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Continental Cross Trac HD3 13 R22.5 156/150K

558,83 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Continental
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Winter
Breite :           13 mm
Größe :           % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Antriebsachse
Geschwindigkeitsindex :           K (bis 110 km/h)
Traglastindex :           156 (150)

LKW · Antriebsachse · Baustelle · On-/Offroad

Continental Conti CrossTrac HD3 – Antriebsreifen für Straße und Baustelle

Der Continental Conti CrossTrac HD3 ist ein robuster LKW-Reifen für die Antriebsachse im anspruchsvollen On-/Offroad-Einsatz. Sein Konzept verbindet zuverlässige Traktion auf losem Untergrund mit Widerstandsfähigkeit gegen Schnitte, Ausbrüche und Steine sowie einer auf lange Nutzungsdauer und Runderneuerungsfähigkeit ausgelegten Karkasse.

Antriebsachsehohe Drehmomentübertragung
On-/OffroadStraße & Baustelle
RobustChip, Chunk & Cut
3PMSFWinterkennzeichnung

Wenn der LKW zwischen Asphalt und Baustelle wechselt

Baustellenfahrzeuge stellen besondere Anforderungen an ihre Bereifung. Ein Teil der Strecke wird auf Asphalt zurückgelegt, anschließend folgen Schotterwege, unbefestigte Zufahrten, loser Untergrund, Rangiermanöver und teilweise starke Steigungen. Genau für diesen Wechsel wurde die CrossTrac-Baureihe entwickelt.

Straße

Auf Asphalt zählen kontrolliertes Fahrverhalten, Verschleißbeständigkeit und wirtschaftlicher Rollwiderstand.

Baustelle

Auf Schotter und losem Untergrund werden Traktion, robuste Profilblöcke und Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Belastungen wichtig.

Antriebsachse

Das Motordrehmoment muss über Reifen und Profil zuverlässig auf sehr unterschiedliche Untergründe übertragen werden.

HD3 – entwickelt für die Antriebsachse

Der Conti CrossTrac HD3 ist innerhalb der CrossTrac-Familie das Antriebsachsprofil. Hier steht die Übertragung hoher Antriebskräfte im Mittelpunkt. Gerade beim Anfahren mit schwerem Fahrzeug oder auf losem Untergrund werden die Profilblöcke stark beansprucht.

MOTOR → ANTRIEBSACHSE → REIFEN → UNTERGRUND

Drehmoment gelangt über den Antriebsstrang an das Rad → die Profilblöcke werden in Umfangsrichtung belastet → Griffkanten verzahnen sich mit dem Untergrund → die verfügbare Traktion entscheidet darüber, wie viel Antriebskraft übertragen werden kann.

Optimierte Griffkanten für losen Untergrund

Continental setzt beim CrossTrac HD3 auf optimierte Griffkanten, um die Traktion abseits befestigter Straßen zu unterstützen. Auf Schotter, Erde und anderen losen Oberflächen muss sich das Profil mit dem Untergrund verzahnen können.

Traktion

Die Profilkanten greifen in den Untergrund und unterstützen die Übertragung des hohen Drehmoments der Antriebsachse.

Steinefang

Die Profilgestaltung ist darauf ausgelegt, das Festsetzen von Steinen im Profil zu reduzieren und damit die Lauffläche zu entlasten.

Loser Untergrund braucht mechanischen Grip.

Je weniger tragfähig die Oberfläche ist, desto wichtiger wird die Verzahnung zwischen Profilstruktur und Untergrund. Gleichzeitig muss das Profil stabil genug bleiben, um die hohen Kräfte eines schweren Nutzfahrzeugs aufzunehmen.

Robuste Profilblöcke gegen Chip, Chunk und Cut

Im Baustelleneinsatz entstehen andere Schäden als im reinen Fernverkehr. Scharfkantige Steine, Schotter, Bauschutt und unbefestigte Flächen können die Lauffläche mechanisch stark beanspruchen. Continental legt den CrossTrac HD3 deshalb auf eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen Chips, Chunks und Cuts aus.

Chip

Kleinere Materialausbrüche können entstehen, wenn scharfkantiger Untergrund lokal hohe Kräfte auf die Lauffläche ausübt.

Chunk

Bei starker mechanischer Beanspruchung können größere Gummibereiche aus Profilblöcken herausgerissen werden.

Cut

Scharfe Steine oder Fremdkörper können Schnittverletzungen in der Lauffläche verursachen.

