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Continental HTR2+ 235/75 R17.5 143/141K

315,35 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Continental
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Ganzjahres
Breite :           235 mm
Größe :           75 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           17.5 Zoll
Einsatz :           Anhänger
Traglastindex :           143/144 (141/144)

Continental · HTR2 · Trailer · Regionalverkehr

Continental HTR2 – robuster Trailerreifen für schwere Transporte

Der Continental HTR2 ist ein LKW-Trailerreifen für Anhänger und Sattelauflieger, der insbesondere für regionale Transporte und hohe Belastungen entwickelt wurde. Continental kombiniert ein Rippendesign mit breiten Schulterbereichen, einer abriebfesten Profilmischung und speziell gestalteten Profilrillen. Das Konzept berücksichtigt Laufleistung, Rollwiderstand und die wirtschaftliche Nutzung der Reifenkarkasse.

TrailerachseAnhänger und Auflieger
RegionalverkehrSchwere Straßentransporte
Breite SchulternWiderstand gegen Seitenkräfte
ContiLifeCycleNachschneiden und Runderneuern

Continental HTR2 – die wichtigsten technischen Eigenschaften

Continental hat den HTR2 für die besonderen Beanspruchungen auf Trailerachsen ausgelegt. Das Profil verbindet schmale Rillen mit breiten Schulterbereichen und einer robusten Gummimischung.

Rippendesign

Schmale Profilrillen und breite Schultern unterstützen die Aufnahme seitlicher Kräfte.

Rillengeometrie

Spezielle Rillen sollen Steineinklemmungen und Abrollgeräusche reduzieren.

Karkassenkonzept

Continental-Goods-Konstruktion für eine wirtschaftliche weitere Nutzung.

PROFILGEOMETRIE + GUMMIMISCHUNG + KARKASSE → LAUFLEISTUNG UND WIRTSCHAFTLICHKEIT

Breite Profilrippen – für hohe Belastungen auf Trailerachsen

Der HTR2 besitzt laut Continental ein Rippendesign mit schmalen Rillen. Die breiten Profilbereiche stellen Kontaktflächen bereit, über die hohe Radlasten und Fahrkräfte übertragen werden.

Gerade bei schweren Anhängern ist eine möglichst gleichmäßige Verteilung des Kontaktdrucks wichtig.

BREITE PROFILRIPPEN → FAHRBAHNKONTAKT → LASTVERTEILUNG → PROFILBEANSPRUCHUNG

Der tatsächliche Verschleiß hängt zusätzlich von Fülldruck, Achsgeometrie und Einsatzbedingungen ab.

Breite Reifenschultern gegen seitliche Rangierkräfte

Eine Besonderheit des Continental HTR2 sind die breiten Schulterbereiche. Continental nennt ausdrücklich ihren verbesserten Widerstand gegen seitliche Kräfte.

Beim Rangieren mehrachsiger Auflieger werden einzelne Reifen quer über den Untergrund geschoben. Dabei entstehen hohe Reibkräfte an den Profilrändern.

ENGE KURVE → SEITLICHER REIFENSCHUB → SCHULTERBELASTUNG → PROFILABRIEB

Die Schulterkonstruktion ist deshalb ein wichtiger Bestandteil des HTR2-Profildesigns.

Robuste Profilmischung für hohe Abriebfestigkeit

Continental verwendet beim HTR2 eine robuste Profilmischung, die auf eine hohe Abriebfestigkeit ausgelegt ist.

Im Regionalverkehr wechseln längere Straßenfahrten häufig mit Rangierbewegungen, unterschiedlichen Fahrbahnbelägen und hohen Radlasten.

GUMMIMISCHUNG + PROFILGEOMETRIE → ABRIEBVERHALTEN → NUTZBARE LAUFLEISTUNG

Eine konkrete Kilometerleistung lässt sich daraus nicht pauschal ableiten.

Spezielle Profilrillen gegen Steineinklemmungen

Der HTR2 besitzt eine von Continental entwickelte Rillengeometrie, die das Festsetzen von Steinen reduzieren soll.

Gerade bei Transporten über verschmutzte Straßen, Betriebshöfe oder Schotterzufahrten können Fremdkörper in das Profil gelangen.

STEIN IM PROFIL → WIEDERHOLTER DRUCK → MÖGLICHE RILLENVERLETZUNG

Die besondere Rillengeometrie soll dieses Risiko verringern. Einen vollständigen Schutz gegen Steinbohrungen bietet jedoch kein Reifen.

