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Continental HSW2+ Coach XL 295/80 R22.5 154/149M

598,17 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Continental
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Winter
Breite :           295 mm
Größe :           80 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Lenkachse
Geschwindigkeitsindex :           M (bis 130 km/h)
Traglastindex :           154 (149)

Continental · Reisebus · Winterreifen · Steer

Continental HSW2+ Coach – Winterreifen für Reisebusse mit hoher Fahrstabilität und Abrollkomfort

Der Continental HSW2+ Coach ist ein speziell für Reisebusse entwickelter Winterreifen für die Lenkachse. Seine winterorientierte Profilgestaltung unterstützt die Übertragung von Lenk- und Bremskräften auf Schnee und nassen Straßen. Gleichzeitig stehen ein ruhiges Abrollverhalten, hoher Fahrkomfort und eine wirtschaftliche Laufleistung im Mittelpunkt.

Coach WinterWinterreifen für Reisebusse
SteerLenkachsorientierung
Fahrkomfortruhiges Abrollverhalten
WintergripSchnee und winterliche Nässe

Was zeichnet den Continental HSW2+ Coach aus?

Reisebusse stellen besondere Anforderungen an Reifen. Neben hoher Tragfähigkeit und zuverlässiger Kraftübertragung beeinflussen Abrollgeräusche, Schwingungen und Lenkpräzision den Komfort der Fahrgäste.

Continental hat den HSW2+ Coach auf winterliche Einsatzbedingungen im Personenverkehr abgestimmt. Die Profilgestaltung berücksichtigt die Anforderungen an Seitenführung, ruhiges Abrollen und wirtschaftliche Nutzung.

WINTERLICHE FAHRBAHN → LENKACHSE → PROFILKONTAKT → FAHRSTABILITÄT → PASSAGIERKOMFORT

Anders als bei einem klassischen LKW-Regionalreifen spielt der Fahrkomfort im Reisebusbetrieb eine besonders wichtige Rolle.

Winterliche Lenkachsführung – Seitenkräfte sicher übertragen

Auf der Lenkachse müssen Reifen Richtungsänderungen präzise auf die Fahrbahn übertragen. Bei Schnee, Schneematsch und niedrigen Temperaturen ist die verfügbare Haftung häufig reduziert.

Die winterorientierte Profilgestaltung des HSW2+ Coach unterstützt die Kraftübertragung unter diesen Bedingungen. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Profilkanten, Reifenaufstandsfläche und Seitenführung.

LENKBEFEHL → SEITENKRAFT → PROFILKANTEN → FAHRBAHNKONTAKT → RICHTUNGSFÜHRUNG

Die physikalischen Grenzen auf Schnee oder Eis bleiben bestehen. Geschwindigkeit und Fahrweise müssen stets angepasst werden.

Winterprofil – Griffkanten auf Schnee und Schneematsch

Auf winterlichen Straßen müssen die Profilelemente auch bei geringer Reibung möglichst wirksame Kontaktkanten bereitstellen. Lamellen und Profilrillen unterstützen dabei die Verzahnung mit schneebedeckten Untergründen.

Beim HSW2+ Coach ist die Profilgestaltung auf winterliche Straßenverhältnisse und die Anforderungen der Lenkachse abgestimmt.

PROFILRILLEN + GRIFFKANTEN → SCHNEEKONTAKT → MECHANISCHE VERZAHNUNG → KRAFTÜBERTRAGUNG

Die tatsächliche Winterhaftung hängt zusätzlich von Temperatur, Schneeart, Profiltiefe und Fahrzeugbelastung ab.

Abrollkomfort – warum Reisebusreifen besondere Anforderungen erfüllen

Reisebusse legen häufig lange Strecken mit vielen Fahrgästen zurück. Dabei werden Reifenabrollgeräusche und Schwingungen unmittelbar als Teil des Fahrkomforts wahrgenommen.

Continental beschreibt den HSW2+ Coach mit einem ruhigen und geräuscharmen Abrollverhalten. Eine abgestimmte Profilgestaltung kann helfen, unerwünschte Schwingungen und Geräuschanregungen zu begrenzen.

REIFENPROFIL → FAHRBAHNKONTAKT → SCHWINGUNGSANREGUNG → ABROLLGERÄUSCH → FAHRKOMFORT

Auch Fahrbahnbelag, Geschwindigkeit, Reifendruck und Fahrzeugkonstruktion beeinflussen den Geräuschpegel im Innenraum.

