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Continental CrossContact ATR XL FR 255/55 R19 111V

203,30 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Continental
Fahrzeugtyp :           Quad
Saison :           Sommer
Breite :           255 mm
Größe :           55 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           19 Zoll
Geschwindigkeitsindex :           V (bis 240 km/h)
Traglastindex :           111

SUV · Pick-up · All-Terrain · 70 % Straße / 30 % Gelände

Continental CrossContact ATR – All-Terrain-Reifen für Straße und Gelände

Der Continental CrossContact ATR ist ein straßenorientierter All-Terrain-Reifen für SUV, Pick-ups und Offroad-Fahrzeuge. Mit seiner Auslegung von etwa 70 % Straße und 30 % Gelände verbindet er zuverlässige Alltagseigenschaften auf Asphalt mit zusätzlicher Traktion auf Schotter, Erde und unbefestigten Wegen. TRACTIONPLUS+ Technology, Traction Grooves, eine robuste Lauffläche und Noise Blockers bilden dabei ein abgestimmtes Gesamtkonzept.

70 / 30Straße & Gelände
TRACTIONPLUS+zusätzlicher Offroad-Grip
Robustgegen Cuts & Chips
Noise Blockersreduziertes Abrollgeräusch

70 % Straße und 30 % Gelände – der alltagstaugliche AT-Kompromiss

Der CrossContact ATR richtet sich an Fahrzeuge, die überwiegend auf befestigten Straßen unterwegs sind, aber regelmäßig Schotterwege, Feldwege, Baustellenzufahrten oder andere unbefestigte Strecken befahren. Damit liegt er zwischen einem klassischen SUV-Straßenreifen und einem stärker geländeorientierten All-Terrain-Profil.

70 % Straße

Nasshaftung, Bremsverhalten, Fahrstabilität, Geräuschkomfort und ein kontrollierter Straßenlauf bleiben zentrale Anforderungen.

30 % Gelände

Offene Profilbereiche, zusätzliche Griffkanten und robuste Profilblöcke unterstützen die Traktion auf losem und unbefestigtem Untergrund.

ATR ist nicht dasselbe wie der ContiCrossContact AT.

Der CrossContact ATR ist mit 70/30 deutlich straßenorientierter. Der ContiCrossContact AT verfolgt dagegen ein stärker geländeorientiertes 50/50-Konzept.

TRACTIONPLUS+ Technology für zusätzliche Offroad-Traktion

Mit der TRACTIONPLUS+ Technology verbindet Continental eine große wirksame Kontaktfläche mit zahlreichen Profilkanten und speziellen Traktionsrillen. Das Ziel ist zusätzliche Kraftübertragung auf losem Untergrund, ohne die Straßenperformance aus dem Blick zu verlieren.

AUFSTANDSFLÄCHE + PROFILKANTEN + TRACTION GROOVES

Der Reifen trifft auf losen Untergrund → Profilblöcke und Griffkanten verzahnen sich mit dem Material → spezielle Traktionsrillen unterstützen den mechanischen Grip → Antriebs- und Bremskräfte können innerhalb der verfügbaren Bodenhaftung besser übertragen werden.

Traction Grooves mit Grip-Zähnen

Ein besonderes Merkmal des CrossContact ATR sind seine Traction Grooves mit zusätzlichen Grip-Zähnen. Sie sollen verhindern, dass loser Untergrund lediglich durch die Profilrillen gleitet, ohne ausreichend Widerstand für die Kraftübertragung aufzubauen.

Loser Untergrund

Schotter, Erde und andere lose Materialien können sich innerhalb der Profilzwischenräume bewegen.

Mechanische Verzahnung

Zusätzliche Konturen innerhalb der Rillen greifen in das Material und unterstützen dadurch die Traktion.

Gerade beim Anfahren oder an Steigungen kann diese mechanische Verzahnung auf unbefestigten Wegen eine wichtige Rolle spielen.

Große Kontaktfläche für kontrollierte Kraftübertragung

Continental verbindet das offene ATR-Profil mit einer möglichst großen wirksamen Kontaktfläche. Entscheidend ist dabei nicht ein einzelnes Merkmal, sondern das Zusammenspiel zwischen Profilblöcken, Kanten, Traktionsrillen und Bodenaufstandsfläche.

REIFEN → AUFSTANDSFLÄCHE → UNTERGRUND

Antriebs-, Brems- und Seitenkräfte müssen über die relativ kleine Kontaktfläche zwischen Reifen und Untergrund übertragen werden. Im Gelände unterstützen die zahlreichen Profilkanten zusätzlich die mechanische Verzahnung.

