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Dunlop Winter Response MS AO XL 185/60 R15 88H

87,18 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Dunlop
Fahrzeugtyp :           PKW
Saison :           Winter
Breite :           185 mm
Größe :           60 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           15 Zoll
Geschwindigkeitsindex :           H (bis 210 km/h)
Traglastindex :           88

Dunlop · Winter Response · PKW-Winterreifen

Dunlop Winter Response – asymmetrische Winterreifentechnik mit Multi-Blade-System und präzisem Fahrbahnkontakt

Der Dunlop Winter Response, ursprünglich unter der Bezeichnung SP Winter Response angeboten, ist ein Pkw-Winterreifen mit asymmetrischem Laufflächenprofil. Sein technisches Konzept verbindet unterschiedliche Lamellentypen, eine durchgehende Mittelrippe und eine silica-basierte Wintergummimischung für wechselnde Fahrbahnbedingungen.

Anders als bei einem laufrichtungsgebundenen Winterprofil übernehmen die einzelnen Bereiche der asymmetrischen Lauffläche unterschiedliche Aufgaben. Die Mittelrippe unterstützt den Geradeauslauf, die Schulterbereiche tragen zur Seitenführung bei und die Profilrillen helfen bei der Wasserableitung.

Ein charakteristisches Merkmal ist das Dunlop Multi-Blade-System. Verschiedene Lamellenformen sollen die Anforderungen von trockenen, nassen und verschneiten Straßen miteinander verbinden. Die Dunlop Touch Technology ergänzt diesen Ansatz mit dem Ziel eines kontrollierten Fahrbahngefühls.

Asymmetrisches Profil

Unterschiedliche Profilzonen für Fahrstabilität, Seitenführung und Wasserableitung.

Multi-Blade-System

Verschiedene Lamellentypen für wechselnde winterliche Straßenverhältnisse.

Silica-Plus-Mischung

Auf Haftung und Flexibilität bei niedrigen Temperaturen abgestimmte Lauffläche.

FT-Reifen Fachhinweis: Diese Beschreibung gilt größenübergreifend für das ursprüngliche Profil Dunlop SP Winter Response. Es handelt sich nicht um den Winter Response 2. Reifengröße, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitsindex, XL-Ausführung, OE-Kennzeichnung und weitere Merkmale müssen am jeweiligen Artikel geprüft werden.

Asymmetrisches Profildesign – unterschiedliche Funktionen innerhalb einer Lauffläche

Das asymmetrische Laufflächenprofil ist das zentrale Konstruktionsmerkmal des Dunlop Winter Response. Die Profilgestaltung unterscheidet sich zwischen innerem und äußerem Bereich, sodass verschiedene Anforderungen an Winterhaftung und Fahrstabilität berücksichtigt werden können.

Eine durchgehende Mittelrippe unterstützt die Richtungsstabilität und eine präzise Übertragung kleiner Lenkbewegungen. Die äußeren Profilbereiche übernehmen einen wichtigen Anteil der Seitenführung, während die Rillenanordnung den Wassertransport ergänzt.

Mittelrippe

Die durchgehende Struktur unterstützt Geradeauslauf und Lenkpräzision.

Schulterbereiche

Die abgestimmte Blockgestaltung unterstützt die Kraftübertragung bei Kurvenfahrt.

Rillenanordnung

Unterschiedliche Profilkanäle helfen, Wasser aus der Kontaktfläche zu verdrängen.

Der Vorteil liegt in der funktionalen Aufteilung. Nicht jeder Profilbereich muss dieselbe Aufgabe in gleicher Weise erfüllen. Erst das Zusammenwirken der einzelnen Zonen bestimmt das Fahrverhalten.

Dunlop Multi-Blade-System – unterschiedliche Lamellen für wechselnde Winterbedingungen

Mit dem Multi-Blade-System kombiniert Dunlop unterschiedliche Lamellentypen innerhalb der Lauffläche. Hintergrund ist, dass trockene, nasse und verschneite Fahrbahnen unterschiedliche Anforderungen an die Profilblockbeweglichkeit und die verfügbaren Griffkanten stellen.

