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SUV-Winterreifen nach mehreren Jahren beurteilen – Alter, Risse, Restprofil, Winterreserve und Allrad

FT Praxiswelt – SUV & Offroad Winterreifen

SUV-Winterreifen nach mehreren Jahren beurteilen – Alter, Risse, Restprofil, Winterreserve und Allrad

Gerade SUV-Winterreifen werden häufig nur wenige Monate im Jahr gefahren. Dadurch kann ein Reifensatz nach mehreren Jahren noch erstaunlich viel Profil besitzen. Viel Restprofil allein bedeutet jedoch nicht automatisch, dass der Reifen technisch noch in jedem Bereich unauffällig ist.

Für eine sinnvolle Beurteilung gehören Reifenalter, Profiltiefe, Seitenwand, Rissbildung, Profilgrund, Lamellen, Verschleißbild, Reifenfülldruck und der bisherige Einsatz zusammen. Bei Allrad-SUV sollte zusätzlich immer der Zustand aller vier Reifen gemeinsam betrachtet werden.

Restprofil allein reicht für die Beurteilung nicht aus

Alter

Die DOT zeigt den Produktionszeitpunkt, ist aber kein automatisches Ablaufdatum.

Zustand

Risse, Seitenwand, Profilgrund, Druckverlust und Verschleiß gehören zur Gesamtbeurteilung.

Winterreserve

Ein älterer Reifen kann noch Profil besitzen und trotzdem weniger Reserve für anspruchsvollen Wintereinsatz bieten.

FT Praxisgrundsatz

Viel Restprofil allein bedeutet nicht automatisch, dass ein älterer SUV-Winterreifen technisch unauffällig ist. Alter, Rissbildung, Seitenwand, Profilgrund, Druckverlust, Verschleißbild und Winterreserve müssen gemeinsam beurteilt werden.

Reifenalter und Profiltiefe sind zwei verschiedene Dinge

Ein Reifen kann wenig gefahren worden sein und deshalb lange viel Profil behalten.

Typische Fälle mit geringer Winterfahrleistung

  • SUV mit separatem Winterradsatz
  • Zweitwagen
  • Fahrzeuge mit geringer Jahresfahrleistung
  • Saison- oder Freizeitfahrzeuge
  • Fahrzeuge mit überwiegendem Sommerbetrieb

6 oder 7 mm Profil bedeuten nicht automatisch „fast neu“

Auch ein wenig gefahrener Winterreifen altert. Deshalb sollte die Profiltiefe immer zusammen mit Produktionsdatum und tatsächlichem Zustand beurteilt werden.

DOT richtig lesen und einordnen

Die letzten vier Ziffern der DOT geben Produktionswoche und Produktionsjahr an.

Beispiel: 3221

Der Reifen wurde in der 32. Kalenderwoche 2021 produziert.

Die DOT ist kein automatisches Ablaufdatum

Ein Reifen wird nicht an einem bestimmten Geburtstag plötzlich technisch unbrauchbar. Das Produktionsdatum ist vielmehr ein wichtiger Baustein der Gesamtbeurteilung.

Alter kennen – Zustand prüfen

Die DOT sagt, wann der Reifen produziert wurde. Sie sagt allein noch nicht, in welchem technischen Zustand er sich heute befindet.

Alter immer zusammen mit dem Gesamtzustand betrachten

Mehrere Bereiche ergeben gemeinsam ein sinnvolles Bild.

Zur Zustandsbeurteilung gehören

  • Produktionsdatum
  • Profiltiefe
  • Rissbildung
  • Seitenwand
  • Profilgrund
  • Verschleißbild
  • wiederkehrender Druckverlust
  • bisheriger Einsatz
  • Lagerung
  • sichtbarer Gesamtzustand

Winterreifen altern auch bei geringer Fahrleistung

Reifenmaterial bleibt über viele Jahre nicht völlig unverändert.

Auf die Alterung können unter anderem einwirken

  • Zeit
  • Temperaturbelastung
  • UV-Einfluss
  • Standzeiten
  • Lagerbedingungen
  • mechanische Belastung
  • tatsächliche Nutzung

Wenig Kilometer bedeuten nicht automatisch wenig Alterung

Ein Reifen kann über mehrere Jahre nur wenige tausend Kilometer gefahren worden sein und sollte trotzdem regelmäßig auf seinen Zustand kontrolliert werden.

