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Continental HDC1 ED 315/80 R22.5 156K

612,30 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Continental
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Ganzjahres
Breite :           315 mm
Größe :           80 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Antriebsachse
Geschwindigkeitsindex :           K (bis 110 km/h)
Traglastindex :           156 (150)

LKW · Extra Duty · Drive · Baustelle · On-/Offroad

Continental HDC1 ED – Extra-Duty-Antriebsreifen für schwere Baustelleneinsätze

Der Continental HDC1 ED ist ein besonders robuster LKW-Reifen für die Antriebsachse im schweren On-/Offroad-Einsatz. Continental kombiniert eine spezielle On-/Offroad-Auslegung mit hoher Traktion, reduziertem Steinefang, gleichmäßigem Abrieb und einer widerstandsfähigen Karkasse. Die ED-Ausführung richtet den Schwerpunkt besonders auf hohe mechanische Belastungen und lange Nutzbarkeit im Baustellenbetrieb.

Extra Dutyfür schwere Einsätze
DriveAntriebsachse
On-/OffroadStraße & Baustelle
ContiLifeCycleKarkasse weiter nutzen

Was zeichnet den Continental HDC1 ED aus?

Der HDC1 ED gehört zur robusten Continental Construction-Familie für Baustellenfahrzeuge. Im Mittelpunkt stehen Verletzungsresistenz, hohe Traktion, Laufleistung, gleichmäßiger Abrieb und eine robuste Karkasse.

Wie beim HDC1 lassen sich vier technische Funktionsbereiche unterscheiden: Profilbereich, Gürtellage, Profildesign und Kontur. Beim ED-Konzept werden diese Eigenschaften konsequent auf besonders belastende On-/Offroad-Anwendungen ausgerichtet.

EXTRA DUTY → PROFILBEREICH + GÜRTELLAGE + PROFILDESIGN + KONTUR → HOHE BELASTBARKEIT

Damit ist der HDC1 ED mehr als nur ein grobstolliger Antriebsreifen: Die gesamte Konstruktion ist auf harte Einsatzbedingungen abgestimmt.

Extra Duty – wenn der Einsatz besonders hart wird

Baustellenfahrzeuge können hohe Achslasten mit schlechten Fahrwegen, scharfkantigem Material, Rangierbewegungen und starken Stoßbelastungen verbinden. Genau hier liegt der Schwerpunkt der ED-Ausführung.

Hohe Belastung wirkt nicht nur auf das sichtbare Profil. Die Kräfte werden über Profilunterbau und Gürtel bis in Karkasse, Seitenwand und Wulst übertragen. Deshalb muss ein Extra-Duty-Reifen als vollständiges konstruktives System betrachtet werden.

HOHE LAST + DREHMOMENT + STEINE + STÖSSE → GESAMTE REIFENKONSTRUKTION → EXTRA-DUTY-ANFORDERUNG

Drive – Drehmoment auf schwierigen Untergrund übertragen

Der HDC1 ED ist für die Antriebsachse vorgesehen. Dort muss der Reifen hohe Umfangskräfte übertragen. Auf befestigter Straße spielt die Reibung zwischen Reifen und Fahrbahn eine zentrale Rolle; auf losem Untergrund kommt die mechanische Verzahnung der Profilblöcke hinzu.

Gerade beim Anfahren, Beschleunigen oder Befahren von Steigungen werden Profilblöcke und Karkasse durch das Motordrehmoment stark beansprucht.

MOTOR → ANTRIEBSACHSE → HDC1 ED → PROFILBLÖCKE → UNTERGRUND → VORTRIEB
Steer, Drive, Trailer und All Position FT Fachwissen zu Aufgaben und Belastungen der verschiedenen LKW-Achspositionen.

Drive = hohe Umfangskräfte

Auf der Antriebsachse muss die Reifenkonstruktion Traktion mit hoher mechanischer Belastbarkeit verbinden.

1. Profilbereich – Widerstand gegen Schnitte und Ausbrüche

Steine, Schotter und scharfkantige Baustellenoberflächen können die Lauffläche punktuell stark belasten. Beim HDC1 ED ist der Profilbereich auf eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Schnitte, Chipping und Chunking beziehungsweise Materialausbrüche ausgelegt.

Entscheidend ist dabei auch die Tiefe einer Beschädigung. Je oberflächlicher ein Schaden bleibt, desto geringer ist das Risiko, dass tieferliegende tragende Strukturen erreicht werden.

