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BF Goodrich All Terrain T/A KO2 DT 6PR LT285/70 R17 116/113S

315,56 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           BF Goodrich
Fahrzeugtyp :           Quad
Saison :           Ganzjahres
Breite :           285 mm
Größe :           70 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           17 Zoll
Geschwindigkeitsindex :           S (bis 180 km/h)
Traglastindex :           116/113

Ganzjahresreifen · All-Terrain 4x4 · 3PMSF & M+S

BFGoodrich All-Terrain T/A KO2 - robuster All-Terrain-Reifen für Straße und Gelände

Der BFGoodrich All-Terrain T/A KO2 ist ein Ganzjahres- und All-Terrain-Reifen für SUV, Geländewagen und Leicht-Lkw. Sein Konzept verbindet Straßeneinsatz mit Geländetraktion, robuster Reifenflanke und ausgeprägten Schulterbereichen. Mit 3PMSF und M+S deckt der KO2 zusätzlich winterliche Einsatzbedingungen ab.

All-TerrainStraße und Gelände verbinden
3PMSFWinterkennzeichnung
Robuste FlankeFür anspruchsvollere Einsätze
4x4SUV, Geländewagen & Pick-up

Was zeichnet den BFGoodrich All-Terrain T/A KO2 aus?

Der KO2 ist kein klassischer straßenorientierter SUV-Ganzjahresreifen. Sein All-Terrain-Konzept soll unterschiedliche Untergründe bewältigen und gleichzeitig den Einsatz auf befestigten Straßen ermöglichen.

All-Terrain-Profil

Große Profilblöcke und offene Bereiche unterstützen die Kraftübertragung auf unterschiedlichen Untergründen.

Robuste Reifenflanke

BFGoodrich legt beim KO2 besonderen Wert auf eine widerstandsfähige Seitenwand für anspruchsvollere Geländebedingungen.

Schulterblöcke

Versetzte Schulterblöcke unterstützen laut BFGoodrich die Traktion auf weichem Untergrund und tiefem Schnee.

Ganzjahreskonzept

3PMSF und M+S ergänzen das All-Terrain-Konzept um die entsprechende Winterkennzeichnung.

All-Terrain - zwischen Straßenreifen und Offroad-Profil

All-Terrain-Reifen bilden einen technischen Kompromiss zwischen straßenorientierter Bereifung und stärker geländeorientierten Profilen. Der KO2 richtet sich an Fahrzeuge, die nicht ausschließlich auf Asphalt bewegt werden.

Straße

Auf Asphalt müssen Brems-, Antriebs- und Seitenführungskräfte trotz des offenen Profils kontrolliert übertragen werden.

All-Terrain

Schotter, Erde, Feldwege und wechselnde Untergründe stellen zusätzliche Anforderungen an Profil und Reifenaufbau.

Extreme Offroad

Für überwiegend tiefen Schlamm oder besonders anspruchsvolles Gelände setzen Mud-Terrain-Reifen andere Schwerpunkte.

Das tatsächliche Fahrprofil entscheidet.

Je nach Straßenanteil und Geländeeinsatz muss das Profilkonzept zum Fahrzeug und Einsatz passen.

Robuste Seitenwand - wichtig abseits befestigter Straßen

Im Gelände können Steine, Kanten und Spurrillen die Seitenwand stärker beanspruchen als normaler Straßenbetrieb. BFGoodrich hebt beim KO2 deshalb ausdrücklich seine robuste Reifenflanke hervor.

Steine & Kanten

Unregelmäßige Untergründe können punktuelle Belastungen auf Lauffläche, Schulter und Seitenwand erzeugen.

Spurrillen

Seitliche Kontakte und wechselnde Belastungsrichtungen können die Reifenflanke zusätzlich beanspruchen.

Reifenkontrolle

Nach Geländefahrten Seitenwand und Lauffläche auf Schnitte, Einstiche und Auffälligkeiten prüfen.

Robust bedeutet nicht unbeschädigbar.

Auch ein All-Terrain-Reifen besitzt technische Belastungsgrenzen und sollte nach starken Einwirkungen kontrolliert werden.

Schotter und steiniger Untergrund

Auf Schotter verändert sich die Kraftübertragung gegenüber Asphalt. Einzelne Steine können sich bewegen und Profilblöcke sowie Reifenoberfläche zusätzlich mechanisch beanspruchen.

Profilblöcke

Große Profilblöcke übertragen Antriebs- und Bremskräfte auf losem Untergrund.

Profilzwischenräume

Offene Bereiche unterstützen das Profil dabei, auf losem Untergrund mechanische Traktion aufzubauen.

