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Arisun AD723 315/80 R22.5 156/153L

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  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Arisun
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Winter
Breite :           315 mm
Größe :           80 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Antriebsachse
Geschwindigkeitsindex :           L (bis 120 km/h)
Traglastindex :           156 (153)

LKW · Antriebsachse · Blockprofil · Straße

Arisun AceTrac+ AD723 LKW-Reifen kaufen

Der Arisun AceTrac+ AD723 ist ein LKW-Reifen für die Antriebsachse im Straßenverkehr. Sein tiefes, laufrichtungsgebundenes Blockprofil ist auf hohe Traktion und die Übertragung von Antriebskräften ausgelegt. Gleichzeitig stehen ein gleichmäßiges Verschleißbild und eine wirtschaftliche Nutzung der verfügbaren Profiltiefe im Mittelpunkt.

AntriebsachseDrive-Anwendung
BlockprofilHohe Traktion
LaufrichtungBei Montage beachten
LaufleistungAbrieb kontrollieren

Was zeichnet den Arisun AceTrac+ AD723 aus?

Der AD723 verbindet die für eine LKW-Antriebsachse erforderliche Traktion mit einem laufleistungsorientierten Profilkonzept. Die tief ausgeprägten Profilblöcke müssen hohe Antriebskräfte übertragen und gleichzeitig über viele Kilometer möglichst gleichmäßig arbeiten.

Tiefes Blockprofil

Die ausgeprägte Profilstruktur stellt zahlreiche Kanten für die Übertragung hoher Antriebskräfte bereit.

Laufrichtungsgebunden

Das Profil besitzt eine definierte Arbeitsrichtung, die bei der Reifenmontage berücksichtigt werden muss.

Traktion

Die Blockanordnung unterstützt die Kraftübertragung auf trockenen, nassen und entsprechend geeigneten winterlichen Straßen.

Verschleißkontrolle

Die Gestaltung von Aufstandsfläche und Schulterbereichen ist auf einen möglichst kontrollierten Abrieb ausgerichtet.

Antriebsachse: Drehmoment auf die Straße bringen

Die Antriebsachse übernimmt beim LKW die Übertragung des Motordrehmoments. Gerade beim Anfahren, Beschleunigen und an Steigungen wirken dadurch hohe Umfangskräfte auf die Profilblöcke.

Anfahren

Bei hoher Fahrzeugmasse müssen bereits aus dem Stand erhebliche Antriebskräfte übertragen werden.

Beschleunigen

Das Blockprofil muss hohe Drehmomente aufnehmen, ohne unnötig starken Schlupf zu erzeugen.

Steigungen

Mit zunehmender Steigung steigt die für die Fahrzeugbewegung erforderliche Antriebskraft deutlich an.

Tiefes Blockprofil für hohe Traktion

Das markante Blockprofil gehört zu den zentralen Eigenschaften des AD723. Die einzelnen Profilbereiche stellen zahlreiche Kanten bereit, über die Umfangskräfte in die Fahrbahn eingeleitet werden können.

Profilblöcke

Große Profilbereiche übernehmen einen wesentlichen Teil der Kraftübertragung auf der Antriebsachse.

Griffkanten

Die Blockstruktur erzeugt zusätzliche Kanten für unterschiedliche Fahrbahn- und Witterungsbedingungen.

Profiltiefe

Eine hohe nutzbare Profiltiefe stellt Reserven für einen laufleistungsorientierten LKW-Einsatz bereit.

Laufrichtungsgebundenes Profil richtig montieren

Beim AD723 ist die vorgesehene Laufrichtung ein wichtiger Bestandteil des Profilkonzepts. Bei Montage und späteren Radwechseln muss deshalb auf die entsprechende Kennzeichnung an der Reifenflanke geachtet werden.

Drehrichtung

Die auf der Seitenwand angegebene Laufrichtung muss bei der Montage eingehalten werden.

Radposition

Bei einem Positionswechsel muss geprüft werden, ob die vorgesehene Drehrichtung weiterhin stimmt.

