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Continental Conti EcoPlus HD3+ 315/60 R22.5 152/148L

518,56 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Continental
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Ganzjahres
Breite :           315 mm
Größe :           60 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Antriebsachse
Geschwindigkeitsindex :           L (bis 120 km/h)
Traglastindex :           152 (148)

LKW · Antriebsachse · Fernverkehr · Kraftstoffeffizienz

Continental Conti EcoPlus HD3+ – effizienter LKW-Reifen für die Antriebsachse

Der Continental Conti EcoPlus HD3+ ist ein LKW-Reifen für die Antriebsachse im Fernverkehr. Sein Konzept verbindet niedrigen Rollwiderstand mit hoher Laufleistung, zuverlässiger Traktion und einer robusten Karkasse – wichtige Eigenschaften für Fahrzeuge mit hohen Jahreslaufleistungen.

DriveAntriebsachse
Fernverkehrhohe Laufleistungen
EcoPlusRollwiderstand optimiert
Karkassefür weitere Reifenleben
Wirtschaftlichkeit über viele Kilometer.

Beim Conti EcoPlus HD3+ stehen Kraftstoffeffizienz, Laufleistung und die langfristige Nutzung einer hochwertigen LKW-Karkasse im Mittelpunkt.

Was zeichnet den Continental Conti EcoPlus HD3+ aus?

Im Fernverkehr wirken bereits kleine Unterschiede bei Rollwiderstand und Verschleiß über hohe Kilometerleistungen. Continental hat den HD3+ deshalb auf eine möglichst wirtschaftliche Nutzung an der Antriebsachse abgestimmt.

Niedriger Rollwiderstand

Lauffläche, Seitenwand und Karkasse sind darauf ausgelegt, Energieverluste während des Abrollens zu reduzieren.

Hohe Laufleistung

Profilgestaltung und Aufstandsfläche unterstützen einen gleichmäßigen Abrieb über lange Einsatzstrecken.

Antriebsachstraktion

Breite Profilblöcke, offene Schulterbereiche und zahlreiche Griffkanten unterstützen die Übertragung hoher Antriebskräfte.

Robuste Karkasse

Die Karkassenkonstruktion ist auf Haltbarkeit und eine mögliche weitere Nutzung durch Runderneuerung ausgelegt.

Bis zu 12 % weniger Rollwiderstand gegenüber dem HD3

Continental gibt für den Conti EcoPlus HD3+ einen um bis zu 12 % reduzierten Rollwiderstand gegenüber dem Vorgänger Conti EcoPlus HD3 an. Gerade im Fernverkehr kann die Reduzierung von Verformungsverlusten einen wichtigen Beitrag zur Gesamtwirtschaftlichkeit leisten.

Verformung

Während jeder Radumdrehung werden Lauffläche, Seitenwand und Karkasse kontinuierlich verformt.

Energieverlust

Ein Teil der eingesetzten Energie wird dabei in Wärme umgewandelt und steht nicht mehr für den Fahrzeugantrieb zur Verfügung.

Fernverkehr

Bei hohen Jahreslaufleistungen summieren sich auch vergleichsweise kleine Rollwiderstandsunterschiede über viele Kilometer.

Wichtig: 12 % weniger Rollwiderstand bedeutet nicht 12 % weniger Kraftstoffverbrauch.

Der tatsächliche Verbrauch wird zusätzlich von Fahrzeug, Beladung, Strecke, Geschwindigkeit, Fahrweise, Aerodynamik und weiteren Faktoren beeinflusst.

Chamfered-Edge-Technologie reduziert Verformungsverluste

Ein technisches Merkmal des Conti EcoPlus HD3+ ist die Chamfered-Edge-Technologie. Speziell gestaltete Übergangsbereiche unterstützen die Reduzierung unerwünschter Verformungen im Bereich von Seitenwand und Wulst.

Seitenwand

Die Seitenwand wird beim Abrollen permanent belastet und verformt.

Wulstbereich

Im Übergang zwischen Reifen und Felge entstehen hohe mechanische Belastungen und Verformungsarbeit.

Rollwiderstand

Weniger verlustbehaftete Verformung unterstützt eine effizientere Nutzung der eingesetzten Energie.

TECHNIK → FUNKTION → PRAXIS

Optimierte Reifenverformung → geringere Energieverluste → wirtschaftlicher Fernverkehr über hohe Kilometerleistungen.

Laufflächen- und Seitenwandmischungen für mehr Effizienz

Beim HD3+ betrachtet Continental nicht nur das Profil. Auch die Gummimischungen von Lauffläche und Seitenwand tragen dazu bei, Laufleistung, Traktion und Rollwiderstand miteinander zu verbinden.

