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CrossWind CWT10E 435/50 R19.5 160J

303,45 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           CrossWind
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Ganzjahres
Breite :           435 mm
Größe :           50 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           19.5 Zoll
Einsatz :           Anhänger
Geschwindigkeitsindex :           J (bis 100 km/h)
Traglastindex :           160

LKW · Fernverkehr · Trailer

CrossWind CWT10E Trailerreifen kaufen

Der CrossWind CWT10E ist ein LKW-Reifen für Anhänger und Auflieger im Fernverkehr. Seine Konstruktion verbindet eine robuste und widerstandsfähige Karkasse mit hoher Verschleißfestigkeit, niedrigem Rollwiderstand und hoher Laufleistung.

Damit richtet sich der CWT10E an Trailer, bei denen hohe Lasten, lange Autobahnetappen und eine wirtschaftliche Kilometerleistung im Mittelpunkt stehen.

TrailerAnhänger & Auflieger
Fernverkehrlange Laufstrecken
Hohe TragfähigkeitTrailerachsen
Hohe Laufleistungwirtschaftlicher Einsatz

Was zeichnet den CrossWind CWT10E aus?

Robuste Karkasse

CrossWind legt den CWT10E mit einer robusten und widerstandsfähigen Karkasse für die Belastungen von Anhängern und Aufliegern aus.

Hohe Verschleißfestigkeit

Die auf den Fernverkehr abgestimmte Konstruktion unterstützt einen wirtschaftlichen Reifenbetrieb über hohe Kilometerleistungen.

Niedriger Rollwiderstand

Bei langen Laufstrecken spielt der Rollwiderstand eine wichtige Rolle für die Wirtschaftlichkeit eines Nutzfahrzeuggespanns.

Hohe Laufleistung

Der CWT10E ist auf den dauerhaften gewerblichen Einsatz und entsprechend hohe Jahresfahrleistungen ausgerichtet.

Trailerreifen für Anhänger und Auflieger im Fernverkehr

Trailerreifen erfüllen andere Aufgaben als Reifen auf der Lenk- oder Antriebsachse. Sie müssen vor allem hohe Lasten tragen, Seitenkräfte aufnehmen und über lange Strecken wirtschaftlich laufen.

Tragfähigkeit

Hohe Trailerachslasten stellen entsprechende Anforderungen an Karkasse, Reifendimension und Betriebsdruck.

Seitenstabilität

Kurven und Spurwechsel erzeugen Seitenkräfte, die vom Reifen sicher aufgenommen werden müssen.

Rangierbelastung

Enge Kurven und Rangieren können insbesondere bei Mehrachs-Trailern erheblichen seitlichen Reifenschub erzeugen.

Dauerlauf

Lange Autobahnetappen stellen hohe Anforderungen an Temperaturhaushalt, Karkasse und gleichmäßigen Verschleiß.

Warum Trailerreifen anders arbeiten als Steer- und Drive-Reifen

Der CWT10E gehört innerhalb des CrossWind-Fernverkehrsprogramms ausdrücklich zur Trailerachse. Seine Aufgaben unterscheiden sich damit von den Reifen der Zugmaschine.

Steer · Lenkachse

Lenkachsenreifen müssen insbesondere Spurführung, Lenkpräzision und Richtungsstabilität unterstützen.

Drive · Antriebsachse

Antriebsachsreifen übertragen Antriebs- und Bremskräfte und benötigen dafür ein entsprechend ausgelegtes Profil.

Trailer · Anhänger

Trailerreifen konzentrieren sich auf Tragfähigkeit, Seitenstabilität, Laufleistung und die besonderen Belastungen gezogener Achsen.

385er und 425er Dimensionen beim CrossWind CWT10E

Der CWT10E wird in unterschiedlichen Nutzfahrzeugdimensionen angeboten. Dazu gehören 19,5- und 22,5-Zoll-Ausführungen für verschiedene Trailer- und Aufliegerkonfigurationen.

385/55 R19.5

Breite 19,5-Zoll-Trailerdimension für entsprechend ausgelegte Anhänger- und Aufliegerachsen.

385/55 R22.5

22,5-Zoll-Niederquerschnittsdimension für unterschiedliche Traileranwendungen.

385/65 R22.5

Eine der verbreiteten großvolumigen Dimensionen für schwere Anhänger und Auflieger.

425/65 R22.5

Breite Trailerdimension für entsprechend hohe Tragfähigkeitsanforderungen.

Die Dimension allein entscheidet nicht über die Eignung.

