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Kumho KRS50 225/75 R17.5 129/127M

224,62 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Kumho
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Winter
Breite :           225 mm
Größe :           75 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           17.5 Zoll
Einsatz :           Lenkachse
Geschwindigkeitsindex :           M (bis 130 km/h)
Traglastindex :           129 (127)

LKW · Steer · Regionalverkehr

Kumho KRS50 LKW-Reifen kaufen

Der Kumho KRS50 ist ein Regionalreifen mit Schwerpunkt auf der Lenkachse. Sein 5-Rippen-Profil, die besondere Laufflächenkontur und ein breites Gürtelpaket sind auf stabile Fahrzeugführung, gleichmäßigen Verschleiß und hohe nutzbare Laufleistung im regionalen LKW- und Nutzfahrzeugeinsatz ausgelegt.

Technisch interessant ist vor allem das Zusammenspiel aus Dual Tread Radius, Gürtelkonstruktion, Profilrippen und Laufflächenmischung. Anders als bei einem Drive-Profil steht beim KRS50 nicht maximale mechanische Verzahnung für die Drehmomentübertragung im Mittelpunkt, sondern eine möglichst kontrollierte Druck- und Kraftverteilung über die Aufstandsfläche.

SteerSchwerpunkt Lenkachse
5 RippenFührung & Stabilität
Dual RadiusLaufflächenkontur
RegionalLaufleistung & Verschleiß

Regional-Steer für die Lenkachse

Auf einer Lenkachse muss der Reifen Radlast, Bremskräfte und Seitenführung übernehmen und gleichzeitig die Lenkbewegungen des Fahrzeugs kontrolliert auf die Fahrbahn übertragen. Gerade im Regionalverkehr wechseln diese Belastungen häufig.

Lenkeinschlag → Seitenkraft → Profilrippen → Aufstandsfläche → Fahrzeugführung

Rippenstabilität, Laufflächenkontur, Radlast, Achsgeometrie und Betriebsdruck beeinflussen gemeinsam, wie gleichmäßig der Reifen seine Arbeit verrichtet.

Typische regionale Fahrzyklen erhöhen die Anforderungen zusätzlich:

Beschleunigen → Bremsen → Kurven → Ortsdurchfahrt → Rangieren → erneutes Beschleunigen

Dadurch wechseln Längs- und Seitenkräfte wesentlich häufiger als bei langen, gleichmäßigen Autobahnetappen.

5-Rippen-Design für Spurführung und Stabilität

Die Lauffläche des KRS50 basiert auf fünf ausgeprägten Rippen. Diese Längsstruktur unterstützt eine stabile Aufstandsfläche und die für einen Steer-Reifen wichtige Fahrzeugführung.

Radlast → Aufstandsfläche → Profilrippen → Seitenführung → kontrollierte Fahrzeugbewegung

Die Rippen müssen sich unter Belastung ausreichend anpassen können, gleichzeitig aber stabil genug bleiben, um Lenk- und Bremskräfte kontrolliert zu übertragen.

Gerade die äußeren Rippen übernehmen bei Kurvenfahrt und Rangierbewegungen einen erheblichen Anteil der Seitenkraftübertragung. Ihre Belastung unterscheidet sich deshalb deutlich von den mittleren Bereichen der Lauffläche.

Dual Tread Radius: die Kontur der Lauffläche zählt

Ein wesentliches Konstruktionsmerkmal des KRS50 ist der von Kumho eingesetzte Dual Tread Radius. Dabei wird die Laufflächenkontur so gestaltet, dass unterschiedliche Bereiche der Lauffläche unter Belastung kontrolliert zusammenarbeiten.

Radlast → Laufflächenkontur → Aufstandsfläche → Druckverteilung → Verschleißbild

Für einen Steer-Reifen ist eine möglichst kontrollierte Belastungsverteilung wichtig, weil Mittelrippen und Schulterbereiche unterschiedlichen Kräften ausgesetzt sind.

