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FT Praxiswelt – PKW-Ganzjahresreifen

Ganzjahresreifen weiterfahren oder ersetzen – Profil, Alter, Schäden und Einsatz gemeinsam entscheiden

Bei Ganzjahresreifen sollte die Entscheidung „weiterfahren oder ersetzen“ nie nur an einem einzelnen Wert hängen. Ein Reifen kann noch ausreichend Profil besitzen und trotzdem durch Risse, Beulen, Druckverlust oder starken Fehlverschleiß auffällig sein. Umgekehrt bedeutet ein höheres Reifenalter allein nicht automatisch, dass ein Reifen technisch unbrauchbar ist.

Entscheidend ist immer das Gesamtbild aus Profiltiefe, Alter, Gummizustand, Schäden, Verschleißbild, Reifendruck und dem tatsächlichen Einsatz der kommenden Monate.

Weiterfahren oder ersetzen ist eine Gesamtentscheidung

Profil

Sommer- und Winterreserve müssen zum kommenden Einsatz passen.

Zustand

Risse, Beulen, Schnitte, Druckverlust und Fehlverschleiß müssen berücksichtigt werden.

Einsatz

Stadtverkehr, Autobahn, Skiurlaub und hohe Jahresfahrleistung stellen unterschiedliche Anforderungen.

FT Praxisgrundsatz

Die Entscheidung „weiterfahren oder ersetzen“ sollte bei Ganzjahresreifen nie nur an einem einzelnen Wert hängen. Entscheidend ist das Gesamtbild aus Profil, Alter, Schäden, Verschleiß, Luftdruck und dem tatsächlichen Einsatz der kommenden Monate.

Profiltiefe richtig einordnen

Die gesetzliche Mindestgrenze ist nicht automatisch die sinnvollste praktische Wechselgrenze.

1. Nicht nur auf 1,6 mm schauen

Die gesetzliche Mindestprofiltiefe ist eine Untergrenze.

Für die praktische Entscheidung zählen zusätzlich:

  • Starkregen
  • Schnee
  • Schneematsch
  • Autobahnfahrten
  • Restlaufleistung
  • Reiseziel
Gesetzlich fahrbar bedeutet nicht automatisch optimal für jeden Einsatz

Gerade vor Winter oder Langstrecke sollte die verbleibende Reserve realistisch bewertet werden.

2. Reifen kann rechtlich noch nutzbar und praktisch schon grenzwertig sein

Beispiel:

  • Profil noch oberhalb der Mindestgrenze
  • Winter steht bevor
  • regelmäßige Bergfahrten
  • weitere hohe Laufleistung geplant
Dann kann ein früherer Ersatz sinnvoll sein

Nicht nur der heutige Wert, sondern die erwartete Nutzung der nächsten Monate entscheidet mit.

3. Viel Profil bedeutet nicht automatisch weiterfahren

Auch ein Reifen mit viel Restprofil kann auffällig sein durch:

  • tiefe Risse
  • Beule
  • wiederkehrenden Druckverlust
  • starke Alterungserscheinungen
  • Karkassenschaden
  • stark ungleichmäßigen Abrieb

4. Reifenalter allein bedeutet nicht automatisch ersetzen

Ein älterer Reifen sollte nicht ausschließlich nach dem Produktionsdatum beurteilt werden.

Zusätzlich relevant:

  • Profiltiefe
  • Gummizustand
  • Risse
  • Beschädigungen
  • Nutzung
  • Verschleißbild

Vor dem Winter rechtzeitig entscheiden

Der Herbst ist ein besonders sinnvoller Zeitpunkt für eine Gesamtprüfung.

5. Herbst als Entscheidungszeitpunkt nutzen

Der Reifen hat zu diesem Zeitpunkt bereits weitere Monate hinter sich:

  • Frühjahr
  • Sommer
  • Urlaubsfahrten
  • möglicherweise hohe Autobahnleistung
Jetzt muss er den kommenden Winter bewältigen

Deshalb sollte vor der Winterperiode nicht nur die aktuelle Profiltiefe, sondern auch die erwartete Restlaufleistung betrachtet werden.

