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Aplus A610 XL 255/30 R20 92Y

68,62 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Aplus
Fahrzeugtyp :           PKW
Saison :           Sommer
Breite :           255 mm
Größe :           30 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           20 Zoll
Traglastindex :           92

Sommerreifen · PKW · große & sportliche Dimensionen

APlus A610 – Sommerreifen für breite und leistungsorientierte PKW-Bereifungen

Der APlus A610 ist ein PKW-Sommerreifen mit einem breiten Dimensionsprogramm bis in große Niederquerschnittsbereifungen. Zahlreiche Ausführungen besitzen W- oder Y-Geschwindigkeitsindizes sowie XL-Kennzeichnung und richten sich damit auch an leistungsstärkere Limousinen, Kombis und Fahrzeuge mit größeren Rad-Reifen-Kombinationen.

Innerhalb der A610-Familie unterscheiden sich Dimension, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitsindex, XL-Ausführung und EU-Reifenlabel deutlich. Einzelne Ausführungen werden zudem als RunFlat angeboten. Entscheidend sind deshalb immer die technischen Angaben des konkret angebotenen Artikels.

Sommerreifen Für trockene und nasse Straßen bei warmen Temperaturen
Große Dimensionen Auch breite Niederquerschnittsbereifungen im A610-Programm
W & Y Hohe Geschwindigkeitsindizes bei zahlreichen Ausführungen
XL / RFT Verstärkte und einzelne RunFlat-Ausführungen je nach Artikel

Was zeichnet den APlus A610 aus?

Breites Dimensionsprogramm

Der A610 wird von klassischen PKW-Größen bis zu breiten 19-, 20-, 21- und 22-Zoll-Dimensionen angeboten. Damit deckt die Profilfamilie unterschiedliche Fahrzeug- und Leistungsklassen ab.

Niederquerschnittsgrößen

Viele A610-Ausführungen besitzen einen niedrigen Reifenquerschnitt. Solche Bereifungen reagieren direkter auf Lenkbewegungen, stellen aber auch höhere Anforderungen an Luftdruck, Felge und Fahrwerk.

Hohe Geschwindigkeitsindizes

W- und Y-Ausführungen sind bei zahlreichen Dimensionen dokumentiert. Der zulässige Geschwindigkeitsbereich richtet sich jedoch immer nach der Kennzeichnung des konkreten Reifens.

XL bei vielen Dimensionen

Zahlreiche A610-Größen werden als Extra-Load-Ausführung angeboten. XL ermöglicht eine höhere Tragfähigkeit unter den dafür vorgesehenen Bedingungen.

RunFlat je nach Ausführung

Innerhalb des A610-Programms existieren auch RFT-Ausführungen. RunFlat darf jedoch niemals pauschal für die gesamte Profilfamilie vorausgesetzt werden.

Sommerlicher Straßenbetrieb

Der A610 ist für befestigte Straßen und den Sommerbetrieb ausgelegt. Die konkrete Performance hängt dabei auch von Dimension, Fahrzeug, Luftdruck und Reifenzustand ab.

Typische Einsatzbereiche des APlus A610

Typische Fahrzeuge

  • Limousinen und Kombis
  • leistungsstärkere PKW
  • Fahrzeuge mit größeren Rad-Reifen-Kombinationen
  • PKW mit Niederquerschnittsbereifung
  • Fahrzeuge mit höherer Tragfähigkeitsanforderung je nach Dimension

Typische Fahrbedingungen

  • trockene Sommerstraßen
  • sommerliche Nässe und Regen
  • Stadt- und Landstraßenverkehr
  • Autobahn und Langstrecke
  • höhere Geschwindigkeiten innerhalb der zulässigen Grenzen

Wann kommt der APlus A610 infrage?

Große PKW-Dimensionen

Der A610 ist interessant, wenn ein Fahrzeug mit breiteren oder größeren Sommerreifen ausgestattet ist und die passende Dimension innerhalb des Programms angeboten wird.

W- und Y-Bereifungen

Für Fahrzeuge mit entsprechend hohen Geschwindigkeitsanforderungen stehen zahlreiche W- und Y-Ausführungen zur Verfügung.

XL-Anforderungen

Bei Fahrzeugen mit höherer Achslast können passende XL-Ausführungen relevant sein. Entscheidend bleibt die vom Fahrzeug geforderte Tragfähigkeit.

Wann sollte ein anderer Reifentyp geprüft werden?

Ganzjähriger Betrieb

Wer ohne saisonalen Reifenwechsel fahren möchte, sollte prüfen, ob ein geeigneter Ganzjahresreifen besser zum persönlichen Einsatzprofil passt.