Weniger Steineinklemmungen – Schutz der Karkasse

Verbleiben Steine längere Zeit in einer Profilrille, können sie bei jeder Radumdrehung Druck auf den Rillengrund ausüben.

Im ungünstigen Fall entstehen tiefe Verletzungen, die den wirtschaftlichen Wert der Karkasse beeinträchtigen.

STEINEINKLEMMUNG → STEINBOHRUNG → MÖGLICHER KARKASSENSCHADEN

Die regelmäßige Kontrolle der Lauffläche bleibt trotz steinabweisender Profilgestaltung wichtig.

Abrollgeräusche – Einfluss der Rillengeometrie

Continental beschreibt beim HTR2 spezielle Profilrillen, die neben der Verringerung von Steineinklemmungen auch ein leiseres Abrollen unterstützen sollen.

Geräusche entstehen unter anderem durch die Verformung der Profilelemente und die Wechselwirkung zwischen Reifen und Fahrbahn.

PROFILGEOMETRIE → KONTAKT MIT DER FAHRBAHN → ABROLLGERÄUSCH

Konkrete Geräuschwerte sind von der jeweiligen Reifenausführung abhängig.

Schwere Transporte und Low-Platform-Anwendungen

Continental beschreibt den HTR2 auch als Trailerreifen für schwere Gütertransporte auf Landstraßen. Besonders die 17,5-Zoll-Ausführungen werden im Zusammenhang mit niedrigen Ladeplattformen genannt.

Solche Fahrzeuge transportieren beispielsweise schwere Maschinen oder sperrige Güter, bei denen Bauhöhe und Tragfähigkeit eine wichtige Rolle spielen.

NIEDRIGE LADEPLATTFORM + HOHE RADLAST → ANFORDERUNG AN DIMENSION UND TRAGFÄHIGKEIT

Ob eine bestimmte HTR2-Größe für das Fahrzeug geeignet ist, muss anhand der technischen Freigaben geprüft werden.

Regionalverkehr und gemischte Straßenbedingungen

Der HTR2 eignet sich entsprechend seiner Auslegung für regionale Transportaufgaben. Dabei können befestigte Straßen, Betriebshöfe und gelegentliche unbefestigte Zufahrten aufeinanderfolgen.

Die robuste Profilmischung und die spezielle Rillengeometrie sind für solche wechselnden Beanspruchungen interessant.

LANDSTRASSE → BETRIEBSHOF → RANGIEREN → WECHSELNDE PROFILBELASTUNG

Für dauerhaft schweren Baustelleneinsatz muss die konkrete Eignung separat beurteilt werden.

Rollwiderstand und Kraftstoffverbrauch

Continental hat beim HTR2 das Zusammenspiel von Profilgestaltung und Karkasse auf einen optimierten Rollwiderstand abgestimmt.

Beim Abrollen wird der Reifen ständig verformt. Ein Teil der dafür eingesetzten Energie geht als Wärme verloren und beeinflusst den Kraftstoffbedarf des Fahrzeugzuges.

PROFIL + KARKASSE → VERFORMUNGSVERLUSTE → ROLLWIDERSTAND → ENERGIEBEDARF

Die tatsächliche Effizienz hängt auch von Radlast, Fülldruck und Fahrbedingungen ab.

Reifenfülldruck – entscheidend für die Karkassenbelastung

Zu geringer Fülldruck führt bei hoher Radlast zu stärkerer Verformung der Reifenstruktur. Die zusätzliche Walkarbeit erhöht die Wärmeentwicklung.

Auch ein ungünstiger Kontaktdruck kann den Profilverschleiß beeinflussen.

RADLAST + FÜLLDRUCK → KARKASSENVERFORMUNG → WALKARBEIT → WÄRME
FT LKW-LuftdrucktabelleFülldruck und Tragfähigkeit bei schweren Nutzfahrzeugen einordnen.

Praxis-Hinweis

Maßgeblich sind die Belastungs- und Fülldruckvorgaben für die konkrete Dimension.

Achsgeometrie und ungleichmäßiger Profilverschleiß

Eine fehlerhafte Spureinstellung kann dazu führen, dass Trailerreifen dauerhaft seitlich über die Fahrbahn gezogen werden.

Auch beim HTR2 können dadurch einseitiger Schulterabrieb, Sägezahnbildung oder andere ungleichmäßige Verschleißbilder entstehen.

