich eine RDKS-Warnung vor der Reise einfach zurücksetzen?
Nein. Zuerst sollte der tatsächliche Reifenfülldruck kontrolliert und die Ursache einer Warnung geklärt werden.
Sind ältere Ganzjahresreifen für eine Langstrecke automatisch ungeeignet?
Nein. Alter allein entscheidet nicht. Profiltiefe, Risse, Gummizustand, Druckverlust, Beschädigungen und geplante Belastung müssen gemeinsam beurteilt werden.
Warum sollte ich Vibrationen vor der Reise klären?
Vibrationen können unter anderem von Unwucht, Reifen, Felge, Rundlauf oder Fahrwerk kommen. Die Ursache sollte vor hoher Dauerbelastung geklärt werden.
Was bedeutet es, wenn das Fahrzeug zur Seite zieht?
Reifendruck, Reifenverschleiß, Achsgeometrie, Fahrwerk oder Bremsanlage können beteiligt sein.
Sollte ich mein Ersatzrad kontrollieren?
Ja, falls vorhanden. Reifenfülldruck, Zustand, Alter und sichere Befestigung sollten geprüft werden.
Was sollte beim Pannenset kontrolliert werden?
Dichtmittel, Verfallsdatum, Kompressor, Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit sollten vor einer längeren Reise geprüft werden.
Was mache ich bei einer RDKS-Warnung während der Reise?
Fahrverhalten beobachten, einen sicheren Ort zum Anhalten suchen und Reifen beziehungsweise Druck kontrollieren. Bei deutlichem Druckverlust sollte nicht einfach normal weitergefahren werden.
Was sollte ich nach einem harten Schlagloch kontrollieren?
Reifenflanke, Beulen, Schnitte, Felgenhorn, sichtbare Verformung, Luftverlust und eventuell neu auftretende Vibrationen.
Wie finde ich passende neue Ganzjahresreifen vor einer Reise?
Wenn die Reifengröße bekannt ist, kann direkt in der Ganzjahresreifen-Kategorie gesucht werden. Alternativ lassen sich passende Reifen über den Fahrzeug-Konfigurator auf der FT-Reifen Startseite auswählen.
Technischer Hinweis
Diese Praxisinformationen ersetzen keine fahrzeug- und reifenspezifische Prüfung. Beulen, tiefe Schnitte, auffällige Risse, starker oder wiederkehrender Druckverlust, deutlicher Fehlverschleiß, starke Vibrationen oder Schäden an Reifen und Felge sollten vor einer längeren Fahrt fachkundig beurteilt werden. Maßgeblich sind außerdem die Fahrzeugherstellerangaben zu Reifenfülldruck, Beladung, Achslasten, Reifengröße und Anhängerbetrieb sowie die jeweils geltenden Vorschriften am Reiseziel.
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