- Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
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Herstellungsjahr (DOT):
Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben. - Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
- Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
| Hersteller : | Dunlop | |
| Fahrzeugtyp : | Motorrad | |
| Breite : | 200 mm | |
| Größe : | 55 % (Verhältnis von Höhe zu Breite) | |
| Durchmesser : | 16 Zoll | |
| Bauart : | Radial | |
| Einsatz : | Strasse | |
| Geschwindigkeitsindex : | H (bis 210 km/h) | |
| Traglastindex : | 77 |
Dunlop D423 – radialer Custom-Motorradreifen für breite Hinterräder und abgestimmte Vorderreifen
Der Dunlop D423 ist ein Motorradreifen aus Dunlops Custom-Segment. Seine Modellfamilie verbindet breite radiale Hinterreifen mit passenden D423F-Vorderreifenausführungen für geeignete Cruiser- und Custom-Motorräder.
Besonders charakteristisch ist die Kombination aus einem breiten Hinterradkonzept und einem schmaleren Vorderreifen. Dunlop bietet den D423 hinten in unterschiedlichen 16- und 17-Zoll-Dimensionen an, während die D423F-Vorderradvarianten für 18-Zoll-Felgen vorgesehen sind.
Alle in der aktuellen Dunlop-Produktübersicht aufgeführten D423-Ausführungen besitzen eine Radialkonstruktion (R) und eine Tubeless-Kennzeichnung (TL). Dadurch unterscheidet sich dieses Reifenprogramm konstruktiv von zahlreichen klassischen Customreifen mit Diagonalbauweise.
Für geeignete Cruiser- und Custom-Motorräder.
R-gekennzeichnete Reifenkonstruktionen.
Auf entsprechende breite Hinterradkonzepte ausgelegt.
Für geeignete schlauchlose Felgensysteme.
Dunlop D423 – die technischen Besonderheiten
Radialkarkasse
Radialer Reifenaufbau innerhalb der dokumentierten Modellfamilie.
Breites Hinterrad
Reifenkonzept für Motorräder mit entsprechend breiter Hinterradbereifung.
Getrennte Radpositionen
D423 hinten und D423F vorne mit jeweils eigener Dimensionierung.
Custom-Einsatz
Ausgelegt für passende straßenorientierte Custom-Motorräder.
Radialkonstruktion – das konstruktive Kennzeichen des D423
Die Radialbauweise gehört zu den wichtigsten technischen Merkmalen des Dunlop D423. Die Kennzeichnung R innerhalb der Reifengröße beschreibt die radiale Anordnung der Karkassfäden.
Bei Radialreifen verlaufen die tragenden Karkassfäden im Wesentlichen quer zur Laufrichtung. Diese Konstruktion unterscheidet sich grundlegend von klassischen Diagonalreifen, deren Karkasslagen sich schräg kreuzen.
Karkassaufbau
Radiale Anordnung der tragenden Karkassfäden.
Verformungsverhalten
Reifenflanke und Lauffläche reagieren konstruktiv anders als bei Diagonalreifen.
Fahrzeugabstimmung
Reifenbauart, Felge und Motorradfahrwerk müssen zusammenpassen.
Die Radialbauweise allein garantiert keine bestimmte Laufleistung oder ein bestimmtes Fahrverhalten. Entscheidend bleibt die gesamte Reifenentwicklung aus Karkasse, Lauffläche, Kontur und Gummimischung.
Breite Hinterreifen – besondere Anforderungen beim Custom-Motorrad
Der Dunlop D423 ist in breiten Hinterreifendimensionen erhältlich. Solche Reifenkonzepte prägen nicht nur das Erscheinungsbild eines Custom-Motorrads, sondern beeinflussen auch dessen Fahrdynamik.
Ein breiter Hinterreifen muss die Antriebskräfte übertragen und zugleich Seitenführungskräfte während der Kurvenfahrt aufnehmen. Die konkrete Reifenkontur beeinflusst, wie sich die Aufstandsfläche beim Einlenken und in Schräglage verändert.
