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Kumho KRT03 235/75 R17.5 143J

272,74 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Kumho
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Winter
Breite :           235 mm
Größe :           75 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           17.5 Zoll
Einsatz :           Anhänger
Geschwindigkeitsindex :           J (bis 100 km/h)
Traglastindex :           143 (141)

LKW · Trailer · Regional / Long Haul · Straße

Kumho KRT03 LKW-Trailerreifen kaufen

Der Kumho KRT03 ist ein Trailerreifen für den Straßenbetrieb mit Einsatzschwerpunkt im Regional- und Fernverkehr. Seine Rippenkonstruktion ist auf hohe Radlasten, stabiles Abrollen, kontrollierten Verschleiß und die besonderen Quer- und Scherkräfte an Trailerachsen ausgelegt.

Anders als ein Steer- oder Drive-Reifen übernimmt der KRT03 weder die primäre Fahrzeugführung noch die Übertragung des Antriebsmoments. Im Mittelpunkt stehen Tragfähigkeit, Rollverhalten, Bremskraftübertragung, Profilstabilität und wirtschaftlicher Trailerbetrieb.

Trailerfür Trailerachsen
Regionalwechselnde Fahrzyklen
Long HaulStraßen- & Fernverkehr
RippenprofilStabilität & Verschleiß

Trailerachse: Last tragen und kontrolliert rollen

Die mechanische Aufgabe eines Trailerreifens unterscheidet sich deutlich von der eines Reifens auf Lenk- oder Antriebsachsen. Die Trailerachse muss einen erheblichen Teil des Fahrzeuggewichts tragen und gleichzeitig Brems-, Quer- und Rangierkräfte aufnehmen.

Fahrzeuggewicht → Trailerachse → Radlast → Reifen → Aufstandsfläche → Fahrbahn

Tragfähigkeit, Betriebsdruck, Profilkonstruktion, Karkasse und tatsächliche Radlast müssen dabei als technisches System zusammenpassen.

Während ein Drive-Reifen Drehmoment in Vortrieb umsetzt, soll ein Trailerreifen möglichst stabil und widerstandsarm mitlaufen. Gleichzeitig muss er beim Bremsen erhebliche Längskräfte übertragen können.

Rippenkonstruktion des Kumho KRT03

Beim KRT03 setzt Kumho abhängig von Dimension und Ausführung auf unterschiedliche 3- bis 5-Rippen-Konstruktionen. Deshalb sollte die Anzahl der Rippen nicht pauschal für jede KRT03-Größe angegeben werden.

Das gemeinsame technische Prinzip ist eine in Längsrichtung stabile Lauffläche. Breite Rippen unterstützen das kontrollierte Abrollen und sollen Profilbewegungen unter den hohen Belastungen einer Trailerachse begrenzen.

Radlast → Profilrippen → Aufstandsfläche → Druckverteilung → Abrieb

Eine möglichst kontrollierte Druckverteilung unterstützt ein gleichmäßiges Verschleißbild und die wirtschaftliche Nutzung der vorhandenen Profiltiefe.

Trailerreifen und seitlicher Schlupf

Eine der wichtigsten Belastungen eines Trailerreifens entsteht bei Kurvenfahrt und Rangieren. Die einzelnen Räder eines mehrachsigen Trailers legen in der Kurve unterschiedliche Wege zurück. Sie können der idealen Kurvenbahn deshalb nicht immer vollständig schlupffrei folgen.

Kurvenfahrt → unterschiedliche Radwege → seitlicher Schlupf → Profilverformung → Scherkräfte → Abrieb

Diese Querbelastung wird häufig als Scrubbing bezeichnet und kann insbesondere bei engen Kurven und Rangierbewegungen erheblich sein.

Je höher die Radlast und je enger der Kurvenradius, desto stärker können die seitlichen Kräfte auf die Lauffläche wirken. Gerade im Verteilerverkehr, auf Betriebshöfen und beim Rangieren an Rampen gehört diese Belastung zum Traileralltag.

Diagonalverschleiß bei Trailerreifen

Trailerreifen können aufgrund ihrer besonderen Achsbelastungen typische unregelmäßige Verschleißformen entwickeln. Dazu gehört auch diagonal verlaufender Abrieb innerhalb der Profilrippen.

Die Rippenkonstruktion des KRT03 ist darauf ausgelegt, Profilbewegungen unter Belastung zu kontrollieren und damit ein möglichst gleichmäßiges Verschleißbild zu unterstützen.

