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Dunlop SP Sport Maxx GT600 ROF XL NR2 MFS 255/40 ZR20 (101Y)

380,50 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Dunlop
Fahrzeugtyp :           PKW
Saison :           Sommer
Breite :           255 mm
Größe :           40 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           20 Zoll
Traglastindex :           101

Dunlop · SP Sport Maxx GT600 · Ultra-High-Performance-Sommerreifen

Dunlop SP Sport Maxx GT600 – Hochleistungsreifen mit Nissan-GT-R-Erstausrüstung und präziser Fahrdynamik

Der Dunlop SP Sport Maxx GT600 ist ein besonders leistungsorientierter Sommerreifen, dessen Entwicklung auf die hohen fahrdynamischen Anforderungen sportlicher Fahrzeuge abgestimmt wurde. Zu seinen charakteristischen Merkmalen zählen die Jointless Belt Technology, großflächige Schulterblöcke, eine umlaufende Mittelrippe und eine gezielt abgestimmte Wasserableitung.

Besondere Bekanntheit erlangte die Profilfamilie durch ihre Verwendung als Erstausrüstung des Nissan GT-R. Spezielle GT600 DSST-Ausführungen verbinden sportliches Handling mit einer selbsttragenden Runflat-Konstruktion. Für ausgewählte GT-R-NISMO-Versionen entwickelte Dunlop zusätzliche fahrzeugspezifische Abstimmungen.

Der GT600 ist damit kein gewöhnlicher Sportreifen mit universeller Abstimmung, sondern eine Profilfamilie, bei der Reifenstruktur, Laufflächenmischung und Fahrzeuganwendung besonders eng zusammenhängen.

Jointless Belt

Gürteltechnologie zur Unterstützung der Formstabilität bei hohen Geschwindigkeiten.

Sportliche Profilstruktur

Große Schulterblöcke und umlaufende Mittelrippe für präzise Lenkreaktionen.

GT-R-Erstausrüstung

Fahrzeugspezifische Entwicklungen einschließlich besonderer DSST-Runflat-Varianten.

FT-Reifen Fachhinweis: Der SP Sport Maxx GT600 existiert in unterschiedlichen Ausführungen. Insbesondere GT600, GT600 DSST, CTT und NISMO-spezifische Varianten dürfen nicht technisch gleichgesetzt werden. Runflat-Eigenschaften, OE-Spezifikationen und besondere Laufflächenmischungen gelten ausschließlich für entsprechend ausgewiesene Reifen.

Jointless Belt Technology – Formstabilität bei hohen Geschwindigkeiten

Die Jointless Belt Technology ist ein zentrales Konstruktionsmerkmal des SP Sport Maxx GT600. Sie unterstützt die Formstabilität des Reifens bei hohen Rotationsgeschwindigkeiten und trägt zu einer kontrollierten Lenkreaktion bei.

Während der Fahrt wirken Fliehkräfte auf die Reifenstruktur. Gleichzeitig entstehen durch Bremsen, Beschleunigen und Kurvenfahrt wechselnde Belastungen innerhalb der Gürtel- und Karkassenkonstruktion.

Reifenkontur

Die Gürtelkonstruktion unterstützt eine stabile Form unter dynamischer Belastung.

Lenkkontrolle

Eine kontrollierte Reifenstruktur begünstigt die Übertragung von Lenkimpulsen.

Hochgeschwindigkeit

Die Konstruktion berücksichtigt die erhöhten Belastungen bei schneller Rotation.

Die Technologie ersetzt nicht die Einhaltung des ausgewiesenen Geschwindigkeitsindex und der zulässigen Radlasten.

Variables Positiv-Negativ-Verhältnis – gezielte Wasserableitung

Beim SP Sport Maxx GT600 verwendet Dunlop ein variables Positiv-Negativ-Verhältnis innerhalb der Lauffläche. Gemeint ist die gezielte Abstimmung zwischen den geschlossenen Kontaktflächen des Profils und den offenen Rillenbereichen.

Die Profilgestaltung soll Wasser möglichst schnell und mit geringen Verwirbelungen aus der Aufstandsfläche ableiten. Gleichzeitig müssen ausreichend stabile Kontaktflächen zur Übertragung von Lenk- und Bremskräften erhalten bleiben.

Positive Profilbereiche

Die Gummiflächen übertragen Fahrkräfte auf die Straße.

