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Bridgestone V-Steel Studless W958 Evo 315/70 R22.5 156L/154M

556,33 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Bridgestone
Fahrzeugtyp :           LKW
Saison :           Winter
Breite :           315 mm
Größe :           70 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           22.5 Zoll
Einsatz :           Lenkachse
Traglastindex :           156/154

LKW Winterreifen · Lenkachse · V-Steel Studless

Bridgestone V-Steel Studless W958 – Winter-LKW-Reifen für die Lenkachse

Der Bridgestone V-Steel Studless W958 ist ein radial aufgebauter Winterreifen für LKW-Lenkachsen. Bridgestone entwickelt das Profil für anspruchsvolle winterliche Straßenbedingungen mit Schwerpunkt auf kontrolliertem Brems- und Kurvenverhalten auf Schnee und nasser Fahrbahn. Gleichzeitig verbindet der W958 seine winterorientierte Profilgestaltung mit hoher Laufleistung und einem möglichst gleichmäßigen Abrieb.

W958V-Steel Studless Winterprofil
Steerfür die LKW-Lenkachse
Winterfür Schnee und Nässe entwickelt
StudlessWinterkonzept ohne Spikes

Was zeichnet den Bridgestone W958 aus?

Bei einem Winterreifen auf der Lenkachse müssen zwei Anforderungen miteinander verbunden werden: Das Profil benötigt zahlreiche wirksame Griffkanten für winterliche Fahrbahnen, muss aber gleichzeitig genügend Stabilität für präzise Lenkbewegungen und hohe Bremskräfte bereitstellen.

Winter-Lenkachsreifen

Der W958 ist speziell auf die Anforderungen der LKW-Lenkachse unter winterlichen Bedingungen ausgerichtet.

Schnee und Nässe

Die Profilgestaltung unterstützt die Kraftübertragung auf winterlichen und nassen Fahrbahnen.

Bremsen und Kurven

Bridgestone nennt kontrolliertes Brems- und Kurvenverhalten als wichtigen Schwerpunkt des W958.

Laufleistung

Das Winterkonzept wird mit einer auf hohe Laufleistung und gleichmäßigen Abrieb ausgerichteten Konstruktion kombiniert.

Winterreifen auf der Lenkachse – Führung und Grip verbinden

Die Lenkachse bestimmt wesentlich, wie unmittelbar ein LKW auf Lenkbewegungen reagiert. Im Winter kommen Schnee, Nässe, niedrige Temperaturen und wechselnde Fahrbahnzustände hinzu. Der Reifen muss deshalb Seitenführungs-, Brems- und Lenkkräfte auch unter erschwerten Bedingungen übertragen.

Lenkkräfte

Beim Einlenken entstehen Querkräfte, die über Profil und Karkasse in die Fahrbahn übertragen werden müssen.

Bremskräfte

Beim Verzögern steigt die dynamische Belastung der Vorderachse und damit auch die Beanspruchung der Lenkachsreifen.

Winterfahrbahn

Schnee, Nässe und niedrige Reibwerte reduzieren die verfügbaren Kraftreserven zwischen Reifen und Fahrbahn.

Wintergrip und Profilstabilität müssen zusammenarbeiten.

Viele Profilkanten unterstützen die Verzahnung mit winterlichen Oberflächen. Gleichzeitig benötigt ein schwerer LKW genügend Profilstabilität für kontrollierte Lenk- und Bremsreaktionen.

FT-Reifen Praxiswissen – warum die Lenkachse im Winter entscheidend ist

Verliert ein Antriebsreifen Traktion, fehlt zunächst Vortrieb. Verliert die Lenkachse dagegen deutlich an Seitenführung, kann das Fahrzeug einer Lenkbewegung nicht mehr wie vorgesehen folgen. Deshalb ist der Zustand der Winterbereifung an der Vorderachse besonders wichtig.

Kurvenfahrt

Bei niedriger Haftung muss die verfügbare Reibkraft zwischen Seitenführung, Bremsen und weiteren Kräften aufgeteilt werden.