Spezielle OE-Anforderungen

Herstellerspezifische OE-Kennzeichnungen oder besondere Fahrzeugfreigaben können eine andere beziehungsweise speziell abgestimmte Reifenausführung erforderlich machen.

RunFlat vorgeschrieben

Benötigt das Fahrzeug ein bestimmtes RunFlat-System, muss ausdrücklich die dafür vorgesehene RFT-Ausführung gewählt werden. Ein normaler A610 oder XL-Reifen ist nicht automatisch RunFlat.

FT-Reifen Praxiswissen zum APlus A610

Luftdruck besonders beachten

Bei breiten Niederquerschnittsreifen beeinflusst falscher Luftdruck Fahrverhalten, Wärmeentwicklung und Verschleiß deutlich. Maßgeblich bleiben die Fahrzeugherstellerangaben.

Felgenzustand kontrollieren

Ein niedriger Reifenquerschnitt bietet weniger dämpfende Seitenwandhöhe. Bordsteine und Schlaglöcher können dadurch Reifen und Felge stärker belasten.

Achslast und XL prüfen

XL darf nicht allein wegen einer großen Reifendimension vorausgesetzt werden. Lastindex und tatsächliche Achslast müssen zur vorgesehenen Bereifung passen.

Profiltiefe bei Nässe

Breite Reifen benötigen bei Starkregen ausreichend Profilvolumen zur Wasserverdrängung. Mit zunehmendem Verschleiß verändern sich die Reserven bei stehendem Wasser.

FT-Reifen Praxistipp

Bei großen Niederquerschnittsreifen lohnt ein genauer Blick auf Luftdruck, Innenkantenverschleiß und Achsgeometrie. Gerade bei breiten Bereifungen kann ein Reifen auf der sichtbaren Außenseite noch ordentlich aussehen, während die innere Schulter bereits deutlich stärker abgefahren ist.

Niederquerschnitt – direkter, aber weniger Fehlertoleranz

Beim A610 finden sich zahlreiche breite Dimensionen mit niedrigem Querschnitt. Dadurch verändert sich das Zusammenspiel zwischen Reifen, Felge, Fahrwerk und Straße deutlich gegenüber einer klassischen Bereifung mit hoher Seitenwand.

Direktere Lenkreaktion

Eine niedrigere Seitenwand verformt sich bei Lenkbewegungen tendenziell weniger. Dadurch kann sich das Fahrzeug direkter anfühlen.

Weniger Eigendämpfung

Mit abnehmender Seitenwandhöhe steht weniger Reifenvolumen zur Verfügung, um kurze Fahrbahnstöße aufzunehmen. Felge und Fahrwerk werden dadurch stärker einbezogen.

Schlaglöcher und Bordsteine

Bei niedrigem Querschnitt können harte Stöße schneller bis zur Felge durchschlagen. Seitenwand, Felgenhorn und innere Reifenstruktur sollten nach starken Treffern kontrolliert werden.

Luftdruck wird wichtiger

Zu niedriger Fülldruck erhöht Walkarbeit und Wärmeentwicklung. Bei hoher Geschwindigkeit und Belastung kann dies besonders kritisch werden.

W- und Y-Geschwindigkeitsindex richtig einordnen

Viele A610-Ausführungen tragen hohe Geschwindigkeitskennungen. Diese Kennzeichnung gehört jedoch immer zur konkreten Reifengröße und ist keine pauschale Eigenschaft jedes A610.

W

Der Geschwindigkeitsindex W steht für eine zulässige Höchstgeschwindigkeit bis 270 km/h unter den dafür vorgesehenen Bedingungen.

Y

Der Geschwindigkeitsindex Y steht für eine zulässige Höchstgeschwindigkeit bis 300 km/h unter den dafür vorgesehenen Bedingungen.

Fahrzeugvorgaben bleiben maßgeblich

Die Reifenauswahl muss zu Fahrzeug, Dimension, Tragfähigkeit und den erforderlichen Geschwindigkeitsanforderungen passen.

XL – höhere Tragfähigkeit, aber kein RunFlat

Bei vielen A610-Dimensionen ist die Kennzeichnung XL beziehungsweise Extra Load dokumentiert. Sie beschreibt eine verstärkte Reifenausführung für höhere Tragfähigkeiten innerhalb der dafür vorgesehenen Bedingungen.

XL = Extra Load

XL bezeichnet eine verstärkte Konstruktion. Welche Last der Reifen tatsächlich tragen darf, ergibt sich aus seinem Lastindex und den geltenden technischen Bedingungen.

Achslast berücksichtigen

Bei größeren und schwereren Fahrzeugen muss die Tragfähigkeit der montierten Reifen zur tatsächlichen beziehungsweise zulässigen Achslast passen.

