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Continental Hybrid HD3 iT 315/60 R22.5 152/148L

571,05 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Continental
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Ganzjahres
Breite :           315 mm
Größe :           60 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Antriebsachse
Geschwindigkeitsindex :           L (bis 120 km/h)
Traglastindex :           152 (148)

Continental · Conti Hybrid HD3 iT · Intelligenter LKW-Antriebsreifen

Continental Hybrid HD3 iT – intelligenter Antriebsreifen mit integrierter Sensortechnik

Der Continental Conti Hybrid HD3 iT verbindet einen traktionsorientierten LKW-Antriebsreifen mit intelligenter Reifensensorik. Für den Regionalverkehr entwickelt, kombiniert er ein Blockprofil mit 3D-Lamellen und einer abgestimmten Hybrid-Laufflächenmischung. Die iT-Ausführung ermöglicht die digitale Erfassung von Reifenfülldruck und Temperatur und unterstützt ein vorausschauendes Reifenmanagement.

Drive-AchseAntriebsreifen für LKW
3D-LamellenTraktion und Profilstabilität
iT-SensorDruck- und Temperaturdaten
ContiConnectDigitales Reifenmanagement

Continental Hybrid HD3 iT – Reifenprofil und digitale Technologie

Die Besonderheit des Hybrid HD3 iT ist die Verbindung bewährter Antriebsreifentechnik mit werkseitig integrierter Sensorik.

3D-Lamellen

Griffkanten und stabilisierte Profilblöcke unterstützen die Kraftübertragung.

Hybrid-Mischung

Abgestimmte Laufflächenmischung für Traktion und Laufleistung.

Intelligente Sensorik

Erfassung von Fülldruck und Temperatur zur digitalen Reifenüberwachung.

ANTRIEBSPROFIL + INTEGRIERTER SENSOR → TRAKTION UND DIGITALE REIFENKONTROLLE

Was bedeutet iT beim Continental Hybrid HD3?

iT steht bei Continental für intelligente Reifen. Bei dieser Ausführung ist ein Reifensensor werkseitig integriert.

Er erfasst insbesondere Fülldruck und Temperatur. Diese Daten können über kompatible Continental-Systeme zur Reifenüberwachung genutzt werden.

iT-SENSOR → REIFENDATEN → DIGITALE AUSWERTUNG → WARTUNG

Die Sensorik verhindert keine Reifenschäden, kann aber helfen, Abweichungen früher zu erkennen.

Werkseitig integrierter Reifensensor

Beim intelligenten Continental-Reifen ist die Sensoreinheit bereits ab Werk integriert. Eine nachträgliche Sensormontage am Neureifen entfällt.

Die Position im Reifen ermöglicht die direkte Erfassung wichtiger Betriebsdaten.

WERKSEITIGER SENSOR → DIREKTE MESSUNG → REIFENINFORMATIONEN

Zur Datennutzung sind kompatible Empfangs- beziehungsweise Übertragungssysteme erforderlich.

Reifenfülldruck digital überwachen

Zu geringer Fülldruck erhöht die Karkassenbelastung. Sinkt der Druck, verformt sich der Reifen unter Last stärker.

Der integrierte Sensor ermöglicht es, Druckabweichungen über ein kompatibles Überwachungssystem zu erkennen.

DRUCKABFALL → WALKARBEIT → WÄRMEENTWICKLUNG → SCHADENSRISIKO

Frühzeitiges Handeln kann Folgeschäden und ungeplante Standzeiten reduzieren.

Reifentemperatur als zusätzliche Betriebsinformation

Die intelligente Sensortechnik erfasst neben dem Fülldruck auch die Reifentemperatur.

Sie wird durch Radlast, Geschwindigkeit, Fülldruck und Walkarbeit beeinflusst. Auffällige Veränderungen können auf erhöhte Beanspruchung hinweisen.

RADLAST + WALKARBEIT + FAHRBEDINGUNGEN → REIFENTEMPERATUR

Temperaturwerte müssen im Zusammenhang mit den Betriebsbedingungen beurteilt werden.

ContiConnect – digitale Reifendaten nutzen

Mit ContiConnect bietet Continental Lösungen zur digitalen Nutzfahrzeugreifenüberwachung.

Sensordaten können über kompatible Hardware und Software ausgewertet und je nach System für Fahrer, Werkstatt oder Flottenmanagement bereitgestellt werden.

REIFENSENSOR → DATENÜBERTRAGUNG → CONTICONNECT → REIFENMANAGEMENT

Der Funktionsumfang hängt von Sensorgeneration, Systemvariante und Infrastruktur ab.