Auf Schnee sollen sich die Lamellenkanten mechanisch mit der Fahrbahnoberfläche verzahnen. Bei Nässe unterstützen sie den Kontakt zur Straße. Auf trockenen Abschnitten bleibt dagegen eine ausreichende Profilblockstabilität wichtig.

Schneetraktion

Zusätzliche Lamellenkanten unterstützen die Übertragung von Antriebs- und Bremskräften.

Nasshandling

Die Lamellen ergänzen die Profilgestaltung bei feuchten und kalten Straßen.

Profilstabilität

Die Abstimmung der Lamellen berücksichtigt auch das Fahrverhalten auf trockener Fahrbahn.

Entscheidend ist nicht allein die Anzahl der Einschnitte. Ihre Form, Anordnung und Wechselwirkung mit den Profilblöcken bestimmen, wie sich die Lauffläche unter Belastung verhält.

Zwei Lamellenfunktionen – Wintergriff und kontrollierte Blockbewegung

Beim ursprünglichen Winter Response setzt Dunlop auf unterschiedliche Lamellenstrukturen, um mehrere winterliche Fahrsituationen abzudecken. Feine Griffkanten unterstützen die Verzahnung auf Schnee, während die Abstimmung der Profilblöcke eine kontrollierte Übertragung von Lenk- und Bremskräften ermöglichen soll.

Griffkanten für Schnee

Bei Kontakt mit einer Schneedecke können die Lamellenkanten in die Oberfläche eingreifen. Das ergänzt die mechanische Traktion beim Beschleunigen und Bremsen.

Stabilität bei Lenkbewegungen

Bei seitlicher Belastung müssen die Profilblöcke ausreichend stabil bleiben, damit die Lenkkräfte möglichst kontrolliert übertragen werden.

Diese Kombination ist besonders bei wechselnden Bedingungen relevant. Ein Winterreifen muss nicht nur auf Schnee greifen, sondern auch bei kaltem, trockenem Asphalt ein nachvollziehbares Fahrverhalten bieten.

Dunlop Touch Technology – die Rückmeldung zwischen Fahrbahn und Fahrzeug

Die Dunlop Touch Technology beschreibt einen Entwicklungsansatz, bei dem das Zusammenspiel von Reifenaufbau, Kontaktfläche und Lenkreaktion im Mittelpunkt steht.

Der Reifen ist das verbindende Bauteil zwischen Fahrbahn und Fahrzeug. Veränderungen von Fahrbahnbeschaffenheit, Seitenführung und Bremsbelastung werden über die Reifenstruktur an das Fahrzeug weitergegeben.

Lenkreaktion

Die Reifenkonstruktion unterstützt die kontrollierte Umsetzung von Lenkbewegungen.

Fahrbahnkontakt

Die Abstimmung der Profilzonen beeinflusst die Übertragung von Kräften.

Fahrgefühl

Ein nachvollziehbares Reifenverhalten unterstützt die Einschätzung wechselnder Straßenbedingungen.

Touch Technology ist dabei kein einzelnes elektronisches Bauteil und kein Reifensensor. Gemeint ist die konstruktive Abstimmung des Reifens auf Fahrbahnkontakt und Lenkverhalten.

Silica-Plus-Laufflächenmischung – Haftung bei niedrigen Temperaturen

Der Dunlop Winter Response verwendet eine Silica-Plus-Gummimischung. Der Silica-Anteil ist Bestandteil einer Laufflächenabstimmung, die auf winterliche Temperaturen und wechselnde Fahrbahnbedingungen ausgerichtet ist.

Bei Kälte verändert sich das Verformungsverhalten von Gummimischungen. Eine geeignete Wintermischung soll ausreichend flexibel bleiben, damit sich die Lauffläche an kleine Unebenheiten der Fahrbahn anpassen kann.

Kälteflexibilität

Die Mischung ist auf den Einsatz bei niedrigen Temperaturen abgestimmt.

Nasshaftung

Die Materialeigenschaften unterstützen den Kontakt zu kaltem, feuchtem Asphalt.

Wintertraktion

Die Mischung ergänzt die mechanischen Griffkanten des Lamellensystems.

Die Gummimischung wirkt immer zusammen mit der Profilgeometrie. Eine bestimmte Silica-Technologie allein erlaubt keine pauschale Aussage über Bremswege oder die Haftung auf blankem Eis.