6. Winterreserve realistisch einschätzen

Wichtige Fragen:

  • Wie viel Profil ist tatsächlich vorhanden?
  • Wie viele Kilometer fahre ich bis zum Frühjahr?
  • Fahre ich regelmäßig bei Schnee?
  • Nutze ich Bergstrecken?
  • Plane ich Skiurlaub?

7. Alpine-Symbol allein reicht nicht zur Zustandsbeurteilung

Auch ein Reifen mit Alpine-Symbol kann:

  • stark abgefahren sein
  • Risse besitzen
  • beschädigt sein
  • ungleichmäßig verschlissen sein
Kennzeichnung und Zustand getrennt betrachten

Die Winterkennzeichnung sagt nicht automatisch, wie viel praktische Reserve ein bereits genutzter Reifen noch besitzt.

Auch vor dem Sommer kann Ersatz sinnvoll sein

Ganzjahresreifen müssen nicht nur den Winter, sondern auch Sommerhitze und Starkregen bewältigen.

8. Sommerreise und Autobahn als Entscheidungskriterium

Vor Ersatzentscheidung berücksichtigen:

  • lange Autobahnfahrt
  • volle Urlaubsbeladung
  • hohe Jahresfahrleistung
  • Sommerhitze
  • Starkregen

9. Stark abgefahrenes Profil reduziert Nässereserven

Mit weniger Profil stehen weniger Reserven für große Wassermengen zur Verfügung.

Vor Langstrecke besonders berücksichtigen

Geschwindigkeit, Wasserstand, Reifenbreite und Reifendruck beeinflussen zusätzlich das Aquaplaningrisiko.

10. Älteren Reifen vor Sommerreise genauer prüfen

Besonders kontrollieren:

  • Seitenwand
  • Risse
  • Beulen
  • Reifendruck
  • Ventile
  • Verschleißbild

Reifenschäden richtig gewichten

Strukturelle Schäden sind anders zu beurteilen als normaler Profilverschleiß.

11. Beule ist kein normales Verschleißmerkmal

Eine lokale Auswölbung kann auf eine Beschädigung der Reifenstruktur hinweisen.

Nicht nach Restprofil entscheiden

Ein Reifen mit Beule sollte fachkundig beurteilt werden, auch wenn noch viel Profil vorhanden ist.

12. Tiefe Schnitte genauer beurteilen

Besonders kritisch, wenn möglicherweise betroffen sind:

  • Karkasse
  • Gewebe
  • tragende Reifenstruktur

13. Fremdkörper können schleichenden Druckverlust verursachen

Zum Beispiel:

  • Nagel
  • Schraube
  • Metallteil
Nicht jeder Einstich führt sofort zum platten Reifen

Schleichender Luftverlust sollte deshalb technisch lokalisiert werden.

14. Wiederkehrenden Druckverlust nicht nur nachpumpen

Mögliche Ursachen:

  • Reifen
  • Ventil
  • Felge
  • Wulstsitz
  • RDKS-Ventil
Ursache klären

Regelmäßiges Nachfüllen behebt die eigentliche Undichtigkeit nicht.

Ungleichmäßiger Verschleiß

Ein Reifen muss über die gesamte Lauffläche beurteilt werden.

15. Innen fast abgefahren, außen noch gut

Dann darf nicht nur die optisch beste Stelle als Maßstab verwendet werden.

Innenschulter gezielt kontrollieren

Gerade bei breiten Reifen kann starker Innenverschleiß im eingebauten Zustand leicht übersehen werden.

