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Arisun AZ610 275/70 R22.5 152/148J

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  • Artikel vergriffen
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Arisun
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Winter
Breite :           275 mm
Größe :           70 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Geschwindigkeitsindex :           J (bis 100 km/h)
Traglastindex :           152 (148)

Bus · All Position · Stadtverkehr · Stop-and-Go

Arisun AceComfort AZ610 Busreifen kaufen

Der Arisun AceComfort AZ610 ist ein robuster Nutzfahrzeugreifen für den anspruchsvollen Stadt- und Linienbusbetrieb. Sein Profilkonzept ist auf häufiges Beschleunigen, Bremsen, Abbiegen und wechselnde Geschwindigkeiten abgestimmt. Ein verstärkter Seitenwandbereich unterstützt den Reifen bei den typischen Belastungen des urbanen Busverkehrs, während das Variable-Pitch-Profildesign auf Fahrstabilität und einen reduzierten Geräuschpegel ausgerichtet ist.

All PositionFür Busanwendungen
Urban ServiceStadt- & Linienverkehr
SeitenwandschutzFür urbane Belastungen
Variable PitchKomfort & Laufstabilität

Was zeichnet den Arisun AceComfort AZ610 aus?

Stadtbusreifen arbeiten unter Bedingungen, die sich deutlich vom klassischen Fernverkehr unterscheiden. Häufige Haltestellen, Beschleunigungs- und Bremsvorgänge, enge Kurven und die Nähe zu Bordsteinen stellen besondere Anforderungen an Profil und Seitenwand.

Variable-Pitch-Profildesign

Unterschiedlich abgestimmte Profilabschnitte unterstützen einen reduzierten Geräuschpegel und ein komfortables Abrollverhalten.

Zickzack-Profilrillen

Die Profilgestaltung verbindet zahlreiche Griffkanten mit einem auf den urbanen Busbetrieb abgestimmten Rippenkonzept.

Verstärkte Seitenwand

Der robuste Seitenwandbereich ist auf die besonderen Scheuer- und Kontaktbelastungen im Stadtverkehr abgestimmt.

Runderneuerbare Karkasse

Die Karkassenkonstruktion ist auf eine wirtschaftliche Nutzung im professionellen Flottenbetrieb ausgelegt.

Stadtbusreifen müssen andere Belastungen aushalten

Im Linienverkehr wiederholen sich bestimmte Belastungen ständig. Anfahren, Bremsen, Lenken und Haltestellenbetrieb erzeugen innerhalb vergleichsweise kurzer Strecken zahlreiche Lastwechsel.

Anfahren

Regelmäßige Beschleunigungsvorgänge übertragen immer wieder Antriebskräfte über die Bereifung.

Bremsen

Häufige Verzögerung belastet Profil und Karkasse zusätzlich.

Abbiegen

Enge Kurven und Kreisverkehre erzeugen wiederkehrende seitliche Kräfte.

Haltestellen

Rangier- und Lenkbewegungen in unmittelbarer Nähe zum Bordstein beanspruchen besonders die Reifenseitenwand.

All-Position-Reifen für den Busbetrieb

Der AZ610 ist als All-Position-Profil konzipiert. Damit steht ein flexibler Einsatz innerhalb geeigneter Busanwendungen im Vordergrund.

Flexible Positionierung

Das Profilkonzept ist nicht ausschließlich auf eine einzelne klassische Achsposition beschränkt.

Fahrzeugabhängig

Die konkrete Achszuordnung muss trotzdem zu Dimension, Service Index, Achslast und Fahrzeugvorgaben passen.

Betriebsprofil

Stadtverkehr, Linienlänge, Beladung und Einsatzgeschwindigkeit sollten bei der Reifenauswahl berücksichtigt werden.

All Position ersetzt keine technische Zuordnungsprüfung.

Die jeweilige AZ610-Ausführung muss hinsichtlich Dimension, Felge, Service Index, Achslast und Fahrzeuganforderungen geeignet sein.

Verstärkter Seitenwandschutz für den Stadtverkehr

Ein wesentliches Merkmal des AZ610 ist die auf urbane Einsatzbedingungen abgestimmte Seitenwand. Bei Stadt- und Linienbussen kann dieser Bereich deutlich häufiger mechanisch beansprucht werden als bei klassischen Fernverkehrsfahrzeugen.