Durchgehende Mittelrippe – Geradeauslauf und präzise Kraftübertragung

Die kontinuierliche Mittelrippe ist ein wichtiges Element der asymmetrischen Profilgestaltung. Sie schafft eine zusammenhängende Struktur im mittleren Laufflächenbereich und unterstützt die Richtungsstabilität.

Beim Geradeausfahren und bei kleinen Lenkkorrekturen werden Kräfte über die Profilblöcke auf die Fahrbahn übertragen. Eine stabile Mittelzone kann unerwünschte Bewegungen der Lauffläche begrenzen.

Geradeausfahrt

Die durchgehende Mittelstruktur unterstützt ein ruhiges und nachvollziehbares Lenkverhalten.

Lenkkorrekturen

Die zusammenhängende Profilzone ergänzt die kontrollierte Umsetzung kleiner Richtungsänderungen.

Wie präzise sich ein Fahrzeug tatsächlich lenken lässt, hängt zusätzlich von Reifendimension, Fülldruck, Fahrwerk und Fahrbahnbeschaffenheit ab.

Nasshandling und Aquaplaning – die Bedeutung der asymmetrischen Rillenanordnung

Bei Regen muss ein Winterreifen Wasser aus der Aufstandsfläche verdrängen, damit die Lauffläche Kontakt zum Asphalt halten kann. Der Dunlop Winter Response nutzt dafür eine asymmetrische Anordnung seiner Profilrillen.

Die Rillen übernehmen die Wasserführung, während Mittelrippe, Profilblöcke und Lamellen zur Übertragung der Fahrkräfte beitragen. Diese Funktionsaufteilung ist besonders bei wechselhaftem Winterwetter wichtig.

Wasserverdrängung

Die Profilkanäle unterstützen den Abtransport von Wasser.

Nassbremsen

Die Kombination aus Mischung und Profilkanten unterstützt die Kraftübertragung.

Kurvenfahrt

Die Schultergestaltung ergänzt die Seitenführung auf feuchter Fahrbahn.

Sicherheitshinweis: Aquaplaning lässt sich durch ein Reifenprofil nicht vollständig verhindern. Besonders bei stehendem Wasser, hoher Geschwindigkeit und geringer Profiltiefe steigt das Risiko deutlich.

Schnee und Eis – mechanische Griffkanten richtig einordnen

Auf verschneiten Straßen entsteht die Kraftübertragung unter anderem durch das Eingreifen der Profilkanten in die Schneeoberfläche. Das Multi-Blade-System des Winter Response stellt dafür verschiedene Lamellenstrukturen bereit.

Auf Eis sind die Haftungsbedingungen wesentlich schwieriger. Hier spielen neben der Lamellengeometrie insbesondere die Gummimischung, die Oberflächenbeschaffenheit und die Temperatur eine Rolle.

Beim Anfahren

Die Lamellenkanten unterstützen die Verzahnung mit verschneitem Untergrund.

Beim Bremsen

Die Profilkanten ergänzen die Übertragung der Verzögerungskräfte.

Beim Lenken

Die asymmetrische Profilgestaltung unterstützt die Seitenführung.

Auch ein geeigneter Winterreifen kann die physikalischen Grenzen auf Eis nicht aufheben. Ausreichender Abstand und eine angepasste Geschwindigkeit bleiben unverzichtbar.

Asymmetrische Reifen richtig montieren – Outside und Inside beachten

Beim asymmetrischen Dunlop Winter Response ist die korrekte Zuordnung der Reifenaußen- und Reifeninnenseite wichtig. Entsprechende Seitenwandmarkierungen müssen bei der Montage beachtet werden.

Outside

Die mit „Outside“ gekennzeichnete Reifenseite muss nach außen zeigen. So bleibt die vorgesehene Funktionsaufteilung der Lauffläche erhalten.

Inside

Die mit „Inside“ gekennzeichnete Reifenseite gehört zur Fahrzeuginnenseite. Die Profilgestaltung ist auf diese Einbaulage abgestimmt.

Asymmetrisch bedeutet nicht automatisch laufrichtungsgebunden. Eine vorgeschriebene Drehrichtung wäre gesondert durch eine entsprechende Seitenwandkennzeichnung erkennbar.