ContiConnect Lite und ContiConnect Pro unterscheiden

Continental bietet verschiedene Lösungen zur Reifenüberwachung mit unterschiedlicher Datenübertragung, Hardware und Funktionalität.

ContiConnect Lite

Digitale Reifenüberwachung innerhalb der technischen Voraussetzungen.

ContiConnect Pro

Erweiterte Reifenüberwachung und Einbindung ins Flottenmanagement.

Kompatibilität

Sensor, Empfangstechnik, Software und Fahrzeug müssen zusammenpassen.

Der Hybrid HD3 iT funktioniert nicht automatisch mit jeder ContiConnect-Variante ohne zusätzliche Voraussetzungen.

Vorausschauende Wartung durch digitale Kontrolle

Üblicherweise werden Luftdruck und Reifenzustand regelmäßig manuell geprüft.

Digitale Überwachung ergänzt diese Kontrollen und kann auffällige Druck- oder Temperaturentwicklungen zwischen Werkstattterminen sichtbar machen.

DATENERFASSUNG → ABWEICHUNG ERKENNEN → WARTUNG PLANEN

Notwendige Sichtprüfungen werden dadurch nicht ersetzt.

Ungeplante Standzeiten möglichst reduzieren

Schleichender Druckverlust bleibt während der Fahrt nicht immer sofort erkennbar. Wird er spät festgestellt, kann die Karkasse bereits stark belastet sein.

Die Sensorüberwachung unterstützt eine frühzeitige Diagnose und gezielte Wartungsplanung.

DRUCKWARNUNG → KONTROLLE → MASSNAHME → GERINGERES AUSFALLRISIKO

Ein vollständiger Schutz vor Reifenpannen besteht dadurch nicht.

3D-Lamellen – Traktion und Profilblockstabilität

Unabhängig von der Sensorik bleibt der Hybrid HD3 iT ein traktionsorientierter Antriebsreifen.

Seine dreidimensionalen Lamellen erzeugen Griffkanten und stabilisieren gleichzeitig die Profilblöcke.

3D-LAMELLEN → GRIFFKANTEN + BLOCKSTABILITÄT → KRAFTÜBERTRAGUNG

Das ist besonders beim häufigen Anfahren und Bremsen im Regionalverkehr relevant.

Hybrid-Laufflächenmischung für den Regionalverkehr

Continental kombiniert das Blockprofil mit einer abgestimmten Hybrid-Laufflächenmischung.

Sie verbindet Traktion mit wirtschaftlicher Profilnutzung unter wechselnden regionalen Einsatzbedingungen.

HYBRID-MISCHUNG + PROFILBLÖCKE → TRAKTION UND LAUFLEISTUNG

Die Laufleistung hängt weiterhin von Fahrweise, Achslast und Straßenbedingungen ab.

Antriebsachse – hohe Kräfte beim Beschleunigen

Auf der Antriebsachse wird Motordrehmoment über die Reifen auf die Fahrbahn übertragen.

Beim Anfahren unter hoher Beladung oder an Steigungen entstehen erhebliche Umfangskräfte. Das Blockprofil ist auf diese Belastungen abgestimmt.

MOTORDREHMOMENT → ANTRIEBSACHSE → PROFILBLÖCKE → VORTRIEB

Die Sensorik ergänzt diese Reifenfunktion um digitale Betriebsdaten.

Stop-and-Go im Regionalverkehr

Regional eingesetzte LKW beschleunigen, bremsen und rangieren häufig. Dadurch wechseln die Profilbelastungen ständig.

3D-Lamellen, Blockprofil und Hybrid-Mischung unterstützen diesen Einsatz.

HÄUFIGES ANFAHREN → PROFILBELASTUNG → VERSCHLEISSANFORDERUNG

Die Drucküberwachung kann zusätzlich ungünstige Betriebszustände sichtbar machen.

Rollwiderstand und optimierte Seitenwandmischung

Continental verwendet beim Hybrid HD3 eine Seitenwandmischung, die Verformungsverluste reduzieren soll.

Bei jeder Radumdrehung wird die Seitenwand gebogen. Dabei entstehen Energieverluste in Form von Wärme.

SEITENWANDVERFORMUNG → ENERGIEVERLUSTE → ROLLWIDERSTAND

Die iT-Sensorik unterstützt die Überwachung eines passenden Fülldrucks.

Reifenfülldruck und Kraftstoffverbrauch

Ein unpassender Fülldruck kann Rollwiderstand und Verschleiß erhöhen.

