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Kumho KRD50 315/70 R22.5 154/150L

393,37 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Kumho
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Winter
Breite :           315 mm
Größe :           70 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Antriebsachse
Geschwindigkeitsindex :           L (bis 120 km/h)
Traglastindex :           154 (150)

LKW · Drive · Regionalverkehr

Kumho KRD50 LKW-Reifen kaufen

Der Kumho KRD50 ist ein traktionsorientierter Regionalreifen für die Antriebsachse von Nutzfahrzeugen. Sein Semi-Block-Profil verbindet gute Kraftübertragung mit einer auf gleichmäßigen Verschleiß und Laufleistung abgestimmten Konstruktion.

Besonders interessant ist die Schultergeometrie: Im ersten Teil des Reifenlebens arbeitet der KRD50 mit einer offeneren Schulter und zusätzlichen Griffkanten. Mit zunehmendem Verschleiß entwickelt sich daraus eine geschlossenere Schulterstruktur. Tie-Bars stabilisieren zusätzlich die Profilblöcke, während die Profilgestaltung auf gleichmäßigen Abrieb sowie einen reduzierten Steineinfang ausgelegt ist.

DriveAntriebsachse
Regionalwechselnde Lastzustände
Semi-BlockTraktion & Stabilität
Schulterveränderliche Geometrie

Regionalverkehr stellt besondere Anforderungen

Ein Regionalreifen arbeitet unter anderen Bedingungen als ein klassischer Fernverkehrsreifen. Häufiges Anfahren, Bremsen, Kurvenfahren, Ortsdurchfahrten und Rangieren erzeugen ständig wechselnde Kräfte in der Aufstandsfläche.

Beschleunigen → Bremsen → Kurven → Ortsdurchfahrt → Rangieren → erneutes Beschleunigen

Dadurch werden Profilblöcke, Schultern und Karkasse immer wieder in unterschiedlichen Richtungen belastet.

Beim KRD50 stehen deshalb Traktion, Blockstabilität, gleichmäßiger Abrieb und eine für den Regionalbetrieb geeignete Laufflächenkonstruktion im Mittelpunkt.

Semi-Block-Profil für die Antriebsachse

Als Drive-Reifen muss der KRD50 das Motordrehmoment über die Reifenaufstandsfläche auf die Fahrbahn übertragen. Das Semi-Block-Konzept verbindet ausgeprägte Profilkanten für die Traktion mit stabilisierenden Strukturen innerhalb der Lauffläche.

Motor → Antriebsachse → Rad → KRD50 → Aufstandsfläche → Fahrbahn

Das übertragbare Drehmoment hängt neben der Profilgestaltung unter anderem von Radlast, Betriebsdruck, Fahrbahnzustand, Profiltiefe und Schlupf ab.

Drehmoment → Profilblock → mechanische Verzahnung → Traktion → Vortrieb

Beim wiederholten Anfahren werden die Profilblöcke belastet, verformt und anschließend wieder entlastet.

Offene Schulter für Traktion im ersten Reifenleben

Ein besonderes konstruktives Merkmal des KRD50 ist die sich mit dem Verschleiß verändernde Schulter. Im ersten Teil des Reifenlebens arbeitet sie offen. Dadurch stehen zusätzliche Profilkanten zur Verfügung, die insbesondere unter Antriebsmoment die mechanische Verzahnung unterstützen.

Neuer KRD50 → offene Schulter → zusätzliche Griffkanten → Traktion

Das Profil nutzt damit im neuen und wenig verschlissenen Zustand eine ausgeprägtere Schulteröffnung für die Kraftübertragung.

Die tatsächliche Traktion entsteht jedoch immer aus dem Zusammenspiel von Profil, Mischung, Fahrbahn, Radlast, Reifenfülldruck und Schlupf.

Schultergeometrie verändert sich mit dem Verschleiß

Mit abnehmender Profiltiefe verändert sich die wirksame Schulterkonstruktion des KRD50. Die anfangs offene Struktur entwickelt sich im weiteren Reifenleben in Richtung einer geschlosseneren Schulter.

Offene Schulter → zunehmender Profilverschleiß → veränderte Geometrie → geschlossenere Schulter

Damit verändert sich während der Nutzung nicht nur die Profiltiefe, sondern auch die Arbeitsweise des Schulterbereichs.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu Profilen, deren Schultergeometrie über die gesamte nutzbare Profiltiefe weitgehend gleich aufgebaut ist. Beim KRD50 gehört diese Veränderung bewusst zum Profilkonzept.

