- Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
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Herstellungsjahr (DOT):
Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben. - Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
- Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
| Hersteller : | Continental | |
| Fahrzeugtyp : | Motorrad | |
| Breite : | 190 mm | |
| Größe : | 50 % (Verhältnis von Höhe zu Breite) | |
| Durchmesser : | 17 Zoll | |
| Bauart : | Radial | |
| Einsatz : | Strasse | |
| Traglastindex : | 73 |
Motorrad · Hyper Touring GT · schwere Motorräder · RainGrip · GripLimitFeedback
Continental ContiRoadAttack 4 GT – Hyper-Touring-Reifen für schwere Motorräder
Der Continental ContiRoadAttack 4 GT ist die GT-Ausführung der RoadAttack-4-Familie für schwerere Motorradanwendungen. Er verbindet sportliche Kurvenperformance mit Tourentauglichkeit, Nassgrip, schnellem Aufwärmen und kontrollierbarem Handling – auch dort, wo hohe Fahrzeugmasse, Sozius und Reisegepäck zusätzliche Anforderungen stellen.
Was bedeutet GT beim ContiRoadAttack 4?
Continental führt den ContiRoadAttack 4 GT separat als Hyper-Touring-Reifen für schwerere Anwendungen. Im Lieferprogramm sind GT-Versionen ausdrücklich mit „GT = for heavy motorcycles“ gekennzeichnet.
Hohes Eigengewicht
Schwere Tourenmotorräder erzeugen bereits unbeladen hohe Radlasten.
Sozius und Gepäck
Beifahrer, Koffer und Reisegepäck erhöhen besonders die Belastung des Hinterreifens.
Reisebetrieb
Lange Strecken und hohe Reisegeschwindigkeiten fordern Konstruktion, Lauffläche und Temperaturhaushalt.
Standard und GT können dieselbe Reifengröße haben
Ein besonders wichtiger Punkt: Beim RoadAttack 4 existieren mehrere Dimensionen sowohl als Standard- als auch als GT-Version. Beispielsweise werden 120/70 ZR17 vorne sowie 180/55 ZR17, 190/50 ZR17 und 190/55 ZR17 hinten auch als separate GT-Artikel geführt.
Standard- und GT-Version können sogar denselben LI/SI besitzen. Deshalb muss bei der Auswahl immer die vollständige Reifenbezeichnung einschließlich der GT-Kennzeichnung geprüft werden.
Warum schwere Motorräder den Reifen stärker beanspruchen
Geradeausfahrt
Die hohe Fahrzeugmasse belastet die Aufstandsfläche dauerhaft.
Bremsen
Dynamische Lastverlagerung erhöht beim Verzögern die Belastung des Vorderreifens.
Beschleunigen
Der Hinterreifen muss zusätzlich hohe Antriebskräfte übertragen.
Kurvenfahrt
In Schräglage treffen hohe Radlast und Seitenführung unmittelbar aufeinander.
EasyHandling – wichtig bei hoher Fahrzeugmasse
EasyHandling unterstützt durch abgestimmte Vorder- und Hinterreifenkonturen ein neutrales und vorhersehbares Fahrverhalten. Gerade bei einem schweren Motorrad ist kontrollierbares Einlenken besonders wichtig.
Einlenken
Die Konturen unterstützen einen linearen Übergang von Geradeausfahrt in Schräglage.
Enge Kurven
Auch bei niedriger Geschwindigkeit und geringen stabilisierenden Kreiselkräften bleibt die Führung berechenbar.
Linienwahl
Neutrales Eigenlenkverhalten unterstützt präzises und kontrolliertes Kurvenfahren.
Abgestimmte Konturen → neutrales Eigenlenkverhalten → lineares Einlenken → leichter kontrollierbares Handling eines schweren Motorrads.
ZeroDegree – Stabilität bei Reisegeschwindigkeit
Mit ZeroDegree setzt Continental auf eine 0°-Stahlgürtelkonstruktion. Der in Umfangsrichtung verlaufende Stahlgürtel unterstützt die Formstabilität bei höheren Geschwindigkeiten.
Fahrzeugmasse
Hohe Radlasten stellen zusätzliche Anforderungen an die Reifenkonstruktion.
Geschwindigkeit
Mit steigendem Tempo nehmen die dynamischen Belastungen des Reifens zu.
Reisebeladung
Sozius und Gepäck können die Belastung besonders an der Hinterachse deutlich erhöhen.
MultiGrip – Laufleistung und Kurvengrip verbinden
MultiGrip erzeugt durch temperaturgesteuerte Vulkanisation unterschiedliche Funktionsbereiche innerhalb einer homogenen Gummimischung.
Reifenmitte
Verschleißbeständiger ausgelegt für lange Geradeaus- und Autobahnetappen.
Übergangszone
Kontinuierlicher Übergang zwischen laufleistungs- und griporientierten Bereichen.