Antriebskräfte
Der Hinterreifen überträgt das Motordrehmoment auf die Fahrbahn.
Kurvenfahrt
Die Reifenkontur beeinflusst den Übergang von Geradeausfahrt zu Schräglage.
Fahrzeuggeometrie
Breite und Kontur müssen zur vorgesehenen Fahrwerksabstimmung passen.
Ein breiterer Reifen ist nicht automatisch mit besserem Grip gleichzusetzen. Auch Felgenbreite, Reifenaufbau, Gummimischung, Radlast und Fahrbahnzustand bestimmen die tatsächlichen Eigenschaften.
D423 hinten und D423F vorne – zwei Aufgaben innerhalb einer Reifenfamilie
Die Dunlop-D423-Familie umfasst Ausführungen für beide Radpositionen. Die Vorderreifenausführungen tragen die Bezeichnung D423F, die Hinterreifenausführungen D423.
Das ist bei der Bestellung besonders wichtig: Auch wenn die Modellbezeichnungen eng verwandt sind, dürfen die Reifen nicht beliebig zwischen Vorder- und Hinterrad getauscht werden.
D423F – Front
Vorderreifen für Lenkung, Seitenführung und Bremskraftübertragung.
D423 – Rear
Hinterreifen für Antriebskräfte und die vorgesehene Hinterradlast.
Reifenpaarung
Die konkrete Kombination muss zum Motorrad und seinen Vorgaben passen.
Ob Vorder- und Hinterreifen einer bestimmten D423-Ausführung gemeinsam verwendet werden dürfen, richtet sich nach der Fahrzeugzuordnung und den jeweils geltenden Genehmigungs- und Herstellerangaben.
Reifendimensionen – unterschiedliche Felgendurchmesser und Kennzeichnungen
Dunlop dokumentiert beim D423 unterschiedliche Größen für Vorder- und Hinterrad. Die Größenübersicht umfasst 16- und 17-Zoll-Hinterreifen sowie 18-Zoll-Vorderreifen.
Die Hinterreifen sind für breite Hinterradanwendungen vorgesehen. Die Vorderreifen besitzen eine deutlich schmalere Dimensionierung, passend zum jeweiligen Vorderradkonzept.
Reifenbreite
Die nominelle Breite muss zur Felge und zur Fahrzeugfreigabe passen.
Felgendurchmesser
Die Zollangabe muss exakt mit dem Felgendurchmesser übereinstimmen.
Last- und Speedindex
Die vollständige Kennzeichnung bestimmt die zulässige Verwendung.
Innerhalb des D423-Programms kommen unterschiedliche Geschwindigkeitskennungen vor. Deshalb dürfen Angaben einer einzelnen Größe nicht auf sämtliche Ausführungen übertragen werden.
Tubeless – schlauchlose D423-Reifenausführungen
Die in Dunlops Produktübersicht dokumentierten D423- und D423F-Ausführungen tragen die Kennzeichnung TL für Tubeless.
Das bedeutet, dass die Reifenkonstruktion für den schlauchlosen Betrieb auf geeigneten Felgen vorgesehen ist. Die Luftabdichtung erfolgt dabei durch das Zusammenspiel von Reifen, Felge und geeignetem Ventil.
TL-Reifen
Für den schlauchlosen Betrieb konstruiert.
Felgensystem
Die Felge muss für den vorgesehenen Betrieb geeignet und dicht sein.
Montagekontrolle
Wulstsitz, Ventil, Laufrichtung und Rundlauf fachgerecht prüfen.
Insbesondere bei Speichenrädern ist die Felgenkonstruktion entscheidend. Ein TL-Reifen macht eine herkömmliche, nicht luftdichte Speichenfelge nicht automatisch schlauchlos nutzbar.