Load Index, Speed Index, Felge, Achslast, Reifenfülldruck und Fahrzeugfreigabe müssen ebenfalls zur konkreten Anwendung passen.

Hohe Tragfähigkeit auf der Trailerachse

Trailerreifen tragen einen erheblichen Teil des Gesamtgewichts eines Sattel- oder Anhängerzuges. Deshalb gehört die Tragfähigkeit zu den wichtigsten technischen Auswahlkriterien.

Load Index

Der Tragfähigkeitsindex muss zur tatsächlichen und zulässigen Belastung der jeweiligen Achse passen.

Achskonfiguration

Einzelachse, Tandem- oder Tridem-Achsgruppe stellen unterschiedliche Anforderungen an Reifen und Lastverteilung.

Betriebsbedingungen

Geschwindigkeit, Reifenfülldruck und Einsatzbedingungen beeinflussen die zulässige Belastung und den Reifenbetrieb.

Load Index bis 165 beim CrossWind CWT10E

Bei entsprechenden CWT10E-Ausführungen reicht die Tragfähigkeitskennung bis Load Index 165. Dieser entspricht unter den dafür definierten Normbedingungen einer maximalen Reifenlast von 5.150 kg.

LI 164

Load Index 164 entspricht unter den zugehörigen Bedingungen einer Reifenlast von 5.000 kg.

LI 165

Load Index 165 entspricht unter den zugehörigen Bedingungen einer Reifenlast von 5.150 kg.

Load Index ist keine pauschale Achslastfreigabe.

Die zulässige Verwendung hängt zusätzlich von Reifenausführung, Geschwindigkeit, Reifenfülldruck, Felge und den technischen Vorgaben des Fahrzeugs ab.

Speed Index J und K richtig einordnen

Je nach CWT10E-Dimension kommen unterschiedliche Geschwindigkeitsindizes zum Einsatz. Sie müssen immer zusammen mit Tragfähigkeit und tatsächlichem Einsatz betrachtet werden.

J = bis 100 km/h

Der Geschwindigkeitsindex J steht unter den zugehörigen technischen Bedingungen für eine Geschwindigkeit bis 100 km/h.

K = bis 110 km/h

Der Geschwindigkeitsindex K steht unter den dafür geltenden Bedingungen für eine Geschwindigkeit bis 110 km/h.

Load und Speed gehören zusammen.

Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitskennungen dürfen bei schweren Nutzfahrzeugreifen nicht unabhängig voneinander beurteilt werden.

Robuste Karkasse für hohe Dauerbelastungen

CrossWind nennt die robuste und widerstandsfähige Karkasse ausdrücklich als Merkmal des CWT10E. Gerade bei Trailerreifen bildet die Karkasse die Grundlage für Tragfähigkeit, Formstabilität und Dauerhaltbarkeit.

Hohe Lasten

Die Karkasse muss die Kräfte aus Fahrzeuggewicht, Beladung und dynamischen Lastwechseln dauerhaft aufnehmen.

Lange Laufzeiten

Fernverkehr bedeutet häufig viele Stunden Dauerbetrieb mit entsprechendem Wärmeeintrag in die Rad-Reifen-Einheit.

Trailerbetrieb

Seitlicher Reifenschub und hohe Belastungen beim Rangieren stellen zusätzliche Anforderungen an die Konstruktion.

Hohe Verschleißfestigkeit und Laufleistung

Bei Trailerreifen entscheidet nicht allein der Anschaffungspreis über die Wirtschaftlichkeit. Wichtig sind auch Laufleistung, gleichmäßiger Abrieb und Kosten pro gefahrenem Kilometer.

Fernverkehr

Lange Autobahnetappen ermöglichen grundsätzlich einen gleichmäßigeren Einsatz als häufiges Rangieren im Nahverkehr.

Achseinstellung

Fehlerhafte Achsgeometrie kann auch einen verschleißfest ausgelegten Trailerreifen frühzeitig ungleichmäßig abnutzen.

Reifenfülldruck

Ein ungeeigneter Betriebsdruck kann Erwärmung, Rollwiderstand und Verschleiß ungünstig beeinflussen.

Niedriger Rollwiderstand im Fernverkehr

CrossWind nennt beim CWT10E einen niedrigen Rollwiderstand als einen der Produktschwerpunkte. Gerade bei hohen Jahresfahrleistungen kann der Rollwiderstand einen wichtigen Beitrag zur Gesamtwirtschaftlichkeit leisten.

Lange Strecken

Je höher die Laufleistung, desto stärker können sich Unterschiede beim Rollwiderstand über die Nutzungsdauer auswirken.

