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Bridgestone R-Steer 002 SD 315/80 R22.5 156/150L

531,34 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Bridgestone
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Ganzjahres
Breite :           315 mm
Größe :           80 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Lenkachse
Traglastindex :           156/154 (150/150)

LKW - Lenkachse - Severe Duty - Regionalverkehr

Bridgestone R-Steer 002 SD - robuste Lenkachsbereifung fuer schwere regionale Einsaetze

Der Bridgestone Duravis R-Steer 002 SD ist die Severe-Duty-Ausfuehrung innerhalb der R-Steer-002-Familie. Er verbindet die Eigenschaften eines regionalen Lenkachsreifens mit einer auf schwere Einsatzbedingungen abgestimmten Laufflaechenmischung. Bridgestone legt den Schwerpunkt auf Widerstandsfaehigkeit gegen Risse und Abrieb sowie auf Karkassenhaltbarkeit und Runderneuerungsfaehigkeit.

Lenkachsefuer schwere LKW
Severe Dutyfuer harte regionale Bedingungen
Robustheitgegen Risse und starken Abrieb
Karkasseauf Haltbarkeit ausgelegt

Was zeichnet den Bridgestone R-Steer 002 SD aus?

Der Zusatz SD steht fuer eine spezielle Severe-Duty-Spezifikation. Bridgestone kennzeichnet diese Reifen entsprechend auf der Seitenwand. Gegenueber der Standardausfuehrung liegt der Schwerpunkt staerker auf der Widerstandsfaehigkeit bei schweren regionalen Einsaetzen.

Severe-Duty-Mischung

Eine angepasste Laufflaechenmischung verbessert die Widerstandsfaehigkeit gegen Rissbildung und starke mechanische Beanspruchung.

Hohe Abriebfestigkeit

Die SD-Spezifikation ist auf schwere regionale Bedingungen mit entsprechend hoher Beanspruchung der Laufflaeche ausgelegt.

Karkassenhaltbarkeit

Die Konstruktion beruecksichtigt neben der ersten Reifenlebensdauer auch den Erhalt einer wirtschaftlich nutzbaren Karkasse.

Severe-Duty-Kennzeichnung

Die spezielle Kennzeichnung auf der Seitenwand erleichtert die Unterscheidung von der normalen Duravis R-Steer-002-Ausfuehrung.

Regionalverkehr ist nicht immer sauberer Asphalt

Ein LKW kann den groessten Teil seiner Tagesleistung auf normalen Strassen fahren und trotzdem regelmaessig sehr harte Untergruende erreichen. Baustellenzufahrten, Betriebshoefe, Recyclingplaetze, Schotterbereiche und beschaedigte Nebenstrassen koennen das Profil stark beanspruchen.

Schotter und Splitt

Scharfkantige Steine koennen Profilbloecke und Profilkanten mechanisch stark belasten.

Schlechte Fahrbahnen

Schlagloecher, Kanten und Unebenheiten erzeugen zusaetzliche Belastungen fuer Reifen und Karkasse.

Betriebshoefe

Enge Kurven und haeufiges Rangieren erzeugen hohe Scherkraefte innerhalb der Laufflaeche.

FT-Praxistipp

Kurze schwere Einsatzabschnitte koennen fuer einen Reifen entscheidender sein als viele Kilometer auf gleichmaessiger Autobahn.

Risse, Ausbrueche und abrasive Belastung

Bei harten regionalen Einsaetzen wird die Laufflaeche nicht nur durch normalen Strassenabrieb belastet. Grobe Oberflaechen und scharfkantige Materialien koennen zusaetzliche mechanische Beanspruchungen erzeugen.

Rissbildung

Hohe mechanische Belastungen koennen kleine Verletzungen und Risse innerhalb der Laufflaeche beguenstigen.

Profilausbrueche

Auf abrasiven Untergruenden werden Profilkanten staerker beansprucht als bei reinem Strasseneinsatz.

Abrieb

Raue Fahrbahnoberflaechen koennen den Materialabtrag gegenueber gleichmaessigem Asphalt deutlich erhoehen.

Severe Duty bedeutet nicht klassischer Baustellenreifen

Der R-Steer 002 SD bleibt ein regional ausgerichteter Lenkachsreifen. Seine Severe-Duty-Spezifikation macht ihn besonders interessant, wenn ein Strassenfahrzeug regelmaessig mit haerteren Einsatzbedingungen konfrontiert wird.

