Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

Cooper Weathermaster SA2 + 185/65 R14 86T

72,01 €
inkl. 19% USt.
Stk
  • Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
  • Herstellungsjahr (DOT):
    Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
    Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben.
  • Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
  • Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
Beschreibung

Hersteller :           Cooper
Fahrzeugtyp :           PKW
Saison :           Winter
Breite :           185 mm
Größe :           65 % (Verhältnis von Höhe zu Breite)
Durchmesser :           14 Zoll
Geschwindigkeitsindex :           T (bis 190 km/h)
Traglastindex :           86

Winterreifen · PKW · 3PMSF / Alpine · laufrichtungsgebunden

Cooper WeatherMaster SA2+ Winterreifen kaufen

Der Cooper WeatherMaster SA2+ ist ein PKW-Winterreifen für winterliche Straßenbedingungen. Sein Profilkonzept ist auf die Anforderungen bei Schnee, Schneematsch, Nässe und niedrigen Temperaturen ausgerichtet und verbindet zahlreiche Griffkanten mit einer laufrichtungsgebundenen Profilgestaltung.

Der WeatherMaster SA2+ trägt in den entsprechenden dokumentierten Ausführungen die 3PMSF-/Alpine-Kennzeichnung. Je nach Reifendimension unterscheiden sich Tragfähigkeit, Geschwindigkeitsindex, XL-Ausführung und EU-Reifenlabel.

Winterreifenfür winterliche Bedingungen
3PMSFAlpine-Kennzeichnung
Laufrichtungbei Montage beachten
LamellenGriffkanten für Winterbetrieb

Was zeichnet den Cooper WeatherMaster SA2+ aus?

Winterliches Profilkonzept

Profilblöcke, Rillen und Lamellen stellen zahlreiche Kanten für die Übertragung von Antriebs-, Brems- und Seitenführungskräften unter winterlichen Bedingungen bereit.

Laufrichtungsgebunden

Das Profil besitzt eine vorgegebene Drehrichtung. Diese muss bei der Reifenmontage eingehalten werden.

Schnee & Schneematsch

Das Winterprofil ist darauf ausgelegt, mit Schnee, Schneematsch und Wasser innerhalb der Aufstandsfläche umzugehen.

3PMSF / Alpine

Das Alpine-Symbol kennzeichnet einen Reifen, der die vorgeschriebenen Anforderungen an die geprüfte Schneetraktion erfüllt.

Winterprofil mit zahlreichen Griffkanten

Auf winterlichen Fahrbahnen müssen Reifen Kräfte unter deutlich schwierigeren Bedingungen übertragen als auf trockener Sommerfahrbahn. Beim Cooper WeatherMaster SA2+ stellen Profilblöcke, Profilkanten und Lamellen dafür zahlreiche Angriffspunkte bereit.

Lamellen

Feine Einschnitte innerhalb der Profilblöcke erzeugen zusätzliche Kanten, die besonders auf Schnee für die Kraftübertragung wichtig sind.

Profilblöcke

Die einzelnen Profilbereiche müssen Traktion bereitstellen und gleichzeitig genügend Stabilität für Bremsen, Lenken und Kurvenfahrt erhalten.

Griffkanten

Eine hohe Zahl wirksamer Profilkanten unterstützt die Verzahnung zwischen Lauffläche und winterlichem Untergrund.

Schnee – warum Lamellen und Profilkanten wichtig sind

Auf Schnee entsteht Traktion nicht allein durch die Gummimischung. Die Profilstruktur muss sich mit dem Untergrund verzahnen und genügend Kanten bereitstellen, über die Antriebs-, Brems- und Seitenführungskräfte übertragen werden können.

Anfahren

Profilkanten und Lamellen unterstützen die Übertragung der Antriebskräfte beim Beschleunigen auf verschneiter Fahrbahn.

Bremsen

Beim Verzögern müssen die gleichen Profilbereiche hohe Kräfte in entgegengesetzter Richtung übertragen.

Lenken

Für die Seitenführung müssen Profilblöcke und Lamellen ausreichend stabil bleiben und gleichzeitig wirksame Griffkanten bereitstellen.

Schneematsch stellt andere Anforderungen als trockener Schnee

Schneematsch enthält große Mengen Wasser und kann die Reifenaufstandsfläche deutlich stärker beanspruchen als trockener Schnee. Das Profil muss deshalb nicht nur Griffkanten bereitstellen, sondern zugleich Wasser und Schneematsch aus der Kontaktfläche transportieren.

Profilvolumen

Die Zwischenräume der Lauffläche stellen Volumen für Wasser, Schneematsch und verdrängten Schnee bereit.

