Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Bridgestone M-Drive 002 13 R22.5 156/150K

551,33 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Bridgestone
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Ganzjahres
Breite :           13 mm
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Antriebsachse
Geschwindigkeitsindex :           K (bis 110 km/h)
Traglastindex :           156 (150)

LKW - Antriebsachse - Mild On/Off - Baustelle

Bridgestone M-Drive 002 - Traktion und Robustheit fuer den gemischten Einsatz

Der Bridgestone M-Drive 002 ist ein LKW-Antriebsachsreifen fuer den Mild-On-/Offroad-Einsatz. Bridgestone entwickelte ihn fuer Fahrzeuge, die zwischen befestigter Strasse, Baustellenzufahrt und unbefestigtem Untergrund wechseln. Im Mittelpunkt stehen Traktion, Abriebfestigkeit, Widerstandsfaehigkeit gegen typische On-/Offroad-Belastungen und wirtschaftlicher Betrieb.

DriveAntriebsachse
Mild On/OffStrasse und Baustelle
Traktionauf wechselndem Untergrund
Robustheitfuer anspruchsvollen LKW-Einsatz

Was zeichnet den Bridgestone M-Drive 002 aus?

Der M-Drive 002 muss zwei unterschiedliche Einsatzwelten miteinander verbinden. Auf der Strasse sind Laufleistung, Rollwiderstand und ein kontrolliertes Verschleissbild wichtig. Auf Baustellen und unbefestigten Zufahrten kommen Traktionsbedarf, Schlupf, Steine und eine deutlich hoehere mechanische Belastung hinzu.

Antriebsachse

Der M-Drive 002 ist fuer die angetriebene Achse ausgelegt und muss hohe Antriebsmomente in Vortrieb umsetzen.

Mild On/Off

Sein Einsatzbereich verbindet regelmaessige Strassenfahrt mit Fahrten auf Baustellen und unbefestigten Strecken.

Robustes Profil

Die Laufflaeche ist auf Abrieb und typische mechanische Beanspruchungen des gemischten Einsatzes abgestimmt.

Wirtschaftlichkeit

Laufleistung, Rollwiderstand und der Erhalt einer nutzbaren Karkasse spielen bei professionell eingesetzten LKW-Reifen zusammen.

Optimiertes Profildesign fuer anhaltende Traktion

Bridgestone entwickelte das Profildesign des M-Drive 002 mit Blick auf eine moeglichst konstante Traktionsleistung ueber die Nutzungsdauer. Eine wichtige Rolle spielt dabei die durchgehende Mittelprofilrille in Verbindung mit den ausgepraegten Profilbloecken.

Profilbloecke

Die Blockstruktur stellt Griffkanten bereit, ueber die Antriebskraefte auf unterschiedlichen Untergruenden uebertragen werden.

Mittelprofilrille

Die durchgehende Mittelprofilrille ist Bestandteil des auf den Mild-On-/Offroad-Einsatz abgestimmten Traktionskonzepts.

Profilverschleiss

Mit sinkender Profiltiefe veraendert sich die Profilgeometrie. Deshalb ist entscheidend, wie die Traktionsstruktur ueber die Laufzeit erhalten bleibt.

TECHNIK - FUNKTION - PRAXIS

Ausgepraegtes Antriebsprofil und Mittelprofilrille - Kraftuebertragung auf wechselnden Untergruenden - Traktion bei Strassen-, Baustellen- und Zufahrtsbetrieb.

FT-Reifen Praxiswissen - Antriebsreifen arbeiten unter hohem Drehmoment

Auf der Antriebsachse reicht die Radlast allein nicht aus, um die Reifenbeanspruchung zu beurteilen. Beim Anfahren und Beschleunigen kommt das Motordrehmoment hinzu. Besonders auf losem Untergrund koennen dadurch hohe Kraefte und Schlupf an den Profilbloecken entstehen.

Anfahren

Bei hoher Fahrzeugmasse muessen die Profilbloecke grosse Antriebskraefte in die Fahrbahn oder den Untergrund einleiten.

Schlupf

Auf losem Boden kann Schlupf fuer die Kraftuebertragung notwendig sein. Uebermaessiges Durchdrehen belastet Profil und Untergrund jedoch zusaetzlich.

Steigungen

Bei Steigungen und hoher Beladung steigt der erforderliche Vortrieb und damit die Beanspruchung der Antriebsreifen.