Fahrstabilität bei langen Reisebusfahrten

Reisebusse besitzen einen hohen Fahrzeugaufbau und transportieren häufig zahlreiche Fahrgäste mit Gepäck. Dadurch entstehen besondere Anforderungen an die Richtungsstabilität und das Verhalten bei Lenkbewegungen.

Die Reifen müssen Seitenkräfte übertragen und gleichzeitig eine möglichst gleichmäßige Kontaktfläche zur Fahrbahn gewährleisten.

FAHRZEUGMASSE → LENKBEWEGUNG → SEITENKRAFT → REIFENAUFSTANDSFLÄCHE → FAHRSTABILITÄT

Eine geeignete Bereifung wirkt immer zusammen mit Fahrwerk, Achsgeometrie und den elektronischen Fahrstabilitätssystemen des Fahrzeugs.

Bremskräfte auf winterlichen Straßen

Beim Bremsen muss die Reifenaufstandsfläche Verzögerungskräfte übertragen. Auf Schnee oder Schneematsch kann diese Kraftübertragung erheblich eingeschränkt sein.

Die winterorientierte Profilgestaltung des HSW2+ Coach unterstützt den Kontakt mit der Fahrbahn. Für Reisebusse ist dies aufgrund ihrer Fahrzeugmasse besonders wichtig.

BREMSVORGANG → LÄNGSKRAFT → PROFILKONTAKT → FAHRBAHNHAFTUNG → VERZÖGERUNG

Der tatsächliche Bremsweg hängt von Geschwindigkeit, Fahrzeuggewicht, Straßenverhältnissen und dem Zustand der Bremsanlage ab.

Nasse Fahrbahn – Wasserableitung und Lenkpräzision

Im Winter wechseln Schnee, Regen und nasse Fahrbahnen häufig. Zwischen Reifen und Straße kann sich ein Wasserfilm bilden, der die verfügbare Haftung reduziert.

Die Profilrillen unterstützen die Ableitung von Wasser aus der Kontaktfläche. Gerade auf der Lenkachse ist dies für die Übertragung von Seitenführungs- und Bremskräften wichtig.

WASSERFILM → PROFILRILLEN → WASSERVERDRÄNGUNG → FAHRBAHNKONTAKT

Mit abnehmender Profiltiefe verändert sich die Wasserableitung. Regelmäßige Profilkontrollen bleiben deshalb wichtig.

Gleichmäßiger Profilverschleiß und wirtschaftliche Laufleistung

Bei Reisebussen beeinflusst ein gleichmäßiges Verschleißbild nicht nur die Laufleistung, sondern auch das Abrollverhalten. Ungleichmäßiger Abrieb kann Geräusche und Vibrationen verstärken.

Der HSW2+ Coach ist auf einen wirtschaftlichen Einsatz im Personenverkehr ausgerichtet. Die tatsächliche Laufleistung hängt von Achslast, Fahrweise, Luftdruck und Achsgeometrie ab.

GLEICHMÄSSIGE BELASTUNG → KONTROLLIERTER ABRIEB → RUHIGER RADLAUF → NUTZBARE LAUFLEISTUNG

Schulterverschleiß bei Reisebussen

Die Schulterbereiche eines Lenkachsreifens werden besonders bei Kurvenfahrten und Rangierbewegungen belastet. Ungünstige Spurwerte können zusätzliche seitliche Reibbewegungen verursachen.

Dadurch kann einseitiger Schulterverschleiß entstehen, der die wirtschaftliche Nutzung des Reifens verkürzt.

SPURABWEICHUNG → SEITLICHE REIBUNG → SCHULTERBELASTUNG → UNGLEICHMÄSSIGER ABRIEB

Bei auffälligen Verschleißbildern sollten Reifen, Achsgeometrie und Fahrwerkskomponenten gemeinsam geprüft werden.

Reifenfülldruck – wichtig für Komfort und Karkasse

Der Reifenfülldruck beeinflusst die Aufstandsfläche, Karkassenverformung und Wärmeentwicklung. Bei zu geringem Druck steigt die Walkarbeit, während ein nicht zur Belastung passender zu hoher Druck die Kontaktflächenverteilung beeinträchtigen kann.

Gerade bei Reisebussen müssen die Druckwerte zur tatsächlichen Achslast und zur jeweiligen Reifendimension passen.

ACHSLAST + LUFTDRUCK → KARKASSENVERFORMUNG → AUFSTANDSFLÄCHE → ABROLLVERHALTEN
FT LKW-LuftdrucktabelleReifenfülldruck und Belastung bei schweren Nutzfahrzeugen richtig einordnen.