SCHARFKANTIGER UNTERGRUND → PROFILBELASTUNG → SCHNITT / AUSBRUCH → SCHADEN MÖGLICHST OBERFLÄCHLICH HALTEN → KARKASSENSCHUTZ

Auch ein Extra-Duty-Reifen muss regelmäßig auf Schnitte, Fremdkörper und andere Beschädigungen kontrolliert werden.

2. Gürtellage – punktuelle Kräfte beherrschen

Trifft der Reifen auf einen Stein oder eine harte Kante, kann eine sehr hohe Kraft auf eine vergleichsweise kleine Fläche wirken. Die Gürtellage des HDC1 ED ist darauf ausgelegt, hoch konzentrierten Druck aufzunehmen und Ermüdungsbrüchen entgegenzuwirken.

Die strukturelle Steifigkeit unterstützt gleichzeitig die Traktion und trägt zum Schutz der Karkasse bei. Gerade bei schweren On-/Offroad-Einsätzen ist dieses Zusammenspiel entscheidend.

STEIN / KANTE → PUNKTUELLE BELASTUNG → GÜRTELPAKET → STRUKTURELLE ABSTÜTZUNG → KARKASSENSCHUTZ

3. Profildesign – Traktion auf Straße und Gelände

Das Profildesign des HDC1 ED muss zwei sehr unterschiedliche Welten verbinden. Auf befestigten Straßen sind Handling und gleichmäßiger Abrieb gefragt, während auf Erde, Schotter und Baustellenflächen mechanische Traktion benötigt wird.

Continental verbindet beim HDC1 ED hohe Laufleistung und gleichmäßigen Verschleiß mit zuverlässigem Grip und gutem Handling auf und abseits der Straße.

STRASSE + BAUSTELLE → PROFILGEOMETRIE → HANDLING + TRAKTION + GLEICHMÄSSIGER ABRIEB
Fernverkehr, Regionalverkehr und Baustelle verstehen FT Fachwissen darüber, warum das Einsatzgebiet Profil, Mischung und Karkassenkonstruktion eines LKW-Reifens bestimmt.

On-/Offroad

Der HDC1 ED ist auf den regelmäßigen Wechsel zwischen befestigten Straßen und schweren Baustellenbereichen ausgelegt.

Selbstreinigung und reduzierter Steinefang

Im Baustelleneinsatz können Erde, Schotter und Steine in die Profilzwischenräume gelangen. Continental legt das HDC1-ED-Profil auf gute Selbstreinigung und reduzierten Steinefang aus.

Das ist sowohl für die Traktion als auch für den Karkassenschutz relevant. Ein dauerhaft eingeklemmter Stein wird bei jeder Radumdrehung erneut belastet und kann im ungünstigen Fall tiefer in den Profiluntergrund eindringen.

STEIN → PROFILRILLE → WIEDERHOLTE BELASTUNG → EINDRINGRISIKO

Eine auf Steinauswurf und Selbstreinigung abgestimmte Profilgeometrie reduziert dieses Risiko, ersetzt aber nicht die regelmäßige Sichtkontrolle.

4. Kontur – stabil unter hoher Last

Hohe Achslasten erzeugen Radialkräfte, die den Reifen zusammendrücken und gleichzeitig die Seitenwände verformen. Die Kontur des HDC1 ED besitzt einen erhöhten Widerstand gegen diese Verformung und soll die Kompression der Seitenwände auch unter höherer Belastung begrenzen.

Damit wird einer vorzeitigen Materialermüdung entgegengewirkt. Continental verbindet diese Konstruktion außerdem mit hoher Lasttragfähigkeit und guter Runderneuerungsfähigkeit.

ACHSLAST → RADIALKRAFT → KONTUR → KONTROLLIERTE VERFORMUNG → WENIGER MATERIALERMÜDUNG

Die tatsächlich zulässige Last ergibt sich immer aus Dimension, Load Index und den technischen Einsatzbedingungen des konkreten Reifens.

HDC1 ED und HDC1 richtig unterscheiden

Der HDC1 ED und der HDC1 gehören zur gleichen technischen Baustellenfamilie, sind aber als unterschiedliche Ausführungen zu behandeln. Die ED-Variante setzt den Schwerpunkt besonders auf schwere Einsatzbedingungen und hohe Belastbarkeit.

Bei Bestellung und technischer Zuordnung muss deshalb die vollständige Profilbezeichnung berücksichtigt werden.

HDC1 ≠ HDC1 ED

Ähnliche Profilkonzepte bedeuten nicht, dass jede Dimension, Tragfähigkeit oder Ausführung technisch identisch ist.

HDC1 ED und HDC1 HT nicht verwechseln

Der HDC1 ED darf ebenfalls nicht mit dem HDC1 HT gleichgesetzt werden. Der HDC1 HT besitzt eigene konstruktive Merkmale und eine separate technische Positionierung.