16. Starker Fehlverschleiß kann Ersatz erforderlich machen

Besonders wenn:

  • Profil lokal sehr gering ist
  • der Reifen über längere Zeit falsch belastet wurde
  • weitere technische Auffälligkeiten bestehen

17. Technische Ursache vor einem neuen Reifensatz beheben

Mögliche Ursachen:

  • falscher Reifenfülldruck
  • Spur
  • Sturz
  • Fahrwerk
  • Stoßdämpfer
Sonst verschleißt der neue Reifen möglicherweise wieder genauso

Reifenersatz und Ursachenbehebung gehören bei deutlichem Fehlverschleiß zusammen.

Reifenalter und Gummizustand

DOT hilft bei der Einordnung, ersetzt aber keine Zustandsprüfung.

18. DOT als Teil der Entscheidung verwenden

Das Produktionsdatum zeigt, wie alt der Reifen grundsätzlich ist.

Kein automatisches Ablaufdatum

Alter muss gemeinsam mit Nutzung, Profil und Zustand bewertet werden.

19. Risse verändern die Gesamtbeurteilung deutlich

Ein älterer Reifen mit:

  • tiefen Rissen
  • spröden Bereichen
  • wenig Restprofil

ist anders zu beurteilen als ein älterer Reifen ohne solche Auffälligkeiten.

20. Gummizustand kann sich über die Jahre verändern

Mögliche Hinweise können sein:

  • verändertes Fahrgefühl
  • mehr Laufgeräusch
  • Rissbildung
  • verändertes Verhalten bei Nässe
Nicht ausschließlich dem Alter zuschreiben

Auch Luftdruck, Verschleißbild und Fahrwerk können das Fahrverhalten verändern.

Vorder- und Hinterachse getrennt beurteilen

Nicht jeder Reifen eines Satzes besitzt automatisch denselben Zustand.

21. Profiltiefen und Zustand achsweise vergleichen

Prüfen:

  • vorne links
  • vorne rechts
  • hinten links
  • hinten rechts

22. Paarweiser Ersatz kann je nach Fahrzeug möglich sein

Zu berücksichtigen sind:

  • Reifengröße
  • Reifentyp
  • Profiltiefenunterschied
  • Fahrzeugvorgaben
  • Antriebskonzept
Die besseren Reifen gehören in der Regel auf die Hinterachse

Die Seitenführungsreserve hinten ist für die Fahrstabilität besonders wichtig.

23. Bei Allrad Profildifferenzen und Abrollumfang besonders beachten

Große Unterschiede können je nach Allradsystem relevant sein.

Zu prüfen sind:

  • Profiltiefe
  • Reifenmodell
  • Abrollumfang
  • Fahrzeugherstellerangaben

Ersatzreifen muss technisch zum Fahrzeug passen

Nicht nur die Zollgröße betrachten.

24. Technische Reifenkennzeichnung vollständig prüfen

Zu berücksichtigen sind:

  • Reifengröße
  • Lastindex
  • Geschwindigkeitsindex
  • Laufrichtung
  • asymmetrische Bauart
  • Fahrzeugfreigabe

25. Mischbereifung auf Vorder- und Hinterachse berücksichtigen

Bei Fahrzeugen mit unterschiedlichen Reifengrößen können Vorder- und Hinterachse unterschiedliche Ersatzreifen benötigen.

Das Fahrprofil entscheidet mit

Die benötigte Reifenreserve hängt stark von der tatsächlichen Nutzung ab.

26. Stadtfahrer und Vielfahrer unterschiedlich beurteilen

Kurze Stadtfahrten

Andere Dauerbelastung und häufig geringere Geschwindigkeit.

Hohe Jahresfahrleistung

Mehr Autobahn, mehr Laufleistung und schnellere Abnahme der Profiltiefe möglich.

27. Schnee und Gebirge erhöhen die Anforderungen

Wer regelmäßig unterwegs ist auf:

  • verschneiten Straßen
  • Steigungen
  • Gefällestrecken
  • Alpenpässen

sollte mehr Winterreserve einplanen.