Rissbildung genau ansehen

Gerade bei älteren Winterreifen sollten sichtbare Veränderungen der Gummioberfläche bewusst kontrolliert werden.

Prüfbereiche

  • äußere Seitenwand
  • innere Seitenwand
  • Profilgrund
  • Bereiche zwischen den Profilblöcken
  • Wulstnaher Bereich soweit sichtbar

Nicht jede oberflächliche Linie ist automatisch ein schwerer Reifenschaden

Oberflächliche Alterungsspuren und deutlich tiefere beziehungsweise ausgeprägte Rissbildung müssen unterschiedlich bewertet werden.

Deutliche oder tiefe Rissbildung fachkundig beurteilen lassen

Gerade wenn Risse großflächig auftreten oder deutlich in das Material reichen, sollte der Reifen nicht allein nach seiner Profiltiefe bewertet werden.

Seitenwand innen und außen kontrollieren

Die Reifenflanke ist ein wichtiger struktureller Bereich des Reifens.

Achten auf

  • Risse
  • Beulen
  • Schnitte
  • Scheuerstellen
  • Quetschspuren
  • ungewöhnliche Verformungen

Beule nicht als normales Alterszeichen betrachten

Eine klar abgegrenzte lokale Auswölbung kann auf eine strukturelle Beschädigung hinweisen und sollte fachkundig beurteilt werden.

Profilgrund bei älteren Winterreifen kontrollieren

Winterprofile besitzen viele Rillen, Profilblöcke und Lamellen. Dadurch gibt es zahlreiche Bereiche, die bei einer oberflächlichen Sichtprüfung leicht übersehen werden.

Tiefer in das Profil schauen

  • Risse im Profilgrund
  • ausgebrochene Profilblöcke
  • auffällige Lamellenbereiche
  • Fremdkörper
  • ungewöhnliche Verformungen

Profil nicht nur von oben betrachten

Ein Reifen kann von außen noch ordentlich wirken, während sich im Profilgrund oder an einzelnen Profilblöcken bereits Auffälligkeiten zeigen.

Lamellen und Profilblöcke gehören zur Winterreserve

Winterreifen funktionieren nicht allein über einen Millimeterwert.

Zusätzlich prüfen

  • sind Profilblöcke intakt?
  • gibt es Ausbrüche?
  • sind Lamellenbereiche auffällig beschädigt?
  • liegt starke Sägezahnbildung vor?
  • ist das Profil unregelmäßig abgefahren?

Restprofil und Profilzustand unterscheiden

Zwei Reifen mit derselben gemessenen Profiltiefe können sich hinsichtlich Alter, Verschleißbild und Profilzustand deutlich unterscheiden.

Restprofil und Winterreserve sind nicht dasselbe

Die Frage nach der weiteren Nutzung sollte nicht allein auf die gesetzliche Mindestprofiltiefe reduziert werden.

Winterreserve ist besonders relevant bei

  • Schnee
  • Schneematsch
  • Nässe
  • Winterurlaub
  • Bergfahrten

Nicht nur fragen: „Darf ich den Reifen noch fahren?“

Ebenso wichtig ist die Frage, ob Zustand und verbleibende Winterreserve noch zum tatsächlichen Einsatzprofil passen.

6 mm Profil bedeuten nicht automatisch den Zustand eines neuen Reifens

Ein älterer Winterreifen kann durch geringe Fahrleistung noch viel Profil besitzen.

Zusätzlich berücksichtigen

  • Reifenalter
  • sichtbarer Gummizustand
  • Rissbildung
  • Profilstruktur
  • bisherige Nutzung
  • technischer Gesamtzustand

Profiltiefe ist nur ein Teil der Bewertung

Ein älterer Reifen mit 6 mm Restprofil sollte deshalb nicht allein anhand dieses Werts mit einem deutlich jüngeren Reifen gleichgesetzt werden.

Kein pauschales Ablaufdatum erfinden

Reifenalter sollte sachlich und nicht mit starren Universalregeln erklärt werden.

Nicht einfach „nach X Jahren muss der Reifen raus“

Mit zunehmendem Alter sollte der technische Zustand bewusster und regelmäßiger beurteilt werden. Entscheidend bleiben Reifenart, Einsatz, Herstellerhinweise und tatsächlicher Zustand.

