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Continental HSW2 Scandinavia 355/50 R22,5 156K

640,67 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Continental
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Winter
Breite :           355 mm
Größe :           50 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Lenkachse
Geschwindigkeitsindex :           K (bis 110 km/h)
Traglastindex :           156

Continental · LKW-Winterreifen · Scandinavia · Steer

Continental HSW2 Scandinavia – LKW-Winterreifen mit zweistufiger Profiltechnologie

Der Continental HSW2 Scandinavia ist ein speziell für anspruchsvolle winterliche Straßenverhältnisse entwickelter LKW-Lenkachsreifen. Seine hohe Lamellendichte, ausgeprägten Querrillen und die zweistufige Profilgestaltung unterstützen die Kraftübertragung auf Schnee. Gleichzeitig berücksichtigt die Konstruktion Profilstabilität, Laufleistung und Wirtschaftlichkeit.

Winter-SteerLenkachsreifen für winterliche Straßen
3PMSFgeprüfte Schneegriffigkeit
Zwei-Phasen-Profilveränderliche Profilstruktur
AirKeepluftdruckhaltende Innenseele

Was zeichnet den Continental HSW2 Scandinavia aus?

Schnee, Eis, Schneematsch und niedrige Temperaturen stellen besondere Anforderungen an LKW-Reifen. Gerade auf der Lenkachse müssen auch bei geringer Haftung Seitenführungs- und Bremskräfte übertragen werden.

Continental kombiniert beim HSW2 Scandinavia eine winterorientierte Lauffläche mit einer Profilgestaltung, die sich über die Nutzungsdauer verändert. Anfangs stehen zahlreiche Lamellen und Griffkanten zur Verfügung. Mit fortschreitendem Verschleiß verändern sich Profilsteifigkeit und Abrollverhalten.

WINTERFAHRBAHN → LAMELLEN → SEITENFÜHRUNG → PROFILVERSCHLEISS → VERÄNDERTE PROFILSTEIFIGKEIT

Hohe Lamellendichte – zusätzliche Griffkanten auf Schnee

Auf schneebedeckten Straßen stehen andere Haftbedingungen zur Verfügung als auf trockenem Asphalt. Die Profilgestaltung muss deshalb möglichst viele wirksame Kontaktkanten bereitstellen.

Die feinen Lamelleneinschnitte des HSW2 Scandinavia bilden zusätzliche Griffkanten, die beim Abrollen mit der Schneeoberfläche zusammenwirken.

HOHE LAMELLENDICHTE → VIELE GRIFFKANTEN → MECHANISCHE VERZAHNUNG → SCHNEEGRIP

Die Wirkung hängt von Schneeart, Temperatur, Profiltiefe und Belastung ab. Besonders auf festgefahrenem Schnee ist die Seitenführung der Lenkachse entscheidend.

Querrillen – Traktion und Richtungsführung bei Schnee

Neben den Lamellen besitzt das Winterprofil ausgeprägte Querrillen. Sie beeinflussen, wie sich Schnee innerhalb der Lauffläche verhält und Kräfte übertragen werden.

Continental beschreibt tiefere und dichter angeordnete Querrillen beziehungsweise Lamellen zur Verbesserung der winterlichen Kraftübertragung gegenüber dem Vorgänger.

QUERRILLEN → SCHNEEKONTAKT → PROFILVERZAHNUNG → KRAFTÜBERTRAGUNG

Zwei-Phasen-Profil – die besondere Continental-Technologie

Eine wesentliche Besonderheit ist die zweistufige Profilgestaltung. Continental berücksichtigt damit, dass sich die Anforderungen an einen Reifen über seine Nutzungsdauer verändern.

Phase 1: Winterprofil

Zahlreiche Lamellen und Griffkanten unterstützen die Kraftübertragung auf winterlichen Straßen.

Übergang: Profilabrieb

Mit zunehmendem Verschleiß verändern sich Lamellenstruktur und Beweglichkeit der Profilelemente.

