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Kumho KMD31 13 R22.5 156/150K

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  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Kumho
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Winter
Breite :           13 mm
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Antriebsachse
Geschwindigkeitsindex :           K (bis 110 km/h)
Traglastindex :           156 (150)

LKW · Drive · Mixed Service · Traktion

Kumho KMD31 LKW-Reifen kaufen

Der Kumho KMD31 ist ein traktionsorientierter LKW-Reifen für die Antriebsachse im gemischten Einsatz. Sein ausgeprägtes Blockprofil verbindet die Kraftübertragung auf befestigten Straßen mit der Robustheit und Selbstreinigung, die auf Baustellenzufahrten, Schotterwegen und anderen anspruchsvollen Untergründen benötigt wird.

Im Mittelpunkt stehen Traktion, ein offenes Profil für den Materialaustrag, Schutz gegen festgesetzte Steine, Widerstandsfähigkeit gegen Schnitt- und Ausbruchbeanspruchung sowie eine robuste Karkassenkonstruktion.

Drivefür die Antriebsachse
Mixed ServiceStraße & robuster Einsatz
Stone Ejectorgegen Steinfestsetzung
Cut & Chiprobuste Profilmischung

Antriebsachsreifen für den gemischten Einsatz

Die Antriebsachse hat bei einem schweren Nutzfahrzeug eine besondere Aufgabe: Sie muss das Motordrehmoment über Reifen und Aufstandsfläche auf die Fahrbahn übertragen. Beim Mixed Service geschieht dies nicht ausschließlich auf Asphalt.

Motor → Antriebsachse → Rad → Reifen → Aufstandsfläche → Untergrund

Das Antriebsmoment muss über die Profilstruktur in Vortrieb umgesetzt werden.

Auf Schotter, Baustellenzufahrten oder lockerem Untergrund gewinnt deshalb die mechanische Verzahnung der Profilblöcke an Bedeutung. Genau hier setzt das traktionsorientierte Blockprofil des KMD31 an.

Blockprofil für hohe Traktion

Der KMD31 besitzt ein ausgeprägtes, offenes Blockprofil. Bei einem Drive-Reifen dienen die einzelnen Profilblöcke nicht nur der Führung des Fahrzeugs, sondern sind wesentlich an der Übertragung der Antriebskräfte beteiligt.

Drehmoment → Profilblock → mechanische Verzahnung → Traktion → Vortrieb

Je lockerer der Untergrund wird, desto stärker beeinflusst die Profilgeometrie die verfügbare Traktion.

Die tatsächlich übertragbare Kraft hängt jedoch zusätzlich von Radlast, Betriebsdruck, Untergrund, Profiltiefe, Fahrweise und Schlupf ab.

Selbstreinigung des KMD31

Ein offenes Blockprofil kann seine Traktionswirkung nur dann sinnvoll nutzen, wenn die Zwischenräume nicht dauerhaft mit Schlamm, Erde oder losem Material zugesetzt bleiben. Beim KMD31 unterstützt die Profilgeometrie deshalb die Selbstreinigung.

Schlamm / Erde → Profilrille → Aufnahme → Profilverformung → Austrag

Beim Ein- und Auslaufen aus der Aufstandsfläche verändern sich die Abstände zwischen den Profilblöcken. Dadurch kann eingelagertes loses Material wieder herausbefördert werden.

Dieser Effekt ist besonders auf Baustellen, Waldwegen und unbefestigten Zufahrten wichtig. Ein vollständig zugesetztes Blockprofil kann sich deutlich schlechter mit dem Untergrund verzahnen.

Stone Ejector gegen festgesetzte Steine

Auf Schotter und steinigen Untergründen können sich Fremdkörper in den Profilzwischenräumen festsetzen. Beim KMD31 ist die Profilgestaltung darauf ausgelegt, den Austrag solcher Steine zu unterstützen.

Stein → Profilrille → Steinauswerfer → Austrag

Ziel ist es, eine dauerhafte Festsetzung des Fremdkörpers im Profil möglichst zu reduzieren.

Problematisch wird ein Stein vor allem dann, wenn er über viele Radumdrehungen im Profil verbleibt.