Das Fahrprofil gehört zur Beurteilung

Nicht jeder SUV-Winterreifen wird unter denselben Bedingungen eingesetzt.

Unterschiedliche Anforderungen

Geringere Winteranforderung

Zum Beispiel überwiegender Stadt- und Flachlandbetrieb mit geringer Winterfahrleistung.

Höhere Winteranforderung

Zum Beispiel häufige Alpenfahrten, Schneestrecken, lange Autobahnetappen oder Winterurlaub mit voller Beladung.

Je anspruchsvoller der Einsatz, desto wichtiger die verbleibende Reserve

Der technische Zustand sollte deshalb immer zum tatsächlichen Fahrprofil passen und nicht losgelöst davon beurteilt werden.

Ältere Winterreifen vor längerer Autobahnfahrt kontrollieren

Alter allein bedeutet nicht automatisch, dass ein Reifen ungeeignet für Autobahnfahrt ist. Vor längeren Strecken sollte der Zustand aber besonders sorgfältig geprüft werden.

Vor Langstrecke ansehen

  • Rissbildung
  • Seitenwände
  • Profiltiefe
  • sichtbare Schäden
  • Reifenfülldruck
  • Felgenzustand

Keine pauschale Autobahn-Aussage nur aus der DOT ableiten

Entscheidend ist der tatsächliche technische Zustand des kompletten Rad-Reifen-Systems.

Wiederkehrender Druckverlust sollte geklärt werden

Ständiges Nachpumpen ist auch bei einem älteren Winterradsatz keine dauerhafte Lösung.

Mögliche Prüfrichtungen

  • Ventil
  • Fremdkörper
  • Reifenverletzung
  • Wulstsitz
  • Felge
  • Korrosion oder Verschmutzung im Dichtbereich
Alter ist nicht automatisch die Ursache des Druckverlusts

Auch bei einem älteren Reifen sollte die tatsächliche Undichtigkeit technisch gesucht werden.

Vibrationen nach längerer Lagerung richtig einordnen

Ein gelagerter Winterradsatz kann nach der Montage zunächst ein anderes Abrollgefühl zeigen.

Temporäre Standplatten können sich verändern

Nach längerer Standzeit kann es vorübergehend zu Vibrationen kommen, die sich mit zunehmender Reifenerwärmung verändern können.

Dauerhafte Vibrationen nicht mit Reifenalter erklären

Bleiben deutliche Vibrationen bestehen, sollten Reifen, Felgen, Auswuchtung und Radmontage als mögliche Prüfrichtungen berücksichtigt werden.

Sägezahnbildung bei älteren Winterreifen

Ungleichmäßig hohe Profilblockkanten können mit zunehmender Nutzung deutlich hörbar werden.

Typische Hinweise

  • brummendes Abrollgeräusch
  • raues Profilgefühl
  • unterschiedlich hohe Profilblockkanten

Sägezahn ist kein reines Altersproblem

Mögliche Einflussbereiche sind unter anderem Achsgeometrie, Fahrwerk, Reifenfülldruck, Reifenmodell und Fahrprofil.

Allrad-SUV: alle vier älteren Winterreifen gemeinsam beurteilen

Bei Allrad sollte nicht nur der auffälligste einzelne Reifen betrachtet werden.

Alle vier vergleichen

  • Produktionszeitpunkt
  • Reifenmodell
  • Profiltiefe
  • Verschleißbild
  • Rissbildung
  • technischer Zustand

Unterschiedliche Produktionsjahre sind nicht automatisch ein Fehler

Ein kompletter Reifensatz muss nicht zwingend exakt dieselbe DOT besitzen. Bei größeren Altersunterschieden sollte der Zustand der einzelnen Reifen jedoch bewusst miteinander verglichen werden.

Profiltiefenunterschiede bei Allrad

Mit zunehmendem Verschleiß verändert sich der effektive Reifendurchmesser.

Unterschiedliche Profiltiefen bedeuten unterschiedliche Abrollumfänge

Je nach Allradsystem können größere Unterschiede zwischen den vier Rädern technisch relevant sein.

Keine pauschale Millimetergrenze verwenden

Maßgeblich sind Fahrzeughersteller, Allradsystem, Reifengröße und die jeweiligen technischen Vorgaben.