Radlast + Querkräfte + Profilbewegung → Scherbeanspruchung → ungleichmäßiger Abrieb

Stabile Rippen können Profilverformungen reduzieren, beseitigen aber nicht die Ursachen ungünstiger Betriebsbedingungen.

Bei auffälligem Diagonalverschleiß müssen deshalb auch Achsgeometrie, Fahrwerk, Betriebsdruck, Radlast, Spurführung des Trailers und tatsächlicher Rangieranteil kontrolliert werden.

Schulterbereiche unter hoher Querbelastung

Beim Rangieren werden besonders die äußeren Profilbereiche eines Trailerreifens seitlich über die Fahrbahn gezogen. Dabei entstehen erhebliche Scherkräfte in den Schulterzonen.

Rangieren → seitliche Reifenbewegung → Schulterbelastung → Profilverformung → Abrieb

Ein sichtbarer Schulterverschleiß muss deshalb immer im Zusammenhang mit Trailergeometrie, Radlast und Einsatzbedingungen beurteilt werden.

Auch ein konstruktiv stabiler Trailerreifen kann diese physikalischen Kräfte nicht verhindern. Profilgestaltung und Mischung können lediglich beeinflussen, wie der Reifen mit ihnen umgeht.

Rollwiderstand und wirtschaftlicher Trailerbetrieb

Trailerachsen werden nicht angetrieben, ihre Reifen beeinflussen den Energiebedarf des gesamten Fahrzeugs aber trotzdem. Jeder Reifen verformt sich beim Einlaufen in die Aufstandsfläche und stellt sich beim Herauslaufen wieder zurück.

Radlast → Reifenverformung → Walkarbeit → Energieverlust → Rollwiderstand

Der Rollwiderstand aller Reifen des Zuges trägt zum gesamten Energiebedarf des Fahrzeugs bei.

Reifenaufbau, Mischung, Betriebsdruck, Radlast, Temperatur, Geschwindigkeit und Fahrbahn beeinflussen diesen Vorgang. Eine konkrete Kraftstoffersparnis lässt sich deshalb allein aus dem Profilnamen KRT03 nicht ableiten.

Wärmeentwicklung im Trailerreifen

Kumho beschreibt beim KRT03 eine auf den Trailerbetrieb abgestimmte, hitzebeständige Mischung. Wärme ist bei Nutzfahrzeugreifen technisch besonders relevant, weil die Karkasse bei jeder Radumdrehung belastet und wieder entlastet wird.

Radlast → Karkassenverformung → Walkarbeit → Wärme

Dieser Vorgang wiederholt sich während der Fahrt permanent. Betriebsdruck und tatsächliche Belastung haben deshalb direkten Einfluss auf die mechanische Arbeit im Reifen.

Eine für den Einsatz entwickelte Mischung unterstützt das Temperaturmanagement, macht den Reifen aber nicht unempfindlich gegen Überlastung oder dauerhaft ungeeigneten Betriebsdruck.

Stone Ejector gegen festgesetzte Steine

Auch Trailerreifen im überwiegenden Straßenbetrieb kommen auf Betriebshöfen, Zufahrten und Parkflächen mit Schotter und Fremdkörpern in Kontakt. Steine können sich dabei in den Längsrillen festsetzen.

Stein → Profilrille → Steinauswerfer → Austrag

Die Stone-Ejector-Strukturen des KRT03 sollen dabei helfen, eingetragene Steine wieder aus den Profilrillen herauszuarbeiten.

Stein → Festsetzen → wiederholte Belastung → tieferes Einarbeiten → mögliche Belastung des Reifenunterbaus

Steinauswerfer reduzieren dieses Risiko konstruktiv, ersetzen aber nicht die regelmäßige Kontrolle auf Fremdkörper und Beschädigungen.

Dimensionen des Kumho KRT03

Der KRT03 wird in unterschiedlichen Nutzfahrzeug- und Trailerdimensionen angeboten. Dokumentierte Ausführungen reichen von 17,5-Zoll-Größen bis zu klassischen 22,5-Zoll-LKW-Dimensionen.

17,5 Zollkleinere Traileranwendungen
22,5 Zollklassische LKW-Trailer
TrailerLast- & Rollfunktion

Zu den dokumentierten Größen gehören beispielsweise 215/75 R17.5, 235/75 R17.5 und 11 R22.5. Die tatsächlich verfügbaren Dimensionen und Service Descriptions können je nach Markt und Ausführung variieren.