Bremsen

Starke Bremsmanöver beanspruchen die Vorderreifen besonders, weil sich Fahrzeuglast beim Verzögern dynamisch nach vorn verlagert.

Lenkbewegungen

Abrupte Richtungsänderungen können auf glatter Fahrbahn schneller an die Grenzen der verfügbaren Seitenführung führen.

Winterreifen erweitern die physikalischen Grenzen nicht unbegrenzt.

Fahrbahnzustand, Geschwindigkeit, Achslast, Reifenfülldruck und Profiltiefe beeinflussen gemeinsam die tatsächlich verfügbare Haftung.

TIE BAR – Profilstabilität trotz winterlicher Struktur

Ein dokumentiertes Konstruktionsmerkmal des W958 ist der TIE BAR. Dabei verbinden Stege benachbarte Profilblöcke im Schulterbereich und erhöhen dadurch die Stabilität beziehungsweise Umfangssteifigkeit der Profilstruktur.

Blockverbindung

Verbindungsstege begrenzen die gegenseitige Bewegung bestimmter Profilblöcke unter Belastung.

Profilstabilität

Eine stabilere Blockstruktur unterstützt die kontrollierte Kraftübertragung beim Lenken und Bremsen.

Verschleiß

Kontrollierte Profilbewegungen können dazu beitragen, die Voraussetzungen für ein gleichmäßiges Abriebverhalten zu verbessern.

TECHNIK ? FUNKTION ? PRAXIS

TIE BAR verbindet Profilblöcke ? die Blockbewegung wird kontrolliert ? das winterorientierte Profil erhält zusätzliche Stabilität für den Einsatz auf einer schweren LKW-Lenkachse.

Winterprofil – Griffkanten, Profilblöcke und Zwischenräume

Auf Schnee funktioniert ein Reifen anders als auf trockener Fahrbahn. Neben der Gummimischung beeinflussen Profilblöcke, Kanten und Zwischenräume, wie der Reifen mit dem Untergrund interagiert.

Griffkanten

Profilkanten unterstützen die Verzahnung des Laufstreifens mit Schnee und anderen winterlichen Oberflächen.

Profilblöcke

Die Blöcke übertragen Lenk-, Brems- und Seitenführungskräfte zwischen Karkasse und Fahrbahn.

Profilzwischenräume

Offene Profilbereiche stellen Raum bereit, in dem Wasser, Schneematsch und Schnee während des Abrollens aufgenommen beziehungsweise verdrängt werden können.

FT-Reifen Praxiswissen – Schnee ist nicht gleich Schnee

Die Haftungsbedingungen können sich innerhalb weniger Kilometer deutlich verändern. Trockener Schnee, festgefahrener Schnee, Schneematsch und nasse Fahrbahn stellen jeweils andere Anforderungen an das Reifenprofil.

Lockerer Schnee

Profilkanten und offene Profilbereiche unterstützen die mechanische Verzahnung mit der Schneeschicht.

Festgefahrener Schnee

Auf verdichtetem Schnee steht weniger mechanische Verzahnung zur Verfügung und die verfügbare Haftung kann deutlich sinken.

Schneematsch

Wasser und Schnee müssen aus der Kontaktfläche verdrängt werden, während gleichzeitig Lenk- und Bremskräfte übertragen werden.

Winterbedingungen verändern sich ständig.

Ein Winterprofil kann die Kraftübertragung unterstützen, ersetzt aber keine an Fahrbahn, Sicht und Verkehrssituation angepasste Fahrweise.

Studless – Winterkonzept ohne Spikes

Die Bezeichnung V-Steel Studless kennzeichnet bei Bridgestone eine Winterreifenfamilie ohne Spikes. Beim W958 wird die Winterwirkung deshalb über Profilgestaltung, zahlreiche wirksame Kanten und die auf den Wintereinsatz abgestimmte Gesamtkonstruktion erzeugt.

Ohne Spikes

Die Kraftübertragung erfolgt ohne metallische Spikes über die Konstruktion und Struktur des Laufstreifens.

Winterprofil

Profilblöcke und Kanten sind auf die besonderen Anforderungen winterlicher Fahrbahnen abgestimmt.