Technologien wie dessen spezielle Stone-Bumper-Ausführung, diamantförmige Profilblöcke oder besondere Ketteneignung werden deshalb nicht pauschal auf den HDC1 ED übertragen.

EXAKTE PROFILBEZEICHNUNG → KORREKTE TECHNISCHE ZUORDNUNG

M+S, 3PMSF und weitere Kennzeichnungen prüfen

Je nach Dimension und konkreter HDC1-ED-Ausführung können M+S- und 3PMSF-Kennzeichnungen vorhanden sein. Eine Kennzeichnung einzelner dokumentierter Größen darf jedoch nicht pauschal auf das gesamte Profilprogramm übertragen werden.

Deshalb sind immer die Angaben auf dem tatsächlich angebotenen Reifen maßgeblich. Gleiches gilt für Load Index, Speed Index und Regroovable-Kennzeichnung.

M+S ≠ AUTOMATISCH 3PMSF

Dimension und konkrete Ausführung entscheiden über die vorhandenen Seitenwandkennzeichnungen.

LKW-Reifenkennzeichnungen verstehen FT Fachwissen zu M+S, 3PMSF, Regroovable und weiteren wichtigen Angaben auf LKW-Reifen.

Seitenwand entscheidet

Die vollständige Kennzeichnung des konkreten Reifens ist für die technische Zuordnung maßgeblich.

Luftdruck wird bei Extra Duty besonders wichtig

Hohe Tragfähigkeit funktioniert nur mit dem zur Belastung passenden Reifenfülldruck. Zu geringer Druck führt zu stärkerer Seitenwandverformung und erhöhter Walkarbeit. Dadurch steigen mechanische und thermische Belastung der Karkasse.

Bei schweren Baustellenfahrzeugen müssen deshalb Achslast, Reifendimension und Reifenfülldruck gemeinsam betrachtet werden.

ACHSLAST + DIMENSION → PASSENDER LUFTDRUCK → KONTROLLIERTE KARKASSENVERFORMUNG

Eine hohe Belastbarkeit des Reifens ist kein Ersatz für den korrekten Betriebsdruck.

Nachschneiden beim Continental HDC1 ED

Continental führt den HDC1 ED in seinen Nachschneideunterlagen. Für dokumentierte Ausführungen wie 315/80 R22.5 und 13 R22.5 werden beispielsweise 3,5 mm zusätzliche Nachschneidetiefe mit profilspezifischer Schnittführung angegeben.

Die konkreten Werte sind dimensionsbezogen und dürfen nicht auf jede HDC1-ED-Ausführung übertragen werden. Vor dem Nachschneiden müssen Reifen und Karkasse geprüft und die gültigen Continental-Vorgaben für die konkrete Größe herangezogen werden.

RESTPROFIL → KARKASSENPRÜFUNG → CONTINENTAL-VORGABE → NACHSCHNEIDEN → ZUSÄTZLICHE NUTZUNG

ContiLifeCycle und Runderneuerungsfähigkeit

Die robuste Karkasse ist beim HDC1 ED ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Continental legt diese Reifenfamilie auf eine hohe Runderneuerungsfähigkeit und damit auf einen möglichst langen nutzbaren Lebenszyklus aus.

AirKeep-Innenseele, Gürtelcord-Konstruktion und abgestimmte Gürtelkomponenten unterstützen dieses Konzept. Entscheidend bleibt jedoch der Zustand der einzelnen Karkasse nach dem ersten Einsatz.

NEUREIFEN → ERSTES REIFENLEBEN → NACHSCHNEIDEN → KARKASSENPRÜFUNG → MÖGLICHE RUNDERNEUERUNG

Unterluftdruck, tiefe Schnitte, Durchschläge oder Schäden am Gürtel können den Karkassenwert erheblich reduzieren.

Karkassenwert, Nachschneiden und Runderneuerungsfähigkeit FT Fachwissen zur Beurteilung von LKW-Karkassen und zu möglichen weiteren Reifenleben.

Karkasse ist ein Wertträger

Gerade bei robusten Baustellenreifen entscheidet der erhaltene Karkassenzustand über die wirtschaftliche Nutzung nach dem ersten Reifenleben.

Continental HDC1 ED richtig auswählen

Extra Duty bedeutet nicht, dass jede Ausführung beliebig hoch belastet werden darf. Dimension, Load Index, Speed Index, Felge, Achslast, Reifenfülldruck, Achsposition und Einsatzgebiet müssen zusammenpassen.