Negative Profilbereiche

Rillen und Zwischenräume ermöglichen den Wassertransport.

Gezielte Abstimmung

Das Verhältnis berücksichtigt Nasshandling und Profilstabilität gemeinsam.

Das technische Ziel ist nicht eine möglichst große Anzahl von Rillen, sondern ein sinnvoller Ausgleich zwischen Wasserableitung und wirksamer Kontaktfläche.

Aquaplaning-Resistenz – warum die Wasserverdrängung entscheidend ist

Bei Regen muss der Reifen Wasser aus der Kontaktzone verdrängen. Gelingt dies bei hoher Geschwindigkeit oder großem Wasserstand nicht mehr ausreichend, kann sich ein tragender Wasserfilm bilden.

Das variable Positiv-Negativ-Verhältnis des GT600 ist darauf ausgelegt, den Wassertransport zu unterstützen und das Aquaplaning-Risiko zu begrenzen.

Geschwindigkeit

Mit zunehmendem Tempo steht weniger Zeit für die Wasserverdrängung zur Verfügung.

Profiltiefe

Verschleiß verringert das verfügbare Volumen der Wasserableitungsrillen.

Wasserstand

Tiefes stehendes Wasser erhöht die Anforderungen an das Profil.

Auch ein speziell entwickelter Hochleistungsreifen kann Aquaplaning nicht vollständig verhindern. Eine angepasste Geschwindigkeit bleibt bei starkem Regen unverzichtbar.

Große Schulterblöcke – Seitenführung bei sportlicher Kurvenfahrt

Der SP Sport Maxx GT600 besitzt großflächige Schulterblöcke, die auf eine präzise Übertragung von Seitenführungskräften abgestimmt sind.

Beim Einlenken verändert sich die Belastung innerhalb der Aufstandsfläche. Insbesondere die äußeren Profilbereiche werden bei sportlicher Kurvenfahrt stark beansprucht.

Profilsteifigkeit

Große Kontaktblöcke können unerwünschte Bewegungen innerhalb des Profils begrenzen.

Seitenführung

Die Schulterbereiche beteiligen sich an der Übertragung hoher Querkräfte.

Lenkreaktion

Die Profilgestaltung unterstützt eine kontrollierte Reaktion beim Einlenken.

Die tatsächliche Kurvenstabilität ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Schultergestaltung, Gummimischung, Reifenstruktur und Fahrzeugfahrwerk.

Umlaufende Mittelrippe – Geradeauslauf und Lenkstabilität

Eine weitere Besonderheit des GT600 ist seine umlaufende Mittelrippe. Sie unterstützt die Fahrstabilität und eine präzise Übertragung von Lenkbewegungen.

Die Mittelrippe bildet einen stabilen Kontaktbereich innerhalb der Lauffläche und arbeitet mit den angrenzenden Profilzonen zusammen.

Geradeausfahrt

Die zentrale Profilstruktur unterstützt eine kontrollierte Führung.

Lenkbewegungen

Die Mittelrippe beteiligt sich an der Übertragung seitlicher Kräfte.

Fahrstabilität

Die stabile Profilstruktur ergänzt die Jointless-Belt-Konstruktion.

Gerade bei einem fahrdynamisch anspruchsvollen Fahrzeug ist die Abstimmung zwischen Mittelrippe, Schulterbereichen und Gürtelkonstruktion von Bedeutung.

Silica und Kohlenstoffpartikel – abgestimmte Laufflächenmischung

Dunlop kombiniert beim SP Sport Maxx GT600 Silica und Kohlenstoffbestandteile innerhalb der Gummimischung. Diese Materialabstimmung unterstützt die Haftung auf trockenen und nassen Straßen.

Die Mischung muss hohe Antriebs- und Bremskräfte übertragen, zugleich aber elastisch bleiben und sich an die Fahrbahnoberfläche anpassen können.

Silica

Unterstützt die Abstimmung der Materialflexibilität und Nasshaftung.

Kohlenstoffpartikel

Tragen zur mechanischen Abstimmung und Kraftübertragung bei.

Gesamtmischung

Die Kombination berücksichtigt Grip, Bremsverhalten und dynamische Belastungen.

Die genaue Mischung kann bei besonderen Erstausrüstungs- und NISMO-Varianten abweichen. Deshalb sind technische Aussagen über spezielle Sondermischungen nicht auf sämtliche GT600-Reifen übertragbar.