Die Laufflächenkontur darf dabei nicht isoliert betrachtet werden. Erst zusammen mit Gürtelpaket, Karkasse, Betriebsdruck, Radlast und Profilsteifigkeit entsteht die tatsächliche Aufstandsfläche.

Breites Gürtelpaket unterstützt die Aufstandsfläche

Kumho kombiniert beim KRS50 die Laufflächenkontur mit einem breiten Gürtelpaket. Die Gürtel liegen unterhalb der Lauffläche und stabilisieren den Bereich, über den die Kräfte zwischen Fahrzeug und Straße übertragen werden.

Lauffläche → Gürtelpaket → Karkasse → Wulst → Felge

Diese Bauteile arbeiten nicht unabhängig voneinander, sondern bilden gemeinsam das tragende Reifensystem.

Gerade auf der Lenkachse kann eine stabile Gürtelkonstruktion dazu beitragen, dass die Lauffläche unter wechselnden Belastungen kontrolliert arbeitet. Die tatsächliche Belastungsverteilung hängt trotzdem immer von Radlast und Betriebsdruck ab.

Schulterverschleiß technisch verstehen

Die Schulterbereiche eines Steer-Reifens werden bei Kurvenfahrt und Rangieren besonders belastet. Dabei entstehen Seitenkräfte, die zu einer stärkeren mechanischen Beanspruchung der äußeren Profilbereiche führen können.

Kurvenfahrt → Seitenkraft → Schulterbelastung → Profilverformung → Rückstellung → Abrieb

Dual Tread Radius, Gürtelpaket und stabile Profilrippen arbeiten beim KRS50 gemeinsam an einer kontrollierten Belastungsverteilung.

Ungleichmäßiger Schulterverschleiß ist trotzdem nicht automatisch ein Reifenfehler. Spur, Sturz, Achsgeometrie, Fahrwerkszustand, Radlast, Luftdruck, Streckenprofil und Rangieranteil müssen bei der Beurteilung berücksichtigt werden.

Laufflächenmischung für Laufleistung und Widerstandsfähigkeit

Beim KRS50 setzt Kumho auf eine speziell für den Nutzfahrzeugeinsatz entwickelte Laufflächenmischung. Herstellerseitig werden unter anderem hochmolekularer Kautschuk und eine gleichmäßige Verteilung der Füllstoffe als Bestandteile des Mischungskonzepts beschrieben.

Mischung + Profilsteifigkeit + Aufstandsfläche + Radlast + Einsatzbedingungen → Abrieb → nutzbare Laufleistung

Die Mischung ist dabei nur ein Bestandteil des Gesamtsystems. Eine feste Kilometerleistung lässt sich daraus nicht ableiten.

Im praktischen Regionalbetrieb beeinflussen Fahrzeuggewicht, Streckenprofil, Bremsanteil, Kurven, Rangieren, Außentemperatur, Fahrweise und Reifenfülldruck die tatsächlich erreichbare Laufleistung erheblich.

Cut & Chip: mechanische Belastungen der Lauffläche

Regional eingesetzte Fahrzeuge bewegen sich nicht ausschließlich auf glattem Fernstraßenasphalt. Betriebshöfe, Zufahrten und gröbere Fahrbahnoberflächen können die Lauffläche zusätzlich mechanisch beanspruchen.

Scharfkantiger Untergrund → lokale Profilbelastung → Schnittbeanspruchung → möglicher Materialausbruch

Dieses als Cut & Chip bezeichnete Belastungsbild unterscheidet sich von normalem, gleichmäßigem Abrieb.

Eine widerstandsfähige Mischung kann die Robustheit unterstützen. Sie macht einen Reifen jedoch nicht unempfindlich gegen Fremdkörper, starke mechanische Einwirkungen oder ungeeignete Einsatzbedingungen.

