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Kumho KRD02 9.5 R17.5 129/127L

267,24 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Kumho
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Winter
Breite :           9.5 mm
Durchmesser :           17.5 Zoll
Einsatz :           Antriebsachse
Geschwindigkeitsindex :           L (bis 120 km/h)
Traglastindex :           129 (127)

LLKW · Drive · Regionalverkehr · Nutzfahrzeug

Kumho KRD02 Nutzfahrzeugreifen kaufen

Der Kumho KRD02 ist ein traktionsorientierter Reifen für die Antriebsachse im Regionalverkehr. Sein Profilkonzept ist auf die wiederkehrenden Belastungen durch Beschleunigen, Bremsen, Kurvenfahrten und Rangieren abgestimmt und verbindet Traktion mit einem auf regionale Einsatzbedingungen ausgelegten Verschleißverhalten.

Eine Besonderheit des KRD02 ist seine Schulterkonstruktion: Im ersten Teil des Reifenlebens arbeitet die Schulter vergleichsweise offen und stellt zusätzliche Griffkanten bereit. Mit zunehmendem Profilverschleiß verändert sich die Geometrie und die Schulter wird zunehmend geschlossener.

DriveAntriebsachse
Regionalwechselnde Fahrsituationen
Schulterveränderliche Geometrie
Traktionfür häufige Lastwechsel

KRD02 für den anspruchsvollen Regionalverkehr

Regionalverkehr unterscheidet sich technisch deutlich von einem gleichmäßigen Fernverkehrseinsatz. Nutzfahrzeuge müssen häufiger beschleunigen, verzögern, Kurven durchfahren, Ortsbereiche passieren und rangieren. Dadurch verändern sich die Kräfte im Reifen wesentlich häufiger.

Beschleunigen → Bremsen → Kurven → Ortsdurchfahrt → Rangieren → erneutes Beschleunigen

Diese wiederkehrenden Lastwechsel beanspruchen Profilblöcke, Schultern und Karkasse anders als lange Fahrstrecken mit weitgehend konstantem Fahrzustand.

Der KRD02 ist genau auf dieses Einsatzbild ausgerichtet. Kumho kombiniert ein traktionsorientiertes Drive-Profil mit einer speziellen Regional-Mischung und einer Schultergeometrie, die sich im Verlauf des Reifenlebens verändert.

Traktion an der Antriebsachse

Bei einem Drive-Reifen steht die Übertragung des Motordrehmoments im Mittelpunkt. Das Drehmoment muss über Rad, Reifen und Aufstandsfläche auf die Fahrbahn übertragen werden.

Motor → Antriebsachse → Rad → KRD02 → Aufstandsfläche → Fahrbahn

Radlast, Betriebsdruck, Profiltiefe, Fahrbahnzustand und Schlupf beeinflussen, wie effektiv die vorhandene Traktion tatsächlich genutzt werden kann.

Drehmoment → Profilblock → mechanische Verzahnung → Traktion → Vortrieb

Gerade beim häufigen Anfahren im Regionalverkehr werden die Profilblöcke wiederholt unter Antriebskraft belastet.

Offene Schulter bei neuem KRD02

Das technisch auffälligste Merkmal des KRD02 ist seine besondere Schultergestaltung. Im neuen beziehungsweise wenig verschlissenen Zustand ist die Schulter stärker geöffnet. Dadurch entstehen zusätzliche Profilkanten, die die traktionsorientierte Auslegung des Drive-Reifens unterstützen.

Neuer Reifen → offene Schulter → zusätzliche Profilkanten → mechanische Verzahnung → Traktion

Besonders beim Anfahren und unter Antriebsmoment können die zusätzlichen Kanten zur Kraftübertragung auf die Fahrbahn beitragen.

Diese Konstruktion darf nicht isoliert betrachtet werden. Tatsächliche Traktion hängt immer auch von Radlast, Reifenfülldruck, Fahrbahnzustand, Temperatur, Profiltiefe und dem auftretenden Schlupf ab.

Die Schulter verändert sich mit dem Verschleiß

Mit abnehmender Profiltiefe verändert sich beim KRD02 die wirksame Schultergeometrie. Aus der anfänglich stärker geöffneten Schulter entsteht im weiteren Reifenleben eine zunehmend geschlossenere Struktur.

Profiltiefe nimmt ab → Schultergeometrie verändert sich → Schulter wird zunehmend geschlossener

Damit verändert sich während des Reifenlebens nicht nur die Profiltiefe, sondern auch die mechanische Arbeitsweise des Schulterbereichs.