Extra Duty

Robuste Konstruktion für besonders anspruchsvolle On-/Offroad-Bedingungen.

Drive

Für die hohen Antriebs- und Umfangskräfte der LKW-Antriebsachse.

Lebenszyklus

Nachschneiden und mögliche Runderneuerung hängen vom Zustand der individuellen Karkasse ab.

FT Wissenswelt und Praxiswelt LKW-Reifen

Beim HDC1 ED greifen Achsposition, Tragfähigkeit, Traktion, Luftdruck, Karkassenschutz und Lebenszyklus direkt ineinander. Unsere beiden LKW-Hauptwelten vertiefen diese Zusammenhänge.

Continental bei FT-Reifen

Die drei FT-Reifen Hauptwelten

Unsere Produktbeschreibungen sind Teil des FT-Reifen Wissenssystems. Die drei zentralen Hauptwelten verbinden Produktwissen mit technischer Erklärung, praktischer Erfahrung und Herstellerinformationen.

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit LKW- und Arbeitsreifen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren Erfahrung rund um Reifen und Felgen. Gerade bei schweren Baustellenreifen betrachten wir nicht nur Reifengröße und Profiltiefe, sondern auch Achslast, Luftdruck, Antriebskräfte, Untergrund, Steinfang sowie den Zustand von Profil, Gürtel und Karkasse.

Beim Continental HDC1 ED ist diese Gesamtbetrachtung besonders wichtig: Extra Duty bedeutet hohe Belastbarkeit – aber erst die richtige Kombination aus Dimension, Achslast, Luftdruck, regelmäßiger Kontrolle und geeignetem Einsatz nutzt die konstruktiven Reserven des Reifens sinnvoll.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifen, Felgen, Reifentechnik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Continental HDC1 ED

Für welche Achse ist der Continental HDC1 ED vorgesehen?

Der HDC1 ED ist ein LKW-Reifen für die Antriebsachse. Dort muss er hohe Antriebskräfte übertragen und unter anspruchsvollen On-/Offroad-Bedingungen zuverlässige Traktion bereitstellen.

Was bedeutet ED beim Continental HDC1 ED?

Die ED-Ausführung steht innerhalb der Continental Construction-Familie für besonders robuste Einsatzbedingungen. Im Mittelpunkt stehen hohe Belastbarkeit, Verletzungsresistenz, Traktion, Laufleistung und eine robuste Karkasse für schwere On-/Offroad-Anwendungen.

Wie schützt der HDC1 ED seine Karkasse vor Steinen?

Das Profildesign unterstützt die Selbstreinigung und reduziert den Steinefang. Zusätzlich sind Profilbereich und Gürtelkonstruktion auf hohe mechanische Belastungen ausgelegt. Regelmäßige Sichtkontrollen bleiben trotzdem erforderlich.

Kann der Continental HDC1 ED nachgeschnitten werden?

Ja, Continental führt entsprechende HDC1-ED-Ausführungen in seinen Nachschneideunterlagen. Nachschneidetiefe und Schnittführung sind dimensionsabhängig und müssen nach der gültigen Herstellervorgabe ausgeführt werden.

Ist der HDC1 ED für eine spätere Runderneuerung geeignet?

Continental legt die robuste Karkasse auf eine hohe Runderneuerungsfähigkeit aus. Ob eine konkrete Karkasse tatsächlich geeignet ist, hängt jedoch von ihrem Zustand nach dem Einsatz ab. Unterluftdruck, Durchschläge, tiefe Schnitte oder Gürtelbeschädigungen können eine Runderneuerung ausschließen.

Continental HDC1 ED – Extra Duty für die Antriebsachse

Der Continental HDC1 ED verbindet hohe Traktion mit einer besonders robusten Konstruktion für anspruchsvolle Baustellen- und On-/Offroad-Anwendungen. Widerstandsfähiger Profilbereich, belastbare Gürtellage, selbstreinigendes Profildesign und stabile Kontur arbeiten zusammen, um hohe mechanische Beanspruchungen zu bewältigen.

Gleichzeitig bleibt die Karkasse ein wichtiger wirtschaftlicher Wertträger. Korrekter Luftdruck, regelmäßige Kontrolle und das frühzeitige Erkennen von Beschädigungen schaffen die Grundlage dafür, dass geeignete Reifen nach Herstellervorgabe nachgeschnitten und intakte Karkassen möglicherweise für ein weiteres Reifenleben genutzt werden können.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Continental Reifen Deutschland GmbH
Continental-Plaza 1
Niedersachsen
Hannover, Deutschland, 30175
Customerservice_Tires@conti.de
https://www.conti-online.com