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Bagger- & Radladerreifen nach einem harten Stoß oder Hinderniskontakt kontrollieren

FT Praxiswelt – Bagger- & Radladerreifen

Bagger- & Radladerreifen nach einem harten Stoß oder Hinderniskontakt kontrollieren

Ein harter Kontakt mit einem großen Stein, einer Betonkante, einem Schlagloch, Bauschutt oder einem anderen Hindernis belastet bei einer Baumaschine nicht nur den sichtbaren Profilbereich. Reifen, Flanken, Wulst und Felge werden in diesem Moment gemeinsam beansprucht.

Gerade bei hoher Achslast kann ein einzelner Stoß mehrere Schäden gleichzeitig verursachen. Deshalb sollte nach einem auffälligen Hinderniskontakt nicht nur die offensichtlich beschädigte Stelle kontrolliert werden, sondern das komplette Rad.

Nach einem starken Stoß nicht einfach weiterarbeiten

Ein Reifen kann nach dem Kontakt zunächst noch Luft halten und äußerlich relativ unauffällig wirken. Trotzdem können Quetschungen, innere Karkassenschäden, ein beschädigter Wulst oder eine verformte Felge vorhanden sein.

Reifen und Felge gemeinsam prüfen

Ein sichtbarer Stollenausbruch kann nur der auffälligste Schaden sein, während an der Innenflanke oder am Felgenhorn gleichzeitig ein weiterer Schaden entstanden ist.

Welche Ereignisse eine Kontrolle auslösen sollten

Großer Stein

Kann Profil, Flanke und Felge gleichzeitig stark belasten.

Harte Kante

Kann den Reifen zwischen Hindernis und Felgenhorn stark quetschen.

Tiefes Loch

Erzeugt beim Ein- oder Ausfedern eine hohe Stoßbelastung auf Reifen und Rad.

Beton oder Bauschutt

Scharfe und harte Kanten können zusätzlich Schnitte und Materialausbrüche verursachen.

Hohe Radlast verstärkt den Stoß

Ein identisches Hindernis kann bei einer unbeladenen und einer schwer beladenen Maschine völlig unterschiedliche Auswirkungen haben. Besonders beim Radlader ist die Vorderachse mit gefüllter Schaufel häufig stark belastet.

Hohe Vorderachslast + harte Kante

Diese Kombination kann Reifenflanke, Karkasse, Reifenwulst und Felgenhorn besonders stark beanspruchen.

Direkt nach dem Ereignis zuerst grob kontrollieren

Maschine sicher abstellen

Auf geeignetem Untergrund anhalten und gegen unbeabsichtigte Bewegung sichern.

Betroffenes Rad ansehen

Nach deutlichen Schnitten, Beulen, Stollenausbrüchen und Felgenschäden suchen.

Luftdruck kontrollieren

Ein unmittelbarer Druckverlust kann auf einen größeren Schaden hinweisen.

Weitere Räder vergleichen

Reifenform und Flankenwölbung mit einem vergleichbaren unbeschädigten Reifen vergleichen.

Bei Auffälligkeiten Einsatz stoppen

Bei deutlichem Schaden nicht erst auf weiteren Druckverlust oder Fahrprobleme warten.

Profil und Profilgrund prüfen

Der erste Kontaktpunkt mit einem Hindernis liegt häufig im Profil. Gerade große Profilblöcke können dabei angeschnitten, gequetscht oder teilweise herausgerissen werden.

  • Stollen auf Schnitte prüfen
  • Stollenkanten auf Ausbrüche kontrollieren
  • Stollenfuß auf Risse prüfen
  • Profilgrund auf tiefe Schnitte untersuchen
  • eingedrungene Fremdkörper beachten
  • lose Profilteile nicht nur oberflächlich beurteilen

Unter einem beschädigten Stollen kann ein tieferer Schaden liegen

Ein teilweise herausgerissener Profilblock kann den darunterliegenden Riss verdecken. Deshalb auch den Übergang zum Profilgrund kontrollieren.

Außenflanke auf Stoß- und Quetschschäden prüfen

Schnitt

Kann durch Stein, Metall oder scharfe Kante entstehen.