Profilgestaltung und Fahrbahnkontakt im Custom-Einsatz
Der Dunlop D423 gehört zum straßenorientierten Custom-Segment. Sein Laufflächenprofil muss die typischen Anforderungen dieser Motorradklasse erfüllen: Kraftübertragung beim Beschleunigen und Bremsen, Seitenführung in Kurven und Wasserverdrängung auf nasser Fahrbahn.
Bei Motorradreifen verändert sich die Aufstandsfläche während der Schräglage. Die Reifenkontur und die Verteilung der Profilrillen beeinflussen deshalb, wie sich das Rad beim Übergang zwischen Geradeausfahrt und Kurvenfahrt verhält.
Geradeausfahrt
Die mittlere Lauffläche übernimmt einen großen Teil des Straßenkontakts.
Kurvenfahrt
Der Kontaktbereich wandert abhängig von Kontur und Schräglage.
Nasse Fahrbahn
Profilrillen unterstützen die Ableitung von Wasser.
Dunlop veröffentlicht für den D423 auf der europäischen Produktseite keine konkreten Vergleichswerte zur Nasshaftung oder Laufleistung. Solche Leistungsversprechen werden daher nicht pauschal für das gesamte Modellprogramm gemacht.
Tragfähigkeit und Geschwindigkeit – die Kennzeichnung vollständig lesen
Bei Custom-Motorrädern ist die Tragfähigkeit der Reifen besonders wichtig. Fahrer, Sozius und Gepäck können die tatsächlichen Radlasten deutlich verändern.
Die D423-Ausführungen besitzen je nach Dimension unterschiedliche Last- und Geschwindigkeitskennungen. Diese müssen sowohl zur zulässigen Radlast als auch zu den Fahrzeugvorgaben passen.
Load Index
Beschreibt die zulässige Reifenbelastung unter definierten Bedingungen.
Speed Symbol
Gibt die zugehörige Geschwindigkeitskategorie an.
Fahrzeugvorgaben
Achslasten und zulässige Bereifung bleiben verbindlich.
Ein höherer Lastindex verändert nicht die zulässige Gesamtmasse des Motorrads. Auch eine andere Geschwindigkeitskennung macht eine nicht genehmigte Reifengröße nicht automatisch zulässig.
Reifendruck und Verschleiß – besonders bei breiten Hinterreifen beachten
Der korrekte Reifendruck ist eine wesentliche Voraussetzung für das vorgesehene Fahrverhalten des D423. Zu niedriger Druck erhöht die Reifenverformung und kann zu stärkerer Wärmeentwicklung führen.
Bei breiten Hinterreifen sollte außerdem auf ein gleichmäßiges Verschleißbild geachtet werden. Längere Geradeausfahrten können den mittleren Laufflächenbereich anders beanspruchen als die Schultern.
Reifendruck
Am kalten Reifen nach Fahrzeugherstellervorgabe prüfen.
Reifenkontur
Ungleichmäßiger Abrieb kann das Einlenkverhalten verändern.
Reifenzustand
Profil, Seitenwände, Ventil und mögliche Beschädigungen kontrollieren.
Bei auffälligem Verschleiß, Vibrationen oder Luftverlust sollte die komplette Rad-Reifen-Einheit einschließlich Felge und Fahrwerk überprüft werden.
FT Wissenswelt Motorradreifen – D423-Technik vertiefen
Die FT Wissenswelt Motorradreifen erklärt die technischen Grundlagen hinter dem D423. Besonders relevant sind Radialbauweise, unterschiedliche Aufgaben von Vorder- und Hinterreifen sowie die Reifenkontur.
FT Praxiswelt Motorradreifen – Reifenwahl, Beladung und Pflege
In der Praxis müssen Reifenbauart, Felge, Beladung und Fahrzeugvorgaben zusammenpassen. Die FT Praxiswelt Motorradreifen hilft dabei, typische Fragen zu Reifenwahl, Verschleiß und Wartung richtig einzuordnen.