ICOS und die Karkassenkonstruktion

Kumho führt beim KRS50 die Konstruktionstechnologie ICOS im Zusammenhang mit einer verbesserten Karkassenhaltbarkeit an. Für einen Nutzfahrzeugreifen ist der Zustand der Karkasse besonders wichtig, weil sie über das gesamte Reifenleben permanent Lastwechsel aufnehmen muss.

Radlast → Karkassenverformung → Entlastung → nächste Radumdrehung

Dieser Zyklus wiederholt sich während der Fahrt tausendfach und erzeugt mechanische Arbeit sowie Wärme im Reifen.

Auch eine robuste Karkassenkonstruktion schützt nicht vor den Folgen von Überlastung, längerem Betrieb mit ungeeignetem Luftdruck, Durchschlägen, starker Hitze oder anderen strukturellen Schäden. Der tatsächliche Zustand eines gebrauchten Reifens muss immer individuell beurteilt werden.

Größen des Kumho KRS50

Der KRS50 wird in unterschiedlichen Nutzfahrzeugdimensionen angeboten. Das Spektrum reicht von 17,5- und 19,5-Zoll-Größen für kleinere und mittlere Nutzfahrzeuge bis zu klassischen schweren LKW-Dimensionen in 22,5 Zoll.

17,5 Zollkleinere Nutzfahrzeuggrößen
19,5 Zollmittlere Nutzfahrzeuggrößen
22,5 Zollschwere LKW-Anwendungen

Zu den dokumentierten KRS50-Dimensionen gehören unter anderem 205/75 R17.5, 215/75 R17.5, 245/70 R19.5, 265/70 R19.5, 295/80 R22.5 und 385/65 R22.5. Weitere Ausführungen können je nach Markt und Produktprogramm hinzukommen.

Dimension → Service Description → Felge → Fahrzeug → Achslast → tatsächlicher Einsatz

Die reine Reifengröße oder der Felgendurchmesser entscheiden nicht allein über die Eignung für ein bestimmtes Fahrzeug.

385/65 R22.5: breite Lenkachsgröße

Mit Dimensionen wie 385/65 R22.5 ist der KRS50 auch in typischen breiten Lenkachsformaten erhältlich. Eine größere Reifenbreite darf dabei nicht einfach mit höherer Tragfähigkeit oder automatisch besserer Fahrzeugführung gleichgesetzt werden.

Reifenbreite + Radlast + Betriebsdruck + Gürtelkonstruktion + Laufflächenkontur → tatsächliche Aufstandsfläche

Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren bestimmt, wie der Reifen seine Last auf die Fahrbahn überträgt.

Entscheidend bleiben immer die für Fahrzeug, Felge und Achslast freigegebene Dimension sowie die vollständige Service Description des konkreten Reifens.

Load Index und Speedindex richtig beurteilen

Der KRS50 wird je nach Dimension mit unterschiedlichen Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitskennungen angeboten. Maßgeblich ist deshalb immer die Kennzeichnung der konkret angebotenen Ausführung.

Achslast → Anzahl Reifen → tatsächliche Radlast → Load Index → Betriebsdruck

Die Tragfähigkeit eines einzelnen Reifens darf nicht automatisch mit der zulässigen Achslast des Fahrzeugs gleichgesetzt werden.

Bei Ausführungen mit zwei Load-Indizes beziehen sich die Werte auf die jeweils vorgesehenen Betriebsbedingungen, beispielsweise Einzel- und Zwillingsbereifung. Die Werte stellen keine zusätzliche Tragfähigkeitsreserve dar. Der Speedindex ist eine technische Geschwindigkeitskategorie und keine allgemeine Fahrempfehlung.

M+S und 3PMSF nur ausführungsspezifisch beurteilen

Für bestimmte KRS50-Ausführungen sind entsprechende Schnee- beziehungsweise Winterkennzeichnungen dokumentiert. Diese Angaben dürfen jedoch nicht pauschal auf jede Dimension der Profilfamilie übertragen werden.

