- Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
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Herstellungsjahr (DOT):
Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben. - Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
- Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
| Hersteller : | Kumho | |
| Fahrzeugtyp : | LKW | |
| Saison : | Winter | |
| Breite : | 305 mm | |
| Größe : | 70 % (Verhältnis von Höhe zu Breite) | |
| Durchmesser : | 19.5 Zoll | |
| Einsatz : | Antriebsachse | |
| Geschwindigkeitsindex : | M (bis 130 km/h) | |
| Traglastindex : | 148 (145) |
LKW · Antriebsachse · Regionalverkehr · 3PMSF
Kumho RD02 Q LKW-Reifen kaufen
Der Kumho RD02 Q – im europäischen Kumho-Programm als KRD02 geführt – ist ein LKW-Reifen für die Antriebsachse im Regional- und Straßeneinsatz. Das Profil verbindet hohe Tragfähigkeit mit Traktion, Fahrstabilität und wirtschaftlicher Laufleistung.
Bei einem LKW-Antriebsreifen müssen Reifenprofil, Achsposition, Tragfähigkeit, Einzel- oder Zwillingsbereifung, Reifenfülldruck und Einsatzprofil zusammenpassen. Gerade im Regionalverkehr wirken häufige Beschleunigungs-, Brems- und Lastwechsel direkt auf die Antriebsreifen.
Drive-Reifen für die LKW-Antriebsachse
Auf der Antriebsachse muss der Reifen Motordrehmoment in Längskraft an der Fahrbahn umsetzen. Gleichzeitig wirken Fahrzeuggewicht, Bremskräfte und wechselnde Lastzustände auf Profil und Karkasse.
Kraftübertragung
Das Antriebsmoment gelangt über Achse, Rad und Reifen bis in die Aufstandsfläche.
Traktion
Die Profilstruktur muss Längskräfte beim Beschleunigen und Bremsen kontrolliert übertragen.
Verschleiß
Hohe Antriebskräfte können das Verschleißbild stärker beeinflussen als bei frei rollenden Achspositionen.
Deshalb gehört die vorgesehene Achsposition zu den wichtigsten Auswahlkriterien eines LKW-Reifens.
Regionalverkehr stellt eigene Anforderungen
Regional- und Verteilerverkehr unterscheiden sich vom klassischen Fernverkehr. Häufigeres Anfahren, Bremsen, Rangieren und Kurvenfahren erzeugen ständig wechselnde Belastungen.
Ein Regionalreifen muss deshalb nicht nur Laufleistung ermöglichen, sondern mit einem abwechslungsreichen Belastungsprofil umgehen können.
305/70 R19.5 148/145M 16PR richtig lesen
Eine konkrete FT-Reifen-Ausführung des RD02 Q ist 305/70 R19.5 148/145M 16PR. An dieser Größe lässt sich die Kennzeichnung eines LKW-Reifens sehr gut erklären.
Der hohe Reifenquerschnitt gehört zum konstruktiven Konzept dieser Nutzfahrzeugdimension und beeinflusst Verformung, Federung und Karkassenarbeit.
148/145 – Tragfähigkeit bei Einzel- und Zwillingsbereifung
Load Index 148
LI 148 entspricht einer maximalen Tragfähigkeit von 3.150 kg pro Reifen bei Einzelbereifung unter den vorgesehenen Bedingungen.
Load Index 145
LI 145 entspricht 2.900 kg pro Reifen bei Zwillingsbereifung unter den vorgesehenen Bedingungen.
Der Doppel-Load-Index beschreibt unterschiedliche Tragfähigkeitswerte für Einzel- und Zwillingsbereifung. Für die tatsächliche Achskonfiguration müssen die Fahrzeug- und Reifenhersteller-Vorgaben berücksichtigt werden.
Weitere KRD02-Dimensionen zeigen das breite LKW-Programm
Kumho führt den KRD02 in mehreren klassischen Regionalverkehrsdimensionen. Dadurch unterscheiden sich Tragfähigkeiten und Geschwindigkeitskategorien innerhalb des Profils deutlich.