Fahrweise

Geschwindigkeit und Fahrweise an scharfkantige Steine, lose Fahrbahnen und wechselnde Bodenverhältnisse anpassen.

Weicher Boden, Erde und Schlamm

Auf weichem Untergrund muss ein All-Terrain-Profil andere Aufgaben erfüllen als auf Asphalt. Profilkanten und Zwischenräume sollen Traktion erzeugen und das Profil funktionsfähig halten.

Profilkanten

Ausgeprägte Kanten können sich in weicheren Untergrund einarbeiten und die Kraftübertragung unterstützen.

Schulterbereich

Die Schulterelemente des KO2 spielen besonders auf losem und weichem Untergrund eine wichtige Rolle.

Grenzen

Sehr tiefer Schlamm kann ein stärker spezialisiertes Mud-Terrain-Profil erfordern.

3PMSF und M+S - winterliche Einordnung des KO2

Der BFGoodrich All-Terrain T/A KO2 wird mit 3PMSF und M+S geführt. Das Alpine-Symbol ist die entscheidende geprüfte Winterkennzeichnung und nicht mit der reinen M+S-Markierung gleichzusetzen.

3PMSF

Das Bergpiktogramm mit Schneeflocke steht für eine nach festgelegtem Prüfverfahren nachgewiesene Mindestleistung auf Schnee.

M+S

M+S basiert nicht auf demselben standardisierten Schnee-Prüfverfahren wie 3PMSF.

Ganzjahresreifen

Der KO2 verbindet seine All-Terrain-Auslegung mit saisonübergreifender Nutzung und Winterkennzeichnung.

Schnee - Schulterblöcke und Profilkanten

BFGoodrich nennt die versetzten Schulterblöcke als konstruktives Merkmal für bessere Manövrierfähigkeit auf weichem Untergrund und in tiefem Schnee. Zusätzlich wirken Profilkanten und offene Profilbereiche bei der mechanischen Verzahnung.

Schulterblöcke

Ausgeprägte Schulterbereiche erweitern die wirksamen Profilkanten auf losem Untergrund.

Profilstruktur

Profilblöcke und Zwischenräume übernehmen auf Schnee andere Aufgaben als auf trockenem Asphalt.

Fahrzeuggewicht

Auch ein schwerer Geländewagen besitzt trotz Allrad und grobem Profil keine unbegrenzte Haftung.

3PMSF ersetzt keine angepasste Fahrweise.

Geschwindigkeit und Fahrweise müssen an Schnee, Eis, Nässe und Sicht angepasst werden.

Straßenbetrieb - der Kompromiss eines AT-Reifens

Der KO2 muss trotz seines Geländeprofils auch auf befestigten Straßen funktionieren. Ein grobes All-Terrain-Profil setzt dabei andere Prioritäten als ein rein straßenorientierter SUV-Reifen.

Profilblöcke

Große und offene Profilstrukturen reagieren unter Straßenbelastung anders als geschlossene Straßenprofile.

Geräusch

Profilgestaltung, Blockgröße, Dimension und Fahrbahn beeinflussen die Geräuschentwicklung.

Fahrprofil

Fast ausschließlicher Asphaltbetrieb stellt andere Anforderungen als regelmäßiger Geländeeinsatz.

Nässe und Aquaplaning bei groben Profilen

Auch ein All-Terrain-Reifen muss auf nasser Straße Wasser aus der Aufstandsfläche ableiten. Ein grobes Profil bedeutet jedoch keinen automatischen Schutz vor Aquaplaning.

Wasserableitung

Profilkanäle und Zwischenräume stellen Volumen für den Wassertransport bereit.

Geschwindigkeit

Mit steigender Geschwindigkeit bleibt weniger Zeit, Wasser zwischen Reifen und Fahrbahn zu verdrängen.

Profiltiefe

Mit fortschreitendem Verschleiß verändert sich das verfügbare Profilvolumen.

Aquaplaning kann kein Reifen verhindern.

Geschwindigkeit, Wasserhöhe, Profiltiefe, Reifendruck und Fahrbahn beeinflussen das Risiko.

Allradantrieb - vier Reifen als technisches System

Der KO2 wird häufig auf 4x4-Fahrzeugen eingesetzt. Bei Allradfahrzeugen können Reifengröße, Profiltiefenunterschiede und Abrollumfang technisch relevant sein.

Reifengröße

Nur vorgesehene beziehungsweise zulässige Dimensionen und Kombinationen verwenden.

Profiltiefe

Stark unterschiedliche Verschleißzustände können unterschiedliche Abrollumfänge verursachen.

Allradsystem

Herstellervorgaben zu Bereifung, Achskombinationen und Abrollumfang beachten.

