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Bridgestone W 958 EVO 295/80 R22.5 154/149M

561,95 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Bridgestone
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Winter
Breite :           295 mm
Größe :           80 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Lenkachse
Geschwindigkeitsindex :           M (bis 130 km/h)
Traglastindex :           154 (149)

LKW & Bus · Winterreifen · W 958 EVO

Bridgestone W 958 EVO – Winterreifen für schwere Nutzfahrzeuge

Der Bridgestone W 958 EVO ist ein Winterreifen für schwere Nutzfahrzeuge mit klarem Schwerpunkt auf der Lenkachse. Bridgestone führt das Profil in europäischen Produktprogrammen darüber hinaus auch für Steer-/Drive-Anwendungen; für geeignete Busanwendungen kann eine Rundumbereifung möglich sein. Das Profil ist für Nässe und Schnee entwickelt und verbindet winterliche Kraftübertragung mit kontrolliertem Brems- und Kurvenverhalten, hoher Laufleistung und gleichmäßigem Abrieb.

W 958 EVOBridgestone Winterprofil
SteerSchwerpunkt Lenkachse
Steer / Driveje nach Ausführung und Anwendung
LKW & Busfahrzeugabhängige Verwendung

Was zeichnet den Bridgestone W 958 EVO aus?

Der W 958 EVO gehört zum Bridgestone-Winterprogramm für LKW und Busse. Der Hersteller nennt eine ausgeprägte Eignung für nasse und verschneite Fahrbahnen, gutes Brems- und Kurvenverhalten sowie hohe Laufleistung und Widerstand gegen unregelmäßigen Verschleiß.

Wintereinsatz

Die Profilgestaltung ist auf anspruchsvolle winterliche Bedingungen mit Nässe und Schnee abgestimmt.

Lenkachse

Bridgestone Deutschland beschreibt den W 958 EVO ausdrücklich als speziellen Winterreifen für den Einsatz auf Lenkachsen.

Steer / Drive

In weiteren europäischen Bridgestone-Produktprogrammen wird der W 958 EVO zusätzlich der Kategorie Steer / Drive zugeordnet.

Laufleistung

Hohe Laufleistung und ein möglichst gleichmäßiges Abriebverhalten gehören zu den dokumentierten Entwicklungszielen des Profils.

Achsverwendung – beim W 958 EVO genau unterscheiden

Die Achszuordnung des W 958 EVO sollte nicht pauschal auf eine einzige Position reduziert werden. Bridgestone Deutschland stellt die Lenkachse in den Vordergrund. In anderen europäischen Bridgestone-Programmen wird das Profil dagegen als Steer / Drive geführt.

Lenkachse

Hier muss der Reifen hohe Radlasten mit Lenk-, Brems- und Seitenführungskräften verbinden.

Antriebsachse

Für entsprechend vorgesehene Ausführungen kann auch eine Drive-Anwendung dokumentiert sein. Hier kommen zusätzlich hohe Antriebs- und Traktionskräfte hinzu.

Busanwendung

Bridgestone weist für geeignete Busanwendungen auf die Möglichkeit einer Rundumbereifung hin.

Keine pauschale All-Position-Freigabe daraus ableiten.

Die mögliche Steer-/Drive-Verwendung und Bus-Rundumbereifung bedeutet nicht, dass jede W-958-EVO-Ausführung auf jedem Fahrzeug beliebig auf allen Achsen eingesetzt werden darf. Entscheidend sind Dimension, Fahrzeug und technische Freigabe.

FT-Reifen Praxiswissen – unterschiedliche Kräfte an Lenk- und Antriebsachse

Ob ein Reifen auf einer Lenk- oder Antriebsachse arbeitet, verändert seine Belastung deutlich. Deshalb muss eine mögliche Mehrfachverwendung immer zusammen mit dem konkreten Fahrzeug und Einsatz betrachtet werden.

Lenkachse

Hier stehen Seitenführung, Lenkpräzision und hohe Bremskräfte im Vordergrund.

Antriebsachse

Zusätzlich müssen Antriebsmomente übertragen werden. Auf Schnee entscheidet die verfügbare Traktion wesentlich über den Vortrieb.