Stein → Festsetzen → wiederholte Belastung → tieferes Einarbeiten → mögliche Belastung des Reifenunterbaus

Ein wirksamer Fremdkörperaustrag unterstützt deshalb nicht nur die Profilfunktion, sondern kann auch zum Schutz tiefer liegender Reifenbauteile beitragen.

Cut & Chip – Belastung durch scharfkantigen Untergrund

Beim Mixed Service wird die Lauffläche wesentlich stärker mechanisch beansprucht als bei einem Reifen, der ausschließlich auf befestigten Fernverkehrsstrecken eingesetzt wird. Kumho legt die Profilmischung des KMD31 deshalb auf eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Cut & Chip aus.

scharfkantiger Untergrund → lokale Profilbelastung → Schnittbeanspruchung → möglicher Materialausbruch

Cut beschreibt Schnittverletzungen; Chip bezeichnet das Herausbrechen kleinerer Gummibereiche aus dem Profil.

Eine entsprechend ausgelegte Mischung kann die Widerstandsfähigkeit erhöhen. Sie macht den Reifen jedoch nicht unempfindlich gegen scharfkantige Steine, Metallteile oder massive mechanische Einwirkungen.

Drive-Reifen werden besonders stark beansprucht

An der Antriebsachse treffen Radlast und Motordrehmoment zusammen. Zusätzlich wirken beim Bremsen und Rangieren weitere Kräfte auf die Profilblöcke.

Radlast + Drehmoment + Schlupf → Profilblock → Verformung → Rückstellung → Abrieb

Diese wiederkehrende Belastung beeinflusst das Verschleißbild eines Antriebsachsreifens erheblich.

Bei häufigem Einsatz auf grobem Untergrund kommen zusätzlich Schnitt-, Stoß- und Fremdkörperbelastungen hinzu. Ein regelmäßiger Blick auf Profilblöcke und Schulterbereiche ist deshalb besonders sinnvoll.

Gürtelpaket und Karkasse des KMD31

Unterhalb der Lauffläche stabilisiert das Gürtelpaket den Reifen. Darunter übernimmt die Karkasse einen wesentlichen Teil der tragenden Funktion.

Lauffläche → Gürtelpaket → Karkasse → Wulst → Felge

Die einzelnen Bauteile bilden ein technisches System zur Aufnahme von Radlast, Antriebskräften und Fahrbahnstößen.

Bei Mixed-Service-Anwendungen muss dieser Aufbau neben der normalen zyklischen Belastung zusätzliche Stöße und punktuelle Belastungen durch unebene Fahrbahnen verkraften.

Robuste Karkasse für anspruchsvollen Einsatz

Kumho legt den KMD31 auf eine hohe Karkassenhaltbarkeit aus. Gerade bei LKW-Reifen ist der Zustand der tragenden Karkasse auch wirtschaftlich interessant, weil der Reifenwert nicht zwangsläufig mit dem Verschleiß des ersten Laufstreifens endet.

Erstleben → Karkassenzustand → fachgerechte Prüfung → mögliche weitere Nutzung

Ob eine konkrete Karkasse tatsächlich nachgeschnitten oder runderneuert werden kann, muss technisch geprüft werden.

Unterdruck, Überlastung, starke thermische Beanspruchung, Durchschläge oder andere Schäden können den Karkassenwert erheblich reduzieren.

Kumho KMD31 in klassischen 22,5-Zoll-LKW-Dimensionen

Der KMD31 ist unter anderem in klassischen LKW-Größen wie 12 R22.5 und 13 R22.5 dokumentiert. Abhängig von Ausführung und Markt unterscheiden sich Service Description und weitere technische Kennzeichnungen.

12 R22.5

Für den KMD31 ist unter anderem die Service Description 152/148K dokumentiert.

13 R22.5

Für diese KMD31-Dimension ist unter anderem die Service Description 156/150K dokumentiert.

12 R22.5 und 13 R22.5 sind klassische LKW-Größenbezeichnungen.

Da kein separates Querschnittsverhältnis wie beispielsweise bei 315/80 R22.5 angegeben wird, darf keine nominelle Flankenhöhe über eine frei angenommene Prozentzahl berechnet werden.