Quetschung

Der Reifen wurde zwischen Hindernis und Felge stark zusammengedrückt.

Beule

Eine neue lokale Auswölbung kann auf eine innere Veränderung des Reifenaufbaus hinweisen.

Scheuerstelle

Kann bei seitlichem Kontakt entstehen und muss nach Tiefe beurteilt werden.

Neue Beule nach einem Stoß ernst nehmen

Eine lokal begrenzte Auswölbung, die erst nach dem Hinderniskontakt entstanden ist, sollte nicht als rein optische Veränderung angesehen werden.

Möglicher innerer Reifenschaden

Auch wenn außen kein tiefer Schnitt sichtbar ist, kann der tragende Reifenaufbau durch die starke Quetschung geschädigt worden sein.

Innenflanke nicht vergessen

Nach einem starken Stoß schauen viele zuerst auf die gut sichtbare Außenseite. Die Innenflanke kann jedoch ebenfalls gequetscht oder beschädigt worden sein und ist am montierten Rad oft schwer einsehbar.

  • Innenflanke auf Schnitte prüfen
  • Quetschspuren beachten
  • neue Beulen oder Auswölbungen suchen
  • auf Scheuerstellen achten
  • eingeklemmte Fremdkörper berücksichtigen
Außen unauffällig bedeutet nicht innen unbeschädigt

Bei einem kräftigen Stoß sollte die Innenseite so zugänglich gemacht werden, dass sie ausreichend beurteilt werden kann.

Reifenwulst nach einer starken Quetschung prüfen

Wird der Reifen zwischen Hindernis und Felge stark zusammengedrückt, kann auch der Wulstbereich betroffen sein.

Wulstschaden

Kann die sichere Anlage des Reifens an der Felge beeinflussen.

Wulstundichtigkeit

Bei TL-Reifen kann nach dem Stoß ein schleichender Luftverlust auftreten.

Felgenhornschaden

Eine verbogene oder scharf beschädigte Kante kann den Reifenwulst zusätzlich verletzen.

Nach einem Stoß mit anschließendem Luftverlust nicht nur nach einem Loch suchen

Die Ursache kann auch am Wulst, an der Felge, am Ventil oder bei TT-Systemen am Schlauch liegen.

Felgenhorn kontrollieren

  • keine neue Delle
  • keine starke Verformung
  • keine scharfe Kerbe
  • kein Materialausbruch
  • kein sichtbarer Riss
  • keine neuen Haarrisse
  • Wulstsitz nicht auffällig verändert

Felgenbett auf Risse und Haarrisse prüfen

Ein starker Stoß kann sich über das Felgenhorn hinaus in das Felgenmaterial übertragen. Feine Haarrisse können dabei zunächst nur schwer sichtbar sein.

Felge reinigen

Schmutz und Ablagerungen können feine Risse verdecken.

Gut beleuchten

Verdächtige Bereiche aus verschiedenen Winkeln betrachten.

Bei Luftverlust Dichtheit prüfen

Kleine Risse können sich bei TL-Systemen durch langsame Blasenbildung bemerkbar machen.

Ein Haarriss darf nicht ignoriert werden

Eine feine Materialtrennung kann sicherheitsrelevant sein, auch wenn die Felge äußerlich nur gering beschädigt wirkt und der Reifen noch Luft hält.

Ventil und Ventilschutz prüfen

Ein kräftiger Stoß kann nicht nur Reifen und Felge belasten. Auch Ventil und Ventilschutz können durch Bewegung oder Fremdkörper beschädigt werden.

  • Ventil nicht verbogen
  • Ventilschaft ohne Riss
  • Ventilfuß unauffällig
  • Ventilschutz nicht eingedrückt
  • keine neuen Schlagspuren
  • keine Luftblasen am Ventil

TT-Reifen: Schlauch und Wulstband mit berücksichtigen

Bei einem Schlauchreifen kann ein äußerlich unauffälliger Stoß den Schlauch im Inneren quetschen oder beschädigen.

Schlauchquetschung

Durch starke Kompression zwischen Reifen und Felge möglich.