Nissan GT-R – eine besondere Erstausrüstungsentwicklung

Der Nissan GT-R gehört zu den wichtigsten Fahrzeuganwendungen des Dunlop SP Sport Maxx GT600. Sumitomo Rubber Industries dokumentiert den Einsatz entsprechender GT600-DSST-Runflat-Reifen in mehreren Modellgenerationen.

Die Reifenentwicklung berücksichtigt die besonderen Anforderungen des leistungsstarken Allrad-Sportwagens: hohe Antriebskräfte, dynamische Radlastverlagerungen, präzise Lenkreaktionen und eine stabile Reifenstruktur.

Allradantrieb

Die Reifen übertragen hohe Antriebskräfte unter wechselnden Fahrbedingungen.

Fahrwerksabstimmung

Die Reifencharakteristik ist auf das Fahrzeugkonzept abgestimmt.

Erstausrüstung

Bestimmte GT600-Varianten wurden gezielt für einzelne GT-R-Modellgenerationen entwickelt.

Die Zugehörigkeit zur GT600-Profilfamilie allein bestätigt keine Eignung für jede GT-R-Baureihe. Maßgeblich sind die konkrete Ausführung und die Vorgaben von Nissan.

DSST – selbsttragende Runflat-Technologie für ausgewählte GT600-Ausführungen

Die Bezeichnung DSST steht für die selbsttragende Runflat-Technologie von Dunlop. Bei entsprechend konstruierten GT600-Ausführungen können verstärkte Seitenwandbereiche das Fahrzeug nach einem Druckverlust unter definierten Bedingungen vorübergehend weitertragen.

Diese Technik ist insbesondere für dokumentierte Nissan-GT-R-Erstausrüstungsvarianten von Bedeutung.

Selbsttragende Struktur

Die besondere Konstruktion übernimmt bei Druckverlust zeitweise zusätzliche Tragaufgaben.

Begrenzte Weiterfahrt

Die zulässige Geschwindigkeit und Fahrstrecke richten sich nach den Herstellervorgaben.

Fahrzeugausstattung

Reifendrucküberwachung und die vorgesehenen Fahrzeugvoraussetzungen sind erforderlich.

Wichtig: Nicht jede als SP Sport Maxx GT600 bezeichnete Ausführung ist ein DSST-Runflat-Reifen. Für die Weiterfahrt nach einem Druckverlust gelten ausschließlich die Vorgaben der konkreten Reifen- und Fahrzeugausführung. Ein beschädigter Runflat-Reifen muss fachgerecht beurteilt werden.

GT-R NISMO – besondere Reifenabstimmungen für extreme Fahrdynamik

Für ausgewählte Nissan GT-R NISMO-Modelle entwickelte Dunlop spezielle GT600-DSST-Ausführungen mit fahrzeugspezifisch abgestimmter Kontaktfläche und Laufflächenmischung.

Die Entwicklung berücksichtigt die besonders hohen Anforderungen an Traktion, Kurvenstabilität und kontrollierte Lenkreaktionen.

Kontaktflächenprofil

Die Aufstandsflächengeometrie wurde bei bestimmten NISMO-Varianten gezielt optimiert.

Spezielle Mischung

Ausgewählte Ausführungen besitzen eine eigene Materialabstimmung.

Fahrzeugzuordnung

Modelljahr, Reifenkennzeichnung und Achsposition sind entscheidend.

Eine NISMO-spezifische Ausführung darf nicht allein aufgrund identischer Reifengröße durch eine andere GT600-Variante ersetzt werden, ohne die Fahrzeugvorgaben zu prüfen.

Nano Black – besondere Seitenwandgestaltung ausgewählter GT-R-Reifen

Für bestimmte GT600-DSST-Erstausrüstungen des Nissan GT-R dokumentiert Dunlop die Nano-Black-Technologie.

Diese Technologie betrifft die Gestaltung der Seitenwandbeschriftung. Sie sorgt für einen besonders kontrastreichen Dunlop-Schriftzug und wurde vom Hersteller zugleich mit einer Verringerung des Luftwiderstands in Verbindung gebracht.

Schriftzug

Die spezielle Oberflächenstruktur erhöht den optischen Kontrast.

Seitenwandoberfläche

Die Gestaltung berücksichtigt auch aerodynamische Aspekte.

