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Delinte WD6 XL 205/55 HR17 95H

57,18 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Delinte
Fahrzeugtyp :           PKW
Saison :           Winter
Breite :           205 mm
Größe :           55 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           17 Zoll
Geschwindigkeitsindex :           H (bis 210 km/h)
Traglastindex :           95

Delinte · WD6 · PKW-Winterreifen · 3PMSF

Delinte WD6 – Winterreifen mit V-Profil und vier breiten Längsrillen

Der Delinte WD6 ist ein für winterliche Straßenbedingungen entwickelter PKW-Winterreifen. Seine Konstruktion verbindet eine silikahaltige Wintergummimischung mit einem V-förmigen Laufflächenprofil, vier breiten Längsrillen und diagonal angeordneten Profilblöcken.

Das Profilkonzept berücksichtigt unterschiedliche Winterbedingungen von kaltem Asphalt über Regen und Schneematsch bis hin zu verschneiten Straßen. Breite, seitlich auslaufende Schulterblöcke ergänzen die Konstruktion und sollen die Stabilität bei Lenk- und Kurvenbewegungen unterstützen.

3PMSF Winterreifen mit Schneeflockensymbol
V-förmiges Profil Für winterliche Traktion ausgelegt
Vier Längsrillen Wasser- und Schneematschableitung
Silika-Mischung Für niedrige Temperaturen entwickelt
Winterkennzeichnung

Der Delinte WD6 gehört zum Winterreifenprogramm des Herstellers und wird mit der 3PMSF-Kennzeichnung angeboten. Diese bestätigt die Erfüllung festgelegter Mindestanforderungen an die Schneegriffigkeit. Sie ist keine Garantie für bestimmte Bremswege oder uneingeschränkte Haftung auf Eis.

Delinte WD6 – Winterprofil für wechselnde Fahrbahnbedingungen

Winterreifen müssen unterschiedliche Straßenverhältnisse berücksichtigen. Neben Schnee und Schneematsch gehören dazu kalte, trockene Fahrbahnen und regennasser Asphalt.

Der Delinte WD6 kombiniert hierfür eine winterorientierte Gummimischung mit einer ausgeprägten Profilstruktur.

Das V-förmige Profil und die diagonalen Querrillen stellen zahlreiche Profilkanten bereit. Gleichzeitig sollen vier breite Längsrillen Wasser und Schneematsch aus dem Kontaktbereich zwischen Reifen und Fahrbahn ableiten.

Breite Schulterblöcke ergänzen diese Gestaltung durch eine auf Stabilität bei Lenkbewegungen ausgelegte Konstruktion.

Vier breite Längsrillen – Wasser und Schneematsch ableiten

Ein charakteristisches Merkmal des Delinte WD6 sind seine vier breiten, durchgehenden Längsrillen.

Sie bilden Abflusswege entlang der Lauffläche und sollen Wasser sowie Schneematsch aus der Reifenaufstandsfläche ableiten.

Gerade bei wechselhaftem Winterwetter können nasse Straßen und Schneematsch die Kraftübertragung erheblich beeinträchtigen.

Vier Wasserkanäle

Die breiten Längsrillen unterstützen den Abtransport von Wasser aus der Aufstandsfläche.

Schneematsch

Die Profilöffnungen berücksichtigen die Anforderungen matschiger Winterstraßen.

Winterliche Nässe

Das Rillenkonzept ergänzt die Profilgestaltung bei Regen und nassem Asphalt.

Aquaplaning bleibt möglich

Auch vier breite Längsrillen können Aquaplaning nicht vollständig verhindern. Geschwindigkeit, Wasserhöhe, Reifenfülldruck und Profiltiefe beeinflussen das Risiko erheblich.

V-förmiges Winterprofil – Profilkanten für Schnee und winterliche Fahrbahnen

Das V-förmige Profildesign gehört zu den zentralen Konstruktionsmerkmalen des Delinte WD6.

Die diagonale Anordnung der Profilbereiche bildet zusammen mit den Querrillen eine Vielzahl von Profilkanten.

Diese Kanten sind besonders bei der Kraftübertragung auf verschneiter Fahrbahn relevant. Beim Anfahren, Bremsen und Lenken müssen die auftretenden Kräfte über die Reifenaufstandsfläche auf die Straße übertragen werden.

V-förmige Profilstruktur

Die diagonale Anordnung der Profilbereiche berücksichtigt unterschiedliche Kraftrichtungen bei winterlichen Fahrmanövern.

Ausgeprägte Querrillen

Die Querrillen ergänzen die Profilkanten für die Kraftübertragung auf Schnee.

Die tatsächlich verfügbare Traktion hängt zusätzlich von Schneebeschaffenheit, Profiltiefe, Reifenfülldruck und Fahrzeuggewicht ab.