SPURFEHLER → SCHRÄGLAUF → SEITLICHE REIBUNG → VORZEITIGER ABRIEB

Bei auffälligem Verschleiß sollten Reifen, Fahrwerk und Achsgeometrie gemeinsam geprüft werden.

Continental-Goods-Karkasse – Grundlage für die Weiternutzung

Continental setzt beim HTR2 auf eine Goods-Karkasse mit abgestimmtem Gürtelaufbau, Dreiecksgürtel, AirKeep-Innenseele und Stahlcord-Wulstverstärkung.

Diese Konstruktion ist auf eine wirtschaftliche Karkassennutzung und gute Voraussetzungen für eine mögliche Runderneuerung ausgelegt.

ROBUSTE KARKASSE → ERHALT DER REIFENSTRUKTUR → MÖGLICHE WEITERNUTZUNG

Entscheidend bleibt der tatsächliche Zustand des Reifens nach seinem Einsatz.

AirKeep-Innenseele und Reifendruckhaltung

Die von Continental genannte AirKeep-Innenseele gehört zum Karkassenkonzept des HTR2. Sie ist Bestandteil der luftdichten Reifeninnenstruktur.

Eine zuverlässige Druckhaltung ist wichtig, weil Fülldruckverluste die Karkassenverformung und Wärmeentwicklung erhöhen können.

DRUCKHALTUNG → KONTROLLIERTE VERFORMUNG → GERINGERE FEHLBELASTUNG

Auch mit AirKeep müssen Reifenfülldruck und Ventile regelmäßig kontrolliert werden.

Continental HTR2 nachschneiden – Herstellerangaben

Continental veröffentlicht für ausgewählte HTR2-Dimensionen konkrete Nachschneideempfehlungen im Rahmen von ContiLifeCycle.

Reifengröße Nachschneidetiefe Nachschneidebreite
205/65 R17.5 2,5 mm 7–10 mm
245/70 R17.5 2,5 mm 7–10 mm
215/75 R17.5 2,5 mm 7–10 mm
235/75 R17.5 2,5 mm 7–10 mm
WICHTIG: Diese Werte gelten ausschließlich für die aufgeführten HTR2-Ausführungen gemäß den entsprechenden Continental-Unterlagen.

Vor dem Nachschneiden müssen Kennzeichnung, Reifenzustand, ausreichende Restgrundstärke und die aktuelle Continental-Nachschneidezeichnung geprüft werden. Die Tabellenwerte allein ersetzen keine vollständige Arbeitsanweisung.

ContiLifeCycle – Nachschneiden und Runderneuerung

Continental verbindet unter ContiLifeCycle die möglichst wirtschaftliche Nutzung geeigneter Reifenkarkassen über mehrere Lebensphasen.

Beim HTR2 nennt der Hersteller eine robuste Karkassenkonstruktion sowie Nachschneidemarkierungen, die die fachgerechte Bearbeitung erleichtern sollen.

ERSTES REIFENLEBEN → GGF. NACHSCHNEIDEN → KARKASSENPRÜFUNG → GGF. RUNDERNEUERUNG

Ob eine Karkasse für eine weitere Nutzung geeignet ist, entscheidet immer die fachgerechte Prüfung.

Winterkennzeichnungen beim Continental HTR2

Für den HTR2 sind dimensionsabhängige Kennzeichnungen zu beachten. M+S und 3PMSF dürfen nicht miteinander gleichgesetzt werden.

M+S

Kennzeichnung für Mud and Snow.

3PMSF

Alpine-Symbol für geprüfte Schneegriffigkeit.

Vorschriften

Fahrzeugart, Achsposition und nationale Regelungen beachten.

HTR2 ≠ AUTOMATISCHE 3PMSF-FREIGABE ALLER DIMENSIONEN

Maßgeblich sind die tatsächliche Reifenkennzeichnung und die geltenden gesetzlichen Anforderungen.

Continental HTR2 richtig auswählen

Der HTR2 ist besonders für geeignete Trailerachsen mit hohen Transportlasten interessant.

Schwertransporte

Hohe Lasten und anspruchsvolle Transportaufgaben.

Regionalverkehr

Landstraßen, Betriebshöfe und häufiges Rangieren.

Niedrige Ladeplattformen

Passende 17,5-Zoll-Ausführungen für entsprechende Trailerkonzepte.

Die tatsächliche Eignung richtet sich nach Reifendimension, Lastindex, Geschwindigkeitsindex und Fahrzeugfreigabe.