Strassenorientiert

Der Schwerpunkt bleibt der regionale Strassentransport mit wechselnden Fahrbedingungen.

Zusaetzliche Robustheit

Die SD-Spezifikation richtet sich an Anwendungen, bei denen normale Strassenreifen durch den Einsatz staerker mechanisch belastet werden.

Einsatzgebiet richtig einordnen.

Fuer dauerhaft schwere On-Off-Road- oder Baustelleneinsaetze muessen entsprechend dafuer vorgesehene LKW-Profile geprueft werden.

315/70 R22.5 und 315/80 R22.5

Bridgestone dokumentiert den R-Steer 002 SD in zwei wichtigen 22.5-Zoll-Lenkachsdimensionen. Beide Ausfuehrungen besitzen eine Tragfaehigkeitskennung von 156/150L.

315/70 R22.5 156/150L

Die Niederquerschnittsausfuehrung deckt typische moderne LKW-Lenkachsanwendungen im Regionalverkehr ab.

315/80 R22.5 156/150L

Auch die klassische 315/80-R22.5-Dimension ist in der Severe-Duty-Spezifikation dokumentiert.

LI und SI immer konkret pruefen.

Tragfaehigkeit, Geschwindigkeit, Felgenzuordnung und Betriebsdruck muessen zur tatsaechlichen Fahrzeuganwendung passen.

EU-Reifenlabel der dokumentierten SD-Ausfuehrungen

Fuer die dokumentierten R-Steer-002-SD-Ausfuehrungen in 315/70 R22.5 und 315/80 R22.5 mit 156/150L werden folgende Labelwerte gefuehrt.

C Kraftstoffeffizienz
C Nasshaftung
71 dB externes Rollgeraeusch
Klasse A Geraeuschklasse
Labelwerte gehoeren zur konkreten Ausfuehrung.

Andere Dimensionen, Lastkennungen oder spaetere Produktvarianten koennen abweichende Werte besitzen.

Warum die SD-Version andere Labelwerte haben kann

Eine robuste Severe-Duty-Mischung wird fuer andere Prioritaeten entwickelt als eine ausschliesslich auf niedrigen Rollwiderstand optimierte Strassenausfuehrung. Bridgestone dokumentiert fuer die SD-Spezifikation entsprechend andere Labelwerte als fuer bestimmte Standardversionen des Duravis R-Steer 002.

Standard R-Steer 002

Der normale R-Steer 002 legt einen starken Schwerpunkt auf Nassperformance, Laufleistung und Kraftstoffeffizienz.

R-Steer 002 SD

Bei der Severe-Duty-Spezifikation steht die Widerstandsfaehigkeit bei schweren regionalen Bedingungen staerker im Vordergrund.

FT-Reifen Praxiswissen - Rangieren belastet die Lenkachse

Beim Rangieren auf Betriebshoefen, Baustellen oder engen Zufahrten koennen hohe Scherkraefte entstehen. Besonders kritisch ist starkes Lenken bei sehr geringer Geschwindigkeit oder im Stand.

Lenken im Stand

Die Aufstandsflaeche muss sich gegen die Fahrbahn verdrehen, obwohl der Reifen kaum abrollt.

Raue Untergruende

Auf grobem Asphalt oder Schotter steigen die mechanischen Kraefte an Profilkanten und Schulterbereichen.

Hohe Achslast

Mit zunehmender Lenkachsbelastung steigen auch die Kraefte innerhalb der Reifenaufstandsflaeche.

Schulterverschleiss nicht vorschnell dem Reifen zuschreiben

Gerade im schweren Regionalbetrieb entstehen unterschiedliche Verschleissbilder. Einseitiger Schulterabrieb kann jedoch auch auf Spur, Achsgeometrie, Fahrwerk oder Einsatzbedingungen zurueckzufuehren sein.

Spur

Abweichungen erzeugen permanenten seitlichen Schlupf und koennen hohe Laufleistung kosten.

Achsgeometrie

Eine unguenstige Radstellung veraendert die Lastverteilung ueber die Reifenbreite.

Fahrwerk

Spiel oder Verschleiss kann die Radfuehrung und damit das Abriebbild beeinflussen.

Einsatz

Viele enge Kurven und Rangierbewegungen belasten die Schultern zusaetzlich.

FT-Praxistipp

Profiltiefe innen, mittig und aussen messen und linken sowie rechten Lenkachsreifen miteinander vergleichen.