Tie-Bars stabilisieren die Profilblöcke

Beim Regionalbetrieb wirken durch Anfahren, Bremsen und Rangieren hohe Wechselkräfte auf die einzelnen Profilblöcke. Beim KRD50 unterstützen Tie-Bars die gegenseitige Stabilisierung der Blöcke.

Radlast + Drehmoment + Schlupf → Profilblock → Verformung → Rückstellung → Abrieb

Je kontrollierter die Profilblöcke unter Belastung arbeiten, desto günstiger kann sich dies auf Stabilität und Verschleißbild auswirken.

Die Blockstabilisierung darf dennoch nicht mit Verschleißfreiheit verwechselt werden. Achsgeometrie, Fahrwerk, Radlast, Reifenfülldruck und Fahrweise bleiben entscheidende Einflussgrößen.

Gleichmäßiger Verschleiß und Laufleistung

Kumho legt den KRD50 auf ein möglichst gleichmäßiges Verschleißbild und eine hohe nutzbare Laufleistung im Regionalbetrieb aus. Dabei arbeiten Profilgeometrie, Laufflächenbreite, Blockstabilität und Mischung als Gesamtsystem.

Profilgestaltung + Mischung + Blockstabilität + Einsatzbedingungen → Verschleißbild → nutzbare Laufleistung

Eine bestimmte Kilometerleistung lässt sich aus dem Profilnamen allein nicht ableiten.

Besonders im Regionalverkehr können viele Lastwechsel und Rangierbewegungen zu deutlich anderen Verschleißbildern führen als bei langen, gleichmäßigen Autobahnetappen. Regelmäßige Profilkontrollen helfen, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen.

Steineinfang und Stone Drilling

Auch ein Regionalreifen kann regelmäßig auf Betriebshöfen, Zufahrten, Schotterflächen oder verschmutzten Fahrbahnen unterwegs sein. Gelangen Steine in die Profilrillen und verbleiben dort über viele Radumdrehungen, können sie sich zunehmend tiefer einarbeiten.

Stein → Festsetzen in der Profilrille → wiederholte Belastung → tieferes Einarbeiten → mögliche Belastung des Reifenunterbaus

Dieses sogenannte Stone Drilling kann bei ungünstigen Bedingungen über die reine Laufflächenbeanspruchung hinausgehen.

Die Profilgestaltung des KRD50 ist deshalb auch auf die Reduzierung von Steineinfang und damit verbundener mechanischer Beanspruchung ausgelegt. Festgesetzte Fremdkörper sollten bei den regelmäßigen Reifenkontrollen trotzdem entfernt beziehungsweise fachgerecht beurteilt werden.

Gürtelpaket und Karkasse schützen

Unterhalb der Lauffläche bilden Gürtelpaket und Karkasse das tragende System des Reifens. Mechanische Einwirkungen, ungeeigneter Betriebsdruck, Überlastung und übermäßige Wärme können den späteren Zustand der Karkasse beeinflussen.

Lauffläche → Gürtelpaket → Karkasse → Wulst → Felge

Ein LKW-Reifen arbeitet als technisches Gesamtsystem. Schäden in einem Bereich können Auswirkungen auf andere Bauteile haben.

Erstleben → Karkassenzustand → fachgerechte Prüfung → mögliche weitere Nutzung

Eine konstruktiv geeignete Karkasse bedeutet nicht automatisch, dass jeder gebrauchte KRD50 nachgeschnitten oder runderneuert werden kann.

Vor einer weiteren Nutzung muss der tatsächliche Karkassenzustand fachgerecht beurteilt werden. Durchschläge, Überlastung, längerer Betrieb mit ungeeignetem Druck, starke Wärmebelastung oder strukturelle Schäden können eine weitere Verwendung ausschließen.

Größen des Kumho KRD50

Der KRD50 wird in unterschiedlichen Nutzfahrzeugdimensionen von 17,5 bis 22,5 Zoll geführt. Dadurch reicht sein Einsatzspektrum von kleineren und mittleren Nutzfahrzeuganwendungen bis zu klassischen schweren LKW-Dimensionen.

17,5 Zollkompaktere Nutzfahrzeuggrößen
19,5 Zollmittlere Nutzfahrzeuggrößen
22,5 Zollklassische LKW-Dimensionen
DriveRegional-Antriebsachse

Zu den dokumentierten Größen gehören unter anderem 205/75 R17.5, 215/75 R17.5, 225/75 R17.5, 245/70 R19.5, 265/70 R19.5, 12 R22.5, 295/60 R22.5, 295/80 R22.5, 315/60 R22.5, 315/70 R22.5 und 315/80 R22.5.