Busbetrieb

Häufiges Anfahren, Bremsen, Lenken und unterschiedliche Achslasten können je nach Busanwendung zusätzliche Anforderungen erzeugen.

Achsposition und Einsatzprofil gehören zusammen.

Eine technisch mögliche Achsverwendung sagt allein noch nicht aus, ob eine konkrete Reifenausführung für jedes Fahrzeug und jeden Betriebszustand geeignet ist.

Winterprofil für Nässe und Schnee

Bridgestone beschreibt das Profil des W 958 EVO ausdrücklich als für den Einsatz bei Nässe und Schnee geeignet. Die winterorientierte Profilstruktur muss dabei unterschiedliche Fahrbahnzustände bewältigen, die sich während einer Tour mehrfach verändern können.

Schnee

Profilkanten und Profilzwischenräume unterstützen die mechanische Verzahnung des Laufstreifens mit einer vorhandenen Schneeschicht.

Schneematsch

Wasser und Schnee müssen aus der Kontaktzone verdrängt werden, während gleichzeitig Lenk-, Brems- oder Antriebskräfte wirken.

Nässe

Profilrillen stellen Raum bereit, über den Wasser aus dem Bereich der Aufstandsfläche verdrängt werden kann.

Winterbedingungen sind nicht konstant.

Trockene Fahrbahn, Nässe, Schnee und Schneematsch können unmittelbar aufeinanderfolgen. Der tatsächliche Grip hängt deshalb immer auch von Fahrbahnzustand, Geschwindigkeit, Belastung und Reifenzustand ab.

Bremsen, Kurven und Traktion

Bridgestone nennt beim W 958 EVO insbesondere das Brems- und Kurvenverhalten als Entwicklungsmerkmal. Bei einer entsprechend freigegebenen Drive-Anwendung kommt die Übertragung von Antriebskräften hinzu.

Bremskraft

Beim Verzögern müssen hohe Längskräfte über die Kontaktfläche zwischen Reifen und Fahrbahn übertragen werden.

Seitenführung

In Kurven benötigt der Reifen ausreichende Querkräfte, damit das Fahrzeug der gewünschten Fahrtrichtung folgen kann.

Traktion

Bei Drive-Anwendungen müssen zusätzlich Antriebskräfte übertragen werden – auf Schnee und Schneematsch unter deutlich erschwerten Bedingungen.

Die verfügbare Haftung muss mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen.

Starkes Bremsen, Lenken oder Beschleunigen beansprucht die vorhandene Kraftübertragung. Auf winterlichen Fahrbahnen sind die Reserven geringer als auf trockener Straße.

FT-Reifen Praxiswissen – Schlupf auf winterlicher Fahrbahn

Zwischen Reifen und Fahrbahn entsteht bei der Kraftübertragung immer eine gewisse Relativbewegung. Wird auf Schnee oder Schneematsch zu viel Antriebs- oder Bremskraft verlangt, kann der Schlupf stark ansteigen.

Antriebsschlupf

Überschreitet das Antriebsmoment die übertragbare Haftung, beginnt das Rad stärker durchzudrehen.

Bremsschlupf

Beim Bremsen muss die vorhandene Haftung ausreichen, um die geforderte Verzögerung auf die Fahrbahn zu übertragen.

Seitenführung

Hoher Längsschlupf kann gleichzeitig die noch verfügbare Seitenführung reduzieren.

Winterreifen erweitern die physikalischen Grenzen nicht unbegrenzt.

Geschwindigkeit, Fahrbahn, Achslast, Reifenfülldruck, Profiltiefe und Fahrweise beeinflussen gemeinsam die tatsächlich mögliche Kraftübertragung.

Hohe Laufleistung und gleichmäßiger Abrieb

Neben den Wintereigenschaften nennt Bridgestone beim W 958 EVO ausdrücklich hohe Laufleistung und gleichmäßiges Abriebverhalten. Für gewerblich eingesetzte Nutzfahrzeuge ist das besonders wichtig, weil unregelmäßiger Verschleiß die wirtschaftlich nutzbare Profiltiefe deutlich reduzieren kann.

Profil vollständig nutzen

Ein gleichmäßiges Abriebbild schafft bessere Voraussetzungen dafür, die vorhandene Profiltiefe wirtschaftlich auszunutzen.