Profilfunktion

Die Profilgeometrie ist konstruktiv auf ihre definierte Arbeitsrichtung ausgelegt.

Laufrichtung nicht mit Achsposition verwechseln.

Die Antriebsachs-Eignung beschreibt den vorgesehenen Einsatzbereich. Die Laufrichtung bestimmt zusätzlich, in welcher Drehrichtung der Reifen montiert werden muss.

Traktion bei Nässe und wechselnden Straßenbedingungen

Ein LKW-Antriebsreifen muss seine Aufgaben auch bei Regen und wechselnden Fahrbahnzuständen erfüllen. Dabei arbeiten Profilblöcke, Rillen und Kanten gemeinsam.

Nässe

Wasser muss aus dem Kontaktbereich verdrängt werden, damit möglichst viel direkter Fahrbahnkontakt erhalten bleibt.

Traktion

Die Blockstruktur unterstützt die Übertragung von Antriebskräften unter wechselnden Straßenbedingungen.

Schlupf

Übermäßiger Antriebsschlupf erhöht Verschleiß und kann die Profilblöcke zusätzlich thermisch beanspruchen.

Schnee und winterliche Fahrbedingungen

Die ausgeprägte Blockstruktur des AD723 unterstützt auch die Traktion auf entsprechend geeigneten winterlichen Fahrbahnen. Entscheidend bleiben jedoch die Kennzeichnungen der konkreten Reifenausführung.

Profilkanten

Die Blockstruktur stellt zahlreiche Kanten zur Verfügung, die auf Schnee zusätzliche Verzahnung ermöglichen können.

Fahrzeuglast

Hohe LKW-Massen beeinflussen Beschleunigung, Bremsweg und Seitenführung besonders stark.

Kennzeichnungen

M+S, 3PMSF und weitere Wintermerkmale immer an der konkreten AD723-Ausführung kontrollieren.

Winterkennzeichnungen nicht pauschalisieren.

Maßgeblich sind ausschließlich die Kennzeichnungen und technischen Angaben des tatsächlich angebotenen Arisun AD723.

Schultergestaltung gegen unregelmäßigen Abrieb

Antriebsachsreifen können durch hohe Drehmomente zu besonderen Verschleißformen neigen. Dazu gehört unter anderem ungleichmäßiger Abrieb an Profilblöcken und Schulterbereichen.

Heel & Toe

Unterschiedliche Belastungen an Vorder- und Hinterkante eines Profilblocks können stufenartigen Abrieb begünstigen.

Schulterbereiche

Die äußeren Profilzonen sollten regelmäßig auf auffällige Verschleißunterschiede kontrolliert werden.

Früh erkennen

Je früher ein ungewöhnliches Abriebbild erkannt wird, desto eher können mögliche Ursachen geprüft werden.

Gleichmäßige Aufstandsfläche und Laufleistung

Die Aufstandsfläche entscheidet darüber, wie Last und Antriebskräfte innerhalb des Profils verteilt werden. Eine möglichst gleichmäßige Belastung unterstützt einen kontrollierten Abrieb.

Lastverteilung

Die Fahrzeuglast sollte innerhalb der Reifenaufstandsfläche möglichst kontrolliert verteilt werden.

Abriebbild

Ein gleichmäßiges Verschleißbild hilft, die vorhandene Profiltiefe wirtschaftlich auszunutzen.

Kilometerleistung

Tatsächliche Laufleistung hängt zusätzlich von Luftdruck, Achslast, Strecke, Fahrweise und Fahrzeugzustand ab.

Verschleiß an der Antriebsachse kontrollieren

Profilblöcke

Auf stufenförmigen und ungleichmäßigen Abrieb achten.

Schultern

Innen- und Außenschulter regelmäßig miteinander vergleichen.

Profiltiefe

Nicht nur an einer Stelle, sondern über die Lauffläche verteilt messen.