Dimension → Service Description → Felge → Trailer → Achslast → Einsatz

Die Reifengröße allein reicht nicht aus, um die technische Eignung für einen Trailer zu bestimmen.

11 R22.5 richtig lesen

Bei einer klassischen Nutzfahrzeuggröße wie 11 R22.5 wird keine separate Querschnittsserie angegeben. Daraus darf deshalb nicht beispielsweise 11/80 R22.5 gemacht werden.

11 R22.5 → keine separate Querschnittszahl → keinen Prozentwert ergänzen

Auch eine rechnerische Flankenhöhe darf nicht aus einer frei angenommenen Querschnittsserie abgeleitet werden.

Für die technische Beurteilung zählen die vollständige Herstellerbezeichnung, Service Description, Felgenzuordnung sowie die Fahrzeug- und Achsanforderungen.

Load Index bei Trailerreifen

Trailerreifen tragen häufig hohe Radlasten. Der Load Index der konkreten KRT03-Ausführung muss deshalb zur tatsächlichen Belastung und zur vorgesehenen Bereifungsart passen.

Achslast → Anzahl Reifen → tatsächliche Radlast → Load Index → Betriebsdruck

Die zulässige Tragfähigkeit eines Reifens darf nicht automatisch mit der zulässigen Achslast des Trailers gleichgesetzt werden.

Bei Größen mit zwei Load-Indizes beziehen sich die Werte auf die dafür vorgesehenen Einsatzbedingungen, beispielsweise Einzel- beziehungsweise Zwillingsbereifung. Sie dürfen nicht einfach addiert oder als zusätzliche Tragfähigkeitsreserve verstanden werden.

Zwillingsbereifung technisch beurteilen

Je nach Trailer, Achse und Reifendimension kann Zwillingsbereifung eingesetzt werden. Dabei arbeiten zwei Reifen unmittelbar nebeneinander und beeinflussen sich mechanisch und thermisch.

Achslast → Zwillingsbereifung → tatsächliche Radlast → Reifenpaar → Betriebsbedingungen

Ähnliche Abrollumfänge, vergleichbare Profiltiefen und passende Betriebsdrücke sind für einen sauberen gemeinsamen Betrieb wichtig.

Auch Fremdkörper zwischen den Zwillingsreifen müssen beachtet werden. Eingeklemmte Steine oder andere Gegenstände können Flanken beschädigen und sollten bei regelmäßigen Kontrollen erkannt werden.

Luftdruck bei hoher Trailer-Radlast

Der Betriebsdruck gehört zu den wichtigsten Einflussgrößen eines Trailerreifens. Er bestimmt gemeinsam mit der Radlast die Form der Aufstandsfläche und beeinflusst Karkassenverformung, Walkarbeit, Wärmeentwicklung und Verschleiß.

Radlast → Betriebsdruck → Aufstandsfläche → Karkassenverformung → Walkarbeit → Wärme

Gerade bei hohen Trailerlasten können dauerhaft ungeeignete Betriebsdrücke die thermische und mechanische Belastung deutlich verändern.

Einen pauschalen KRT03-Luftdruck gibt es nicht. Dimension, tatsächliche Achs- beziehungsweise Radlast, Einzel- oder Zwillingsbereifung, Felge, Geschwindigkeit und Einsatzbedingungen müssen berücksichtigt werden. Der maximal zulässige Fülldruck ist nicht automatisch der richtige Betriebsdruck.

Wirtschaftlicher Trailerbetrieb und Förderung

Bei Trailerreifen wirken sich Laufleistung, gleichmäßiger Verschleiß, Rollwiderstand, korrekter Betriebsdruck und die regelmäßige Reifenkontrolle unmittelbar auf den wirtschaftlichen Flottenbetrieb aus.

Je nach aktuell geltendem Förderprogramm können bestimmte Maßnahmen rund um Nutzfahrzeuge und Reifen förderrelevant sein. Eine automatische Förderfähigkeit allein aufgrund des Profilnamens besteht jedoch nicht.

Kumho KRT03 ≠ automatisch förderfähig.

Entscheidend sind immer die aktuellen Förderbedingungen und die konkrete Maßnahme beziehungsweise Reifenausführung.

