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Continental HDR 11 R22,5 148L

487,46 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Continental
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Ganzjahres
Breite :           11 mm
Größe :           0 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Antriebsachse
Geschwindigkeitsindex :           L (bis 120 km/h)
Traglastindex :           148 (145)

LKW · Drive · Regionalverkehr

Continental HDR – Antriebsreifen für den anspruchsvollen Regionalverkehr

Der Continental HDR ist ein LKW-Reifen für die Antriebsachse im Regionalverkehr. Sein Profil verbindet hohe Traktion mit gleichmäßigem Abrieb, niedrigerem Rollwiderstand und einer auf lange Nutzbarkeit ausgelegten Karkasse. Offene Schulterbereiche, stabilisierte Profilblöcke und konisch ausgeführte Rillen unterstützen den Reifen bei den wechselnden Belastungen regionaler Transportaufgaben.

DriveAntriebsachse
Regionalwechselnde Fahrzustände
TraktionBlockprofil & Griffkanten
Karkasseauf lange Nutzung ausgelegt

Was zeichnet den Continental HDR aus?

Regionalverkehr stellt andere Anforderungen als gleichmäßiger Fernverkehr oder schwerer Baustelleneinsatz. Häufigeres Anfahren und Bremsen, Kurven, unterschiedliche Geschwindigkeiten sowie wechselnde Beladungszustände beanspruchen insbesondere einen Reifen auf der Antriebsachse.

Der Continental HDR verbindet deshalb Traktion, Profilstabilität, gleichmäßigen Abrieb, Effizienz und Karkassenschutz. Damit liegt sein Schwerpunkt deutlich anders als bei den Continental HDC-Baustellenprofilen.

REGIONALVERKEHR → DRIVE → LASTWECHSEL → TRAKTION → PROFILSTABILITÄT → WIRTSCHAFTLICHKEIT

Drive – Kraftübertragung auf der Antriebsachse

Auf der Antriebsachse muss der HDR das Motordrehmoment auf die Fahrbahn übertragen. Beim Anfahren und Beschleunigen entstehen hohe Umfangskräfte, die unmittelbar auf die Profilblöcke wirken.

Im Regionalverkehr wiederholt sich dieser Vorgang deutlich häufiger als bei langen, gleichmäßigen Autobahnetappen. Profilgeometrie und Blockstabilität beeinflussen deshalb sowohl die Traktion als auch das Verschleißbild.

MOTOR → ANTRIEBSACHSE → PROFILBLOCK → GRIFFKANTE → FAHRBAHN → VORTRIEB
Steer, Drive, Trailer und All Position FT Fachwissen zu den unterschiedlichen Aufgaben und Belastungen der LKW-Achspositionen.

Drive = Antrieb

Antriebsreifen müssen Motordrehmoment übertragen und dabei Traktion mit kontrolliertem Profilverschleiß verbinden.

Regionalverkehr – viele unterschiedliche Belastungszustände

Ein regional eingesetzter LKW fährt nicht ausschließlich lange Strecken mit konstanter Geschwindigkeit. Ortsdurchfahrten, Verteilerverkehr, Zufahrten, Kreuzungen, Kurven sowie häufiges Beschleunigen und Verzögern erzeugen ständig wechselnde Kräfte.

Dadurch werden Profilblöcke in Umfangs- und Querrichtung belastet. Ein Regionalreifen muss deshalb eine andere Balance aus Traktion, Stabilität, Verschleiß und Rollwiderstand erreichen als ein hoch spezialisierter Fernverkehrsreifen.

ANFAHREN + BREMSEN + KURVEN + LASTWECHSEL → PROFILBEWEGUNG → VERSCHLEISSBELASTUNG
Fernverkehr, Regionalverkehr und Baustelle verstehen Warum LKW-Reifen abhängig vom Einsatzgebiet unterschiedliche Profil-, Mischungs- und Karkassenkonzepte benötigen.

Regional statt Baustelle

Beim HDR stehen regionale Straßeneinsätze und deren häufig wechselnde Fahrzustände im Mittelpunkt.

