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Kumho LT03 Q 385/65 R22.5 160K

402,11 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Kumho
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Winter
Breite :           385 mm
Größe :           65 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Geschwindigkeitsindex :           K (bis 110 km/h)
Traglastindex :           160

Kumho · LKW · Trailerreifen · Fernverkehr · Nutzfahrzeuge

Kumho LT03 Q LKW-Trailerreifen kaufen

Der Kumho LT03 Q wird dem LKW-Trailersegment von Kumho zugeordnet. Das verwandte Herstellerprofil KLT03 ist als Reifen für Anhänger- und Aufliegerachsen im Fernverkehr dokumentiert. Bei der Auswahl stehen hohe Tragfähigkeit, gleichmäßiger Verschleiß und die besonderen Belastungen nicht angetriebener Achsen im Mittelpunkt.

Trailerreifen müssen dauerhaft hohe Radlasten aufnehmen und beim Bremsen sowie Rangieren erhebliche Kräfte übertragen. Besonders bei mehrachsigen Sattelaufliegern sind die Reifen starken seitlichen Scherbewegungen ausgesetzt.

TrailerAnhänger- und Aufliegerachsen
Fernverkehrlange Straßenstrecken
Tragfähigkeithohe Radlasten
VerschleißRangierbelastung beachten

Trailerachsen: Besondere Anforderungen im LKW-Betrieb

Ein Trailerreifen übernimmt andere Aufgaben als ein Lenkachs- oder Antriebsreifen. Er trägt hohe Lasten, überträgt Bremskräfte und muss seitliche Belastungen bei Kurvenfahrten aufnehmen.

Bei Sattelaufliegern mit mehreren Achsen entstehen zusätzlich unterschiedliche Bewegungsrichtungen der Räder. Dadurch kann die Lauffläche erheblich beansprucht werden.

Achslast + Bremskraft + Seitenbewegung → Profilbeanspruchung → Verschleiß

Die Belastung hängt von Fahrzeuggeometrie, Beladung, Rangierhäufigkeit und Fahrbahnoberfläche ab.

Fernverkehr: Hohe Laufleistung und wirtschaftlicher Betrieb

Im Fernverkehr legen Trailer große Strecken bei überwiegend gleichmäßiger Geschwindigkeit zurück. Die Reifen müssen dabei dauerhaft hohe Lasten tragen und mit wiederkehrender Verformung sowie Wärmeentwicklung umgehen.

Lange Autobahnetappen

Gleichmäßiger Fahrbetrieb stellt hohe Anforderungen an Tragfähigkeit, Betriebsdruck und Reifenhaltbarkeit.

Transportwirtschaftlichkeit

Reifenlaufleistung, Wartung, Verschleiß und mögliche Ausfallzeiten beeinflussen die Gesamtkosten.

Fahrstrecke + Achslast + Geschwindigkeit + Wartung → Reifenbetriebskosten

Eine bestimmte Kilometerleistung kann nicht pauschal garantiert werden.

Seitliche Scherkräfte beim Rangieren

Eine der größten Besonderheiten von Trailerreifen ist die seitliche Beanspruchung beim Rangieren. Bei mehrachsigen Aufliegern folgen nicht alle Räder derselben Kurvenbahn.

Während der Kurvenfahrt werden einzelne Reifen teilweise quer zu ihrer eigentlichen Rollrichtung über die Fahrbahn geschoben. Besonders auf griffigem Asphalt entstehen hohe Scherkräfte.

Enge Kurvenfahrt → unterschiedliche Radbahnen → seitliches Schieben → Schulterbeanspruchung

Ein erhöhter Abrieb an den Reifenschultern kann deshalb betriebsbedingt entstehen.

Schulterverschleiß und mechanische Profilbelastung

Die äußeren Bereiche eines Trailerreifens werden bei Rangierbewegungen besonders beansprucht. Hohe Seitenkräfte können zu Abrieb und unter ungünstigen Bedingungen zu kleineren Gummiausbrüchen führen.