Winter Response und Winter Response 2 – zwei eigenständige Dunlop-Profilgenerationen

Der ursprüngliche SP Winter Response unterscheidet sich technisch vom späteren Winter Response 2. Für die Reifenwahl ist diese Unterscheidung wichtig, da die jeweiligen Profilgenerationen andere Konstruktionsschwerpunkte besitzen.

Dunlop Winter Response

Asymmetrische Lauffläche, durchgehende Mittelrippe, Multi-Blade-System, Touch Technology und Silica-Plus-Mischung.

Dunlop Winter Response 2

Reverse-Snowguide-Technologie, 45°-Schulterlamellen, hohe Lamellendichte und optimierte Karkassenform.

Technologien der zweiten Generation dürfen deshalb nicht automatisch dem ursprünglichen Winter Response zugeschrieben werden. Ebenso unterscheiden sich die verfügbaren Dimensionen und möglichen Sonderausführungen.

Reifendruck, Profiltiefe und Reifenalter – bei älteren Profilgenerationen besonders wichtig

Der Winter Response gehört zu einer älteren Dunlop-Profilgeneration. Bei der Auswahl und Nutzung sollten deshalb nicht nur Größe und Kennzeichnungen, sondern auch der tatsächliche Zustand und das Produktionsdatum der angebotenen Reifen berücksichtigt werden.

Profiltiefe

Mit zunehmendem Abrieb verringern sich die Reserven für Schneehaftung und Wasserableitung.

Reifendruck

Der passende Fülldruck unterstützt die vorgesehene Kontaktfläche und ein gleichmäßiges Verschleißbild.

Reifenzustand

Beschädigungen, Risse und Alterungserscheinungen sollten regelmäßig kontrolliert werden.

Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt in Deutschland 1,6 mm. Für winterliche Bedingungen empfiehlt sich ein rechtzeitiger Austausch, bevor die funktionalen Reserven deutlich nachlassen.

Unsere FT Reifendrucktabelle erläutert die technischen Grundlagen. Maßgeblich für den konkreten Fülldruck bleiben die Angaben des Fahrzeugherstellers.

Winterreifenkennzeichnung und Fahrzeugzulassung prüfen

Bei winterlichen Straßenverhältnissen gilt in Deutschland eine situative Winterreifenpflicht. Dafür müssen die verwendeten Reifen die vorgeschriebene 3PMSF-Kennzeichnung besitzen. Eine alleinige M+S-Markierung reicht seit Oktober 2024 nicht mehr aus.

Da der SP Winter Response aus einer älteren Profilgeneration stammt, ist die Kennzeichnung am tatsächlich angebotenen Reifen besonders sorgfältig zu prüfen. Eine 3PMSF-Kennzeichnung darf nicht allein aufgrund der Modellbezeichnung vorausgesetzt werden.

3PMSF prüfen

Das Berg-Schneeflocken-Symbol muss bei winterlicher Nutzung vorhanden sein.

Tragfähigkeit

Der Lastindex muss die Fahrzeuganforderungen erfüllen.

Dimension

Reifengröße und Ausführung müssen für das Fahrzeug zulässig sein.

Die richtige Reifenauswahl ergibt sich aus den Fahrzeugpapieren, den geltenden Zulassungsvorgaben und den Kennzeichnungen der konkreten Reifenausführung.

FT Wissenswelt und Praxiswelt – Winterreifen fachlich verstehen

Das asymmetrische Profil und das Multi-Blade-System des Winter Response zeigen, wie unterschiedlich Winterreifen konstruiert sein können. Unsere Fachwelten erläutern die technischen Grundlagen und die richtige Nutzung im Alltag.

Dunlop Winter Response kaufen – die passende Reifenausführung auswählen

Der Dunlop Winter Response ist ein Pkw-Winterreifen mit asymmetrischer Profilgestaltung und einer auf wechselnde Winterbedingungen abgestimmten Kombination verschiedener Lamellentypen.

Seine wichtigsten technischen Besonderheiten sind die durchgehende Mittelrippe, das Multi-Blade-System, die Dunlop Touch Technology und die Silica-Plus-Laufflächenmischung.