Silica Tread Compound für nasse Straßen

Ein 70/30-All-Terrain-Reifen verbringt den größten Teil seines Einsatzes auf der Straße. Deshalb spielt die Nassperformance beim CrossContact ATR eine wichtige Rolle. Continental setzt auf eine Silica Tread Compound mit einer Polymerstruktur, die die Haftung auf rutschigen Fahrbahnen unterstützt.

Polymerstruktur

Die Laufflächenmischung unterstützt die Haftung des Gummis auf nassem und rutschigem Asphalt.

Profilgestaltung

Die stark strukturierte Lauffläche unterstützt gleichzeitig die Aufnahme und Verdrängung von Wasser aus der Bodenaufstandsfläche.

Wasserverdrängung und Nassbremsen

Continental kombiniert beim CrossContact ATR die Mischung mit einer Profilgestaltung, die Wasser aus der Kontaktzone ableitet. Dadurch wird die verfügbare Haftung auf nasser Fahrbahn unterstützt.

WASSER → PROFILRÄUME → ABLEITUNG

Wasser gelangt unter den Reifen → Profilrillen und Lamellen nehmen Wasser auf und führen es aus der Aufstandsfläche → der direkte Kontakt zwischen Gummi und Fahrbahn kann länger erhalten bleiben → Nasshaftung und Bremsperformance werden unterstützt.

Auch beim CrossContact ATR bleiben Geschwindigkeit, Wasserhöhe, Reifenbreite, Profiltiefe und Reifenfülldruck wichtige Faktoren für die Aquaplaninggefahr.

Steinefang wird gezielt reduziert

Auf Schotter können sich Steine in den Profilzwischenräumen eines All-Terrain-Reifens festsetzen. Continental gestaltet den CrossContact ATR deshalb so, dass die Steinaufnahme und das dauerhafte Festsetzen von Steinen reduziert werden.

STEIN → PROFILRILLE → WIEDERHOLTE BELASTUNG

Bleibt ein Stein tief im Profil stecken, wird er bei jeder Radumdrehung erneut belastet → dadurch kann der Profilgrund mechanisch beansprucht werden → eine steinabweisende Profilgestaltung unterstützt den Schutz der Lauffläche.

Große Profilblöcke gegen Cuts und Chips

Geländefahrten bringen andere mechanische Belastungen als reine Straßenfahrten. Scharfkantiger Schotter, Steine und harte Kanten können Profilblöcke beschädigen. Der CrossContact ATR kombiniert deshalb große Profilblöcke mit einer widerstandsfähigen Laufflächenmischung.

Cut

Scharfkantige Steine oder Fremdkörper können Schnittverletzungen in der Lauffläche verursachen.

Chip

Bei wiederholter mechanischer Beanspruchung können kleinere Bereiche aus den Profilblöcken herausbrechen.

Die robuste Konstruktion des ATR ist darauf ausgelegt, solchen typischen Belastungen des All-Terrain-Einsatzes besser standzuhalten und damit die Lebensdauer zu unterstützen.

Noise Blockers reduzieren das Abrollgeräusch

Große und offene Profilblöcke sind für Offroad-Traktion hilfreich, können auf Asphalt jedoch stärkere Geräuschanregungen erzeugen. Deshalb verwendet Continental beim CrossContact ATR sogenannte Noise Blockers.

GROBE PROFILSTRUKTUR → SCHALLANREGUNG → NOISE BLOCKERS

Beim Abrollen entstehen innerhalb des Profils Luftbewegungen und Schallwellen → spezielle Profilelemente beeinflussen deren Ausbreitung aus dem mittleren Profilbereich → das wahrnehmbare Abrollgeräusch wird reduziert.

Gerade bei einem Reifen mit 70 % Straßenanteil ist dieser Punkt wichtig: Der CrossContact ATR soll Offroad-Fähigkeit bieten, ohne sich auf langen Asphaltstrecken wie ein kompromissloser Geländereifen zu verhalten.

ATR, AT oder MT – welches Konzept passt?

Nicht jeder SUV benötigt den gleichen Geländereifen. Entscheidend ist, wie häufig und wie anspruchsvoll das Fahrzeug tatsächlich abseits befestigter Straßen eingesetzt wird.

CrossContact ATR

70 % Straße / 30 % Gelände. Für überwiegenden Straßenbetrieb mit regelmäßigem Einsatz auf Schotter und unbefestigten Wegen.

ContiCrossContact AT

50 % Straße / 50 % Gelände. Deutlich stärker auf regelmäßigen und anspruchsvolleren Geländeeinsatz ausgerichtet.

MT-Konzept

Stark geländeorientierte Profile für anspruchsvollen Untergrund und Schlamm – mit entsprechend größeren Kompromissen im Straßenbetrieb.

