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Bridgestone R-Drive 001+ 315/70 R22.5 154/150L

566,95 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Bridgestone
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Ganzjahres
Breite :           315 mm
Größe :           70 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Antriebsachse
Traglastindex :           154/152 (150/148)

LKW · Antriebsachse · Regionalverkehr · nachschneidbar

Bridgestone R-Drive 001+ – Antriebsreifen für den Regionalverkehr

Der Bridgestone R-Drive 001+ beziehungsweise R-Drive 001 PLUS ist ein LKW-Reifen für die Antriebsachse im Regionalverkehr. Die Profilfamilie wurde für den vielseitigen Straßeneinsatz entwickelt und ist in mehreren klassischen 22,5-Zoll-LKW-Dimensionen dokumentiert. Eine wichtige Besonderheit für den wirtschaftlichen Nutzfahrzeugeinsatz ist die von Bridgestone vorgesehene Nachschneidbarkeit.

Drivefür die Antriebsachse
Regionalfür vielseitigen Straßeneinsatz
M+S & 3PMSFbei dokumentierten Ausführungen
Regroovablenach Bridgestone-Vorgaben nachschneidbar

Was zeichnet den Bridgestone R-Drive 001+ aus?

Der R-Drive 001+ gehört bei Bridgestone zum Bereich Regionalverkehr – Antriebsachsreifen. Damit ist er für Fahrzeuge vorgesehen, die überwiegend auf befestigten Straßen unterwegs sind, dabei aber häufig unterschiedliche Streckenprofile, Beladungszustände und Fahrzyklen bewältigen.

Antriebsachse

Als Drive-Profil ist der R-Drive 001+ für die Übertragung hoher Antriebs- und Bremskräfte auf der angetriebenen LKW-Achse vorgesehen.

Regionalverkehr

Typisch sind wechselnde Straßen, häufiges Beschleunigen und Bremsen sowie unterschiedliche Tages- und Tourenprofile.

Mehrere 22,5-Zoll-Größen

Bridgestone dokumentiert den R-Drive 001 PLUS in verbreiteten LKW-Dimensionen wie 295/80, 315/80 und 315/70 R22.5.

Nachschneidbar

Für verschiedene Dimensionen veröffentlicht Bridgestone konkrete Vorgaben zum Nachschneiden des vorhandenen Laufstreifens.

Typische Größen des R-Drive 001+

Die R-Drive-001-PLUS-Familie umfasst mehrere klassische LKW-Dimensionen. Last- und Geschwindigkeitsindizes sowie zusätzliche Betriebskennungen sind dabei ausführungsspezifisch.

295/80 R22.5

Eine klassische LKW-Radialdimension, die in Bridgestones R-Drive-001-PLUS-Programm dokumentiert ist.

315/80 R22.5

Auch diese verbreitete Dimension wird innerhalb der R-Drive-001-PLUS-Familie geführt. Je nach Ausführung gelten eigene LI-/SI-Kombinationen.

315/70 R22.5

Für diese Niederquerschnittsdimension sind ebenfalls R-Drive-001+-Ausführungen mit unterschiedlichen Betriebskennungen dokumentiert.

Der Profilname bestimmt nicht automatisch die Betriebskennung.

Lastindex, Geschwindigkeitsindex und zusätzliche Betriebskennungen müssen immer am konkret angebotenen R-Drive 001+ geprüft werden.

Lastindex und Doppelkennung richtig lesen

Bei verschiedenen R-Drive-001+-Ausführungen finden sich neben der primären Betriebskennung zusätzliche Last-/Geschwindigkeitsangaben. Diese Doppelkennungen sind im LKW-Bereich technisch wichtig.

Beispiel 315/70 R22.5

Dokumentierte Ausführungen besitzen beispielsweise eine L-Betriebskennung und zusätzlich eine M-Kennung mit angepassten Lastindizes.

Beispiel 315/80 R22.5

Auch hier können unterschiedliche Last-/Geschwindigkeitskombinationen angegeben sein. Die zulässige Belastung ist deshalb immer zusammen mit der jeweiligen Geschwindigkeitskategorie zu betrachten.

Höhere Geschwindigkeit kann eine andere zulässige Last bedeuten.

Bei einer Doppelkennung darf nicht nur der höchste sichtbare Lastindex betrachtet werden. Die jeweilige Kombination aus Lastindex und Geschwindigkeitsindex ist entscheidend.

Antriebsachse – hohe Kräfte im Regionalverkehr

Regionalverkehr kann für Antriebsreifen besonders anspruchsvoll sein. Anders als bei langen, gleichmäßigen Autobahnetappen wechseln Beschleunigung, Bremsen, Kurvenfahrt und unterschiedliche Beladungszustände häufig.

