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Continental HSR 10.00 R20 146K

512,99 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Continental
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Sommer
Breite :           10.00 mm
Größe :           0 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           20 Zoll
Einsatz :           Lenkachse
Geschwindigkeitsindex :           K (bis 110 km/h)
Traglastindex :           146 (143)

Continental · LKW · Regionalverkehr · Steer

Continental HSR – robuster LKW-Lenkachsreifen für den Regionalverkehr

Der Continental HSR ist ein LKW-Reifen für den Regional- und Verteilerverkehr mit Schwerpunkt auf den Anforderungen der Lenkachse. Sein Einsatzbereich ist durch wechselnde Straßenverhältnisse, häufige Lenkbewegungen, Bremsvorgänge und unterschiedliche Fahrgeschwindigkeiten geprägt. Im Mittelpunkt stehen ein zuverlässiges Fahrverhalten, gleichmäßiger Profilabrieb und eine wirtschaftliche Laufleistung.

RegionalRegional- und Verteilerverkehr
SteerLenkachsorientierung
ProfilstabilitätLenk- und Seitenkräfte
Laufleistungwirtschaftlicher Verschleiß

Continental HSR – für die besonderen Belastungen im Regionalverkehr

Im Regionalverkehr werden LKW-Reifen anders beansprucht als bei gleichmäßigen Autobahnfahrten. Häufiges Anfahren und Bremsen, enge Kurven, Kreisverkehre, Rangierbewegungen und wechselnde Fahrbahnbeläge führen zu wiederkehrenden Belastungen der Lauffläche.

Der Continental HSR gehört zur älteren Regionalreifen-Generation von Continental. Seine technische Einordnung liegt im wirtschaftlichen Straßentransport mit wechselnden Fahrbedingungen und den besonderen Anforderungen der Lenkachse.

REGIONALVERKEHR → HÄUFIGES LENKEN → SEITENKRÄFTE → PROFILBELASTUNG → ABRIEB → LAUFLEISTUNG

Anders als bei einem spezialisierten Fernverkehrsreifen steht hier nicht ausschließlich das gleichmäßige Abrollen über lange Autobahnetappen im Vordergrund. Der Reifen muss mit unterschiedlichen Belastungszuständen im täglichen Transportbetrieb umgehen.

Steer – die Lenkachse als besondere Belastungszone

Auf der Lenkachse übertragen Reifen die vom Fahrer vorgegebenen Richtungsänderungen auf die Fahrbahn. Dabei entstehen Seitenkräfte, die über die Profilstruktur und die Reifenaufstandsfläche wirken.

Beim Einlenken werden die Profilelemente seitlich belastet. Gleichzeitig verändern sich die Kräfte innerhalb der Aufstandsfläche. Besonders im Regionalverkehr wiederholen sich diese Vorgänge häufig.

LENKBEFEHL → SEITENKRAFT → PROFILELEMENTE → AUFSTANDSFLÄCHE → RICHTUNGSÄNDERUNG

Eine geeignete Profilgestaltung unterstützt die kontrollierte Kraftübertragung. Entscheidend sind außerdem korrekter Reifenfülldruck, passende Achslast und eine technisch einwandfreie Achsgeometrie.

Profilstabilität bei häufigen Richtungswechseln

Im Regionalverkehr müssen LKW häufig abbiegen, Kreisverkehre durchfahren und auf engem Raum rangieren. Dabei wirken seitliche Kräfte auf die Profilrippen und Profilblöcke.

Unter diesen Bedingungen ist wichtig, dass die Lauffläche die auftretenden Kräfte möglichst gleichmäßig aufnimmt. Übermäßige Profilverformungen oder ungünstige Belastungsverteilungen können den Abrieb beschleunigen.

ENGET KURVENRADIUS → SEITENKRAFT → PROFILVERFORMUNG → SCHULTERBELASTUNG → VERSCHLEISS

Die Belastung nimmt insbesondere dann zu, wenn hohe Achslasten, enge Kurven und ungünstige Fahrwerksbedingungen zusammentreffen.

Gleichmäßiger Abrieb – entscheidend für die Laufleistung

Die wirtschaftliche Nutzungsdauer eines LKW-Reifens hängt nicht allein von seiner ursprünglichen Profiltiefe ab. Entscheidend ist auch, wie gleichmäßig sich die Lauffläche über die gefahrenen Kilometer abnutzt.