Phase 2: stabileres Profil

Weniger Lamellen und höhere Profilsteifigkeit beeinflussen das wirtschaftliche Abrollen.

VIELE LAMELLEN → PROFILABRIEB → WENIGER LAMELLEN → HÖHERE PROFILSTEIFIGKEIT

Die zweite Profilphase bedeutet nicht, dass ein stark abgefahrener Reifen uneingeschränkt wintertauglich bleibt. Restprofiltiefe, Haftung und gesetzliche Vorschriften sind weiterhin entscheidend.

Warum Lamellen den Rollwiderstand beeinflussen

Lamellen schaffen zusätzliche Griffkanten, unterteilen die Profilelemente aber zugleich in beweglichere Bereiche. Diese Beweglichkeit kann zusätzliche Verformungsarbeit und damit Energieverluste verursachen.

MEHR LAMELLEN → PROFILBEWEGUNG → VERFORMUNGSARBEIT → ROLLWIDERSTAND

Die zweistufige Profilgestaltung berücksichtigt den Zielkonflikt zwischen winterlicher Verzahnung und energieeffizientem Abrollen.

Winterliche Seitenführung auf der Lenkachse

Die Lenkachse bestimmt maßgeblich, wie ein LKW auf Richtungsänderungen reagiert. Auf Schnee oder Eis stehen dafür häufig deutlich geringere Reibkräfte zur Verfügung.

Die winterorientierte Profilgestaltung unterstützt die Übertragung der verfügbaren Seitenführungskräfte.

LENKBEFEHL → SEITENKRAFT → LAMELLEN → FAHRBAHNKONTAKT → RICHTUNGSFÜHRUNG

Auch ein spezialisierter Winterreifen kann die physikalischen Grenzen auf Eis nicht aufheben. Geschwindigkeit und Fahrweise müssen angepasst werden.

Schulterblock-Profilstege – zusätzliche Stabilität

Bei Lenkbewegungen werden die Reifenschultern besonders durch Seitenkräfte belastet. Continental setzt beim HSW2 Scandinavia auf Profilstege, die die Schulterblöcke stabilisieren.

LENKKRAFT → SCHULTERBLÖCKE → PROFILSTEGVERBINDUNG → STABILISIERTE KRAFTÜBERTRAGUNG

Diese Konstruktion unterstützt die Profilstabilität und begrenzt ungünstige Bewegungen der Profilelemente.

Bremskräfte auf Schnee und winterlichen Straßen

Beim Bremsen müssen Verzögerungskräfte zwischen Reifen und Fahrbahn übertragen werden. Schnee, Eis und Schneematsch können diese Kraftübertragung stark einschränken.

Die Lamellen und Profilkanten des HSW2 Scandinavia unterstützen die mechanische Verzahnung mit winterlichen Untergründen.

BREMSVORGANG → LÄNGSKRAFT → PROFILKANTEN → SCHNEEKONTAKT → VERZÖGERUNG

Der tatsächliche Bremsweg hängt zusätzlich von Fahrzeuggewicht, Geschwindigkeit und Fahrbahnzustand ab.

Schneematsch und Nässe – Wasser verdrängen

Im Winter wechseln trockene Straßen, Schnee, Schneematsch und Nässe häufig. Wasser und Schneereste können die Reifenaufstandsfläche beeinträchtigen.

Die Profilrillen unterstützen den Abtransport aus der Kontaktzone.

WASSER + SCHNEEMATSCH → PROFILRILLEN → VERDRÄNGUNG → FAHRBAHNKONTAKT

Mit abnehmender Profiltiefe verändert sich die Fähigkeit zur Wasser- und Schneematschableitung. Regelmäßige Profilkontrollen sind deshalb wichtig.

3PMSF und M+S – Winterkennzeichnungen

Continental führt den HSW2 Scandinavia in entsprechenden Unterlagen mit M+S- und 3PMSF-Kennzeichnung.

M+S

Steht für Mud and Snow, also Matsch und Schnee.