Integrierte, durchgehende und robuste Profilblöcke unterstützen die Stabilität der Lauffläche und erhöhen ihre Widerstandsfähigkeit unter diesen Einsatzbedingungen.

Aktivierter Ruß erhöht die Widerstandsfähigkeit

Beim CrossTrac HD3 arbeitet Continental nicht nur über die Profilgeometrie, sondern auch gezielt über die Gummimischung. Aktivierter Ruß in der Mischung unterstützt die Widerstandsfähigkeit gegen Schnitt- und Durchstoßverletzungen.

SCHARFKANTIGER UNTERGRUND → LOKALE BELASTUNG → MATERIALWIDERSTAND

Ein Stein belastet einen kleinen Bereich der Lauffläche sehr stark → Profilblock und Mischung müssen die Belastung aufnehmen → eine robuste Mischung reduziert die Empfindlichkeit gegenüber mechanischen Beschädigungen.

Hoher Naturkautschukanteil für den harten Baustelleneinsatz

Continental verwendet beim CrossTrac HD3 einen besonders hohen Anteil an Naturkautschuk. Dieser unterstützt die Robustheit der Lauffläche sowie die Widerstandsfähigkeit gegen Chip- und Chunk-Schäden.

Das ist gerade bei einem Reifen wichtig, der regelmäßig zwischen Asphalt und aggressiven Untergründen wechselt. Auf der Baustelle treffen hohe Fahrzeuggewichte und Drehmomente auf Steine, Kanten und wechselnde Bodenbeschaffenheiten.

Cap/Base-Konzept – zwei Anforderungen in einem Reifen

Ein klassischer Zielkonflikt beim On-/Offroad-LKW-Reifen lautet: Auf der Baustelle wird eine traktionsstarke und robuste Lauffläche benötigt, auf der Straße spielen dagegen Rollwiderstand und Wirtschaftlichkeit eine wichtige Rolle. Continental begegnet diesem Konflikt mit unterschiedlichen Mischungsaufgaben in Cap und Base.

Cap – direkter Fahrbahnkontakt

Die obere Laufflächenmischung steht unmittelbar mit Straße oder Untergrund in Kontakt und ist auf zuverlässige Traktion und den anspruchsvollen Einsatz abgestimmt.

Base – unterhalb der Lauffläche

Die darunterliegende Mischung ist stärker auf einen niedrigen Rollwiderstand ausgelegt und unterstützt damit die Wirtschaftlichkeit bei Straßenfahrten.

BAUSTELLE + STRASSE

Traktionsorientierte Cap-Mischung oben → rollwiderstandsoptimierte Base darunter → unterschiedliche Aufgaben werden innerhalb eines Reifenkonzepts miteinander verbunden.

Robuste Karkasse – die Basis des LKW-Reifens

Bei einem Baustellenreifen entscheidet nicht nur das sichtbare Profil über die Lebensdauer. Die Karkasse bildet die tragende Struktur des Reifens und muss hohe Achslasten, Stöße, Verformungen und wechselnde Einsatzbedingungen dauerhaft aufnehmen.

Zusätzlicher Schutz

Zusätzliches Gummivolumen im Kronenbereich schafft eine weitere Schutzebene und soll das Risiko von Durchstoßverletzungen in Richtung Karkasse reduzieren.

Stabiler Reifenwulst

Der besonders stabil ausgelegte Wulst unterstützt die kontrollierte Lastverteilung und muss hohe Kräfte zwischen Reifen und Felge übertragen.

Eine intakte Karkasse besitzt wirtschaftlichen Wert.

Sie ist nicht nur für das erste Reifenleben entscheidend, sondern bildet bei entsprechender Eignung auch die Grundlage für eine spätere Runderneuerung.

Achslast und Reifenfülldruck gehören zusammen

Beim schweren Nutzfahrzeug muss der Reifenfülldruck zur tatsächlichen Achslast und zur verwendeten Reifenausführung passen. Ein pauschaler Luftdruckwert für jeden CrossTrac HD3 wäre technisch falsch.

Zu geringer Druck

Erhöhte Walkarbeit belastet Karkasse und Seitenwand, erzeugt zusätzliche Wärme und kann Verschleiß sowie strukturelle Schäden begünstigen.

Passender Betriebsdruck

Reifengröße, Betriebskennung, Achslast, Einsatzbedingungen und die technischen Vorgaben bestimmen gemeinsam den erforderlichen Reifenfülldruck.

Gerade auf der Baustelle regelmäßig kontrollieren.

Mechanische Belastung, wechselnde Temperaturen und hohe Lasten machen die regelmäßige Sicht- und Druckkontrolle zu einem wichtigen Bestandteil des Reifenmanagements.