Regelmäßig kontrollieren

Die Druckeinstellung erfolgt anhand der zulässigen Continental-Werte für Dimension und Belastung.

Tragfähigkeit und Geschwindigkeitsindex

Der Continental HSW2+ Coach muss hinsichtlich Dimension, Tragfähigkeit und Geschwindigkeitsindex zur jeweiligen Reisebusausführung passen.

Continental führt unter anderem die Dimensionen 295/80 R22.5 und 315/80 R22.5. Die jeweiligen Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitskennzeichnungen unterscheiden sich.

REISEBUS → ACHSLAST → REIFENDIMENSION → LOAD INDEX + SPEED INDEX → ZULÄSSIGER BETRIEB

Die konkreten Werte sind immer anhand der angebotenen Reifenausführung und der Fahrzeugunterlagen zu prüfen.

Winterkennzeichnungen M+S und 3PMSF

Bei Reisebus-Winterreifen müssen die tatsächlichen Seitenwandkennzeichnungen und die gesetzlichen Anforderungen des jeweiligen Einsatzlandes berücksichtigt werden.

M+S

Kennzeichnung für Mud and Snow, also Matsch und Schnee.

3PMSF

Alpine-Symbol für Reifen mit nachgewiesener Schneegriffigkeit nach definierten Anforderungen.

Wintervorschriften

Die Anforderungen unterscheiden sich nach Land, Fahrzeug und Achsposition.

M+S ≠ AUTOMATISCH 3PMSF – DIE KONKRETE KENNZEICHNUNG IST ENTSCHEIDEND

Vor dem Einsatz auf winterlichen Straßen müssen Reifenkennzeichnung, Restprofiltiefe und die geltenden Vorschriften geprüft werden.

Abrollgeräusch – technische Bedeutung für den Reisebusbetrieb

Continental weist für bestimmte HSW2+ Coach-Ausführungen ein externes Rollgeräusch von 73 dB aus. Dieser Wert gehört zur jeweiligen Reifendimension und darf nicht pauschal auf alle Ausführungen übertragen werden.

Das externe Rollgeräusch ist außerdem nicht mit dem Geräuschpegel im Fahrgastraum gleichzusetzen.

PROFILGESTALTUNG + FAHRBAHN + GESCHWINDIGKEIT → GERÄUSCHANREGUNG → ABROLLGERÄUSCH

Der tatsächliche Innenraumkomfort wird zusätzlich durch Fahrzeugdämmung, Fahrwerk und Straßenbelag beeinflusst.

Karkassenwert und mögliche Runderneuerung

Bei schweren Nutzfahrzeugen besitzt die Karkasse einen erheblichen wirtschaftlichen Wert. Auch bei Reisebusreifen kann eine geeignete Karkasse nach dem ersten Reifenleben für eine weitere Nutzung infrage kommen.

Voraussetzung sind ein geeigneter Zustand und eine fachgerechte Prüfung durch einen entsprechenden Betrieb.

ERSTES REIFENLEBEN → KARKASSENPRÜFUNG → TECHNISCHE EIGNUNG → GGF. RUNDERNEUERUNG

Eine mögliche Nachschneidung oder Runderneuerung richtet sich ausschließlich nach Kennzeichnung, Continental-Vorgaben und tatsächlichem Reifenzustand.

HSW2+ Coach und HSW2 Scandinavia unterscheiden

Beide Reifen gehören zum winterorientierten Continental-Nutzfahrzeugprogramm, besitzen jedoch unterschiedliche Einsatzschwerpunkte.

HSW2+ Coach

Winter-Lenkachsreifen für Reisebusse mit Schwerpunkt auf Fahrkomfort und Fahrstabilität.

HSW2 Scandinavia

Winter-Lenkachsreifen für anspruchsvolle winterliche LKW-Einsatzbedingungen.

Technische Abgrenzung

Profiltechnologien und Konstruktionsmerkmale dürfen nicht zwischen beiden Modellen übertragen werden.

HSW2+ COACH ≠ HSW2 SCANDINAVIA

Insbesondere die Zwei-Phasen-Technologie des HSW2 Scandinavia wird dem HSW2+ Coach nicht ohne gesonderten Nachweis zugeschrieben.

Continental HSW2+ Coach richtig auswählen

Der HSW2+ Coach ist für Reisebusse interessant, die unter winterlichen Straßenbedingungen eingesetzt werden und hohe Anforderungen an Lenkpräzision und Fahrkomfort stellen.