Klemmstelle

Kann später zu einem schleichenden Luftverlust führen.

Ventilfuß

Kann bei starker Bewegung oder Zug beschädigt werden.

Wulstband

Sollte bei entsprechender Demontage auf Lage und Beschädigung kontrolliert werden.

Bei TT-Systemen kann der Reifen außen unauffällig bleiben

Die eigentliche Ursache eines Luftverlusts kann vollständig im Inneren am Schlauch liegen.

Mehrteilige Felgen und Ring-Systeme nach starkem Stoß

Bei mehrteiligen Felgen muss nach einer starken mechanischen Belastung auch auf den Zustand der Ring-Komponenten geachtet werden.

  • keine sichtbare Verformung
  • keine Risse oder Haarrisse
  • keine starken Kerben
  • kein erheblicher Materialverlust
  • keine auffällige Verschiebung
  • korrekter Sitz der Komponenten

Ring-Systeme nur drucklos fachgerecht prüfen

Mehrteilige Felgen stehen im Betrieb unter hoher gespeicherter Energie. Demontage, Korrektur oder genaue Prüfung der Ring-Komponenten darf nur im vollständig drucklosen Zustand und durch fachkundige Personen erfolgen.

Stark beschädigte Ringe austauschen

Bei deutlicher Verformung, Rissen, starken Kerben, erheblichem Materialverlust oder beeinträchtigtem Sitz darf ein Ring nicht einfach weiterverwendet oder improvisiert wieder passend gemacht werden.

Luftdruck unmittelbar und später erneut prüfen

Ein schwerer Schaden führt nicht immer sofort zu einem deutlichen Druckverlust. Kleine Undichtigkeiten können sich erst über Stunden oder Tage zeigen.

Direkt nach dem Ereignis messen

Ausgangswert dokumentieren.

Nach kurzer Standzeit kontrollieren

Auf einen ersten Druckabfall achten.

Später erneut messen

Sehr kleine Leckstellen können erst nach längerer Zeit auffallen.

Temperatur berücksichtigen

Vergleichswerte möglichst unter ähnlichen Bedingungen aufnehmen.

Schleichender Luftverlust nach Stoß ist ein Warnsignal

Wird der Reifen nach dem Ereignis regelmäßig nachgefüllt, muss die Ursache gesucht werden. Wulst, Ventil, Felge, Reifen und bei TT-Ausführungen der Schlauch kommen infrage.

Das komplette Rad auf neue Verformungen prüfen

Nach einem starken Hinderniskontakt kann das Rad geometrisch verändert sein, obwohl der Reifen noch dicht ist.

Felgenverformung

Felgenhorn oder Felgenbett können lokal verformt sein.

Reifenverformung

Eine neue lokale Auswölbung kann auf einen inneren Schaden hinweisen.

Unruhiger Lauf

Kann nach dem Ereignis auf eine Veränderung des Rades hindeuten.

Dichtheit und geometrischer Zustand sind zwei verschiedene Dinge

Ein Reifen kann den Luftdruck halten, obwohl Reifen oder Felge durch den Stoß verformt wurden.

Fahrverhalten nach dem Ereignis beachten

Wenn die erste Sichtprüfung keine eindeutige Ursache zeigt, können Veränderungen im Fahrbetrieb zusätzliche Hinweise liefern.

  • neue Vibrationen
  • ungewöhnliches Schlagen
  • Maschine zieht auffällig
  • ungewohnte Geräusche
  • Rad läuft sichtbar unruhig
  • Reifen erwärmt sich auffällig

Probefahrt nur bei unauffälligem Sicherheitscheck

Bei sichtbarer Beule, tiefem Schnitt, starkem Luftverlust, Felgenriss, deutlich verformtem Felgenhorn oder anderen sicherheitsrelevanten Schäden darf nicht erst durch Weiterfahren getestet werden, ob das Rad noch funktioniert.

Ungewöhnliche Erwärmung nach einem Stoß

Wird ein Reifen nach dem Ereignis deutlich wärmer als ein vergleichbarer Reifen, sollte kontrolliert werden, ob Luftdruck, innere Schädigung, starke Verformung oder eine andere Folge des Stoßes vorliegt.