Lauffläche

Die Mischung muss Abriebfestigkeit mit zuverlässiger Kraftübertragung und thermischer Stabilität verbinden.

Seitenwand

Eine rollwiderstandsoptimierte Seitenwand unterstützt die Begrenzung von Energieverlusten bei kontinuierlicher Verformung.

Karkasse

Auch der strukturelle Reifenaufbau beeinflusst Verformung, Wärmeentwicklung und langfristige Haltbarkeit.

Breite Profilblöcke für die Antriebsachse

Auf der Antriebsachse müssen hohe Drehmomente übertragen werden. Die breiten Profilblöcke des Conti EcoPlus HD3+ stellen dafür eine stabile Kontaktfläche zur Verfügung.

Antrieb

Motordrehmoment wird über die Profilblöcke auf die Fahrbahn übertragen.

Bremsen

Beim Verzögern wirken hohe Kräfte in entgegengesetzter Richtung auf Profil und Karkasse.

Stabilität

Eine stabile Blockstruktur reduziert unerwünschte Profilbewegungen unter hoher Belastung.

Offene Schultern und zahlreiche Griffkanten

Der Conti EcoPlus HD3+ kombiniert breite Profilblöcke mit offenen Schulterbereichen und zahlreichen Griffkanten. Damit bleibt neben der Effizienz auch die notwendige Traktion einer LKW-Antriebsachse im Fokus.

Griffkanten

Zusätzliche Kanten unterstützen die Übertragung von Antriebs- und Bremskräften.

Offene Schulter

Die Profilgestaltung unterstützt Traktion und die funktionale Verzahnung mit der Fahrbahn.

Drive-Axle

Das gesamte Profilkonzept ist auf die besonderen Belastungen der angetriebenen Achse abgestimmt.

Traktion und Effizienz müssen zusammenpassen

Ein niedriger Rollwiderstand allein macht noch keinen guten Fernverkehrsreifen. Auf der Antriebsachse müssen gleichzeitig hohe Kräfte sicher übertragen werden.

Beschleunigen

Die Kontaktfläche muss hohe Antriebsmomente möglichst kontrolliert auf die Straße übertragen.

Steigungen

Bei hoher Fahrzeugmasse steigen die Anforderungen an die Traktion der Antriebsachse deutlich.

Nässe

Profilrillen und Griffkanten unterstützen die Kraftübertragung auch bei nasser Fahrbahn.

Gleichmäßiger Verschleiß für hohe Laufleistung

Eine hohe theoretische Profillebensdauer bringt wenig, wenn ungleichmäßiger Abrieb den Reifen vorzeitig aus dem Einsatz nimmt. Deshalb ist die möglichst gleichmäßige Nutzung der Lauffläche ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaftlichkeit.

Aufstandsfläche

Eine optimierte Kontaktfläche unterstützt eine möglichst gleichmäßige Druckverteilung.

Profilstabilität

Stabile Profilelemente begrenzen unerwünschte Bewegungen und damit zusätzliche Abriebmechanismen.

Kilometerleistung

Gleichmäßiger Verschleiß ermöglicht eine bessere Nutzung der vorhandenen Profiltiefe.

Fernverkehr – hohe Kilometerleistung als Kernaufgabe

Im klassischen Fernverkehr verbringt der Reifen einen großen Teil seiner Einsatzzeit bei relativ konstanten Geschwindigkeiten und langen Fahrstrecken. Dadurch gewinnen Rollwiderstand und thermische Stabilität an Bedeutung.

Autobahn

Lange Strecken mit vergleichsweise konstantem Geschwindigkeitsniveau.

Dauerlauf

Reifen und Karkasse werden über viele Stunden kontinuierlich beansprucht.

Temperatur

Verformungsarbeit erzeugt Wärme innerhalb der Reifenkonstruktion.

Effizienz

Rollwiderstand wirkt über jeden einzelnen gefahrenen Kilometer.

Reifendruck beeinflusst den Rollwiderstand

Auch ein rollwiderstandsoptimierter Reifen kann nur dann wirtschaftlich arbeiten, wenn der Betriebsdruck zur tatsächlichen Belastung passt. Zu geringer Reifenfülldruck erhöht die Verformung und damit die Walkarbeit.

Unterdruck

Zu geringer Druck erhöht Verformung, Wärmeentwicklung und Karkassenbelastung.

Tragfähigkeit

Der Betriebsdruck ist ein wesentlicher Bestandteil der zulässigen Lastaufnahme.

Verschleiß

Ungeeigneter Reifenfülldruck kann Aufstandsfläche und Abriebbild deutlich verändern.