Antriebsschlupf

Unnötiges Durchdrehen kann Profil und Karkasse zusätzlich beanspruchen.

Zwillingsbereifung an der Antriebsachse

Viele LKW-Antriebsachsen arbeiten mit Zwillingsbereifung. Dabei beeinflussen sich die beiden nebeneinander montierten Reifen unmittelbar. Unterschiede bei Luftdruck, Verschleiß oder Abrollumfang sollten deshalb vermieden werden.

Abrollumfang

Deutlich unterschiedliche Reifenabmessungen innerhalb eines Zwillingspaares können zu zusätzlicher Beanspruchung führen.

Luftdruck

Beide Reifen müssen entsprechend Last und technischen Vorgaben kontrolliert werden.

Zwischenraum

Die erforderliche Freigängigkeit zwischen den Reifen muss auch unter Belastung erhalten bleiben.

Luftdruck und Achslast beim Arisun AD723

Der Reifenfülldruck beeinflusst Verformung, Temperatur, Aufstandsfläche und Verschleiß. Bei einem stark belasteten Antriebsachsreifen ist die Abstimmung auf die tatsächliche Achslast besonders wichtig.

Unterdruck

Zu niedriger Druck erhöht die Reifenverformung und kann eine starke Wärmeentwicklung verursachen.

Überdruck

Unnötig hoher Druck kann Aufstandsfläche und Verschleißbild ungünstig beeinflussen.

Belastung

Die erforderliche Druckeinstellung muss zur tatsächlichen Rad- beziehungsweise Achslast passen.

Keine pauschale Bar-Angabe verwenden.

Dimension, Last, Einzel- oder Zwillingsbereifung, Geschwindigkeit und die technischen Herstellervorgaben müssen gemeinsam berücksichtigt werden.

Karkasse und Runderneuerung

Die Karkasse ist bei einem LKW-Reifen ein wesentlicher wirtschaftlicher Bestandteil. Ihr Zustand nach dem ersten Reifenleben entscheidet mit darüber, ob eine spätere Runderneuerung technisch infrage kommt.

Temperatur

Überhitzung durch Unterdruck, Überlastung oder andere Betriebsbedingungen kann die Karkasse schädigen.

Beschädigungen

Schnitte, Fremdkörper und andere Auffälligkeiten sollten möglichst früh erkannt werden.

Karkassenprüfung

Ob eine gebrauchte Karkasse tatsächlich runderneuert werden kann, entscheidet die fachgerechte Prüfung.

Dimension, Load Index und Speed Index

Beim AceTrac+ AD723 muss die komplette technische Reifenausführung zur vorgesehenen Anwendung passen. Die Profilbezeichnung allein reicht für die Fahrzeugzuordnung nicht aus.

Dimension

Breite, Querschnitt und Felgendurchmesser prüfen.

Load Index

Tragfähigkeit passend zur tatsächlichen Belastung wählen.

Speed Index

Geschwindigkeitskennung der konkreten Variante beachten.

Bereifung

Einzel- oder Zwillingsanwendung berücksichtigen.

Fahrzeug und Einsatz immer konkret prüfen.

Maßgeblich sind Reifendimension, Felge, Service Index, tatsächliche Achslast, Bereifungsart, Fahrzeugvorgaben und der vorgesehene Einsatzbereich.

EU-Reifenlabel beim Arisun AceTrac+ AD723

Der AD723 wird in unterschiedlichen Dimensionen angeboten. Deshalb können sich Rollwiderstand, Nasshaftung und externes Rollgeräusch zwischen den einzelnen Ausführungen unterscheiden.

Rollwiderstand

Die Effizienzklasse bezieht sich auf die konkret geprüfte Reifendimension.

Nasshaftung

Auch die Nassgriffklasse gehört ausschließlich zur jeweiligen Reifenvariante.

Rollgeräusch

dB-Wert und Geräuschklasse können ebenfalls zwischen verschiedenen AD723-Ausführungen variieren.