Der Hybrid HD3 iT ermöglicht die sensorgestützte Drucküberwachung, damit Abweichungen erkannt und korrigiert werden können.

PASSENDER FÜLLDRUCK → KONTROLLIERTE VERFORMUNG → WIRTSCHAFTLICHER BETRIEB
FT LKW-LuftdrucktabelleReifendruck, Tragfähigkeit und Radlast verstehen.

Wichtiger Hinweis

Der Sensor bestimmt nicht automatisch den richtigen Sollfülldruck. Maßgeblich sind die Continental-Vorgaben.

AirKeep-Innenseele und integrierte Sensorik

Die AirKeep-Innenseele unterstützt die Druckhaltung. Die iT-Sensorik ergänzt diese Eigenschaft durch digitale Fülldruckerfassung.

Beide Technologien erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

AIRKEEP → DRUCKHALTUNG | iT-SENSOR → DRUCKÜBERWACHUNG

Regelmäßige Kontrollen von Ventil, Felge und Reifen bleiben erforderlich.

Karkassenbelastung und Wärmeentwicklung

Die Karkasse eines LKW-Antriebsreifens nimmt hohe Radlasten und wiederkehrende Verformungen auf.

Bei zu geringem Fülldruck steigen Walkarbeit, Temperatur und mechanische Belastung.

UNTERDRUCK → WALKARBEIT → WÄRME → KARKASSENBELASTUNG

Sensoren können Auffälligkeiten melden, ersetzen aber keine fachgerechte Schadensprüfung.

Intelligente Reifen im Flottenmanagement

Digital verfügbare Reifendaten können die Wartungsorganisation größerer Fahrzeugflotten unterstützen.

Bestimmte Maßnahmen lassen sich anhand erfasster Betriebswerte gezielter planen.

Reifendaten

Fülldruck und Temperatur erfassen.

Wartungsplanung

Abweichungen erkennen und Prüfungen veranlassen.

Flottenübersicht

Reifeninformationen zentral auswerten.

Hybrid HD3 und Hybrid HD3 iT unterscheiden

Der wesentliche Unterschied liegt in der intelligenten Ausstattung. Beide Varianten gehören zur Hybrid-HD3-Familie für die Antriebsachse.

Merkmal Hybrid HD3 Hybrid HD3 iT
Einsatzbereich Regionalverkehr Regionalverkehr
Achsposition Antriebsachse Antriebsachse
Profil 3D-Lamellen 3D-Lamellen
Werkseitiger iT-Sensor Nicht zugesichert Ja
Digitale Überwachung Nachrüstung möglich Mit kompatiblem System

Die technischen Angaben der konkreten Reifendimension bleiben maßgeblich.

Hybrid HD3 iT nachschneiden – Freigabe beachten

Für den regulären Hybrid HD3 veröffentlicht Continental Nachschneideempfehlungen. Bei der iT-Ausführung müssen zusätzlich Dimension und Sensoreinheit berücksichtigt werden.

Nachschneidewerte dürfen nur bei entsprechender Herstellerfreigabe verwendet werden.

REGROOVABLE + HERSTELLERANWEISUNG + REIFENZUSTAND → NACHSCHNEIDEEIGNUNG

Die Werte des normalen Hybrid HD3 dürfen nicht ungeprüft übernommen werden.

ContiLifeCycle und intelligente Reifentechnik

Mit ContiLifeCycle verfolgt Continental die wirtschaftliche Nutzung geeigneter Nutzfahrzeugkarkassen.

Nachschneiden und Runderneuerung setzen eine geeignete Karkasse und die Einhaltung der Herstellervorgaben voraus.

NEUREIFEN → GGF. NACHSCHNEIDEN → KARKASSENPRÜFUNG → GGF. RUNDERNEUERUNG

Bei iT-Reifen sind zusätzlich die Vorgaben zur Sensoreinheit zu beachten.

Winterkennzeichnungen beim Hybrid HD3 iT

Bei LKW-Antriebsreifen können M+S- und 3PMSF-Kennzeichnungen relevant sein.

M+S

Kennzeichnung für Mud and Snow.

3PMSF

Alpine-Symbol für nachgewiesene Schneegriffigkeit.

Vorschriften

Regelungen nach Land und Fahrzeugart beachten.

Maßgeblich ist die Kennzeichnung der konkreten Reifenausführung. Die Sensorik beeinflusst die rechtliche Winterreifenanerkennung nicht.

Für welche Transportbetriebe eignet sich der Hybrid HD3 iT?