Anfahren

Beim Beschleunigen muss das Motordrehmoment über die Profilblöcke und die Reifenaufstandsfläche auf die Fahrbahn übertragen werden.

Bremsen

Auch beim Verzögern und bei Nutzung der Motorbremse entstehen hohe Kräfte in der Aufstandsfläche der Antriebsreifen.

Kurven

Kreisverkehre, Abzweigungen und enge Regionalstrecken erzeugen zusätzliche Querkräfte und können das Verschleißbild beeinflussen.

M+S und Alpine-/3PMSF-Kennzeichnung

Für konkrete europäische R-Drive-001+-Ausführungen in 315/70 R22.5 und 315/80 R22.5 sind sowohl M+S als auch die Alpine-/3PMSF-Kennzeichnung dokumentiert.

M+S

Die M+S-Kennzeichnung steht für Mud and Snow und ist bei den entsprechend dokumentierten Ausführungen zusätzlich vorhanden.

3PMSF / Alpine

Das Bergpiktogramm mit Schneeflocke kennzeichnet Reifen, die die dafür vorgesehenen Prüfanforderungen für schwere Schneebedingungen erfüllen.

Die Kennzeichnung muss am konkreten Reifen geprüft werden.

Der R-Drive 001+ wurde in verschiedenen Dimensionen und Spezifikationen angeboten. Eine Kennzeichnung einzelner Varianten darf deshalb nicht ungeprüft auf die gesamte Profilfamilie übertragen werden.

R-Drive 001+ nachschneiden – was bedeutet Regrooving?

Viele schwere LKW-Reifen besitzen unter den ursprünglichen Profilrillen eine dafür vorgesehene Gummireserve. Ist der Reifen vom Hersteller als nachschneidbar vorgesehen, können die Profilrillen unter Einhaltung der Herstellervorgaben fachgerecht vertieft werden.

Kein neues Profil

Beim Nachschneiden wird kein neuer Laufstreifen aufgebracht. Es wird ausschließlich vorhandenes Gummi der dafür vorgesehenen Lauffläche genutzt.

Herstellervorgaben

Nachschneidetiefe, Schnittbreite und Schnittführung dürfen nicht frei gewählt werden. Maßgeblich sind die jeweiligen Bridgestone-Regrooving-Daten.

Karkasse schützen

Zu tiefes oder unsachgemäßes Nachschneiden kann den Reifen beschädigen. Deshalb gehört diese Arbeit in fachkundige Hände.

Nachschneidedaten des Bridgestone R-Drive 001 PLUS

Bridgestone veröffentlicht für den R-Drive 001 PLUS konkrete Regrooving-Daten. Für aktuell dokumentierte 22,5-Zoll-Ausführungen werden folgende Werte genannt:

295/80 R22.5

Dokumentiert sind 3,0 mm Nachschneidetiefe und eine vorgesehene Schnittbreite von 7,0 bis 8,0 mm.

315/80 R22.5

Dokumentiert sind 3,0 mm Nachschneidetiefe und eine vorgesehene Schnittbreite von 7,0 bis 8,0 mm.

315/70 R22.5

Dokumentiert sind 3,0 mm Nachschneidetiefe und eine vorgesehene Schnittbreite von 7,0 bis 8,0 mm.

Diese Werte sind keine allgemeine Nachschneideanleitung.

Vor dem Nachschneiden müssen Profil, Dimension, verbleibende Profiltiefe, Reifenzustand und die aktuelle Bridgestone-Nachschneidezeichnung für die konkrete Ausführung geprüft werden.

Nachschneiden und Runderneuern – zwei unterschiedliche Verfahren

Bei LKW-Reifen werden Nachschneiden und Runderneuern häufig zusammen genannt, technisch handelt es sich jedoch um zwei völlig unterschiedliche Verfahren.

Nachschneiden

Beim Regrooving werden vorhandene Profilrillen innerhalb der vom Reifenhersteller vorgesehenen Gummireserve vertieft. Der ursprüngliche Laufstreifen bleibt auf dem Reifen.

Runderneuerung

Bei einer Runderneuerung wird eine geeignete gebrauchte Karkasse geprüft und mit einem neuen Laufstreifen beziehungsweise einer neuen Lauffläche versehen.

Eine gute Karkasse besitzt einen wirtschaftlichen Wert.

Unterluftdruck, Überlastung, starke Wärmeentwicklung und mechanische Beschädigungen können diesen Karkassenwert reduzieren oder eine spätere Runderneuerung unmöglich machen.

FT-Reifen Praxiswissen – nicht jeden Reifen einfach nachschneiden

Die Kennzeichnung als nachschneidbarer LKW-Reifen bedeutet nicht, dass jeder gebrauchte Reifen automatisch nachgeschnitten werden sollte. Vorher muss sein technischer Zustand beurteilt werden.