28. Sportliche Fahrweise ebenfalls berücksichtigen

Hohe:

  • Beschleunigung
  • Geschwindigkeit
  • Bremsbelastung
  • Kurvenbelastung

können den Reifen stärker beanspruchen.

Wirtschaftlichkeit sinnvoll beurteilen

„Den Reifen maximal ausfahren“ ist nicht automatisch die wirtschaftlich beste Entscheidung.

29. Nicht nur den Restwert des alten Reifens betrachten

Ein früherer Wechsel kann sinnvoll sein:

  • vor Urlaubsfahrt
  • vor Winter
  • vor hoher Restlaufleistung
  • bei mehreren gleichzeitig vorhandenen Auffälligkeiten

30. Neuer Reifensatz kann sinnvoller sein als mehrere Kompromisse

Besonders wenn kombiniert auftreten:

  • geringes Restprofil
  • höheres Reifenalter
  • Rissbildung
  • starker Fehlverschleiß
  • wiederkehrender Druckverlust
Gesamtaufwand berücksichtigen

Ein rechtzeitig geplanter Wechsel kann sinnvoller sein, als kurz hintereinander mehrere einzelne Probleme lösen zu müssen.

Wann spricht mehr für Weiterfahren?

Ein günstiges Gesamtbild kann eine weitere Nutzung unterstützen.

31. Typisches günstiges Gesamtbild

Tendenziell eher weiterverwendbar bei:

  • ausreichender Profilreserve
  • gleichmäßigem Verschleiß
  • keinen Beulen
  • keinen tiefen Rissen
  • keinem auffälligen Druckverlust
  • passendem Reifenfülldruck
  • passendem Einsatzprofil
Trotzdem regelmäßig kontrollieren

Weiterfahren bedeutet nicht, dass der Reifen bis zur nächsten Hauptuntersuchung nicht mehr angesehen werden muss.

Wann spricht mehr für Ersatz?

Mehrere ungünstige Faktoren oder strukturelle Auffälligkeiten verändern die Beurteilung deutlich.

32. Mehrere ungünstige Faktoren gemeinsam bewerten

Zum Beispiel:

  • wenig Profil
  • Winter steht bevor
  • regelmäßige Schnee- und Bergfahrten
  • höheres Reifenalter
  • Risse
  • starke Fehlverschleißstellen

33. Strukturelle Schäden besonders kritisch beurteilen

Zum Beispiel:

  • Beule
  • tiefer Schnitt
  • sichtbare Karkassen- oder Gewebestruktur
  • Materialablösung
Nicht als normalen Verschleiß behandeln

Solche Auffälligkeiten sollten fachkundig beurteilt werden.

34. Wiederkehrende Fahrprobleme vor weiterer Nutzung klären

Zum Beispiel:

  • wiederholter Druckverlust
  • starke Vibrationen
  • ungewöhnliches Hoppeln
  • auffälliger Rundlauf

Übersicht & Prüfreihenfolge

Die wichtigsten Entscheidungskriterien für „weiterfahren oder ersetzen“ auf einen Blick.

35. Weiterfahren oder ersetzen?

Zustand Tendenz Besonders beachten
gutes Profil, keine Schäden eher weiterfahren regelmäßig kontrollieren
wenig Profil vor Sommer genauer prüfen Nässereserve
wenig Profil vor Winter eher kritisch Schnee und Schneematsch
viel Profil, aber tiefe Risse kritisch Reifenstruktur
Beule kritisch Karkasse
gleichmäßiger Abrieb günstiger Restprofil
starker Innenverschleiß kritisch Spur und Sturz
wiederkehrender Druckverlust Ursache klären Reifen, Ventil und Felge
älter, aber unauffällig Gesamtzustand prüfen Gummi und Nutzung
Allrad mit großen Profildifferenzen genauer prüfen Abrollumfang
Langstrecke geplant Reserve prüfen Belastung
Skiurlaub geplant Winterreserve prüfen Alpine-Symbol und Profil

36. FT-Prüfreihenfolge vor der Entscheidung

Alle vier Reifen prüfen

Gesamtzustand des Reifensatzes erfassen.