Bei einem Lenkachsreifen können ungleichmäßige Belastungen zu Schulterverschleiß, Sägezahnbildung oder örtlichen Auswaschungen führen. Solche Verschleißbilder können eine vorzeitige Demontage erforderlich machen.

GLEICHMÄSSIGE AUFSTANDSFLÄCHE → KONTROLLIERTE PROFILBELASTUNG → GLEICHMÄSSIGER ABRIEB → NUTZBARE LAUFLEISTUNG

Regelmäßige Reifen- und Fahrwerkskontrollen sind deshalb ein wichtiger Bestandteil des wirtschaftlichen Regionalverkehrs.

Häufiges Bremsen und Anfahren im Verteilerverkehr

Im Verteilerverkehr entstehen durch häufige Geschwindigkeitswechsel wiederkehrende Längskräfte zwischen Reifen und Fahrbahn. Beim Bremsen muss die Lauffläche Verzögerungskräfte übertragen, beim erneuten Anfahren verändert sich die Belastung.

Auf der Lenkachse treffen diese Längskräfte zusätzlich auf die Anforderungen der Seitenführung.

ANFAHREN → BESCHLEUNIGEN → BREMSEN → LENKEN → WECHSELNDE PROFILBELASTUNG

Die tatsächliche Beanspruchung hängt unter anderem von Fahrzeuggewicht, Fahrweise, Straßenbelag, Geschwindigkeit und Achsgeometrie ab.

Nasse Fahrbahn – Wasserableitung und Bodenkontakt

Bei Regen kann sich zwischen Reifen und Fahrbahn ein Wasserfilm bilden. Die Profilrillen müssen Wasser aus der Kontaktzone ableiten, damit die Lauffläche möglichst wirksam mit der Straße in Kontakt bleibt.

Für einen Lenkachsreifen ist dies besonders wichtig, weil neben Bremskräften auch Seitenführungskräfte übertragen werden müssen.

WASSERFILM → PROFILRILLEN → WASSERVERDRÄNGUNG → FAHRBAHNKONTAKT → KRAFTÜBERTRAGUNG

Die verfügbare Haftung hängt von Profiltiefe, Geschwindigkeit, Fahrbahnbeschaffenheit und weiteren Bedingungen ab. Auch ein geeignetes Reifenprofil kann Aquaplaning bei ungünstigen Bedingungen nicht grundsätzlich verhindern.

Bordsteinkanten und Rangierbelastungen

Im regionalen Lieferverkehr gehören enge Betriebshöfe, Laderampen und innerstädtische Zufahrten zum Alltag. Beim Rangieren können Reifen mit Bordsteinkanten oder anderen Hindernissen in Kontakt kommen.

Solche Berührungen belasten insbesondere Reifenschulter und Seitenwand. Je nach Stärke des Kontakts können oberflächliche Abschürfungen, tiefe Einschnitte oder strukturelle Beschädigungen entstehen.

BORDSTEINKONTAKT → SEITENWANDBELASTUNG → MÖGLICHE GUMMIVERLETZUNG → SCHADENSKONTROLLE

Eine spezielle Bordsteinschutzrippe wird dem ursprünglichen HSR hier bewusst nicht pauschal zugeschrieben. Solche Konstruktionsmerkmale müssen der jeweiligen Continental-Profilgeneration eindeutig zugeordnet werden.

Reifenfülldruck und Aufstandsfläche

Der Reifenfülldruck beeinflusst, wie sich die Karkasse unter Last verformt und wie sich die Achslast auf die Aufstandsfläche verteilt.

Ein zu geringer Luftdruck erhöht die Walkarbeit und kann zu zusätzlicher Wärmeentwicklung sowie ungünstigem Schulterverschleiß führen. Ein nicht zur Belastung passender zu hoher Druck kann ebenfalls die Druckverteilung und das Verschleißbild beeinträchtigen.

ACHSLAST + LUFTDRUCK → KARKASSENVERFORMUNG → AUFSTANDSFLÄCHE → PROFILABRIEB

Gerade bei Fahrzeugen mit wechselnder Beladung muss die Druckfestlegung anhand der zulässigen Herstellerangaben erfolgen.