Lenkachse

Die Konstruktion verbindet Wintereigenschaften mit der für die Vorderachse erforderlichen Lenk- und Profilstabilität.

Studless ist eine Profilfamilien-Bezeichnung.

Technologien anderer Bridgestone-Studless-Reifen dürfen nicht automatisch auf den W958 übertragen werden. Entscheidend sind ausschließlich die für dieses Profil beziehungsweise den konkreten Artikel dokumentierten Eigenschaften.

Nässe, Schneematsch und Wasserverdrängung

Wintereinsatz bedeutet nicht ausschließlich Schnee. Ein großer Teil der Fahrzeit findet auf nasser oder mit Schneematsch bedeckter Fahrbahn statt. Das Profil muss deshalb Flüssigkeit aus dem Kontaktbereich zwischen Reifen und Straße verdrängen können.

Profilvolumen

Zwischenräume im Laufstreifen stellen Volumen für Wasser und Schneematsch während des Abrollens bereit.

Profiltiefe

Mit fortschreitendem Verschleiß verändert sich das verfügbare Profilvolumen und damit eine wichtige Voraussetzung der Wasserverdrängung.

Reifenfülldruck

Der korrekte Druck unterstützt die vorgesehene Form der Aufstandsfläche und die konstruktive Funktion des Profils.

Kein Reifen verhindert Aquaplaning grundsätzlich.

Geschwindigkeit, Wasserhöhe, Schneematsch, Profiltiefe, Reifenfülldruck und Fahrbahnzustand beeinflussen gemeinsam, wie viel Flüssigkeit aus der Aufstandsfläche verdrängt werden kann.

FT-Reifen Praxiswissen – Winterverschleiß an der Lenkachse lesen

Ein Winter-Lenkachsreifen besitzt eine stärker strukturierte Lauffläche als viele reine Straßenprofile. Gleichzeitig wirken auf der Vorderachse hohe Lenk- und Bremskräfte. Deshalb lohnt sich eine regelmäßige Kontrolle des Verschleißbildes.

Einseitiger Abrieb

Deutlich unterschiedliche Profiltiefen zwischen Innen- und Außenschulter können Anlass zur Kontrolle von Achsgeometrie und Fahrwerk sein.

Unregelmäßiger Abrieb

Auffällige Verschleißmuster sollten zusammen mit Reifenfülldruck, Fahrwerk, Radlagern und Einsatzbedingungen beurteilt werden.

Profiltiefe vergleichen

Der Vergleich mehrerer Messstellen und beider Vorderreifen liefert mehr Informationen als eine einzelne Messung.

Verschleißbilder sind technische Hinweise.

Nicht jedes ungewöhnliche Abriebbild ist ein Reifenfehler. Fahrzeuggeometrie, Belastung, Reifenfülldruck und Einsatzbedingungen können das Profilbild erheblich beeinflussen.

Reifenfülldruck und Achslast im Winter

Auch bei einem Winterreifen bestimmt die tatsächliche Belastung wesentlich, welcher Reifenfülldruck erforderlich ist. Gleichzeitig beeinflusst die Umgebungstemperatur den messbaren Reifenfülldruck.

Achslast kennen

Die tatsächliche Belastung der Lenkachse bildet eine wichtige Grundlage für die technische Druckzuordnung.

Kalte Temperaturen

Sinkt die Temperatur, verändert sich auch der Druck der eingeschlossenen Luft. Regelmäßige Kontrollen sind deshalb im Winter besonders sinnvoll.

Last und Druck

Tragfähigkeit und Reifenfülldruck müssen entsprechend den technischen Vorgaben der konkreten Reifendimension zusammenpassen.

Keine pauschalen Reifenfülldruckwerte verwenden.

Maßgeblich sind die Last-/Reifenfülldruckdaten der konkreten W958-Ausführung sowie die Vorgaben des Reifen- und Fahrzeugherstellers.

Wintereinsatz bedeutet wechselnde Bedingungen

Ein LKW-Winterreifen muss im täglichen Einsatz nicht nur auf Schnee funktionieren. Trockene Abschnitte, Regen, Schneematsch, niedrige Temperaturen und wechselnde Beladung können innerhalb einer Tour aufeinanderfolgen.