Alter und Profiltiefenunterschiede gemeinsam betrachten

Bei teilweise erneuerten Reifensätzen können mehrere Unterschiede gleichzeitig auftreten.

Beispiel

Zwei Reifen besitzen deutlich mehr Profil und sind wesentlich jünger, während zwei andere Reifen stärker abgefahren und mehrere Jahre älter sind.

Dann bestehen gleichzeitig Unterschiede bei:

  • effektivem Abrollumfang
  • Winterreserve
  • Reifenalter
  • möglichem Materialzustand

Den kompletten Satz beurteilen

Gerade bei Allrad sollte nicht nur ein einzelner Wert betrachtet werden, sondern die technische Zusammenstellung aller vier Reifen.

Zwei alte und zwei neue Winterreifen nicht pauschal bewerten

Ob eine Kombination technisch sinnvoll ist, hängt vom konkreten Fahrzeug und Reifensatz ab.

Zu prüfen sind

  • Reifengröße
  • Reifenmodell
  • Profiltiefenunterschied
  • Reifenalter
  • Allradsystem
  • Achszuordnung
  • Fahrzeugherstellerangaben

Kein universelles „zwei neue reichen immer“

Gerade bei größeren Unterschieden sollte der komplette Satz technisch betrachtet werden.

Mischbereifung bei älteren SUV-Winterradsätzen

Bei unterschiedlichen Dimensionen auf Vorder- und Hinterachse erfolgt die Zustandsbeurteilung achsbezogen.

Zusätzlich beachten

  • Vorderachse separat vergleichen
  • Hinterachse separat vergleichen
  • Achszuordnung beibehalten
  • keine beliebige Radrotation
  • Allradvorgaben berücksichtigen

Elektro-SUV und ältere Winterreifen

Für Elektro-SUV gibt es keine grundsätzlich andere Altersregel für Winterreifen.

Zusätzlich können relevant sein

  • hohe Fahrzeugmasse
  • hohe Achslasten
  • Tragfähigkeit der Reifen
  • Reifenfülldruck
  • tatsächliches Verschleißbild

Alter nicht isoliert mit dem Antrieb verbinden

Auch beim Elektro-SUV bleibt der tatsächliche technische Zustand entscheidend.

Felgen bei älteren Winterradsätzen nicht vergessen

Ein Winterradsatz altert als Gesamtsystem. Auch Felgen haben mehrere Wintersaisons hinter sich.

Felgen prüfen auf

  • Korrosion
  • beschädigtes Felgenhorn
  • Verformungen
  • erkennbare Risse
  • Dichtbereich
  • sichtbare Schlagstellen

Oberflächenrost und tiefe Korrosion unterscheiden

Leichter Oberflächenrost an Stahlfelgen ist anders zu beurteilen als tiefe Korrosion, deutlicher Materialverlust oder strukturelle Beschädigungen.

Ventile und Dichtbereiche mit kontrollieren

Wiederkehrender Druckverlust muss nicht unmittelbar vom Reifen selbst stammen.

Weitere mögliche Bereiche

  • Ventil
  • Ventilsitz
  • Wulstbereich
  • Felgendichtfläche
  • Korrosion oder Verschmutzung

Mit zunehmendem Alter den Saisoncheck genauer durchführen

Je länger ein Winterradsatz genutzt wird, desto sinnvoller ist eine bewusste Kontrolle vor der nächsten Wintersaison.

Besonders vor anspruchsvollem Einsatz

  • Winterurlaub
  • lange Autobahnfahrt
  • Alpen- oder Bergfahrt
  • hohe Fahrzeugbeladung
  • Anhängerbetrieb

Wann sollte ein älterer Winterreifen fachkundig geprüft werden?

Einzelne Auffälligkeiten sollten nicht nur anhand des Reifenalters selbst beurteilt werden.