Bei 4x4-Fahrzeugen alle vier Reifen gemeinsam betrachten.

Unterschiedliche Profiltiefen und Abrollumfänge können je nach Allradsystem technisch relevant sein.

LT-Ausführungen, Tragfähigkeit und Load Range

Der All-Terrain T/A KO2 wird je nach Dimension in unterschiedlichen technischen Ausführungen angeboten. Im Programm finden sich auch LT-Dimensionen für Light Truck.

LT

LT-Kennzeichnungen weisen auf entsprechend ausgelegte Light-Truck-Reifendimensionen hin.

Load Index

Lastindex beziehungsweise Doppelkennzeichnung müssen zur Fahrzeug- und Achslast passen.

Load Range

Je nach KO2-Ausführung können unterschiedliche Load-Range-Kennzeichnungen vorhanden sein.

Technische Daten niemals profilweit verallgemeinern.

LT, Load Range, LI/SI und weitere Merkmale müssen an der jeweiligen KO2-Dimension geprüft werden.

Reifendruck auf Straße und im Gelände

Der Reifenfülldruck beeinflusst Tragfähigkeit, Verformung, Wärmeentwicklung und Fahrverhalten. Bei All-Terrain-Reifen stellen Straßenbetrieb und Geländeeinsatz unterschiedliche Anforderungen.

Straßenbetrieb

Für die Straße sind fahrzeugbezogene Druckvorgaben und die technische Reifenausführung maßgeblich.

Geländeeinsatz

Je nach Fahrzeug, Reifen und Untergrund können andere Anforderungen entstehen. Pauschale Druckwerte sind nicht sinnvoll.

Zurück auf Asphalt

Nach Geländefahrten muss die Bereifung wieder für den regulären Straßenbetrieb vorbereitet sein.

Reifendruck nicht nach Gefühl reduzieren.

Zu niedriger Druck kann Seitenwand, Karkasse und Wärmeentwicklung erheblich beeinflussen.

Steine, Fremdkörper und Profilkontrolle

Geländefahrten bringen Reifen häufiger mit Steinen, Ästen und Fremdkörpern in Kontakt. Regelmäßige Sichtkontrollen gehören deshalb zur Praxis.

Lauffläche

Profilblöcke und Zwischenräume auf Beschädigungen und Fremdkörper prüfen.

Seitenwand

Nach Kontakt mit Steinen oder Kanten auf Schnitte, Beulen und Auffälligkeiten achten.

Profilzwischenräume

Festsitzende Fremdkörper kontrollieren und unklare Beschädigungen fachlich beurteilen lassen.

Langlebigkeit - Profil und Einsatz entscheiden gemeinsam

BFGoodrich beschreibt das Profildesign des KO2 als auf Langlebigkeit ausgelegt. Die tatsächlich erreichbare Laufleistung hängt jedoch stark von Fahrzeug und Einsatzbedingungen ab.

Straßenanteil

Autobahn und Straßenbetrieb beanspruchen den Reifen anders als regelmäßiger Geländeeinsatz.

Untergrund

Scharfkantiger Schotter, Felsen und harte Offroad-Einsätze erhöhen die mechanische Belastung.

Fahrzeug

Gewicht, Achslast, Reifendruck, Fahrwerk und Fahrstil beeinflussen Verschleiß und Laufleistung.

KO2, Straßenprofil und Mud-Terrain unterscheiden

Die Profilwahl sollte nicht allein nach der Optik erfolgen. Straßenreifen, All-Terrain- und Mud-Terrain-Profile setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

Straßenprofil

Hoher Asphaltanteil mit Schwerpunkt auf typischen Straßenanforderungen und Komfort.

All-Terrain KO2

Kombination aus Straßenbetrieb und Geländetauglichkeit für wechselnde Untergründe.

Mud-Terrain

Stärker auf anspruchsvollen Geländeeinsatz und weichen Untergrund ausgerichtetes Profilkonzept.

Der KO2 sitzt bewusst zwischen den Welten.

Das All-Terrain-Konzept richtet sich an Fahrer, die Straße und Gelände mit derselben Bereifung verbinden möchten.

EU-Reifenlabel - konkrete KO2-Dimension prüfen

Der KO2 wird in unterschiedlichen Dimensionen und Ausführungen angeboten. Rollwiderstand, Nasshaftung und Rollgeräusch dürfen deshalb nicht pauschal auf jeden Artikel übertragen werden.

Rollwiderstand

Die Labelklasse gehört zur jeweiligen Dimension und Reifenausführung.

Nasshaftung

Die Nasshaftung muss anhand des konkret angebotenen KO2 geprüft werden.