235/75 R17.5
132/130M
kompakte LKW-Dimension.
285/70 R19.5
145/143M
hohe Tragfähigkeit.
305/70 R19.5
148/145M
bis 3.150 kg bei Einzelbereifung.
275/70 R22.5
148/145M
klassische 22,5-Zoll-Ausführung.
295/80 R22.5
152/148M
bis LI 152.
305/70 R22.5
152/148L
abweichende Geschwindigkeitskategorie.
M und L – Speedindex beim KRD02
Je nach Dimension besitzt der KRD02 unterschiedliche Geschwindigkeitsindizes.
Er ist keine Empfehlung für die Fahrgeschwindigkeit. Zulässige Geschwindigkeit richtet sich zusätzlich nach Fahrzeug, Einsatz und gesetzlichen Vorschriften.
Was bedeutet 16PR beim RD02 Q?
PR steht für Ply Rating. Die Bezeichnung stammt aus der historischen Einordnung der Karkassenfestigkeit und Tragfähigkeit.
Moderne Radialreifen erreichen ihre Festigkeit mit zeitgemäßen Materialien und Konstruktionsmethoden. Entscheidend für die Auswahl sind vollständige Reifendimension, Load Index, Speedindex und Fahrzeuganforderung.
3PMSF und Winterkennzeichnung beim KRD02
Die aktuellen europäischen KRD02-Ausführungen werden von Kumho mit bestätigter Schneegriffigkeit geführt. Das 3PMSF-Alpine-Symbol kennzeichnet Reifen, deren Schneeperformance nach einem definierten Prüfverfahren nachgewiesen wurde.
M+S
Mud + Snow beschreibt eine entsprechende Profil- beziehungsweise Einsatzklassifikation, ersetzt allein aber nicht die standardisierte 3PMSF-Schneeprüfung.
3PMSF
Das Alpine-Symbol setzt eine definierte Prüfung der Schneegriffigkeit gegenüber einem Referenzreifen voraus.
EU-Reifenlabel ist dimensionsabhängig
Auch beim KRD02 darf nicht ein einziges Reifenlabel auf das gesamte Profil übertragen werden. Die offiziellen Kumho-Daten zeigen unterschiedliche Werte je nach Dimension.
235/75 R17.5 132/130M
E · B · 76 dB (B)
285/70 R19.5 145/143M
E · C · 76 dB (B)
305/70 R19.5 148/145M
E · C · 76 dB (B)
275/70 R22.5 148/145M
E · B · 76 dB (B)
295/80 R22.5 152/148M
D · B · 76 dB (B)
305/70 R22.5 152/148L
E · B · 76 dB (B)
Rollwiderstand, Nasshaftung und externes Rollgeräusch müssen immer anhand der jeweiligen Dimension beziehungsweise EPREL-Zuordnung geprüft werden.
Achslast, Radlast und Reifenfülldruck
Bei einem LKW-Reifen mit mehreren Tonnen möglicher Tragfähigkeit müssen Achslast, Radlast und Betriebsdruck gemeinsam betrachtet werden.
Achslast
Sie beschreibt die auf die komplette Achse wirkende beziehungsweise zulässige Last.
Radlast
Die Achslast verteilt sich auf die einzelnen Radpositionen beziehungsweise Zwillingspaare.
Reifenfülldruck
Er beeinflusst Tragfähigkeit, Karkassenverformung, Aufstandsfläche und Wärmeentwicklung.
Die technischen Fahrzeuggrenzen bleiben unabhängig von der maximalen Tragfähigkeit des montierten Reifens bestehen.
Walkarbeit und Wärme bei hoher LKW-Belastung
Bei jeder Radumdrehung wird die Karkasse beim Eintritt in die Aufstandsfläche verformt und anschließend wieder entlastet. Diese fortlaufende Walkarbeit erzeugt Wärme.
Hohe Last, lange Fahrzeiten und ungeeigneter Betriebsdruck können die thermische Beanspruchung des Reifens deutlich erhöhen.