FT Fachwelten für den Kumho KRT03

Als Trailerprofil gehört der KRT03 vor allem in unsere LKW-Fachwelten. Die kleineren 17,5-Zoll-Ausführungen schaffen zusätzlich eine Verbindung zu unseren technischen LLKW-Bereichen.

Kumho Reifen und Herstellerwissen

Die drei FT-Hauptwelten

Von der einzelnen Reifenprofilseite führen unsere drei zentralen FT-Welten weiter zu technischem Reifenwissen, praktischer Erfahrung und Herstellerinformationen.

Über 35 Jahre Erfahrung mit LKW- und Trailerreifen

Bei einem Trailerreifen wie dem Kumho KRT03 betrachten wir nicht nur Reifengröße und Profiltiefe. Trailerachse, Radlast, Rippenstabilität, Querkräfte, Rangieranteil, Betriebsdruck, Karkassenarbeit, Wärmeentwicklung und Verschleißbild müssen technisch zusammen betrachtet werden.

Gerade Trailerreifen können durch ihre Achsgeometrie sehr charakteristische Verschleißbilder entwickeln. Diagonalverschleiß, Schulterabrieb oder auffällige Rippenverschleißbilder sollten deshalb nicht isoliert am Reifen beurteilt werden, sondern zusammen mit Achsgeometrie, Fahrwerk, Radlast, Luftdruck und tatsächlichem Fahrzeugeinsatz.

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Häufige Fragen zum Kumho KRT03

Für welche Achsposition ist der Kumho KRT03 vorgesehen?

Der KRT03 ist als Trailerreifen für Trailerachsen ausgelegt. Die konkrete Eignung hängt von Dimension, Service Description, Felge, tatsächlicher Achslast, Fahrzeug beziehungsweise Trailer und den vorgesehenen Einsatzbedingungen ab.

Warum verschleißen Trailerreifen beim Rangieren besonders stark?

Bei engen Kurven und Rangierbewegungen können die Räder eines mehrachsigen Trailers ihrer idealen Kurvenbahn nicht vollständig folgen. Dadurch entsteht seitlicher Schlupf beziehungsweise Scrubbing. Die dabei auftretenden Scherkräfte können besonders Schulterbereiche und Profilrippen belasten.

Warum hat der KRT03 nicht in jeder Größe die gleiche Anzahl Profilrippen?

Beim KRT03 können Profilaufbau und Rippenzahl abhängig von Dimension und Ausführung unterschiedlich gestaltet sein. Deshalb sollte die konkrete Reifenausführung beurteilt werden und nicht pauschal eine feste Rippenzahl für die gesamte KRT03-Familie angenommen werden.

Ist der Kumho KRT03 dasselbe Profil wie der KRT03a?

Nein. KRT03 und KRT03a sind getrennt zu betrachten. Technische Merkmale einer KRT03a-Ausführung dürfen deshalb nicht automatisch auf einen KRT03 übertragen werden. Für die Beurteilung zählen immer die Daten des konkret angebotenen Profils und Artikels.

Welchen Luftdruck benötigt der Kumho KRT03?

Einen pauschalen KRT03-Luftdruck gibt es nicht. Dimension, tatsächliche Rad- und Achslast, Einzel- oder Zwillingsbereifung, Felge, Geschwindigkeit und Einsatzbedingungen müssen berücksichtigt werden. Die FT LKW-Luftdrucktabelle bietet dazu weiterführende technische Informationen.

Kumho KRT03 – Trailerreifen für Regional- und Straßeneinsatz

Der Kumho KRT03 verbindet eine stabile Rippenkonstruktion mit einer auf Trailerbelastungen abgestimmten Profilgestaltung. Im Mittelpunkt stehen Tragfähigkeit, kontrolliertes Abrollen, gleichmäßiger Verschleiß sowie der Umgang mit Querkräften, Rangierbelastungen, Wärme und Fremdkörpern in den Profilrillen.

Für die richtige Auswahl müssen Dimension, Trailerachse, Load Index, Speedindex, Felge, tatsächliche Rad-/Achslast, Einzel- oder Zwillingsbereifung, Reifenfülldruck und konkretes Einsatzprofil gemeinsam betrachtet werden.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Kumho
Hersteller
Kumho Tire Co., Ltd
Strahlenberger Str. 110-112
Hessen
Offenbach, Deutschland, 63067
kumhotire@kumhotire.com
https://www.kumhotire.de