Ganzjahresreifen 135/70 R15
Ganzjahresreifen 135/70 R15 kaufen
Ganzjahresreifen 135/70 R15 gehören zu den schmalen 15-Zoll-Reifengrößen für ausgewählte Kleinstwagen, kompakte Elektrofahrzeuge und besonders leichte Fahrzeugkonzepte. Die Kombination aus nur 135 Millimetern Nennbreite und hohem 70er-Querschnitt unterstützt einen geringen Rollwiderstand, gute Eigendämpfung und ein leichtgängiges Fahrverhalten.
Vor dem Kauf müssen Reifengröße, Lastindex, Geschwindigkeitsindex und Fahrzeugfreigabe vollständig mit Fahrzeugschein, CoC-Dokument oder einer gültigen Herstellerfreigabe übereinstimmen.
Mehr über Bedeutung, typische Fahrzeuge, Kaufkriterien, Winterkennzeichnung, Felgen und den sicheren Einsatz von 135/70 R15 erfahren.
Was bedeutet 135/70 R15?
Hinter der Größenangabe folgen Lastindex und Geschwindigkeitsindex. Diese Werte legen Tragfähigkeit und zulässige Höchstgeschwindigkeit fest und müssen mindestens den Fahrzeugvorgaben entsprechen.
Typische Fahrzeuge und Einsatzbereiche
Die Größe 135/70 R15 wird vor allem bei ausgewählten Kleinstwagen, leichten Stadtfahrzeugen und kompakten Elektrofahrzeugen eingesetzt. Je nach Baujahr und Ausführung kann sie beispielsweise an bestimmten Achsen oder Varianten des Smart Fortwo sowie an vergleichbaren besonders leichten Fahrzeugkonzepten vorkommen.
Bei einzelnen Fahrzeugen können Vorder- und Hinterachse unterschiedliche Reifengrößen besitzen. Maßgeblich sind deshalb immer Fahrzeugpapiere, CoC-Dokument, Herstellerfreigaben und gegebenenfalls technische Gutachten.
Wann sind Ganzjahresreifen 135/70 R15 sinnvoll?
Ganzjahresreifen dieser Größe eignen sich besonders für Fahrzeuge mit geringer bis mittlerer Jahresfahrleistung, die überwiegend im Stadtverkehr, auf kurzen Pendelstrecken oder im regionalen Umfeld bewegt werden.
Bei häufigen Fahrten in schneereichen Regionen, langen Autobahnetappen oder extremen Witterungsbedingungen bieten getrennte Sommer- und Winterreifen meist größere Leistungsreserven.
Wichtige Kaufkriterien
- Reifengröße 135/70 R15 exakt mit den Fahrzeugunterlagen vergleichen
- Vorder- und Hinterachsgröße getrennt kontrollieren
- vorgeschriebenen Lastindex und Geschwindigkeitsindex beachten
- Alpine-Symbol für winterliche Straßenverhältnisse prüfen
- Nasshaftung, Rollwiderstand und Außengeräusch vergleichen
- zulässige Felgenbreite und Reifen-Felgen-Zuordnung kontrollieren
- abweichende Größen nur mit dokumentierter Freigabe verwenden
Schmale Reifenbreite im Alltag
Mit 135 Millimetern Nennbreite besitzt diese Größe eine vergleichsweise schmale Aufstandsfläche. Das kann bei leichten Fahrzeugen geringe Lenkkräfte, einen niedrigen Rollwiderstand und eine gute Wasserverdrängung unterstützen.
Die tatsächlichen Fahreigenschaften hängen jedoch stark vom Reifenmodell, Fahrzeuggewicht, Luftdruck, Profilzustand und Fahrwerk ab.
Fahrverhalten des 70er-Querschnitts
Der 70er-Querschnitt sorgt trotz der schmalen Reifenbreite für eine relativ hohe Seitenwand. Diese kann kleinere Fahrbahnunebenheiten abfedern und die Felge bei Bordsteinkanten oder Schlaglöchern besser schützen.
Bei schnellen Lenkbewegungen reagiert eine hohe Seitenwand meist weniger direkt als ein flacher Reifen. Für leichte Stadtfahrzeuge entsteht jedoch häufig ein komfortables und gutmütiges Fahrverhalten.
Lastindex und Geschwindigkeitsindex
Der Lastindex beschreibt die zulässige Belastung pro Reifen. Der Geschwindigkeitsindex gibt an, bis zu welcher Geschwindigkeit der Reifen unter festgelegten Bedingungen eingesetzt werden darf.
Gerade bei ungewöhnlichen oder achsweise unterschiedlichen Größen genügt es nicht, nur auf 135/70 R15 zu achten. Auch sämtliche nachfolgenden Kennzeichnungen müssen passen.