Achsgeometrie

Spur- oder Fahrwerksabweichungen können besonders auf der Lenkachse zu auffälligen Verschleißbildern führen.

Drive-Belastung

Bei einer Antriebsachsanwendung können hohe Antriebsmomente und Schlupf das Verschleißbild zusätzlich beeinflussen.

Nicht jedes ungewöhnliche Verschleißbild ist ein Reifenfehler.

Achsgeometrie, Fahrwerk, Reifenfülldruck, Belastung, Schlupf und Einsatzbedingungen müssen gemeinsam beurteilt werden.

W 958 EVO und W 958 nicht gleichsetzen

Der W 958 EVO muss als eigene Produktbezeichnung behandelt werden. Eigenschaften oder Achszuordnungen des normalen W 958 dürfen nicht automatisch auf den EVO übertragen werden – und umgekehrt.

W 958

Der klassische W 958 wird von Bridgestone schwerpunktmäßig als Winter-Lenkachsreifen geführt.

W 958 EVO

Beim EVO ist zusätzlich eine Steer-/Drive-Klassifizierung in europäischen Bridgestone-Produktprogrammen dokumentiert.

Artikelbezogene Daten

Dimension, Lastindex, Geschwindigkeitsindex und Kennzeichnungen müssen immer am konkreten Artikel geprüft werden.

EVO ist nicht nur eine Schreibvariante.

Bei Bestellung und technischer Einordnung muss die vollständige Profilbezeichnung des angebotenen Reifens berücksichtigt werden.

FT-Reifen Praxiswissen – Reifenfülldruck und Achslast

Der passende Reifenfülldruck richtet sich bei schweren Nutzfahrzeugen nicht allein nach dem Profilnamen. Entscheidend sind die konkrete Reifendimension, die tatsächliche Belastung und die technischen Last-/Druckvorgaben.

Achslast

Die tatsächliche Belastung der jeweiligen Achse bildet eine wichtige Grundlage für die technische Druckzuordnung.

Temperatur

Niedrige Außentemperaturen können den messbaren Reifenfülldruck beeinflussen und machen regelmäßige Kontrollen besonders sinnvoll.

Karkassenarbeit

Ungeeigneter Reifenfülldruck verändert die Verformung des Reifens und kann Wärmeentwicklung sowie Verschleiß beeinflussen.

Keine pauschalen Reifenfülldruckwerte verwenden.

Maßgeblich sind die Last-/Reifenfülldruckdaten der konkreten W-958-EVO-Dimension sowie die Vorgaben des Reifen- und Fahrzeugherstellers.

Winterverschleiß richtig beurteilen

Das Abriebbild eines W 958 EVO kann wichtige Hinweise auf Fahrzeug und Einsatz liefern. Dabei sollte berücksichtigt werden, auf welcher Achsposition der konkrete Reifen eingesetzt wird.

Einseitiger Abrieb

Stärkere Abnutzung auf einer Profilseite kann insbesondere an der Lenkachse Anlass zur Kontrolle von Spur und Fahrwerk sein.

Unregelmäßiger Abrieb

Reifenfülldruck, Stoßdämpfer, Lagerungen, Achsgeometrie und Einsatzbedingungen können unterschiedliche Abriebbilder verursachen.

Drive-Verschleiß

Bei einer Antriebsachsanwendung sollten zusätzlich Antriebsschlupf und die Verteilung der Antriebskräfte berücksichtigt werden.

Verschleißbilder sind technische Informationen.

Der Vergleich der Reifen einer Achse und mehrerer Messstellen innerhalb des Profils liefert häufig deutlich mehr Informationen als eine einzelne Profiltiefenmessung.

Busse – Rundumbereifung kann möglich sein

Bridgestone weist in seinem Winterprogramm für den W 958 / W 958 EVO ausdrücklich darauf hin, dass bei Bussen eine Rundumbereifung möglich sein kann. Diese Aussage muss jedoch immer zusammen mit der konkreten Dimension und Fahrzeugfreigabe betrachtet werden.

Lenkachse

Die Lenkachsverwendung bleibt eine zentrale Anwendung des W 958 EVO.

Weitere Achsen

Bei geeigneten Busanwendungen kann eine Verwendung über die reine Lenkachsposition hinaus vorgesehen sein.