12 R22.5 152/148K richtig einordnen

Bei einer dokumentierten Ausführung 12 R22.5 152/148K beschreibt der Doppel-Load-Index unterschiedliche Tragfähigkeitswerte für die vorgesehenen Einsatzbedingungen.

LI 152bis 3.550 kg
LI 148bis 3.150 kg
Kbis 110 km/h

Der erste Load Index wird bei einer entsprechenden Einzelanwendung verwendet, der zweite Wert bei der dafür vorgesehenen Zwillingsanwendung. Maßgeblich bleiben immer die konkreten technischen Daten des angebotenen Reifens und die Fahrzeugvorgaben.

13 R22.5 156/150K richtig einordnen

LI 156bis 4.000 kg
LI 150bis 3.350 kg
Kbis 110 km/h

Auch hier gilt: Die Tragfähigkeit eines Reifens darf nicht mit der zulässigen Achslast des Fahrzeugs gleichgesetzt werden.

Reifen → Felge → Rad → Achse → Fahrzeug

Innerhalb dieses Systems dürfen die jeweils zulässigen technischen und gesetzlichen Grenzen nicht überschritten werden.

Der Geschwindigkeitsindex K beschreibt eine technische Reifenkategorie und ist keine allgemeine Erlaubnis oder Empfehlung, unabhängig von Fahrzeug und Einsatz mit 110 km/h zu fahren.

Einzel- und Zwillingsbereifung richtig verstehen

Doppel-Load-Indizes wie 152/148 oder 156/150 dürfen nicht addiert oder als zusätzliche Tragfähigkeitsreserve interpretiert werden.

Einzelbereifung → erster LI   |   Zwillingsbereifung → zweiter LI

Bei einer Zwillingsbereifung gelten für jeden einzelnen Reifen die dafür vorgesehenen Belastungsbedingungen.

Zusätzlich sollten Zwillingsreifen hinsichtlich Betriebsdruck, Profiltiefe, Umfang und Beschädigungen möglichst gleichmäßig betrieben werden. Auch Fremdkörper zwischen beiden Reifen müssen beachtet werden.

Luftdruck beim Kumho KMD31

Bei einem traktionsorientierten Drive-Reifen beeinflusst der Betriebsdruck sowohl die Karkassenarbeit als auch Form und Größe der Aufstandsfläche.

Radlast → Betriebsdruck → Aufstandsfläche → Karkassenverformung → Walkarbeit → Wärme

Ein ungeeigneter Betriebsdruck kann Verschleiß, Wärmeentwicklung und Karkassenbelastung deutlich verändern.

Für den KMD31 gibt es keinen pauschalen Luftdruckwert. Dimension, tatsächliche Rad- und Achslast, Felge, Fahrzeug, Geschwindigkeit und Einsatzbedingungen müssen gemeinsam berücksichtigt werden. Der maximal zulässige Reifenfülldruck ist nicht automatisch der richtige Betriebsdruck.

Verschleiß an der Antriebsachse kontrollieren

Bei traktionsstarken Blockprofilen können Fahrweise, Schlupf, Achsgeometrie, Betriebsdruck und Untergrund deutliche Spuren im Verschleißbild hinterlassen.

Drehmoment → Blockverformung → Schlupf → Abrieb → Verschleißbild

Unregelmäßiger Abrieb sollte deshalb nicht ausschließlich als Eigenschaft des Reifenprofils betrachtet werden.

Auch Sägezahnbildung oder Auswaschungen können Hinweise auf die tatsächlichen Betriebsbedingungen geben.

KMD31 nach Baustellen- und Schottereinsatz prüfen

Nach anspruchsvollen Mixed-Service-Einsätzen lohnt sich eine gezielte Sichtkontrolle. Dabei sollten nicht nur die Profiltiefe, sondern auch einzelne Profilblöcke und tiefer liegende Profilbereiche betrachtet werden.

BlöckeSchnitte & Ausbrüche
RillenSteine & Fremdkörper
SchulterVerschleißbild
FlankeStoßschäden
Stone Ejector und Cut-&-Chip-Mischung ≠ unempfindlicher Reifen.