Luftdruck

Ein Druckverlust kann die Walkarbeit erhöhen.

Karkasse

Ein innerer Schaden kann das Arbeitsverhalten des Reifens verändern.

Radkontakt

Verformungen können in seltenen Fällen auch zu unerwünschtem Kontakt führen.

Typische Befunde nach einem Hinderniskontakt

Beobachtung Mögliche Ursache Was prüfen?
Stollen ausgebrochen direkter Stein- oder Kantenkontakt Stollenfuß und Profilgrund kontrollieren
Tiefer Flankenschnitt scharfe Kante oder Metall Schadentiefe und Karkasse prüfen
Neue Beule an der Flanke möglicher innerer Schaden durch Quetschung Reifen nicht ungeprüft weiter einsetzen
Felgenhorn eingedrückt harte Kante oder starker Stoß Wulstsitz, Rundlauf und Felgenzustand prüfen
Schleichender Luftverlust Wulst-, Ventil-, Reifen-, Schlauch- oder Felgenschaden systematische Dichtheitsprüfung
Haarriss in der Felge starke Stoßbelastung Felge fachgerecht beurteilen
TT-Reifen verliert Luft, außen nichts sichtbar Schlauchquetschung oder innerer Schaden Schlauch und Wulstband prüfen
Ring einer mehrteiligen Felge beschädigt starker Stoß oder mechanische Belastung drucklos fachgerecht prüfen, bei starker Beschädigung ersetzen
Reifen wird danach ungewöhnlich warm Druckverlust, starke Walkarbeit oder möglicher Folgeschaden Druck, Reifen und Felge kontrollieren
Rad läuft sichtbar unruhig Reifen- oder Felgenverformung komplettes Rad fachgerecht prüfen

Praxis-Check nach einem harten Stoß

Maschine sicher abstellen

Das betroffene Rad nicht weiter unter hoher Last beanspruchen.

Luftdruck kontrollieren

Ausgangswert messen und dokumentieren.

Profil und Stollen prüfen

Nach Schnitten, Ausbrüchen und Rissen suchen.

Außenflanke kontrollieren

Schnitte, Quetschungen und Beulen prüfen.

Innenflanke kontrollieren

Schlecht einsehbare Bereiche nicht vergessen.

Wulstbereich ansehen

Auf Schäden und Undichtigkeiten achten.

Felge prüfen

Felgenhorn, Felgenbett, Haarrisse und Ventilbereich kontrollieren.

Bei TT-System Schlauch berücksichtigen

Bei späterem Druckverlust auch Schlauch und Wulstband prüfen.

Bei mehrteiliger Felge Ring-System beurteilen

Nur vollständig drucklos und fachgerecht.

Nachkontrolle durchführen

Luftdruck und Zustand nach Standzeit erneut prüfen.

Kontrollliste nach Hinderniskontakt

  • Luftdruck unmittelbar geprüft
  • Profilgrund kontrolliert
  • Stollen auf Ausbrüche und Risse geprüft
  • Außenflanke kontrolliert
  • Innenflanke kontrolliert
  • keine neue Beule vorhanden
  • Wulstbereich unauffällig
  • Felgenhorn kontrolliert
  • Felgenbett auf Risse und Haarrisse geprüft
  • Ventil und Ventilschutz kontrolliert
  • bei TT-System Schlauchrisiko berücksichtigt
  • bei mehrteiliger Felge Ring-System berücksichtigt
  • Fahrverhalten unauffällig
  • keine ungewöhnliche Erwärmung
  • Luftdruck nach Standzeit erneut kontrolliert

Wann das Rad nicht ungeprüft weiter eingesetzt werden sollte

  • neue lokale Beule an der Reifenflanke
  • sichtbare Karkassenbestandteile
  • tiefer Flanken- oder Profilschnitt
  • größere Stollenablösung
  • starker oder schnell zunehmender Luftverlust
  • deutlich beschädigter Reifenwulst
  • stark verformtes Felgenhorn
  • sichtbarer Felgenriss oder Haarriss
  • stark beschädigter Ring einer mehrteiligen Felge
  • Rad läuft nach dem Ereignis deutlich unruhig
  • Reifen erwärmt sich ungewöhnlich stark
P

FT Praxiswelt

Weiterführendes Praxiswissen rund um Montage und Kontrolle von Bagger- und Radladerreifen.