Bordsteinkontakt

Beim Heranfahren an Haltestellen kann die Reifenseitenwand in unmittelbare Nähe zur Bordsteinkante gelangen.

Scheuerbelastung

Arisun setzt deshalb auf einen verstärkten Seitenwandbereich für die typischen Belastungen im urbanen Einsatz.

Lenkbewegungen

Lenken und Bremsen bei niedrigen Geschwindigkeiten können die seitliche mechanische Belastung zusätzlich erhöhen.

Seitenwandschutz bedeutet nicht unbeschädigbar.

Starke Bordsteinkontakte können weiterhin zu Schnitten, Scheuerstellen oder strukturellen Schäden führen und sollten fachgerecht beurteilt werden.

Verschleißindikatoren an der Seitenwand

Im Stadtbusbetrieb ist Seitenwandverschleiß ein eigenständiges Kontrollthema. Der AZ610 verfügt über Verschleißindikatoren, mit denen sich die Beanspruchung des verstärkten Seitenwandbereichs besser überwachen lässt.

Sichtkontrolle

Die Seitenwand sollte regelmäßig auf Scheuerspuren, Schnitte und andere Auffälligkeiten kontrolliert werden.

Verschleiß beobachten

Indikatoren helfen dabei, den fortschreitenden Abrieb des dafür vorgesehenen Seitenwandbereichs zu beurteilen.

Schäden unterscheiden

Normaler Scheuerverschleiß und strukturelle Beschädigungen sind technisch nicht dasselbe und müssen entsprechend beurteilt werden.

Variable Pitch für weniger Abrollgeräusch

Im Stadtverkehr spielt der Geräuschkomfort eine größere Rolle als bei vielen klassischen Nutzfahrzeuganwendungen. Arisun verwendet beim AZ610 deshalb ein Variable-Pitch-Konzept innerhalb des Profildesigns.

Unterschiedliche Teilungen

Variierende Profilabstände beeinflussen die beim Abrollen entstehenden Frequenzen.

Geräuschkomfort

Das Konzept ist darauf ausgerichtet, ausgeprägte tonale Geräuschspitzen zu reduzieren.

Fahrstabilität

Arisun verbindet das Profildesign gleichzeitig mit einer stabilen und kontrollierten Fahrzeugführung.

Zickzackrillen und Profilblöcke für Traktion

Der AZ610 kombiniert Zickzack-Profilrillen mit entsprechend abgestimmten Profilblöcken. Dadurch entstehen zahlreiche Kanten, die bei Beschleunigungs-, Brems- und Lenkvorgängen zur Kraftübertragung beitragen.

Griffkanten

Die Zickzackstruktur erzeugt zusätzliche Profilkanten innerhalb der Lauffläche.

Bremskräfte

Im Linienverkehr muss der Reifen besonders häufig Verzögerungskräfte übertragen.

Antriebskräfte

Wiederholtes Anfahren gehört ebenfalls zu den typischen Belastungen eines Stadtbusses.

Stop-and-Go und Reifenverschleiß

Der Verschleiß eines Stadtbusreifens entsteht unter anderen Bedingungen als bei einem überwiegend geradeaus fahrenden Fernverkehrsfahrzeug. Entscheidend ist die Summe zahlreicher Beschleunigungs-, Brems- und Lenkvorgänge.

Profilmitte

Profiltiefe und gleichmäßiges Abriebbild regelmäßig kontrollieren.

Schultern

Seitliche Kräfte können die Schulterbereiche stärker beanspruchen.

Seitenwand

Scheuerstellen und Kontaktspuren im urbanen Einsatz besonders beachten.

Achsgeometrie

Ungewöhnlicher oder einseitiger Abrieb kann auch technische Ursachen am Fahrzeug haben.

Reifenfülldruck beim Stadt- und Linienbus

Der richtige Reifenfülldruck ist für Tragfähigkeit, Temperaturentwicklung und Verschleiß auch beim AZ610 entscheidend. Gerade im Linienbetrieb können sich Fahrzeuggewicht und Achslasten durch wechselnde Fahrgastzahlen verändern.

Achslast

Die technische Druckbestimmung muss die tatsächliche beziehungsweise maßgebliche Achslast berücksichtigen.

Unterdruck

Zu niedriger Druck erhöht die Reifenverformung und kann Karkasse sowie Schulterbereiche zusätzlich beanspruchen.