Gerade deshalb sollte ein KRD02 nicht ausschließlich anhand des Profilbildes eines Neureifens beurteilt werden. Die Konstruktion ist darauf ausgelegt, dass sich die Schulter mit fortschreitendem Verschleiß geometrisch weiterentwickelt.

Profilblöcke unter regionalen Lastwechseln

Auf der Antriebsachse werden die Profilblöcke bei jeder Radumdrehung belastet und wieder entlastet. Im Regionalverkehr kommen häufige Änderungen zwischen Zugkraft, Bremskraft und Seitenführung hinzu.

Radlast + Drehmoment + Schlupf → Profilblock → Verformung → Rückstellung → Abrieb

Je häufiger und stärker diese Belastungswechsel auftreten, desto wichtiger werden Profilstabilität, korrekter Betriebsdruck und eine technisch einwandfreie Achsgeometrie.

Ungleichmäßiger Abrieb, Sägezahnbildung oder auffällige Schulterverschleißbilder sollten deshalb nicht einfach als normale Alterserscheinung angesehen werden. Sie können Hinweise auf Einsatzbedingungen, Druck, Achsgeometrie, Fahrwerk oder die Belastungsverteilung geben.

Stop-and-Go belastet Drive-Reifen besonders

Viele regionale Nutzfahrzeuge fahren nicht stundenlang mit gleichbleibender Geschwindigkeit. Zustellverkehr, Verteilerverkehr, kommunale Einsätze oder regionale Transportaufgaben können durch häufiges Anfahren und Abbremsen geprägt sein.

Stillstand → Anfahren → Drehmoment → Beschleunigung → Bremsen → erneutes Anfahren

Jeder dieser Wechsel erzeugt neue Kräfte in Profil, Aufstandsfläche und Karkasse.

Bei einem Drive-Profil wie dem KRD02 ist deshalb nicht nur die nominelle Profiltiefe entscheidend. Das gesamte Verschleißbild sollte regelmäßig betrachtet werden.

Regional-Mischung des Kumho KRD02

Kumho ordnet dem KRD02 eine auf den Regionalbetrieb abgestimmte Laufflächenmischung zu. Bei diesem Einsatz müssen Laufleistung, Traktion und die mechanische Beanspruchung durch häufige Lastwechsel miteinander in Einklang gebracht werden.

Laufflächenmischung + Profilgeometrie + Radlast + Betriebsdruck + Einsatz → tatsächliches Verschleißverhalten

Eine bestimmte Kilometerleistung lässt sich deshalb nicht allein aus Profil oder Mischung ableiten.

Fahrzeug, Achsgeometrie, Fahrweise, Beladung, Fahrbahn, Temperatur und Reifenfülldruck haben erheblichen Einfluss darauf, wie sich ein Regionalreifen im praktischen Betrieb entwickelt.

Karkasse und Wärmeentwicklung

Unterhalb der Lauffläche bilden Gürtelpaket und Karkasse das tragende System des Reifens. Gerade bei häufig wechselnder Belastung arbeitet die Karkasse bei jeder Radumdrehung.

Lauffläche → Gürtelpaket → Karkasse → Wulst → Felge

Alle Bauteile wirken zusammen und übertragen Radlast, Antriebs-, Brems- und Seitenkräfte.

Radlast → Karkassenverformung → Entlastung → nächste Radumdrehung

Zu niedriger Betriebsdruck oder eine zu hohe Belastung können die Verformung und damit die Walkarbeit und Wärmeentwicklung deutlich erhöhen.

Dokumentierte Größen des Kumho KRD02

Der KRD02 ist in europäischen Kumho-Unterlagen in verschiedenen 17,5-, 19,5- und 22,5-Zoll-Dimensionen dokumentiert. Damit deckt das Profil unterschiedliche Nutzfahrzeug- und Achskonfigurationen ab.

8.5 R17.5121/120M
9.5 R17.5129/127L
235/75 R17.5132/130M
285/70 R19.5145/143M
305/70 R19.5148/145M
275/70 R22.5148/145M
295/80 R22.5152/148M
305/70 R22.5152/148L
Wichtig: Dimension → Service Description → Fahrzeug → Achslast → Freigabe

Dass ein KRD02 in einer bestimmten Größe angeboten wird, bedeutet nicht automatisch, dass diese Dimension für jedes Nutzfahrzeug oder jede Achskonfiguration geeignet ist.