EU-Reifenlabel immer artikelspezifisch prüfen.

Einzelne Labelwerte dürfen nicht auf die gesamte Arisun-AD723-Profilfamilie übertragen werden.

FT Wissenswelt & Praxiswelt LKW-Reifen

Spezielles LKW-Wissen bei FT-Reifen

Runderneuerung, Förderung und Wirtschaftlichkeit

Arisun LKW-Reifen bei FT-Reifen

Bei FT-Reifen finden Sie Arisun Reifen für unterschiedliche LKW-Achspositionen und Einsatzbereiche. Beim AceTrac+ AD723 stehen insbesondere Antriebsachse, Traktion, Blockprofil, Laufleistung und kontrollierter Verschleiß im Mittelpunkt.

Die FT-Reifen Welten

FT-Reifen - über 35 Jahre Erfahrung mit LKW-Reifen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren praktischer Erfahrung rund um LKW- und Nutzfahrzeugreifen. Bei einem Antriebsachsprofil wie dem Arisun AceTrac+ AD723 betrachten wir deshalb nicht nur Reifengröße und Preis, sondern auch Traktion, Achslast, Luftdruck, Zwillingsbereifung, Verschleißbild, Karkasse und den tatsächlichen Fahrzeugeinsatz.

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Reifen, Felgen, Nutzfahrzeugbereifung und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Arisun AceTrac+ AD723

Für welche Achsposition ist der Arisun AD723 vorgesehen?

Der AceTrac+ AD723 ist als LKW-Profil für die Antriebsachse ausgelegt. Für die konkrete Verwendung müssen Dimension, Service Index, Achslast, Felge und Einsatzgebiet geprüft werden.

Was ist der Unterschied zwischen AD723 und einem Lenkachsprofil?

Beim AD723 steht die Übertragung hoher Antriebskräfte im Mittelpunkt. Deshalb besitzt er ein ausgeprägtes Blockprofil, während klassische Lenkachsreifen häufig stärker längsorientierte Profilstrukturen für Lenkpräzision und Spurführung verwenden.

Muss beim Arisun AD723 die Laufrichtung beachtet werden?

Ja. Bei einem laufrichtungsgebundenen Profil muss die auf der Reifenflanke angegebene Drehrichtung bei der Montage korrekt eingehalten werden.

Haben alle Arisun AD723 dieselben EU-Labelwerte und Winterkennzeichnungen?

Nein. EU-Labelwerte und technische Kennzeichnungen müssen immer an der konkreten Dimension und Ausführung geprüft werden. Angaben einer einzelnen Größe dürfen nicht pauschal auf die gesamte Profilfamilie übertragen werden.

Welcher Luftdruck ist beim Arisun AD723 richtig?

Eine pauschale Bar-Angabe ist nicht sinnvoll. Der erforderliche Reifenfülldruck hängt unter anderem von Reifendimension, tatsächlicher Achslast, Einzel- oder Zwillingsbereifung, Geschwindigkeit und den technischen Herstellervorgaben ab.

Arisun AceTrac+ AD723 bei FT-Reifen kaufen

Der Arisun AceTrac+ AD723 ist ein LKW-Antriebsachsreifen mit tiefem, laufrichtungsgebundenem Blockprofil. Traktion, Übertragung hoher Antriebskräfte, kontrollierter Profilabrieb und eine wirtschaftliche Nutzung der verfügbaren Profiltiefe stehen im Mittelpunkt.

Vor dem Kauf müssen Dimension, Load Index beziehungsweise Service Index, Speed Index, Achslast, Felgenzuordnung, Einzel- oder Zwillingsbereifung und die technischen Daten des konkreten AD723 geprüft werden. Winterkennzeichnungen und EU-Reifenlabel sind ebenfalls artikelspezifisch zu beachten.

FT-Reifen - der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Arisun
Hersteller
Zhongce Europe GmbH
Hollerithallee 17
Niedersachsen
Hannover, Deutschland, 30419
leoliao@zc-rubber.com