FT LKW-Luftdrucktabelle Reifenfülldruck, Achslast und Reifendimension im LKW-Betrieb richtig einordnen.

Richtiger Druck schützt

Die korrekte Druckeinstellung unterstützt ein günstiges Verschleißbild und reduziert unnötige Karkassenbelastungen.

Achsgeometrie – warum Spur und Fahrwerk entscheidend sind

Eine fehlerhafte Achsgeometrie kann die Laufleistung eines Lenkachsreifens erheblich beeinträchtigen. Bereits ungünstige Spurwerte führen dazu, dass Reifen nicht vollständig in ihrer natürlichen Abrollrichtung laufen.

Dadurch entstehen zusätzliche seitliche Reibbewegungen in der Aufstandsfläche. Diese können zu erhöhtem Abrieb oder charakteristischen Verschleißmustern führen.

SPURABWEICHUNG → SEITLICHE REIBBEWEGUNG → UNGLEICHMÄSSIGE PROFILBELASTUNG → VERSCHLEISS

Auch defekte Stoßdämpfer, ausgeschlagene Fahrwerkskomponenten und ungünstige Radlastverteilungen können das Verschleißverhalten beeinflussen.

Sägezahnbildung und Auswaschverschleiß erkennen

Sägezahnbildung entsteht, wenn Profilkanten während des Abrollens unterschiedlich belastet und abgetragen werden. Dadurch können einzelne Profilelemente eine ungleichmäßige Höhenentwicklung zeigen.

Auswaschverschleiß beschreibt örtlich begrenzte Vertiefungen oder ungleichmäßige Abriebzonen. Solche Erscheinungen können unter anderem mit Fahrwerkszustand, Schwingungen, Luftdruck und Radlauf zusammenhängen.

UNGLEICHMÄSSIGE KRÄFTE → PROFILBEWEGUNG → UNTERSCHIEDLICHER ABRIEB → SÄGEZAHN / AUSWASCHUNG

Eine fachgerechte Beurteilung sollte deshalb nicht nur den Reifen, sondern auch die Fahrzeugtechnik berücksichtigen.

Sägezahn und Auswaschverschleiß verstehen FT Praxiswissen über typische LKW-Verschleißbilder, mögliche Ursachen und die richtige technische Beurteilung.

Verschleißursache finden

Ein Reifenwechsel allein beseitigt nicht automatisch die Ursache eines ungünstigen Verschleißbildes.

Regionalverkehr und Fernverkehr unterscheiden

Regional- und Fernverkehr stellen unterschiedliche Anforderungen an die Reifen. Während im Fernverkehr lange gleichmäßige Fahrstrecken dominieren, entstehen im Regionalverkehr häufigere Geschwindigkeits- und Richtungswechsel.

Regionalverkehr

Häufiges Lenken, Bremsen, Anfahren und wechselnde Straßenbedingungen.

Fernverkehr

Lange Autobahnstrecken mit besonderer Bedeutung von Rollwiderstand und Dauerlaufleistung.

Baustellenverkehr

Zusätzliche mechanische Belastungen durch Schotter, Steine, unebene Fahrflächen und lose Untergründe.

EINSATZPROFIL → BELASTUNGSART → REIFENKONSTRUKTION → WIRTSCHAFTLICHE NUTZUNG

Tragfähigkeit und Geschwindigkeitsindex beachten

Beim Continental HSR müssen Reifendimension, Tragfähigkeitskennzahl und Geschwindigkeitsindex zur jeweiligen Fahrzeugausführung passen.

Gerade im Regionalverkehr können die tatsächlichen Achslasten durch wechselnde Beladung variieren. Die zulässigen Belastungsgrenzen des Reifens dürfen dabei nicht überschritten werden.

FAHRZEUG → ACHSLAST → REIFENDIMENSION → LOAD INDEX + SPEED INDEX → ZULÄSSIGER BETRIEB

Die konkreten technischen Werte ergeben sich aus der jeweiligen HSR-Dimension und den dazugehörigen Continental-Angaben.

