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DYNAMO MDM60 315/80 R22.5 156/150K

316,88 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           DYNAMO
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Winter
Breite :           315 mm
Größe :           80 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Antriebsachse
Geschwindigkeitsindex :           K (bis 110 km/h)
Traglastindex :           156 (150)

DYNAMO · MDM60 · LKW-Antriebsreifen · On-/Offroad · 3PMSF

DYNAMO MDM60 – LKW-Antriebsreifen für Straße, Baustelle und sandige Untergründe

Der DYNAMO MDM60 ist ein On-/Offroad-LKW-Reifen für die Antriebsachse. Das Profil wurde für Nutzfahrzeuge entwickelt, die auf befestigten Straßen und geeigneten unbefestigten Strecken unterwegs sind. Der europäische DYNAMO-Vertrieb nennt ausdrücklich auch sandige Untergründe als vorgesehenen Einsatzbereich.

DYNAMO hebt beim MDM60 insbesondere hohe Traktion, eine widerstandsfähige Auslegung und Beständigkeit gegen Profilausbrüche hervor. Diese Eigenschaften sollen die Kraftübertragung und Haltbarkeit bei wechselnden Fahrbahnbedingungen unterstützen.

Drive Für LKW-Antriebsachsen
On-/Offroad Gemischte Fahrbahnen
Sandige Wege Geeignete Untergründe
3PMSF Dokumentierte EU-Ausführungen
Wichtig zum Einsatzbereich

Der MDM60 ist für geeignete gemischte Straßen- und Geländeeinsätze konzipiert. Die tatsächliche Eignung hängt von Untergrund, Fahrzeug, Achslast, Reifengröße und den technischen Herstellervorgaben ab. Eine uneingeschränkte Geländetauglichkeit lässt sich daraus nicht ableiten.

Vier Eigenschaften des DYNAMO MDM60

Hohe Traktion

Das Antriebsprofil ist auf gute Kraftübertragung bei wechselnden Fahrbahnbedingungen ausgelegt.

Robuste Auslegung

Die Konstruktion ist auf die Beanspruchungen geeigneter On-/Offroad-Einsätze abgestimmt.

Widerstand gegen Profilausbrüche

Die Lauffläche soll dem Herausbrechen von Gummistücken aus dem Profil entgegenwirken.

Gemischter Einsatz

Für befestigte Straßen sowie geeignete unbefestigte und sandige Strecken vorgesehen.

On-/Offroad Drive – für welche Fahrzeuge und Strecken ist der MDM60 gedacht?

Im Baustellen- und regionalen Transportverkehr wechseln häufig die Fahrbahnbedingungen. Neben Asphalt und Beton können geschotterte Zufahrten, unbefestigte Wege und sandige Strecken zum Einsatz gehören.

Der DYNAMO MDM60 wurde für solche gemischten Bedingungen entwickelt. Er gehört zum On-/Offroad-Drive-Segment und richtet sich an geeignete LKW, bei denen die Traktion der Antriebsachse besonders wichtig ist.

Im Unterschied zu rein straßenorientierten Antriebsreifen liegt der Schwerpunkt auf der Kraftübertragung bei wechselnden Untergründen.

Die konkrete Eignung muss jedoch immer anhand der Einsatzbedingungen beurteilt werden. Stark schlammige, felsige oder besonders anspruchsvolle Geländestrecken können andere Spezialprofile erfordern.

LKW-Reifen für Straße und Baustelle richtig auswählen Unterschiede zwischen Fernverkehr, Regionalverkehr und gemischtem Baustelleneinsatz.

Traktion auf sandigen und unbefestigten Untergründen

Auf losem Untergrund verändern sich die Anforderungen an die Kraftübertragung. Beim Anfahren und Beschleunigen muss die Antriebsachse die verfügbaren Kräfte möglichst wirksam auf den Boden übertragen.

DYNAMO beschreibt den MDM60 als Reifen mit hoher Traktionsleistung und nennt auch sandige Untergründe als vorgesehenen Einsatzbereich.

Das Profil ist damit auf entsprechende Transportaufgaben ausgelegt, bei denen befestigte und unbefestigte Fahrbahnen miteinander kombiniert werden.

Die tatsächliche Traktion hängt von der Beschaffenheit und Tragfähigkeit des Untergrunds, der Beladung, dem Reifenfülldruck und dem Reifenzustand ab.

Wichtig bei sandigen Strecken

Die Eignung für sandige Untergründe bedeutet nicht, dass der Reifen für tiefen Sand oder jede Geländesituation geeignet ist. Eine ungeeignete Fahrweise oder Überlastung kann auch bei einem On-/Offroad-Reifen zu Traktionsverlust und Schäden führen.