Deshalb gibt es keinen pauschalen RD02-Q-Luftdruck. Maßgeblich sind Dimension, Achslast, Einzel- oder Zwillingsbereifung sowie die jeweiligen Fahrzeug- und Reifenhersteller-Vorgaben.
Zwillingsbereifung in der LKW-Praxis
Bei Zwillingsbereifung arbeiten zwei Reifen unmittelbar nebeneinander. Deshalb müssen nicht nur Tragfähigkeit und Reifenfülldruck, sondern auch die Kombination der beiden Reifen stimmen.
Reifendruck
Deutliche Druckunterschiede können die Lastverteilung innerhalb des Zwillingspaares verändern.
Abrollumfang
Stark unterschiedliche Profiltiefen beziehungsweise Abrollumfänge innerhalb eines Paares sollten vermieden werden.
Zwischenraum
Der Bereich zwischen den Zwillingsreifen sollte regelmäßig auf Fremdkörper und Beschädigungen kontrolliert werden.
Verschleiß auf der Antriebsachse richtig beurteilen
Antriebs- und Bremskräfte beanspruchen die Profilblöcke eines Drive-Reifens besonders stark. Unregelmäßiger Abrieb kann jedoch zusätzlich durch Reifenfülldruck, Achsgeometrie, Fahrwerk, Lastverteilung und Einsatzbedingungen entstehen.
Antriebsmoment
Hohe Längskräfte wirken bei jedem Beschleunigungsvorgang auf die Profilblöcke.
Achsgeometrie
Fehlerhafte Spur- oder Achseinstellungen können ungleichmäßige Verschleißbilder verstärken.
Sägezahnbildung
Bei auffälligem Profilabrieb sollte die Ursache systematisch geprüft und nicht nur der Reifen ersetzt werden.
LKW-Räder: Rundlauf und Auswuchten
Auch bei schweren LKW-Rädern beeinflussen Rundlauf und Massenverteilung Fahrkomfort und mechanische Belastung. Je nach Einsatz kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz.
Klassisches Auswuchten
Unwuchten werden auf der Auswuchtmaschine ermittelt und mit entsprechenden Gewichten korrigiert.
Auswuchtgranulat
Bei geeigneten Anwendungen können dynamisch wirkende Auswuchtmedien eine Alternative darstellen. Verfahren und Eignung müssen zur Rad-Reifen-Kombination passen.
Nach einem LKW-Reifenschaden weiter prüfen
Bei einem Reifenschaden sollte nicht automatisch nur der sichtbar beschädigte Reifen betrachtet werden. Hohe Kräfte können auch angrenzende Bauteile oder einen Nachbarreifen beansprucht haben.
Felge
Auf Verformungen, Beschädigungen und auffällige Kontaktstellen prüfen.
Radbefestigung
Radbolzen, Muttern und Anlageflächen müssen technisch einwandfrei sein.
Nachbarreifen
Bei Zwillingsbereifung sollte der zweite Reifen auf Folgeschäden und Überlastung kontrolliert werden.
LKW-Reifenkennzeichnungen verstehen
Bei Nutzfahrzeugreifen können neben Dimension, Load Index und Speedindex weitere Kennzeichnungen für Einsatz und technische Eigenschaften relevant sein.
Rollwiderstand und Wirtschaftlichkeit im LKW-Einsatz
Bei hoher Jahresfahrleistung können Rollwiderstand und Reifenverschleiß einen relevanten Anteil der Betriebskosten beeinflussen. Dabei wirkt der Reifen jedoch immer als Teil des gesamten Fahrzeugsystems.
Reifenfülldruck, Fahrzeuggewicht, Aerodynamik, Fahrgeschwindigkeit, Streckenprofil und Fahrweise beeinflussen den tatsächlichen Energie- beziehungsweise Kraftstoffverbrauch zusätzlich.