17,5, 19,5 und 22,5 Zoll richtig einordnen

Die Größenpalette des KRD02 reicht von kompakteren Nutzfahrzeugdimensionen bis zu klassischen 22,5-Zoll-Größen. Deshalb muss die konkrete Dimension immer zusammen mit Fahrzeugklasse, Felge, Achslast und vorgesehenem Einsatz betrachtet werden.

Bei Größen wie 8.5 R17.5 oder 9.5 R17.5 ist keine separate Querschnittszahl angegeben. Eine Flankenhöhe darf deshalb nicht durch die Annahme eines frei gewählten Prozentwertes berechnet werden.

Keine Querschnittsangabe → keinen Querschnittswert erfinden → Herstellerdimension als Einheit betrachten

Bei älteren beziehungsweise traditionellen Nutzfahrzeuggrößen unterscheidet sich die Schreibweise von modernen Größen wie 235/75 R17.5 oder 295/80 R22.5.

Load Index und Speedindex beim KRD02

Die dokumentierten KRD02-Ausführungen besitzen unterschiedliche Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitskennzeichnungen. Diese Angaben müssen immer für die tatsächlich angebotene Dimension betrachtet werden.

Achslast → Anzahl der Reifen → tatsächliche Radlast → Load Index → Betriebsdruck

Die nominelle Reifentragfähigkeit ist nicht automatisch mit der zulässigen Achslast des Fahrzeugs gleichzusetzen.

Auch der Speedindex beschreibt eine technische Reifenkategorie. Er ist keine allgemeine Empfehlung, unabhängig von Fahrzeug, Einsatz und gesetzlichen Vorgaben mit der entsprechenden Maximalgeschwindigkeit zu fahren.

Einzel- und Zwillingsbereifung beim KRD02

Die doppelten Load-Indizes vieler KRD02-Dimensionen berücksichtigen unterschiedliche Einsatzbedingungen bei Einzel- und Zwillingsbereifung. Der zweite Wert ist keine zusätzliche Tragfähigkeitsreserve.

Einzelbereifung → erster LI   |   Zwillingsbereifung → zweiter LI je Reifen

Welche Konfiguration zulässig ist, ergibt sich aus Fahrzeug, Achse, Felge, Reifendimension und den jeweiligen technischen Vorgaben.

Bei Zwillingsbereifung sollten beide Reifen hinsichtlich Betriebsdruck, Abrollumfang, Profiltiefe und technischem Zustand zueinander passen. Auch Fremdkörper zwischen den Reifen müssen regelmäßig kontrolliert werden.

EU-Reifenlabel des Kumho KRD02

Die EU-Reifenlabelwerte des KRD02 unterscheiden sich je nach Dimension und konkreter Ausführung. Deshalb darf kein einzelner Labelwert pauschal auf die gesamte Profilfamilie übertragen werden.

295/80 R22.5D · B · 76 dB · B
305/70 R22.5E · B · 76 dB · B
235/75 R17.5E · B · 76 dB · B

Für die dokumentierte Ausführung 305/70 R19.5 148/145M sind beispielsweise E beim Rollwiderstand, C bei der Nasshaftung und 76 dB mit Geräuschklasse B hinterlegt.

Gleicher Profilname ≠ automatisch gleiches EU-Reifenlabel.

Für die Kaufentscheidung sind immer die Labeldaten des konkret angebotenen Artikels beziehungsweise der konkreten Dimension maßgeblich.

Schneekennzeichnung beim KRD02

Für europäische KRD02-Ausführungen sind entsprechende Schneekennzeichnungen dokumentiert. Auch hier gilt: Die Kennzeichnung muss am konkret angebotenen Reifen beziehungsweise in den zugehörigen Herstellerdaten geprüft werden.

Reifenprofil → konkrete Dimension → konkrete Ausführung → vorhandene Kennzeichnung

Eine dokumentierte Schneekennzeichnung einer KRD02-Version darf nicht ungeprüft auf jede andere Dimension oder Artikelvariante übertragen werden.

Eine 3PMSF-Kennzeichnung bestätigt eine definierte Prüfung der Schneegriffigkeit. Sie macht einen Regional-Drive-Reifen jedoch nicht automatisch zu einem spezialisierten Winterreifen.

Luftdruck beim Kumho KRD02

Für den KRD02 gibt es keinen pauschalen Betriebsdruck, der für alle Dimensionen und Fahrzeuge gilt. Entscheidend sind Reifengröße, tatsächliche Rad- beziehungsweise Achslast, Einzel- oder Zwillingsbereifung, Felge, Fahrzeug und Einsatzbedingungen.