Fahrzeug prüfen

Achsposition, Achslast, Dimension und Fahrzeugfreigabe müssen zur konkreten Reifenausführung passen.

Rundumbereifung beim Bus ist keine universelle All-Position-Aussage.

Aus der dokumentierten Busanwendung darf keine pauschale Freigabe für sämtliche LKW, Busse, Dimensionen oder Achspositionen abgeleitet werden.

FT-Reifen Praxiswissen – nach Bordstein-, Rampen- oder Schlaglochkontakt prüfen

Schwere Nutzfahrzeugreifen können im täglichen Einsatz erheblichen mechanischen Belastungen ausgesetzt sein. Bordsteine, Rampenkanten und Schlaglöcher können neben der Lauffläche auch Seitenwand, Wulstbereich und Felge beanspruchen.

Lauffläche & Schulter

Auf Schnitte, Fremdkörper, Ausbrüche und ungewöhnliche Verformungen achten.

Seitenwand & Wulst

Quetschungen oder harte seitliche Kontakte können auch außerhalb der eigentlichen Lauffläche Schäden verursachen.

Felge

Nach einem starken Aufprall sollte die Felge ebenfalls auf sichtbare Beschädigungen und Verformungen geprüft werden.

Bei strukturellen Auffälligkeiten nicht einfach weiterfahren.

Beulen, tiefe Schnitte, sichtbare Festigkeitsträger oder Felgenschäden sollten vor dem weiteren Einsatz fachgerecht beurteilt werden.

Nachschneiden und Karkassenzustand

Für verschiedene W-958-EVO-Dimensionen sind in Bridgestone-Unterlagen konkrete Regrooving- beziehungsweise Nachschneideangaben dokumentiert. Trotzdem darf daraus keine pauschale Nachschneidefreigabe für jede Ausführung abgeleitet werden.

Regroovable prüfen

Vor dem Nachschneiden muss die konkrete Reifenausführung dafür vorgesehen und entsprechend gekennzeichnet sein.

Karkasse kontrollieren

Der Reifen muss sich in einem technisch geeigneten Zustand befinden. Beschädigungen können gegen eine weitere Verwendung sprechen.

Herstellervorgaben

Nachschneidetiefe und Profilführung müssen den technischen Vorgaben für die konkrete W-958-EVO-Dimension entsprechen.

Nachschneiden ist ein technischer Arbeitsgang.

Es darf nur innerhalb der vorgesehenen Restgummischicht und entsprechend den Herstellervorgaben durchgeführt werden. Die konkrete Kennzeichnung und Dimension sind entscheidend.

FT-Reifen Praxiswissen – LKW- und Busreifen fachgerecht montieren

Schwere Nutzfahrzeugreifen erfordern geeignete Montageausrüstung und entsprechende Fachkenntnis. Reifen, Felge, Ventil, Tragfähigkeit, Achsposition und Reifenfülldruck bilden ein technisches Gesamtsystem.

Felge prüfen

Felgendimension, Zustand und technische Eignung müssen vor der Montage kontrolliert werden.

Achsposition prüfen

Die vorgesehene Steer-, Drive- oder Busanwendung muss zur konkreten Reifenausführung und zum Fahrzeug passen.

Kennzeichnungen prüfen

Dimension, Lastindex, Geschwindigkeitsindex und Winterkennzeichnungen müssen am konkreten Reifen kontrolliert werden.

Nutzfahrzeugreifenmontage gehört in fachkundige Hände.

Hohe Bauteilgewichte und Druckenergie erfordern professionelle Ausrüstung, sichere Arbeitsabläufe und entsprechende Fachkenntnis.

Bridgestone W 958 EVO kaufen – die richtige Ausführung wählen

Beim W 958 EVO reicht die Profilbezeichnung allein nicht aus. Dimension, Lastindex, Geschwindigkeitsindex, Achsverwendung, Winterkennzeichnung, Felgenzuordnung und tatsächliche Fahrzeugbelastung müssen zum konkreten Artikel passen.

Dimension

Die vollständige Reifengröße muss zur Fahrzeugfreigabe und verwendeten Felgendimension passen.

Tragfähigkeit

Lastindex und tatsächliche Belastung müssen für die vorgesehene Achsposition ausreichend sein.