Offene Schulter mit Tie-Bar

Ein charakteristisches Merkmal des HDR ist die offene Schulterkonstruktion mit Tie-Bar. Die offenen Profilbereiche stellen wirksame Griffkanten für die Kraftübertragung bereit, während die Verbindungselemente die Profilblöcke zusätzlich stabilisieren.

Continental verbindet dieses Konzept mit hoher Traktion, gleichmäßigem Profilverschleiß und reduziertem Laufgeräusch.

ANTRIEBSKRAFT → SCHULTERBLOCK → BLOCKVERFORMUNG → TIE-BAR-STABILISIERUNG → KONTROLLIERTER ABRIEB

Damit wird deutlich, warum Traktion und Profilstabilität keine Gegensätze sein müssen: Entscheidend ist die konstruktive Abstimmung der Profilblöcke.

Versetzte Mittelblöcke für Traktion

Im mittleren Laufflächenbereich arbeitet der HDR mit versetzt angeordneten Profilblöcken. Dadurch entstehen zahlreiche Griffkanten, die bei der Übertragung der Antriebskräfte wirksam werden können.

Continental verbindet diese Profilgestaltung mit hoher Allwettertraktion. Besonders bei häufigem Anfahren im regionalen Verteilerbetrieb ist eine zuverlässige Kraftübertragung auf der Antriebsachse entscheidend.

DREHMOMENT → VERSETZTE PROFILBLÖCKE → GRIFFKANTEN → KRAFTÜBERTRAGUNG → TRAKTION

Laterale Stabilität – weniger unerwünschte Blockbewegung

Profilblöcke werden nicht nur in Fahrtrichtung belastet. Beim Kurvenfahren und durch unterschiedliche Fahrbahnkräfte wirken zusätzlich Querkräfte. Dadurch können sich einzelne Profilbereiche verformen beziehungsweise bewegen.

Continental beschreibt das HDR-Profildesign mit hoher lateraler Stabilität. Sie reduziert unerwünschte Blockbewegungen – häufig als Squirm bezeichnet – und unterstützt damit ein kontrolliertes Fahrverhalten und gleichmäßigeren Abrieb.

QUERKRAFT → PROFILBLOCK WILL SICH VERFORMEN → LATERALE STABILITÄT → WENIGER BLOCKBEWEGUNG

Multi-Service-Laufflächenmischung

Continental verwendet beim HDR eine Multi-Service Tread Compound. Diese Laufflächenmischung ist auf unterschiedliche Einsatzbedingungen abgestimmt und erweitert damit die Einsatzbandbreite des Reifens.

Der Schwerpunkt des HDR bleibt der Regionalverkehr. Die Multi-Service-Auslegung bedeutet nicht, dass aus dem Profil ein reiner Fernverkehrsreifen wird, sondern unterstützt die für regionale Transporte typischen unterschiedlichen Fahrbedingungen.

UNTERSCHIEDLICHE FAHRZUSTÄNDE → ABGESTIMMTE LAUFFLÄCHENMISCHUNG → BREITER REGIONALER EINSATZBEREICH

Rollwiderstand und Kraftstoffverbrauch

Ein LKW-Reifen verformt sich während jeder Radumdrehung. Beim Einlaufen in die Aufstandsfläche wird das Material belastet und anschließend wieder entlastet. Ein Teil dieser Energie wird als Wärme abgegeben – dieser Verlust ist ein wesentlicher Bestandteil des Rollwiderstands.

Continental positioniert den HDR mit Blick auf einen niedrigen Rollwiderstand und wirtschaftliche Betriebskosten. Gerade bei hoher jährlicher Laufleistung können kleine Unterschiede im Energieverlust über viele Kilometer relevant werden.

REIFENVERFORMUNG → ENERGIEVERLUST → ROLLWIDERSTAND → KRAFTSTOFFBEDARF

Der tatsächliche Verbrauch hängt zusätzlich von Luftdruck, Achslast, Geschwindigkeit, Fahrzeug, Strecke und Fahrweise ab.

Rollwiderstand und Energieeffizienz verstehen FT Fachwissen zum Zusammenhang zwischen Reifenverformung, Rollwiderstand, Kraftstoffverbrauch und Wirtschaftlichkeit.

