- Das Angebot bezieht sich auf den Reifen ohne abgebildete Felge.
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Herstellungsjahr (DOT):
Unsere Reifen sind Neureifen und in der Regel aus der aktuellen Produktion und nicht älter als 2 Jahre.
Abweichungen kann es bei Auslaufmodellen und Sondergrössen geben. - Frei Haus ab 2 gleiche Reifen/Felgen Deutsches Festland
- Zuverlässige Lieferung per DPD oder GLS
| Hersteller : | CST | |
| Fahrzeugtyp : | Quad | |
| Saison : | Sommer | |
| Breite : | 265 mm | |
| Größe : | 75 % (Verhältnis von Höhe zu Breite) | |
| Durchmesser : | 16 Zoll | |
| Geschwindigkeitsindex : | Q (bis 160 km/h) | |
| Traglastindex : | 119/116 |
4x4 · Mud Terrain · POR · OOL
CST Sahara M/T II POR OOL MT2 kaufen
Der CST Sahara M/T II POR OOL – kurz MT2 ist ein kompromisslos geländeorientierter Mud-Terrain-Reifen für 4x4-Fahrzeuge. Sein Schwerpunkt liegt auf Schlamm, Lehm, Sand, steinigem Terrain und schwierigen Offroad-Passagen. CST kombiniert ein massives 3D-Blockprofil mit offenen Profilräumen, verstärkter Seitenwand, robuster Radialkarkasse und wärmeoptimierter Konstruktion.
CST Deutschland führt den M/T II als extremen Offroad-Reifen mit E4-Straßenzulassung. Die aktuell angebotenen deutschen Ausführungen besitzen POR-Kennzeichnung und die auffällige OOL-Seitenwandbeschriftung – Outlined Orange Letters.
Was zeichnet den CST Sahara M/T II aus?
Massives 3D-Blockdesign
Große dreidimensionale Profilblöcke erhöhen Profilsteifigkeit und Haltbarkeit und erzeugen ausgeprägte Angriffskanten für schwieriges Gelände.
Offene Profilräume
Breite Zwischenräume geben Schlamm, Lehm, Steinen und losem Material Platz und unterstützen die Selbstreinigung des Profils.
Armoured Sidewall
Die aggressive Seitenwandkonstruktion unterstützt seitliche Traktion und erhöht die Widerstandsfähigkeit von Schulter und Flanke.
Low-Heat-Konzept
Die Konstruktion reduziert übermäßigen Wärmeeintrag und soll damit Materialbeanspruchung und Alterung unter hoher Belastung begrenzen.
POR – Professional Off-Road
Die deutschen M/T-II-Ausführungen werden von CST mit POR gekennzeichnet. Professional-Off-Road-Reifen sind konstruktiv besonders auf anspruchsvolle Geländeeinsätze ausgelegt.
Offroad steht im Vordergrund
Profil, Schulter, Seitenwand und Karkasse sind deutlich stärker auf mechanische Belastungen und lose Untergründe ausgelegt als bei einem normalen SUV-Straßenreifen.
E4-Straßenzulassung
CST Deutschland weist den Sahara M/T II ausdrücklich mit E4-Straßenzulassung aus. Die konkrete Reifendimension muss dennoch zum jeweiligen Fahrzeug passen.
Dimension, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitsindex, Felge, Fahrzeugpapiere und die jeweils geltenden Vorschriften müssen weiterhin berücksichtigt werden.
3D-Blockdesign – von der Natur inspiriert
Im aktuellen CST-Offroad-Programm beschreibt der Hersteller die Blockform des Sahara M/T II als von einem Widderhuf inspiriert. Das massive dreidimensionale Design verbindet hohe Profilsteifigkeit mit ausgeprägten mechanischen Angriffskanten.
Traktion
Große Blockkanten greifen in losen Untergrund und übertragen Antriebs- und Bremskräfte mechanisch.
Stabilität
Die dreidimensionale Gestaltung unterstützt die Steifigkeit der einzelnen Profilblöcke unter hoher Belastung.
Haltbarkeit
Eine kontrollierte Blockbewegung reduziert übermäßige Verformung und unterstützt die Widerstandsfähigkeit des groben Profils.
Warum ein Mud-Terrain-Reifen offene Profilräume benötigt
Auf Schlamm und weichen Böden muss ein Reifen nicht nur greifen – das aufgenommene Material muss anschließend wieder aus dem Profil heraus. Deshalb besitzt der M/T II wesentlich größere Profilzwischenräume als ein straßenorientierter SUV-Reifen.
Material aufnehmen
Die offenen Zwischenräume können Schlamm, Lehm und loses Material aufnehmen, während die Blockkanten in den Untergrund eindringen.