Achsverwendung

Steer, Drive oder eine mögliche Bus-Rundumbereifung müssen für die konkrete Ausführung und Anwendung geprüft werden.

Winterkennzeichnung

M+S, 3PMSF und weitere technische Kennzeichnungen dürfen nur entsprechend dem konkret angebotenen Reifen angegeben werden.

Maßgeblich sind die technischen Angaben des konkret angebotenen Artikels.

Dimension, Bauart, Lastindex, Geschwindigkeitsindex, Achszuordnung, Winterkennzeichnung, Felgenzuordnung, Nachschneidbarkeit und weitere technische Daten müssen immer am konkreten W-958-EVO-Artikel geprüft werden.

Weiterführendes Wissen und Praxis

Bridgestone bei FT-Reifen

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit Reifen und Felgen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren praktischer Erfahrung rund um Reifen, Felgen und Montage. Gerade bei Winterreifen für schwere Nutzfahrzeuge müssen Dimension, Tragfähigkeit, Reifenfülldruck, Achslast, Achsposition, Profiltiefe und tatsächlicher Einsatz gemeinsam betrachtet werden.

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Häufige Fragen zum Bridgestone W 958 EVO

Ist der Bridgestone W 958 EVO nur für die Lenkachse vorgesehen?

Nein, diese Aussage wäre zu pauschal. Bridgestone Deutschland beschreibt die Lenkachse als Hauptanwendung. In weiteren europäischen Bridgestone-Produktprogrammen wird der W 958 EVO zusätzlich als Steer / Drive geführt. Die konkrete Achsverwendung muss deshalb anhand von Dimension, Fahrzeug und Reifenausführung geprüft werden.

Kann der W 958 EVO auch auf der Antriebsachse eingesetzt werden?

Für den W 958 EVO ist in europäischen Bridgestone-Produktprogrammen eine Steer-/Drive-Zuordnung dokumentiert. Daraus darf jedoch keine pauschale Drive-Freigabe für jede Dimension und jedes Fahrzeug abgeleitet werden.

Kann der W 958 EVO bei Bussen als Rundumbereifung verwendet werden?

Bridgestone weist für W 958 / W 958 EVO darauf hin, dass bei geeigneten Busanwendungen eine Rundumbereifung möglich sein kann. Fahrzeug, Dimension, Achslast und konkrete Freigabe bleiben entscheidend.

Ist der Bridgestone W 958 EVO nachschneidbar?

Für verschiedene W-958-EVO-Dimensionen sind von Bridgestone Nachschneideangaben dokumentiert. Ob der konkret angebotene Reifen nachschneidbar ist und welche Vorgaben gelten, muss anhand seiner Kennzeichnung und der dimensionsbezogenen Herstellerdaten geprüft werden.

Welchen Reifenfülldruck benötigt der Bridgestone W 958 EVO?

Es gibt keinen pauschalen Reifenfülldruck für alle W-958-EVO-Ausführungen. Der erforderliche Wert richtet sich nach Dimension, Lastindex, tatsächlicher Belastung und den technischen Last-/Druckvorgaben von Reifen- und Fahrzeughersteller.

Bridgestone W 958 EVO bei FT-Reifen kaufen

Der Bridgestone W 958 EVO ist ein Winterreifen für schwere Nutzfahrzeuge mit Schwerpunkt auf der Lenkachse und dokumentierten weitergehenden Steer-/Drive-Anwendungen. Für geeignete Busanwendungen kann zusätzlich eine Rundumbereifung möglich sein. Das Profil verbindet Wintereigenschaften für Nässe und Schnee mit Brems- und Kurvenverhalten, Laufleistung und gleichmäßigem Abrieb.

Vor dem Kauf sollten Dimension, Felge, Lastindex, Geschwindigkeitsindex, Winterkennzeichnung, Achsverwendung, Achslast, Reifenfülldruck und die technischen Angaben der konkret angebotenen W-958-EVO-Ausführung geprüft werden.

FT-Reifen - der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

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Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Bridgestone EU NV/SA
Via del Fosso del Salceto 13/15
Rome, Italien, 00128
market.surveillance@bridgestone.eu
https://www.bridgestone.de