Nässe, Schnee und Aquaplaning
Die schmale Lauffläche kann Wasser und Schneematsch grundsätzlich gut durchschneiden. Entscheidend bleiben dennoch Profilgestaltung, Profiltiefe, Gummimischung, Luftdruck und Geschwindigkeit.
Auch mit schmalen Reifen kann bei starkem Regen oder stehendem Wasser Aquaplaning entstehen. Die Fahrweise muss deshalb immer an Sichtweite und Straßenverhältnisse angepasst werden.
Alpine-Symbol und Wintertauglichkeit
Für winterliche Straßenverhältnisse ist das Alpine-Symbol mit Bergpiktogramm und Schneeflocke entscheidend. Eine alleinige M+S-Kennzeichnung genügt bei neueren Reifen nicht.
Das Symbol bestätigt eine geprüfte Mindestleistung auf Schnee, ersetzt jedoch keine angepasste Fahrweise und garantiert nicht die Leistungsreserven eines spezialisierten Winterreifens bei extremen Bedingungen.
EU-Reifenlabel richtig einordnen
Das EU-Reifenlabel informiert über Rollwiderstand, Nasshaftung und externes Rollgeräusch. Besonders bei leichten Fahrzeugen und Elektrofahrzeugen kann ein niedriger Rollwiderstand für Reichweite und Energieverbrauch relevant sein.
Komfort, Verschleiß, Trockenhandling und das Verhalten auf Schnee werden vom Label nicht vollständig dargestellt.
Reifendruck, Profiltiefe und Reifenalter
Der richtige Reifendruck richtet sich nach den Vorgaben des Fahrzeugherstellers. Bei Fahrzeugen mit unterschiedlichen Größen an Vorder- und Hinterachse können auch die Luftdruckwerte voneinander abweichen.
Profiltiefe, DOT-Kennzeichnung, Beschädigungen und ungleichmäßiger Abrieb sollten regelmäßig kontrolliert werden. Ein falscher Luftdruck wirkt sich bei schmalen Reifen besonders deutlich auf Fahrverhalten und Verschleiß aus.
Elektrofahrzeuge und besondere Ausführungen
Die Größe 135/70 R15 kann bei besonders leichten Elektro- oder Stadtfahrzeugen eingesetzt werden. Entscheidend sind eine passende Tragfähigkeit, ein kontrolliertes Fahrverhalten und eine für das Fahrzeug freigegebene Reifenausführung.
OE-Kennungen, spezielle Elektromobilitätsausführungen oder weitere Sondermerkmale sind reifenmodellabhängig und lassen sich nicht allein aus der Größe ableiten.
Mischbereifung und achsweise Größen
Bei manchen Fahrzeugen wird 135/70 R15 nur auf einer Achse eingesetzt, während auf der anderen Achse eine breitere Reifengröße vorgeschrieben ist. Diese Kombination darf nicht ohne Freigabe verändert oder vertauscht werden.
Innerhalb einer Achse sollten Reifen gleicher Bauart, Größe, Profilausführung und möglichst gleichen Modells verwendet werden.
Alternativgrößen und Umrüstung
Ob anstelle von 135/70 R15 eine andere Reifengröße montiert werden darf, ergibt sich aus Fahrzeugpapieren, CoC-Dokument, Herstellerfreigabe oder einem geeigneten Felgengutachten.
Eine rechnerisch ähnliche Größe ist nicht automatisch zulässig. Abrollumfang, Tachometerabweichung, Tragfähigkeit, Freigängigkeit, Felgenbreite und die achsweise Zuordnung müssen geprüft werden.
Passende Felgen für 135/70 R15
Der Reifen benötigt eine technisch geeignete 15-Zoll-Felge. Zusätzlich müssen Felgenbreite, Lochkreis, Einpresstiefe, Mittenzentrierung, Tragfähigkeit und Fahrzeugfreigabe passen.
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Zur FT-Reifen StartseiteHäufige Fragen zu Ganzjahresreifen 135/70 R15
135 bezeichnet die Reifenbreite in Millimetern, 70 das Verhältnis von Flankenhöhe zu Reifenbreite, R die Radialbauweise und 15 den Felgendurchmesser in Zoll.
Die Größe wird vor allem bei ausgewählten Kleinstwagen und leichten Stadtfahrzeugen eingesetzt. Entscheidend sind immer Fahrzeugpapiere, CoC-Dokument und gültige Freigaben.
Nicht immer. Bei manchen Fahrzeugen gehört die Größe nur auf die Vorderachse und wird hinten mit einer breiteren Reifengröße kombiniert.
Bei winterlichen Straßenverhältnissen muss der konkrete Reifen das Alpine-Symbol tragen.
Nein. Felgenbreite, Tragfähigkeit, Einpresstiefe, Fahrzeugfreigabe und Reifen-Felgen-Zuordnung müssen ebenfalls passen.
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