Wintereinsatz

Schnee, Schneematsch, Nässe und niedrige Temperaturen.

Reisebuskomfort

Ruhiges Abrollen und möglichst gleichmäßiges Verschleißverhalten.

Lenkachsführung

Übertragung von Seitenführungs- und Bremskräften.

Entscheidend bleiben Dimension, Achslast, Tragfähigkeitsindex, Geschwindigkeitsindex und die Fahrzeugfreigabe.

Vertiefendes FT Fachwissen zum Continental HSW2+ Coach

Winterkennzeichnungen, Achsposition und Verschleißverhalten sind wichtige Grundlagen für die technische Beurteilung von Reisebusreifen.

FT Wissenswelt und Praxiswelt LKW-Reifen

Die technischen Grundlagen von Reisebusreifen überschneiden sich in vielen Bereichen mit der schweren Nutzfahrzeugbereifung. Unsere LKW-Hauptwelten verbinden Wissen über Achsposition, Reifenfülldruck, Verschleiß und Reifenkonstruktion.

Continental bei FT-Reifen

Die drei FT-Reifen Hauptwelten

Unsere drei Hauptwelten verbinden technisches Wissen, praktische Erfahrung und Herstellerinformationen.

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit Nutzfahrzeugreifen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren Erfahrung rund um Reifen und Felgen. Bei Reisebusreifen betrachten wir nicht nur die Reifengröße, sondern auch Achsposition, Luftdruck, Fahrkomfort, Verschleißbild und tatsächliche Einsatzbedingungen.

Der Continental HSW2+ Coach zeigt, wie wichtig das Zusammenspiel von Winterhaftung, Lenkachsführung und ruhigem Abrollverhalten im Personenverkehr ist. Wir verbinden technisches Herstellerwissen mit praktischer Reifenerfahrung.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifen, Felgen, Reifentechnik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Continental HSW2+ Coach

Für welche Fahrzeuge wurde der Continental HSW2+ Coach entwickelt?

Der HSW2+ Coach ist ein winterorientierter Lenkachsreifen für Reisebusse. Er berücksichtigt die Anforderungen an Winterhaftung, Fahrstabilität und Fahrkomfort im Personenverkehr.

Was unterscheidet einen Coach-Winterreifen von einem LKW-Winterreifen?

Bei Reisebusreifen spielen neben Tragfähigkeit und Fahrsicherheit besonders ruhiges Abrollen, Fahrkomfort und gleichmäßiges Verschleißverhalten eine wichtige Rolle.

Ist der Continental HSW2+ Coach für winterliche Straßen geeignet?

Der HSW2+ Coach ist als Winterreifen für Reisebusse ausgelegt. Für den konkreten Einsatz müssen die vorhandenen Winterkennzeichnungen, Restprofiltiefe und gesetzlichen Vorschriften geprüft werden.

Warum ist der Reifenfülldruck bei Reisebusreifen so wichtig?

Der Reifenfülldruck beeinflusst Aufstandsfläche, Karkassenverformung, Wärmeentwicklung und Verschleiß. Die Einstellung muss zur tatsächlichen Achslast und zur jeweiligen Continental-Reifenausführung passen.

Ist der HSW2+ Coach mit dem HSW2 Scandinavia identisch?

Nein. Beide Reifen besitzen unterschiedliche Einsatzschwerpunkte. Der HSW2+ Coach ist auf den Reisebusbetrieb ausgerichtet. Technologien des HSW2 Scandinavia dürfen nicht automatisch übertragen werden.

Continental HSW2+ Coach – Winterkomfort und Fahrstabilität für Reisebusse

Der Continental HSW2+ Coach verbindet winterorientierte Lenkachsführung mit einem auf Reisebusse abgestimmten Abrollverhalten. Im Mittelpunkt stehen die Übertragung von Seitenführungs- und Bremskräften, ein ruhiger Radlauf und wirtschaftliche Laufleistung.

Für den sicheren und komfortablen Betrieb bleiben die richtige Reifendimension, korrekter Luftdruck, geeignete Achsgeometrie und regelmäßige Reifenprüfung entscheidend.

Seine technische Besonderheit liegt im Zusammenspiel von Winterhaftung, Lenkpräzision, gleichmäßigem Profilverschleiß und Fahrkomfort für die Passagiere.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Continental Reifen Deutschland GmbH
Continental-Plaza 1
Niedersachsen
Hannover, Deutschland, 30175
Customerservice_Tires@conti.de
https://www.conti-online.com