Ableitung

Die Profilrillen unterstützen den Transport des Mediums aus der belasteten Aufstandsfläche.

Restprofil

Mit zunehmendem Verschleiß reduziert sich das verfügbare Profilvolumen und damit eine wichtige Voraussetzung für die Verdrängung.

Laufrichtung beim Cooper WeatherMaster SA2+ beachten

Der Cooper WeatherMaster SA2+ ist laufrichtungsgebunden. Bei solchen Reifen ist die Profilstruktur für eine bestimmte Drehrichtung vorgesehen. Die Kennzeichnung auf der Reifenflanke gibt an, in welcher Richtung der Reifen bei Vorwärtsfahrt rotieren muss.

Montage

Die auf der Reifenflanke angegebene Laufrichtung muss beim Aufziehen beziehungsweise bei der Montage des Rades berücksichtigt werden.

Linke und rechte Fahrzeugseite

Entscheidend ist nicht eine feste linke oder rechte Reifenseite, sondern die korrekte Drehrichtung des montierten Rades bei Vorwärtsfahrt.

Radwechsel

Beim Umsetzen montierter Räder muss darauf geachtet werden, dass die vorgeschriebene Drehrichtung weiterhin eingehalten wird.

Laufrichtung nicht mit Innen- und Außenseite verwechseln.

Bei einem laufrichtungsgebundenen Reifen ist die Rotationsrichtung entscheidend. Die Kennzeichnungen auf der konkreten Reifenflanke müssen bei der Montage beachtet werden.

3PMSF, Alpine-Symbol und M+S richtig verstehen

Bei Winterreifen müssen unterschiedliche Kennzeichnungen sauber voneinander getrennt werden. Das 3PMSF-Symbol – Bergpiktogramm mit Schneeflocke – wird auch als Alpine-Symbol bezeichnet und basiert auf einer standardisierten Prüfung der Schneetraktion.

3PMSF / Alpine

Das Alpine-Symbol kennzeichnet einen Reifen, der definierte Anforderungen an seine Traktionsleistung auf Schnee erfüllt.

M+S

M+S steht für Mud and Snow beziehungsweise Matsch und Schnee. Die Kennzeichnung allein ist nicht mit dem geprüften Alpine-Symbol gleichzusetzen.

Konkreten Reifen prüfen

Für die rechtliche und technische Beurteilung sind immer die Kennzeichnungen der tatsächlich vorhandenen Reifenausführung maßgeblich.

Nässe im Winter

Winterbetrieb bedeutet nicht ausschließlich Schnee. In vielen Regionen werden Winterreifen häufig auf kalter, nasser oder mit Schneematsch bedeckter Fahrbahn eingesetzt. Deshalb ist auch die Wasserableitung ein wichtiger Bestandteil des Profilkonzepts.

Wasser

Profilrillen stellen Volumen zur Aufnahme und zum Transport von Wasser innerhalb der Reifenaufstandsfläche bereit.

Bremskräfte

Auch bei Regen müssen Profil und Laufflächenmischung Brems- und Seitenführungskräfte auf die Fahrbahn übertragen.

Temperatur

Winterreifen sind konstruktiv auf einen anderen Temperatur- und Einsatzbereich abgestimmt als klassische Sommerreifen.

Aquaplaning und Schneematsch nicht unterschätzen

Auch ein Winterprofil kann Aquaplaning oder den Verlust des Fahrbahnkontakts auf Schneematsch nicht vollständig verhindern. Entscheidend sind unter anderem Geschwindigkeit, Wasser- beziehungsweise Schneematschhöhe, Profiltiefe, Reifenfülldruck und Reifendimension.

Tempo

Mit steigender Geschwindigkeit muss das Profil in kürzerer Zeit größere Mengen Wasser oder Schneematsch verdrängen.

Wasserhöhe

Tiefere Wasseransammlungen erhöhen die Anforderungen an die Profilrillen und die Wasserableitung.

Profiltiefe

Weniger Restprofil bedeutet weniger verfügbares Volumen für Wasser und Schneematsch.

Luftdruck

Der korrekte Reifenfülldruck unterstützt eine funktionierende und gleichmäßig belastete Aufstandsfläche.

Profiltiefe beim Winterreifen

Die Profiltiefe beeinflusst bei einem Winterreifen nicht nur die gesetzliche Nutzbarkeit, sondern auch die technischen Voraussetzungen für Wasserableitung, Schneematschverdrängung und die Wirkung der Profilstruktur.

Profilvolumen

Mit abnehmender Profiltiefe steht weniger Raum für Wasser, Schneematsch und Schnee innerhalb des Profils zur Verfügung.