Material wieder abgeben
Beim Weiterdrehen des Reifens soll das Material aus den Profilräumen herausbefördert werden, damit die Angriffskanten erneut arbeiten können.
Sind die Zwischenräume vollständig mit Schlamm gefüllt, kann sich das Profil deutlich schlechter mit neuem Untergrund verzahnen. Selbstreinigung ist deshalb ein zentraler Bestandteil echter Mud-Terrain-Konstruktionen.
Breitrillen bis in die Flanke unterstützen die Selbstreinigung
CST zieht breite Rillen weit in die Schulter- und Flankenbereiche. Diese Grooved-Rib-Struktur unterstützt das Eingraben auf weichem Untergrund und den Abtransport von Schlamm aus dem Profil.
Zusätzlich verwendet CST abgestufte 3D-Blockkanten, die den Abtransport von Schlamm und eingedrungenen Steinen unterstützen. Damit bleibt die grobe Profilstruktur auch unter schwierigen Bedingungen möglichst arbeitsfähig.
Mechanische Verzahnung statt nur Gummigrip
Auf Asphalt spielt die Reibung zwischen Gummimischung und Fahrbahn eine zentrale Rolle. Im Gelände kommt ein weiterer Mechanismus hinzu: Profilblöcke und Kanten greifen mechanisch in den Untergrund ein.
Schlamm & Lehm
Große Blöcke müssen in den Untergrund eindringen und gleichzeitig genügend Freiraum für verdrängtes Material lassen.
Sand
Auf losem Untergrund beeinflussen Aufstandsfläche, Einsinktiefe, Luftdruck und Gasannahme wesentlich die mögliche Traktion.
Steine
Hier sind neben Traktion insbesondere Karkassenstabilität, Flankenschutz und Widerstand gegen punktuelle Belastungen wichtig.
Aggressive Sidewall Armor – die Flanke arbeitet mit
Beim M/T II ist nicht nur die Lauffläche geländeorientiert. CST verwendet eine aggressive gepanzerte Seitenwandstruktur, die zusätzliche seitliche Angriffskanten bildet und gleichzeitig Schulter und Flanke schützt.
Seitliche Traktion
In tiefen Spuren oder weichem Gelände können auch Schulter und Seitenwand Kontakt mit dem Untergrund bekommen und zusätzliche Kräfte übertragen.
Mechanischer Schutz
Verstärkte Bereiche erhöhen die Widerstandsfähigkeit gegen Steine, Kanten und andere typische Offroad-Belastungen.
Auch eine verstärkte Offroad-Seitenwand kann durch scharfkantige Steine, starke Quetschungen oder harte Schläge beschädigt werden.
3-Ply-Konstruktion und hochsteifer Stahlgürtel
CST beschreibt den Sahara M/T II mit einer robusten 3-Ply-Konstruktion und einem hochsteifen Stahlgürtelsystem. Beide Komponenten unterstützen die Belastbarkeit des Reifens unter schweren Offroad-Bedingungen.
Karkasse
Das tragende Grundgerüst nimmt Fahrzeuglast und Reifenfülldruck auf und überträgt Kräfte zwischen Lauffläche und Felge.
Stahlgürtel
Der Gürtel stabilisiert den Laufflächenbereich und unterstützt eine kontrollierte Aufstandsfläche bei hoher Belastung.
Schulter & Flanke
Diese Bereiche müssen trotz hoher Festigkeit ausreichend flexibel bleiben, um Geländekonturen und Stöße aufzunehmen.
Low-Heat-Technologie – Wärme ist ein Belastungsfaktor
CST nennt die Wärmeableitung ausdrücklich als technisches Merkmal des M/T II. Beim Abrollen wird der Reifen permanent verformt. Diese Walkarbeit erzeugt Wärme.
Hohe Last
Mit steigender Belastung nimmt die mechanische Arbeit in Karkasse und Lauffläche zu. Falscher Reifenfülldruck kann diesen Effekt zusätzlich verstärken.
Materialalterung
Übermäßige Temperatur beansprucht Gummimischung und Reifenkonstruktion. CST entwickelt den M/T II deshalb mit einem wärmeoptimierten Aufbau.
Die Konstruktion kann Wärmeentwicklung reduzieren, aber falscher Luftdruck, Überlastung oder ungeeignete Geschwindigkeit bleiben kritische Belastungsfaktoren.
Sahara M/T II oder Sahara A/T II?
Sahara M/T II
Deutlich offeneres Mud-Terrain-Profil für Schlamm, Lehm, Sand, schwierige Geländepassagen und hohe Anforderungen an Selbstreinigung und Flankenschutz.
