Ganzjahresreifen 145/60 R13
Ganzjahresreifen 145/60 R13 kaufen
Ganzjahresreifen 145/60 R13 sind kompakte 13-Zoll-Reifen mit schmaler Lauffläche und vergleichsweise niedrigem Querschnitt. Die Größe wird bei ausgewählten Kleinwagen, leichten Fahrzeugen und speziellen älteren Fahrzeugausführungen eingesetzt.
Vor dem Kauf müssen Reifengröße, Lastindex, Geschwindigkeitsindex und Fahrzeugfreigabe vollständig mit Fahrzeugschein, CoC-Dokument oder einer gültigen Herstellerfreigabe abgeglichen werden.
Mehr über die Größe 145/60 R13, Einsatzbereiche, Kaufkriterien, Winterkennzeichnung, Freigaben, Felgen und mögliche Alternativgrößen erfahren.
Was bedeutet 145/60 R13?
Die Größenbezeichnung beschreibt Breite, Reifenquerschnitt, Bauart und Felgendurchmesser:
Hinter der Größenangabe folgen Lastindex und Geschwindigkeitsindex, beispielsweise in einer Kennzeichnung wie 66T oder 69T. Welche Werte erforderlich sind, hängt vom konkreten Fahrzeug und dessen Achslasten ab.
Typische Fahrzeuge und Einsatzbereiche
Ganzjahresreifen 145/60 R13 werden häufig eingesetzt bei ausgewählten Kleinwagen, leichten Stadtautos, älteren Fahrzeugbaureihen und besonderen Modellvarianten mit kompakter 13-Zoll-Bereifung.
Da diese Größe nicht bei jeder Ausführung eines Fahrzeugmodells freigegeben ist, sollte keine Fahrzeugzuordnung allein anhand von Modellname oder Baujahr vorgenommen werden. Maßgeblich sind immer Fahrzeugpapiere, CoC-Dokument, Herstellerfreigaben und gegebenenfalls technische Gutachten.
Wann sind Ganzjahresreifen sinnvoll?
Ganzjahresreifen können für Fahrzeuge sinnvoll sein, die überwiegend im Stadtverkehr oder auf kurzen regionalen Strecken bewegt werden. Bei geringer bis mittlerer Jahresfahrleistung und gemäßigten Wetterbedingungen kann ein Reifensatz für das gesamte Jahr eine praktische Lösung darstellen.
Wer regelmäßig in schneereichen Regionen, bei sehr hohen Sommertemperaturen oder über lange Autobahndistanzen unterwegs ist, kann mit getrennten Sommer- und Winterreifen größere Leistungsreserven erhalten.
Wichtige Kaufkriterien bei 145/60 R13
- Reifengröße vollständig mit den Fahrzeugunterlagen vergleichen
- vorgeschriebenen Lastindex und Geschwindigkeitsindex beachten
- Alpine-Symbol für winterliche Straßenverhältnisse prüfen
- EU-Reifenlabel für Nasshaftung, Rollwiderstand und Geräusch vergleichen
- zulässige Felgenbreite und technische Reifen-Felgen-Zuordnung beachten
- Fahrprofil, Jahresfahrleistung und regionale Wetterbedingungen berücksichtigen
- abweichende Größen nur mit dokumentierter Freigabe montieren
Lastindex und Tragfähigkeit
Der Lastindex gibt die maximal zulässige Belastung eines einzelnen Reifens unter festgelegten Bedingungen an. Er muss mindestens den Anforderungen des Fahrzeugs entsprechen.
Auch bei kleinen und leichten Fahrzeugen darf kein Reifen mit unzureichender Tragfähigkeit verwendet werden. Entscheidend sind die zulässigen Achslasten und die Angaben in den Fahrzeugunterlagen.
Geschwindigkeitsindex
Der Geschwindigkeitsindex kennzeichnet die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens. Er steht als Buchstabe hinter dem Lastindex und muss zur Fahrzeugfreigabe sowie zur möglichen Höchstgeschwindigkeit passen.
Eine passende Größenangabe allein reicht deshalb nicht aus. Erst die Kombination aus Größe, Tragfähigkeit, Geschwindigkeit, Bauart und Freigabe ergibt einen technisch geeigneten Reifen.