OE-Sondermerkmal

Nano Black ist nur für bestimmte Erstausrüstungsvarianten dokumentiert.

Nano Black ist keine spezielle Laufflächenmischung. Die Technologie darf weder mit Silica noch mit der Kohlenstoffmischung des Laufstreifens verwechselt werden.

Vorder- und Hinterachse – warum die Reifenkombination wichtig ist

Bei leistungsstarken Sportwagen wie dem Nissan GT-R können Vorder- und Hinterachse unterschiedliche Reifendimensionen besitzen. Diese Mischbereifung ist Teil der fahrzeugspezifischen Abstimmung.

Neben der Reifengröße können auch die Konstruktion, die Gummimischung und die vorgesehene Achsposition eine Rolle spielen.

Vorderachse

Die Reifen müssen unter anderem präzise Lenk- und Seitenführungskräfte übertragen.

Hinterachse

Die Bereifung übernimmt einen wesentlichen Anteil der Antriebs- und Seitenführungskräfte.

Allradsystem

Abrollumfang und Reifenkombination müssen den Fahrzeugvorgaben entsprechen.

Gerade bei einem leistungsstarken Allradfahrzeug können ungeeignete Kombinationen das Fahrverhalten und die Funktion fahrzeugseitiger Regelsysteme beeinträchtigen.

Vor einem Austausch sind deshalb die von Nissan vorgesehenen Reifen- und Achskombinationen zu prüfen.

GT600 und GT600 DSST – technische Unterschiede richtig einordnen

Innerhalb der SP-Sport-Maxx-GT600-Familie existieren unterschiedliche Ausführungen. Die zusätzliche Kennzeichnung ist für die technische Einordnung entscheidend.

SP Sport Maxx GT600

Leistungsorientierter Sommerreifen mit Jointless Belt, großen Schulterblöcken, umlaufender Mittelrippe und gezielter Wasserableitung.

SP Sport Maxx GT600 DSST

Besondere Ausführung mit selbsttragender Runflat-Konstruktion, unter anderem für Nissan-GT-R-Anwendungen.

GT600 DSST CTT

Gesondert bezeichnete Erstausrüstungsvariante für bestimmte Nissan-GT-R-Modelle.

NISMO-spezifische Varianten

Ausgewählte Ausführungen mit besonderer Kontaktflächen- und Mischungsabstimmung.

Der vollständige Profilname einschließlich sämtlicher Zusatzkennzeichnungen muss bei der Reifenauswahl berücksichtigt werden.

Reifendruck und Verschleiß – besonders wichtig bei Hochleistungsfahrzeugen

Der korrekte Reifenfülldruck beeinflusst die Aufstandsfläche, die Reifenverformung und die Wärmeentwicklung während der Fahrt.

Beim GT600 können hohe Fahrkräfte und besondere Fahrzeuganforderungen zu erheblichen Belastungen der Reifenstruktur führen. Deshalb sind regelmäßige Kontrollen besonders wichtig.

Reifendruck

Nach Fahrzeugvorgabe und unter Berücksichtigung des Beladungszustands einstellen.

Profiltiefe

Die Wasserableitung und das Verschleißbild regelmäßig überprüfen.

Reifenschäden

Beschädigungen an Lauffläche und Seitenwand fachgerecht beurteilen lassen.

Grundlagen bietet unsere FT Reifendrucktabelle. Für den Nissan GT-R sind die konkreten Angaben des Fahrzeugherstellers maßgeblich.

FT Wissenswelt und Praxiswelt – PKW-Sommerreifen verstehen

Der SP Sport Maxx GT600 zeigt, wie Gürtelkonstruktion, Profilsteifigkeit, Wasserableitung und fahrzeugspezifische Erstausrüstung zusammenwirken. Unsere Fachwelten vertiefen die technischen Grundlagen und deren praktische Bedeutung.

Dunlop SP Sport Maxx GT600 kaufen – die richtige OE-Ausführung auswählen

Der Dunlop SP Sport Maxx GT600 richtet sich an Fahrzeuge mit besonders hohen Anforderungen an Handling, Fahrstabilität und Reifenstruktur. Seine charakteristischen Technologien sind die Jointless Belt Technology, das variable Positiv-Negativ-Verhältnis, große Schulterblöcke und die umlaufende Mittelrippe.