Profiltiefe innen messen

Verdeckten Verschleiß erkennen.

Profilmitte messen

Zentralen Zustand erfassen.

Profil außen messen

Schulterverschleiß beurteilen.

Mehrere Stellen über den Umfang prüfen

Lokale Abnutzung erkennen.

Niedrigsten Profilwert dokumentieren

Nicht nur den besten Messpunkt verwenden.

Vorder- und Hinterachse vergleichen

Achsunterschiede erkennen.

Links und rechts vergleichen

Lokale Auffälligkeiten erkennen.

Verschleißbild beurteilen

Fehlverschleiß nicht ignorieren.

Seitenwände kontrollieren

Risse, Schnitte und Verformungen suchen.

Risse prüfen

Oberflächliche und tiefe Schäden unterscheiden.

Beulen ausschließen

Mögliche Karkassenschäden ernst nehmen.

Schnitte prüfen

Mechanische Beschädigungen beurteilen.

Fremdkörper suchen

Nägel und Schrauben berücksichtigen.

DOT einordnen

Reifenalter als Teil der Gesamtentscheidung verwenden.

Gummizustand betrachten

Sprödigkeit und Alterungserscheinungen berücksichtigen.

Reifenfülldruck kalt messen

Alle vier Reifen kontrollieren.

Wiederkehrenden Druckverlust berücksichtigen

Undichtigkeit technisch klären.

Ventile kontrollieren

Gummi-, Metall- und RDKS-Ventile prüfen.

RDKS beachten

Warnmeldungen nicht ignorieren.

Laufrichtung prüfen

ROTATION und gegebenenfalls INSIDE/OUTSIDE beachten.

Reifengröße kontrollieren

Technische Fahrzeugzuordnung sicherstellen.

Lastindex prüfen

Tragfähigkeit muss passen.

Geschwindigkeitsindex prüfen

Fahrzeuganforderungen berücksichtigen.

Allradbesonderheiten berücksichtigen

Profildifferenzen und Abrollumfang prüfen.

Sommerfahrprofil bewerten

Starkregen, Hitze und Autobahn berücksichtigen.

Winterfahrprofil bewerten

Schnee, Schneematsch und Gebirge einplanen.

Langstrecken berücksichtigen

Hohe Dauerbelastung einplanen.

Restlaufleistung abschätzen

Erwarteten Verschleiß der nächsten Monate mitdenken.

Mehrere Auffälligkeiten gemeinsam bewerten

Gesamtbild statt Einzelwert verwenden.

Technische Ursache bei Auffälligkeiten klären

Fehlverschleiß und Druckverlust nicht einfach übergehen.

Erst danach weiterfahren oder ersetzen entscheiden

Entscheidung auf technischem Gesamtzustand aufbauen.

Passendes Wissen aus der FT Wissenswelt

Weitere Grundlagen zu Ganzjahresreifen, Reifenkennzeichnungen, Reifenalter und technischem Reifenzustand finden Sie in der FT Wissenswelt.

PKW-Ganzjahresreifen bei FT Reifen

Wenn Profiltiefe, Schäden, Reifenalter, Fehlverschleiß oder das kommende Fahrprofil gegen eine weitere Nutzung sprechen, finden Sie bei FT Reifen passende Ganzjahresreifen für zahlreiche Fahrzeuge und Reifengrößen.

Ganzjahresreifen PKW-Ganzjahresreifen verschiedener Hersteller, Größen, Last- und Geschwindigkeitsindizes entdecken.

Passende Ganzjahresreifen über den Fahrzeug-Konfigurator finden

Welche Ersatz-Ganzjahresreifen technisch zu Ihrem Fahrzeug passen, hängt unter anderem von Reifengröße, Tragfähigkeitsindex, Geschwindigkeitsindex, Fahrzeugausführung und den jeweiligen Freigaben ab. Über den Fahrzeug-Konfigurator auf der FT-Reifen Startseite können passende Reifen gezielt für Ihr Fahrzeug gesucht werden.