Verletzungen prüfen

Schnitte, Durchstiche, Fremdkörper und sichtbare Schäden können gegen eine weitere Verwendung beziehungsweise Bearbeitung sprechen.

Verschleißbild prüfen

Stark einseitiger oder unregelmäßiger Verschleiß sollte zunächst auf seine Ursache untersucht werden.

Karkasse beurteilen

Anzeichen für Überlastung, Unterluftdruck oder thermische Überbeanspruchung müssen bei der Beurteilung berücksichtigt werden.

Luftdruck und Achslast beim R-Drive 001+

Der korrekte Betriebsdruck beeinflusst Tragfähigkeit, Karkassenarbeit, Wärmeentwicklung und Verschleiß. Deshalb gibt es für den R-Drive 001+ keinen pauschalen Luftdruckwert für jedes Fahrzeug.

Achslast ermitteln

Ausgangspunkt für die Druckbestimmung ist die tatsächliche Belastung der Antriebsachse beziehungsweise der einzelnen Radposition.

Dimension berücksichtigen

295/80, 315/80 und 315/70 R22.5 besitzen unterschiedliche technische Eigenschaften und müssen entsprechend ihrer Last-/Druckdaten betrieben werden.

Regelmäßig kontrollieren

Schleichender Druckverlust kann Karkassenverformung und Wärmeentwicklung erhöhen und gleichzeitig das Verschleißbild verändern.

Einzel- und Zwillingsbereifung richtig einordnen

Bei LKW-Antriebsreifen sind häufig zwei Lastindexwerte angegeben. Sie beziehen sich auf unterschiedliche Bereifungssituationen und dürfen nicht miteinander verwechselt werden.

Einzelbereifung

Der erste Lastindex beschreibt die entsprechende Tragfähigkeit bei Einzelbereifung unter den vorgesehenen Betriebsbedingungen.

Zwillingsbereifung

Der zweite Lastindex gilt für Zwillingsbereifung. Beide Reifen eines Zwillingspaares müssen hinsichtlich Dimension, Betriebsdruck und Verschleißzustand technisch zueinander passen.

Antriebsschlupf und Verschleiß

Antriebsreifen übertragen hohe Drehmomente. Dabei beeinflusst die Fahrweise unmittelbar, wie stark die Profilblöcke mechanisch belastet werden.

Starkes Anfahren

Hohe Antriebsmomente erzeugen starke Scherkräfte in der Reifenaufstandsfläche und können den Profilabrieb erhöhen.

Schlupf

Dreht das Rad schneller als es der tatsächlichen Fahrzeugbewegung entspricht, wird zusätzliche Energie über Reibung in der Lauffläche umgesetzt.

Wirtschaftlichkeit

Eine angepasste Fahrweise kann deshalb nicht nur Kraftstoffverbrauch, sondern auch die wirtschaftlich nutzbare Laufleistung der Antriebsreifen beeinflussen.

R-Drive 001, R-Drive 001+ und R-Drive 002 unterscheiden

Bei der Profilauswahl sollten die verschiedenen Bridgestone-Generationen nicht miteinander vermischt werden. Ähnliche Namen bedeuten nicht automatisch identische Technik.

R-Drive 001

Die frühere R-Drive-001-Ausführung bildet eine eigenständige Profilgeneration für die Antriebsachse.

R-Drive 001+

Der hier behandelte R-Drive 001 PLUS ist als eigene Bridgestone-Spezifikation dokumentiert und besitzt eigene Größen- und Nachschneidedaten.

Duravis R-Drive 002

Der R-Drive 002 gehört zu einer späteren Bridgestone-Generation. Dessen Profil-, Mischungs- und Konstruktionsmerkmale dürfen nicht automatisch auf den R-Drive 001+ übertragen werden.

Montage und Kontrolle des R-Drive 001+

Schwere LKW-Antriebsreifen benötigen eine fachgerechte Montage. Besonders bei Zwillingsbereifungen müssen beide Reifen einer Radposition technisch zueinander passen.

Felge prüfen

Felgensitz, Felgenhorn, Ventilbereich, Korrosion und mögliche Beschädigungen müssen vor der Montage kontrolliert werden.

Reifenwulst kontrollieren

Nach der Montage muss der Reifenwulst rundum gleichmäßig sitzen. Beschädigungen im Wulstbereich dürfen nicht ignoriert werden.

Zwillingspaar beachten

Unterschiedliche Abrollumfänge, Verschleißzustände oder Betriebsdrücke innerhalb eines Zwillingspaares können zu zusätzlichen Belastungen führen.

Bridgestone R-Drive 001+ kaufen – auf die richtige Ausführung achten

Beim R-Drive 001+ sollte nicht allein nach Profilname ausgewählt werden. Dimension, Betriebskennung, Achsposition und tatsächliche Fahrzeugbelastung müssen zusammenpassen.