Keine pauschale Bar-Angabe verwenden.

Der erforderliche Betriebsdruck richtet sich nach Dimension, tatsächlicher Rad- beziehungsweise Achslast, Geschwindigkeit und den technischen Last-/Druckvorgaben.

Conti EcoPlus HD3+ in mehreren 22,5-Zoll-Dimensionen

Continental führt beziehungsweise führte den Conti EcoPlus HD3+ in verschiedenen verbreiteten LKW-Größen. Dazu gehören unter anderem 295/55 R22.5, 295/60 R22.5, 315/60 R22.5, 315/70 R22.5 und 315/80 R22.5.

295er Dimensionen

295/55 R22.5 und 295/60 R22.5 gehören zu den dokumentierten Niederquerschnittsausführungen der Produktfamilie.

315er Dimensionen

315/60 R22.5, 315/70 R22.5 und 315/80 R22.5 decken unterschiedliche Fahrzeug- und Achskonzepte im schweren Güterverkehr ab.

Technische Daten dimensionsbezogen prüfen.

Load Index, Speed Index, Felge, Tragfähigkeit und weitere technische Merkmale unterscheiden sich zwischen den einzelnen Ausführungen.

Robuste Karkasse für ein langes Reifenleben

Die Wirtschaftlichkeit eines hochwertigen LKW-Reifens endet nicht zwingend mit dem ersten Laufstreifen. Continental berücksichtigt beim HD3+ deshalb auch die langfristige Nutzbarkeit der Karkasse.

AirKeep-Innenseele

Die Konstruktion unterstützt die langfristige Funktion und Qualität der Karkasse während des Einsatzes.

Gürtelkonstruktion

Der Aufbau des Gürtelpakets ist ein wesentlicher Faktor für Stabilität und strukturelle Haltbarkeit.

Karkassenwert

Eine gut erhaltene Karkasse besitzt über das erste Reifenleben hinaus einen wirtschaftlichen Wert.

Nachschneiden kann die Nutzungsdauer erweitern

Continental dokumentiert für geeignete Conti EcoPlus HD3+-Ausführungen konkrete Nachschneidevorgaben. Dabei wird eine konstruktiv vorgesehene zusätzliche Gummireserve genutzt.

Regroovable

Nur entsprechend gekennzeichnete und technisch geeignete LKW-Reifen dürfen nachgeschnitten werden.

Vorgaben

Schnittführung, Schnitttiefe und Schnittbreite müssen exakt den Angaben für die konkrete Dimension entsprechen.

Facharbeit

Das Nachschneiden muss fachgerecht erfolgen, damit Gürtel und Karkasse nicht beschädigt werden.

Nicht nach Augenmaß nachschneiden.

Die zulässigen Nachschneidemaße sind dimensions- und profilspezifisch und müssen vor der Durchführung geprüft werden.

Runderneuerung und mehrere Reifenleben

Nach dem ersten Einsatz kann eine technisch geeignete Karkasse für eine professionelle Runderneuerung verwendet werden. Dadurch lässt sich ein größerer Teil der ursprünglichen Reifenkonstruktion weiter nutzen.

Neureifen

Im ersten Reifenleben werden ursprüngliche Lauffläche und Karkasse gemeinsam genutzt.

Karkassenprüfung

Vor einer Runderneuerung muss die Karkasse auf Schäden und ihre weitere technische Eignung geprüft werden.

Runderneuerung

Eine geeignete Karkasse erhält eine neue Lauffläche und kann damit in ein weiteres Reifenleben starten.

Runderneuerungsfähig bedeutet nicht automatisch runderneuerbar.

Der tatsächliche Zustand jeder einzelnen gebrauchten Karkasse entscheidet darüber, ob eine weitere Verwendung technisch möglich ist.

Tragfähigkeit und Achslast richtig zuordnen

Auf der LKW-Antriebsachse wirken hohe statische und dynamische Belastungen. Deshalb müssen Reifendimension, Load Index, Geschwindigkeit und Betriebsdruck zur tatsächlichen Fahrzeugbelastung passen.

Achslast

Die tatsächliche Achslast bestimmt die Belastung, die von den montierten Reifen aufgenommen werden muss.

Load Index

Der Tragfähigkeitsindex beschreibt die zulässige Reifenbelastung unter den jeweils vorgesehenen Bedingungen.

Geschwindigkeit

Zulässige Last und Geschwindigkeit müssen innerhalb der technischen Vorgaben gemeinsam betrachtet werden.