Regelmäßige Kontrolle

Im professionellen Busbetrieb sollte die Luftdruckkontrolle Bestandteil des planmäßigen Reifenmanagements sein.

Keine pauschale Bar-Angabe verwenden.

Dimension, Service Index, tatsächliche Belastung, Achsposition, Geschwindigkeit und technische Herstellervorgaben müssen gemeinsam berücksichtigt werden.

Tragfähigkeit und Service Index richtig prüfen

Busreifen müssen hohe Fahrzeug- und Personenlasten sicher aufnehmen. Die tatsächliche Belastbarkeit des AZ610 wird deshalb immer über die konkrete Dimension und deren Service Index bestimmt.

Load Index

Der Tragfähigkeitsindex muss zur tatsächlichen beziehungsweise zulässigen Rad- und Achslast passen.

Speed Index

Auch die Geschwindigkeitskennung gehört zur vollständigen Betriebskennung des Reifens.

Felgenzuordnung

Reifendimension und verwendete Felge müssen technisch zueinander und zum Fahrzeug passen.

Die Profilbezeichnung AZ610 allein reicht nicht aus.

Dimension, Service Index, Achslast, Felge, Achsposition und Fahrzeugvorgaben müssen gemeinsam geprüft werden.

Runderneuerbare Karkasse und Flottenwirtschaftlichkeit

Im professionellen Busbetrieb ist nicht allein die erste Profillebensdauer wirtschaftlich relevant. Eine geeignete und unbeschädigte Karkasse kann einen zusätzlichen Wert für das Reifenmanagement besitzen.

Karkassenwert

Die Karkasse bildet das tragende Grundgerüst des Reifens und bleibt deshalb auch nach Erreichen der ersten Nutzungsgrenze technisch relevant.

Runderneuerung

Arisun führt den AZ610 mit einer runderneuerbaren Karkassenkonstruktion für den professionellen Nutzfahrzeugeinsatz.

Prüfung erforderlich

Ob eine gebrauchte Karkasse tatsächlich für eine Runderneuerung geeignet ist, muss nach der Demontage fachgerecht geprüft werden.

Reifenschäden und Seitenwandverletzungen richtig beurteilen

Gerade bei Stadtbussen verdient die Seitenwand besondere Aufmerksamkeit. Ein verstärkter Scheuerbereich schützt vor typischen Belastungen, ersetzt jedoch nicht die technische Beurteilung auffälliger Schäden.

Scheuerspuren

Oberflächlichen Abrieb beobachten und mit den vorgesehenen Verschleißindikatoren vergleichen.

Schnitte

Tiefere Verletzungen dürfen nicht mit normalem Seitenwandabrieb verwechselt werden.

Beulen

Ungewöhnliche Ausbeulungen oder Verformungen müssen fachgerecht beurteilt werden.

Felge

Nach starkem Bordstein- oder Hinderniskontakt sollte auch das Rad auf Auffälligkeiten kontrolliert werden.

Kennzeichnungen beim Arisun AceComfort AZ610

Neben Dimension und Service Index können beim AZ610 weitere technische Kennzeichnungen vorhanden sein. Diese müssen immer direkt an der konkreten Reifenausführung beziehungsweise anhand der zugehörigen Produktdaten geprüft werden.

M+S / 3PMSF

Winterbezogene Kennzeichnungen dürfen nicht ungeprüft von einer einzelnen Ausführung auf die gesamte AZ610-Profilfamilie übertragen werden.

Regroovable

Ein Nachschneiden darf nur erfolgen, wenn die konkrete Ausführung dafür vorgesehen und entsprechend gekennzeichnet ist.

Service Index

Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitsangaben müssen vollständig gelesen und zum Fahrzeugeinsatz passend ausgewählt werden.

EU-Reifenlabel beim Arisun AZ610

Rollwiderstand, Nasshaftung und externes Rollgeräusch gehören immer zur konkret geprüften Reifendimension und Ausführung. Deshalb werden für die gesamte AZ610-Profilfamilie keine pauschalen Labelwerte verwendet.

Rollwiderstand

Die Effizienzklasse muss direkt beim jeweiligen Artikel geprüft werden.

Nasshaftung

Auch die Nassgriffklasse gehört zu den Daten der konkreten Reifenausführung.