Profiltiefe beeinflusst Straße und Gelände

Bei einem All-Terrain-Reifen verändert zunehmender Verschleiß mehrere Eigenschaften gleichzeitig. Die Profiltiefe beeinflusst sowohl die Wasseraufnahme auf Asphalt als auch die mechanische Verzahnung auf losem Untergrund.

Nasse Straße

Mit abnehmender Profiltiefe steht weniger Rillenvolumen zur Verfügung, um Wasser aufzunehmen und aus der Aufstandsfläche abzuleiten.

Gelände

Flacher werdende Profilblöcke können sich weniger tief mit Schotter, Erde und anderem losen Material verzahnen.

Restprofiltiefe beeinflusst die tatsächliche Einsatzfähigkeit.

Ein noch gesetzlich zulässiger Reifen besitzt deshalb nicht automatisch dieselben Nässe- und Geländeeigenschaften wie ein Reifen mit deutlich größerer Profiltiefe.

Nach Geländefahrten Reifen kontrollieren

Auch ein robuster All-Terrain-Reifen sollte nach anspruchsvollen Geländefahrten regelmäßig kontrolliert werden. Besonders scharfkantiger Schotter und harte Hindernisse können Reifen und Felge belasten.

Lauffläche

Auf Schnitte, Einstiche, Profilabbrüche und ungewöhnliche Verletzungen achten.

Profilrillen

Festsitzende Steine und Fremdkörper kontrollieren und bei Auffälligkeiten den Profilgrund prüfen.

Seitenwand & Felge

Nach Kontakt mit Kanten oder Steinen auf Scheuerstellen, Schnitte, Beulen und Felgenschäden achten.

Reifenfülldruck im Gelände – nicht pauschal absenken

Eine Veränderung des Reifenfülldrucks beeinflusst Aufstandsfläche und Karkassenbewegung. Deshalb wird im Offroad-Bereich häufig mit unterschiedlichen Drücken gearbeitet. Einen universellen Wert für den CrossContact ATR gibt es jedoch nicht.

Weniger Druck

Die Reifenverformung nimmt zu. Gleichzeitig steigen Walkarbeit und die mechanische Belastung von Seitenwand, Reifenwulst und gegebenenfalls Felge.

Straßenfahrt

Für höhere Geschwindigkeiten auf Asphalt müssen Betriebsdruck, Fahrzeugbelastung und die Vorgaben des Fahrzeugherstellers zusammenpassen.

Keine pauschale „0,5 bar weniger“-Regel.

Fahrzeuggewicht, Achslast, Reifendimension, Felge, Untergrund und Geschwindigkeit bestimmen gemeinsam, welcher Betriebszustand technisch sinnvoll ist.

LI und SI bei SUV und Pick-up beachten

Der CrossContact ATR wurde in einem breiten Dimensionsspektrum angeboten. Continental führt unter anderem Reifenbreiten von etwa 205 bis 275 mm, Felgendurchmesser von 15 bis 20 Zoll sowie verschiedene T-, H-, V- und W-Ausführungen. Maßgeblich ist immer der konkrete Artikel.

Load Index

Gerade schwere SUV und Pick-ups können hohe Achslasten erreichen. Die Tragfähigkeit der gewählten Reifenausführung muss deshalb zum Fahrzeug passen.

Speed Index

Auch die Geschwindigkeitskategorie muss den technischen und rechtlichen Anforderungen des konkreten Fahrzeugs entsprechen.

Reifengröße allein reicht nicht.

Dimension, LI/SI, Achslast, Felge und Fahrzeugfreigabe müssen gemeinsam geprüft werden.

M+S beim CrossContact ATR – 3PMSF separat prüfen

Continental führt den CrossContact ATR in seinen europäischen Reifenratgebern mit M+S-Kennzeichnung. Für die heutige winterrechtliche Beurteilung in Deutschland darf M+S jedoch nicht mit dem Alpine-/3PMSF-Symbol gleichgesetzt werden.

M+S ? automatisch 3PMSF.

Ob eine konkrete CrossContact-ATR-Ausführung das Alpine-Symbol trägt, muss direkt am jeweiligen Reifen beziehungsweise in den technischen Artikeldaten geprüft werden. Für die gesetzlichen Winteranforderungen ist die tatsächliche Kennzeichnung der konkreten Ausführung entscheidend.

Nicht laufrichtungsgebundenes Profil

Continental führt den CrossContact ATR als nicht laufrichtungsgebundenes Profil. Damit besitzt das Profil keine vorgegebene Rotationsrichtung wie ein klassischer laufrichtungsgebundener Reifen.

Trotzdem immer die Seitenwand beachten.

Vor der Montage müssen sämtliche Kennzeichnungen der konkreten Reifenausführung geprüft werden. Die allgemeine Profileigenschaft ersetzt nicht die Kontrolle von Größe, LI/SI und möglichen weiteren Montagehinweisen.