Fachkundige Prüfung besonders bei

  • deutlicher Rissbildung
  • Beulen
  • tiefen Schnitten
  • wiederkehrendem Druckverlust
  • starken Verschleißunterschieden
  • ungewöhnlichen Vibrationen
  • sichtbaren Felgenschäden

Kompakte Praxisübersicht

Prüfbereich Darauf achten
DOT Produktionswoche und Produktionsjahr einordnen
Profiltiefe nicht isoliert als alleinige Zustandsbewertung verwenden
Winterreserve Schnee, Schneematsch und Nässe mit berücksichtigen
Seitenwand Risse, Schnitte, Beulen und Scheuerstellen prüfen
Profilgrund Risse und Beschädigungen kontrollieren
Lamellen Profilstruktur und Profilblöcke beurteilen
Druckverlust Ursache technisch suchen
Allrad alle vier Reifen gemeinsam vergleichen
Felgen Korrosion, Schäden und Dichtbereich prüfen
Einsatz Alter und Zustand zum tatsächlichen Fahrprofil bewerten

FT-Kurzcheck für ältere SUV-Winterreifen

  1. DOT aller vier Reifen prüfen.
  2. Profiltiefe innen, Mitte und außen messen.
  3. Seitenwände innen und außen kontrollieren.
  4. Profilgrund, Lamellen und Profilblöcke ansehen.
  5. Rissbildung nach Ausprägung und Tiefe beurteilen lassen.
  6. Wiederkehrenden Druckverlust technisch klären.
  7. Bei Allrad alle vier Reifen gemeinsam beurteilen.
  8. Profiltiefen- und Altersunterschiede mit berücksichtigen.
  9. Felgen, Ventile und Dichtbereiche kontrollieren.
  10. Winterreserve passend zum tatsächlichen Einsatz beurteilen.

Der häufigste Praxisfehler

Der Winterreifen besitzt noch deutlich Profil und wird deshalb automatisch als technisch gut eingestuft.

„Hat noch 6 mm“ ist keine vollständige Zustandsbeurteilung.

Alter, Rissbildung, Profilgrund, Seitenwand, Druckverlust, Verschleißbild und tatsächliche Winterreserve gehören ebenfalls dazu.

Weiterführendes Wissen und Praxis

Von diesem Einzelartikel gelangen Sie zurück in die FT Praxiswelt sowie direkt in die passende Wissenswelt für SUV- und Offroad-Winterreifen. Weitere Inhalte vertiefen Reifenalter, Profiltiefe, Schäden, Reifenfülldruck und technische Zusammenhänge.

SUV & Offroad-Winterreifen kaufen

Wenn ältere SUV-Winterreifen aufgrund von deutlicher Rissbildung, geringer Winterreserve, Schäden, wiederkehrendem Druckverlust, starkem Verschleiß oder einem technisch ungünstigen Gesamtzustand ersetzt werden müssen, finden Sie bei FT-Reifen passende Winterreifen für SUV- und Offroad-Fahrzeuge.

SUV & Offroad-Winterreifen auswählen Winterreifen verschiedener Hersteller und Reifengrößen für SUV- und Offroad-Fahrzeuge direkt auswählen.
Bei älteren Allrad-Reifensätzen den kompletten Satz mitdenken

Neben Reifengröße und Tragfähigkeit sollten Reifenmodell, Profiltiefenunterschiede, Alter, technischer Zustand und mögliche Vorgaben des Fahrzeugherstellers zum Abrollumfang berücksichtigt werden.

Felgen- & Komplettradkonfigurator auf der FT-Reifen Startseite

Wer nicht nur neue SUV-Winterreifen, sondern auch passende Felgen beziehungsweise einen vollständigen Winterradsatz benötigt, kann über den Felgen- & Komplettradkonfigurator auf der FT-Reifen Startseite passende Kombinationen für sein Fahrzeug auswählen.

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Reifen oder kompletter Radsatz?

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Herstellerwissen aus der FT Herstellerwelt

SUV-Winterreifen unterscheiden sich je nach Hersteller, Profilkonzept, Lamellentechnik, Karkassenkonstruktion, Tragfähigkeit und Fahrzeuganwendung. Die FT Herstellerwelt hilft dabei, Marken und technische Schwerpunkte besser einzuordnen.

FT Herstellerwelt Hersteller, Marken, Reifenbereiche und weiterführendes Herstellerwissen bei FT-Reifen kennenlernen.

Service rund um Reifen und Bestellung

Wenn ältere SUV-Winterreifen aufgrund von Rissbildung, Schäden, Druckverlust, Verschleiß oder geringer Winterreserve ersetzt werden müssen, finden Sie bei FT-Reifen Informationen zu Bestellung, Bearbeitung und Versand.

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FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Auf unseren Social-Media-Kanälen zeigen wir regelmäßig Reifen, Felgen, Produkte, Praxistipps und Einblicke in die FT Wissenswelt, FT Praxiswelt und FT Herstellerwelt.