3PMSF

Das Alpine-Symbol kennzeichnet Reifen mit nachgewiesener Schneegriffigkeit nach definierten Anforderungen.

Wintervorschriften

Die Anforderungen unterscheiden sich nach Land, Fahrzeug und Achsposition.

M+S ≠ 3PMSF – DIE SEITENWANDKENNZEICHNUNG IST ENTSCHEIDEND

Für die konkrete Ausführung müssen die Kennzeichnungen geprüft werden. Bei internationalen Fahrten gelten zusätzlich die jeweiligen nationalen Regelungen.

AirKeep-Innenseele – Luftdruck erhalten

Continental nennt beim HSW2 Scandinavia die AirKeep-Innenseele. Sie ist darauf ausgelegt, den Luftverlust durch die Reifenstruktur zu begrenzen.

Ein stabiler Reifenfülldruck beeinflusst Karkassenverformung, Aufstandsfläche und Wärmeentwicklung.

AIRKEEP → VERRINGERTE LUFTDIFFUSION → UNTERSTÜTZUNG DER DRUCKSTABILITÄT

AirKeep ersetzt keine regelmäßige Druckkontrolle. Auch Ventile, Felgen oder Beschädigungen können Luftverluste verursachen.

Dreiecksgürtel und Karkassenstabilität

Der Gürtelbereich stabilisiert die Lauffläche und überträgt Kräfte in die Karkasse. Continental beschreibt beim HSW2 Scandinavia eine weiterentwickelte Gürtelkonstruktion.

FAHRBAHNKRAFT → LAUFFLÄCHE → GÜRTEL → KARKASSE → REIFENWULST

Die Konstruktion muss hohe Radlasten aufnehmen und wiederkehrende Verformungen beim Abrollen bewältigen.

Reifenfülldruck bei niedrigen Temperaturen

Sinkt die Umgebungstemperatur, verändert sich auch der Druck der eingeschlossenen Luft. Bei starkem Temperaturwechsel können deshalb abweichende Fülldrücke auftreten.

Zu niedriger Druck erhöht Karkassenverformung, Walkarbeit und Wärmeentwicklung.

TEMPERATURÄNDERUNG → DRUCKÄNDERUNG → KARKASSENVERFORMUNG → WÄRME

Der Druck muss unter geeigneten Messbedingungen und entsprechend den Continental-Vorgaben eingestellt werden.

FT LKW-LuftdrucktabelleTechnische Grundlagen zur richtigen Druckeinstellung bei LKW-Reifen.

Winterkontrolle

Bei Temperaturwechseln regelmäßig prüfen und die Werte an die tatsächliche Achslast anpassen.

Rollwiderstand und Kraftstoffverbrauch

Beim Abrollen wird die Reifenstruktur ständig verformt. Ein Teil der Energie wird in Wärme umgewandelt und trägt zum Rollwiderstand bei.

Der HSW2 Scandinavia berücksichtigt den Zielkonflikt zwischen Wintergrip und Energieeffizienz durch sein zweistufiges Profil und die abgestimmte Konstruktion.

REIFENVERFORMUNG → ENERGIEVERLUST → ROLLWIDERSTAND → KRAFTSTOFFBEDARF

Die tatsächliche Effizienz hängt auch von Luftdruck, Fahrzeuggewicht, Geschwindigkeit und Fahrweise ab.

Rollwiderstand und EnergieeffizienzWarum Konstruktion, Reifenverformung und Luftdruck den Energiebedarf beeinflussen.

Wintergrip und Effizienz

Die zweistufige Profilgestaltung berücksichtigt unterschiedliche Anforderungen während der Nutzung.

Verschleißverhalten und Profilstabilität

Winterreifen besitzen zahlreiche Lamellen und bewegliche Profilbereiche. Gleichzeitig müssen sie auf der Lenkachse hohe Seitenkräfte übertragen.

Die Schulterprofilstege stabilisieren die Profilelemente. Mit zunehmender Abnutzung verändert sich zusätzlich die Lamellenstruktur.