Widerstandsfähige Lauffläche – Schutz vor Profilausbrüchen

Im gemischten Straßen- und Geländebetrieb können LKW-Reifen durch unterschiedliche Fahrbahnbeläge und mechanische Belastungen beansprucht werden.

DYNAMO hebt beim MDM60 die Widerstandsfähigkeit gegen Profilausbrüche hervor.

Bei sogenannten Profilausbrüchen oder Tread Chunking lösen sich Gummistücke aus der Lauffläche. Solche Schäden können unter anderem durch hohe mechanische Beanspruchungen entstehen.

Die Auslegung des MDM60 soll diesem Verschleiß- und Schadensbild entgegenwirken und die Haltbarkeit im vorgesehenen Einsatzbereich unterstützen.

Eine Garantie gegen Schnittverletzungen, Fremdkörperschäden oder sonstige mechanische Beschädigungen besteht dadurch nicht.

Antriebsachse – warum der MDM60 ein Drive-Reifen ist

Die Antriebsachse überträgt das Motordrehmoment auf die Fahrbahn. Besonders beim Anfahren unter Last und auf wechselnden Untergründen entstehen hohe Anforderungen an die Bereifung.

Der DYNAMO MDM60 ist als Drive-Reifen konzipiert. Sein Profil wurde auf die Traktionsanforderungen der LKW-Antriebsachse abgestimmt.

Eine Verwendung auf Lenk- oder Anhängerachsen darf nicht allein aus der passenden Reifengröße abgeleitet werden.

Maßgeblich sind die konkrete Reifenausführung, die technischen Herstellerfreigaben und die Fahrzeugvorgaben.

Drive, Steer und Trailer – Achskennzeichnungen verstehen Welche Unterschiede bei der Auswahl von LKW-Reifen für verschiedene Achsen wichtig sind.

M+S, 3PMSF und Traction – Kennzeichnungen beim DYNAMO MDM60

Für die dokumentierten europäischen MDM60-Ausführungen in 13 R22.5 und 315/80 R22.5 sind die Kennzeichnungen M+S, 3PMSF und Traction angegeben.

Das Alpine-Symbol (3PMSF) kennzeichnet Reifen, die die entsprechenden Anforderungen an die Schneetraktion erfüllen.

Die Traction-Kennzeichnung weist auf die Einstufung als Traktionsreifen hin.

Bei LKW gelten in Deutschland besondere Vorschriften zur Winterbereifung. Welche Achsen unter winterlichen Straßenverhältnissen entsprechend bereift sein müssen, richtet sich unter anderem nach der Fahrzeugklasse.

Winterkennzeichnungen nicht pauschal übertragen

Die Angaben zu M+S und 3PMSF gelten für die entsprechend dokumentierten Ausführungen. Bei weiteren Größen, insbesondere internationalen Varianten, müssen die tatsächlichen Reifenkennzeichnungen gesondert geprüft werden.

3PMSF, M+S und weitere LKW-Reifenmarkierungen Winterkennzeichnungen und technische Angaben richtig einordnen.

DYNAMO MDM60 – Reifengrößen, Lastindizes und Profiltiefen

Der DYNAMO MDM60 wird in unterschiedlichen Nutzfahrzeug-Reifendimensionen angeboten. Die technischen Angaben sind von der jeweiligen Ausführung abhängig.

12.00 R24 – 160/157 K

Internationale Herstellerausführung.
Dokumentierte Profiltiefe: 20 mm.

13 R22.5 – 156/150 K

Dokumentierte Profiltiefe: 22,5 mm.
Europäische Ausführung mit M+S und 3PMSF.

315/80 R22.5 – 156/150 K

Internationale Herstellerangabe zur Profiltiefe: 22 mm.
Europäische Unterlagen nennen 21,5 mm.

Die unterschiedlichen Profiltiefenangaben bei 315/80 R22.5 können auf abweichende Produktunterlagen oder Ausführungen zurückgehen. Maßgeblich sind die technischen Daten des konkret angebotenen Reifens.

Die genannten Größen sind Beispiele und stellen keine vollständige Verfügbarkeitsübersicht dar.

Reifenkennzeichnung vor der Bestellung prüfen

Reifengröße, Lastindex, Geschwindigkeitskennung, Felgenzuordnung und Achsverwendung müssen den technischen Anforderungen des Fahrzeugs entsprechen.

Profiltiefe – wichtig für Traktion und Verschleißkontrolle

Die Profiltiefe beeinflusst die Eigenschaften eines Reifens auf unterschiedlichen Untergründen. Besonders bei Antriebsreifen spielt das verbleibende Profil für die Kraftübertragung eine wichtige Rolle.