LI/SI – Tragfähigkeit und Geschwindigkeit richtig einordnen

Der Conti CrossTrac HD3 wurde unter anderem in klassischen schweren LKW-Dimensionen wie 295/80 R22.5, 315/80 R22.5 und 13 R22.5 angeboten. Die tatsächlich verfügbare Ausführung des jeweiligen Artikels ist entscheidend.

Load Index

Der Tragfähigkeitsindex muss zur Achslast und zur konkreten Betriebsart des Fahrzeugs passen. Besonders bei Baustellenfahrzeugen können hohe Lasten auftreten.

Speed Index

Auch die Geschwindigkeitskategorie gehört zur vollständigen Betriebskennung. Sie darf nicht unabhängig von Tragfähigkeit und Einsatzbedingungen betrachtet werden.

M+S und 3PMSF beim CrossTrac HD3

Continental führt den Conti CrossTrac HD3 mit M+S- und 3PMSF-Kennzeichnung. Das Alpine-Symbol mit Berg und Schneeflocke dokumentiert eine geprüfte Schneeperformance nach den dafür vorgesehenen Anforderungen.

3PMSF ändert nicht den Haupteinsatz des Reifens.

Der CrossTrac HD3 bleibt ein robuster On-/Offroad-Reifen für die Antriebsachse von Baustellenfahrzeugen. Seine Winterkennzeichnung ergänzt dieses Einsatzprofil, macht ihn aber nicht zu einem spezialisierten skandinavischen Winterreifen.

Steine im Profil nicht unterschätzen

Steine, die dauerhaft tief in Profilrillen sitzen, können bei wiederholter Belastung den Profilgrund beanspruchen. Deshalb ist die Reduzierung von Steinefang bei einem Baustellenreifen nicht nur eine Komfortfrage.

STEIN → PROFILRILLE → WIEDERHOLTE BELASTUNG

Ein festgesetzter Stein wird bei jeder Radumdrehung erneut belastet → Kräfte können tiefer in den Profilgrund eingeleitet werden → eine steinabweisende Profilgestaltung unterstützt den Schutz der Laufflächenstruktur.

Nach besonders anspruchsvollen Baustelleneinsätzen empfiehlt sich deshalb zusätzlich eine Sichtkontrolle auf eingefahrene Fremdkörper, Schnitte, Ausbrüche und Beschädigungen.

ContiLifeCycle – die Karkasse für weitere Reifenleben nutzen

Die robuste Konstruktion des CrossTrac HD3 ist auf eine hohe Runderneuerungsfähigkeit ausgelegt. Bei schweren Nutzfahrzeugen ist das wirtschaftlich besonders interessant, weil eine hochwertige Karkasse einen erheblichen Teil des Reifenwertes darstellt.

1. Reifenleben

Der Neureifen wird bis zum vorgesehenen Verschleißzustand eingesetzt und regelmäßig kontrolliert.

Karkassenprüfung

Nach dem Einsatz muss fachgerecht geprüft werden, ob die Karkasse technisch für eine weitere Verwendung geeignet ist.

Runderneuerung

Eine geeignete Karkasse kann eine neue Lauffläche erhalten und damit in ein weiteres Reifenleben gehen.

Nicht jede gebrauchte Karkasse ist runderneuerungsfähig.

Schnittverletzungen, Überlastung, Fahren mit zu geringem Luftdruck, Überhitzung oder strukturelle Schäden können eine weitere Verwendung ausschließen. Entscheidend ist immer die fachgerechte Karkassenprüfung.

Intelligenter CrossTrac HD3 – Sensor nur bei entsprechender Ausführung

Der CrossTrac HD3 wurde in bestimmten Ausführungen auch als intelligenter Reifen mit werkseitig integriertem Reifensensor angeboten. Solche Systeme können Reifenfülldruck und Temperatur erfassen und in ein digitales Reifenmanagement eingebunden werden.

Drucküberwachung

Abweichungen beim Reifenfülldruck können früher erkannt werden, bevor daraus erhöhter Verschleiß, Wärmeentwicklung oder ein Ausfall entsteht.

Temperatur

Die Reifentemperatur liefert zusätzliche Informationen über den Betriebszustand und kann bei der Bewertung ungewöhnlicher Belastungen helfen.

CrossTrac HD3 bedeutet nicht automatisch Sensor.

Ob ein konkreter Reifen bereits werkseitig mit einem intelligenten Sensor ausgestattet ist, muss anhand der jeweiligen Ausführung geprüft werden.