Rollgeräusch

Geräuschklasse und dB-Wert können zwischen Dimensionen und Ausführungen variieren.

BFGoodrich All-Terrain T/A KO2 kaufen - darauf achten

Bei einem All-Terrain-Reifen müssen Fahrzeug, Achslast, Straßen-/Geländeanteil und technische Ausführung gemeinsam betrachtet werden.

Dimension

Breite, Querschnitt und Felgendurchmesser prüfen.

Tragfähigkeit

Lastindex und mögliche LT-Ausführung beachten.

Speed Index

Geschwindigkeitsindex der Dimension prüfen.

Einsatzprofil

Straßenanteil und Geländeeinsatz berücksichtigen.

Die technischen Angaben des konkreten Reifens sind maßgeblich.

Dimension, LI/SI, LT- beziehungsweise Load-Range-Ausführung, Winterkennzeichnungen und Fahrzeugvorgaben müssen zusammenpassen.

Weiterführendes Wissen und Praxis zum BFGoodrich KO2

Die FT-Reifen Welten

BFGoodrich bei FT-Reifen

FT-Reifen - über 35 Jahre Erfahrung mit Reifen und Felgen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren praktischer Erfahrung rund um Reifen, Felgen und Montage. Bei All-Terrain-Reifen müssen Fahrzeuggewicht, Tragfähigkeit, Reifenfülldruck, Allrad, Straßenanteil und Geländeeinsatz gemeinsam betrachtet werden.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifen, Felgen, Montagearbeiten und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum BFGoodrich All-Terrain T/A KO2

Ist der BFGoodrich All-Terrain T/A KO2 ein Ganzjahresreifen?

Ja. BFGoodrich führt den KO2 als Ganzjahresreifen mit 3PMSF- und M+S-Kennzeichnung.

Ist der KO2 ein echter All-Terrain-Reifen?

Ja. Sein Konzept verbindet Straßenbetrieb mit Geländeeinsatz für SUV, Geländewagen und Leicht-Lkw.

Hat der BFGoodrich KO2 3PMSF?

Ja. Der All-Terrain T/A KO2 wird mit 3PMSF und M+S geführt.

Was ist der Unterschied zwischen All-Terrain und Mud-Terrain?

All-Terrain verbindet Straßen- und Geländeeinsatz. Mud-Terrain setzt seinen Schwerpunkt stärker auf anspruchsvolles Gelände und weichen Untergrund.

Ist der KO2 für Schotter und unbefestigte Wege geeignet?

Ja. Der KO2 wurde für Einsätze auf und abseits befestigter Straßen entwickelt. Fahrzeug, Dimension und Tragfähigkeit müssen dazu passen.

Gibt es den KO2 als LT-Reifen?

Ja. Im KO2-Programm existieren LT-Dimensionen. Die konkrete Ausführung muss am jeweiligen Artikel geprüft werden.

Kann der Reifenfülldruck im Gelände reduziert werden?

Der geeignete Druck hängt von Fahrzeug, Reifen, Radlast und Untergrund ab. Pauschales Ablassen ohne technische Grundlage ist nicht sinnvoll.

Was muss bei einem 4x4 beachtet werden?

Bei Allradfahrzeugen können Unterschiede bei Profiltiefe und Abrollumfang technisch relevant sein. Die Vorgaben des Fahrzeugherstellers sind maßgeblich.

Haben alle KO2-Dimensionen dieselben EU-Labelwerte?

Nein. Labelwerte und technische Kennzeichnungen müssen am konkreten Artikel geprüft werden.

BFGoodrich All-Terrain T/A KO2 bei FT-Reifen kaufen

Der BFGoodrich All-Terrain T/A KO2 richtet sich an Fahrer, die Straße und Gelände mit derselben Bereifung verbinden möchten. Sein Konzept kombiniert robuste Reifenflanke, ausgeprägte Schulterblöcke, All-Terrain-Profil und 3PMSF-Winterkennzeichnung.

Vor dem Kauf müssen Reifendimension, LI/SI, mögliche LT- beziehungsweise Load-Range-Ausführung und Fahrzeugvorgaben geprüft werden. Bei 4x4-Fahrzeugen gehören außerdem Profiltiefe, Abrollumfang, Reifenfülldruck und Zustand aller vier Reifen zu den wichtigen Punkten.

FT-Reifen - der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
BF Goodrich
Hersteller
MANUFACTURE FRANCAISE DES PNEUMATIQUES MICHELIN
Place des Carmes-Dechaux 23
Auvergne-Rhône-Alpes
Clermont-Ferrand, Frankreich, 63000
contact@tc.michelin.eu
https://www.bfgoodrich.de