XL ist nicht RFT

Ein XL-Reifen besitzt nicht automatisch Notlaufeigenschaften. Die Bezeichnungen beschreiben unterschiedliche technische Eigenschaften.

Luftdruck bleibt entscheidend

Auch ein verstärkter Reifen benötigt den zum Fahrzeug, zur Dimension und zur Beladung passenden Fülldruck.

RFT beim APlus A610 – RunFlat nur bei entsprechend gekennzeichneten Ausführungen

Für einzelne A610-Dimensionen werden RFT-Ausführungen angeboten. Dabei handelt es sich um Reifen mit Notlaufeigenschaften, die sich konstruktiv von einem normalen Standard- oder XL-Reifen unterscheiden.

RFT = RunFlat

RFT bezeichnet eine RunFlat-Ausführung. Sie soll bei Druckverlust eine begrenzte Weiterfahrt unter den dafür vorgegebenen Bedingungen ermöglichen.

Nicht jeder A610 ist RunFlat

Der Profilname A610 allein sagt nichts über eine RunFlat-Ausstattung aus. Maßgeblich ist ausschließlich die Kennzeichnung des konkreten Artikels.

XL und RFT können gemeinsam auftreten

Eine Ausführung kann sowohl XL als auch RFT gekennzeichnet sein. Die beiden Angaben dürfen trotzdem nicht miteinander gleichgesetzt werden.

Fahrzeugkompatibilität prüfen

RunFlat-Reifen sollten nur verwendet werden, wenn Fahrzeug, Felgen- und Überwachungssystem sowie die jeweiligen Herstellervorgaben dazu passen.

Hohe Geschwindigkeit, Last und Wärmeentwicklung

Mit zunehmender Geschwindigkeit steigt die Belastung des Reifens. Bei großen A610-Dimensionen mit hohen Geschwindigkeitsindizes sind deshalb Luftdruck, Beladung und Reifenzustand besonders wichtig.

Walkarbeit

Jeder Reifen verformt sich während des Abrollens. Zu niedriger Luftdruck erhöht diese Walkarbeit und damit die entstehende Wärme.

Beladung

Höhere Lasten erhöhen die mechanische Beanspruchung. Lastindex, Achslast und Fülldruck müssen deshalb zusammen betrachtet werden.

Längere Autobahnfahrt

Vor längeren Fahrten sollten Luftdruck, sichtbarer Reifenzustand und Profiltiefe kontrolliert werden – besonders bei hoher Beladung und sommerlichen Temperaturen.

Breite Reifen und Nässe

Viele A610-Dimensionen besitzen eine große Reifenbreite. Bei nasser Fahrbahn muss das Profil entsprechend viel Wasser aus der Aufstandsfläche verdrängen.

Profiltiefe

Mit abnehmender Profiltiefe sinkt das verfügbare Rillenvolumen. Dadurch verändern sich insbesondere bei Starkregen die Reserven bei der Wasserverdrängung.

Geschwindigkeit

Je schneller gefahren wird, desto weniger Zeit bleibt dem Profil, Wasser aus dem Kontaktbereich zu verdrängen.

Reifenbreite

Breite Bereifungen können bei entsprechenden Wasserständen empfindlicher auf Aquaplaning reagieren. Eine pauschale Bewertung allein anhand der Reifenbreite ist jedoch nicht möglich.

Aquaplaning bleibt möglich

Kein Sommerreifen kann Aquaplaning ausschließen. Wasserhöhe, Geschwindigkeit, Profil, Profiltiefe, Reifenbreite und Luftdruck wirken gemeinsam.

EU-Reifenlabel beim APlus A610

Die EU-Reifenlabelwerte des A610 sind dimensionsabhängig. Deshalb dürfen die Werte einer bestimmten Größe nicht auf die gesamte Profilfamilie übertragen werden.

Rollwiderstand

Die Effizienzklasse muss direkt am konkreten Artikel geprüft werden. Bei aktuellen A610-Ausführungen ist beispielsweise häufig die Klasse C dokumentiert.

Nasshaftung

Auch die Nasshaftung ist dimensionsabhängig. Verschiedene große A610-Ausführungen werden aktuell beispielsweise mit Klasse B geführt.

Externes Rollgeräusch

Dezibelwert und Geräuschklasse können zwischen den Größen variieren und gehören zum jeweiligen Reifenartikel.

Beispiel statt Pauschalaussage

Eine aktuelle A610-Ausführung in 245/45 ZR19 102Y XL wird beispielsweise mit C beim Rollwiderstand, B bei der Nasshaftung und 71 dB ausgewiesen. Eine 255/35 ZR20 102Y XL-Ausführung wird mit C/B und 72 dB geführt. Diese Werte gelten ausschließlich für die jeweilige Ausführung.