FT Fachwissen zum Continental HTR2

Die wichtigsten technischen Zusammenhänge zu Trailerachsen, Verschleiß und Karkassenwirtschaftlichkeit erklären wir in unseren Fachartikeln.

LKW-Reifenförderung – mögliche Förderprogramme prüfen

Für bestimmte Maßnahmen im gewerblichen Güterkraftverkehr können Förderprogramme im Bereich Umweltschutz und Sicherheit relevant sein.

Ob ein konkreter Reifen oder eine Maßnahme förderfähig ist, hängt von der jeweils gültigen Richtlinie und den Förderbedingungen ab.

LKW-Reifenförderung verstehenInformationen zur möglichen BALM-Förderung und zu den Voraussetzungen.

Wichtiger Hinweis

Der Continental HTR2 ist nicht automatisch förderfähig. Maßgeblich sind die aktuellen Fördervorgaben.

FT Wissenswelt und Praxiswelt LKW-Reifen

Technische Hintergründe und praktische Erfahrungen zu Reifenverschleiß, Luftdruck, Achslasten und Karkassenschäden.

Continental Herstellerwissen und Reifen kaufen

Die drei FT-Reifen Hauptwelten

Wir verbinden Herstellerinformationen mit technischem Fachwissen und praktischer Erfahrung.

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit Nutzfahrzeugreifen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren praktischer Erfahrung rund um Reifen und Felgen. Gerade bei Trailerreifen betrachten wir nicht nur das Profil, sondern auch Achslast, Fülldruck, Verschleißverhalten und Karkassenzustand.

Der Continental HTR2 zeigt, wie Herstellertechnologie und praktische Reifenpflege zusammenwirken. Breite Schultern, eine robuste Profilmischung und die spezielle Rillengeometrie sind technische Merkmale, deren Nutzen im Betrieb durch korrekte Wartung unterstützt werden muss.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Einblicke in Reifen, Felgen und unsere tägliche Praxis.

Häufige Fragen zum Continental HTR2

Für welche Achsposition ist der Continental HTR2 vorgesehen?

Der Continental HTR2 ist ein Trailerreifen für geeignete Anhänger- und Aufliegerachsen. Die konkrete Freigabe richtet sich nach Dimension und Fahrzeug.

Was ist das Besondere am Profil des Continental HTR2?

Continental kombiniert schmale Profilrillen, breite Schulterbereiche, eine robuste Profilmischung und eine Rillengeometrie, die Steineinklemmungen reduzieren soll.

Ist der Continental HTR2 auch für schwere Transporte geeignet?

Continental beschreibt den HTR2 insbesondere für schwere Gütertransporte und regionale Einsätze. Entscheidend sind die zulässigen Lasten und die Freigabe der konkreten Reifengröße.

Darf der Continental HTR2 nachgeschnitten werden?

Continental veröffentlicht Nachschneideempfehlungen für ausgewählte 17,5-Zoll-Dimensionen. Voraussetzung sind die passende Reifenkennzeichnung, ein geeigneter Zustand und die Einhaltung der vollständigen aktuellen Herstelleranweisung.

Kann die Karkasse des Continental HTR2 runderneuert werden?

Der HTR2 besitzt eine auf Runderneuerungsfähigkeit ausgelegte Continental-Goods-Karkasse. Ob ein gebrauchter Reifen tatsächlich geeignet ist, muss fachgerecht geprüft werden.

Continental HTR2 – robuste Trailertechnik für schwere Transportaufgaben

Der Continental HTR2 verbindet ein robustes Rippendesign mit breiten Schulterbereichen, abriebfester Profilmischung und spezieller Rillengeometrie. Continental berücksichtigt damit die hohen Belastungen von Trailerachsen im regionalen Straßengüterverkehr.

Das abgestimmte Zusammenspiel von Profil und Karkasse unterstützt die wirtschaftliche Nutzung. Die ContiLifeCycle-Technologie eröffnet bei geeigneten Reifen zusätzliche Möglichkeiten durch Nachschneiden und Runderneuerung.

Seine besonderen Stärken liegen in der robusten Profilkonstruktion, dem Widerstand gegen seitliche Belastungen und dem auf Wirtschaftlichkeit ausgelegten Karkassenkonzept.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Continental Reifen Deutschland GmbH
Continental-Plaza 1
Niedersachsen
Hannover, Deutschland, 30175
Customerservice_Tires@conti.de
https://www.conti-online.com