LENKBEWEGUNG → PROFILVERFORMUNG → SCHULTERSTABILISIERUNG → KONTROLLIERTER ABRIEB

Ein gleichmäßiges Verschleißbild setzt korrekten Luftdruck, geeignete Achsgeometrie und ein intaktes Fahrwerk voraus.

Winterreifen und Restprofiltiefe beurteilen

Mit abnehmender Profiltiefe verändern sich Schneeaufnahme, Wasserverdrängung und mechanische Verzahnung mit winterlichen Untergründen.

Beim HSW2 Scandinavia ist dies besonders relevant, weil das Profil auf unterschiedliche Verschleißphasen ausgelegt ist.

PROFILVERSCHLEISS → WENIGER PROFILVOLUMEN → VERÄNDERTE WINTEREIGENSCHAFTEN

Die zweite Profilphase garantiert keine uneingeschränkte Wintertauglichkeit. Restprofiltiefe, Reifenzustand und Vorschriften bleiben maßgeblich.

Nachschneiden – Continental-Werte für einzelne Dimensionen

Continental dokumentiert für verschiedene HSW2-Scandinavia-Dimensionen konkrete Nachschneidewerte. Diese dürfen nicht auf andere Größen übertragen werden.

355/50 R22.5

Tiefe: 2,5 mm
Breite: 10 mm

315/60 R22.5

Tiefe: 3,0 mm
Breite: 8 mm

315/70 R22.5

Tiefe: 2,5 mm
Breite: 8 mm

295/80 R22.5

Tiefe: 3,0 mm
Breite: 8 mm

315/80 R22.5

Tiefe: 3,5 mm
Breite: 8 mm

Wichtiger Hinweis

HSW2 Scandinavia XL und weitere Ausführungen gesondert prüfen.

DIMENSION → HERSTELLERTABELLE → RESTGRUNDSTÄRKE → FACHGERECHTES NACHSCHNEIDEN

Vor dem Nachschneiden sind die aktuellen Continental-Vorgaben zu bestätigen. Erforderlich sind geeigneter Reifenzustand, entsprechende Kennzeichnung und fachgerechte Durchführung.

Die weitere Verwendung bei winterlichen Bedingungen muss gesondert beurteilt werden.

ContiLifeCycle – Karkassenwert und Runderneuerung

Die Karkasse eines LKW-Reifens kann nach dem ersten Reifenleben einen erheblichen wirtschaftlichen Wert besitzen, sofern ihre tragende Struktur geeignet bleibt.

Korrekter Luftdruck, regelmäßige Kontrollen und das frühzeitige Erkennen von Schäden unterstützen den Karkassenerhalt.

ERSTES REIFENLEBEN → KARKASSENPRÜFUNG → EIGNUNG → GGF. RUNDERNEUERUNG

Ob ein HSW2 Scandinavia runderneuert werden kann, muss ein Fachbetrieb anhand des tatsächlichen Zustands prüfen.

HSW2, HDW2 und HTW2 Scandinavia unterscheiden

Continental bietet innerhalb seiner Scandinavia-Winterreifenfamilie unterschiedliche Profile für verschiedene Achspositionen an.

HSW2 Scandinavia

Lenkachsorientiertes Winterprofil für Seitenführungs- und Bremskräfte.

HDW2 Scandinavia

Antriebsachsprofil mit Schwerpunkt auf winterlicher Traktion.

HTW2 Scandinavia

Trailerprofil für die Anforderungen der Anhängerachse.

HSW2 = STEER   |   HDW2 = DRIVE   |   HTW2 = TRAILER

Die zulässige Verwendung richtet sich nach Reifenkennzeichnung und Continental-Freigabe.

Continental HSW2 Scandinavia richtig auswählen

Der HSW2 Scandinavia ist besonders für LKW interessant, die regelmäßig unter anspruchsvollen winterlichen Bedingungen eingesetzt werden.

Winterliche Straßen

Schnee, Schneematsch und niedrige Temperaturen.