Für den DYNAMO MDM60 sind je nach Dimension unterschiedliche Ausgangsprofiltiefen dokumentiert.

Die tatsächliche Nutzungsdauer hängt unter anderem von Achslast, Fahrweise, Reifenfülldruck und Einsatzbedingungen ab.

In Deutschland beträgt die gesetzliche Mindestprofiltiefe grundsätzlich 1,6 mm. Je nach Einsatzbedingungen und gesetzlichen Anforderungen können zusätzliche Vorgaben relevant sein.

Lastindex – Tragfähigkeit bei Einzel- und Zwillingsbereifung

Bei LKW-Reifen werden häufig zwei Lastindizes angegeben, beispielsweise 156/150.

Der erste Wert beschreibt die Tragfähigkeit bei Einzelbereifung, der zweite bei Zwillingsbereifung.

Die zulässige Belastung hängt zusätzlich vom Reifenfülldruck und den technischen Betriebsbedingungen ab.

Die Achslasten des Fahrzeugs müssen innerhalb der zulässigen Grenzen bleiben.

Reifenfülldruck – wichtig für den gemischten Straßenbetrieb

Der korrekte Reifenfülldruck beeinflusst Tragfähigkeit, Reifenverformung, Temperaturentwicklung und Verschleiß.

Gerade bei wechselnden Beladungen und Fahrbahnbedingungen sollte der Fülldruck regelmäßig kontrolliert werden.

Ein zu niedriger Druck kann übermäßige Erwärmung und Reifenschäden begünstigen. Ein ungeeigneter Druck kann außerdem die Kraftübertragung beeinträchtigen.

Maßgeblich sind die technischen Vorgaben des Reifen- und Fahrzeugherstellers. Eine eigenmächtige Druckreduzierung für Geländefahrten ist ohne entsprechende Freigabe nicht zulässig.

FT LKW-Luftdrucktabelle Grundlagen zur richtigen Einordnung von Reifenfülldruck und Achsbelastung.

Reifenpflege nach Baustellen- und Geländefahrten

Unbefestigte Strecken können Reifen durch Steine, Kanten und Fremdkörper zusätzlich beanspruchen.

Auch bei einem widerstandsfähig ausgelegten On-/Offroad-Profil sollten Lauffläche und Seitenwände regelmäßig kontrolliert werden.

Nach anspruchsvollen Fahrten empfiehlt sich eine Sichtprüfung auf Beschädigungen und festgesetzte Fremdkörper.

Bei auffälligen Schäden sollte die weitere Verwendbarkeit durch qualifiziertes Fachpersonal beurteilt werden.

Nachschneiden und Runderneuerung – keine pauschale Freigabe

Bei LKW-Reifen können Nachschneidbarkeit und Runderneuerungsfähigkeit wirtschaftlich wichtige Faktoren sein.

Ob eine konkrete MDM60-Ausführung nachgeschnitten werden darf, muss anhand ihrer Kennzeichnung und der Herstellerfreigaben geprüft werden.

Die Eignung für eine Runderneuerung hängt zusätzlich vom Zustand der Karkasse und einer fachlichen Prüfung ab.

Aus der beschriebenen Widerstandsfähigkeit des MDM60 lässt sich keine automatische Freigabe für diese Verfahren ableiten.

Karkassenwert und Nachschneiden bei LKW-Reifen Technische Voraussetzungen und Unterschiede bei der weiteren Reifennutzung.

Montage und Wartung – Hinweise zum DYNAMO MDM60

Vor der Montage müssen Reifengröße, Lastindex, Geschwindigkeitskennung, Felgenzuordnung und die vorgesehene Achsverwendung geprüft werden.

Die Montage sollte ausschließlich durch entsprechend qualifiziertes Fachpersonal mit geeigneter Ausrüstung erfolgen.

Im laufenden Betrieb sind Reifenfülldruck, Profiltiefe, Lauffläche und Seitenwände regelmäßig zu kontrollieren.

Die Einhaltung der technischen Herstellerangaben ist Voraussetzung für einen sicheren und bestimmungsgemäßen Einsatz.

DYNAMO MDM60 LKW-Antriebsreifen kaufen

Wer den DYNAMO MDM60 LKW-Antriebsreifen kaufen möchte, sucht ein Drive-Profil für geeignete Nutzfahrzeuge im gemischten Straßen- und Geländebetrieb.

Die wichtigsten vom Hersteller beschriebenen Eigenschaften sind hohe Traktion, eine widerstandsfähige Auslegung und Beständigkeit gegen Profilausbrüche.

Vor der Bestellung sollten Reifengröße, Lastindex, Geschwindigkeitskennung und die technischen Fahrzeugfreigaben geprüft werden.