Dunlop D423 kaufen – passende Radialreifen für Custom-Motorräder
Wer den Dunlop D423 kaufen möchte, erhält einen radial aufgebauten Motorradreifen aus Dunlops Custom-Programm. Die Modellfamilie bietet breite Hinterreifen und dazugehörige Vorderreifenausführungen für geeignete Motorräder.
Besonders wichtig ist die genaue Unterscheidung zwischen D423 und D423F. Reifengröße, Radposition, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitskennung und Felgenzuordnung müssen zum jeweiligen Motorrad passen.
Eine Bestellung sollte deshalb immer anhand der vollständigen Reifenkennzeichnung und der für das Fahrzeug zulässigen Bereifung erfolgen.
Die drei zentralen FT-Reifen Hauptwelten
FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit Reifen und Felgen
FT-Reifen verbindet über 35 Jahre Erfahrung im Reifenhandel mit einem Sortiment von mehr als 100.000 Artikeln.
Beim Dunlop D423 betrachten wir nicht nur die Reifenbreite oder die Custom-Optik. Auch Radialbauweise, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitskennung, Felgenzuordnung und die richtige Kombination von Vorder- und Hinterreifen gehören zu einer fundierten Reifenauswahl.
Dieses Wissen fließt in unsere FT Wissenswelt, FT Praxiswelt und FT Herstellerwelt ein.
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Häufige Fragen zum Dunlop D423
Für welche Motorräder ist der Dunlop D423 geeignet?
Der D423 gehört zum Custom-Segment von Dunlop und ist für geeignete Cruiser- und Custom-Motorräder vorgesehen. Ob eine bestimmte Ausführung passt, hängt von Reifengröße, Bauart, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitskennung und den Fahrzeugvorgaben ab.
Was ist der Unterschied zwischen Dunlop D423 und D423F?
D423 bezeichnet die dokumentierten Hinterreifenausführungen. D423F steht für die Vorderreifenausführungen. Die Reifen sind für unterschiedliche Radpositionen vorgesehen und dürfen nicht beliebig getauscht werden.
Ist der Dunlop D423 ein Radialreifen?
Ja. Die von Dunlop in der aktuellen europäischen Produktübersicht aufgeführten D423- und D423F-Ausführungen besitzen eine R-Kennzeichnung und damit eine Radialkonstruktion.
Ist der Dunlop D423 schlauchlos?
Die dokumentierten Ausführungen sind mit TL für Tubeless gekennzeichnet. Ein schlauchloser Betrieb setzt allerdings eine dafür geeignete Felge und ein passendes Ventilsystem voraus.
Kann ich beim Dunlop D423 einfach einen breiteren Hinterreifen montieren?
Nein. Eine andere Reifenbreite muss technisch und rechtlich zum Motorrad passen. Neben der Dimension sind Felgenbreite, Freigängigkeit, Bauart, Tragfähigkeit und die Fahrzeugunterlagen zu berücksichtigen. Gegebenenfalls sind weitere Nachweise oder eine Begutachtung erforderlich.
Dunlop D423 – radiale Custom-Bereifung mit breitem Hinterradkonzept
Der Dunlop D423 ist eine eigenständige Custom-Reifenfamilie mit radial aufgebauten Vorder- und Hinterreifenausführungen. Charakteristisch sind die breiten Hinterreifen sowie die gesonderten D423F-Vorderradvarianten.
Die dokumentierten Tubeless-Ausführungen erfordern geeignete Felgensysteme. Bei der Auswahl sind die vollständige Reifenkennzeichnung, die vorgesehene Radposition und die zulässige Fahrzeugbereifung entscheidend.
Wer einen Dunlop D423 auswählt, sollte nicht nur auf die Optik achten, sondern auf die technisch passende Kombination aus Reifen, Felge und Motorrad.
Für den Reifen ist kein Reifen-Label verfügbar
Hersteller
Goodyear Germany GmbH
Dunlopstr. 2
Hessen
Hanau, Deutschland, 63450
info@goodyear.de
https://www.dunlop.de