Silikahaltige Wintergummimischung – Flexibilität bei niedrigen Temperaturen

Die Gummimischung ist ein wichtiger Bestandteil der Winterreifenkonstruktion.

Bei niedrigen Temperaturen verändert sich das Verhalten des Reifenmaterials. Der Delinte WD6 verwendet deshalb eine silikahaltige Wintermischung, die auf den Einsatz in der kalten Jahreszeit abgestimmt ist.

Sie soll die Flexibilität der Lauffläche unterstützen und damit zur Kraftübertragung auf winterlichen Straßen beitragen.

Kalte Temperaturen

Die Mischung wurde für winterliche Witterungsbedingungen entwickelt.

Fahrbahnkontakt

Die Materialeigenschaften unterstützen die Anpassungsfähigkeit der Lauffläche.

Winterbetrieb

Die Mischung ergänzt das Profilkonzept bei Schnee, Regen und kaltem Asphalt.

Keine uneingeschränkte Haftung auf Eis

Auch eine spezielle Wintergummimischung kann die physikalischen Haftungsgrenzen auf Schnee und Eis nicht aufheben. Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand müssen den Straßenverhältnissen angepasst werden.

Diagonale Profilblöcke – Kraftübertragung beim Anfahren und Bremsen

Der Delinte WD6 besitzt diagonal angeordnete Profilblöcke und Querrillen.

Diese Struktur ergänzt das V-förmige Winterprofil und stellt zusätzliche Griffkanten bereit.

Die Profilgestaltung soll die Übertragung von Antriebs- und Bremskräften auf winterlichen Straßen unterstützen.

Anfahren auf Schnee

Die Profilkanten unterstützen die Übertragung von Antriebskräften auf verschneiter Fahrbahn.

Winterliches Bremsen

Die diagonalen Profilbereiche berücksichtigen die Kraftübertragung bei Bremsvorgängen.

Lenkbewegungen

Die Profilstruktur ergänzt die Führung des Reifens bei unterschiedlichen Kraftrichtungen.

Konkrete Bremswege lassen sich aus der Profilgestaltung allein nicht ableiten. Sie hängen vom Fahrzeug, der Geschwindigkeit und den tatsächlichen Straßenverhältnissen ab.

Breite Schulterblöcke – Stabilität bei winterlichen Kurvenfahrten

Die Schulterbereiche eines Reifens werden besonders bei Lenk- und Kurvenbewegungen beansprucht.

Der Delinte WD6 verwendet breite, seitlich auslaufende Schulterblöcke, die laut Hersteller die Stabilität bei der Übertragung seitlicher Kräfte unterstützen sollen.

Die Schultergestaltung ergänzt das V-förmige Profil und die ausgeprägten Längs- und Querrillen.

Breite Profilblöcke

Die Schulterbereiche sind auf die Beanspruchung bei seitlichen Kräften abgestimmt.

Kurvenverhalten

Die Gestaltung soll die Stabilität bei Lenk- und Kurvenbewegungen unterstützen.

Vorsicht auf Schnee und Eis

Auf vereisten oder verschneiten Straßen kann die Seitenführung erheblich eingeschränkt sein. Auch breite Schulterblöcke ersetzen keine angepasste Fahrweise.

Für welche Fahrzeuge eignet sich der Delinte WD6?

Der Delinte WD6 wurde für geeignete PKW mit entsprechenden Reifendimensionen entwickelt.

Er richtet sich an Fahrer, die während der kalten Jahreszeit mit wechselnden Straßenbedingungen rechnen und eine speziell dafür entwickelte Winterbereifung benötigen.

Kompaktklasse

Für geeignete Kompaktfahrzeuge mit passenden Reifengrößen und technischen Vorgaben.

Mittelklasse

Für entsprechende Limousinen und Kombis, sofern die benötigte Dimension verfügbar und freigegeben ist.

Winterlicher Alltag

Für Fahrten bei niedrigen Temperaturen, Regen, Schnee und Schneematsch.

Fahrzeugpapiere sind maßgeblich

Die genannten Fahrzeuggruppen sind Einsatzbeispiele und keine pauschalen Freigaben. Maßgeblich sind Fahrzeugpapiere, CoC-Dokument, Herstellerfreigaben sowie Reifengröße, Lastindex und Geschwindigkeitskennung.

3PMSF-Kennzeichnung – was bedeutet das Schneeflockensymbol?

Das 3PMSF-Symbol zeigt einen Berg mit drei Gipfeln und einer Schneeflocke.

Es kennzeichnet Reifen, die festgelegte Anforderungen an die Schneegriffigkeit erfüllen.

Der Delinte WD6 gehört zum Winterreifenprogramm des Herstellers und wird mit dieser Kennzeichnung angeboten.