Fahrverhalten des 60er-Querschnitts
Der 60er-Querschnitt ist niedriger als bei klassischen 70er- oder 80er-Reifenprofilen. Dadurch kann die Seitenwand bei Lenkbewegungen weniger nachgeben, was ein direkteres Fahrgefühl unterstützen kann.
Gleichzeitig steht weniger Reifenflanke zur Verfügung, um starke Fahrbahnstöße abzufedern. Der richtige Luftdruck und ein vorsichtiger Umgang mit Schlaglöchern und Bordsteinen sind deshalb besonders wichtig.
Nässe und Aquaplaning
Eine schmale Lauffläche kann Wasser grundsätzlich leichter verdrängen als sehr breite Reifen. Die tatsächliche Sicherheit bei Regen hängt jedoch wesentlich von Profilgestaltung, Gummimischung, Profiltiefe, Geschwindigkeit und Luftdruck ab.
Auch ein guter Ganzjahresreifen kann bei zu hoher Geschwindigkeit oder stehendem Wasser die Bodenhaftung verlieren. Geschwindigkeit und Fahrweise müssen deshalb stets den Straßenverhältnissen angepasst werden.
Alpine-Symbol und M+S-Kennzeichnung
Für neuere Ganzjahresreifen ist das Alpine-Symbol mit Bergpiktogramm und Schneeflocke die entscheidende Winterkennzeichnung. Eine alleinige M+S-Kennzeichnung erfüllt bei neu produzierten Reifen die Anforderungen für winterliche Straßenverhältnisse nicht.
Das Alpine-Symbol bestätigt eine geprüfte Mindestleistung auf Schnee. Es macht einen Ganzjahresreifen jedoch nicht automatisch zu einem vollwertigen Ersatz für einen spezialisierten Winterreifen unter extremen Bedingungen.
Reifendruck richtig einstellen
Der passende Reifendruck wird vom Fahrzeughersteller vorgegeben und kann sich abhängig von Beladung und Nutzung unterscheiden. Angaben befinden sich häufig am Türholm, im Tankdeckel, in der Betriebsanleitung oder auf einem fahrzeugspezifischen Aufkleber.
Zu niedriger oder zu hoher Luftdruck kann Verschleiß, Bremsweg, Lenkverhalten und Kraftstoffverbrauch beeinflussen. Die Kontrolle sollte regelmäßig am kalten Reifen erfolgen.
Profiltiefe und Reifenalter
Ganzjahresreifen müssen im Sommer wie im Winter ausreichend Profil besitzen. Mit abnehmender Profiltiefe verschlechtern sich insbesondere Wasserverdrängung, Schneehaftung und Bremsleistung.
Neben der Profiltiefe sollten Alter, Risse, Verformungen, ungleichmäßiger Abrieb und mögliche Fremdkörper regelmäßig kontrolliert werden. Die DOT-Kennzeichnung gibt Auskunft über Produktionswoche und Produktionsjahr.
XL, verstärkte Reifen und Sonderkennzeichnungen
Einige Reifen werden mit XL, Extra Load oder anderen Tragfähigkeitskennzeichnungen angeboten. Eine verstärkte Ausführung ist nur erforderlich, wenn sie für das Fahrzeug vorgeschrieben oder technisch sinnvoll freigegeben ist.
Weitere Kennzeichnungen können Laufrichtung, asymmetrische Montage, Reifen mit Felgenschutz oder spezielle Herstellerfreigaben betreffen. Diese Merkmale sind immer am konkreten Produkt zu prüfen.
Felgenschutzleiste
Ob ein Reifen eine Felgenschutzleiste besitzt, lässt sich nicht allein aus der Größe 145/60 R13 ableiten. Die Ausführung hängt vom Hersteller und vom jeweiligen Reifenmodell ab.
Bei einer relativ schmalen Reifengröße kann eine Schutzleiste zudem weniger deutlich ausgeprägt sein als bei breiten Niederquerschnittsreifen. Verbindlich sind Produktdaten, Seitenwandkennzeichnung und Herstellerbeschreibung.