Dimension → Service Description → Felge → Fahrzeug → Achslast → tatsächlicher Einsatz

Die reine Reifengröße entscheidet nicht allein darüber, ob eine KRD50-Ausführung für ein bestimmtes Fahrzeug geeignet ist.

12 R22.5 ohne separate Querschnittsangabe

Bei der klassischen Nutzfahrzeugdimension 12 R22.5 wird kein separater Querschnittswert angegeben. Deshalb darf hier nicht einfach eine moderne Querschnittsserie wie 80 angenommen und daraus eine vermeintliche Flankenhöhe berechnet werden.

12 R22.5 → keine separate Querschnittszahl → keinen Prozentwert ergänzen

Die Dimension muss in ihrer tatsächlich angegebenen Form beurteilt und mit den Hersteller- und Fahrzeugvorgaben abgeglichen werden.

Tragfähigkeit und Speedindex richtig beurteilen

Die verschiedenen KRD50-Dimensionen besitzen unterschiedliche Load- und Speed-Indizes. Entscheidend ist deshalb immer die Service Description des tatsächlich angebotenen Reifens.

Achslast → Anzahl Reifen → tatsächliche Radlast → Load Index → Betriebsdruck

Die Tragfähigkeit eines einzelnen Reifens darf nicht mit der zulässigen Achslast des Fahrzeugs gleichgesetzt werden.

Bei Ausführungen mit zwei Load-Indizes beziehen sich die Werte auf die dafür vorgesehenen Bedingungen bei Einzel- beziehungsweise Zwillingsbereifung. Sie stellen keine zusätzliche Tragfähigkeitsreserve dar. Auch der Speedindex ist eine technische Reifenkategorie und keine allgemeine Geschwindigkeitsempfehlung.

EU-Reifenlabel beim Kumho KRD50

Die EU-Reifenlabelwerte unterscheiden sich innerhalb der KRD50-Familie je nach Dimension und konkreter Ausführung. Ein Labelwert darf deshalb niemals vom Profilnamen auf sämtliche KRD50-Reifen übertragen werden.

Rollwiderstanddimensionsabhängig
Nasshaftungdimensionsabhängig
Rollgeräuschartikelspezifischer Wert

Beispielsweise wird eine dokumentierte Ausführung in 315/60 R22.5 152/148L mit D beim Rollwiderstand, B bei der Nasshaftung und 73 dB Geräuschklasse A geführt. Eine Ausführung in 265/70 R19.5 140/138M weist dagegen E, C und 73 dB Geräuschklasse B auf.

Gleicher KRD50 ≠ automatisch gleiches EU-Reifenlabel.

Maßgeblich sind immer die Angaben des konkreten Artikels und der konkreten Dimension.

M+S und 3PMSF beim KRD50

Für dokumentierte KRD50-Ausführungen werden M+S- und 3PMSF-Kennzeichnungen geführt. Ob die Kennzeichnungen bei einem konkreten Reifen vorhanden sind, muss jedoch immer anhand der tatsächlichen Dimension und Ausführung geprüft werden.

3PMSF → definierte Schneeprüfung ≠ automatisch spezialisierter Winter-LKW-Reifen

Der KRD50 bleibt konstruktiv ein Regional-Drive-Reifen. Kennzeichnung, Einsatzkonzept und konkrete Fahrzeuganforderungen müssen gemeinsam betrachtet werden.

Luftdruck beim Kumho KRD50

Der richtige Betriebsdruck ist bei einem Regional-Drive-Reifen entscheidend für Tragfähigkeit, Aufstandsfläche, Profilbewegung, Karkassenarbeit und Wärmeentwicklung.

Radlast → Betriebsdruck → Aufstandsfläche → Karkassenverformung → Walkarbeit → Wärme

Ein nicht zur tatsächlichen Belastung passender Reifenfülldruck kann Verschleiß, Temperaturentwicklung und Karkassenbeanspruchung erhöhen.

Für den KRD50 gibt es deshalb keinen pauschalen Luftdruckwert. Dimension, tatsächliche Rad- und Achslast, Einzel- oder Zwillingsbereifung, Felge, Fahrzeug, Geschwindigkeit und Einsatzbedingungen müssen gemeinsam berücksichtigt werden. Der maximal zulässige Fülldruck ist nicht automatisch der richtige Betriebsdruck.

Wirtschaftlicher LKW-Reifenbetrieb und Förderung

Bei gewerblich eingesetzten LKW spielen neben Traktion und Sicherheit auch Laufleistung, Energieeffizienz, Karkassennutzung und die gesamten Reifenkosten eine Rolle. Je nach Programm und aktuell geltenden Voraussetzungen können auch Förderregelungen für bestimmte Maßnahmen im Nutzfahrzeugbereich relevant sein.