Luftdruck beeinflusst Effizienz

Ein nicht zur Last passender Reifenfülldruck verändert die Verformung des Reifens und kann Rollwiderstand, Verschleiß und Karkassenbelastung beeinflussen.

Konische Profilrillen gegen Steinfang

Auch ein Regionalreifen kann auf Betriebshöfen, Zufahrten oder schlechteren Fahrbahnabschnitten mit Steinen und Fremdkörpern in Kontakt kommen. Continental verwendet beim HDR konisch ausgeführte Profilrillen, um das Festsetzen von Steinen zu reduzieren.

Das ist für den Karkassenschutz relevant. Ein in einer Profilrille eingeklemmter Stein wird bei jeder Radumdrehung erneut belastet und kann im ungünstigen Fall immer tiefer in den Profiluntergrund gedrückt werden.

STEIN → PROFILRILLE → KONISCHE GEOMETRIE → WENIGER FESTSETZEN → KARKASSENSCHUTZ

HDR, HDR+, HDR2+ und neuere Generationen unterscheiden

Continental hat seine Regional-Drive-Familie über mehrere Generationen weiterentwickelt. Deshalb dürfen technische Merkmale späterer Profile nicht automatisch auf den klassischen HDR übertragen werden.

HDR+, HDR2+ und moderne Continental Regional-Drive-Generationen besitzen jeweils eigene Mischungs-, Profil- und Karkassentechnologien. Für den hier beschriebenen HDR verwenden wir ausschließlich Merkmale, die diesem Profil technisch zugeordnet werden können.

HDR ≠ HDR+ ≠ HDR2+ ≠ MODERNE HDR-GENERATIONEN

Eine ähnliche Modellbezeichnung bedeutet nicht, dass Konstruktion und Technologien identisch sind.

Nachschneiden beim Continental HDR

Der Continental HDR ist bei entsprechenden Ausführungen für das fachgerechte Nachschneiden vorgesehen. Continental dokumentiert beispielsweise für den 11 R22.5 HDR eine Nachschneidetiefe von 3,5 mm mit profilspezifischer Schnittführung.

Dieser Wert darf nicht pauschal auf sämtliche HDR-Dimensionen übertragen werden. Vor dem Nachschneiden müssen die konkrete Dimension, der Reifenzustand und die gültige Continental-Nachschneidevorgabe geprüft werden.

RESTPROFIL → REIFENPRÜFUNG → HERSTELLERVORGABE → NACHSCHNEIDEN → ZUSÄTZLICHE NUTZUNG

Karkassenwert und mögliche Runderneuerung

Continental verbindet die Verringerung des Steinfangs beim HDR ausdrücklich mit dem Schutz und der längeren Nutzbarkeit der Karkasse. Eine erhaltene LKW-Karkasse kann nach dem ersten Reifenleben weiterhin einen erheblichen wirtschaftlichen Wert besitzen.

Ob eine konkrete HDR-Karkasse für eine spätere Runderneuerung geeignet ist, entscheidet jedoch immer eine fachgerechte Prüfung. Schäden durch Unterluftdruck, Durchschläge, Fremdkörper oder andere mechanische Belastungen können eine weitere Nutzung ausschließen.

NEUREIFEN → REGIONALER EINSATZ → NACHSCHNEIDEN → KARKASSENPRÜFUNG → MÖGLICHE RUNDERNEUERUNG
Karkassenwert, Nachschneiden und Runderneuerungsfähigkeit FT Fachwissen über Karkassenprüfung, Nachschneiden und die Voraussetzungen für mögliche weitere Reifenleben.

Karkasse schützen

Korrekter Luftdruck und regelmäßige Reifenkontrollen helfen dabei, vermeidbare Karkassenschäden frühzeitig zu erkennen.

Continental HDR richtig auswählen

Auch bei einem bewährten Regionalprofil muss die konkrete Ausführung zum Fahrzeug passen. Dimension, Load Index, Speed Index, Felge, Achslast, Reifenfülldruck, Achsposition und Einsatzgebiet sind gemeinsam zu berücksichtigen.

Drive

Der HDR ist auf die Kraftübertragung und Belastungen der Antriebsachse abgestimmt.

Regional

Sein Schwerpunkt liegt auf wechselnden Fahrzuständen im regionalen Transportverkehr.