Profilname KRS50 ≠ automatisch identische Kennzeichnungen bei jeder Ausführung.

Entscheidend sind immer Dimension, konkrete Reifenausführung und die Kennzeichnungen auf dem tatsächlich angebotenen Reifen.

Eine 3PMSF-Kennzeichnung weist auf das Bestehen einer definierten Schneeprüfung hin. Sie macht aus einem Regional-Steer-Reifen jedoch nicht automatisch einen spezialisierten LKW-Winterreifen.

EU-Reifenlabel ist dimensionsabhängig

Rollwiderstand, Nasshaftung und externes Rollgeräusch können sich innerhalb der KRS50-Familie je nach Dimension und Ausführung unterscheiden. Ein einzelner Labelwert darf deshalb niemals für das gesamte Profil übernommen werden.

Rollwiderstandartikelspezifisch
Nasshaftungdimensionsabhängig
Rollgeräuschkonkrete Ausführung prüfen

Für eine dokumentierte Ausführung in 315/80 R22.5 158/150L werden beispielsweise C beim Rollwiderstand, C bei der Nasshaftung und 71 dB Geräuschklasse B ausgewiesen.

Gleicher KRS50 ≠ automatisch gleiches EU-Reifenlabel.

Für Kauf und technische Beurteilung zählen die Daten des konkreten Artikels.

Luftdruck, Dual Tread Radius und Aufstandsfläche

Gerade beim KRS50 gehört der Betriebsdruck unmittelbar zur technischen Betrachtung der Laufflächenkontur. Ein konstruktiv auf gleichmäßige Druckverteilung ausgelegter Reifen kann nur dann entsprechend arbeiten, wenn Betriebsdruck und tatsächliche Belastung zusammenpassen.

Radlast → Betriebsdruck → Aufstandsfläche → Karkassenverformung → Walkarbeit → Wärme

Zu hoher oder zu niedriger Betriebsdruck kann die Belastungsverteilung verändern und damit Verschleißbild, Karkassenarbeit und Wärmeentwicklung beeinflussen.

Einen pauschalen Luftdruck für den KRS50 gibt es nicht. Dimension, tatsächliche Rad- und Achslast, Felge, Fahrzeug, Geschwindigkeit, Einsatzbedingungen sowie Einzel- oder Zwillingsbereifung müssen berücksichtigt werden. Der maximal zulässige Fülldruck ist nicht automatisch der richtige Betriebsdruck.

Wirtschaftlicher LKW-Betrieb und Förderung

Bei einem Regional-Steer-Reifen sind Laufleistung und gleichmäßiger Verschleiß wichtige Bestandteile der Betriebskosten. Reifenwahl, korrekter Betriebsdruck, regelmäßige Kontrolle und eine passende Achsgeometrie können deshalb auch wirtschaftlich relevant sein.

Je nach aktuell geltendem Förderprogramm können bestimmte Maßnahmen im Nutzfahrzeugbereich förderfähig sein. Eine pauschale Förderzusage allein aufgrund des Reifenprofils ist jedoch nicht möglich.

KRS50 ≠ automatisch förderfähig.

Maßgeblich sind immer die aktuellen Förderbedingungen und die konkrete Maßnahme beziehungsweise Reifenausführung.

FT Fachwelten für den Kumho KRS50

Der KRS50 reicht von kleineren Nutzfahrzeugdimensionen bis zu schweren LKW-Größen. Für weiterführendes Fach- und Praxiswissen stehen deshalb unsere spezialisierten LKW- und LLKW-Welten zur Verfügung.

Kumho Reifen und Herstellerwissen

Die drei FT-Hauptwelten

Von der einzelnen Reifenprofilseite führen unsere drei zentralen FT-Welten weiter zu technischem Reifenwissen, praktischer Erfahrung und Herstellerinformationen.