S

Passende Reifen und Radkomponenten bei FT Reifen

Muss ein beschädigter Reifen ersetzt werden, sollten Reifengröße, Tragfähigkeit, Maschinenanwendung, Felge und bei TT-Systemen auch Schlauch und Wulstband technisch zusammenpassen.

Häufige Fragen nach einem harten Stoß

Muss nach jedem überfahrenen Stein der Reifen demontiert werden?

Nein. Entscheidend sind Stärke des Stoßes und sichtbare beziehungsweise anschließend auftretende Auffälligkeiten. Bei einem deutlichen Kontakt sollte das komplette Rad jedoch sorgfältig kontrolliert werden.

Warum kann ein Reifen nach einem Stoß noch Luft halten und trotzdem beschädigt sein?

Eine Quetschung oder innere Veränderung des Reifenaufbaus führt nicht zwangsläufig sofort zu einer Undichtigkeit.

Was bedeutet eine neue Beule nach einem Hinderniskontakt?

Eine neue lokal begrenzte Auswölbung kann auf eine innere Beschädigung des Reifenaufbaus hinweisen und sollte fachgerecht beurteilt werden.

Warum muss die Innenflanke kontrolliert werden?

Sie kann durch den Stoß ebenfalls gequetscht oder beschädigt worden sein, obwohl die Außenseite kaum Auffälligkeiten zeigt.

Warum kann erst später Luftverlust auftreten?

Kleine Wulst-, Ventil-, Reifen-, Schlauch- oder Felgenundichtigkeiten können zunächst nur sehr langsam Luft verlieren.

Warum sollte die Felge nach einem harten Stoß geprüft werden?

Felgenhorn und Felgenbett können sich verformen oder feine Haarrisse entwickeln, während der sichtbare Reifenschaden relativ klein bleibt.

Was ist bei einem TT-Reifen zusätzlich zu beachten?

Der Schlauch kann im Inneren gequetscht oder beschädigt worden sein. Bei anschließendem Luftverlust gehören deshalb auch Schlauch und Wulstband zur Fehlersuche.

Was ist bei mehrteiligen Felgen zu beachten?

Ring-Komponenten müssen auf korrekten Sitz und Beschädigungen geprüft werden. Arbeiten daran dürfen nur vollständig drucklos und fachgerecht durchgeführt werden.

Warum ist ein harter Stoß bei voller Schaufel kritischer?

Die Vorderachse kann deutlich höher belastet sein. Dadurch steigen auch die Kräfte, die bei einem Hinderniskontakt auf Reifen und Felge wirken.

Wann sollte die Maschine mit dem betroffenen Rad nicht weiter eingesetzt werden?

Bei Beulen, tiefen Schnitten, sichtbarer Karkasse, starkem Luftverlust, Felgenrissen, deutlichen Verformungen oder anderen sicherheitsrelevanten Auffälligkeiten sollte das Rad nicht ungeprüft weiter belastet werden.

Technischer Hinweis

Diese Praxisinformationen dienen der ersten Kontrolle nach einem harten Stoß oder Hinderniskontakt. Die tatsächliche Weiterverwendbarkeit hängt von Schadensart, Tiefe, Reifenbauart, Felgensystem und Einsatzbedingungen ab. Mehrteilige Felgen und Ring-Systeme dürfen nur vollständig drucklos und durch fachkundige Personen bearbeitet werden. Sichtbare Karkassenschäden, Beulen, tiefe Schnitte, Felgenrisse oder starke Verformungen müssen fachgerecht beurteilt werden.

Nach einem harten Stoß immer das komplette Rad betrachten

FT Reifen verbindet über 35 Jahre praktische Erfahrung mit verständlichem Wissen zu Baggerreifen, Radladerreifen, Stoßschäden, Flanken, Reifenwülsten, Felgen, Schläuchen und Ring-Systemen.

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