CrossContact ATR richtig auswählen

Der CrossContact ATR ist besonders interessant, wenn ein SUV, Pick-up oder Geländewagen überwiegend auf Asphalt fährt, aber regelmäßig unbefestigte Wege bewältigen muss. Wer fast ausschließlich Straße fährt oder umgekehrt einen sehr hohen Geländeanteil hat, sollte das Profilkonzept entsprechend anders wählen.

FAHRZEUG + REIFENGRÖSSE + LI/SI + EINSATZ

Ein sinnvoller All-Terrain-Reifen passt nicht nur technisch auf das Fahrzeug, sondern auch zum tatsächlichen Nutzungsprofil. Beim ATR liegt der Schwerpunkt bewusst stärker auf der Straße.

Felgen und passende Bereifung für SUV und Pick-up finden

Für die fahrzeugspezifische Suche steht der Felgen- & Komplettradkonfigurator auf der FT-Reifen Startseite zur Verfügung. Über die Fahrzeugauswahl können passende Felgen, Reifen und Komplettradlösungen gesucht werden.

FT Wissen und Praxis für SUV- und Offroad-Reifen

Continental bei FT-Reifen

Die drei FT-Reifen Hauptwelten

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit Reifen und Felgen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren Erfahrung rund um Reifen und Felgen. Bei einem All-Terrain-Reifen wie dem Continental CrossContact ATR betrachten wir nicht nur Reifengröße und Profil, sondern auch Fahrzeuggewicht, Achslast, LI/SI, Reifenfülldruck, Profiltiefe, Verschleißbild, Felge und den tatsächlichen Anteil von Straßen- und Geländeeinsatz.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifen, Felgen, Reifentechnik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Continental CrossContact ATR

Wie ist der CrossContact ATR zwischen Straße und Gelände ausgelegt?

Continental ordnet den CrossContact ATR mit etwa 70 % Straße und 30 % Gelände ein. Er ist damit ein straßenorientierter All-Terrain-Reifen für Fahrzeuge, die überwiegend auf Asphalt fahren, aber regelmäßig auch unbefestigte Strecken nutzen.

Was ist TRACTIONPLUS+ beim CrossContact ATR?

TRACTIONPLUS+ verbindet ein offenes Profildesign, zahlreiche wirksame Kanten, eine große Kontaktfläche und spezielle Traction Grooves. Dadurch wird die mechanische Verzahnung auf losem Untergrund unterstützt.

Was unterscheidet CrossContact ATR und ContiCrossContact AT?

Der CrossContact ATR ist mit ungefähr 70 % Straße und 30 % Gelände stärker auf den täglichen Straßenbetrieb abgestimmt. Der ContiCrossContact AT verfolgt dagegen ein etwa 50/50 ausgerichtetes Konzept und ist entsprechend stärker geländeorientiert.

Ist der CrossContact ATR ein Winterreifen?

Continental führt den CrossContact ATR mit M+S-Kennzeichnung. M+S allein entspricht jedoch nicht automatisch der heute für winterliche Bedingungen maßgeblichen Alpine-/3PMSF-Kennzeichnung. Ob die konkrete Reifenausführung 3PMSF trägt, muss am jeweiligen Artikel geprüft werden.

Ist der CrossContact ATR laufrichtungsgebunden?

Nein. Continental führt den CrossContact ATR als nicht laufrichtungsgebundenes Profil. Vor der Montage müssen trotzdem sämtliche Seitenwandkennzeichnungen und technischen Vorgaben der konkreten Reifenausführung beachtet werden.

Continental CrossContact ATR – All-Terrain für überwiegenden Straßenbetrieb

Der Continental CrossContact ATR verbindet seine 70/30-Auslegung mit TRACTIONPLUS+ Technology, Traction Grooves, einer auf Nässe abgestimmten Laufflächenmischung, robuster Profilgestaltung und geräuschreduzierenden Noise Blockers. Damit ist er für SUV, Pick-ups und Geländewagen interessant, die im Alltag überwiegend auf Asphalt unterwegs sind und trotzdem regelmäßig Schotter, Erde und unbefestigte Wege bewältigen müssen.

Für die richtige Auswahl bleiben Reifengröße, LI/SI, Felge, Fahrzeugfreigabe, Achslast, Reifenfülldruck und der tatsächliche Einsatzzweck entscheidend. Gerade beim All-Terrain-Reifen sollte das Verhältnis zwischen Straßen- und Geländeeinsatz zur Konstruktion des gewählten Profils passen.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Continental Reifen Deutschland GmbH
Continental-Plaza 1
Niedersachsen
Hannover, Deutschland, 30175
Customerservice_Tires@conti.de
https://www.conti-online.com