Reifenschäden auf der Baustelle richtig kontrollieren

Bei LKW-Reifen reicht nach einem harten Kontakt mit Steinen, Kanten oder einem Reifenschaden die Betrachtung der Lauffläche allein nicht immer aus. Auch Felge, Radbefestigung und gegebenenfalls benachbarte Reifen können betroffen sein.

CrossTrac HD3 richtig auswählen

Beim schweren LKW reicht die Profilbezeichnung allein nicht aus. Die konkrete Bereifung muss zur Achsposition, Fahrzeugkonfiguration, Achslast und zum tatsächlichen Einsatz passen.

GRÖSSE + LI/SI + ACHSPOSITION + ACHSLAST + EINSATZ

Der CrossTrac HD3 ist für die Antriebsachse vorgesehen. Reifengröße, Betriebskennung, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitskategorie, Felge, Reifenfülldruck und Einsatzbedingungen müssen gemeinsam betrachtet werden.

FT Wissen und Praxis für LKW-Reifen

Weiterführendes LKW-Fachwissen

Continental bei FT-Reifen

Die drei FT-Reifen Hauptwelten

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit Nutzfahrzeugreifen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren Erfahrung rund um Reifen und Felgen. Bei einem Baustellenreifen wie dem Continental Conti CrossTrac HD3 betrachten wir nicht nur Profil und Reifengröße, sondern auch Achsposition, Achslast, Reifenfülldruck, Karkassenzustand, Steinefang, Schnitt- und Ausbruchschäden, Verschleißbild sowie die mögliche weitere Nutzung der Karkasse.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifen, Felgen, Reifentechnik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Continental Conti CrossTrac HD3

Für welche Achse ist der Conti CrossTrac HD3 vorgesehen?

Der CrossTrac HD3 ist als LKW-Reifen für die Antriebsachse entwickelt. Sein Profil ist auf hohe Traktion und die Übertragung von Antriebskräften im kombinierten Straßen- und Baustelleneinsatz ausgelegt.

Ist der CrossTrac HD3 ein reiner Geländereifen?

Nein. Sein Einsatzgebiet ist On-/Offroad. Er wurde für Fahrzeuge entwickelt, die sowohl auf befestigten Straßen als auch regelmäßig auf Baustellen, Schotterwegen und unbefestigten Flächen unterwegs sind.

Warum ist der Reifen besonders widerstandsfähig gegen Steine und Schnitte?

Continental kombiniert robuste Profilblöcke mit einer widerstandsfähigen Mischung. Aktivierter Ruß unterstützt die Schnitt- und Durchstoßfestigkeit, während ein hoher Naturkautschukanteil die Widerstandsfähigkeit gegen Chip- und Chunk-Schäden verbessert.

Kann ein CrossTrac HD3 runderneuert werden?

Die robuste Karkasse ist auf eine hohe Runderneuerungsfähigkeit ausgelegt. Ob eine tatsächlich gebrauchte Karkasse weiterverwendet werden kann, entscheidet jedoch immer ihr individueller Zustand und die fachgerechte Karkassenprüfung.

Hat jeder CrossTrac HD3 einen Reifensensor?

Nein. Bestimmte Ausführungen wurden als intelligente Reifen mit werkseitig integriertem Sensor angeboten. Ob ein konkreter CrossTrac HD3 damit ausgestattet ist, muss anhand der jeweiligen Ausführung geprüft werden.

Continental Conti CrossTrac HD3 – robuste Traktion für den Baustelleneinsatz

Der Continental Conti CrossTrac HD3 verbindet ein traktionsorientiertes Antriebsachsprofil mit hoher Widerstandsfähigkeit gegen die mechanischen Belastungen des Baustelleneinsatzes. Optimierte Griffkanten, robuste Profilblöcke, aktivierter Ruß, ein hoher Naturkautschukanteil sowie das Cap/Base-Mischungskonzept verbinden Traktion, Robustheit und Wirtschaftlichkeit.

Seine stabile Karkasse ist gleichzeitig auf eine möglichst lange Nutzungsdauer und Runderneuerungsfähigkeit ausgelegt. Für den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb bleiben korrekte Achszuordnung, Achslast, LI/SI, Reifenfülldruck, regelmäßige Schadenskontrolle und das tatsächliche Einsatzprofil entscheidend.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Continental Reifen Deutschland GmbH
Continental-Plaza 1
Niedersachsen
Hannover, Deutschland, 30175
Customerservice_Tires@conti.de
https://www.conti-online.com