Ein solches Verschleißbild muss immer im Zusammenhang mit dem tatsächlichen Einsatz betrachtet werden.

Betriebsbedingter Abrieb

Häufiges Rangieren, enge Kurven und raue Fahrbahnoberflächen können die Schultern stark beanspruchen.

Technisch bedingter Abrieb

Fehlerhafte Achsgeometrie, unpassender Luftdruck oder ungünstige Lastverteilung können Verschleiß verstärken.

Rangierkräfte + Achsgeometrie + Betriebsdruck → tatsächliches Verschleißbild

Eine fachgerechte Beurteilung berücksichtigt Reifen und Fahrzeug gemeinsam.

Steer, Drive und Trailer: Warum die Achsposition wichtig ist

Reifen für schwere Nutzfahrzeuge werden entsprechend ihrer vorgesehenen Achsposition entwickelt. Ein Trailerreifen erfüllt andere Aufgaben als ein Reifen für die Lenk- oder Antriebsachse.

Trailer

Hohe Tragfähigkeit, Bremskräfte und seitliche Belastungen beim Rangieren.

Steer

Spurführung, Lenkpräzision und kontrollierte Seitenkraftübertragung.

Drive

Übertragung von Antriebsmoment und Traktion beim Beschleunigen.

Achsposition → unterschiedliche Kräfte → unterschiedliche Reifenanforderungen

Die Eignung muss anhand der vollständigen Reifenkennzeichnung und Fahrzeugvorgaben geprüft werden.

Tragfähigkeit und Lastverteilung bei Sattelaufliegern

Trailerreifen müssen die tatsächlichen Radlasten unter den vorgesehenen Betriebsbedingungen sicher aufnehmen. Entscheidend sind der Lastindex, die Achslast und der vorgeschriebene Betriebsdruck.

Besonders bei wechselnder Beladung können sich die Belastungen zwischen den einzelnen Achsen unterscheiden.

Gesamtbeladung → Achslastverteilung → Radlast → erforderliche Tragfähigkeit

Die zulässige Belastung ergibt sich aus der vollständigen Reifen- und Fahrzeugkennzeichnung.

Reifengröße und vollständige Kennzeichnung prüfen

Bei der Auswahl des Kumho LT03 Q müssen Reifendimension, Tragfähigkeitsindex, Geschwindigkeitskennung und Felgenzuordnung zum Fahrzeug passen.

Die Bezeichnung des Profils allein reicht nicht aus, um eine bestimmte Tragfähigkeit oder Geschwindigkeit festzulegen.

Reifengröße + Lastindex + Geschwindigkeitsindex + Felge → technische Eignung

Maßgeblich sind die Kennzeichnung des konkreten Reifens sowie die Freigaben und Vorgaben für das Fahrzeug.

LKW-Reifenkennzeichnungen und Wintereinsatz

Bei LKW-Reifen können Kennzeichnungen wie M+S, 3PMSF oder Regroovable vorhanden sein. Ihre Bedeutung unterscheidet sich deutlich.

Ob die jeweilige LT03-Q-Ausführung solche Kennzeichnungen trägt, muss anhand des konkreten Artikels geprüft werden.

M+S und 3PMSF

M+S ist eine Kennzeichnung für Mud and Snow. 3PMSF bestätigt eine standardisiert geprüfte Mindestleistung auf Schnee.

Regroovable

Diese Kennzeichnung weist auf eine grundsätzlich vorgesehene Nachschneidbarkeit nach Herstellervorgaben hin.

Reifenkennzeichnung → technische Eigenschaft → zulässige Verwendung

Wintereignung oder Nachschneidbarkeit dürfen nicht allein aus dem Profilnamen abgeleitet werden.

Luftdruck: Entscheidend für Tragfähigkeit und Verschleiß

Der Betriebsdruck beeinflusst bei Trailerreifen die Tragfähigkeit, Reifenverformung und Druckverteilung in der Aufstandsfläche.