Der Continental Hybrid HD3 iT ist besonders für Betriebe interessant, die Regionalverkehr mit digitaler Reifenüberwachung verbinden möchten.

Regionale Flotten

Vielseitige Strecken und wechselnde Geschwindigkeiten.

Verteilerverkehr

Stop-and-Go und hohe Antriebsachsbelastung.

Flottenmanagement

Reifendaten für Wartung und Organisation nutzen.

Maßgeblich sind Fahrzeugpapiere, CoC, Reifendimension, Lastindex, Geschwindigkeitsindex und Herstellerfreigaben.

FT Fachwissen – intelligente LKW-Reifen verstehen

Unser Fachartikel erklärt die digitale Reifentechnik des Hybrid HD3 iT ausführlich.

Intelligente Reifen verstehenSensoren, Reifendaten und digitales Reifenmanagement.

Technischer Hintergrund

Die Unterschiede zwischen klassischen Nutzfahrzeugreifen und sensorgestützten iT-Ausführungen.

Weitere FT-Fachartikel zu Antriebsreifen

LKW-Reifenförderung – mögliche Unterstützung prüfen

Für bestimmte Maßnahmen im Güterkraftverkehr können Förderprogramme für Umweltschutz und Sicherheit relevant sein.

Entscheidend sind die aktuellen BALM-Richtlinien.

LKW-Reifenförderung verstehenBALM-Förderung und geltende Bedingungen.

Wichtiger Hinweis

Der Hybrid HD3 iT ist nicht automatisch förderfähig. Die Voraussetzungen müssen geprüft werden.

FT Wissenswelt und Praxiswelt LKW-Reifen

Fachwissen zu Antriebsreifen, Reifenüberwachung, Achslasten und Reifenverschleiß.

Continental Herstellerwissen und Reifen kaufen

Die drei FT-Reifen Hauptwelten

Technisches Fachwissen, Herstellerinformationen und praktische Erfahrung.

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit Nutzfahrzeugreifen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren Erfahrung rund um Reifen und Felgen. Bei LKW-Reifen betrachten wir Profil, Achslasten, Fülldruck, Karkassenbelastung und digitale Überwachung.

Der Hybrid HD3 iT zeigt, wie klassische Reifentechnik und intelligentes Reifenmanagement zusammenwirken. Dieses Wissen teilen wir in unserer Wissenswelt und Praxiswelt.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Einblicke in Reifen, Felgen und unsere tägliche Praxis.

Häufige Fragen zum Continental Hybrid HD3 iT

Was bedeutet iT beim Continental Hybrid HD3?

iT bezeichnet die intelligente Reifenausführung mit werkseitig integriertem Sensor zur Erfassung von Fülldruck und Temperatur.

Ist der Hybrid HD3 iT für die Antriebsachse geeignet?

Ja. Er gehört zur Continental-Antriebsreifenfamilie für den Regionalverkehr. Dimension und Fahrzeugfreigabe sind maßgeblich.

Benötigt man zusätzliche Hardware für die Sensorüberwachung?

Je nach ContiConnect-System sind kompatible Empfangs- und Übertragungskomponenten sowie Software erforderlich.

Kann der Hybrid HD3 iT ohne ContiConnect gefahren werden?

Ja. Die grundlegende Reifenfunktion ist unabhängig von der digitalen Plattform. Ohne kompatibles System stehen die zusätzlichen Überwachungsfunktionen nicht entsprechend zur Verfügung.

Darf der Hybrid HD3 iT nachgeschnitten oder runderneuert werden?

Nur bei entsprechender Freigabe und geeignetem Reifenzustand. Zusätzlich müssen die Continental-Vorgaben zur Sensoreinheit berücksichtigt werden.

Continental Hybrid HD3 iT – Antriebsreifentechnik und digitales Reifenmanagement

Der Continental Conti Hybrid HD3 iT verbindet ein traktionsorientiertes Blockprofil mit intelligenter Sensorik. 3D-Lamellen, Hybrid-Mischung und Karkassenkonstruktion unterstützen den vielseitigen Einsatz auf der LKW-Antriebsachse.

Der integrierte Sensor erfasst Fülldruck und Temperatur. Mit kompatiblen Continental-Systemen können Betriebe Abweichungen früher erkennen und Wartung gezielter planen.

Ein intelligenter Antriebsreifen für Flotten, die Traktion, Laufleistung und digitale Reifenüberwachung verbinden möchten.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Continental Reifen Deutschland GmbH
Continental-Plaza 1
Niedersachsen
Hannover, Deutschland, 30175
Customerservice_Tires@conti.de
https://www.conti-online.com