Robustheit gegen Schnitte, Ausbrueche und Baustellenbelastung

Im Mild-On-/Offroad-Einsatz entsteht Verschleiss nicht nur durch normales Abrollen. Scharfkantige Steine, grober Schotter und hohe Antriebskraefte koennen die Profiloberflaeche mechanisch beanspruchen. Bridgestone entwickelte den M-Drive 002 deshalb auch mit Blick auf Widerstandsfaehigkeit gegen typische Beschaedigungen dieses Einsatzbereichs.

Schnittbelastung

Scharfkantiges Material kann lokal hohe Kraefte auf Profilbloecke und Laufflaeche ausueben.

Profilausbrueche

Hohe Antriebsmomente auf grobem Untergrund koennen einzelne Profilbereiche wesentlich staerker beanspruchen als reine Strassenfahrt.

Untergrund

Schotter, Baustellenzufahrten und befestigte Fahrbahnen erzeugen unterschiedliche Belastungen und Verschleissmechanismen.

Abriebfestigkeit gegenueber dem M-Drive 001 weiterentwickelt

Bridgestone entwickelte beim M-Drive 002 auch die Abriebfestigkeit gegenueber dem Vorgaenger M-Drive 001 weiter. Fuer den Flottenbetrieb ist das besonders relevant, weil ein Antriebsreifen im Wechsel zwischen Strasse und Baustelle sehr unterschiedliche Verschleissbelastungen verarbeiten muss.

Strassenanteil

Auf Asphalt entstehen viele Kilometer unter vergleichsweise gleichmaessigen, aber dauerhaften Belastungen.

Offroad-Anteil

Auf grobem Untergrund kommen mechanische Belastungen, Schlupf und staerkere lokale Beanspruchungen hinzu.

Gesamtlaufleistung

Entscheidend ist deshalb nicht nur die Profiltiefe, sondern wie gleichmaessig und schadensfrei die Laufflaeche im realen Einsatz genutzt werden kann.

FT-Reifen Praxiswissen - Steine im Profil kontrollieren

Bei Baustellenfahrzeugen gehoeren Steine und Fremdkoerper im Profil zum typischen Einsatzbild. Entscheidend ist, ob sie nur oberflaechlich sitzen oder bereits tiefer in Profilgrund beziehungsweise Laufflaeche eingedrungen sind.

Profil kontrollieren

Festsitzende Steine und Fremdkoerper sollten regelmaessig beurteilt werden, besonders nach intensivem Baustelleneinsatz.

Profilgrund beachten

Tief eingedrungene Fremdkoerper koennen wesentlich kritischer sein als lose Steine zwischen den Profilbloecken.

Nicht nur herausziehen

Bei tieferen Verletzungen sollte zuerst geklaert werden, wie weit der Fremdkoerper eingedrungen ist und ob eine fachliche Reifenpruefung erforderlich ist.

Rollwiderstand trotz robuster On-/Offroad-Auslegung

Ein grobes Antriebsprofil muss nicht nur Traktion erzeugen. Da viele Mild-On-/Offroad-Fahrzeuge einen erheblichen Teil ihrer Laufleistung auf befestigten Strassen zuruecklegen, bleibt auch der Rollwiderstand wirtschaftlich relevant. Bridgestone entwickelte den M-Drive 002 deshalb auch in diesem Bereich gegenueber dem Vorgaenger weiter.

Walkarbeit

Beim Abrollen verformen sich Laufflaeche, Seitenwand und Karkasse permanent und erzeugen dabei Energieverluste.

Strassenkilometer

Je hoeher der Anteil befestigter Strecken, desto staerker kann sich der Rollwiderstand auf die Betriebskosten auswirken.

Betriebsdruck

Ungeeigneter Reifenfuellluftdruck kann die Walkarbeit und damit sowohl Energieverlust als auch Temperaturentwicklung erhoehen.

Robuste Karkasse und Runderneuerung

Bei LKW-Reifen endet die wirtschaftliche Betrachtung nicht zwingend mit dem Verschleiss der ersten Laufflaeche. Bridgestone legt beim M-Drive 002 Wert auf eine robuste Karkasse und nennt die Eignung fuer mehrfache Runderneuerung als Bestandteil des Reifenkonzepts.

Karkassenerhalt

Eine moeglichst unbeschaedigte Karkasse bildet die Grundlage dafuer, dass eine spaetere Runderneuerung ueberhaupt geprueft werden kann.