Reifenschulter
Flexibler und stärker auf Grip bei zunehmender Schräglage ausgelegt.
RainGrip und schnelles Aufwärmen
Mit RainGrip nutzt Continental eine speziell aktivierte Silica-Mischung für hohe Nasshaftung. Gleichzeitig ist der RoadAttack 4 GT auf einen schnellen und kontrollierten Gripaufbau bei kalten und nassen Bedingungen ausgelegt.
Profil
Profilrillen unterstützen den Abtransport von Wasser aus der Kontaktzone.
Mischung
Die Silica-Technologie unterstützt die Mikroverzahnung mit der Fahrbahnoberfläche.
Wasserableitung → besserer Fahrbahnkontakt → RainGrip → Mikroverzahnung → Nasshaftung.
Slick-Zone – sportliche Seite des Hyper-Touring-GT
Der RoadAttack 4 GT übernimmt das sportlich ausgelegte Profildesign der RoadAttack-4-Familie. Bei zunehmender Schräglage wandert die Aufstandsfläche in Richtung der profilreduzierten Schulter.
Tourenbetrieb
Der zentrale Bereich unterstützt Laufleistung und Stabilität auf langen Strecken.
Hohe Schräglage
Die Slick-Zone stellt weit außen eine große geschlossene Gummifläche für Seitenführung und Kurvengrip bereit.
Der ContiRoadAttack 4 GT bleibt ein profilierter Straßenreifen. Lediglich der weit außen liegende Schulterbereich ist gezielt besonders profilarm gestaltet.
GripLimitFeedback – Rückmeldung bei hoher Schräglage
Mit GripLimitFeedback stimmen Continental Karkassenkonstruktion und Mischung so aufeinander ab, dass der Fahrer beim Annähern an das verfügbare Griplimit eine möglichst frühe Rückmeldung erhält.
Hohe Fahrzeugmasse + Schräglage → hohe Seitenkräfte → Annäherung an die Haftgrenze → GripLimitFeedback unterstützt die Einschätzung der verfügbaren Reserven.
TractionSkin – kurze und kontrollierte Einfahrphase
TractionSkin erzeugt eine mikroraue Laufflächenoberfläche. Eine spezielle Beschichtung der Reifenform macht klassische Trennmittel auf der Lauffläche überflüssig und unterstützt eine kurze und sichere Einfahrphase.
Schräglage, Beschleunigung und Bremsleistung sollten nach der Montage schrittweise gesteigert werden.
Vorder- und Hinterreifen haben unterschiedliche Aufgaben
Vorderrad
Der Vorderreifen beeinflusst Lenkpräzision und Rückmeldung und muss beim Verzögern hohe Bremskräfte aufnehmen.
Hinterrad
Der Hinterreifen trägt bei schweren Tourern häufig einen hohen Anteil der Fahrzeug- und Reisebeladung und überträgt zusätzlich die Antriebskraft.
GT bedeutet nicht automatisch höhere Tragfähigkeit
Die GT-Kennzeichnung beschreibt die für schwere Motorradanwendungen vorgesehene Ausführung. Sie darf nicht mit dem Load Index verwechselt werden.
GT
Kennzeichnet die besondere Ausführung für schwere Motorräder.
Load Index
Definiert die zulässige Tragfähigkeit des konkreten Reifens.
Achslast
Die tatsächliche Belastung muss zu den zulässigen Fahrzeug- und Reifenwerten passen.
Das zeigt deutlich: GT-Ausführung und Tragfähigkeitsindex beschreiben unterschiedliche technische Eigenschaften.
Solo, Sozius und Reisegepäck
Solo
Bereits das Eigengewicht großer Tourenmotorräder erzeugt hohe Radlasten.
Sozius
Ein Beifahrer erhöht besonders die Belastung der Hinterachse.
Koffer
Seitenkoffer und Topcase bringen zusätzliche Masse häufig weit hinten ein.
Gepäck
Zulässiges Gesamtgewicht und Achslasten müssen immer eingehalten werden.
Reifenfülldruck – bei hoher Radlast besonders wichtig
Der Reifenfülldruck beeinflusst Aufstandsfläche, Karkassenbewegung, Temperaturentwicklung, Handling und Verschleiß. Bei einem schweren Motorrad wirken sich Abweichungen besonders deutlich aus.
Zu geringer Druck
Kann die Walkarbeit erhöhen, zusätzliche Wärme erzeugen und Verschleiß sowie Fahrverhalten verändern.
Beladung berücksichtigen
Bei Sozius und Reisegepäck müssen die für das konkrete Motorrad vorgesehenen Luftdruck- und Beladungsvorgaben berücksichtigt werden.
Maßgeblich sind Motorrad, Reifengröße, tatsächliche Beladung und die entsprechenden technischen Vorgaben.
Dimension, LI/SI und TL richtig prüfen
Dimension
Breite, Querschnitt, Bauart und Felgendurchmesser müssen zur vorgesehenen Bereifung passen.