Starke Stöße, scharfkantige Fremdkörper, Überlastung oder ungeeigneter Betriebsdruck können auch einen robust konstruierten Mixed-Service-Reifen beschädigen.

FT Fachwelten für den Kumho KMD31

Beim KMD31 stehen Antriebsachse, Mixed Service, Traktion, Selbstreinigung, Steinaustrag, Cut & Chip, Karkassenhaltbarkeit und der richtige Betriebsdruck im Mittelpunkt.

Kumho Reifen und Herstellerwissen

Die drei FT-Hauptwelten

Von der einzelnen Reifenprofilseite führen unsere drei zentralen FT-Welten weiter zu technischem Reifenwissen, praktischer Erfahrung und Herstellerinformationen.

Über 35 Jahre Erfahrung mit LKW- und Mixed-Service-Reifen

Bei einem Reifen wie dem Kumho KMD31 betrachten wir nicht nur Profiltiefe und Reifengröße. Antriebsachse, Drehmoment, Traktion, Untergrund, Betriebsdruck, Radlast, Profilblöcke, Gürtelpaket und Karkasse bilden ein technisches Gesamtsystem.

Gerade im Baustellen- und Mixed-Service-Einsatz können regelmäßige Druck-, Profil- und Sichtkontrollen dazu beitragen, festgesetzte Fremdkörper, ungewöhnlichen Abrieb, Schnitte oder andere mechanische Beschädigungen frühzeitig zu erkennen.

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Reifen, Felgen, Nutzfahrzeugtechnik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Kumho KMD31

Für welche Achse ist der Kumho KMD31 gedacht?

Der KMD31 ist ein traktionsorientierter Mixed-Service-Reifen für die Antriebsachse. Sein Blockprofil ist auf die Übertragung von Antriebskräften und den Einsatz auf wechselnden Untergründen ausgelegt.

Warum besitzt der KMD31 ein offenes Blockprofil?

Die offene Profilgestaltung unterstützt die mechanische Verzahnung mit lockerem Untergrund und ermöglicht gleichzeitig den Austrag von Schlamm, Erde und anderem Material aus den Profilzwischenräumen.

Was macht der Stone Ejector beim KMD31?

Die Profilgestaltung soll das dauerhafte Festsetzen von Steinen reduzieren und deren Austrag unterstützen. Dadurch soll auch die Belastung tiefer liegender Profil- und Reifenbereiche durch eingeklemmte Fremdkörper reduziert werden.

Was bedeutet Cut & Chip bei einem Mixed-Service-Reifen?

Cut bezeichnet Schnittverletzungen im Profil, während Chip das Herausbrechen kleinerer Gummibereiche beschreibt. Beide Belastungen treten besonders auf scharfkantigen und groben Untergründen auf. Die Mischung des KMD31 ist auf eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen solche Beanspruchungen ausgelegt.

Welchen Luftdruck benötigt der Kumho KMD31?

Es gibt keinen pauschalen KMD31-Luftdruck. Der richtige Betriebsdruck richtet sich nach Dimension, tatsächlicher Rad- und Achslast, Felge, Fahrzeug, Geschwindigkeit und Einsatzbedingungen. Die FT LKW-Luftdrucktabelle unterstützt bei der technischen Einordnung.

Kumho KMD31 – Traktion für die Antriebsachse im Mixed Service

Der Kumho KMD31 verbindet ein traktionsstarkes Blockprofil mit guter Selbstreinigung, Steinaustrag, einer auf Cut & Chip abgestimmten Lauffläche und einer robust ausgelegten Karkasse. Damit ist das Profil auf die besonderen Anforderungen der Antriebsachse bei wechselnden Straßen- und Baustellenbedingungen ausgerichtet.

Für die richtige Auswahl müssen Dimension, Achsposition, Load Index, Speedindex, Felge, tatsächliche Rad-/Achslast, Reifenfülldruck, Untergrund und Einsatzprofil gemeinsam betrachtet werden.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Kumho
Hersteller
Kumho Tire Co., Ltd
Strahlenberger Str. 110-112
Hessen
Offenbach, Deutschland, 63067
kumhotire@kumhotire.com
https://www.kumhotire.de