River Wear und stufiger Rippenverschleiss

Auch ein robuster Severe-Duty-Reifen kann typische Lenkachsverschleissbilder entwickeln. Die Ursachen sollten deshalb systematisch am gesamten Fahrzeug gesucht werden.

River Wear

Schmale Verschleisszonen entlang einzelner Profilrippen koennen sich vom restlichen Abriebbild unterscheiden.

Stufige Rippen

Unterschiedlich hohe Profilkanten koennen durch die Kombination aus Lenkkraeften, Fahrwerk und Achsgeometrie entstehen.

Links und rechts

Unterschiede zwischen beiden Fahrzeugseiten liefern oft wichtige Hinweise auf fahrzeugseitige Ursachen.

Reifendruck bei schwerem Regionalbetrieb

Der richtige Betriebsdruck ist fuer die Haltbarkeit der Karkasse besonders wichtig. Unterdruck erhoeht die Verformungsarbeit und damit die thermische Beanspruchung des Reifens.

Achslast

Die tatsaechliche Belastung der Vorderachse ist eine wesentliche Grundlage fuer die Druckbestimmung.

Karkassenbewegung

Zu geringer Druck fuehrt zu staerkerer Verformung bei jeder Radumdrehung.

Temperatur

Last, Geschwindigkeit und Betriebsdruck beeinflussen gemeinsam die Waermeentwicklung innerhalb des Reifens.

Keine pauschalen Luftdruckwerte verwenden.

Der erforderliche Betriebsdruck richtet sich nach Dimension, Tragfaehigkeit, tatsaechlicher Achslast und den technischen Last-Druck-Vorgaben.

Karkassenerhalt und Runderneuerungsfaehigkeit

Bridgestone hebt bei der Severe-Duty-Spezifikation die verbesserte Haltbarkeit und Runderneuerungsfaehigkeit hervor. Im wirtschaftlichen LKW-Betrieb ist deshalb nicht nur die Profillaufleistung entscheidend.

Druckpflege

Korrekter Betriebsdruck hilft, unnoetige thermische und mechanische Belastung der Karkasse zu vermeiden.

Beschaedigungen

Schnitte, Anprallschaeden und tiefe Verletzungen koennen den wirtschaftlichen Wert der Karkasse reduzieren.

Fruehzeitig kontrollieren

Auffaellige Reifen sollten rechtzeitig beurteilt werden, bevor aus einer kleinen Beschaedigung ein groesserer Schaden entsteht.

R-Steer 002, R-Steer 002 EVO und R-Steer 002 SD unterscheiden

Die drei Bezeichnungen stehen fuer unterschiedliche Ausfuehrungen innerhalb der R-Steer-002-Familie. Sie sollten bei Auswahl und Bestellung nicht miteinander verwechselt werden.

R-Steer 002

Standardausfuehrung fuer regionale Lenkachsanwendungen mit Schwerpunkt auf Laufleistung, Nassperformance und Effizienz.

R-Steer 002 EVO

Separate Hochlast-Ausfuehrung, unter anderem dokumentiert in 385/65 R22.5 164K beziehungsweise 158L.

R-Steer 002 SD

Severe-Duty-Spezifikation fuer schwere regionale Bedingungen mit angepasster Laufflaechenmischung und Robustheitsfokus.

SD ist keine reine Namensvariante.

Bridgestone dokumentiert fuer die Severe-Duty-Spezifikation eine eigene Mischung und eine entsprechende Kennzeichnung auf der Seitenwand.

Profilgestaltung und Profiltiefe der SD-Spezifikation

Ein wichtiger technischer Punkt: Bridgestone beschreibt Profildesign und Profiltiefe der Severe-Duty-Spezifikation als identisch zur entsprechenden Standardspezifikation. Der wesentliche Unterschied liegt damit nicht in einem voellig neuen Profilbild.

Bekannte Profilgrundlage

Die grundsaetzliche Profilgestaltung des Duravis R-Steer 002 bleibt bei der SD-Spezifikation erhalten.

Angepasste Mischung

Die Severe-Duty-Auslegung setzt vor allem bei der Widerstandsfaehigkeit der Laufflaechenmischung und der Haltbarkeit an.

M+S und 3PMSF artikelspezifisch pruefen

Konkrete europaeische R-Steer-002-SD-Ausfuehrungen werden mit M+S und Schneeflockenkennzeichnung angeboten. Die Kennzeichnungen sollten trotzdem immer am konkreten Artikel geprueft werden.