Load Index
Die Tragfähigkeit muss für Motorrad, Achse und Beladung ausreichend sein.
Speed Index
Der Geschwindigkeitsindex muss den technischen Anforderungen entsprechen.
TL
Die aktuellen RoadAttack-4-GT-Dimensionen werden als Tubeless-Ausführungen geführt.
ContiRoadAttack 4 oder ContiRoadAttack 4 GT?
ContiRoadAttack 4
Die reguläre Hyper-Touring-Ausführung für die jeweils vorgesehenen Motorräder und Dimensionen.
ContiRoadAttack 4 GT
Die separat geführte Ausführung für schwere Motorradanwendungen. Die vollständige Artikelbezeichnung entscheidet.
Bei mehreren Dimensionen führt Continental Standard- und GT-Versionen parallel. Deshalb muss die benötigte Ausführung eindeutig geprüft werden.
Montage, Auswuchten und Laufrichtung
Montage
Felge, Reifenwulst und Ventil kontrollieren und den Reifen fachgerecht montieren.
Auswuchten
Eine korrekte Auswuchtung unterstützt ruhigen Lauf insbesondere bei höherem Reisetempo.
Laufrichtung
Eine auf der Reifenflanke angegebene Rotationsrichtung muss eingehalten werden.
Für wen passt der Continental ContiRoadAttack 4 GT?
Schwere Tourer
Für Motorräder, für die eine entsprechende GT-Ausführung vorgesehen oder technisch passend ist.
Reisefahrer
Für lange Etappen mit Laufleistung, Stabilität und wechselnden Straßenbedingungen.
Soziusbetrieb
Für typische Touring-Anwendungen mit hohen und wechselnden Radlasten.
Sportliche Tourer
Für Fahrer, die trotz schwerem Motorrad hohe Kurvenperformance und Rückmeldung wünschen.
FT Praxiswelt Motorradreifen
Continental bei FT-Reifen
Die drei FT-Reifen Hauptwelten
FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung
FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren Erfahrung rund um Reifen und Felgen. Bei schweren Tourenmotorrädern betrachten wir neben der Dimension auch Standard- oder GT-Ausführung, Vorder- und Hinterradposition, LI/SI, Achslast, Beladung, Reifenfülldruck und Montage.
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Reifen, Felgen, Reifentechnik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.
Häufige Fragen zum Continental ContiRoadAttack 4 GT
Was bedeutet GT beim ContiRoadAttack 4 GT?
Continental kennzeichnet die GT-Ausführung für schwere Motorräder beziehungsweise schwerere Motorradanwendungen. Sie wird als eigener Reifenartikel neben der Standardausführung geführt.
Sind ContiRoadAttack 4 und ContiRoadAttack 4 GT identisch?
Nein. Continental führt Standard- und GT-Versionen separat. Selbst bei gleicher Dimension und gleichem LI/SI kann es sich um unterschiedliche Reifenartikel handeln.
Bedeutet GT automatisch eine höhere Tragfähigkeit?
Nein. GT beschreibt die besondere Reifenausführung für schwere Motorräder. Die zulässige Tragfähigkeit wird weiterhin über den Load Index des konkreten Reifens definiert.
Welche Technologien besitzt der ContiRoadAttack 4 GT?
Continental führt für den RoadAttack 4 GT TractionSkin, MultiGrip, ZeroDegree, RainGrip, EasyHandling und GripLimitFeedback.
Warum ist der Reifenfülldruck beim schweren Tourer besonders wichtig?
Hohe Radlasten beanspruchen die Karkasse stärker. Ein ungeeigneter Reifenfülldruck kann Walkarbeit, Temperatur, Verschleiß und Fahrverhalten beeinflussen. Maßgeblich sind deshalb die Vorgaben für Motorrad, Bereifung und Beladungszustand.
Continental ContiRoadAttack 4 GT – Hyper Touring für schwere Motorräder
Der Continental ContiRoadAttack 4 GT verbindet die sportlichen Eigenschaften der RoadAttack-4-Familie mit einer speziell für schwerere Motorradanwendungen geführten GT-Ausführung. EasyHandling unterstützt neutrales Handling, MultiGrip verbindet Laufleistung mit Kurvengrip, RainGrip verbessert die Voraussetzungen bei Nässe und GripLimitFeedback unterstützt die Rückmeldung bei hoher Schräglage.
Gerade bei hoher Fahrzeugmasse, Sozius und Reisegepäck müssen Reifen, GT-Ausführung, Tragfähigkeit, Achslasten und Reifenfülldruck als Gesamtsystem betrachtet werden. Deshalb zählt beim RoadAttack 4 GT nicht nur die Reifengröße, sondern die vollständige technische Ausführung.
Für den Reifen ist kein Reifen-Label verfügbar
Continental-Plaza 1
Niedersachsen
Hannover, Deutschland, 30175
Customerservice_Tires@conti.de
https://www.conti-online.com