Ganzjahresreifen über den Fahrzeug-Konfigurator suchen FT-Reifen Startseite öffnen, Fahrzeug auswählen und passende Ganzjahresreifen für Ihr Fahrzeug anzeigen lassen.
Zwei Wege zum passenden Ganzjahresreifen

Wer seine Reifengröße bereits kennt, kann direkt in der Ganzjahresreifen-Kategorie suchen. Wer die technische Auswahl über sein Fahrzeug vornehmen möchte, nutzt den Fahrzeug-Konfigurator auf der FT-Reifen Startseite.

Herstellerwissen aus der FT Herstellerwelt

Ganzjahresreifen unterscheiden sich je nach Hersteller, Profilkonzept, Reifenkonstruktion und Fahrzeuganwendung. Auch Verschleißverhalten und Schwerpunkte bei Sommer- und Winterbedingungen können je nach Modell unterschiedlich ausfallen.

FT Herstellerwelt Hersteller, Marken, Reifenbereiche und weiterführendes Herstellerwissen bei FT Reifen kennenlernen.

Service rund um Ihre Bestellung

Wenn neue Ganzjahresreifen benötigt werden, finden Sie bei FT Reifen Informationen zu Bestellung, Bearbeitung, Versand und dem weiteren Ablauf.

Ablauf Bestellung Informationen zu Bestellung, Bearbeitung, Versand und dem weiteren Ablauf bei FT Reifen.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Auf unseren Social-Media-Kanälen zeigen wir regelmäßig Reifen, Felgen, Produkte, Praxistipps und Einblicke in die FT-Reifen Wissenswelt, Praxiswelt und Herstellerwelt.

Häufige Fragen: Ganzjahresreifen weiterfahren oder ersetzen?

Wann sollte ein Ganzjahresreifen ersetzt werden?

Das hängt nicht nur von einem Wert ab. Profiltiefe, Schäden, Reifenalter, Verschleißbild, Druckverlust und das kommende Fahrprofil sollten gemeinsam beurteilt werden.

Reichen 1,6 mm Profiltiefe für die Entscheidung?

1,6 mm ist die gesetzliche Mindestgrenze. Für Nässe, Schnee und die geplante Restlaufleistung können deutlich größere Reserven sinnvoll sein.

Kann ich einen Ganzjahresreifen mit viel Profil trotz Rissen weiterfahren?

Die Profiltiefe macht tiefe oder strukturell relevante Risse nicht unkritisch. Solche Schäden sollten fachkundig beurteilt werden.

Muss ein älterer Ganzjahresreifen automatisch ersetzt werden?

Nein. Das Produktionsdatum allein entscheidet nicht. Zustand, Profiltiefe, Schäden, Gummizustand und Nutzung müssen gemeinsam betrachtet werden.

Warum sollte ich vor dem Winter früher über Ersatz nachdenken?

Der Reifen muss nach dem Sommer noch ausreichend Reserve für Schnee, Schneematsch und die weitere Winterlaufleistung besitzen.

Reicht das Alpine-Symbol für einen guten Winterzustand?

Nein. Das Alpine-Symbol beschreibt die Winterqualifikation des Reifens, nicht seinen aktuellen Verschleiß- oder Schadenszustand.

Wann kann wenig Profil im Sommer problematisch werden?

Besonders bei Starkregen, Autobahn und hoher Geschwindigkeit können reduzierte Profilreserven relevant werden.

Kann ich mit einer Beule im Reifen weiterfahren?

Eine Beule kann auf eine innere strukturelle Beschädigung hinweisen und sollte vor weiterer normaler Nutzung fachkundig beurteilt werden.

Was bedeutet wiederkehrender Druckverlust?

Mögliche Ursachen liegen an Reifen, Ventil, Felge, Wulstsitz oder RDKS-Ventil. Die Ursache sollte gesucht werden.