Reifenkennzeichnungen richtig prüfen

Bei älteren LKW-Profilgenerationen ist eine genaue Prüfung der Seitenwandkennzeichnungen besonders wichtig. Angaben wie M+S, 3PMSF oder Regroovable dürfen nicht pauschal von verwandten oder neueren Profilgenerationen übernommen werden.

Entscheidend sind die Kennzeichnungen und technischen Daten des tatsächlich angebotenen Reifens.

PROFILNAME → DIMENSION → AUSFÜHRUNG → SEITENWANDKENNZEICHNUNG → EINSATZFREIGABE

Karkassenwert – wirtschaftliche Nutzung über das erste Reifenleben hinaus

Eine intakte LKW-Reifenkarkasse besitzt einen erheblichen technischen und wirtschaftlichen Wert. Durch korrekten Luftdruck, regelmäßige Kontrolle und das frühzeitige Erkennen von Schäden kann dieser Wert geschützt werden.

Ob ein konkreter Continental HSR nachgeschnitten oder später runderneuert werden kann, hängt von seiner Ausführung, den geltenden Continental-Vorgaben und dem tatsächlichen Zustand der Karkasse ab.

ERSTES REIFENLEBEN → KARKASSENPRÜFUNG → GGF. NACHSCHNEIDEN → MÖGLICHE RUNDERNEUERUNG

Nachschneidetiefe und Nachschneidebreite müssen immer der passenden Herstellertabelle entnommen werden. Werte anderer HSR-Generationen dürfen nicht ungeprüft übertragen werden.

ContiTread HSR – Neureifen und Runderneuerungsprofil unterscheiden

Continental führt die Bezeichnung HSR auch im Zusammenhang mit ContiTread-Runderneuerungsprofilen. Dort können technische Merkmale wie besondere Schultergestaltung, widerstandsfähige Mischungen oder Steinauswerfer beschrieben sein.

Diese Eigenschaften gehören jedoch zur jeweils dokumentierten Runderneuerungslösung und dürfen nicht automatisch dem ursprünglichen Continental-HSR-Neureifen zugeschrieben werden.

HSR-NEUREIFEN ≠ CONTITREAD-HSR-RUNDERNEUERUNGSPROFIL

Für eine technisch korrekte Produktbeschreibung müssen Originalprofil, Runderneuerungsprofil und jeweilige Entwicklungsstufe getrennt betrachtet werden.

Continental HSR und spätere Profilgenerationen

Continental hat seine Regionalreifen über mehrere Generationen weiterentwickelt. Ähnliche Profilnamen stehen deshalb nicht automatisch für identische Konstruktionen oder Technologien.

Continental HSR

Ältere Continental-Regionalreifen-Generation für den Straßentransport.

Continental HSR+

Eigenständig bezeichnete Weiterentwicklung mit gesonderten technischen Eigenschaften.

Continental HSR2

Nachfolgende Regionalreifen-Generation mit eigener Profil- und Konstruktionsentwicklung.

HSR ≠ HSR+ ≠ HSR2 ≠ HSR2 ECO PLUS ≠ CONTI HSR 3 / HSR 5

Insbesondere spätere Continental-Technologien, veränderte Gummimischungen oder spezielle Bordsteinschutzkonstruktionen werden dem ursprünglichen HSR nicht ohne eindeutigen Nachweis zugeschrieben.

Continental HSR richtig auswählen

Der Continental HSR ist insbesondere für Fahrzeuge interessant, die überwiegend im regionalen Straßentransport eingesetzt werden. Für die Auswahl sind jedoch mehrere technische Faktoren entscheidend.

Achsposition

Lenkachsorientierung; eine darüber hinausgehende Achsverwendung nur entsprechend der konkreten Herstellerfreigabe.

Einsatzprofil

Regional- und Verteilerverkehr mit häufigen Lenk-, Brems- und Rangierbewegungen.

Wirtschaftlichkeit

Gleichmäßiger Abrieb, korrekter Luftdruck, Fahrwerkszustand und nutzbare Laufleistung.

Vertiefendes FT Fachwissen zum Continental HSR

Die technischen Anforderungen eines Regionalreifens lassen sich besonders gut verstehen, wenn Achsposition, Einsatzbereich, Verschleißverhalten und Karkassenwert gemeinsam betrachtet werden.