Dimension

295/80, 315/80 und 315/70 R22.5 besitzen unterschiedliche technische Daten.

Antriebsachse

Der R-Drive 001+ gehört zur Bridgestone-Kategorie der Regional-Antriebsachsreifen.

LI / SI

Last- und Geschwindigkeitsindex sowie eventuelle Doppelkennungen müssen zum Fahrzeugbetrieb passen.

Kennzeichnungen

M+S, 3PMSF und weitere Angaben müssen am konkret angebotenen Reifen kontrolliert werden.

Maßgeblich sind die technischen Angaben des konkret angebotenen Artikels.

Dimension, Last- und Geschwindigkeitsindex, Achsposition, Einzel-/Zwillingsbereifung, Winterkennzeichnung, Nachschneidbarkeit, Felgenzuordnung, Fülldruck und Fahrzeugfreigabe müssen am konkreten Reifen beziehungsweise Fahrzeug geprüft werden.

FT Praxiswelt & Wissenswelt für LKW-Reifen

Beim Bridgestone R-Drive 001+ sind besonders Antriebsachse, Achslast, Luftdruck, Einzel-/Zwillingsbereifung, Verschleiß, Nachschneiden, Karkassenwert und Runderneuerung wichtige Themen.

LKW-Reifen bei FT-Reifen

Falls der Bridgestone R-Drive 001+ nicht zur benötigten Dimension oder zum vorgesehenen Einsatzprofil passt, finden Sie bei FT-Reifen weitere LKW-Reifen für unterschiedliche Achspositionen und Anwendungen.

Bridgestone bei FT-Reifen

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit Nutzfahrzeugreifen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren praktischer Erfahrung rund um Reifen, Felgen und Montage. Gerade bei LKW-Antriebsreifen müssen Dimension, Achslast, Einzel-/Zwillingsbereifung, Betriebsdruck, Verschleißbild und Einsatzbedingungen technisch zusammenpassen.

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Häufige Fragen zum Bridgestone R-Drive 001+

Für welche Achse ist der Bridgestone R-Drive 001+ vorgesehen?

Der R-Drive 001+ ist ein Bridgestone-Antriebsachsreifen für den Regionalverkehr. Die Drive-Bezeichnung kennzeichnet seinen Einsatzschwerpunkt an der angetriebenen LKW-Achse.

Welche Größen sind beim R-Drive 001 PLUS dokumentiert?

Dokumentiert sind unter anderem 295/80 R22.5, 315/80 R22.5 und 315/70 R22.5. Die jeweiligen Last- und Geschwindigkeitsindizes müssen dimensions- und artikelspezifisch geprüft werden.

Kann der Bridgestone R-Drive 001+ nachgeschnitten werden?

Ja, Bridgestone veröffentlicht für verschiedene R-Drive-001-PLUS-Dimensionen konkrete Nachschneidedaten. Nachschneiden darf ausschließlich innerhalb der Herstellervorgaben und nach vorheriger Prüfung des Reifenzustands erfolgen.

Ist Nachschneiden dasselbe wie Runderneuern?

Nein. Beim Nachschneiden werden vorhandene Profilrillen innerhalb der dafür vorgesehenen Gummireserve vertieft. Bei einer Runderneuerung erhält eine geeignete geprüfte Karkasse einen neuen Laufstreifen beziehungsweise eine neue Lauffläche.

Hat der R-Drive 001+ M+S und 3PMSF?

Für konkrete europäische Ausführungen in 315/70 R22.5 und 315/80 R22.5 sind M+S und Alpine-/3PMSF-Kennzeichnung dokumentiert. Maßgeblich ist immer die Kennzeichnung des konkret angebotenen Reifens.

Bridgestone R-Drive 001+ bei FT-Reifen kaufen

Der Bridgestone R-Drive 001+ ist ein LKW-Antriebsreifen für den Regionalverkehr. Mehrere klassische 22,5-Zoll-Dimensionen, ausführungsspezifische M+S-/3PMSF-Kennzeichnungen und die von Bridgestone vorgesehene Nachschneidbarkeit machen ihn zu einem technisch interessanten Profil für den wirtschaftlichen Nutzfahrzeugeinsatz.

Vor dem Kauf sollten insbesondere Dimension, Antriebsachsposition, Last- und Geschwindigkeitsindex, mögliche Doppelkennung, Einzel-/Zwillingsbereifung, Winterkennzeichnung, Achslast und erforderlicher Betriebsdruck geprüft werden.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Bridgestone EU NV/SA
Via del Fosso del Salceto 13/15
Rome, Italien, 00128
market.surveillance@bridgestone.eu
https://www.bridgestone.de