Wichtig: Ein Kumho KRD50 ist nicht allein aufgrund seines Profilnamens automatisch förderfähig.

Entscheidend sind immer das jeweils aktuelle Förderprogramm, die konkreten Voraussetzungen und die tatsächlich eingesetzte beziehungsweise beantragte Maßnahme.

FT Fachwelten für den Kumho KRD50

Beim KRD50 stehen Regionalverkehr, Antriebsachse, Traktion, gleichmäßiger Verschleiß, Reifenfülldruck, Karkassenzustand und der wirtschaftliche Betrieb im Mittelpunkt.

Bei KRD50-Ausführungen für kleinere und mittlere Nutzfahrzeuge bieten zusätzlich unsere LLKW-Fachwelten weiterführende Informationen.

Kumho Reifen und Herstellerwissen

Die drei FT-Hauptwelten

Von der einzelnen Reifenprofilseite führen unsere drei zentralen FT-Welten weiter zu technischem Reifenwissen, praktischer Erfahrung und Herstellerinformationen.

Über 35 Jahre Erfahrung mit LKW- und Nutzfahrzeugreifen

Bei einem Regional-Drive-Reifen wie dem Kumho KRD50 betrachten wir nicht nur Reifengröße und Profiltiefe. Antriebsachse, Drehmoment, Schultergeometrie, Profilblockbewegung, Radlast, Betriebsdruck, Gürtelpaket, Karkasse und Verschleißbild gehören technisch zusammen.

Gerade bei regional eingesetzten Fahrzeugen helfen regelmäßige Druck-, Profil- und Sichtkontrollen dabei, ungleichmäßigen Abrieb, festgesetzte Fremdkörper oder mechanische Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifen, Felgen, Nutzfahrzeugtechnik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Kumho KRD50

Für welchen Einsatz ist der Kumho KRD50 gedacht?

Der KRD50 ist ein Drive-Reifen für den Regionalverkehr. Sein Semi-Block-Profil ist auf Traktion, häufige Lastwechsel, gleichmäßigen Verschleiß und Laufleistung im regionalen Nutzfahrzeugeinsatz abgestimmt.

Was ist das Besondere an der Schulter des KRD50?

Die Schulter arbeitet im ersten Teil des Reifenlebens offener und stellt zusätzliche Griffkanten bereit. Mit zunehmendem Profilverschleiß verändert sich die Geometrie in Richtung einer geschlosseneren Schulterstruktur.

Was bewirken die Tie-Bars beim KRD50?

Die Tie-Bars unterstützen die Stabilisierung der Profilblöcke. Das ist bei einem Drive-Reifen wichtig, weil die Blöcke unter Radlast, Antriebsmoment, Bremskräften und Schlupf immer wieder verformt und entlastet werden.

Sind die EU-Reifenlabelwerte bei allen KRD50 gleich?

Nein. Die EU-Reifenlabelwerte sind dimensions- und artikelspezifisch. Rollwiderstand, Nasshaftung und externes Rollgeräusch müssen deshalb für die konkret angebotene KRD50-Ausführung geprüft werden.

Welchen Luftdruck benötigt der Kumho KRD50?

Es gibt keinen pauschalen KRD50-Luftdruck. Der richtige Betriebsdruck richtet sich nach Dimension, tatsächlicher Rad- und Achslast, Einzel- oder Zwillingsbereifung, Felge, Fahrzeug, Geschwindigkeit und Einsatzbedingungen. Die FT LKW-Luftdrucktabelle unterstützt bei der technischen Einordnung.

Kumho KRD50 – Regional-Drive mit variablem Schulterkonzept

Der Kumho KRD50 verbindet ein traktionsorientiertes Semi-Block-Profil mit stabilisierten Profilblöcken, einer sich mit dem Verschleiß verändernden Schultergeometrie und einer auf gleichmäßigen Abrieb sowie Laufleistung ausgerichteten Konstruktion. Der reduzierte Steineinfang unterstützt zusätzlich den Schutz des Reifenunterbaus im anspruchsvollen Nutzfahrzeugbetrieb.

Für die richtige Auswahl müssen Dimension, Achsposition, Load Index, Speedindex, Felge, tatsächliche Rad-/Achslast, Einzel- oder Zwillingsbereifung, Reifenfülldruck und konkretes Einsatzprofil gemeinsam betrachtet werden.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Kumho
Hersteller
Kumho Tire Co., Ltd
Strahlenberger Str. 110-112
Hessen
Offenbach, Deutschland, 63067
kumhotire@kumhotire.com
https://www.kumhotire.de