Zu geringer Luftdruck erhöht die Walkarbeit und kann die Karkasse thermisch stärker belasten. Ein ungeeigneter Druck kann außerdem ungleichmäßigen Profilverschleiß begünstigen.

Achslast + Luftdruck → Reifenverformung → Wärmeentwicklung und Verschleiß

Ein pauschaler Druckwert für alle LT03-Q-Anwendungen wäre technisch nicht sinnvoll.

EU-Reifenlabel und Rollwiderstand

Das EU-Reifenlabel informiert bei entsprechend gekennzeichneten Reifen über Rollwiderstand, Nasshaftung und externes Rollgeräusch.

Diese Eigenschaften sind insbesondere im Fernverkehr wirtschaftlich relevant. Die Werte müssen jedoch für die konkrete Reifenausführung geprüft werden.

RollwiderstandEinfluss auf den Energiebedarf
Nasshaftungstandardisierte Nassbremsleistung
Rollgeräuschexternes Fahrgeräusch
EU-Reifenlabel → vergleichbare Prüfkriterien ≠ vollständige Reifenbewertung

Widerstandsfähigkeit, Laufleistung und Rangierbelastung werden durch das Label nicht vollständig beschrieben.

Karkassenerhaltung und mögliche Runderneuerung

Die Karkasse ist der tragende Unterbau eines LKW-Reifens. Ihr Zustand beeinflusst die langfristige Wirtschaftlichkeit und kann für eine spätere Runderneuerung von Bedeutung sein.

Mechanische Beschädigungen, Überlastung oder längerer Betrieb mit zu geringem Luftdruck können die Karkasse beeinträchtigen.

Richtiger Betriebsdruck + kontrollierte Belastung + regelmäßige Prüfung → Karkassenerhaltung

Eine mögliche Runderneuerung setzt stets eine fachgerechte technische Prüfung voraus.

Reifenmontage und regelmäßige Trailerkontrolle

Bei der Montage müssen Reifen, Felge, Ventil und Tragfähigkeitskennzeichnung zusammenpassen. Auch der korrekte Reifensitz und die Montagevorgaben sind zu beachten.

Im laufenden Betrieb sollten besonders Schultern, Flanken, Profilgrund und Luftdruck kontrolliert werden.

Fachgerechte Montage + regelmäßige Kontrolle → frühzeitiges Erkennen von Auffälligkeiten

Beschädigte Reifen müssen vor einer weiteren Verwendung fachgerecht beurteilt werden.

Wirtschaftlichkeit im Trailerbetrieb

Bei LKW-Trailern bestimmen nicht nur die Anschaffungskosten die Wirtschaftlichkeit. Auch Laufleistung, Verschleiß, Luftdruck, Wartung und Ausfallzeiten spielen eine wichtige Rolle.

Besonders im Fernverkehr können regelmäßige Reifenprüfungen helfen, vermeidbare Schäden frühzeitig zu erkennen.

Kaufpreis + Laufleistung + Wartung + Ausfallrisiko → Gesamtkosten

Die tatsächlichen Betriebskosten hängen vom Einsatzprofil und technischen Fahrzeugzustand ab.

LKW-Reifen-Förderung: Umweltschutz und Sicherheit

Für die Beschaffung von LKW-Reifen können unter bestimmten Voraussetzungen Förderprogramme relevant sein. Dazu gehört das BALM-Programm Umweltschutz und Sicherheit im Zusammenhang mit dem früheren De-minimis-Förderbereich.

Ob eine konkrete LT03-Q-Ausführung berücksichtigt werden kann, hängt von den aktuellen Förderbedingungen, der Maßnahmenliste und den Eigenschaften des Reifens ab.

Reifenausführung + EU-Reifenlabel + aktuelle Förderbedingungen → mögliche Förderfähigkeit

Eine automatische Förderung aufgrund der Modellbezeichnung besteht nicht.