Sahara A/T II
Ausgewogeneres All-Terrain-Konzept für Straße und Gelände mit besonderem Schwerpunkt auf harten und steinigen Untergründen sowie höherem Straßenanteil.
Wer überwiegend auf Asphalt fährt, benötigt andere Eigenschaften als ein Fahrzeug mit hohem Geländeanteil. Untergrund, Straßenanteil, Laufleistung, Geräusch und Belastung sollten deshalb gemeinsam betrachtet werden.
LT, PR und Tragfähigkeit richtig verstehen
Der Sahara M/T II wird in zahlreichen LT-Dimensionen angeboten. Je nach Größe existieren unterschiedliche PR-Ausführungen, Service Descriptions und Tragfähigkeiten.
LT
Light Truck kennzeichnet entsprechende Reifendimensionen für erhöhte Belastungsanforderungen.
PR
Die Ply-Rating-Angabe beschreibt eine Tragfähigkeitsklasse und darf nicht mit der tatsächlichen Anzahl moderner Karkassenlagen gleichgesetzt werden.
Internationale CST-Daten dokumentieren beispielsweise 6PR-, 8PR- und 10PR-Ausführungen. Welche Ausführung vorliegt, muss immer am konkreten Reifen beziehungsweise Artikel geprüft werden.
Aktuelle deutsche Sahara M/T II POR Größen
CST Deutschland führt derzeit ausgewählte POR-Ausführungen mit schwarzer Seitenwand und OOL-Beschriftung.
LT235/75 R15
104Q
Schwarz OOL · POR
31x10.50 R15 LT
109Q
Schwarz OOL · POR
LT265/65 R17
117Q
Schwarz OOL · POR
Das internationale CST-Programm dokumentiert zusätzliche Dimensionen wie 32x11.50 R15 LT, 33x12.50 R15 LT, LT245/75 R16, LT265/75 R16 und LT285/70 R17.
Load Index, Einzel-/Zwillingskennung, PR-Ausführung, zulässige Felgenbreite und Druckwerte können sich selbst bei ähnlichen Dimensionen unterscheiden.
Q-Speedindex beim Sahara M/T II
Viele Sahara-M/T-II-Ausführungen besitzen den Geschwindigkeitsindex Q. Q entspricht technisch einer Geschwindigkeitskategorie bis 160 km/h.
Gerade bei einem groben Mud-Terrain-Reifen müssen Geschwindigkeit, Fahrzeug, Beladung, Reifenfülldruck, Straßenbedingungen und gesetzliche Vorgaben gemeinsam berücksichtigt werden.
POR und EU-Reifenlabel
Professional-Off-Road-Reifen besitzen beim europäischen Reifenlabel eine Sonderstellung. CST dokumentiert die POR-Ausführungen des Sahara M/T II als von der EU-Reifenkennzeichnung ausgenommen.
Bei einer POR-Ausführung dürfen fehlende Angaben zu Rollwiderstand, Nasshaftung oder externem Rollgeräusch nicht mit einem schlechten Testergebnis verwechselt werden. Der Reifen fällt aufgrund seiner speziellen Professional-Off-Road-Auslegung nicht unter die reguläre Labelpflicht.
Reifenfülldruck auf Straße und im Gelände
Beim M/T II beeinflusst der Reifenfülldruck Tragfähigkeit, Karkassenbewegung, Aufstandsfläche, Wärmeentwicklung, Flankenarbeit und Traktion. Ein pauschaler Offroad-Luftdruck wäre deshalb technisch nicht seriös.
Straßenbetrieb
Der Betriebsdruck muss zu Fahrzeuggewicht, Achslasten, Dimension, Beladung und den technischen Vorgaben passen.
Geländebetrieb
Eine angepasste Druckstrategie kann je nach Untergrund sinnvoll sein, verändert aber Karkassenbewegung, Bodenfreiheit und Belastung von Reifen und Felge.
Zurück auf Asphalt
Vor schneller Straßenfahrt muss nach einer geländespezifischen Druckanpassung wieder ein geeigneter Straßenbetriebsdruck hergestellt werden.
Der auf dem Reifen angegebene technische Maximaldruck darf nicht automatisch als empfohlener Betriebsdruck des Fahrzeugs übernommen werden.
Nach schwerem Geländeeinsatz kontrollieren
Lauffläche
Schnitte, Fremdkörper, ausgerissene Blöcke und tief eingedrungene Steine kontrollieren.
Seitenwand
Auf Schnitte, Quetschungen, Scheuerstellen und ungewöhnliche Beulen achten.