Über 35 Jahre Erfahrung mit LKW- und Nutzfahrzeugreifen

Bei einem Regional-Steer-Reifen wie dem Kumho KRS50 betrachten wir nicht nur Reifengröße und Profiltiefe. Lenkachse, Laufflächenkontur, Gürtelpaket, Schulterbelastung, Achsgeometrie, Radlast, Betriebsdruck, Karkassenarbeit und Verschleißbild gehören technisch zusammen.

Gerade bei Lenkachsreifen können ungewöhnliche Verschleißbilder wichtige Hinweise liefern. Einseitiger Schulterabrieb, Auswaschungen oder auffällige Rippenverschleißbilder sollten deshalb nicht isoliert am Reifen beurteilt werden, sondern immer zusammen mit Achsgeometrie, Fahrwerk, Luftdruck, Radlast und tatsächlichem Fahrzeugeinsatz.

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Häufige Fragen zum Kumho KRS50

Für welche Achsposition ist der Kumho KRS50 vorgesehen?

Der KRS50 ist schwerpunktmäßig als Regional-Steer-Reifen für die Lenkachse ausgelegt. Ob eine konkrete Ausführung für ein Fahrzeug geeignet ist, hängt von Dimension, Service Description, Felge, Achslast, Fahrzeugvorgaben und Einsatzbedingungen ab.

Was bedeutet Dual Tread Radius beim KRS50?

Dual Tread Radius bezeichnet eine gezielt gestaltete Laufflächenkontur. Sie arbeitet zusammen mit dem Gürtelpaket, der Karkasse und dem Betriebsdruck daran, die Aufstandsfläche und die Belastungsverteilung über die Lauffläche kontrolliert zu gestalten.

Warum ist das breite Gürtelpaket beim KRS50 wichtig?

Das Gürtelpaket stabilisiert den Bereich unmittelbar unterhalb der Lauffläche. Beim KRS50 ist es Teil des Gesamtkonzepts aus Laufflächenkontur, Rippenprofil und Karkassenkonstruktion, das auf Stabilität und gleichmäßiges Verschleißverhalten ausgerichtet ist.

Sind EU-Reifenlabel und 3PMSF bei jedem KRS50 identisch?

Nein. EU-Reifenlabel und Kennzeichnungen müssen immer für die konkrete Dimension und Ausführung geprüft werden. Ein dokumentierter Wert oder eine Kennzeichnung einer KRS50-Größe darf nicht automatisch auf sämtliche anderen KRS50-Ausführungen übertragen werden.

Welchen Luftdruck benötigt der Kumho KRS50?

Einen pauschalen KRS50-Luftdruck gibt es nicht. Maßgeblich sind Dimension, tatsächliche Rad- und Achslast, Felge, Fahrzeug, Geschwindigkeit, Einsatzbedingungen sowie gegebenenfalls Einzel- oder Zwillingsbereifung. Die FT LKW-Luftdrucktabelle bietet dazu weiterführende technische Informationen.

Kumho KRS50 – Regional-Steer mit Dual Tread Radius

Der Kumho KRS50 kombiniert ein stabiles 5-Rippen-Profil mit Dual Tread Radius, breitem Gürtelpaket, einer auf Laufleistung abgestimmten Mischung und einer auf Haltbarkeit ausgelegten Karkassenkonstruktion. Damit steht bei diesem Profil besonders das Zusammenspiel aus Fahrzeugführung, Aufstandsflächenkontrolle, gleichmäßigem Verschleiß und wirtschaftlicher Laufleistung im Mittelpunkt.

Für die richtige Auswahl müssen Dimension, Achsposition, Load Index, Speedindex, Felge, tatsächliche Rad-/Achslast, Reifenfülldruck, Fahrzeug und konkretes Einsatzprofil gemeinsam betrachtet werden.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Kumho
Hersteller
Kumho Tire Co., Ltd
Strahlenberger Str. 110-112
Hessen
Offenbach, Deutschland, 63067
kumhotire@kumhotire.com
https://www.kumhotire.de