FT Wissenswelt und Praxiswelt für LKW-Reifen

Trailerachsen, Rangierkräfte, Tragfähigkeit, Luftdruck und Verschleiß: Unsere spezialisierten LKW-Welten erklären die technischen und praktischen Zusammenhänge.

Weitere Kumho-Reifen und Herstellerwissen

Kumho bietet Nutzfahrzeugreifen für unterschiedliche Achspositionen und Transportanforderungen. Für die Auswahl sind das jeweilige Reifenprofil und seine vollständige Kennzeichnung entscheidend.

Die drei zentralen FT-Hauptwelten

Unsere FT-Hauptwelten verbinden Reifenwissen, praktische Erfahrung und Herstellerinformationen.

Über 35 Jahre Erfahrung mit LKW-Trailerreifen

Bei einem Trailerreifen wie dem Kumho LT03 Q betrachten wir nicht nur die Reifengröße. Achslast, Luftdruck, Rangierbelastung, Schulterverschleiß und Karkassenzustand müssen zusammenpassen.

Aus unserer praktischen Erfahrung wissen wir, dass erhöhter Schulterabrieb bei mehrachsigen Aufliegern nicht automatisch auf einen Reifenfehler hinweist. Häufig entstehen starke Scherkräfte durch enge Rangiermanöver. Gleichzeitig müssen Achsgeometrie und Betriebsdruck kontrolliert werden.

Unsere über 35 Jahre Erfahrung mit Reifen und Felgen fließt in die fachliche Einordnung und Beratung ein.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifen, Felgen, Fahrzeugtechnik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Kumho LT03 Q

Für welche Achse wird der Kumho LT03 Q eingeordnet?

Die Zuordnung erfolgt zum LKW-Trailersegment. Das in Kumho-Unterlagen dokumentierte Profil KLT03 ist für Trailerachsen im Fernverkehr vorgesehen. Die genaue LT03-Q-Ausführung muss anhand der Artikelkennzeichnung geprüft werden.

Warum werden Trailerreifen beim Rangieren stark beansprucht?

Bei mehrachsigen Aufliegern folgen die Räder unterschiedlichen Kurvenbahnen. Dadurch entstehen seitliche Scherkräfte, die besonders die Reifenschultern belasten können.

Welche Bedeutung hat der Luftdruck beim Trailerreifen?

Der Betriebsdruck beeinflusst Tragfähigkeit, Aufstandsfläche, Wärmeentwicklung und Verschleiß. Er muss zur tatsächlichen Achslast und den Herstellervorgaben passen.

Ist der Kumho LT03 Q mit 3PMSF gekennzeichnet?

Die Winterkennzeichnung muss anhand des konkreten Reifens geprüft werden. Aus der Profilbezeichnung allein lässt sich eine 3PMSF-Kennzeichnung nicht zuverlässig ableiten.

Kann der Kumho LT03 Q über Umweltschutz und Sicherheit gefördert werden?

Eine mögliche Förderung hängt von den aktuellen Förderbedingungen und der konkreten Reifenausführung ab. Die Modellbezeichnung allein begründet keine Förderfähigkeit.

Kumho LT03 Q – Trailerreifen für wirtschaftlichen LKW-Betrieb

Beim Kumho LT03 Q stehen die Anforderungen schwerer Trailerachsen im Mittelpunkt: Tragfähigkeit, Rangierbelastung, kontrollierter Verschleiß und wirtschaftlicher Straßenbetrieb.

Für die richtige Auswahl müssen Reifengröße, Lastindex, Geschwindigkeitskennung, Luftdruck, Felgenzuordnung und Fahrzeugfreigabe berücksichtigt werden. Die vollständigen technischen Angaben des konkreten Artikels sind maßgeblich.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Kumho
Hersteller
Kumho Tire Co., Ltd
Strahlenberger Str. 110-112
Hessen
Offenbach, Deutschland, 63067
kumhotire@kumhotire.com
https://www.kumhotire.de