In Deutschland ist die 3PMSF-Kennzeichnung bei winterlichen Straßenverhältnissen grundsätzlich erforderlich, um die Anforderungen der situativen Winterreifenpflicht zu erfüllen.

Das Symbol garantiert jedoch keine bestimmte Haftung auf Eis.

Winterreifenpflicht – wann ist geeignete Winterbereifung erforderlich?

In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht.

Sie greift bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte.

Bei solchen Bedingungen müssen die vorgeschriebenen Räder mit geeigneten Reifen ausgestattet sein.

Der Delinte WD6 ist als Winterreifen mit 3PMSF-Kennzeichnung für entsprechende winterliche Anforderungen vorgesehen.

Die zulässige Reifengröße und die weiteren Fahrzeugvorgaben müssen zusätzlich eingehalten werden.

Profiltiefe – Wintertraktion und Wasserableitung erhalten

Die Profilrillen und Profilkanten des Delinte WD6 übernehmen wichtige Aufgaben bei der Kraftübertragung auf Schnee und der Ableitung von Wasser und Schneematsch.

Mit zunehmendem Verschleiß verändern sich diese Eigenschaften.

In Deutschland beträgt die gesetzliche Mindestprofiltiefe 1,6 mm. Für winterliche Straßenverhältnisse werden aus Sicherheitsgründen häufig mindestens 4 mm empfohlen.

Die Restprofiltiefe sollte deshalb regelmäßig kontrolliert werden.

Reifenfülldruck – auch im Winter regelmäßig kontrollieren

Der Reifenfülldruck beeinflusst die Form der Reifenaufstandsfläche, das Fahrverhalten und den Reifenverschleiß.

Bei sinkenden Außentemperaturen kann sich der gemessene Reifenfülldruck verändern.

Für den Delinte WD6 gelten die Luftdruckvorgaben des Fahrzeugherstellers unter Berücksichtigung von Reifengröße und Beladung.

Der Luftdruck sollte regelmäßig am kalten Reifen kontrolliert werden.

Lastindex und Geschwindigkeitsindex – passende WD6-Dimension auswählen

Der Lastindex beschreibt die zulässige Tragfähigkeit eines Reifens unter festgelegten Bedingungen.

Der Geschwindigkeitsindex gibt die zulässige Höchstgeschwindigkeit der jeweiligen Reifenausführung an.

Beide Kennzeichnungen müssen bei der Auswahl des Delinte WD6 berücksichtigt werden.

Bei Winterreifen können unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen besondere Regelungen zum Geschwindigkeitsindex gelten. Die entsprechenden Anforderungen müssen eingehalten werden.

Maßgeblich sind die technischen Angaben des konkreten Reifens und die Vorgaben des Fahrzeugs.

EU-Reifenlabel – dimensionsabhängige Werte beachten

Das EU-Reifenlabel informiert über Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externes Rollgeräusch.

Die Labelwerte des Delinte WD6 können je nach Reifengröße und Ausführung unterschiedlich sein.

Deshalb sollten Käufer die Angaben des konkret angebotenen Reifens prüfen.

Das EU-Reifenlabel enthält keine vollständige Bewertung der Wintereigenschaften auf Schnee und Eis.

Montage und saisonaler Reifenwechsel

Vor der Montage müssen Reifengröße, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitskennung und Felgenzuordnung geprüft werden.

Eine fachgerechte Montage einschließlich Auswuchten unterstützt den ordnungsgemäßen Reifenbetrieb.

Beim saisonalen Reifenwechsel sollten die Reifen auf Beschädigungen, ungewöhnlichen Verschleiß und ausreichende Profiltiefe kontrolliert werden.

Auch das Reifendruckkontrollsystem des Fahrzeugs muss berücksichtigt werden.

Delinte WD6 Winterreifen kaufen – passende PKW-Winterbereifung auswählen

Wer den Delinte WD6 Winterreifen kaufen möchte, sucht einen speziell für winterliche Straßenbedingungen entwickelten Reifen mit silikahaltiger Gummimischung, V-förmigem Profil und vier breiten Längsrillen.

Die 3PMSF-Kennzeichnung und die winterorientierte Profilgestaltung machen den WD6 zu einer entsprechenden Option für geeignete PKW.

Vor der Bestellung müssen Reifengröße, Lastindex, Geschwindigkeitskennung und die technischen Fahrzeugfreigaben geprüft werden.

FT-Reifen Fahrzeugkonfigurator – passende Winterreifen finden

Über den Fahrzeug- und Felgenkonfigurator auf der FT-Reifen-Startseite lassen sich geeignete Reifen- und Felgenmöglichkeiten eingrenzen.

Gerade bei Winterreifen müssen Reifengröße, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitskennung und mögliche Felgenauflagen berücksichtigt werden.