Betriebsbedingungen

Ueberlastung, falscher Betriebsdruck, hohe Temperatur oder starke mechanische Beschaedigungen koennen die Karkasse waehrend der ersten Nutzung belasten.

Pruefung erforderlich

Ob eine einzelne gebrauchte Karkasse tatsaechlich fuer eine Runderneuerung geeignet ist, wird nach dem Einsatz fachgerecht beurteilt.

FT-Reifen Praxiswissen - Bordstein, Rampe und Baustellenkontakt

Ein robuster On-/Offroad-Reifen ist nicht unempfindlich gegen jede mechanische Belastung. Besonders seitlicher Kontakt mit Bordsteinen, Rampenkanten oder groben Hindernissen kann Seitenwand, Wulstbereich und Karkasse stark beanspruchen.

Seitenwand

Schnitte, Scheuerstellen, Beulen oder andere Veraenderungen sollten nicht allein nach ihrer optischen Groesse beurteilt werden.

Felge

Nach starkem Kantenkontakt sollte neben dem Reifen auch die Felge auf Verformung und weitere Beschaedigungen kontrolliert werden.

Karkasse

Ein harter Stoss kann die innere Reifenstruktur beanspruchen, auch wenn die aeussere Verletzung zunaechst unscheinbar wirkt.

Reifenfuellluftdruck, Achslast und Karkassentemperatur

Beim LKW-Antriebsreifen bilden Achslast und Reifenfuellluftdruck ein technisches System. Wird ein Reifen bei hoher Belastung mit ungeeignetem Betriebsdruck gefahren, veraendert sich seine Verformungsarbeit. Dadurch koennen Temperaturentwicklung, Verschleiss und Karkassenbeanspruchung zunehmen.

Achslast

Die tatsaechliche Belastung der Antriebsachse muss innerhalb der fuer die konkrete Reifenausfuehrung zulaessigen Tragfaehigkeit liegen.

Betriebsdruck

Der erforderliche Reifenfuellluftdruck richtet sich nach Reifenausfuehrung, Belastung und den entsprechenden technischen Vorgaben.

Temperatur

Hohe Walkarbeit erzeugt Waerme. Gerade bei schwerem Fahrzeug, laengerer Strassenfahrt und hoher Umgebungstemperatur ist dieser Zusammenhang wichtig.

Keine pauschalen Luftdruckwerte verwenden.

Bei LKW-Reifen muessen Dimension, Achslast, Einsatzbedingungen und die technischen Luftdruck-/Tragfaehigkeitstabellen der konkreten Reifenausfuehrung beruecksichtigt werden.

Verschleiss am Antriebsreifen richtig einordnen

Auffaelliger Verschleiss am M-Drive 002 muss nicht allein aus der Gummimischung entstehen. Gerade auf der Antriebsachse wirken Fahrweise, Drehmoment, Reifenfuellluftdruck, Achsgeometrie, Einsatzstrecke und Rangieranteil zusammen.

Unregelmaessiger Abrieb

Bei auffaelligen Verschleissbildern sollten neben dem Reifen auch Achsgeometrie, Fahrwerk und Betriebsbedingungen kontrolliert werden.

Hoher Schlupf

Hauefiges Durchdrehen auf losem Untergrund kann Profilbloecke und Laufflaeche mechanisch und thermisch staerker beanspruchen.

Rangieren

Enge Rangierbewegungen unter hoher Radlast erzeugen zusaetzliche Scherbelastungen innerhalb der Aufstandsflaeche.

M+S, 3PMSF und weitere Kennzeichnungen

Je nach Dimension und konkreter Ausfuehrung koennen beim Bridgestone M-Drive 002 unterschiedliche technische Kennzeichnungen vorhanden sein. Dokumentierte Einzelgroessen werden beispielsweise mit M+S und 3PMSF angeboten. Solche Merkmale duerfen jedoch nicht ungeprueft auf jede M-Drive-002-Ausfuehrung uebertragen werden.

M+S

Die M+S-Kennzeichnung muss am konkret angebotenen Reifen vorhanden sein und darf nicht allein aus dem Profilnamen abgeleitet werden.

3PMSF

Auch das Alpine-Symbol ist eine konkrete Reifenkennzeichnung und muss fuer die jeweilige Dimension beziehungsweise Ausfuehrung geprueft werden.

LI und SI

Last- und Geschwindigkeitsindex unterscheiden sich je nach Reifengroesse und muessen zur Fahrzeuganwendung passen.