Autobahn

Lange Fahrstrecken stellen Anforderungen an Laufleistung, Profilstabilität und Temperaturhaushalt.

Regionalverkehr

Häufige Kurven, Bremsvorgänge und Rangiermanöver erhöhen die Zahl der Belastungswechsel am Lenkachsreifen.

Winterstraßen

Schnee, Nässe und Schneematsch können das verfügbare Gripniveau kurzfristig und deutlich verändern.

Der W958 ist ein spezialisierter Winterreifen.

Seine Profilkonstruktion ist auf winterliche Bedingungen ausgerichtet. Dimension, Achsposition und konkrete technische Ausführung müssen trotzdem zum Fahrzeug und Einsatz passen.

FT-Reifen Praxiswissen – Winterreifen regelmäßig kontrollieren

Im Winter wirken neben der normalen Fahrbelastung zusätzliche Einflüsse wie niedrige Temperaturen, Schlaglöcher, Schneekanten, Streugut und verschmutzte Fahrbahnen auf Reifen und Felgen.

Lauffläche

Profiltiefe, Fremdkörper, Schnitte und auffällige Verschleißbilder regelmäßig kontrollieren.

Seitenwand

Auf Scheuerstellen, Schnitte, Beulen und andere sichtbare Veränderungen achten.

Felge

Nach starken Schlagloch- oder Bordsteinkontakten sollte auch die Felge auf sichtbare Beschädigungen geprüft werden.

Nach einem harten Kontakt genauer hinsehen.

Bei tiefen Schnitten, Beulen, sichtbaren Festigkeitsträgern, Felgenschäden oder anderen strukturellen Auffälligkeiten sollte die Rad-Reifen-Einheit vor dem weiteren Einsatz fachgerecht beurteilt werden.

Karkasse, Nachschneiden und weiteres Reifenleben

Bei gewerblich eingesetzten LKW ist neben der Laufleistung des Originalprofils auch der Zustand der Karkasse relevant. Winterbetrieb, mechanische Kontakte, ungeeigneter Reifenfülldruck oder Überlastung können die weitere Nutzbarkeit beeinflussen.

Karkasse erhalten

Passender Reifenfülldruck, korrekte Belastung und regelmäßige Sichtkontrollen unterstützen den Erhalt des Reifens.

Nachschneiden

Nachschneiden darf nur erfolgen, wenn die konkrete Reifenausführung dafür vorgesehen und entsprechend gekennzeichnet ist.

Runderneuerung

Ob eine gebrauchte Karkasse für eine Runderneuerung geeignet ist, kann erst nach fachgerechter Prüfung ihres tatsächlichen Zustands entschieden werden.

Keine pauschale Freigabe aus der Profilbezeichnung ableiten.

Nachschneidbarkeit und weitere technische Möglichkeiten müssen immer für die konkrete W958-Ausführung geprüft werden.

FT-Reifen Praxiswissen – LKW-Winterreifen fachgerecht montieren

Schwere Nutzfahrzeugreifen müssen mit geeigneter Ausrüstung und entsprechenden Arbeitsverfahren montiert werden. Bei Winterreifen kommt zusätzlich hinzu, dass Achsposition, Profilzustand und technische Kennzeichnungen zum vorgesehenen Einsatz passen müssen.

Felge prüfen

Felgendimension, Zustand und technische Eignung müssen vor der Montage kontrolliert werden.

Reifen zuordnen

Dimension, Lastindex, Geschwindigkeitsindex und Achsposition müssen zur Fahrzeugauslegung passen.

Winterkennzeichnung

Die für den konkreten Reifen vorhandenen Kennzeichnungen müssen am angebotenen Artikel beziehungsweise an der Reifenflanke geprüft werden.

LKW-Reifenmontage gehört in fachkundige Hände.

Hohe Bauteilgewichte und Druckenergie erfordern professionelle Ausrüstung, sichere Arbeitsabläufe und entsprechende Fachkenntnis.