Profilkanten

Mit zunehmendem Verschleiß verändert sich die Geometrie der Profilblöcke und damit auch die Zahl und Form wirksamer Griffkanten.

Regelmäßig kontrollieren

Profiltiefe und Verschleißbild sollten über die gesamte Nutzungsdauer regelmäßig kontrolliert werden.

Verschleiß bei Winterreifen richtig beurteilen

Der tatsächliche Verschleiß des Cooper WeatherMaster SA2+ hängt nicht nur von der Laufflächenmischung ab. Auch Reifenfülldruck, Achsgeometrie, Fahrweise, Beladung, Temperatur und Einsatzbedingungen beeinflussen das Abriebbild.

Reifenfülldruck

Zu hoher oder zu niedriger Druck kann die Lastverteilung innerhalb der Aufstandsfläche verändern und ungleichmäßigen Abrieb begünstigen.

Achsgeometrie

Fehlerhafte Spur- oder Sturzwerte sowie verschlissene Fahrwerksteile können zu einseitigem oder unregelmäßigem Verschleiß führen.

Warme Bedingungen

Ein Winterreifen ist auf winterliche Einsatzbedingungen abgestimmt. Dauerhafter Einsatz bei höheren Temperaturen kann sein Fahr- und Verschleißverhalten verändern.

Tragfähigkeit und XL-Ausführungen

Der WeatherMaster SA2+ wurde in unterschiedlichen Dimensionen und Belastungsausführungen angeboten. Deshalb darf insbesondere XL nicht pauschal auf das gesamte Profilprogramm übertragen werden.

Load Index

Der Lastindex gibt die zulässige Tragfähigkeit der konkreten Reifenausführung an.

XL

Extra Load kennzeichnet eine verstärkte Ausführung für entsprechend höhere Belastungsanforderungen. Ob XL vorliegt, muss am konkreten Artikel geprüft werden.

Achslast

Die Tragfähigkeit der montierten Reifen muss mindestens zu den technischen Anforderungen und zulässigen Achslasten des Fahrzeugs passen.

Reifenfülldruck beim Cooper WeatherMaster SA2+

Eine pauschale Bar-Angabe für den WeatherMaster SA2+ ist technisch nicht möglich. Der erforderliche Reifenfülldruck hängt von Fahrzeug, Reifendimension, Tragfähigkeit, Achslast, Beladung und den Vorgaben der jeweiligen Rad-Reifen-Kombination ab.

Fahrzeugvorgabe

Maßgeblich sind die für das konkrete Fahrzeug vorgesehenen Reifenfülldruckwerte.

Beladung

Bei unterschiedlichen Beladungszuständen können vom Fahrzeughersteller unterschiedliche Reifenfülldrücke vorgesehen sein.

Kalt kontrollieren

Der Reifenfülldruck sollte regelmäßig und möglichst am kalten Reifen überprüft werden.

Maximaldruck ist kein empfohlener Betriebsdruck.

Eine Druckangabe auf der Reifenflanke darf nicht ohne Weiteres als Luftdruckempfehlung für das Fahrzeug verwendet werden. Maßgeblich sind die fahrzeugbezogenen technischen Vorgaben.

EU-Reifenlabel immer dimensionsbezogen prüfen

Beim Cooper WeatherMaster SA2+ unterscheiden sich die EU-Labelwerte zwischen verschiedenen Reifendimensionen und Belastungsausführungen. Deshalb dürfen Werte für Rollwiderstand, Nasshaftung und externes Rollgeräusch nicht pauschal auf das gesamte Profil übertragen werden.

Rollwiderstand

Die ausgewiesene Effizienzklasse gehört immer zur konkret geprüften Reifenausführung.

Nasshaftung

Auch die Nasshaftungsklasse kann sich zwischen unterschiedlichen Größen und Ausführungen unterscheiden.

Rollgeräusch

Geräuschklasse und dB-Wert müssen ebenfalls am tatsächlich angebotenen Reifen geprüft werden.

Cooper WeatherMaster SA2+ richtig auswählen

Dimension

Breite, Querschnitt und Felgendurchmesser müssen für das konkrete Fahrzeug zulässig sein.

Load Index

Die Tragfähigkeit muss mindestens den Anforderungen von Fahrzeug und Achslast entsprechen.

Speed Index

Die Geschwindigkeitskennung muss zur technischen Fahrzeugkonfiguration und den geltenden Vorgaben passen.

XL / 3PMSF

Belastungsausführung und Reifenkennzeichnungen müssen am konkret angebotenen Artikel geprüft werden.

Fahrzeugzuordnung vollständig prüfen.