Lenkachsbelastung

Seitenführung, Bremskräfte und kontrolliertes Lenkverhalten.

Wirtschaftliche Nutzung

Zweistufiges Profil, Karkassenwert und Rollwiderstand.

Maßgeblich sind Dimension, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitsindex, Achslast und Fahrzeugfreigabe.

Vertiefendes FT Fachwissen zum Continental HSW2 Scandinavia

Achsposition, Winterkennzeichnungen, Energieeffizienz und Karkassenwert sind wichtige Grundlagen zur technischen Einordnung.

FT Wissenswelt und Praxiswelt LKW-Reifen

Winterprofil, Lamellenmechanik, Reifenfülldruck und Karkassenkonstruktion greifen beim HSW2 Scandinavia ineinander. Unsere LKW-Hauptwelten verbinden Technik und praktische Reifenbeurteilung.

Continental bei FT-Reifen

Die drei FT-Reifen Hauptwelten

Unsere drei Hauptwelten verbinden technisches Wissen, praktische Erfahrung und Herstellerinformationen.

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit LKW-Reifen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren Erfahrung rund um Reifen und Felgen. Bei LKW-Winterreifen betrachten wir nicht nur die Dimension, sondern auch Achsposition, Lamellenstruktur, Reifenfülldruck, Verschleißbild und winterliche Einsatzbedingungen.

Der HSW2 Scandinavia zeigt, wie anspruchsvoll die Abstimmung zwischen Wintergrip, Profilstabilität und Rollwiderstand ist. Wir verbinden dieses Herstellerwissen mit praktischer Reifenerfahrung.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifen, Felgen, Reifentechnik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Continental HSW2 Scandinavia

Für welche Achse ist der Continental HSW2 Scandinavia vorgesehen?

Der HSW2 Scandinavia ist ein winterorientierter LKW-Lenkachsreifen. Seine Profilgestaltung unterstützt die Übertragung von Lenk- und Bremskräften auf winterlichen Straßen.

Was bedeutet die Zwei-Phasen-Profiltechnologie?

Die obere Profilstruktur besitzt zahlreiche Lamellen. Mit fortschreitendem Verschleiß verändert sich das Profil, sodass weniger Lamellen vorhanden sind und die Profilsteifigkeit zunimmt.

Besitzt der Continental HSW2 Scandinavia eine 3PMSF-Kennzeichnung?

Continental dokumentiert den HSW2 Scandinavia mit M+S und 3PMSF. Maßgeblich bleibt die Kennzeichnung der konkreten Reifenausführung.

Kann der Continental HSW2 Scandinavia nachgeschnitten werden?

Continental veröffentlicht dimensionsbezogene Nachschneidewerte. Nachschneiden ist nur bei geeigneter Ausführung, entsprechendem Reifenzustand und unter Einhaltung der Herstellervorgaben zulässig.

Worin unterscheidet sich der HSW2 vom HDW2 Scandinavia?

Der HSW2 ist für die Lenkachse ausgelegt. Der HDW2 gehört zur Winterreifenfamilie für die Antriebsachse und legt den Schwerpunkt auf die Übertragung der Antriebskräfte.

Continental HSW2 Scandinavia – Wintertechnologie für die Lenkachse

Der Continental HSW2 Scandinavia verbindet hohe Lamellendichte mit einer zweistufigen Profilgestaltung, stabilisierten Schulterbereichen und einer wirtschaftlich ausgelegten Konstruktion.

Die Lauffläche unterstützt die Kraftübertragung auf Schnee. Mit zunehmender Abnutzung verändern sich Lamellenstruktur und Profilsteifigkeit.

Seine technische Besonderheit entsteht aus dem Zusammenspiel von Winterlamellen, Zwei-Phasen-Profil, Schulterstabilität, Karkassenkonstruktion und korrektem Reifenfülldruck.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Continental Reifen Deutschland GmbH
Continental-Plaza 1
Niedersachsen
Hannover, Deutschland, 30175
Customerservice_Tires@conti.de
https://www.conti-online.com