Felge
Nach harten Schlägen auch Felgenhorn, sichtbare Verformungen und Rundlauf überprüfen.
Luftdruck
Nach Geländefahrt und Druckanpassungen den erforderlichen Straßenbetriebsdruck wieder kontrollieren.
OOL – Outlined Orange Letters
Der Sahara M/T II besitzt eine besonders auffällige Seitenwandgestaltung. OOL steht für Outlined Orange Letters – eine erhabene Beschriftung mit orangefarbener Kontur.
CST führte diese Gestaltung gezielt bei seinen 4x4-Profilen ein. Beim M/T II verbindet sie die aggressive Offroad-Optik mit der ohnehin funktional ausgeprägten Schulter- und Seitenwandkonstruktion.
FT Wissen für All-Terrain, Mud-Terrain und Offroad-Reifen
Bei einem POR-Mud-Terrain-Reifen spielen Untergrund, Straßenanteil, Karkassenkonstruktion, Tragfähigkeit, Reifenfülldruck und mechanische Belastungen eine wesentlich größere Rolle als bei einem klassischen SUV-Straßenreifen.
CST Reifen und Offroad-Praxis bei FT-Reifen
Die drei FT-Welten – Wissen, Praxis und Hersteller
FT-Reifen – über 35 Jahre Erfahrung
Bei einem Mud-Terrain-Reifen wie dem CST Sahara M/T II betrachten wir nicht nur die Größe der Profilblöcke. Entscheidend sind auch POR-Kennzeichnung, Dimension, Tragfähigkeit, PR-Ausführung, Speedindex, Felge, Reifenfülldruck, Karkassenarbeit, Seitenwand und tatsächliches Einsatzgebiet.
Gerade im Gelände bilden Reifen, Felge, Fahrzeuggewicht, Untergrund und Luftdruck ein technisches Gesamtsystem. Unser Anspruch ist es, diese Zusammenhänge verständlich zu erklären.
FT-Reifen auf Instagram und TikTok
Reifen, Felgen, Fahrzeuge, Technik und Praxiswissen aus unserem Arbeitsalltag.
Häufige Fragen zum CST Sahara M/T II POR OOL
Für welchen Einsatz ist der CST Sahara M/T II gedacht?
Der M/T II ist ein stark geländeorientierter Mud-Terrain-Reifen. CST nennt insbesondere schlammiges, steiniges, sandiges und anderweitig schwieriges Terrain. Straßenbetrieb ist möglich, der Entwicklungsschwerpunkt liegt jedoch klar im Gelände.
Was bedeutet POR beim Sahara M/T II?
POR steht für Professional Off-Road. Die Kennzeichnung beschreibt eine besondere Auslegung für anspruchsvolle Geländeeinsätze. Sie ersetzt keine fahrzeugbezogene Prüfung von Dimension, Tragfähigkeit, Felge und Zulässigkeit.
Besitzt der CST Sahara M/T II eine Straßenzulassung?
CST Deutschland führt den Sahara M/T II ausdrücklich als extremen Offroad-Reifen mit E4-Straßenzulassung. Trotzdem muss die konkrete Dimension für das jeweilige Fahrzeug zulässig sein.
Warum besitzt der M/T II so große Profilzwischenräume?
Die offenen Bereiche ermöglichen das Aufnehmen und anschließende Abführen von Schlamm, Lehm und losem Material. Dadurch können die Profilkanten wieder freigelegt werden und sich erneut mit dem Untergrund verzahnen.
Was bedeutet OOL beim CST Sahara M/T II?
OOL steht für Outlined Orange Letters. CST verwendet eine erhabene Seitenwandbeschriftung mit orangefarbener Kontur als optisches Merkmal der entsprechenden Offroad-Ausführungen.
CST Sahara M/T II POR OOL – Mud Terrain für extreme Offroad-Einsätze
Der CST Sahara M/T II MT2 kombiniert massive 3D-Profilblöcke, offene selbstreinigende Profilräume, abgestufte Blockkanten, aggressive Sidewall Armor, robuste Karkassenkonstruktion, hochsteife Stahlgürtel und wärmeoptimierte Technik. Sein Schwerpunkt liegt klar auf anspruchsvoller Geländetraktion.
Bei der Auswahl müssen besonders POR-Kennzeichnung, Dimension, Load Index, PR-Ausführung, Speedindex, Felge, Achslast, Reifenfülldruck und Fahrzeugvorgaben berücksichtigt werden.
Für den Reifen ist kein Reifen-Label verfügbar
Importeur
Cheng Shin Holland bv
Noorddammerweg 1c
De Kwakel, Niederlande, 1424 NV
info@cst.nl