LKW-Reifenförderung und De-minimis
Förderprogramme können Anforderungen an Reifen, Fahrzeuge, Unternehmen und Antragsverfahren stellen. Aus dem Profilnamen oder einem einzelnen EU-Labelwert lässt sich deshalb keine pauschale Förderfähigkeit des RD02 Q ableiten.
FT Wissen und Praxis für LKW-Reifen
Kumho LKW-Reifen und Herstellerwissen
Die Auswahl eines LKW-Reifens erfolgt nach Dimension, Achsposition, Tragfähigkeit, Speedindex, Einsatzprofil und den technischen Vorgaben des jeweiligen Nutzfahrzeugs.
Die drei FT-Welten – Wissen, Praxis und Hersteller
FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit Nutzfahrzeugreifen
Bei LKW-Reifen reicht es nicht, nur die Reifengröße zu vergleichen. Achsposition, Einzel- oder Zwillingsbereifung, Tragfähigkeit, Reifenfülldruck, Einsatzprofil und Fahrzeuganforderungen müssen technisch zusammenpassen.
Aus unserer Praxis wissen wir außerdem, wie wichtig die regelmäßige Kontrolle von Verschleißbild, Luftdruck, Rundlauf, Zwillingsbereifung und angrenzenden Bauteilen für einen wirtschaftlichen und sicheren LKW-Reifenbetrieb ist.
FT-Reifen auf Instagram und TikTok
Reifen, Felgen, LKW-Technik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.
Häufige Fragen zum Kumho RD02 Q
Für welche Achse ist der Kumho RD02 Q vorgesehen?
Der RD02 Q beziehungsweise KRD02 ist ein LKW-Reifen für die Antriebsachse. Sein Einsatzschwerpunkt liegt im Regional- und Straßeneinsatz.
Was bedeutet 148/145 bei 305/70 R19.5?
Load Index 148 entspricht 3.150 kg bei Einzelbereifung. Load Index 145 entspricht 2.900 kg pro Reifen bei Zwillingsbereifung unter den vorgesehenen Bedingungen.
Was bedeutet 16PR beim RD02 Q?
16PR bezeichnet das Ply Rating und damit eine historische Festigkeits- beziehungsweise Tragfähigkeitsklassifikation. Es bedeutet bei einem modernen Radialreifen nicht, dass tatsächlich 16 Karkassenlagen verbaut sind.
Welchen Luftdruck benötigt der Kumho RD02 Q?
Es gibt keinen pauschalen Betriebsdruck für das Profil. Der erforderliche Reifenfülldruck hängt unter anderem von Dimension, Achslast, Einzel- oder Zwillingsbereifung und den technischen Vorgaben für Fahrzeug und Reifen ab.
Ist der Kumho RD02 Q für winterliche Bedingungen geeignet?
Die aktuellen europäischen KRD02-Ausführungen werden mit bestätigter Schneegriffigkeit beziehungsweise 3PMSF geführt. Entscheidend bleibt dennoch immer die Kennzeichnung der konkret gekauften Reifenausführung sowie die für Fahrzeug und Einsatz geltenden Vorschriften.
Kumho RD02 Q – LKW-Antriebsreifen für Regionalverkehr
Der Kumho RD02 Q / KRD02 ist auf die besonderen Belastungen der LKW-Antriebsachse im Regional- und Straßeneinsatz ausgelegt. Hohe Tragfähigkeiten, Drive-Achsposition und die für schwere Nutzfahrzeuge typischen Doppel-Load-Indizes prägen das technische Konzept.
Für die richtige Auswahl müssen Dimension, Achsposition, Load Index, Einzel- oder Zwillingsbereifung, Speedindex, Reifenfülldruck und Einsatzprofil gemeinsam betrachtet werden.
Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.
Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.
Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.
Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.
Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:
Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
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Nasshaftung
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Rollgeräusch
A
B
C
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Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
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Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
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Hersteller
Kumho Tire Co., Ltd
Strahlenberger Str. 110-112
Hessen
Offenbach, Deutschland, 63067
kumhotire@kumhotire.com
https://www.kumhotire.de