Bei GT-R- und NISMO-Anwendungen müssen insbesondere die vollständige Reifenbezeichnung, die vorgesehene Achsposition, mögliche DSST- und CTT-Kennzeichnungen sowie die fahrzeugspezifische Erstausrüstung berücksichtigt werden.

Weitere Grundlagen zur Bedeutung solcher Kennzeichnungen erklärt unser Fachartikel OE-Reifen und Homologationen richtig verstehen.

Die drei zentralen FT-Reifen Hauptwelten

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit Reifen und Felgen

FT-Reifen verbindet über 35 Jahre praktische Reifenkompetenz mit einem Sortiment von mehr als 100.000 Artikeln.

Beim Dunlop SP Sport Maxx GT600 erklären wir nicht nur das Profilbild, sondern auch die Jointless-Belt-Konstruktion, das variable Positiv-Negativ-Verhältnis, die besondere Nissan-GT-R-Erstausrüstung und die Unterschiede zwischen Standard- und DSST-Runflat-Ausführungen.

So wird fundiertes Reifenwissen zur Grundlage einer passenden Kaufentscheidung.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifenwissen, technische Erklärungen und Einblicke aus unserer täglichen Praxis.

Häufige Fragen zum Dunlop SP Sport Maxx GT600

Für welche Fahrzeuge wurde der Dunlop SP Sport Maxx GT600 entwickelt?

Der GT600 ist ein leistungsorientierter Sommerreifen für besonders sportliche Fahrzeuge. Bekannt sind vor allem seine fahrzeugspezifischen Erstausrüstungsvarianten für den Nissan GT-R und ausgewählte GT-R-NISMO-Modelle. Weitere Ausführungen wurden unter anderem für den Nissan Fairlady Z NISMO dokumentiert. Die Eignung hängt von der konkreten Reifen- und Fahrzeugausführung ab.

Was bewirkt die Jointless Belt Technology?

Die Jointless Belt Technology unterstützt die Formstabilität des Reifens bei hohen Rotationsgeschwindigkeiten. Sie trägt zu einer kontrollierten Lenkreaktion und einem stabilen Fahrverhalten unter dynamischer Belastung bei.

Was bedeutet das variable Positiv-Negativ-Verhältnis?

Es beschreibt die gezielte Abstimmung zwischen geschlossenen Profilkontaktflächen und offenen Profilrillen. Beim GT600 soll diese Gestaltung die schnelle Wasserableitung unterstützen und gleichzeitig stabile Kontaktbereiche für die Kraftübertragung erhalten.

Ist jeder Dunlop SP Sport Maxx GT600 ein Runflat-Reifen?

Nein. Die DSST-Kennzeichnung bezeichnet besondere selbsttragende Runflat-Ausführungen. Der Profilname SP Sport Maxx GT600 allein bestätigt diese Eigenschaft nicht. Bei einem Druckverlust gelten ausschließlich die konkreten Reifen- und Fahrzeugvorgaben.

Warum gibt es spezielle GT600-Reifen für den Nissan GT-R NISMO?

Ausgewählte NISMO-Ausführungen besitzen eine besondere Abstimmung von Kontaktflächengeometrie und Laufflächenmischung. Diese berücksichtigt die hohen fahrdynamischen Anforderungen des jeweiligen Fahrzeugs. Deshalb müssen die vollständige Reifenkennzeichnung, die Achsposition und die Fahrzeugfreigaben beachtet werden.

Dunlop SP Sport Maxx GT600 – fahrzeugspezifische Präzision für höchste Fahrdynamik

Der Dunlop SP Sport Maxx GT600 verbindet die Jointless Belt Technology mit großflächigen Schulterblöcken, einer umlaufenden Mittelrippe und einem auf Wasserableitung abgestimmten Profil.

Die besondere Bedeutung des GT600 liegt in seinen fahrzeugspezifischen Entwicklungen. Spezielle DSST-Runflat-Ausführungen wurden für den Nissan GT-R entwickelt, während ausgewählte NISMO-Varianten zusätzliche technische Abstimmungen besitzen.

Für die richtige Reifenwahl sind die vollständige Modellbezeichnung, die OE-Spezifikation, die Achsposition und die vom Fahrzeughersteller vorgeschriebene Reifenkombination entscheidend.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Dunlop
Hersteller
Goodyear Germany GmbH
Dunlopstr. 2
Hessen
Hanau, Deutschland, 63450
info@goodyear.de
https://www.dunlop.de