Mehrere Trailerachsen

Bei Mehrachsaufliegern wirken mehrere Reifen gleichzeitig auf den gesamten Rollwiderstand des Gespanns.

Druck & Wartung

Ein korrekt angepasster Reifenfülldruck gehört zu den Grundlagen eines wirtschaftlichen Trailerbetriebs.

EU-Reifenlabel beim CrossWind CWT10E

Die EU-Labelwerte können beim CWT10E je nach Dimension und konkreter Ausführung unterschiedlich sein. Deshalb sollten Effizienz, Nasshaftung und externes Rollgeräusch immer am tatsächlich ausgewählten Artikel geprüft werden.

Rollwiderstand

Die Effizienzklasse beschreibt einen standardisiert ermittelten Bereich des Rollwiderstands.

Nasshaftung

Die Nasshaftungsklasse bewertet einen standardisierten Leistungsbereich beim Bremsen auf nasser Fahrbahn.

Rollgeräusch

Der Dezibelwert beschreibt das außerhalb des Fahrzeugs gemessene externe Rollgeräusch.

Maßgeblich bleibt das Label des konkreten CWT10E-Artikels.

Profilname und Reifengröße allein sollten nicht verwendet werden, um dimensionsübergreifend identische Labelwerte anzunehmen.

Winterkennzeichnungen beim Trailerreifen

Bei dokumentierten CWT10E-Ausführungen können entsprechende Winterkennzeichnungen vorhanden sein. Entscheidend sind immer Seitenwandkennzeichnung und technische Daten des konkret ausgewählten Reifens.

3PMSF

Das Alpine-Symbol mit Berg und Schneeflocke kennzeichnet den standardisierten Leistungsnachweis für schwere Schneeverhältnisse.

M+S

Die M+S-Kennzeichnung ist technisch vom standardisierten 3PMSF-Leistungsnachweis zu unterscheiden.

CWS10E, CWD10E und CWT10E – drei Achsaufgaben

CrossWind bietet innerhalb der Fernverkehrsserie unterschiedliche Profile für die jeweiligen Achspositionen.

CWS10E · Steer

Fernverkehrsreifen für die Lenkachse mit den entsprechenden Anforderungen an Spurführung und Lenkverhalten.

CWD10E · Drive

Fernverkehrsreifen für die Antriebsachse und die dort auftretenden Antriebs- und Bremskräfte.

CWT10E · Trailer

Fernverkehrsreifen für Anhänger und Auflieger mit Schwerpunkt auf Tragfähigkeit, Verschleißfestigkeit und Laufleistung.

Achsposition gehört zur Reifenauswahl.

Steer-, Drive- und Trailerreifen erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sollten entsprechend ihrer vorgesehenen Achsposition eingesetzt werden.

Reifenfülldruck nach Trailerachslast bestimmen

Für den CrossWind CWT10E gibt es keine pauschale Bar-Angabe für jeden Anhänger oder Auflieger. Der erforderliche Betriebsdruck hängt insbesondere von Reifendimension, tatsächlicher Belastung, Geschwindigkeit und Einsatzbedingungen ab.

Achslast

Die tatsächliche Belastung der Trailerachse ist eine wichtige Grundlage für die technische Druckzuordnung.

Reifengröße

Unterschiedliche CWT10E-Dimensionen besitzen jeweils eigene Tragfähigkeits- und Druckzuordnungen.

Regelmäßig prüfen

Gerade bei hohen Lasten und langen Fahrstrecken sollte der Reifenfülldruck regelmäßig kontrolliert werden.

Maximaldruck ist nicht automatisch Betriebsdruck.

Der passende Reifenfülldruck muss zur tatsächlichen Belastung sowie zur konkreten Reifen-, Felgen- und Fahrzeugausführung passen.

Rangier- und Kurvenverschleiß bei Trailerreifen

Trailerreifen können beim engen Rangieren stark seitlich über die Fahrbahn geschoben werden. Besonders bei mehreren starren Achsen entstehen dabei Querkräfte und Reifenschub, die das Verschleißbild beeinflussen können.

Schulterabrieb

Seitlicher Reifenschub kann die inneren oder äußeren Schulterbereiche besonders beanspruchen.

Ungleichmäßiger Abrieb

Neben dem Einsatz können auch Achsgeometrie, Lagerungen oder Fahrwerkskomponenten eine Rolle spielen.

Mehrachs-Trailer

Bei starren Tandem- und Tridemachsen können enge Kurven besonders hohe seitliche Kräfte erzeugen.

Gesamte Achse prüfen

Auffälliger Verschleiß sollte immer im Vergleich mit den übrigen Reifen und der kompletten Achse beurteilt werden.