Je nach Baujahr, Ausführung, Motorisierung und Achslast können unterschiedliche Anforderungen gelten. Maßgeblich sind Fahrzeugpapiere, CoC, ABE, ECE, Gutachten und technische Vorgaben.

Mehr Wissen zu PKW-Winterreifen

Praxiswissen für PKW-Reifen

Cooper in der FT Herstellerwelt

Cooper WeatherMaster SA2+ bei FT-Reifen kaufen

Vor der Bestellung sollten Reifengröße, Load Index, Speed Index, gegebenenfalls XL-Ausführung, Winterkennzeichnung und Fahrzeugzuordnung vollständig geprüft werden. Die korrekte Dimension und Tragfähigkeit sind ebenso wichtig wie die winterliche Kennzeichnung.

Felgen & Kompletträder passend zum Fahrzeug

Über den Felgen- & Komplettradkonfigurator auf der FT-Reifen Startseite lassen sich passende Felgen- und Komplettradlösungen für viele PKW suchen.

Die drei FT-Welten – Wissen, Praxis und Hersteller

FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung mit Reifen

Beim Cooper WeatherMaster SA2+ betrachten wir neben Reifengröße und Preis besonders Winterkennzeichnung, Profiltiefe, Laufrichtung, Tragfähigkeit, Reifenfülldruck, Verschleiß und die konkrete Fahrzeugzuordnung.

FT-Reifen auf Instagram und TikTok

Reifen, Fahrzeuge, Technik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.

Häufige Fragen zum Cooper WeatherMaster SA2+

Was für ein Reifen ist der Cooper WeatherMaster SA2+?

Der Cooper WeatherMaster SA2+ ist ein PKW-Winterreifen mit laufrichtungsgebundenem Profilkonzept für Schnee, Schneematsch, Nässe und winterliche Straßenbedingungen.

Hat der Cooper WeatherMaster SA2+ das Alpine-Symbol?

Für dokumentierte WeatherMaster-SA2+-Ausführungen ist die 3PMSF-/Alpine-Kennzeichnung ausgewiesen. Maßgeblich bleibt immer die Kennzeichnung der konkret angebotenen Reifendimension.

Muss beim Cooper WeatherMaster SA2+ die Laufrichtung beachtet werden?

Ja. Der WeatherMaster SA2+ ist laufrichtungsgebunden. Bei der Montage muss die auf der Reifenflanke angegebene Rotationsrichtung eingehalten werden.

Ist jeder Cooper WeatherMaster SA2+ ein XL-Reifen?

Nein. XL ist dimensionsbezogen. Je nach Größe wurden unterschiedliche Belastungsausführungen angeboten, weshalb die Kennzeichnung am konkreten Artikel geprüft werden muss.

Welchen Luftdruck benötigt der Cooper WeatherMaster SA2+?

Eine pauschale Bar-Angabe ist nicht möglich. Der erforderliche Reifenfülldruck richtet sich nach Fahrzeug, Reifendimension, Achslast, Beladung und den technischen Vorgaben der jeweiligen Rad-Reifen-Kombination.

Cooper WeatherMaster SA2+ – Winterreifen für Schnee, Nässe und Schneematsch

Der Cooper WeatherMaster SA2+ ist ein klassisches PKW-Winterreifenkonzept mit zahlreichen Griffkanten, Lamellen und einer laufrichtungsgebundenen Profilgestaltung für wechselnde winterliche Straßenbedingungen.

Bei der Auswahl sind neben der passenden Dimension insbesondere 3PMSF-Kennzeichnung, Load Index, Speed Index, gegebenenfalls XL-Ausführung sowie die vollständige Fahrzeugzuordnung zu beachten.

FT-Reifen – der Reifenhändler, der sein Wissen teilt. Produktwissen, Praxiswissen, Herstellerwissen und Reifenhandel miteinander verbunden.

Klicken Sie auf das Label oder auf diesen Link, um die Produkt-Seite aus der EPREL Datenbank aufzurufen.

Neues Reifen-Label

Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EG-Verordnung 2020/740)
Die Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung (EU VO 2020/740) legt die Informationspflichten zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externem Rollgeräusch von Reifen fest. Zusätzlich wird auf Wintereigenschaften des Produktes hingewiesen.

Ziel ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch die Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leisen Reifen.
Dem Verbraucher ermöglicht die Kennzeichnung, sich bereits vor dem Reifenkauf auf einer breiteren Grundlage zu informieren und diese Kriterien neben denen anderer Reifentests in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Die EU-Verordnung für Reifen gilt natürlich auch für Winter-/Ganzjahresreifen. Wie bei Sommerreifen sind auch hier Kraftstoffeffizienz (Rollwiderstand), Nasshaftung und externes Rollgeräusch die getesteten Kriterien.
Zusätzliche Piktogramme auf dem Reifenlabel geben Aufschluss über die Eignung der Reifen auf Schnee und/oder Eis.