Bridgestone W958 kaufen – die richtige Ausführung wählen

Beim W958 reicht die Profilbezeichnung allein nicht aus. Reifendimension, Lastindex, Geschwindigkeitsindex, Achsposition, Winterkennzeichnung, Felgenzuordnung und tatsächliche Fahrzeugbelastung müssen zum konkret angebotenen Reifen passen.

Dimension

Die vollständige Reifengröße muss zur Fahrzeugfreigabe und verwendeten Felgendimension passen.

Lastindex

Die Tragfähigkeitskennzeichnung muss die vorgesehene Belastung der Lenkachse beziehungsweise des einzelnen Reifens abdecken.

Geschwindigkeit

Geschwindigkeitsindex und weitere Betriebsgrenzen der konkreten Ausführung müssen eingehalten werden.

Winterausführung

Kennzeichnungen und technische Merkmale dürfen nur entsprechend dem konkret angebotenen W958 übernommen werden.

Massgeblich sind die technischen Angaben des konkret angebotenen Artikels.

Dimension, Bauart, Lastindex, Geschwindigkeitsindex, Achszuordnung, Winterkennzeichnung, Felgenzuordnung und weitere technische Daten müssen immer am konkreten W958-Artikel geprüft werden.

Weiterführendes Wissen und Praxis

Bridgestone bei FT-Reifen

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit Reifen und Felgen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren praktischer Erfahrung rund um Reifen, Felgen und Montage. Gerade bei LKW-Winterreifen müssen Dimension, Tragfähigkeit, Reifenfülldruck, Achslast, Profiltiefe, Verschleißbild und winterliche Einsatzbedingungen gemeinsam betrachtet werden.

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Reifen, Felgen, Montagearbeiten und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Bridgestone V-Steel Studless W958

Für welche Achsposition ist der Bridgestone W958 vorgesehen?

Der W958 ist ein spezieller Winter-LKW-Reifen für die Lenkachse. Seine Konstruktion verbindet winterorientierte Profilmerkmale mit der für Lenk- und Bremskräfte erforderlichen Profilstabilität.

Was bedeutet Studless beim Bridgestone W958?

Studless bezeichnet ein Winterreifenkonzept ohne Spikes. Die Wintereigenschaften werden beim Reifen über Profilgestaltung, Griffkanten und die gesamte Reifenkonstruktion erzeugt.

Was ist der TIE BAR beim W958?

Der TIE BAR verbindet bestimmte Profilblöcke im Schulterbereich miteinander. Dadurch wird deren Bewegung unter Belastung kontrolliert und die Profilstabilität unterstützt.

Ist der W958 nur für Schnee gedacht?

Nein. Bridgestone beschreibt den W958 als Winterreifen mit Eigenschaften für Schnee und nasse Fahrbahnen. Im realen Winterbetrieb wechseln trockene, nasse, verschneite und mit Schneematsch bedeckte Straßen häufig miteinander.

Welchen Reifenfülldruck benötigt der Bridgestone W958?

Es gibt keinen pauschalen Reifenfülldruck für alle W958-Ausführungen. Der erforderliche Wert richtet sich nach Dimension, Lastindex, tatsächlicher Achslast und den technischen Vorgaben von Reifen- und Fahrzeughersteller.

Bridgestone V-Steel Studless W958 bei FT-Reifen kaufen

Der Bridgestone V-Steel Studless W958 ist ein spezialisierter Winter-LKW-Reifen für die Lenkachse. Sein Konzept verbindet Griffkanten und winterorientierte Profilstrukturen mit der für schwere Nutzfahrzeuge notwendigen Stabilität beim Lenken und Bremsen.

Vor dem Kauf sollten Dimension, Felge, Lastindex, Geschwindigkeitsindex, Achszuordnung, Winterkennzeichnung, Achslast und Reifenfülldruck des konkret angebotenen Reifens geprüft werden.

FT-Reifen - der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Bridgestone EU NV/SA
Via del Fosso del Salceto 13/15
Rome, Italien, 00128
market.surveillance@bridgestone.eu
https://www.bridgestone.de