Verschleißbild regelmäßig kontrollieren

Unregelmäßiger Verschleiß kann die mögliche Laufleistung deutlich reduzieren. Auffällige Abriebbilder sollten deshalb frühzeitig untersucht werden.

Schulter

Auf einseitigen oder verstärkten Schulterabrieb achten.

Profilmitte

Abweichender Mittelabrieb kann Hinweise auf Betriebsbedingungen geben.

Achse

Achsgeometrie und Fahrwerkszustand bei Auffälligkeiten mitprüfen.

Luftdruck

Regelmäßige Kontrolle schützt Laufleistung und Karkasse.

Conti EcoPlus HD3+ passend auswählen

Achsposition

HD3+ ist auf den Einsatz an der LKW-Antriebsachse abgestimmt.

Dimension

Reifengröße vollständig mit Fahrzeug und Felge vergleichen.

Tragfähigkeit

Load Index und tatsächliche Achslast müssen zusammenpassen.

Einsatzprofil

Fernverkehr, Jahreslaufleistung und Streckenstruktur berücksichtigen.

Immer die konkrete Reifenausführung prüfen.

Dimension, Tragfähigkeitsindex, Geschwindigkeitsindex, Felge, Achslast und technische Kennzeichnungen sind für die tatsächliche Zuordnung entscheidend.

FT Wissenswelt und Praxiswelt LKW-Reifen

Weiterführendes Praxiswissen für LKW-Reifen

Continental LKW-Reifen bei FT-Reifen

Die drei FT-Reifen Hauptwelten

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren Erfahrung rund um Reifen und Felgen. Beim Continental Conti EcoPlus HD3+ betrachten wir Achsposition, Rollwiderstand, Laufleistung, Tragfähigkeit, Luftdruck, Verschleiß, Nachschneiden und Karkassennutzung als zusammenhängendes technisches System.

Ablauf Ihrer Bestellung Informationen zu Auswahl, Bestellung, Bearbeitung, Versand und Anlieferung.

Conti EcoPlus HD3+ sicher zuordnen

Dimension, Achsposition, Tragfähigkeit, Geschwindigkeit, Felge und tatsächliches Einsatzprofil müssen technisch zusammenpassen.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

LKW-Reifen, Schäden, Verschleißbilder, Montage und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Continental Conti EcoPlus HD3+

Für welche Achse ist der Continental Conti EcoPlus HD3+ vorgesehen?

Der Conti EcoPlus HD3+ ist für die Antriebsachse schwerer Nutzfahrzeuge konzipiert und besonders auf den wirtschaftlichen Einsatz im Fernverkehr abgestimmt.

Was ist der wichtigste Schwerpunkt des Conti EcoPlus HD3+?

Ein zentraler Schwerpunkt ist die Verbindung aus niedrigem Rollwiderstand, hoher Laufleistung und der notwendigen Traktion einer LKW-Antriebsachse.

Was bedeutet bis zu 12 % weniger Rollwiderstand?

Continental gibt gegenüber dem Vorgänger Conti EcoPlus HD3 eine Rollwiderstandsreduzierung von bis zu 12 % an. Das bedeutet ausdrücklich nicht automatisch eine Kraftstoffersparnis von 12 %.

Kann der Conti EcoPlus HD3+ nachgeschnitten und runderneuert werden?

Für geeignete Ausführungen dokumentiert Continental Nachschneidevorgaben, und die Karkasse ist auf eine mögliche weitere Nutzung ausgelegt. Der konkrete Reifen beziehungsweise die Karkasse muss dafür technisch geeignet und fachgerecht geprüft sein.

Welchen Luftdruck benötigt der Conti EcoPlus HD3+?

Der erforderliche Betriebsdruck hängt von Dimension, tatsächlicher Rad- beziehungsweise Achslast, Geschwindigkeit und Einsatzbedingungen ab. Maßgeblich sind die Last-/Druckvorgaben der konkreten Reifenausführung.

Continental Conti EcoPlus HD3+ – Effizienz für die LKW-Antriebsachse

Der Continental Conti EcoPlus HD3+ verbindet einen niedrigen Rollwiderstand mit hoher Laufleistung, stabiler Kraftübertragung und einer auf weitere Reifenleben ausgelegten Karkasse.

Gerade im Fernverkehr entscheidet das Zusammenspiel aus Dimension, Achslast, Reifenfülldruck, Verschleißkontrolle und Einsatzbedingungen darüber, wie wirtschaftlich das technische Potenzial des Reifens tatsächlich genutzt werden kann.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Continental Reifen Deutschland GmbH
Continental-Plaza 1
Niedersachsen
Hannover, Deutschland, 30175
Customerservice_Tires@conti.de
https://www.conti-online.com