Rollgeräusch

dB-Wert und Geräuschklasse beziehen sich ebenfalls auf den konkret geprüften Reifen.

EU-Reifenlabel immer artikelspezifisch prüfen.

Maßgeblich sind die Label- und Produktdaten des tatsächlich angebotenen Arisun AceComfort AZ610.

FT Wissenswelt & Praxiswelt LKW-Reifen

Passendes Nutzfahrzeugwissen zum Arisun AZ610

Ruhiger Lauf und fachgerechtes Auswuchten

Arisun Bus- und Nutzfahrzeugreifen bei FT-Reifen

Bei FT-Reifen finden Sie Arisun Reifen für unterschiedliche Nutzfahrzeuganwendungen. Beim AceComfort AZ610 stehen besonders Stadt- und Linienbusbetrieb, All-Position-Einsatz, Stop-and-Go-Belastungen, Seitenwandschutz, Fahrkomfort und kontrollierter Verschleiß im Mittelpunkt.

Die FT-Reifen Welten

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit Nutzfahrzeugreifen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren praktischer Erfahrung rund um LKW- und Nutzfahrzeugreifen. Bei einem Stadtbusreifen wie dem Arisun AceComfort AZ610 betrachten wir deshalb nicht nur Reifengröße und Preis, sondern auch Achslast, Reifenfülldruck, Achsposition, Seitenwandverschleiß, Profillaufbild, Felgenzustand und den tatsächlichen Fahrzeugeinsatz.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifen, Felgen, Nutzfahrzeugbereifung und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Arisun AceComfort AZ610

Für welchen Einsatz ist der Arisun AZ610 vorgesehen?

Der AceComfort AZ610 ist auf Stadt- und Linienbusanwendungen mit häufigem Stop-and-Go, Brems-, Beschleunigungs- und Lenkvorgängen ausgelegt. Die konkrete Fahrzeugeignung muss anhand von Dimension, Service Index, Achslast und Fahrzeugvorgaben geprüft werden.

Ist der Arisun AZ610 ein All-Position-Reifen?

Ja. Der AZ610 ist als All-Position-Profil für geeignete Busanwendungen konzipiert. Die tatsächliche Achszuordnung muss trotzdem technisch zum jeweiligen Fahrzeug und zur konkreten Reifenausführung passen.

Warum besitzt der Arisun AZ610 eine verstärkte Seitenwand?

Stadtbusreifen können beim Heranfahren an Haltestellen und durch häufige Lenkbewegungen erhöhten Scheuerbelastungen ausgesetzt sein. Der verstärkte Seitenwandbereich des AZ610 ist auf diese typischen urbanen Anforderungen abgestimmt.

Ist die Karkasse des Arisun AZ610 runderneuerbar?

Arisun führt den AZ610 mit einer runderneuerbaren Karkassenkonstruktion. Ob eine gebrauchte Karkasse tatsächlich für eine Runderneuerung geeignet ist, muss jedoch nach ihrer ersten Nutzung fachgerecht geprüft werden.

Welcher Luftdruck ist beim Arisun AZ610 richtig?

Eine pauschale Bar-Angabe ist nicht sinnvoll. Entscheidend sind Dimension, Service Index, tatsächliche Rad- beziehungsweise Achslast, Achsposition, Geschwindigkeit und die technischen Vorgaben für die konkrete Reifenausführung.

Arisun AceComfort AZ610 bei FT-Reifen kaufen

Der Arisun AceComfort AZ610 ist ein auf den Stadt- und Linienbusbetrieb abgestimmter Nutzfahrzeugreifen. Variable-Pitch-Profildesign, Zickzackrillen, verstärkter Seitenwandschutz mit Verschleißindikatoren und eine runderneuerbare Karkasse verbinden Fahrstabilität, Komfort, Traktion und Wirtschaftlichkeit im anspruchsvollen Stop-and-Go-Betrieb.

Vor dem Kauf müssen Dimension, Load Index beziehungsweise Service Index, Speed Index, tatsächliche Achslast, Felgenzuordnung, Achsposition und die technischen Daten des konkreten AZ610 geprüft werden. Kennzeichnungen und EU-Reifenlabel sind ebenfalls artikelspezifisch zu beachten.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Arisun
Hersteller
Zhongce Europe GmbH
Hollerithallee 17
Niedersachsen
Hannover, Deutschland, 30419
leoliao@zc-rubber.com