Vor dem Kauf müssen Reifengröße, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitsindex, Winterkennzeichnung und mögliche fahrzeugspezifische Ausführungen geprüft werden. Gerade bei älteren Profilgenerationen sollte auch das Produktionsdatum berücksichtigt werden.

Die drei zentralen FT-Reifen Hauptwelten

FT-Reifen – über 35 Jahre praktische Reifenkompetenz

FT-Reifen verbindet über 35 Jahre Erfahrung mit Reifen und Felgen mit einem Sortiment von mehr als 100.000 Artikeln.

Beim Dunlop Winter Response erklären wir nicht nur allgemeine Winterreifeneigenschaften, sondern die technischen Zusammenhänge zwischen asymmetrischer Profilgestaltung, Lamellenfunktion, Wintermischung und Fahrbahnkontakt.

Unser Anspruch ist eine fundierte Reifenwahl, bei der die tatsächlichen Anforderungen des Fahrzeugs und die besonderen Eigenschaften des jeweiligen Reifenprofils im Mittelpunkt stehen.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifenwissen, technische Erklärungen und Einblicke aus unserer täglichen Praxis.

Häufige Fragen zum Dunlop Winter Response

Was ist das Besondere am Dunlop Winter Response?

Der ursprüngliche SP Winter Response kombiniert ein asymmetrisches Laufflächenprofil mit einer durchgehenden Mittelrippe, verschiedenen Lamellentypen und einer Silica-Plus-Gummimischung. Diese Konstruktion soll Winterhaftung, Nasshandling und kontrollierte Lenkreaktionen miteinander verbinden.

Wie funktioniert das Dunlop Multi-Blade-System?

Das Multi-Blade-System verwendet unterschiedliche Lamellentypen innerhalb der Lauffläche. Ihre Griffkanten unterstützen die Haftung auf Schnee und nassen Straßen, während die gesamte Profilblockabstimmung auch das Fahrverhalten auf trockenen Abschnitten berücksichtigt.

Was bedeutet Dunlop Touch Technology?

Touch Technology bezeichnet einen Entwicklungsansatz zur Abstimmung von Reifenaufbau, Fahrbahnkontakt und Lenkreaktion. Ziel ist ein kontrolliertes Fahrgefühl mit nachvollziehbarer Rückmeldung. Es handelt sich nicht um einen elektronischen Sensor.

Worin unterscheidet sich der Winter Response vom Winter Response 2?

Der ursprüngliche Winter Response verwendet ein asymmetrisches Profil mit Multi-Blade-System und durchgehender Mittelrippe. Der Winter Response 2 setzt dagegen auf Reverse Snowguide, 45°-Schulterlamellen und eine optimierte Karkassenform. Es handelt sich um unterschiedliche Profilgenerationen.

Ist der Dunlop Winter Response heute noch für winterliche Straßen geeignet?

Entscheidend sind die Kennzeichnung und der Zustand des konkreten Reifens. Für die Winterreifenpflicht in Deutschland ist das 3PMSF-Symbol erforderlich. Zusätzlich müssen Profiltiefe, Reifenalter, Beschädigungen, Tragfähigkeit und Fahrzeugzulassung berücksichtigt werden. Eine alleinige M+S-Kennzeichnung reicht nicht aus.

Dunlop Winter Response – asymmetrische Profiltechnik für wechselnde Winterbedingungen

Der Dunlop Winter Response verbindet eine asymmetrische Lauffläche, unterschiedliche Lamellentypen, eine stabile Mittelrippe und eine Silica-Plus-Wintermischung.

Das Multi-Blade-System unterstützt die mechanische Verzahnung auf Schnee, während die asymmetrische Profilgestaltung Aufgaben wie Seitenführung, Geradeauslauf und Wasserableitung auf verschiedene Laufflächenbereiche verteilt. Die Dunlop Touch Technology ergänzt das Konzept durch die Abstimmung auf kontrollierten Fahrbahnkontakt.

Bei dieser älteren Profilgeneration sind die konkrete Winterkennzeichnung, der Reifenzustand und die fahrzeugspezifische Zulässigkeit besonders sorgfältig zu prüfen.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Dunlop
Hersteller
Goodyear Germany GmbH
Dunlopstr. 2
Hessen
Hanau, Deutschland, 63450
info@goodyear.de
https://www.dunlop.de