OE-Kennungen und Herstellerfreigaben
OE-Kennungen zeigen, dass ein Reifen für bestimmte Fahrzeughersteller oder Fahrzeugbaureihen abgestimmt wurde. Bei 145/60 R13 stehen jedoch meist die allgemeine Fahrzeugfreigabe und die korrekten technischen Kennwerte im Vordergrund.
Ein Reifen ohne OE-Kennung kann zulässig sein, sofern Größe, Lastindex, Geschwindigkeitsindex und alle weiteren Anforderungen erfüllt werden.
Mischbereifung vermeiden
Unterschiedliche Reifenmodelle, stark abweichende Profiltiefen oder eine Mischung aus Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen können das Fahrverhalten beeinflussen. Idealerweise werden vier Reifen gleicher Bauart und möglichst gleichen Modells verwendet.
Mindestens achsweise sollten Reifen hinsichtlich Größe, Bauart und Profil möglichst übereinstimmen. Besondere Vorgaben des Fahrzeugherstellers bleiben vorrangig.
Alternativgrößen und Umrüstung
Ob anstelle von 145/60 R13 eine andere Größe verwendet werden darf, ergibt sich aus Fahrzeugschein, CoC-Dokument, Herstellerfreigabe oder einem geeigneten Felgengutachten.
Eine rechnerisch ähnliche Größe ist nicht automatisch zulässig. Bei einer Umrüstung müssen unter anderem Abrollumfang, Tachometerabweichung, Tragfähigkeit, Freigängigkeit, Felgenbreite und mögliche Auflagen geprüft werden.
Passende Felgen für 145/60 R13
Der Reifen benötigt eine technisch geeignete 13-Zoll-Felge. Neben dem Nenndurchmesser müssen Felgenbreite, Lochkreis, Einpresstiefe, Mittenzentrierung, Tragfähigkeit und Fahrzeugfreigabe passen.
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Felgen- und Komplettradkonfigurator
Auf unserer Startseite finden Sie den Felgen- und Komplettradkonfigurator. Dort können Sie über die Fahrzeugauswahl oder die Angaben aus dem Fahrzeugschein nach geeigneten Reifen, Felgen und Kompletträdern suchen.
Zur FT Reifen StartseiteHäufige Fragen zu Ganzjahresreifen 145/60 R13
145 steht für die nominelle Reifenbreite in Millimetern, 60 für das Verhältnis von Flankenhöhe zu Reifenbreite, R für Radialbauweise und 13 für den Felgendurchmesser in Zoll.
Die Größe wird bei ausgewählten Kleinwagen, leichten Fahrzeugen und speziellen älteren Fahrzeugausführungen eingesetzt. Entscheidend sind ausschließlich die Fahrzeugpapiere und gültige Freigaben.
Bei winterlichen Straßenverhältnissen muss der konkrete Reifen das Alpine-Symbol tragen. Eine reine M+S-Kennzeichnung genügt bei neueren Reifen nicht.
Nein. Felgenbreite, Tragfähigkeit, Einpresstiefe, Fahrzeugfreigabe und die technische Reifen-Felgen-Zuordnung müssen ebenfalls passen.
Nur wenn die Alternativgröße im CoC-Dokument, in den Fahrzeugpapieren, in einer Herstellerfreigabe oder in einem geeigneten Gutachten aufgeführt ist und alle Auflagen erfüllt sind.
Über 35 Jahre Erfahrung rund um Reifen und Felgen
FT Reifen verbindet über 35 Jahre Praxiserfahrung mit einer großen Auswahl an Reifen, Felgen und Kompletträdern. Unsere Wissens- und Praxisbereiche helfen dabei, Reifengrößen, Kennzeichnungen und Fahrzeugfreigaben verständlich einzuordnen.
Mit seinen bahnbrechenden Leistungseigenschaften bietet er Ihnen Sicherheit bei allen Wetterlagen.
Der Michelin CrossClimate kombiniert die Vorteile eines Sommerreifens, optimale Performance beim Bremsen auf nasser und trockener Fahrbahn sowie hohe Laufleistung mit den Vorteilen eines Winterreifens in Bezug auf Traktion und Bremsleistung bei Kälte oder gelegentlichem Schneefall. Unkompliziert und komfortabel durch das Jahr mit einem Reifensatz.