Häufige Fragen zu älteren SUV-Winterreifen

Kann ich ältere SUV-Winterreifen weiterfahren, wenn sie noch viel Profil haben?

Viel Restprofil allein reicht für die Beurteilung nicht aus. Reifenalter, Rissbildung, Seitenwand, Profilgrund, Verschleißbild, Druckverlust und tatsächlicher Einsatz sollten gemeinsam betrachtet werden.

Was bedeutet die DOT auf dem Winterreifen?

Die letzten vier Ziffern zeigen Produktionswoche und Produktionsjahr. Die Kennzeichnung 3221 steht beispielsweise für die 32. Kalenderwoche 2021.

Ist die DOT ein Ablaufdatum?

Nein. Sie zeigt den Produktionszeitpunkt. Der tatsächliche Zustand des Reifens muss zusätzlich beurteilt werden.

Müssen Winterreifen nach einer bestimmten Anzahl von Jahren automatisch ersetzt werden?

Eine pauschale Universalregel sollte nicht allein verwendet werden. Mit zunehmendem Alter sollten Zustand, Einsatz und Herstellerhinweise bewusster berücksichtigt werden.

Sind kleine Risse an einem älteren Winterreifen automatisch gefährlich?

Nicht jede oberflächliche Alterungsspur ist automatisch ein schwerer Schaden. Deutliche, tiefe oder großflächige Rissbildung sollte jedoch fachkundig beurteilt werden.

Warum sollte ich bei älteren Reifen den Profilgrund prüfen?

Dort können sich Risse, beschädigte Profilblöcke oder andere Auffälligkeiten befinden, die bei einer oberflächlichen Betrachtung leicht übersehen werden.

Sind 6 mm Profil bei einem älteren Winterreifen noch gut?

6 mm Restprofil können eine ordentliche Profiltiefe darstellen, sagen aber allein nichts über Alter, Rissbildung, Profilzustand oder technische Gesamtverfassung des Reifens aus.

Warum verliert ein älterer Winterreifen ständig Luft?

Die Ursache kann unter anderem am Ventil, einem Fremdkörper, Reifenverletzungen, Wulstsitz, Felge oder Korrosion im Dichtbereich liegen. Das Reifenalter allein ist keine ausreichende Diagnose.

Warum sind ältere Reifen bei Allrad besonders gemeinsam zu betrachten?

Alter, Profiltiefe und Verschleiß können sich zwischen den vier Reifen unterscheiden. Zusätzlich können Profiltiefenunterschiede den effektiven Abrollumfang verändern.

Ist es problematisch, zwei neue und zwei ältere Winterreifen auf einem Allrad-SUV zu fahren?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Reifengröße, Reifenmodell, Profiltiefenunterschiede, Allradsystem, Alter und Fahrzeugherstellerangaben müssen gemeinsam berücksichtigt werden.

Sollte ich auch die Felgen eines älteren Winterradsatzes prüfen?

Ja. Korrosion, Verformungen, Felgenhorn, Dichtbereich und sichtbare Schäden können ebenfalls Auswirkungen auf den technischen Zustand des Radsatzes haben.

Wo finde ich passende neue SUV-Winterreifen?

Passende Winterreifen für SUV- und Offroad-Fahrzeuge finden Sie direkt in der SUV-&-Offroad-Winterreifen-Kategorie von FT-Reifen. Für Felgen oder einen vollständigen Winterradsatz steht zusätzlich der Felgen- & Komplettradkonfigurator auf der FT-Reifen Startseite zur Verfügung.

Technischer Hinweis

Diese Praxisinformationen ersetzen keine individuelle technische Reifenprüfung. Das Produktionsdatum allein entscheidet nicht über die weitere Verwendbarkeit eines Reifens. Bei deutlicher Rissbildung, Beulen, tiefen Schnitten, wiederkehrendem Druckverlust, starken Verschleißunterschieden oder anderen sichtbaren Auffälligkeiten sollten Reifen und Rad fachkundig beurteilt werden. Bei Allradfahrzeugen sind zusätzlich mögliche Herstellervorgaben zu Profiltiefenunterschieden und Abrollumfang zu berücksichtigen.

Über 35 Jahre praktische Erfahrung rund um Reifen und Felgen

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