Radlast → Betriebsdruck → Aufstandsfläche → Karkassenverformung → Walkarbeit → Wärme

Der Reifenfülldruck beeinflusst damit nicht nur die Tragfähigkeit, sondern auch Profilarbeit, Verschleiß und thermische Belastung.

Der maximal zulässige Fülldruck eines Reifens ist nicht automatisch der richtige Betriebsdruck für das konkrete Fahrzeug.

LLKW-Wissen für die kleineren KRD02-Dimensionen

Durch seine 17,5- und 19,5-Zoll-Dimensionen berührt der KRD02 auch Einsatzbereiche, die wir bei FT-Reifen fachlich dem LLKW- und mittleren Nutzfahrzeugsegment zuordnen. Entscheidend ist dabei immer das konkrete Fahrzeug und nicht allein der Felgendurchmesser.

Kumho Reifen und Herstellerwissen

Die drei FT-Hauptwelten

Von der einzelnen Reifenprofilseite führen unsere drei zentralen FT-Welten weiter zu technischem Reifenwissen, praktischer Erfahrung und Herstellerinformationen.

Über 35 Jahre Erfahrung mit Nutzfahrzeugreifen

Bei einem Regional-Drive-Reifen wie dem Kumho KRD02 betrachten wir nicht nur Reifengröße und Profiltiefe. Antriebsachse, Drehmoment, Radlast, Betriebsdruck, Profilblockbewegung, Schultergeometrie, Karkasse und Verschleißbild gehören technisch zusammen.

Gerade bei Fahrzeugen mit häufigem Anfahren, Bremsen und Rangieren lohnt sich die regelmäßige Kontrolle des gesamten Reifenbildes. Auffälliger Abrieb kann frühzeitig Hinweise auf Betriebsdruck, Achsgeometrie, Fahrwerk oder die tatsächliche Einsatzbelastung geben.

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Häufige Fragen zum Kumho KRD02

Für welchen Einsatz ist der Kumho KRD02 gedacht?

Der KRD02 ist ein traktionsorientierter Drive-Reifen für regionale Nutzfahrzeuge. Er ist auf Einsatzbedingungen mit häufigeren Beschleunigungs-, Brems-, Kurven- und Rangierphasen ausgelegt.

Was ist das Besondere an der Schulter des KRD02?

Im ersten Teil des Reifenlebens arbeitet die Schulter vergleichsweise offen und stellt zusätzliche Profilkanten für die Traktion bereit. Mit zunehmendem Profilverschleiß verändert sich die Geometrie und die Schulter wird zunehmend geschlossener.

In welchen Größen gibt es den Kumho KRD02?

In europäischen Kumho-Unterlagen ist der KRD02 unter anderem in 17,5-, 19,5- und 22,5-Zoll-Dimensionen dokumentiert. Dazu gehören beispielsweise 235/75 R17.5, 285/70 R19.5, 295/80 R22.5 und 305/70 R22.5. Maßgeblich ist immer der konkret angebotene Artikel.

Sind die EU-Reifenlabelwerte bei allen KRD02 gleich?

Nein. EU-Reifenlabelwerte sind dimensions- und artikelspezifisch. Rollwiderstand, Nasshaftung und externes Rollgeräusch müssen deshalb für die konkrete KRD02-Ausführung geprüft werden.

Welchen Luftdruck benötigt der Kumho KRD02?

Es gibt keinen pauschalen KRD02-Luftdruck. Der richtige Betriebsdruck richtet sich nach Dimension, tatsächlicher Rad- und Achslast, Einzel- oder Zwillingsbereifung, Felge, Fahrzeug und Einsatzbedingungen. Die FT LKW-Luftdrucktabelle unterstützt bei der technischen Einordnung.

Kumho KRD02 – Traktion für den Regionalverkehr

Der Kumho KRD02 verbindet ein traktionsorientiertes Drive-Profil mit einer auf Regionalverkehr abgestimmten Auslegung. Besonders interessant ist die Schulterkonstruktion, die im neuen Zustand zusätzliche offene Griffkanten bereitstellt und sich mit zunehmendem Verschleiß in Richtung einer geschlosseneren Geometrie entwickelt.

Für die richtige Auswahl müssen Dimension, Achsposition, Load Index, Speedindex, Felge, tatsächliche Rad-/Achslast, Einzel- oder Zwillingsbereifung, Reifenfülldruck und konkretes Einsatzprofil gemeinsam betrachtet werden.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Kumho
Hersteller
Kumho Tire Co., Ltd
Strahlenberger Str. 110-112
Hessen
Offenbach, Deutschland, 63067
kumhotire@kumhotire.com
https://www.kumhotire.de