FT Wissenswelt LKW-Reifen – technische Grundlagen verstehen

Bei LKW-Reifen sind Achsposition, Einsatzgebiet, Tragfähigkeit und Reifenkennzeichnung entscheidende Auswahlkriterien.

Die FT Wissenswelt erklärt die technischen Zusammenhänge und unterstützt bei der Einordnung unterschiedlicher Nutzfahrzeugprofile.

FT Wissenswelt LKW-Reifen Technisches Fachwissen zu Nutzfahrzeugreifen, Achskennzeichnungen und Einsatzgebieten.

FT Praxiswelt LKW-Reifen – Hinweise für den täglichen Einsatz

Im Nutzfahrzeugalltag beeinflussen Fahrbahnbedingungen, Achslasten, Reifenfülldruck und regelmäßige Wartung die Beanspruchung der Reifen.

Die FT Praxiswelt verbindet technische Grundlagen mit praktischen Hinweisen zu Kontrolle, Verschleiß und Reifenpflege.

FT Praxiswelt LKW-Reifen Praxiswissen für Fahrer, Werkstätten und Fuhrparkbetreiber.

Die drei zentralen FT-Reifen Hauptwelten

FT-Reifen verbindet technisches Wissen, praktische Anwendung und Herstellerinformationen.

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung im Reifenhandel

FT-Reifen verbindet über 35 Jahre Erfahrung im Reifenhandel mit verständlichen Informationen zu Reifentechnik und praktischer Anwendung.

Beim DYNAMO MDM60 stehen die Anforderungen der Antriebsachse, der Einsatz auf wechselnden Untergründen und die vom Hersteller bestätigten Profileigenschaften im Mittelpunkt.

Unser Ziel ist es, Kunden bei der Auswahl geeigneter Nutzfahrzeugreifen mit nachvollziehbarem Fachwissen zu unterstützen.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Weitere Einblicke in die Reifenwelt und praktische Tipps gibt es auf unseren Social-Media-Kanälen.

Häufige Fragen zum DYNAMO MDM60

Für welche Achse ist der DYNAMO MDM60 vorgesehen?

Der DYNAMO MDM60 ist ein LKW-Reifen für die Antriebsachse. Sein Profil wurde für die Kraftübertragung im gemischten Straßen- und Geländebetrieb entwickelt.

Ist der DYNAMO MDM60 für sandige Untergründe geeignet?

Der europäische DYNAMO-Vertrieb nennt sandige Untergründe ausdrücklich als vorgesehenen Einsatzbereich. Die tatsächliche Eignung hängt jedoch von Bodenbeschaffenheit, Fahrzeugbeladung und den konkreten Einsatzbedingungen ab.

Welche technischen Eigenschaften bietet der MDM60?

DYNAMO hebt hohe Traktion, eine widerstandsfähige Auslegung und Beständigkeit gegen Profilausbrüche hervor. Diese Eigenschaften sollen den Reifen bei geeigneten On-/Offroad-Einsätzen unterstützen.

Besitzt der DYNAMO MDM60 eine 3PMSF-Kennzeichnung?

Für die dokumentierten europäischen Ausführungen in 13 R22.5 und 315/80 R22.5 sind M+S, 3PMSF und Traction angegeben. Bei anderen Größen muss die konkrete Reifenkennzeichnung geprüft werden.

Worauf muss ich beim Kauf des DYNAMO MDM60 achten?

Entscheidend sind Reifengröße, Lastindex, Geschwindigkeitskennung, Achsverwendung und die technischen Fahrzeugfreigaben. Maßgeblich sind Fahrzeugpapiere, CoC-Dokumente und Herstellerangaben.

DYNAMO MDM60 – Traktion für Straße und geeignete Geländeeinsätze

Der DYNAMO MDM60 ist ein On-/Offroad-LKW-Antriebsreifen für Nutzfahrzeuge, die auf befestigten und geeigneten unbefestigten Fahrbahnen eingesetzt werden.

Seine Auslegung verbindet hohe Traktion mit Widerstandsfähigkeit und Beständigkeit gegen Profilausbrüche. Auch sandige Untergründe gehören laut europäischem DYNAMO-Vertrieb zum vorgesehenen Einsatzbereich.

Entscheidend für die richtige Auswahl bleiben Reifengröße, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitskennung und die technischen Fahrzeugvorgaben.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt.

Reifenwissen, Praxiswissen und Herstellerinformationen aus einer Hand.


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Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Sailun Europe GmbH
Grosser Hasenpfad 30
Hessen
Frankfurt, Deutschland, 60598
sailun.eprel@sailuntire.com