Wirtschaftlichkeit

Gleichmäßiger Abrieb, Rollwiderstand und Karkassenerhalt beeinflussen die Gesamtkosten über das Reifenleben.

FT Wissenswelt und Praxiswelt LKW-Reifen

Beim HDR greifen Achsposition, Traktion, Profilstabilität, Rollwiderstand, Luftdruck und Karkassenerhalt unmittelbar ineinander. Unsere beiden LKW-Hauptwelten vertiefen diese technischen und praktischen Zusammenhänge.

Continental bei FT-Reifen

Die drei FT-Reifen Hauptwelten

Unsere Produktbeschreibungen sind Teil des FT-Reifen Wissenssystems. Die drei zentralen Hauptwelten verbinden Produktwissen mit technischer Erklärung, praktischer Erfahrung und Herstellerinformationen.

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit LKW-Reifen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren Erfahrung rund um Reifen und Felgen. Bei LKW-Antriebsreifen betrachten wir nicht nur Profiltiefe und Reifengröße, sondern auch Achslast, Reifenfülldruck, Einsatzgebiet, Verschleißbild und den Zustand der Karkasse.

Gerade im Regionalverkehr zeigt sich, wie stark diese Faktoren zusammenwirken: Häufiges Anfahren, Bremsen und Kurvenfahren belastet das Profil anders als gleichmäßige Fernverkehrskilometer. Der richtige Reifen muss deshalb zum tatsächlichen Einsatzprofil passen.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifen, Felgen, Reifentechnik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Continental HDR

Für welche Achse ist der Continental HDR vorgesehen?

Der Continental HDR ist ein LKW-Reifen für die Antriebsachse. Sein Profil ist darauf ausgelegt, Motordrehmoment zu übertragen und die im Regionalverkehr häufig auftretenden Anfahr-, Brems- und Lastwechsel zu bewältigen.

Für welchen Einsatz eignet sich der Continental HDR?

Der Schwerpunkt des HDR liegt im Regionalverkehr. Dort verbindet er Traktion, Profilstabilität, gleichmäßigen Abrieb und wirtschaftlichen Betrieb bei wechselnden Fahrzuständen.

Welche Aufgabe hat die Tie-Bar-Konstruktion beim HDR?

Die Tie-Bars stabilisieren Profilbereiche und reduzieren unerwünschte Blockbewegungen. Dadurch können sie einen gleichmäßigeren Abrieb unterstützen, während die offene Schulter weiterhin wirksame Griffkanten für die Traktion bereitstellt.

Kann der Continental HDR nachgeschnitten werden?

Entsprechende HDR-Ausführungen sind für das fachgerechte Nachschneiden vorgesehen. Die zulässige Nachschneidetiefe und Schnittführung sind dimensionsabhängig und müssen nach den jeweils gültigen Continental-Vorgaben ausgeführt werden.

Warum sind die konischen Profilrillen beim HDR wichtig?

Die konische Rillengeometrie soll das Festsetzen von Steinen reduzieren. Dadurch sinkt das Risiko, dass Fremdkörper bei wiederholter Belastung tiefer in den Profiluntergrund eindringen und die Karkasse beschädigen.

Continental HDR – Regional Drive mit Fokus auf Traktion und Wirtschaftlichkeit

Der Continental HDR verbindet die Anforderungen einer LKW-Antriebsachse mit den wechselnden Belastungen des Regionalverkehrs. Offene Schulterbereiche mit Tie-Bars, versetzte Mittelblöcke, laterale Profilstabilität und konische Profilrillen übernehmen dabei unterschiedliche technische Aufgaben.

Gleichzeitig gehören Rollwiderstand und Karkassenerhalt zur wirtschaftlichen Gesamtbetrachtung. Korrekter Reifenfülldruck, regelmäßige Kontrollen und eine fachgerechte Beurteilung der Karkasse schaffen die Grundlage für eine möglichst lange Nutzung und gegebenenfalls weitere Reifenleben.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Continental Reifen Deutschland GmbH
Continental-Plaza 1
Niedersachsen
Hannover, Deutschland, 30175
Customerservice_Tires@conti.de
https://www.conti-online.com