Maßgeblich sind Fahrzeugpapiere, CoC-Dokument, Herstellerfreigaben und gegebenenfalls die für Zubehörfelgen geltenden Gutachten.

Zum FT-Reifen Fahrzeugkonfigurator Fahrzeug auswählen und geeignete Winterreifen- und Felgenmöglichkeiten prüfen.

FT Wissenswelt PKW-Winterreifen – Wintertechnik verstehen

Bei Winterreifen spielen Gummimischung, Profilgestaltung, Schneegriffigkeit und die richtige Reifenkennzeichnung eine wichtige Rolle.

Die FT Wissenswelt erklärt die technischen Grundlagen von PKW-Winterreifen und hilft dabei, die Unterschiede zwischen Winterreifen, Sommerreifen und Ganzjahresreifen besser zu verstehen.

FT Wissenswelt PKW-Winterreifen Winterreifen-Technik, 3PMSF, Profiltiefe und Reifenkennzeichnungen verstehen.

FT Praxiswelt PKW-Winterreifen – praktische Tipps für die kalte Jahreszeit

Winterreifen müssen regelmäßig auf Reifenfülldruck, Profiltiefe und mögliche Beschädigungen kontrolliert werden.

Die FT Praxiswelt behandelt praktische Fragen zum saisonalen Reifenwechsel, zur richtigen Reifennutzung und zur Pflege während der Wintermonate.

FT Praxiswelt PKW-Winterreifen Reifenwechsel, Luftdruck, Profiltiefe und Winterreifenpflege im Alltag.

Die drei zentralen FT-Reifen Hauptwelten

FT-Reifen verbindet technisches Reifenwissen, praktische Erfahrungen und Herstellerinformationen zu einer umfassenden Informationsplattform.

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit Winterreifen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren praktischer Erfahrung. Gerade bei Winterreifen ist es wichtig, Profiltechnik, Gummimischung und die gesetzlichen Anforderungen richtig einzuordnen.

Beim Delinte WD6 stehen deshalb die vom Hersteller beschriebenen Merkmale im Mittelpunkt: silikahaltige Wintermischung, V-förmige Lauffläche, vier breite Längsrillen und seitlich auslaufende Schulterblöcke.

Unser Ziel ist es, technische Informationen verständlich aufzubereiten und Kunden bei der Auswahl geeigneter Reifen zu unterstützen.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifenwissen, Winterreifentechnik und praktische Einblicke aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Delinte WD6

Ist der Delinte WD6 ein richtiger Winterreifen?

Ja. Der Delinte WD6 ist ein speziell für winterliche Straßenbedingungen entwickelter PKW-Winterreifen. Er gehört zum Winterreifenprogramm von Delinte und wird mit der 3PMSF-Kennzeichnung angeboten.

Welche Vorteile bieten die vier breiten Längsrillen des Delinte WD6?

Die vier Längsrillen unterstützen die Ableitung von Wasser und Schneematsch aus der Reifenaufstandsfläche. Sie sind ein wesentliches Merkmal der winterorientierten Profilgestaltung.

Welche Funktion hat das V-förmige Profil des WD6?

Das V-förmige Profil kombiniert diagonal angeordnete Profilbereiche mit Querrillen. Diese Struktur stellt Profilkanten bereit, die bei der Kraftübertragung auf Schnee eine wichtige Rolle spielen.

Warum besitzt der Delinte WD6 eine silikahaltige Wintergummimischung?

Die silikahaltige Mischung ist auf niedrige Temperaturen abgestimmt. Sie soll die Flexibilität der Lauffläche unterstützen und damit zur Kraftübertragung auf kalten und winterlichen Straßen beitragen.

Welche Profiltiefe sollte der Delinte WD6 im Winter haben?

In Deutschland beträgt die gesetzliche Mindestprofiltiefe 1,6 mm. Für winterliche Straßenverhältnisse werden aus Sicherheitsgründen häufig mindestens 4 mm empfohlen, da die Profilrillen und Griffkanten mit zunehmendem Verschleiß an Wirksamkeit verlieren können.

Delinte WD6 – Winterreifen mit V-Profil und 3PMSF-Kennzeichnung

Der Delinte WD6 verbindet eine silikahaltige Wintergummimischung mit einem V-förmigen Profil, vier breiten Längsrillen und diagonal angeordneten Profilblöcken.

Sein technischer Schwerpunkt liegt auf der Kraftübertragung bei winterlichen Bedingungen, der Ableitung von Wasser und Schneematsch sowie einer stabilitätsorientierten Schultergestaltung. Für die richtige Auswahl müssen Reifengröße, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitskennung und Fahrzeugfreigaben berücksichtigt werden.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
SENTURY TIRE SL
Paseo Castellana 90
Madrid
Madrid, Spanien, 28046
hellen.yang@senturytire.com