FT Wissenswelt und Praxiswelt LKW-Reifen

Beim Continental HSR greifen Lenkachsbelastung, Profilstabilität, Reifenfülldruck und Verschleißverhalten unmittelbar ineinander. Unsere beiden LKW-Hauptwelten erklären die technischen Grundlagen und ihre praktische Bedeutung im täglichen Reifenbetrieb.

Continental bei FT-Reifen

Die drei FT-Reifen Hauptwelten

Unsere Produktbeschreibungen sind Teil des FT-Reifen Wissenssystems. Die drei zentralen Hauptwelten verbinden technisches Wissen, praktische Erfahrung und Herstellerinformationen.

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit LKW-Reifen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren Erfahrung rund um Reifen und Felgen. Gerade bei LKW-Reifen für den Regionalverkehr betrachten wir nicht nur die Reifengröße, sondern auch Achsposition, Luftdruck, Achsgeometrie, Verschleißbild und die tatsächlichen Einsatzbedingungen.

Beim Continental HSR zeigt sich, wie wichtig die richtige Abstimmung zwischen Reifen und Fahrzeug ist. Häufige Lenkbewegungen, wechselnde Belastungen und enge Kurven können das Verschleißverhalten stark beeinflussen.

Unser Ziel ist es, diese Zusammenhänge verständlich zu erklären und technisches Herstellerwissen mit praktischer Reifenerfahrung zu verbinden.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifen, Felgen, Reifentechnik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Continental HSR

Für welchen Einsatzbereich ist der Continental HSR vorgesehen?

Der Continental HSR gehört zur Regionalreifen-Familie von Continental. Sein Schwerpunkt liegt auf dem regionalen Straßentransport mit häufigen Lenkbewegungen, Bremsvorgängen und wechselnden Fahrbedingungen.

Ist der Continental HSR ein Lenkachsreifen?

Der HSR ist insbesondere für die Anforderungen der Lenkachse im Regionalverkehr ausgelegt. Ob eine konkrete Ausführung auch auf anderen Achspositionen eingesetzt werden darf, richtet sich nach der jeweiligen Continental-Freigabe.

Warum ist gleichmäßiger Abrieb beim HSR besonders wichtig?

Im Regionalverkehr entstehen durch häufige Kurvenfahrten, Bremsvorgänge und Rangierbewegungen wechselnde Profilbelastungen. Ein gleichmäßiges Verschleißbild unterstützt die nutzbare Laufleistung und damit den wirtschaftlichen Reifenbetrieb.

Was verursacht Sägezahnbildung oder Auswaschverschleiß an LKW-Reifen?

Mögliche Ursachen sind ungleichmäßige Profilbelastungen, ungünstige Achsgeometrie, Fahrwerksschwingungen, falscher Reifenfülldruck oder Probleme beim Radlauf. Die genaue Ursache muss am Reifen und Fahrzeug fachgerecht beurteilt werden.

Ist der Continental HSR identisch mit HSR+ oder HSR2?

Nein. Continental HSR, HSR+ und HSR2 sind unterschiedliche Profilbezeichnungen beziehungsweise Entwicklungsstufen. Technische Merkmale späterer Generationen dürfen nicht automatisch dem ursprünglichen HSR zugeschrieben werden.

Continental HSR – Regionalverkehr mit technischem Schwerpunkt auf der Lenkachse

Der Continental HSR ist ein Regionalreifen der älteren Continental-LKW-Generation. Seine technische Einordnung verbindet die Anforderungen des regionalen Straßentransports mit den besonderen Belastungen der Lenkachse.

Häufige Lenkbewegungen, wechselnde Fahrgeschwindigkeiten, Bremsvorgänge und unterschiedliche Straßenbedingungen machen die richtige Abstimmung von Reifen, Achslast, Luftdruck und Fahrwerk besonders wichtig.

Für eine wirtschaftliche Laufleistung zählt nicht nur die Profiltiefe, sondern vor allem ein möglichst gleichmäßiges Verschleißbild unter den tatsächlichen Einsatzbedingungen.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Continental Reifen Deutschland GmbH
Continental-Plaza 1
Niedersachsen
Hannover, Deutschland, 30175
Customerservice_Tires@conti.de
https://www.conti-online.com