APlus A610 kaufen – Ausführung genau prüfen

Wer einen APlus A610 kaufen möchte, sollte bei diesem Profil besonders genau auf die vollständige Reifenbezeichnung achten. Neben der Dimension sind Lastindex, Geschwindigkeitsindex, XL-Kennzeichnung und gegebenenfalls RFT entscheidend.

Dimension

Breite, Querschnitt und Felgendurchmesser müssen zur zulässigen beziehungsweise vorgesehenen Bereifung des Fahrzeugs passen.

XL und Tragfähigkeit

Bei verstärkten Ausführungen muss trotzdem der konkrete Lastindex mit den Anforderungen des Fahrzeugs abgeglichen werden.

RFT separat prüfen

Wird eine RunFlat-Ausführung benötigt, muss der konkrete Artikel ausdrücklich entsprechend gekennzeichnet sein. XL allein reicht dafür nicht aus.

Technische Hinweise zum APlus A610

Ist der APlus A610 ein Sommerreifen?

Ja. Der A610 ist ein PKW-Sommerreifen für trockene und nasse Straßen bei sommerlichen Temperaturen.

Gibt es den APlus A610 als XL-Reifen?

Ja. Zahlreiche Dimensionen werden als XL beziehungsweise Extra Load angeboten. Ob der konkrete Artikel verstärkt ist, ergibt sich aus seiner vollständigen Kennzeichnung.

Ist jeder APlus A610 ein RunFlat-Reifen?

Nein. Innerhalb des Programms existieren einzelne RFT-Ausführungen, die große Mehrheit darf jedoch nicht allein aufgrund des Profilnamens als RunFlat angesehen werden.

Was bedeuten W und Y beim A610?

W und Y sind Geschwindigkeitsindizes. W steht für bis zu 270 km/h und Y für bis zu 300 km/h unter den jeweils vorgesehenen Bedingungen. Maßgeblich ist die Kennzeichnung des konkreten Reifens.

Wissen und Praxis rund um PKW-Sommerreifen

Mehr über APlus

FT-Reifen kennenlernen und sicher bestellen

FT-Reifen verbindet Reifenhandel mit über 35 Jahren Erfahrung rund um Reifen, Felgen und Montagepraxis. Gerade bei großen Niederquerschnittsreifen betrachten wir nicht nur den Profilnamen, sondern auch Dimension, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitsindex, Luftdruck, Felge und den tatsächlichen Fahrzeugeinsatz.

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Auf unseren Social-Media-Kanälen zeigen wir Reifen, Felgen, Montagearbeiten, technische Unterschiede und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum APlus A610

Für welche Fahrzeuge ist der APlus A610 gedacht?

Der A610 ist ein PKW-Sommerreifen mit einem breiten Dimensionsprogramm. Zahlreiche Größen richten sich an Limousinen, Kombis und leistungsstärkere Fahrzeuge mit größeren Rad-Reifen-Kombinationen.

Ist der APlus A610 für hohe Geschwindigkeiten erhältlich?

Ja. Zahlreiche Dimensionen besitzen W- oder Y-Geschwindigkeitsindizes. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede A610-Ausführung dieselbe Geschwindigkeitsfreigabe besitzt.

Was ist der Unterschied zwischen XL und RFT?

XL steht für Extra Load und kennzeichnet eine verstärkte Reifenausführung mit höherer Tragfähigkeit. RFT steht für RunFlat und bezeichnet eine Notlaufeigenschaft. Beide Merkmale sind technisch voneinander zu unterscheiden.

Welchen Luftdruck benötigt der APlus A610?

Es gibt keinen allgemeingültigen Luftdruck für die gesamte A610-Familie. Maßgeblich sind die Fahrzeugherstellerangaben für die montierte Dimension und den jeweiligen Beladungszustand.

APlus A610 bei FT-Reifen kaufen

Der APlus A610 ist ein Sommerreifen mit einem breiten Programm bis in große Niederquerschnittsdimensionen. Zahlreiche W- und Y-Ausführungen sowie viele XL-Versionen machen die genaue technische Zuordnung zum Fahrzeug besonders wichtig.

Wenn Sie einen APlus A610 bei FT-Reifen kaufen, sollten Dimension, Lastindex, Geschwindigkeitsindex und XL-Kennzeichnung vollständig geprüft werden. Bei RunFlat-Anwendungen muss zusätzlich ausdrücklich auf die passende RFT-Ausführung geachtet werden.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Aplus
Importeur
Van den Ban Autobanden B.V.
Ravenseweg 13m
Hellevoetsluis, Niederlande, 3223 LM
info@vandenban.nl