Der Verbraucher muss sich bewusst sein, dass der tatsächliche Kraftstoffverbrauch und die Sicherheit im Straßenverkehr stark von seinem Fahrverhalten abhängen. Eine ökonomische Fahrweise kann den Kraftstoffverbrauch deutlich senken. Der vorgeschriebene Reifendruck ist einzuhalten und regelmäßig zu überprüfen, um optimale Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung zu erreichen. Auch ist immer genauestens auf einen ausreichenden Abstand für den erforderlichen Bremsweg zu achten.

Hier finden Sie eine Übersicht, unter welchen Bedingungen getestet wurde:

Kraftstoffeffinzienz (Rollwiderstand)
  • Klassen von E (geringste Effizienz) bis A (größte Effizienz)
  • Der Kraftstoffverbrauch hängt vom Rollwiderstand der Bereifung, dem Fahrzeug selbst, den Fahrbedingungen und dem Fahrverhalten des Fahrers ab.
  • Der gemessene Rollwiderstand (Rollwiderstandskoeffizient) des Reifens wird in Klassen A bis E eingeteilt.
  • Ist ein Fahrzeug komplett mit Reifen der Klasse A ausgestattet, ist im Vergleich zu einer Ausstattung mit Reifen der Klasse E eine Verbrauchsreduzierung von bis zu 7,5 % möglich.
    Bei Nutzfahrzeugen kann sie sogar höher ausfallen.

Nasshaftung
  • Klassen von E (längster Bremsweg) bis A (kürzester Bremsweg)
  • Um die Bremsleistung eines Reifens auf nasser Fahrbahn zu beschreiben, wird der (ABS-)Bremsweg oder der maximale Reibwert zwischen Reifen und Fahrbahn gemessen und mit den Werten eines Referenzreifens verglichen.Hieraus wird der sog. Nasshaftungskoeffizient G berechnet und in die Klassen A bis E eingeteilt.
  • Bei der Ausrüstung eines PKW mit Reifen der Klasse A kann, im Vergleich zu Reifen der Klasse E, bei einer Vollbremsung aus 80 km/h ein bis zu 18 m kürzerer Bremsweg erzielt werden.

Rollgeräusch
  • Angegeben wird der Wert des externen Rollgeräuschs des Reifen in Dezibel.
  • Ergänzend hierzu wird eine Klassifizierung des Rollgeräusches durch die Klasse A, B und C vorgenommen, wobei "A" den leisesten und "C" den lautesten Reifen darstellt.

A

  • Das Piktogramm mit der Klassifizierung "A" weist darauf hin, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert ummehr als 3 dB unterschreitet.

B

  • Die Klassifizierung "B" bedeutet, dass das externe Rollgeräusch des Reifens den bis 2016 geltenden EU-Grenzwert um bis zu 3 dB unterschreitet oder diesem entspricht.

C

  • Die Klassifizierung "C" bleibt leer, da dabei der vorgegebene, aktuelle Grenzwert der Typengenehmigungs-Vorschriften überschritten wird.
Eisgriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Für PKW Winterreifen (Klasse C1), die speziell für den Einsatz auf vereisten Straßen in Nord-Europa ausgelegt sind, wird hier eine gewisse "Mindestgriffigkeit" auf Eis bestätigt.Dies wird unter anderem auch durch spezielle Gummimischungen (sog. Soft-Compounds) erreicht. Solche Reifen sind in der Regel nicht für Einsätze außerhalb von Nord-Europa bestimmt.
Schneegriffigkeit, Wintereigenschaft
  • Reifen, die mit dem "Schneeflocken oder AlpineSymbol" (im engl. 3 Peak Mountain Snow Flake,kurz "3PMSF"-Symbol) gekennzeichnet sind, müssen ein bestimmtes Brems- oder Traktionsvermögen auf einer verfestigten Schneedecke im Vergleich zu einem standardisierten Referenz-Vergleichsreifen (einem sog. "SRTT" = StandardReference Test Tyre) aufweisen.


Umfangreiche Informationen in Bezug auf das Reifenlabel finden Sie auch hier: www.dasreifenlabel.de
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.







Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Cooper
Hersteller
Goodyear Germany GmbH
Dunlopstr. 2
Hessen
Hanau, Deutschland, 63450
info@goodyear.de
https://www.coopertire.com