Ist starker Innenverschleiß ein Grund für Ersatz?

Wenn lokal nur noch geringe Profiltiefe vorhanden ist, kann Ersatz erforderlich sein. Zusätzlich sollte die Ursache an Spur, Sturz oder Fahrwerk geklärt werden.

Warum sollte vor neuen Reifen die Achsgeometrie geprüft werden?

Bei starkem Fehlverschleiß kann der neue Reifen sonst erneut einseitig ablaufen.

Spielt das Reifenalter überhaupt eine Rolle?

Ja, aber als Teil der Gesamtbewertung. Alter, Gummizustand, Profiltiefe und Schäden sollten gemeinsam betrachtet werden.

Kann nur eine Achse neue Ganzjahresreifen bekommen?

Das kann je nach Fahrzeug, Reifengröße, Antrieb und Profildifferenz möglich sein. Die besseren Reifen werden in der Regel auf der Hinterachse eingesetzt.

Was ist bei Allradfahrzeugen besonders wichtig?

Große Unterschiede bei Profiltiefe, Abrollumfang oder Reifenmodell können je nach Allradsystem technisch relevant sein. Herstellerangaben sollten beachtet werden.

Muss der neue Reifen dasselbe Modell sein?

Ein möglichst homogener Reifensatz ist technisch häufig sinnvoll. Besonders bei Allradfahrzeugen und größeren Profilunterschieden sollte die Kombination sorgfältig geprüft werden.

Spielt mein Fahrprofil bei der Wechselentscheidung eine Rolle?

Ja. Stadtverkehr, hohe Jahresfahrleistung, Autobahn, Schnee, Gebirge und sportliche Fahrweise stellen unterschiedliche Anforderungen.

Warum sollte ich vor einer Urlaubsfahrt eher wechseln?

Eine lange Fahrt mit hoher Beladung und Geschwindigkeit stellt höhere Anforderungen als kurze Alltagsstrecken. Bei knapper Reserve kann ein rechtzeitiger Ersatz sinnvoller sein.

Wann kann ein Ganzjahresreifen eher weitergefahren werden?

Wenn ausreichend Profilreserve vorhanden ist, der Reifen gleichmäßig verschleißt, keine strukturellen Schäden oder auffälliger Druckverlust vorliegen und der Zustand zum Einsatzprofil passt.

Wann spricht eher alles für Ersatz?

Bei strukturellen Schäden, sehr wenig Profil, starkem Fehlverschleiß, mehreren Alterungserscheinungen oder wiederkehrenden technischen Auffälligkeiten sollte Ersatz besonders ernsthaft geprüft werden.

Wie finde ich passende neue Ganzjahresreifen?

Wenn die Reifengröße bekannt ist, kann direkt in der Ganzjahresreifen-Kategorie gesucht werden. Alternativ lassen sich passende Reifen über den Fahrzeug-Konfigurator auf der FT-Reifen Startseite auswählen.

Technischer Hinweis

Diese Praxisinformationen ersetzen keine fahrzeug- und reifenspezifische Prüfung. Beulen, tiefe Schnitte, sichtbare Karkassen- oder Gewebestrukturen, Materialablösungen, starker oder wiederkehrender Druckverlust, deutlicher Fehlverschleiß oder ungewöhnliches Fahrverhalten sollten vor weiterer normaler Nutzung fachkundig beurteilt werden. Maßgeblich sind außerdem die gesetzlichen Mindestanforderungen, Fahrzeug- und Reifenherstellerangaben sowie die tatsächliche Verwendung des Fahrzeugs.

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FT Reifen verbindet über 35 Jahre praktische Erfahrung mit verständlichem Wissen rund um PKW-Ganzjahresreifen, Profiltiefe, Reifenalter, Schäden, Winter- und Sommerreserve, Reifendruck, Verschleiß und die richtige Reifen-Fahrzeug-Zuordnung.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt.

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