CrossWind CWT10E richtig auswählen

Dimension

Reifengröße und Felgenzuordnung müssen vollständig zur vorgesehenen Trailerbereifung passen.

Trailerachse

Der CWT10E ist für Anhänger- und Aufliegerachsen im Fernverkehr vorgesehen.

Load & Speed

Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitsindex müssen die technischen Anforderungen erfüllen.

Einsatzprofil

Achslast, Streckenprofil, Jahresfahrleistung und Rangieranteil sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden.

FT Wissenswelt LKW-Reifen

Trailerreifen müssen nach Achsposition, Tragfähigkeit, Einsatzbereich und Wirtschaftlichkeit beurteilt werden. In unserer LKW-Wissenswelt finden Sie weiterführende technische Informationen zu Lenk-, Antriebs- und Trailerachsen, Kennzeichnungen, Karkasse, Verschleiß und LKW-Reifentechnik.

FT Praxiswelt LKW-Reifen

Trailerreifen werden im Alltag durch hohe Lasten, lange Laufzeiten und Rangierbewegungen beansprucht. Die FT Praxiswelt behandelt Verschleißbilder, Achspositionen, Schäden, Luftverlust und typische Situationen aus dem Nutzfahrzeugeinsatz.

LKW-Reifenfülldruck und Trailerachslast

Bei hoch belasteten Trailerreifen gehören Achslast, Tragfähigkeit und Reifenfülldruck unmittelbar zusammen. Eine hohe Load-Index-Kennung allein bestimmt noch nicht den richtigen Betriebsdruck.

CrossWind Reifen bei FT-Reifen

Neben dem CWT10E finden Sie bei FT-Reifen weitere CrossWind Reifen für Lenk-, Antriebs- und Trailerachsen sowie unterschiedliche Nutzfahrzeugeinsätze.

Die drei FT-Welten – Wissen, Praxis und Hersteller

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit LKW-Reifen

Bei einem Trailerreifen wie dem CrossWind CWT10E betrachten wir neben der Reifengröße besonders Achsposition, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitsindex, tatsächliche Achslast, Reifenfülldruck, Karkasse, Verschleißbild und das konkrete Einsatzprofil.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifen, Nutzfahrzeuge, Technik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum CrossWind CWT10E

Für welche Achsposition ist der CrossWind CWT10E vorgesehen?

Der CWT10E ist ein Trailerreifen für Anhänger und Auflieger und wurde von CrossWind für den Fernverkehr ausgelegt.

Was unterscheidet CWT10E, CWS10E und CWD10E?

Der CWT10E ist für Trailerachsen vorgesehen. Der CWS10E gehört zur Lenkachse und der CWD10E zur Antriebsachse. Die Profile erfüllen damit unterschiedliche Aufgaben innerhalb des Fernverkehrs.

Warum werden Trailerreifen beim Rangieren stark beansprucht?

Bei engen Kurven können starre Trailerachsen der Kurvenbahn nicht vollständig folgen. Dadurch werden die Reifen seitlich über die Fahrbahn geschoben, was insbesondere die Schulterbereiche belasten kann.

Was muss bei der Tragfähigkeit des CWT10E geprüft werden?

Entscheidend sind die konkrete Dimension, der Load Index, Speed Index, die tatsächliche Achslast, Felgenzuordnung, Reifenfülldruck und die technischen Vorgaben des Fahrzeugs.

Welchen Reifenfülldruck benötigt der CrossWind CWT10E?

Eine pauschale Bar-Angabe ist nicht möglich. Der erforderliche Betriebsdruck richtet sich nach Reifendimension, tatsächlicher Belastung, Tragfähigkeit, Geschwindigkeit und Einsatzbedingungen.

CrossWind CWT10E – Trailerreifen für den Fernverkehr

Der CrossWind CWT10E ist für Anhänger und Auflieger im Fernverkehr ausgelegt. Eine robuste und widerstandsfähige Karkasse, hohe Verschleißfestigkeit, niedriger Rollwiderstand und hohe Laufleistung bilden die Schwerpunkte des Trailerprofils.

Bei der Auswahl sollten besonders Reifendimension, Trailerachse, Load Index, Speed Index, Felgenzuordnung, tatsächliche Achslast, Reifenfülldruck, Rangierbelastung und Streckenprofil berücksichtigt werden.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
CrossWind
Importeur
Linglong Germany GmbH
Bahnhofstraße 8
Niedersachsen
Hannover, Deutschland, 30159
LLG_info@linglong.cn