M+S

Die Kennzeichnung ist fuer dokumentierte Severe-Duty-Ausfuehrungen vorhanden.

3PMSF

Das Alpine-Symbol ist fuer konkrete SD-Varianten dokumentiert und muss artikelspezifisch kontrolliert werden.

Bridgestone R-Steer 002 SD kaufen - richtige Ausfuehrung beachten

Beim Kauf muessen Dimension, Lastindex, Geschwindigkeitssymbol, Felgenzuordnung und tatsaechliche Lenkachslast zur Fahrzeuganwendung passen. Zusaetzlich sollte geprueft werden, ob die Severe-Duty-Ausfuehrung zum realen Einsatzprofil des Fahrzeugs passt.

Dimension

315/70 R22.5 und 315/80 R22.5 sind als SD-Ausfuehrungen dokumentiert.

LI / SI

Die dokumentierten Varianten werden mit 156/150L gefuehrt.

Lenkachse

Der R-Steer 002 SD ist fuer regionale Lenkachsanwendungen vorgesehen.

Einsatzprofil

Die SD-Version ist besonders fuer Fahrzeuge mit regelmaessig schweren regionalen Betriebsbedingungen interessant.

Massgeblich sind die technischen Angaben des konkret angebotenen Artikels.

Dimension, LI/SI, Achsposition, Felgenzuordnung, Achslast, Kennzeichnungen und erforderlicher Betriebsdruck muessen konkret geprueft werden.

FT Wissenswelt und Praxiswelt LKW-Reifen

LKW-Reifen bei FT-Reifen

Bridgestone bei FT-Reifen

FT-Reifen - ueber 35 Jahre Erfahrung mit Reifen und Felgen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit ueber 35 Jahren praktischer Erfahrung rund um Reifen, Felgen und Montage. Gerade bei schwer eingesetzten LKW gehoeren Achslast, Reifendruck, Untergrund, Rangierbelastung, Achsgeometrie und Karkassenzustand zur technischen Gesamtbetrachtung.

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Haeufige Fragen zum Bridgestone R-Steer 002 SD

Was bedeutet SD beim Bridgestone R-Steer 002?

SD steht fuer die Severe-Duty-Spezifikation. Sie besitzt eine auf schwere regionale Bedingungen abgestimmte Laufflaechenmischung und wird entsprechend auf der Seitenwand gekennzeichnet.

Fuer welche Achse ist der R-Steer 002 SD vorgesehen?

Der Bridgestone R-Steer 002 SD ist ein Lenkachsreifen fuer schwere LKW im regionalen Strasseneinsatz.

Welche Dimensionen gibt es beim R-Steer 002 SD?

Dokumentiert sind unter anderem 315/70 R22.5 156/150L und 315/80 R22.5 156/150L.

Ist der R-Steer 002 SD ein Baustellenreifen?

Er ist als Severe-Duty-Version fuer schwere regionale Bedingungen ausgelegt, bleibt aber ein strassenorientierter Lenkachsreifen. Fuer dauerhaft schwere On-Off-Road-Einsaetze muessen entsprechend dafuer vorgesehene Profile geprueft werden.

Welchen Luftdruck benoetigt der R-Steer 002 SD?

Es gibt keinen pauschalen Druckwert. Der erforderliche Betriebsdruck richtet sich nach Dimension, Tragfaehigkeit, tatsaechlicher Achslast und den technischen Last-Druck-Vorgaben.

Bridgestone R-Steer 002 SD bei FT-Reifen kaufen

Der Bridgestone Duravis R-Steer 002 SD verbindet regionale Lenkachseigenschaften mit einer Severe-Duty-Spezifikation fuer schwere Betriebsbedingungen. Besonders interessant ist er fuer Fahrzeuge, die neben normalem Strassenverkehr regelmaessig auf rauen, abrasiven oder mechanisch anspruchsvollen Untergruenden unterwegs sind.

Vor dem Kauf sollten Dimension, LI/SI, Felgenzuordnung, tatsaechliche Lenkachslast, Einsatzprofil, Kennzeichnungen und erforderlicher Betriebsdruck geprueft werden.

FT-Reifen - der Reifenhaendler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Bridgestone EU NV/SA
Via del Fosso del Salceto 13/15
Rome, Italien, 00128
market.surveillance@bridgestone.eu
https://www.bridgestone.de