Bridgestone M-Drive 002 kaufen - auf die richtige Ausfuehrung achten

Bei einem LKW-Reifen reicht die Profilbezeichnung allein nicht aus. Vor der Bestellung muessen Reifengroesse, Last- und Geschwindigkeitsindex, Achsposition sowie die fuer den Einsatz erforderlichen Kennzeichnungen geprueft werden.

Dimension

Reifenbreite, Querschnitt und Felgendurchmesser muessen zu Fahrzeug, Felge und vorgesehenem Einsatz passen.

Antriebsachse

Der M-Drive 002 ist als Drive-Profil fuer die angetriebene Achse konzipiert.

LI und SI

Lastindex und Geschwindigkeitsindex muessen die technischen Anforderungen des Fahrzeugs und der Achslast erfuellen.

Kennzeichnungen

M+S, 3PMSF und weitere technische Merkmale muessen am konkret angebotenen Artikel kontrolliert werden.

Massgeblich sind die technischen Angaben des konkret angebotenen Artikels.

Dimension, LI/SI, Achsposition, M+S, 3PMSF, Tragfaehigkeit, Felgenzuordnung und erforderlicher Betriebsdruck muessen fuer die konkrete M-Drive-002-Ausfuehrung geprueft werden.

Weiterfuehrendes Wissen und Praxis

LKW-Reifen bei FT-Reifen

Bridgestone bei FT-Reifen

FT-Reifen - ueber 35 Jahre Erfahrung mit Reifen und Felgen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit ueber 35 Jahren praktischer Erfahrung rund um Reifen, Felgen und Montage. Gerade bei LKW-Reifen im Baustelleneinsatz sollten Achsposition, Radlast, Betriebsdruck, Verschleissbild und moegliche mechanische Beschaedigungen immer gemeinsam betrachtet werden.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifen, Felgen, Montagearbeiten und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Haeufige Fragen zum Bridgestone M-Drive 002

Fuer welche Achse ist der Bridgestone M-Drive 002 vorgesehen?

Der M-Drive 002 ist als Drive-Reifen fuer die Antriebsachse konzipiert. Sein Profil ist auf die Uebertragung hoher Antriebskraefte im kombinierten Strassen- und Baustelleneinsatz abgestimmt.

Was bedeutet Mild On/Off beim M-Drive 002?

Mild On/Off beschreibt einen gemischten Einsatz auf befestigten Strassen und regelmaessig befahrenen unbefestigten Bereichen wie Baustellen, Schotterflaechen oder Zufahrten.

Ist der M-Drive 002 ein reiner Offroad-Reifen?

Nein. Das Profil wurde gerade fuer den Wechsel zwischen Strassenbetrieb und moderatem Offroad- beziehungsweise Baustelleneinsatz entwickelt.

Ist jeder M-Drive 002 mit M+S und 3PMSF gekennzeichnet?

Solche Kennzeichnungen muessen fuer die konkrete Dimension und Ausfuehrung geprueft werden. Sie sollten nicht allein aus dem Profilnamen abgeleitet werden.

Kann der M-Drive 002 runderneuert werden?

Bridgestone legt Wert auf eine robuste Karkasse und nennt die Eignung fuer mehrfache Runderneuerung. Ob eine einzelne gebrauchte Karkasse tatsaechlich geeignet ist, muss nach ihrem Einsatz fachgerecht geprueft werden.

Bridgestone M-Drive 002 bei FT-Reifen kaufen

Der Bridgestone M-Drive 002 verbindet ein traktionsorientiertes Antriebsprofil mit der fuer den Mild-On-/Offroad-Einsatz erforderlichen Robustheit. Damit richtet sich das Profil besonders an LKW, die regelmaessig zwischen befestigter Strasse, Baustellenzufahrt und unbefestigtem Untergrund wechseln.

Vor dem Kauf sollten Reifengroesse, Last- und Geschwindigkeitsindex, Antriebsachszuordnung, M+S- beziehungsweise 3PMSF-Kennzeichnung, Tragfaehigkeit und erforderlicher Betriebsdruck der konkreten Ausfuehrung geprueft werden.

FT-Reifen - der Reifenhaendler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Bridgestone EU NV/SA
Via del Fosso del Salceto 13/15
Rome, Italien, 00128
market.surveillance@bridgestone.eu
https://www.bridgestone.de